Vorwort

März 2007
 
So schreibe nun ein Wörtlein für Meine Kinder, die Mir und uns darin nachfolgen, selbst ein Nachfolger zu sein, damit sie noch einmal erfahren, worin sie uns denn eigentlich nachfolgen. Einmal bin Ich euch ja allen als Kreuzträger vorangeschritten und habe dadurch alle Lasten getilgt, welche aus der Erbsünde von Adam und Eva stammen – um es euch so zu ermöglichen, diesem euch vorgezeigten Weg nachzufolgen, damit ihr aus der Tiefe der menschlich-tierischen Leidenschaften befreit werdet. Also habe Ich euch den Weg gezeigt, wie ihr aus diesem jammervollsten Zustand der Finsternis heraus in das Licht Meiner Liebe und Gnade geführt werdet, freilich immer nur demjenigen auch begehbar, der sich vor (über alles) allem an Mich hält und diese Meine Liebe dann auch schon dem Nächsten zeigt, und das ist in aller Kürze der Weg des Kreuzes. Wenn Ich also für euch die Ursünde getilgt habe, so ist noch einmal zu klären, welches Kreuz ihr denn nun traget und warum es nicht gereicht hat, wenn Ich doch für euch alle Sünden der Welt auf Mich genommen habe.

Nun, da ist ein geweckter Geist gefragt, denn ein anderer als solcher ist nicht befähigt, dem Weg mit Mir zusammen auch standzuhalten, und so gebe Ich es dem ernstlich ringenden Menschen, der Mich nun endlich gefunden hat, denn auch Selbst ins Herz ein und tue kund, daß Ich in euch allen wieder den Zugang freigelegt habe, um aus dem unvollkommenen Zustand des gefallenen Menschen heraus wieder in die Vollendung zu gelangen, und dazu bin Ich der Weg und die Wahrheit und das Leben Selbst, welches da lautet: Ich bin die Liebe und die Wahrheit und daß dies nur eine sein kann, versteht sich von selbst. Ich führe euch also hindurch - durch diese Versuchungen, welche das verderbliche Fleisch noch allezeit zur Folge hat, und diese Folgen, die ihr in eurem Leben ja nun selbst bei und an euch und anderen festgestellt habt und noch werdet, diese Folgen haben da in euch alles mögliche an Krankheiten, aber eben keineswegs die so vielfach versprochene Erlösung gezeitigt. Wenn Ich euch denn also für immer befreit hätte, so hättet ihr wohl kaum noch irgendwelche Folgen auszustehen.

Daran seht ihr, die ihr nun schon hinreichend geweckt seid, da ihr euch bemüht, diese Worte im Herzen aufzunehmen - daß Ich zwar für alle Menschen zu allen Zeiten für immer und ewig der Befreier und Überwinder des Todes bin, daß dies aber – des freien Willens der Menschen wegen – immer nur so sein kann, daß diese Befreiung im Zuge des Kreuzweges mit Mir zusammen auch angenommen und somit auch bestätigt werden muß. Ich mußte also ein vollkommener Mensch und damit auch ein fehlerloser Mensch sein, um für euch alle diese Vollkommenheit wieder erstreiten zu dürfen und daß Ich das geschafft habe, das zeigt euch auch euer gegenwärtiges Leben, denn wäre Ich, als der Gottheit innigste Liebe und ausgesendete Weisheit als Sohn in Form der Seele da gescheitert, so hätte es denn auch schon kein Leben mehr für irgend jemand außer Mir gegeben, weil Ich als fehlerbehafteter Mensch euch alles mögliche, aber niemals wieder die Unfehlbarkeit Gottes hätte nahebringen können, und Ich als darin gescheiterte Liebe hätte dann automatisch die Gottheit dazu gebracht, daß Er in Seiner Macht und Kraft Sich endgültig von der Menschheit getrennt haben würde.

Darum bin Ich Selbst als Mittler gekommen und zeige euch eure Aufgabe also auch unmittelbar durch eigens ausgebildete Werkzeuge, die auch bereit sind, den Weg der Demut nicht nur zu gehen, sondern ihm auch standzuhalten, bis Ich letztendlich es Selbst in euch bin, der euch führt und leitet. Wie sollte es anders möglich sein, denn ihr selbst werdet bei euch noch immer wieder die Merkmale der gefallenen Schöpfung feststellen und niemand außer Mein Geist in euch ist dazu befugt, euch aus diesem Schlamm herauszureißen und euch mit Heilung bedenkend schön und strahlendrein zu gestalten. Ist dies bei euch geschehen, so könnt ihr dann auch anderen lieben Menschen dabei helfen, durch euer auf Mich hinweisendes Liebesleben, daß auch sie Meine Liebe und Wahrheit annehmen möchten.

Das ist, wie gesagt, in aller Kürze der Weg der Nachfolge, der in der Geistigen Wiedergeburt mündet. So endet also in der freiwilligen Gegenwart Meiner Liebe der alte Adam und die alte Eva, weil solch ein Bruder oder eine Schwester von der in die Materie gefallenen Seele Luzifers, welche zum körperlichen Fleisch umgebildet wurde, durch Meinen Kreuzweg wieder ins Geistige rückverwandelt ist und Mir als Geist brüderlich zur Seite steht. Der verlorene Sohn, mithin die in die Materie gefallene Seele ist dann wieder zu Mir, dem ewigen Liebesgeist, zurückgekehrt, und ihr seid es dann selbst, die für bleibend zu Mir zurückgekehrt sind, mit allen Attributen, wie sie Meinem Geist angehören. Wer also auf Mich hört und dies bleibend und in allen Konsequenzen seines Daseins auch nach außen hin bestätigt, der ist mit Mir zusammen auch schon neu erstanden und vermag es ebenso leicht wie Ich Selbst, aus dem Geist heraus tätig zu sein, denn er will ja nur immer wollen, was Meine Liebe in ihm will, und er steht und redet in der Wahrheit und aus dieser handelt er in der Vollmacht Gottes, der Ich Selbst bin.

Nun, da es für die heutige Zeit und für den geisterweckten Menschen nicht mehr nötig ist, alles bis ins Kleinste darzulegen, so verbleibe Ich auch in diesem Vorwort in der nötigen Kürze, denn ihr sollt und könnt euch angewöhnen, das Innerste anzunehmen, um das Geistige euch zu bemühen und nur dieses auch anzuwenden und zu verschenken und allen Tand und alle Bandagen der Seele, - welche so ähnlich um den Geist geschlungen sind, wie da um Lazarus die Todesbinden, auch als letzte und leicht abzustreifende Fesseln eures Geistes , - Mir zu übergeben. Ihr seid von Mir Selbst aus der Nacht eures fleischlichen Todes herausgerufen und taumelt noch wie ein unsicherer Blinder in beiden Welten. In der für euch nicht mehr so wichtig erscheinenden materiellen Welt und in jener, für euch immer wichtiger werdenden geistigen Welt, dem Reich der Liebe und des Friedens, dem Himmel in euch also. Einigen von euch, die sich der letzten Binden entledigen, bin Ich schon soweit nahe, daß sie selbst im Herzen mit Mir sprechen, ihnen aber noch die gewisse Festigkeit des Geistes ermangelt und sie deshalb auch öfters in einen leichten Zweifel geraten, und denen sage Ich: Bleibt ebenso fest, wie Ich dies in Meinen Knechten und Mägden bin - hier für euch sicht- und fühlbar und lasset nicht nach in eurem Bemühen, und seht sie und euch als Beispiele an, wie angesichts der Nacht des Todes der alten Erde doch schon der neue Himmel sich zeigt und von dem Drachen, das ist die alte Schlange, nicht mehr überwunden werden wird.

Wer diese Worte hier nur liest und sich Nahrung für seinen Kopfverstand sucht, der wird die Schlange in sich nur wieder beleben und mag er auch schon einiges an Fundament durch die Werke Lorbers, Swedenborgs, Schumi´s, Duddes und anderer von euch so betitelten Propheten sich erarbeitet haben, so nutzt dies doch nur demjenigen, der Mich über alles liebt und von daher nicht mehr mit seinem Nächsten hadert. Doch ihr unreifen Verstandesgrübler seid noch lange nicht geschickt, Meine Mich liebenwollenden und könnenden Kindlein aufzuklären noch in deren Herzen Meine Liebe anzufachen, und so wird sich euer Verstand, das ist Luzifer, mit der Schlange, das ist Satan- verbinden und wird auf eine tierische Art und Weise denn auch noch eine Hochzeit abhalten, welche freilich nicht nach Meiner Art, sondern nur nach Art der Hölle geschieht. Doch Meinen wenigen Kindlein, die nun zum Manne oder zur Frau erwachsen, ficht dies wenig bis nichts an, denn Anstoß nach der Art, wie Ich sie damals erlebte, wird auch heutzutage Meine Mich über alles liebenden Kindlein im Herzen veredeln und sie sehr bald mit Mir vermählen. Feindesliebe ist eine höchste Liebe, zu der nur Geister aus dem Himmel fähig sind und das auch nur, wenn sie denn in den höchsten himmlischen Zuständen sind, doch Meinen seinerzeit aus den Sternen hinabgesendeten Kindlein, welche ihre Aufgabe durch den starken Zug ihres Fleisches vernachlässigen und sich der armen Menschheit von unten bedienen, als wenn diese nur die Sklaven ihres sie zum Herrn machenden Verstandes wären, denen sei gesagt, daß sie hier auch schon ihr Gericht erleben werden, allerdings nicht auf eine Weise, die sie als berechnende Kopfmenschen erwarten oder über die sie lachen, sondern auf eine Weise, die ihr allerkürzester Verstand nicht erwartet und die sie das Lachen auf den Lippen ersterben läßt.

Niemand wage es, sich über die Gottheit zu erheben, und eine gerechte Furcht vor Mir ist für unreife Kinder allemal besser, als der ungezügelte Verstand und die weltweisen Reden. Doch Meinem Kinde sei hier noch einmal deutlich gesagt, daß es sich nicht beirren lassen sollte, von niemandem, und es möge nur immer weiterhin in Mein Antlitz schauen und sich für alle seine Unternehmungen nur immer den rechten Segen erbeten. Von euch soll Mich niemand in seiner Furcht erwarten noch soll er ehrfürchtig sich zu Staube werfen. Wenn ihr gefallen seid, so kommt zu Mir, und dazu müßt ihr euch freilich wieder erheben, denn so im Staube kriechend wird das nichts, doch wenn ihr im Herzen aufhorcht, so werdet ihr schon spüren, daß Ich Selbst euch hochhelfe, denn Ich Selbst weiß noch am besten, wie schwer dieser Weg hier auf Erden ist. Daß ihr ihn gehen wollet, ist keine Frage, doch über das "Wie", da müssen wir uns unterhalten und da gibt es von Mir aus noch immer eine rechte Anleitung dazu.

So betrachtet auch diese und andere "Präsentationen" im Netz des Gegners als Geschenke, als Präsent von Mir an euch, daß ihr euch auch inmitten des irdischen Trieblebens und all eurer und anderer Krankheit da auch durch einen schnellen Gedanken-Klick auf die richtige Seite retten könnt, fernab von allen Reizen der Welt und ihren verführerischen Mitteln. Rufet und ihr werdet finden, und das habt ihr nun. Klopfet in all der Demut an in eurem Herzen und Ich werde euch die Türe eures Herzens eröffnen, und geht diesen Kreuzweg der Liebe und Wahrheit so, daß ihr Mich an eurer Seite fühlet, sonst brecht ihr zusammen, und bedenkt dabei, daß Ich bei euch bin - alle Tage - bis ans Ende der Welt und daß dieses Weltende zumindest für einige Meiner Kinder bald schon vorbei ist, weil sie sich dann für bleibend in Meinem Geistreiche befinden werden. Allerdings wäre es auch besser, wenn ihr so gut wie gar nicht euch in das Spinnennetz des Gegners verirrt und es selbst mit Mir im Herzen täglich haltet. Dann habt ihr es gewiß nicht mehr nötig, solche und andere Seiten Meiner Weinbergsarbeiter zu besuchen, denn Ich Selbst sage euch mehr, als was diese euch durch Mich sagen lassen. Doch da Ich wohl um eure Schwäche weiß und auch darum, daß der Druck vom Gegner noch nie so groß war wie nun, so will Ich euch doch überall erreichbar sein, und wenn´s not tut, dann auch hier in diesen Höllen. Aber besudelt Mich nicht, indem ihr mit dem nächsten Gedanken, sprich mit dem nächsten Klick, dann nur wieder auf das Tier in euch und anderen schaut. Schaut auch auf unreife Kindlein nur mit all Meiner Liebe und lasset euch nicht von ihnen auf sie erniedrigen, denn das würde euren Geist nur wieder in die allseits bekannten Fesseln und ins Grab legen, und wann der so wankende Lazarus wieder aufersteht, das ist dann eine Entwicklung, die dann auch wieder Jahre dauern kann. Ihr dürft diese vier Tage (die Lazarus im Grabe lag) nicht naturmäßig sehen, sondern müßt sie als Entsprechung Meiner göttlichen Ordnung betrachten.

Die euch hier kundgegebenen Beispiele Meiner Knechte und Mägde zeigen allerdings eine unterschiedliche Reife an, und ihr werdet euch an diejenigen halten, die eurer Reife am meisten entsprechen, doch sei euch noch einmal gesagt, daß Mir nichts am Lesen, sondern allezeit nur an den Handlungen aus dem Herzen heraus gelegen ist, und dann werden ebensolche Begegnungen zwischen euch und anderen stattfinden, wie sie hier unter dem Titel "Sonderhefte" zu finden sind. Noch sind es freilich Sonderfälle, doch im Zuge der fortschreitenden Liebe eures Herzens werden es dann wieder allseits gesuchte und geliebte Begegnungen sein, die Ich euch im Lorberwerk angekündigt habe und wozu auch gesagt ist, daß euch ein Strahlen und Widerstrahlen begegnet, denn hiermit ist gemeint, daß es zwischen Meiner Liebe und Nächstenliebe da zur Einigung kommt, denn Meine Liebe aus Osten euch gegeben wird euch im Westen, d.h. auch im Verstande erreichen, und dann beginnt der Liebesfluß zwischen Mir und euch. Hin und wieder werdet ihr auch auf gewisse Ereignisse stoßen, die ihr beim Lesen so nicht annehmen könnt. Laßt es gut sein vom Verstande aus, und denkt euch, wieviel auch im Werke Dudde oder selbst bei Meinem Jakob Lorber noch anzuzweifeln ist, was allerdings sich bei genügender geistiger Reife als nicht mehr anstößig ergibt, und selbst offenbare Fehler werden durch eure Liebe zu Mir und zum Nächsten euch keinesfalls zum Schaden gereichen. Über allem thront Meine obwaltende Liebe, und es ist schon recht so, wie es ist, Hauptsache ihr habt gelernt, alles aus Meinen Händen auch anzunehmen, und dann beginnt die Veredelung von euch, bis hin zum Gottmenschen. Wenn selbst die äußeren Kirchen mit ihren schon unzähligen Verfälschungen etc. da so regen Zulauf haben und auf ihre Art und Weise noch eine gewisse Nächstenliebe zustande bringen, so solltet ihr da weitaus effektiver zu Werke gehen und geradezu dankbar sein, wenn euer Lebensschifflein nicht so ruhig dahingleitet, sondern so manche Stürme erlebt hat. Auch da könnt ihr euch an Meinen Paulus halten, der solche Stürme wohl überstehen mußte und dann selbst dem Kaiser zu Rom standhielt.

Und wenn die ganze Welt in Trümmern geht, so haltet euch doch stets an Meine Liebe und die wird ewig nicht ins Wanken geraten, und die Welt wird euch nur wankend sein, wenn ihr euch noch selbst in dieser Wankelmütigkeit der Welt befindet, und dem so Seienden geschieht kein Unrecht, mag er sich auch beklagen und sich selbst bei Mir beschweren, so ist doch der freie Wille Meiner Kinder ein für Mich Selbst zu berücksichtigender Faktor, und wie ihr wohl wißt, belasse Ich auch Satan in seinem freien Walten, doch nicht so, daß er beliebig tun kann, sondern nur so, daß Ich Selbst in Meiner Weisheit bestimme, was da getan sein soll, und bestimmen tue Ich immer, wenn sich ein Kind Meiner Liebe an Mich wendet, und dann sind dem Gegner auch schon die Hände gebunden. Doch wendet sich von euch niemand an Mich, so hat der Gegner wohlweislich freie Hand, und den Unterschied werdet ihr ja hinreichend zu verkosten bekommen haben.

Ihr seid also selbst derjenige, den Ich im Herzen anspreche, den Ich führe und leite und aus der Welt des Todes herausreiße, mögen auch noch etliche unter euch die Krankheiten und seelischen Narben sichtbar zur Schau tragen. Doch Ich sage euch, auch Ich trage Meine Wundmale gleich euch zur Schau, aber sie sind eure Triumphmale, und so werden auch eure Zeichen die Triumphzeichen sein, mit welchen ihr das harte Los hier auf dieser Erde besiegt habet, weil ihr trotz allen Gegenteils seitens der Weltgroßen doch immer nur auf Mich, den demütigen Jesus, geschaut habt. Verfahret weiterhin so, und Ich Selbst bin euch näher und näher, und ihr könnet Mich gerade jetzt beinahe schon körperlich erblicken, so nahe bin Ich euch - und Ich mache alles neu!

Amen. Amen. Amen,

 

Lebenswinke 
08.08.2007

Wozu Lebenswinke, wird da der ein oder andere fragen? Aber Ich weiß durchaus um die Krankheit Meiner Kinder, die sich der Welt zugeneigt haben und so ist es Mir auch nicht unbekannt, daß sie glauben, die innere Stimme, die ihr im Herzen vernehmt, sei ein Zeichen von Einfalt oder, wenn sie es nicht so angenehm ausdrücken wollen sagen, dies sei ein Zeichen von Wahnsinn und Idiotie. Nun, wer Mich in euch des Wahnsinns oder der Idiotie bezeichnet, der zeigt nur auf, wes Teufels Kind er ist und auch das ist ein Zeichen von schlimmster Krankheit in dieser Zeit, daß die Menschen allezeit auf die wahnsinnige Stimme des Teufels in sich hören, die sie zu allerlei Schandtaten anleitet, daß sie sogar Meine sanfte Stimme mit derjenigen des Wahnsinns verwechseln und sich selbst als Wahnsinnige der Normalität zuordnen, andererseits aber Meine normale Liebe als Idiotie und Wahnsinn zugleich betrachten. Es ist dies eine verkehrte Welt in welcher Meine Kinder leben, doch habe Ich euch alles mit Nachdruck erklärt und habe euch auch auf die Gefahren dieses Erdenlebens hingewiesen. Allein, niemand von euch konnte sich annähernd vorstellen, wie sehr er in dieses Triebleben hineingezogen würde und so könnt ihr Meine euch geoffenbarten Werke auch als Erinnerung betrachten, wie ihr einst in Meiner Vollkommenheit gestanden seid und wie ihr jetzt auf dieser Erde Leid und Kummer traget.

Nun wißt ihr, wie Ich, euer Herr und Meister, der zugleich euer Vater ist, um die Vaterschaft zu euch gerungen habe und wieviel Schreckliches Ich erdulden mußte und das niemand von euch da ohne Sünde ist. Von daher, - wenn Ich Mich eurer Sünden erbarme und euch heimhole in Mein Reich, von dem ihr ja ausgegangen seid um eure lieben Erdengeschwister zu Mir zurückzubringen, - ist es Mir vor allem um die Erdenmenschen gelegen, die noch gar nicht erkannt haben, daß es immer dann am gefährlichsten für sie ist, wenn sie der Teufel dahingehend aufgeklärt hat, daß es ihn nicht gibt und sie die Existenz von diesem vehement abstreiten, obwohl er sie doch am Wickel hat.

Wenn ihr euch in Zukunft auf Mich beruft, so tut dies als geistig Gesunde, damit es eure Brüder und Schwestern, die noch das Kleid der gefallenen Schöpfung mit Freude tragen, da nicht zu schwer haben Mich in euch anzunehmen, auf das auch sie selbst das Gefallene, welches sie dann an sich erkennen, in der rechten Geduld und Liebe zu Mir zurückbringen. Ein Teil eurer Geschwister hier auf der Erde beruft sich teilweise auch auf die Gotteskraft und glaubt, daß sie deshalb auch mit Mir zu tun haben, ohne zu realisieren, daß Ich in der Gotteskraft für sie nicht erreichbar bin, denn in Meiner Allmacht wirke Ich ja überall und so bin Ich selbst in Freund und Feind zu gleichen Teilen, was die Lebenskraft dieser angeht. Doch nur in Meinem Kinde bin Ich Meinem Bewußtsein nach und die geistigen Gaben, die ihr bekommt, ergeben sich nur aus der Liebe zu Mir, eurem Vater in Jesus und nicht aus einer irgendwie für euch unerreichbaren Gottesallmacht. So hat sich der Täufer seinerzeit auch nur auf die Gottesallmacht berufen, ohne zu realisieren, daß Ich selbst es bin, in dem Gott wirkend und bleibend Wohnung genommen hat. Und damit erst beginnt der Prozeß eurer Heilung, daß ihr in dem allmächtigen Gott Mich, euren Vater Jesus erkennt und lieben lernt. Amen