Über die tätige Nächstenliebe

Freitag, der 13. September 2019 8:10 Uhr tagsüber 20° M

Über die Nächstenliebe

  1. Heute wollen wir über die tätige Nächstenliebe sprechen, denn sie ist ja nun auch die Grundbedingung für den Prozeß der Seelenvergeistigung und wenn also, wie nun gegenwärtig auf Erden, dieser Seelenvergeistigungsprozeß blockiert ist, dann ist dabei allerdings hauptsächlich diese tätige und uneigennützige Nächstenliebe nicht mehr gegeben!

  2. Womit fangen wir an, um das Problem der untätigen Nächstenliebe an der Wurzel zu packen? Ja, eben genau dort, wo sich Mann und Frau begegnen. Der Mann ist ja die Wurzel des Weibes, was diese tätige und uneigennützige Nächstenliebe des Weibes betrifft, ebenso, wie Ich die Wurzel des Mannes sein sollte. Bin Ich nun die Wurzel des Mannes in der Weise, daß er sich in seiner Tätigkeit auf Mich beruft und sich vollernstlich an Meine Vorgaben hält, dann betrachtet solch ein Mann alle seine Nächsten auch schon als Brüder und Schwestern und versucht ihnen mit Rat und Tat, d.h. also aus seiner ganzen Seele heraus zu helfen um somit möglichst seine Seelenfragmentierung zu überwinden.

  3. Er wird durch diesen Akt der tätigen Nächstenliebe auch schon in seiner Seele geheilt, denn Ich kann ihn dort, wo er sich zuvor noch in einem Seelenfragment befindet und demzufolge also luziferisch ist, sodann einen Probanden zukommen lassen, mit welchem er zu tun hat, die wahre Nächstenliebe tatsächlich auch durchzuhalten. Vermag es nun solch ein Mann, daß er sich in der Erfüllung dieser Nächstenliebe gegenüber diesem Probanden inniglich an Mich hält um diesem Nächsten standzuhalten und erfolgreich zu helfen, dann hat er damit in sich sein entsprechendes Seelenfragment überwunden.

  4. Bei dem Weib liegt der Fall anders, denn diese ist zuerst geschickt um ihre häuslichen Pflichten ordnungsgemäß auszuführen und das bedeutet, sie hilft ihrem Manne, die durch den adamitischen Fall verlorene Einheit wieder zu finden. Das Weib muß also ihren Lichtanteil - und das ist ihre Eigenliebe - demütig dem Manne aufopfern und ihm deswegen unbedingt folgen bzw. treu zur Seite stehen, damit er sodann auch tatkräftig seine Familie aufbauen und gut zu Mir hinführen kann.

  5. Ohne diese Unterstützung von seinem Weibe funktioniert das nicht und der Mann zerbricht gewissermaßen in seiner Seele und die Familie zerbricht nach Außen sichtlich erkennbar, wenn ihm das Weib nicht mehr folgt. Betrachten wir dazu einmal eure heutige irdische Entwicklung, so seht ihr diesen Bruch auch schon in der höchsten Blüte stehend, denn kaum ein Weiblein folgt da ihrem Manne freiwillig.

  6. Die geschwisterliche Liebe des Mannes zwischen seiner Liebe zu Mir, die ihn sogleich zu Meinem Bruder im Geiste macht, sowie der Liebe und dem Gehorsam seines Weibes ihm gegenüber, welche beide Liebenden sogleich zu Geschwistern und damit zu Meinen Kindern macht, hat der Gegner indes sehr erfolgreich vernichtet eben durch die euch schon oftmals bekanntgegebenen Folgen der Sexualisierung und Emanzipation, durch welche der Mensch wieder in seine Tiernatur zurückfällt.

  7. Doch der Hebel, mit dem diese Einheit zwischen dem Mann und seinem Weib zersprengt wurde, ist diese völlig überhöhte Weiberliebe des Mannes, mit welcher er sein Weib ja nun schon deutlich über Mich gestellt hat, mit der euch bekannten Folge, daß ihm sodann sein eigenes Weib den Garaus macht. Hier findet also im kleinen Maßstab der gesamte luziferische Fall statt, weil das Weib dem Manne nicht mehr folgt, sondern ihr eigenes "Ding" macht.

  8. Für den Mann bedeutet die tätige Nächstenliebe, daß er sich an Mich wendet um einen Nächsten erfolgreich zu begegnen und für das Weib bedeutet das, ihrem Manne treu zu dienen und innerhalb der Familie für die gute Erziehung und Aufzucht der Kindlein sowie für das häusliche Wesen zuständig zu sein!

  9. Geht jedoch ein geehelichtes Weiblein eine diesbezügliche äußere Arbeitsbeziehung ein, so hat sie damit auch schon die eigene Familie zerstört. Nur innerhalb der eigenen Familie kann das die Seele veredelnde Maß der konkreten Nächstenliebe erreicht werden, denn die Kreuzlein sind in genügender Anzahl vorhanden und Ich kann solch einem Weib ja auch schon auf ihre spezifische Seelenkonfiguration zugeschnitten, die gewissen familiären Konstellationen gewähren, die sie nun ihrerseits auch dringend benötigt, um dann selbst in ihrer Seele auszureifen.

  10. Doch in einem äußeren Arbeitsprozeß geht das nicht, weil sich hier das Weib nur wieder des Nervengeistes bedient um mithilfe Luzifers ihrem häuslichen Kreuz zu entfliehen. Und damit hat sich solch ein törichtes Weib Meiner guten Erziehungsweise auch schon selbst enthoben.

  11. Für den Mann gilt es umgekehrt, denn er muß sich auf einer äußeren Arbeit unbedingt bewähren, was Ich seinerzeit ja schon deutlich ausgeführt habe mit Meinem Ausspruch, daß der Mann, und hier ist allerdings der adamitische Mann gemeint, also jener, der da sexuell gefallen ist, nun im Schweiße seines Angesichtes sein Brot wird verdienen müssen. Darum können solche Männlein und eigentlich auch Hanseln, die da dem Arbeitsprozeß mit welcher Ausrede auch immer, fliehen, dann von Mir auch nicht mehr erreicht werden und sie handeln damit genauso luziferisch wie ein Weib, welches den häuslichen Tätigkeiten entflieht.

  12. Solche geistig trägen Gesellen, die da lieber in ihren Tagträumereien schwelgen und sich dort auch schon richtig groß und wichtig vorkommen, schaffen es damit auch nicht, sich das äußere Weib, und hier ist diese luziferische Arbeitswelt gemeint, untertänig zu machen, denn für den Manne stellt diese Arbeitswelt ja nun auch ein Weiblein dar, welches er in der Hinwendung und Liebe zu Mir durchdringen und beherrschen muß. Hier kann Ich dem Manne sogleich gut mit etlichen Kreuzen begegnen und kann ihn ebenfalls, seiner entsprechenden Seelenkonfiguration nach, gut mit jenen Nächsten versorgen, die ihm zuerst ja selbst in seiner Seelenheilung helfen.

  13. Doch für solche faulen und trägen Hanseln, die da lieber bei ihrer Mutter oder ihrem Weiblein im Hause verbleiben wollen und sich damit in ihrer Seele zum Weiblein umprogrammieren, ist dann auch nur wieder Luzifer tätig, denn sie entfliehen damit ja auch Mir und ihren Korrekturmöglichkeiten!

  14. Seht, hier findet ihr auch schon die Problematik des Kains, der ja auch nur ein träger und fauler Nichtsnutz gewesen ist!

  15. Nun stellt euch vor, daß da solche emanzipierten, der häuslichen Tätigkeit fliehenden Weiber, die damit ja letztlich nur ihrem Manne fliehen und ihm untreu sind, irgendwie glauben, sie hätten es mit Mir zu tun. Wie soll das überhaupt gehen, wenn solche doch allezeit Meiner väterlichen Führung fliehen und Mir deutlich trotzen? Glaubt ihr wirklich, ein emanzipiertes Weiblein könnte mit Mir eine Liebesbeziehung eingehen, wo sie doch schon zuvor den Mann aus ihrer Seele ausgeschaltet und verbannt hat und glaubt ihr etwa, solch ein Weib würde die geschwisterliche Liebe als Grundbedingung des Prozesses der Seelenvergeistigung kennen, geschweige denn erreichen? Weit gefehlt, denn solche Aglas sind und bleiben Luzifers Lieblinge! Ich kenne sie nicht und mögen sie auch lauthals „Jesus, Jesus“ rufen, so hat das vor Mir keinen Wert, sondern sie sind und bleiben die Lieblinge des Gegners! Davon abgesehen quatschen solche ja eh meist nur von Gott und den Namen Jesus benutzen sie nur, um etwas nachdrücklich von ihren Nächsten zu fordern, die sie ja ohnehin schon vampiristisch aussaugen. Hier findet ihr auch schon viele solcher Weiber in den sogenannten Licht- und Offenbarungskreisen wieder, denn selbst im geistigen Bereich tummeln sich solche Großluziferisten.

  16. Und glaubt ihr andererseits, daß Ich da einem Manne oder Hansel helfe und ihn dort erfolgreich in dessen Seele aufhelfen kann, wenn er doch den wichtigen Arbeitsdienst meidet und sich dafür lieber zuhause tummelt oder im schlimmsten Falle als Obdachloser herumvagabundiert deswegen, weil er dem Arbeitsdienst flieht. Es versteht sich, daß Ich hier nun nicht jene armen Gesellen meine, die dort zumeist als Obdachlose vagabundieren, weil sie von ihrem Weiblein ausgeschaltet worden sind, sondern hier beziehe Ich Mich auf jene arbeitsscheuen Drückeberger, die es nun in den sogenannten christlichen Ländern auch schon in einer höheren Millionenzahl gibt.

  17. Warum können solche Menschen, ob nun Männlein oder Weiblein, nicht ihren Seelenvergeistigungsprozeß beginnen oder anders gefragt, warum leisten sie keine effektive Nächstenliebe und weswegen haben sie von daher auch mit Mir so gut wie nichts zu tun?

  18. Ganz einfach, weil in deren Herzen und vor allem in deren Ego noch überhaupt kein Platz für irgendjemand anderen ist. Wer seinen Bruder oder seine Schwester liebhat, der hat auch einen gewissen Platz im Herzen dafür freigemacht und dessen Ich-Bewußtsein hat sich einem Nächsten auch schon in einer realen Liebesbeziehung geöffnet, doch wer noch nicht einmal einen Bruder oder eine Schwester zu lieben vermag, der besitzt damit doch auch keine Nächstenliebe aufgrund derer er sich einen Bruder oder eine Schwester verschaffen kann.

  19. Solche Herzen bleiben eng und kalt wie ja überhaupt solche Menschen engstirnig und kalt sind. Und dann wollen solche kaltherzigen und engstirnigen Menschen Mich lieben können? Unmöglich, völlig unmöglich! Wer sein Herz nicht in der effektiv tätigen Nächstenliebe entsprechend geweitet hat und wer sich damit kein Geschwisterchen verschafft hat, der wird Mich doch überhaupt nicht lieben können und das bedeutet, daß also die Grundbedingung der realen Liebe zu Mir auch nur in der effektiv geleisteten Nächstenliebe zu finden ist.

  20. Und wenn nun ein Weiblein ihrem Haushalt flieht und sich in einer äußeren Arbeitswelt hurerisch verlustigt, dann mag sie meinetwegen von morgens bis abends nach Mir rufen, doch erhören werde Ich sie nicht und dasselbe gilt für den Hansel-Mann, der dort faul und träge herumträumt und einen diesbezüglichen Arbeitsprozeß nur als Luxus ausführt um sich eventuell gewisse Annehmlichkeiten zu verschaffen.

  21. Solche Herzen bleiben aufgrund ihrer Ich-Bezogenheit kalt und tot und dort gibt es keinen Raum für jemanden und für Mich schon gar nicht!

  22. Wer sein Herz durch diese uneigennützige Tätigkeit der Nächstenliebe geweitet hat und wer damit also seine Löcher in der Seele geschlossen hat oder anders gesagt, wer damit seine Seelenfragmente geeint und überwunden hat, nur derjenige ist es, der so etwas wie die geschwisterliche Liebe kennt und nur derjenige ist es, dem Ich Mich in Meiner Liebe zuneige und dessen Seelenvergeistigung auch tatsächlich funktioniert, doch die große Mehrheit hier auch unter euch, hat damit noch die gewissen Probleme.

  23. So mögt ihr zwar „Herr“ oder auch „Vater“ rufen, doch wie wollt ihr Mich in euren engen Herzen denn wahrnehmen, wenn ihr nur immer Raum für euch selbst habt?

    Amen. Amen. Amen.