luziferische Träumereien

 

Mittwoch, 22. April 2009 13:39 Uhr M

luziferische Träumereien

  1. Das Göttliche aus Mir heraus würde auf dieser Erde immer auch in bewußter Weise fließen können, es würde immer von euch angenommen und verstanden und ausgeführt werden, in all der Liebe, die dem göttlichen Wesen auch zusteht und die daraufhin auch eurem Nächsten zusteht, wenn, ja wenn nicht der Fall Luzifers so im Vordergrund stünde, wie dies nun bei euch der Fall ist. Was den Fall von Adam und Eva betrifft, da seid ihr ja schon hinreichend in Kenntnis gesetzt, was da zu tun ist, um wieder in die paradiesische Liebesordnung zurückzukehren, und ihr habt da auch so einiges davon umgesetzt, doch was zu tun wäre, um tatsächlich vollständig in Meine Liebesordnung zurückzukehren oder anders gesagt, was ihr tun könnt, um wirklich in Meine Himmel zu gelangen, ist weitaus mehr als ihr glaubtet, daß ihr es tun müßtet.

  2. Nun hat der Vater an sein Kind sicherlich größere Erwartungen als ein Fremder, und daß Gott als Vater aller selbst noch weitaus größere Erwartungen an Seine Kinder hat, ist dann auch kein Geheimnis, und daß Ich als der lebendige Gott dann in euch auch besondere Erwartungen setze, einmal aus Meiner Göttlichkeit und zum anderen als der euch liebende Vater, ist da auch nur selbstverständlich. Möchte Ich, als Vater aller, denn nicht mehr als euer leiblicher Vater und darf Ich solche Erwartungen auch haben? Darf Ich wollen, daß ihr euch versteht, daß ihr euch liebt, daß ihr Mich versteht, weil ihr Mich liebt? Hat der Vater denn nicht legitime Erwartungen an die Seinen, umso mehr, als er ihnen sein Erbe zukommen lassen will? Oh ja, sagt ihr, das ist sicherlich richtig, und doch denkt ihr so manches Mal, daß Meine Erwartungen zu hoch gegriffen seien angesichts eurer noch sehr irdischen Natur, und ihr denkt auch, daß ihr ja ebenfalls Erwartungen an Mich habt und wie Ich sie euch zu befriedigen gedächte.

  3. Ja, wer an sich noch Luziferisches verspürt, der wird seine Erwartungen Mir gegenüber nicht befriedigt sehen, und er wird auch nicht wollen, daß er Meine Erwartungen erfüllt. Aber es ist nicht so als ob es noch rein luziferische Menschen gäbe, sondern beinahe alle Menschen dieser Erde sind da Mixturen zwischen der Sexualisierung seitens Adam und der Luziferisierung. Die Sexualisierung hatte die satanische Triebstruktur zur Folge, welche die Ursache aller körperlichen Krankheiten ist, und durch den Fall Luzifers sind überhaupt erst die geistigen Krankheiten entstanden. Daß sich geistige Krankheiten dann auch nur wieder körperlich zeigen, liegt eben daran, wenn in der Entscheidung zwischen Mir und Satan der unreife Mensch sich dann eben doch nur wieder dem Tier in sich zuneigt. Die erste Geisteskrankheit lag darin, daß Luzifer in seinem Denken und Wollen sich von Mir getrennt hat, daß er in seinem Verstand, in seinem luziferischen Verstand, Mich in der Liebe nicht wahrnehmen wollte und es später auch nicht mehr konnte und daß er dann pur in seinem Verstande sich mit sich selbst besprach und in seinem Gedächtnis alle Kränkungen, die ihm angeblich widerfahren sind, nur aufgespeichert, aber niemals vergeben hat.

  4. Das Gedächtnis hat sich im Zusammenspiel mit dem Verstand gebildet, weil der luziferische Verstand einen Aufbewahrungsbehälter seiner Gedanken und Ideen benötigt, so ähnlich wie der Magen auch das Behältnis der materiell aufgenommenen Nahrung ist, so ähnlich ist es mit der geistigen Wahrnehmung, also der geistigen Aufnahme, die ja auch einen Behälter für das Aufgenommene benötigt. Aber so wie der Magen nicht das Hauptsächliche ist - für den Tiermenschen sicherlich, aber keineswegs für Mein Kind, denn der Mensch lebt ja nicht vom Brot allein - sondern das Beste und Reinste dem Herzen zuführt, so ist dies auch mit dem Gedächtnis vorgesehen. Auch hier soll das Edle und Reine dem Herzen zugeführt werden, und der untaugliche Rest darf nicht zu lange im Gedächtnis verbleiben. Ist es für das körperliche Wohlbefinden an sich schon sehr gefährlich, wenn die für die Weiterverwendung untauglichen Nahrungsbestandteile zu lange im Darm verweilen, so gilt das für die geistigen Inhalte umso mehr. Das Gehirn insgesamt stellt mit Gedächtnis und Verstand auch schon den Magen und Darmtrakt dar, und wenn die die Seele des Menschen verletzenden Erlebnisse zu lange im Darmbereich des Gehirns gehalten werden, wenn also die alten Muster noch immer aktiv sind, so vergiftet dies den ganzen Körper. Die Gehirnwindungen entsprechen den Windungen des Darms, und wenn diese Erlebnisse also nicht angemessen verarbeitet werden, wenn sie nicht durch die vergebende Liebe freigesetzt werden können, dann verbleiben sie als unverdauliche und dem Verstande unannehmbare Erfahrungen weiterhin im Gedächtnis haften, denn was vom Herzen nicht in der Liebe unschädlich gemacht wird, das fließt sodann wieder in den Magen zurück, bzw. wird erst gar nicht aus dem Gedächtnis gestrichen werden können. Von daher ist gerade der luziferische Verstandesmensch mit einer enormen Analytik seines Zustandes beschäftigt, weil er den Drang oder genauer die Stockungen in seiner Wahrnehmung bemerkt, doch daß die Löse nicht in dem analytischen Verstand liegt, daß die Lösung seiner Probleme in der Überwindung dieser alten Gehirnmuster liegt, daß es eigentlich die Schlingen seines Verstandes sind, in welchen er sich verloren hat, das ist ihm unbekannt.

  5. Nun habe ich allerdings, auch was den Verstand von Luzifer betrifft, alles in der göttlichen Ordnung zuwege gebracht, damit auch dieses erste geschaffene Wesen sich in seinem Herzen mit Mir so tief und fest verbinden kann, um aus dieser dem Auge unsichtbaren Verbindung dann Meine Liebe in anschaulicher Form zu konkretisieren, den Vater gewisserart aus dem Göttlichen zu extrahieren. Doch der Verstand muß a priori frei sein von einem jeglichen Zwang der Unterordnung gegenüber einer Liebe, damit nicht gezwungene Werke entstehen, die den Mangel der Zwanghaftigkeit in sich tragen. Ich als Schöpfer kann ja nun keine Wesen zeugen, die sich in einer zwanghaften Liebe äußern oder die überhaupt irgendwie unvollkommen sind.

  6. Also war in der Anlage des luziferischen Verstandes von vornherein die Vollkommenheit als die freie Erkenntnis Meines Wesens und Meiner Liebe vorgesehen und angelegt, damit Luzifer bei hinreichender Geduld und genügender Konsolidierung seines Herzens dann auch schon Mich Selbst wesenhaft wahrnehmen konnte. Er konnte also wählen zwischen der Wahrnehmung aus seinen eigenen Sinnen, die Ich ihm geschenkt habe und dem inneren Sinn des Herzens, welches ihn wieder mit Mir verbunden hätte. Aber seine Liebe griff zu kurz, d.h. seine Liebe blieb in seinem Verstand stecken, er genügte sich selbst, weil er aus seinen Sinnen heraus handelte und dachte und dies seinem Gedächtnis zukommen ließ und immer wieder neue Schöpfungen und Erfahrungen aus diesem Gedächtnis reproduzierte, die zwar aus Meiner Liebe Kraft in der Gegenwart entstanden, die er allerdings, weil er diese Meine Gegenwart durch seinen Eigensinn nicht genügend in seinem Herzen empfinden konnte, dann umso mehr in seinem Verstand und damit auch aus seinem Gedächtnis heraus wahrnahm. Er sah Mich nicht, aber dafür hat er eben all die Wesen wahrgenommen, und jene Wesen, die Mich auch nicht sahen, sahen dafür ihn, und das hat ihm dann gefallen, und er ließ sich daraufhin huldigen und ehren, anstatt diese Liebe und Ehre Mir zu geben. So ist also der luziferische Verstand beschaffen, daß er sich und seiner Geisteskraft huldigt. Und von daher konnte und brauchte er Mich nicht anzuerkennen und lieben, wie er es hätte tun sollen und können.

  7. Seine Liebe wurde dann ausschließlich die Beschäftigung mit sich selbst, und aus dieser seiner Eigenliebe entstand dann ein Zustand der Befriedigung, wenn er sich denn mit sich selbst beschäftigen, d.h. befriedigen konnte. Sein Verstand, der sich von Mir getrennt hatte, weil er sich selbst liebte, wollte dann in seiner Eigenliebe auch von anderen geliebt werden, denn je mehr man sich selbst liebt, umso mehr fordert man solch eine Liebe auch vom Nächsten, während es bei Mir genau andersherum ist. Je weniger Liebe man für sich selbst verbraucht, desto mehr Liebe hat man für den Nächsten und desto mehr Liebe bekommt man ja von Mir! Luzifers Liebe für sich selbst reichte nicht, denn die Eigenliebe kann ja nichts Göttliches herbeiführen, kann nichts Bleibendes halten, und somit mußte und muß Luzifer bis heute bestrebt sein, dem Nächsten seine Liebe zu rauben, damit er dann hat, was er von Mir aus nicht annehmen will. Aber auch von diesem Nächsten nimmt Luzifer nicht die Liebe an, nicht jene uneigennützige, göttliche Liebeskraft, sondern nur seine bruchteilmäßig reduzierte Art der Liebe, jene Liebe, in deren hartherzigen Zustand er sich selbst gebracht hat, und von daher reduziert er die Liebe dieser Menschen, um auch bei ihnen wieder diese hartherzigen Zustände zu schaffen. Damit schreibt er seine Schuld gegenüber sich und den Nächsten immer weiter fort, von daher lebt Luzifer noch immer aus einer Vergangenheit heraus, wo er noch eine gewisse Größe hatte und aus der Vergangenheit, wo er von Mir zurechtgewiesen wurde und träumt von einer Zukunft, wo er selbst die Stellung der Gottheit innehat.

  8. Die Erinnerung an seine einstige Größe und den anschließenden Fall daraus, den er seinem Hochmut verdankte, hat er in der Empörung seines Wesens immer vor Augen, und deshalb wünscht er sich eine Zukunft, in welcher er selbst als das absolut göttliche Wesen anerkannt und geliebt wird, und er fordert dazu eine unglaubliche Wiedergutmachung, die, wenn Ich sie ihm gewähren würde, Mich sogleich Meiner Gottheit beraubte. Freilich wird das niemals geschehen, weil Gott und Vater nur die einzig wahre und vollkommen freie Liebe bedeutet, frei von Eigennutz und somit bleibt diese luziferische Wahnvorstellung nur eine Utopie. Damit diese Utopie wahr würde, müßte Luzifer alle Liebe von Seiten seiner Nächsten annehmen, müßte tatsächlich in sein Herz bis hin zu Mir gelangen und müßte sodann alle Wesen aus der tiefsten Liebe und mit der größten Weisheit und Barmherzigkeit umfassen, müßte sich im Grunde genommen völlig in seiner eigensinnigen Persönlichkeit aufgeben und müßte sodann, um dennoch weiterleben zu können, mehr als alle Liebe und alles Leben von allen annehmen, denn er müßte die Göttlichkeit von Mir selbst annehmen, welches aber für ihn als geschaffenes Wesen unmöglich ist und weiterhin ist es auch sonst nicht möglich, denn die Gottheit ist nicht mehr von Mir zu trennen und war, außerhalb eurer Zeit, auch niemals getrennt. Sie war und ist nur innerhalb der Bildung eures Bewußtseins vom Menschen hin zum Gottmenschen für eine gewisse Zeit der Ausbildung getrennt, insoweit ihr in das Tierische gefallen seid. Doch wenn ihr wieder die Einheit von Mir und Gott erkannt habt, wenn ihr euch daraufhin besinnt und euer Leben nach dieser Einheit ausrichtet und in Mir den allzeit liebenden Vater aller annehmt, dann gibt es in eurem Bewußtsein auch nicht mehr die Trennung zwischen eurem eigenen Ich, welches gefallen ist und dem göttlichen Ich, welches sich gegenwärtig in euch bildet.

  9. Die Liebe der Luziferisten ist demnach verkehrt herum und der Nächste ist nur insofern willkommen, als wie er sich dem Diktate dieser Verstandesmenschen beugt, deren hauptsächliche Befriedigung nun darin liegt, alle Menschen möglichst lieblos zu behandeln, und einzig die Gerechtigkeit hat nun den Vorzug. Luzifer liebt sich selbst, so weit ihm dies möglich ist und fordert diese Liebe vom Nächsten, ohne diesem Nächsten allerdings eine Gegenliebe zu zeigen. Das kann er, wie gesagt, nicht, weil er ja alle Liebe ausschließlich für sich selbst braucht, nichts von Mir annehmen will und in seinem Wahn glaubt, daß es besser für alle anderen ist, wenn sie ihn nur möglichst tatkräftig unterstützen. Da er in seinem Verstandeswahn die herzerwärmende göttliche Liebe und Nächstenliebe überhaupt nicht kennt, so hält er die Anerkennung, hält er die Gerechtigkeit, die Ordnung, letztlich alles, was sich äußerlich zeigt als die einzige Art der Liebe und alles andere betrachtet er als schwach, als unsinnig.

  10. Die Liebe Luzifers, weil im Verstand gebildet und dort blockiert, bleibt also eine rein äußerliche und ist von daher auch nicht als Liebe anzusprechen, sondern ist im Prinzip nur mehr die kalte Gerechtigkeit und Weisheit des Verstandes. Erst im Herzen wird diese Verstandesliebe erwärmt, weil erst im Mitfühlen mit anderen diese nur auf sich selbst reduzierte Liebe überwunden wird, und erst dann, wenn die Liebe eine mitfühlende und hingebungsvolle Liebe geworden ist, der innere Zustand von anderen empfunden, mitempfunden und verstanden werden kann. Diese, den inneren Zustand von anderen mitempfindende Liebe, die also nur aus dem Herzen geschehen kann, ist dem luziferischen Menschen erst dann möglich, wenn er durch viel Demut und Geduld sich endlich dieses Weges vom Verstand bis zum Herzen befleißigt hat. Aber dann hat er auch schon den luziferischen Verstandesgeist in sich überwunden. Allerdings gibt es Unterschiede in den Stadien eines luziferischen Zustandes, es gibt wie in einer normalen Krankheit auch, unterschiedliche Symptome, es gibt also die vorwiegend sich nach außen betätigende luziferische Liebe und dann wieder eine, die, ein wenig zur Ruhe kommend, sich dann mehr nach innen verschließt. Es gibt also, wie im sexualisierten Stadium auch, Unterschiede im Verhalten. Einmal eben der äußerst penetrante Druck und die Aggression nach außen hin, so als wenn man sich dort noch einen Liebhaber andienen muß - oder als wenn man sich noch eine Partnerin erobern müßte - und zum anderen den Zustand der Erschlaffung nach getaner luziferischer Arbeit, wo man sich dann wieder ausschließlich in der Phantasie mit sich selbst befaßt, zu deren Beschäftigung allerdings auch wieder jemand anderer herhalten muß, den man quasi in Gedanken, in der Vorstellung dann bearbeitet und sich genüßlich zuträglich macht.

  11. Gedächtnis und Vorstellung, die im Genuß nur sich dienen, sind dann die vorzüglichsten luziferischen Werkzeuge, mit denen solch ein luziferischer Mensch dann agiert. Im Gedächtnis ist der Fall, ist also das Versagen von einstmals festgehalten und bleibt als ständige Verletzung in der Gegenwart präsent, und dafür wird Meine alle Verletzungen überwindende Liebe weggestoßen und die Gegenwart der Liebe, wie sie möglich wäre und wie sie sein sollte, kann dann nicht realisiert werden, dafür jedoch eine Gegenwart, die sich ständig aus der Größe und dem Fall der Vergangenheit, also den für ihn selbst unglaublichen Verletzungen gebiert und einer Zukunft, in welcher von der Größe und dem Wiedererstarken des Imperiums geträumt - und in der luziferischen Vorstellung denn auch schon gelebt wird. Der Fall Luzifers ist mit anderen Worten in der heutigen Zeit der Menschen sehr deutlich anzutreffen. Ganze Völker träumen von einer glorreichen Vergangenheit, die Chinesen trauern ihrem Kaiserreich hinterher, die Sowjets ihrem zaristischen Reich, die Juden ihrem Moses, die Moslems ihrem Mohammed, die Amerikaner träumen davon, die Welt mit Hilfe der Materie zu heilen etc., doch kaum jemand will Meine gegenwärtige Liebe im Nächsten annehmen, jedenfalls nicht so annehmen, daß sie ihm zum Guten gereichen würde, sondern jeder will den anderen in das Glaubensbett seiner Vorstellungen und seiner Phantasien von Größenwahn hineinziehen, jeder will den anderen von der Stichhaltigkeit des Eigensinns überzeugen, obwohl doch die Bildung des Eigensinn allein auf krankhaften Zuständen beruht.

  12. Und so träumen die Menschen ihren luziferischen Traum und sind für Mich kaum noch erreichbar. Nirgends ist eine Vergebung sichtbar, außer wenn sie, von unmündigen Juristen völlig verdreht, dem Täter heutiger Prägung zukommt. Dann gibt es ein Straferlaß, gibt es eine Vergebung, die jedoch keinesfalls aus dem Herzen ist, sondern die nur demjenigen zukommt, der ähnlich luziferische Züge aufweist, wie sie der typisch luziferisch verdrehte Jurist aufweist. Das nennt ihr dann die Gerechtigkeit, doch Ich nenne das den Teufel hoffieren, Ich heiße das allezeit einen Pakt mit dem Teufel selbst. Das Luziferische in seiner nicht vergebenwollenden Eigenschaft, - also dieser Hochmut daraus, daß man glaubt, man müsse für seine Schandtaten nicht aus dem Herzen heraus büßen und bräuchte keine Reue zeigen, weil man seine eigenen Verletzungen für weitaus größer und wichtiger hält als alles, was den übrigen Menschen angetan wurde,diese Haltung des Größenwahns bezeichne Ich als rein teuflisch, denn solch ein Täter wird für seine Taten ja noch belohnt und das Opfer wird bestraft. Mit Vergebung hat das nichts zu tun, sondern das ist nur das Mitfühlen aus dem Fleische heraus, das geschieht, wenn man selbst nicht frei vom Fleische ist. Daß der typische heutige Jurist so handelt, erklärt sich daraus, daß er in seiner Ausbildung ja nur rein luziferisch indoktriniert wird und nichts von Mir hört, noch liest, noch weiß, Ausnahmen werden immer seltener!

  13. Von daher haben die Juristen, die Politiker, die Wirtschafter, die Kirchenvertreter, die Mediziner etc. noch alle einen sehr großen luziferischen Spielraum und können in ihrer Sexualität die Objekte ihrer Begierden beinahe nach Belieben einsetzen, doch in der Liebe selbst können sie kaum noch etwas Vernünftiges tun. Die Sexualisierung setzt den luziferischen Menschen zwingend voraus, denn ohne Luzifer gäbe es keinen adamitisch-sexuellen Fall, und so können und werden auch allezeit diejenigen Menschen, die sich sexuell ausleben, auch von den Luziferisten dominiert. Und wenn, wie das heute zu oft der Fall ist, da eine Grauzone zwischen den Menschen dieser beiden Zustandsbereiche des gefallenen Bewußtseins ist, so weiß kaum noch jemand, wer da das Sagen über den anderen hat, ob das nun die sexuelle Gespielin oder die sexualisierte Frau ist oder ob das wirklich noch der luziferische Verstandesmensch ist? Eine Grauzone gab es seinerzeit zwischen Adam und Eva auch, und somit mußte Adam fallen, weil er in der Liebe zu Mir nicht tief genug geschürft hatte, Mir also nicht mehr vertraut hatte, als er seiner Eva vertraute. Adam besprach sich ebenso - wie die Menschen heutiger Prägung - zu sehr mit seinem luziferischen Verstand und seiner nach außen projizierten Liebe in Eva, als daß er den Prozeß der Enthaltsamkeit, der Genügsamkeit durchgehalten hätte, um mit Mir Selbst vorlieb zu nehmen. Er hatte also nicht genügend Geduld, um Mich über das Gedächtnis heraus als im Herzen lebend und im Herzen bleibend zu realisieren, sondern sein Verstand gaukelte ihm noch etwas vor.

  14. So wie Adam und Eva ergeht es also dem heutigen Menschen auch und, weil er durch das damalige Erbe sowieso schon belastet ist, so ist der heutige ständige Fall in diese Vergangenheit umso schlimmer, und dann müssen natürlich wieder alle Großmachtsträume von solchen Menschen herhalten, um das eigene Versagen gut zu reden und andere müssen körperlich büßen, was man geistig sich selbst angetan hat, und sie selbst müssen es dann auch eines Tages an sich gewahr werden, was sie sich und anderen antun. So streitet das Luziferische gegen das Luziferische des Nächsten, es streitet ein Mensch gegen den Nächsten, und alle trösten sich mit den sinnlichen Genüssen, wie sie im Garten der Triebe wuchern, und den Baum des Lebens und der Unschuld, den kennt kaum noch jemand von diesen, den luziferischen Traum träumenden Utopisten, jenen Menschen, die sich mit ihrem Verstande in ihrer eigenen Weisheit beraten.

  15. Doch keine Sorge, Ich bin allezeit ein Herr auch über solche Utopisten, die der eigentlichen Geisteskrankheit sehr nahestehen, und wenn selbst ein Herodes damaliger Zeit dem Jesuskindlein nichts anhaben konnte, so wird auch heute ein von Würmern zerfressenes Hirn nicht das Herz Meiner Kinder bezwingen. Aber ihr müßt im Hinblick auf euer luziferisches Erbe dem Wurm des Zweifels und der Gottvergessenheit noch sehr viel deutlicher entgegentreten, denn in euch lebt der luziferische Geist noch immer.

Amen. Amen. Amen.