Die innere Herrlichkeit

 

Sonntag, 11. März 2012    9 Uhr  M

Die innere Herrlichkeit

  1. Da sind noch etliche Lasten, da sind noch viele Klagen bei euch und so seufzt und stöhnt ihr noch immer, obwohl ihr doch wißt, daß wer mühselig und beladen ist, er doch nur zu Mir kommen braucht - und dann wird er erquickt. Ich erquicke eure Seelen mit dem Labsal Meiner Liebe, die euch schon mehr ist als alles andere. Ihr könnt doch nun schon weitaus mehr ertragen als dies noch vor einigen Jahren der Fall gewesen ist. Jetzt steht ihr allerdings nicht mehr nur im Bannkreis der ersten Hölle und müßt dort diese der ersten Hölle entsprechende Überwindungskraft aufwenden, sondern ihr steht öfters, eben weil ihr den dritthimmlischen Zustand unbedingt erreichen wollt, dann auch unter den Prüfungsbedingungen der dritten Hölle. Das ist dann allerdings ein weitaus schlimmerer Zustand, den ihr abzuleisten habt und den ihr nur mit der bewußten Hinwendung zu Mir überwinden könnt.

  2. Ja, Ich folge euch auch durch eure Höllen, das wißt ihr doch, und eurer geistigen Ausreife wegen müssen diese drei Zustandsbereiche eurer seelisch-nervlichen Stadien auch überwunden werden. Erst danach bemißt sich eure Kraft und erst nach dieser Überwinderkraft bemißt sich auch eure Seligkeit und somit führt euch das Kreuz, euer Kreuz wohlbemerkt, durch diese Zustände hindurch immer näher zu Mir, bis ihr selbst am Kreuz eurer Leiden und allerdings auch eurer Sünden wieder aufersteht, eben deshalb, weil ihr Mich, euren Vater Jesus, dann doch noch mehr liebt als ihr eure Sünden und Leidenschaften geliebt habt.

  3. Nun wundert sich so mancher von euch, warum Ich Mich nicht einmal so recht darüber auslasse, was da alles in Meiner Schöpfung auf euch wartet und wie nun die Wunder Meiner Liebe für euch geartet sind - daß Ich also nun endlich fern von diesen euren noch immer bedenklichen Zuständen euch mehr aus Meiner großartigen Schöpfung zeigen sollte. Ja, sicherlich könnte Ich euch beispielsweise den Blick auf eure Nachbarplaneten öffnen, könnte euch etliches über den Mars und dessen Geschwisterplaneten aufzeigen und auch einiges zu der dort verwendeten Technik sagen, welche der eurigen bei weitem überlegen ist oder Ich könnte euch noch etwas zu den Bewohnern im Erdinnern sagen, zumindest zu jenen, die sich, aus den Polöffnungen kommend, da ein gewisses Stelldichein in dem Luftraum der Erde geben und so noch manches andere, von dem eure Lügenbarone in den Medien oder auch bei der NASA nur bedenklich mit den Köpfen wackeln.

  4. Aber wozu das? Ihr selbst seid noch nicht hinreichend gefestigt und würdet nur wieder von euren seelisch-nervlichen Problemen Abstand nehmen und würdet wie in einem Rausch solche und andere Mitteilungen in eurer noch immer luziferischen Seele verkonsumieren und es bliebe dennoch nichts, womit ihr etwas zwecks eures Seelenheils gewinnen könntet und selbst, wenn Ich euch die Geschichte von der Raumfahrt der Marsbewohner zeigen würde, die ähnlich wie ihr zuerst euren Mond besucht haben, dann würde euch das nichts nutzen, und ihr dürft doch nicht glauben, daß eure hochbezahlten Märchenerzähler in eurer irdischen Weltraumerforschungsorganisation wie der NASA euch da irgend etwas relevantes in Bezug auf eure Nachbarplaneten erzählen, und selbst wenn, dann wissen sie doch im Verhältnis zu euch, die ihr gerade im Lorberwerk auch die Verhältnisse eurer Geschwistersterne und sogar auch der Sonne aufgezeigt bekommen habt, doch so gut wie gar nichts.1

  5. So rätseln sie seit Jahren herum, was es mit den Polöffnungen auf sich hat und so rätseln sie ebenso darüber, von woher nun diese kleine Raumfahrerin stammen mochte, die sie auf dem Mond innerhalb eines Raumfahrzeugwracks gefunden haben. Gut, ihr könntet, gerade auch durch das, was Ich in der natürlichen Sonne beschrieben habe, durchaus zu der richtigen Erkenntnis kommen, daß diese sogenannte „Mona Lisa" vom Mars stammt. Aber ist euch damit dann geholfen und würdet ihr nicht den alten Fehler von früher begehen, daß ihr euch erst recht von der inneren Seelenbildung abwendet und dann mit umso größerer Kraft nach außen geht, um dort zu streiten?

  6. Dafür steht doch auch der Zustand des Täufers, der nun zwar nicht gerade so gestritten hat, doch der dennoch in einen großen Streit mit den Pharisäern geriet, die in euren heutigen Kirchenvertretern und gerade auch in euren Wissenschaftlern vorgebildet sind. Wenn also selbst der von euch so bezeichnete größte Engel seinerzeit sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat und ohne seine himmlische Kraft dort wie jeder gewöhnliche Mensch sich den Machtverhältnissen hatte fügen müssen, wie könnt ihr kleinen Seelchen dann auch nur glauben, daß ihr dort mehr bewirken würdet als der von Mir selbst vorausgesendete Engel, der die Menschen auf Meine Ankunft vorbereiten sollte, um sodann, da Ich ja nun tatsächlich auch gekommen bin, mit Mir gemeinsam weiterzuschreiten. Und nun komme Ich ja in euch zurück, und deswegen müßt ihr auch diesen Zustand des Täufers in euch bezwingen.

  7. Wie die Geschichte des Täufers ausging, das wißt ihr auch und daß auch er ebenso wie ihr nun sich darum bemühen wird, den irdischen Weg mit Mir gemeinsam zu gehen, das ist auch kein Geheimnis. Also werde Ich euch nicht groß etwas über die äußere Schöpfung erzählen, aber eben alles das, was ihr nun benötigt, um den unvollendeten Auftrag des Täufers nun zu vollenden. Da steht auch eine Menge darüber im Werk Duddes, doch darüber müßt ihr euch wahrlich nicht den Kopf zerbrechen, vor allem nicht, wenn ihr nur wieder nach außen schauen wollt. Schaut ihr hingegen nach innen, tragt ihr euer Kreuz auch weiterhin, so werdet ihr an euch schon gewahr werden, daß ihr selbst es seid, die im Werke Duddes beschrieben sind.

  8. Also werde Ich euch nichts weiteres über die äußere Schöpfung und deren Wunder mitteilen, denn das wäre von Mir sehr unweise angesichts eurer täuferischen Einstellung, doch Ich will euch helfen und tue dies ja schon immer, daß ihr diese mehr kopflastige Einstellung, die sich aus dem letzten luziferischen Rest ergibt, dann endlich auch einmal überwindet, ohne daß es euch den Kopf kostet, in leiblicher Hinsicht wohlgemerkt. Doch in geistiger Hinsicht könnt ihr euren Kopf ruhig verlieren, jenen Kopf, der euch daran hindert, sich noch inniger mit Mir zu befassen.

  9. Ja, Meine Lieben, warum erlebt ihr also nun eure Drangsal noch immer und warum müßt ihr euch nun sogar noch eine geistig-seelische Festigkeit verschaffen, mit welcher ihr sogar die dritte Hölle überwindet? Warum reicht es nicht aus, daß ihr so leicht und einfach dahinleben könnt wie es bei vielen Menschen der Fall ist, denen Ochs und Jupiter einerlei sind, Hauptsache für ihren Bauch ist gesorgt? Eben weil ihr Meine Kinder seid und weil ihr deswegen auch eine kaiserliche, ja mehr noch, weil ihr also eine göttliche Ausbildung durchlaufen müsset, bei welcher alles bis aufs letzte Atom getilgt sein muß, was euch davon abhält, Meine Nachfolger zu sein. Genau das erlebt ihr auch, denn ihr haltet euch inniglich an Mich, ihr schmiegt euch an Mich, ihr schaut mit liebefeuchten Augen zu Mir und ihr wollt Mich nun endlich mehr lieben als alles, was euch vorher so fasziniert hat.

  10. Gut dann also und deshalb lege Ich in Meiner Barmherzigkeit und Gnade noch ein Scheffel mehr auf eure Schultern, damit ihr auch wirklich das große Ziel der Gottwerdung des Menschen erreicht und auch deshalb besprechen wir alle diese Weltkriegsmuster und ihr schaut und schaffet, daß ihr eure Verfehlungen erkennt, die Verantwortung dafür auf euch nehmt und das Kreuz auch als Schuldtilgungsinstrument annehmt und nicht nur jammert und stöhnt darüber, was Ich in Meiner Liebe euch da auferlege. Ihr ringt schon um die Ewigkeit und ihr wißt doch schon, daß ihr niemals auch nur ein Atömchen näher zu Mir kommen könnt und daß ihr doch niemals den Geist, unseren Geist in euch bilden könnt, der allerdings Mein göttlicher Geist ist, wenn ihr das ohne Kreuz versuchet. Ich bezeichne Meinen Geist in euch, der unter dem Barmkreuz Meiner Liebe gebildet wird, indem ihr eure Nächsten wie euch selbst liebt, deshalb als unseren Geist, weil ihr zum einen die Verbindung zwischen euch als Brüder und Schwestern erlebt und dadurch einen gemeinsamen Liebesverbund habt und weil ihr darüberhinaus euch in eurem Wollen und Willen Mir soweit angenähert habt, daß Mein und Dein sich zu einem höheren und edleren Zustand verbindet. Es gibt dann kein Mein und Dein mehr in dieser von euch bis jetzt erlebten Weise, aber dafür gibt es dieses "Unser".

  11. Doch dieses "unser-Erlebnis" gibt es nur, wenn ihr euch gemeinsam an Mich wendet, und das gelingt euch, wenn ihr eure großen nervlichen Erregungen überwindet, die eure Seele hinabziehen ins Fleisch. Diese großen Nerven-Erregungen habe Ich in diesen Schriften Meines Schreibers hier als diese drei Zustände des Nomaden, des Heiden und des Luziferisten bezeichnet, wobei der Alttestamentar in seiner guten Seele (der Luziferist) im Gefolge Johannes des Täufers steht und deshalb auch noch der alten Schöpfung zugerechnet werden muß. Solche spielen nur Gott, ohne es zu sein. Es versteht sich, daß Ich hiermit keinen Altgläubigen verurteile und sicherlich auch keinen anderen, denn sie alle sind Meine Geschöpfe. Aber euretwegen, d.h. deswegen, damit ihr besser verstehen lernt, was da alles an Inner-seelischem abläuft, nehme Ich diese Einteilungen vor. Es sind Zustandsbereiche eurer seelischen Ausreife, und es wäre auch nicht fein, wenn Ich die Kinder verdammen würde, so sie noch keine Erwachsenen sind und so ist das auch mit diesen Zuständen.

  12. Das für euch, eure seelische Gesundheit Beeinträchtigende und damit auch euer körperliches Wohl Schädigende ist ja wie ihr gerade in den christlichen Ländern mit all diesen vorherigen Zuständen der Seele wie in einem Schnelldurchgang zusammenkommt und daß ihr deshalb auch noch etliche Züge dieser Vorstufen an euch tragt, die euch zum Christheiden und manchmal auch zum Christnomaden werden lassen. Darum seid ihr noch nervenkrank und darum leidet ihr noch körperlich und deswegen habt ihr eure Krankheiten wie Krebs, habt eure Sorgen wie Einsamkeit, habt eure Verlustängste und fallt mit eurem Ich immer wieder in diese kindlichen Züge von früher zurück. Ob es nun die Zeit eurer nomadisierenden Phase ist, wo ihr die Ordnung lernen solltet und euch auch um die Versorgung eben nicht sorgen solltet, wo ihr durch eure Mütter in deren Liebe weitergeführt worden seid oder ob es die Phase eures heidnischen Zustandes gewesen ist, wo ihr an der Hand eures Vaters auf die äußere Welt vorbereitet wurdet und ihr dann, trotzig wie ihr nun einmal gewesen seid, dann eben diese Disziplin in der Erledigung eurer Aufgaben nicht mehr annehmen wolltet, nicht mehr konsequent für andere dienen wolltet und schon gar nicht innerhalb eurer Familien das Putchen sein wolltet oder ob ihr im eigentlichen christlichen Stadium dann doch lieber beim Täufer stehengeblieben seid und nur wieder im alttestamentarischen Stil Auge um Auge und Zahn um Zahn schreit. Ja, Meine lieben Kinder, da habt ihr noch etliches zu tun und wenn ihr aufmerkt, dann seht ihr genau, wo ihr gegenwärtig darum geprüft werdet, um nun auch diese restlichen Zustände zu überwinden.

  13. Also beklagt euch nicht über euer Kreuz, das doch nur die barmherzige Korrektur eurer höllischen Zustände ist. Wo ihr in eurer Seele noch mit diesen Stadien korrespondiert, genau dort werdet ihr in Meiner Liebe mit dem Kreuz bedacht, und so wie diese drei Stadien die Bereiche eingrenzen und euch die Orientierung geben, so ist dies auch mit den sogenannten Weltkriegsmustern, die euch eine ebensolche Orientierung, aber diesmal in einem anderen Kontext, vermitteln. Das eine ist mehr die Hinwendung nach innen und das andere sind dann eben die Folgen daraus. So einfach hängt das also zusammen!

  14. Diese drei seelisch-nervlichen Zustände ergeben sich andererseits aus den zwei Fällen des menschlichen Bewußtseins, dem luziferischen und dem adamitischen. Doch wie das zusammenhängt, werden wir später genauer untersuchen. Für euch ist vorderhand nur wichtig, daß ihr die geheime Verbindung zwischen Innen und Außen erkennt und es an euch selbst bemerkt und dies über eure nervlichen Erregungszustände auch sogleich wahrnehmt und sofort abstellen könnt, wenn ihr euch an Mich wendet und euer Kreuz annehmt.

  15. Wir haben es ja schon besprochen, doch der Wichtigkeit halber kann es nicht oft genug wiederholt werden, daß gerade über diese nervlichen Erregungen die Mitresonanz gegeben ist, die alle jene Menschen erfaßt, die noch einen ähnlichen Trotzwert besitzen. Es ist ungefähr so wie es die Miterregung eines Schwingungskreises aufzeigt. Der Schwingungskreis im Menschen ist gegeben, weil zwischen Herz und Hirn ja ebenfalls ein Dipol besteht. Das sind die zwei Haupterregungszentren, und wenn sich nun ein Mensch über alle Maßen erregt, so  wird von seinem Gehirn immer im Hinblick auf eines dieser nervlichen Muster eine große Verstärkung, eine Erregerwelle, aufgebaut, es wird also das Hirn erregt und dieses sendet elektromagnetische Wellen aus, die zum einen aus der magnetischen Willensamplitude bestehen und sich zum anderen aus der Weisheit desjenigen, also dessen Luziferismus, ergeben. Diese durch die Erregung des Gehirns ausgesendeten Wellen haben ihre Ursache also in irgendeinem Punkt, der innerhalb dieser drei Zustände bzw. Weltkriegsmuster liegt und die Kraft, mit welcher diese Wellen ausgesendet werden, steht im Zusammenhang mit der Willensstärke des Betreffenden und der Stromfluß, also die Erreichbarkeit und Aufnahme durch andere Menschen, geschieht eben durch die mehr oder weniger große Weisheit desjenigen.

  16. Beispielsweise verfügte Hitler über einen sehr starken Willen, und intellektuell stand er weit über dem Durchschnitt seiner damaligen Zeitgenossen, und somit konnte er in seinen Erregungszuständen auch solche Massen begeistern und per Willenskraft gleichschalten, und heutzutage tun dies in weitaus kleinerem Maßstab allerdings auch all jene Menschen, die sich als Führende ausgeben. Für die betreffenden Menschen sind das deren Genien. Wenn nun der Mensch aufgrund der Liebe zu Mir und der daraus erfolgenden Nächstenliebe im Gleichgewicht steht, so gibt es allerdings keine solche nervliche Induktion, also keine solche Übertragung des Willens eines einzigen auf die Masse der anderen. Hitler, Stalin, Napoleon etc. waren eben sehr willensstarke Menschen, die den einen Teil ihrer Bewußtwerdung aus den luziferischen Versprechungen geholt haben, die also durch ihre Art von Liebe innerhalb des Volkes auf eine Gegenliebe gestoßen sind und die sich sicherlich auch zum Sprachrohr dieser sie liebenden Bevölkerungsgruppen gemacht haben, was durch eben diese besagte induktive Erregung zwischen Hirn und Herz geschieht. Das Volk war das Herz und war also in diesem Zusammenhang der Körper, aus welchem sich die Kraft zwecks Ausführung dieser hitlerischen oder stalinistischen Ideen ergab. Der einzelne Führer glaubte, der von Gott eingesetzte Führer zu sein, der dann mit Hilfe dieser geistigen Erregung sein Herz und damit auch das Volk dominierte.

  17. Doch weil diese Verbindung in dieser induktiven nervlichen Erregung nur eine scheinbare Liebe war, die sich aus den seelischen Verletzungen Hitlers, Stalins oder Napoleons speiste, so wurde dieses innere Seelenmuster das Traumata des gestrengen Vaters und der zu schwachen Mutter bei Hitler, Stalin und Napoleon sogleich nach außen übertragen. Das wäre nun nicht weiter tragisch, denn jeder Mensch hat seine seelischen Verletzungen, doch problematisch wird es, wenn so wie nun bei euch zu Anfang des dritten Jahrtausends beinahe alle Menschen solche seelischen Verhärtungen in sich bergen, und dann braucht es nicht viel und es wird sich wieder ein gut meinender Mensch wie üblich finden und aufbauen lassen, der diesmal eben die gesamte Menschheit von ihren Übeln befreien will. Doch weil dieser "Befreier " dieses Übel noch immer in sich birgt, so gibt es da natürlich keine Befreiung davon, sondern alles, was aus dieser falschen Liebe aufgebaut wird, wird wieder abgetragen werden müssen, und genauso ist es ja in eurer jüngsten Vergangenheit geschehen, wo alles, was sich aus dieser hitlerischen Liebe ergeben hatte, wieder vollständig abgeleistet werden mußte. Doch für die heutige Zeit wird das von früher nur ein leichtes Wehen sein. Der schlimmste Zustand in der Seele des Menschen ist immer der Brudermord!

  18. Der Brudermord kommt dem Gottesmord gleich, weil in jedem Bruder und selbstredend jeder Schwester ja schon das Göttliche lebt und sich weiter entwickeln will. Schon als Abel erschlagen wurde, wurde Ich somit um Meine sichtbare Ankunft unter Meinen Kindern betrogen und wurde gleichsam für euch noch weiter nach außen, ins Unsichtbare allerdings, verbannt, wie dies durch die Verbannung von Kain, des später so bezeichneten Atheope bekundet wurde. Anstatt daß Ich mit Adam, Eva, Kain und Abel hätte in einen deutlicheren und sichtbaren Kontakt treten können, wurde Ich durch diesen Totschlag noch weiter in deren Seele isoliert.

  19. Also Meine Lieben, es wäre gut, wenn ihr euer Leben noch besser meistert, weil ihr euch dem wahren Lebensmeister noch mehr hingebt. Bedenkt, daß nun alle drei Muster innerhalb der Seele durch gerade eben diese Induktionskraft oder sagen wir durch diese große Erregung und Miterregung aktiviert sind und wenn ihr euch sogar wieder induktiv erregen lasset, dann werdet ihr schwerlich den Geist in euch bilden können und ihr werdet ähnlich schwach und hilflos wie eure Nachbarn und Freunde und ihr werdet ähnlich ihnen dann auch kraftlos werden und euer Salz des Lebens verwirken und also das Pfund nur unnötig verscherbelt haben, mit dem Ich euch auch im Hinblick auf die Betreuung von 50 Menschen dort ausgestattet habe.2

  20. Macht nicht den Fehler von früher, daß ihr euch als Opfer unglücklicher Zustände empfindet, denn damit zieht ihr durch solche Erregungen noch mehr Kräfte aus eurem Körper oder auch aus jenen eurer Familie und Freunde. Anstatt sie also in Meiner Liebe zu erleichtern, würdet ihr sie nur wieder noch mehr beschweren, und wenn selbst ihr jetzt noch diesen Fehler begeht, dann ist es tatsächlich besser, Ich hole euch heim, bevor ihr noch mehr Schaden anrichtet. Die Kleinen sind euch anvertraut und sie sind euch nicht gegeben, daß ihr sie mit eurer nervlichen Erregung aussauget.

  21. Ihr wißt nun, was Millionen noch nicht einmal träumen, und darum steht ihr dort in einer größeren Verantwortung, auch das dürft ihr nicht vergessen. Wenn Ich demnächst nun auch sichtbar erscheinen und euch also auch besonders stärken und ermuntern werde und will, so möchte Ich doch auf freudige Herzen treffen und gerade in euch wenigen Meine Kinder antreffen, die alles dankbar annehmen, was sie aus Meiner Hand als gut und wahr erkennen. Habt ihr zwar noch überall so eure Probleme und Sorgen, so habt ihr aber dennoch schon eine größere Kraft der inneren Hinwendung zu Mir und diese müßt ihr konsequent nutzen. In den kommenden Auseinandersetzungen will Ich euch zur Seite stehen und eure Lebensaufgabe steht doch noch an.

  22. Ihr müßt ja nicht die Vorbereitung zu eurem Wirken mit der eigentlichen Aufgabe verwechseln, die noch gar nicht begonnen hat. Oder sollte Ich euch von dieser beschwerlichen Welt ablösen, weil ihr schon an dieser Vorbereitung innerlich zerbrochen seid? Nun, Ich werde freilich etliche von euch noch aus dieser Mühsal erlösen und zu Mir heimholen, doch wollt dies nicht vor der Zeit, denn dann überkommen euch die Furcht und Schmerzen angesichts dessen, was da noch kommt. Bleibt, was immer auch kommt, fröhlichen und also auch freien Herzens, denn es kommt wie es kommen muß. Ich achte auf jeden und alles und niemand muß da mehr ertragen als was Meine Liebe für ihn zwecks Ausreife zum Gotteskind vorgesehen hat.

  23. Haltet eure Nerven stabil und erregt euch also nicht. Und wenn ihr euch einmal erregen müsset, weil der heilige Zorn Gottes euch überkommt und ihr wie einst Moses da den Götzen- und Baalsdiener deren goldenes Kalb zerschlagt und sie in die Abgründe ihrer Seele treibet, so bin Ich es in euch der das tut. Doch solange Ich in euch es nicht tue, also solange es euer Geist nicht tut, solange bleibt ruhig und sanft wie das Lamm und die Taube und ihr werdet schon innerlich Meine Herrlichkeit schauen.

Amen. Bleibt weiterhin ruhig und schaut nach innen zu Mir. Amen.

1Siehe Jakob Lorber – Die natürliche Sonne

2Jeder von euch ist unter 50 Mitmenschen gesetzt.

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