Der Nervenäther und die Gefahr des Mißbrauchs

Sonntag, der 3. Juni 2012   11 Uhr   M

Der Nervenäther und die Gefahr des Mißbrauchs

  1. Was ist der Nervenäther eigentlich genau, fragt ihr euch gerade auch in Hinblick dieser Mitteilungen. Daß er in aller Materie enthalten ist habt ihr verstanden und daß er, je höher entwickelter die Organisationsform der Materie ist, dann auch umso ätherischer sein muß, dürfte ebenfalls auf der Hand liegen. Doch das dieser Äther eben nicht der Geist ist, obwohl man für ihn solche Begriffe wie Nervengeist, Weingeist, Alkoholgeist etc. verwendet1, müßte euch sonnenhell und völlig klar sein. Gerade die euch umgebenden, euch höchst lebendig vorkommenden Wesen von den Pflanzen aufwärts bis hin zu den Menschen verfügen je nach der Komplexität ihrer stofflichen Beschaffenheit über einen, sie in der tätigen Lebendigkeit haltenden Geist. Und dieser Geist ist nun eben die Seele, ist somit der lebendige Organisationsplan und der lebendige Ausdruck dieses sich in der Wirklichkeit entfaltenden höchst komplexen Wesens.

  2. Die Seele als energetischer Bauplan organisiert mithin ihre nach Außen in die Erscheinlichkeit tretende Gestalt, sie ist deshalb der innere Kern der äußeren Hülle. Die Prinzipien, nach denen die Seele handelt und nach welchen sie sich orientiert beruhen auf den Geist, beruhen also allein auf Mir, denn Ich allein bin Geist. Die Seele selbst ist kein Geist sondern sie wird es, wenn sie sich den Prinzipien des Geistes unterstellt und sich ihm liebedienend hingibt. Der Geist ist demzufolge der innerste Kern, ist also der Kerngeist oder Keimgeist, aus dem alles wird und eine Seele, hier nun natürlich die des Menschen, die sich dem innersten Keimgeist liebevoll hingibt, wird von diesem Geist mehr und mehr durchdrungen soweit, bis sie selbst als völlig vergeistigt in diesen innersten Geist übergeht. Der Weg und die Art und Weise, wie diese Verwandlung der Seele hin zum Geist geschieht ist nun also der Kreuzesweg und die Verwandlung bzw. die Umwandlung der Seele zum Geist wird als die Auferstehung des Geistes in der Seele bezeichnet.

  3. Der Geist benötigt keinen Nervenäther um zu wirken, denn er durchdringt als innerster Kerngeist alles und was er will, das wird auch ausgeführt. Die Seele hingegen, die sich dieses Geistes in sich noch nicht bemächtigt hat, die kann und wird nur über ihren Seelenstoff verfügen um etwas zu bewirken. Die Seele als energetischer Ausdruck und als eigentliches Leben dieses körperlich sichtbaren Organismus in Form des Leibes benutzt diesen Leib, um nun etwas in der Erscheinlichkeit zu bewirken. Wenn die Seele, die noch nicht vom göttlichen Geist durchdrungen ist, nun etwas mit ihrem Leib bewirken will, so benötigt sie in der Ermangelung des Geistes also den Seelenstoff, den Nervenäther. Der Leib und deshalb vor allem der menschliche Leib benötigt für die Ausübung einer Tätigkeit eine Energie. Diese Energie wird von den Nerven besorgt und sie wird hier in diesen Kundgaben als Nervennahrung oder besser noch als Nervenäther bezeichnet.

  4. Alles das, was der Leib des Menschen für seinen Unterhalt, seine Pflege, seine Versorgung benötigt und auch das, was er für eine bestimmte Arbeitsleistung aufbringen muß, wird aus dem dafür zur Verfügung stehenden Nervenäther verwendet. Der Nervenäther ist das große Reservoir der Energie, aus welcher der Leib gespeist wird. Im Genuß von Alkohol wird das ersichtlich, denn hier sind es die hochpotenzierten Seelenspezifika, der Alkoholgeist bzw. der Alkoholäther, der eine Wirkung auf das menschliche Bewußtsein ausübt und im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Äther auch genau diese auf die Sinne ausübende nervliche Anregung oder Betäubung.

  5. In der Narkose wird die Seele des Patienten soweit mit diesem Nervenäther des Narkotikums abgesättigt, daß sie nicht mehr im Verbund mit ihrem Leib steht und aus diesem Grund kann die alleinfühlende Seele auch nicht mehr spüren, was mit ihrem Leib geschieht, denn der ihre Seele narkotisierende Nervenäther hat die Verbindung zwischen Leib und Seele außer Kraft gesetzt. Daran könnt ihr deutlich die Mittlerstellung des Nervenäthers erkennen, der weder eindeutig dem Leib noch eindeutig der Seele zugeordnet werden kann. Im Unterschied zum Geist, der die Verbindung zwischen dem göttlichen Geist und der Seele ungefähr so herstellt, wie es die Beziehung zwischen Vater und Kind zeigt, ist die Verbindung Seele und Leib diese mehr mütterliche Zuordnung wobei die Seele hier für die Mutter steht und der Leib sich zu ihr gesellt, wie sich das Kind eben zur Mutter stellt. Der Leib lebt also vom Nervenäther und andererseits versucht er dann sich diesen zu verschaffen.

  6. Doch noch immer steht die Frage im Raum, was der Nervenäther so eigentlich ist? Der Nervenäther ist das seelische Prinzip, der Seelenstoff oder anders gesagt, er ist das Wesen der Materie. Der Geist hingegen ist das Grundleben der Seele, jedenfalls soweit, wie es die Seele zu erkennen vermag, doch die Seele kann den Geist nicht wahrnehmen, die Seele kann durch den Abfall von Gott bedingt nur den Leib wahrnehmen. Die Seele nimmt vorerst nur den Leib wahr, sie nimmt vorerst nur die körperlich-materiellen Strukturen wahr, denn sie ist aus dieser den Geist wahrnehmbaren Sichtweise herausgefallen und sie ist darüber hinaus auch noch aus der die Seele wahrnehmbaren Sichtweise herausgefallen, was sich durch die zwei besagten Fälle bekundet, die wir als den luziferischen Fall ansprechen dort, wo die Seele Gott nicht schauen kann und was wir mit dem adamitischen Fall bezeichnen dort, wo die Seele ihresgleichen nicht schauen kann. Sie sieht dann folgerichtig nur die leiblich-körperliche Hülle, doch das innere Wesen davon ist für sie nicht zu erkennen und bleibt ihr fremd.

  7. In der körperlichen Sichtweise, was den Nervenäther betrifft, ist für den Leib die nahrungsmäßige Versorgung das Wichtigste. Diesen Äther verschafft sich der Leib wie gesagt über die Nahrungsmittelaufnahme und im Magen des Betreffenden wird der Äther ausgeschieden und gelangt dann über die verschiedenen Wege bis zu den Nerven. Für die Seele des Menschen hingegen ist dieser Nervenäther nicht so bestimmend, denn die Seele ist höherstehend, sie verfügt über ein freies Leben und somit benötigt sie eine andere Nahrung, denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein2. Für die Seele des Menschen ist Mein Wort das Brot, bin Ich also das Leben, für die Seele ist es deshalb der Geist, aus dem sie ihr Leben bezieht. Der Leib des Menschen benötigt zwecks Aufrechterhaltung und Versorgung noch den nervlichen Äther, doch die Seele benötigt dafür den Geist. Sicherlich ist auch im Nervenäther ein kleinster und bester Teil enthalten, der vom Magen aus dem Herzen zugeführt wird um dort dem Aufbau der Seele zu dienen, doch dieser Anteil allein würde niemals reichen, um die Seele zu vergeistigen.3

  8. Nun wird im Luziferismus genau der Unterschied zu beiden verwischt, er ist den Menschen noch nicht klar. Sie verwechseln den Nervenäther mit dem Geist und sie glauben, daß sie, damit es ihnen gutgeht, darum auch über genügend Nervenäther verfügen müßten und der Mangel an diesem läßt sie sogleich in eine tiefe Depression fallen. Im Wesen des Alkohols ist dieser Nervenäther das Berauschende und Betäubende, denn er wirkt dermaßen stark auf die Seele ein, daß ihr damit auch schon alle körperlich-leiblichen Erscheinungen und hier vorzugsweise der Begattungstrieb gewissermaßen beinahe schon zwanghaft nahegelegt wird, denn die Fruchttrauben tragen in sich durchaus den Trieb zur Vereinigung, zur Anregung und damit überhaupt schon zur nervlichen Erregung und wenn nun irgend ein Mensch, der seines Trotzes wegen eh schon sehr leicht nervlich zu erregen ist sich dann im Alkohol verliert, so wird dieser dort als Äther vorliegende Alkoholgeist den Menschen dann zu allerhand sinnliche Handlungen verleiten.   

  9. Es sind also zwei verschiedene Arten von Geist vorhanden: Einmal dieser in aller Materie vorliegende Scheingeist, den wir hier als Nervenäther ansprechen und von welchem vorwiegend der Leib lebt und zum zweiten jenen tatsächlichen Geist, der aus dem Göttlichen resultiert und der für jede Seele und hier besonders die des Menschen erreichbar ist. Doch die Prinzipien, nach denen dieser göttliche Geist angenommen und aufgenommen werden kann sind in den Geboten vorzüglich geregelt und anders geht es nicht. Allein die Seele entscheidet, welchen der Beiden sie aufnimmt. Für ihren Leib ist es sicherlich der Nervenäther, doch ist auch in diesem ein kleinster Geistanteil enthalten, denn sonst gäbe es keine Materie. Das Versorgerprinzip des Leibes läßt diesen über die Aufnahme des Nervenäthers gedeihen, doch weil im Nervenäther noch alle die Reize und Verlockungen der Materie enthalten sind, deshalb muß die Seele unbedingt auf eine geregelte Aufnahme innerhalb Meiner Ordnung achten, sonst steigt ihr der Nervenäther zu Kopf und sie bildet mit ihm diese besagten Nebenwelten bzw. Parallelwelten.

  10. Der nur für den Leib vorgesehene Nervenäther birgt in sich eben auch nur leibliches, denn er soll die ordnungsmäßige Funktion der Leibesmaschine garantieren, doch es ist nicht gedacht oder beabsichtigt, daß sich die Seele da etwa genüßlich exaltieren sollte. Alle leiblich-körperlichen Erregungen basieren auf dem Nervenäther und die Gefahr liegt eben in dem, daß sie die Seele miterregen und sie in ihrem Wahrnehmungsfeld auf diese doch sehr primitiven Reize vereinnahmen. Die Seele würde, anstatt sich dem Geist zuzuwenden, dann nur wieder in das Körperliche gezogen werden und genau das ist von Mir sicherlich nicht beabsichtigt. Damit nun eben dieser Nervenäther euch nicht in seinen Bann zieht, deshalb habe Ich euch ja auch anempfohlen, daß ihr bei jeglicher Aufnahme von leiblicher oder seelischer Speise euch an Mich wenden solltet, denn ihr könnt nicht wissen ob in der Nahrung, in einem Gespräch oder in einer Lektüre etc. etwas, eure Seele Schädigendes enthalten ist.

  11. Grundlage des Nervenäthers ist demzufolge die gefallene Schöpfung mit ihrem Protestpotential gegenüber Mir. Die primitivsten materiellen Strukturen sind auch noch jene mit dem größten Trotzanteil und alle sichtbare Materie zusammengenommen ist im Grunde genommen der mehr oder weniger intensive Anteil des Trotzes, also des Luziferismus schlechthin. Das luziferische Bewußtsein bedient sich darum ausschließlich des Nervenäthers, weil es aus Empörung gegenüber Gott und damit gegenüber Mir, Meinen Geist nicht will, Meinen Namen verleugnet und deshalb auch das Kreuz und diese geistbildende Tätigkeit der kreuzertragenden Nächstenliebe verabscheut. Solch eine Seele kann und will Mich nicht erreichen und bleibt somit im Nervenäther hängen.

  12. Wir können noch etwas mehr auf den Nervenäther eingehen, denn ihr müßt schon genau wissen, auf welchem Grund ihr euch bewegt und das Gleichnis mit dem Haus auf Sand gebaut bedeutet auch nichts anderes, denn wer sich nur des Nervenäthers bedient, der hat damit auf Sand gebaut und bei einer nächsten Empörung oder einem großen Aufruhr wird er von dieser nervlichen Erregungswelle fortgespült.

  13. Wenn sich nun irgend ein Mensch damit brüstet, er würde keinen Nervenäther konsumieren über das normal übliche Maß oder er würde sogar noch weniger als diesen normalerweise für ihn geltenden leiblichen Anteil gebrauchen, so muß er sich allerdings sogleich gefallen lassen, daß er doch eines großen Raubes dieser minderen, nur dem Leib zustehenden Energie überführt werden kann, denn wie wir vor kurzem schon besprochen haben, so ist selbst die aufgrund des Mitleids diesem Menschen zugeführte Liebesanteilnahme auch wie ein Raub von Nervenäther zu betrachten und das deswegen, weil solch ein Mensch einen Nächsten in dessen Außenlebenssphäre bestiehlt und diesen Nervenäther beinahe schon absaugt. Auch in der Außenlebenssphäre wirkt der Nervengeist dann, wenn sich jemand um geistige Dinge bemüht und wenn er vor allem der sinnlichen Liebe gegenüber enthaltsam ist. Wenn ein sich als Opfer darstellender Mensch nun geradezu auf das Mitleid derjenigen Menschen mit einem starken Außenätherkreis erpicht ist, so raubt er ihnen sogleich deren Liebe und Mitgefühl insoweit, wie dies in deren Außenlebenssphäre enthalten ist. Zum einen deshalb, weil es nicht den Tatsachen entspricht, denn diesem Menschen wurde mit Sicherheit oft genug geholfen, doch seines Trotzes wegen wollte er sein Kreuz nicht annehmen und ging dafür lieber auf Raub aus und zum zweiten haben die für ihn mitfühlenden Nächsten mit Sicherheit noch keinen stabilen Geist in sich gebildet, denn dann wüßten sie um die Versäumnisse und könnten solch einen Mitmenschen sehr deutlich entgegentreten und ihn an dessen Versäumnisse sehr ernstlich erinnern und wenn es nottut, auch schon ermahnen. Sie würden sich nicht mehr nur ihren Nervenäther stehlen lassen, sondern sie würden ihn endlich mit dem Geist konfrontieren.

  14. Ist genügend Nervenäther beisammen - und dann macht es keinen großen Unterschied ob dieser aus dem Mitgefühl der Nächsten stammt oder ob er aus der Anhäufung von Nahrung, Wissen, von Geld oder Macht besteht, - dann etabliert sich schon von ganz alleine der gutmeinende Lichtengel, der nun daran gehen kann, alles geraubte Nervengut wieder so zu verteilen, daß er es vielfältig zurückbekommt. Wenn der Mensch auch vorzüglich dem Nervenäther nachrennt, so kann er diesen jedoch nicht lange halten oder horten,  sondern er ist sofort bestrebt einen noch größeren Anteil an Nervenäther zu generieren und das funktioniert mit der nervlichen Erregung der Massen auch sehr gut. Gerade dieser Nervenäther erzeugt die Abhängigkeiten, denn ein sich in seiner Seele erregende Mensch verbraucht auf der anderen Seite wieder alles, was er da zusammengerafft hat. Nichts wird ihm genügen und allein das Gefühl im Schwelgen von Nervenäther wie ein Gott zu sein veranlaßt solche, den Konsum immer mehr zu steigern und den Verbrauch noch mehr zu erhöhen, so daß sie am Ende mit zerrütteten Nerven zugrundegehen. Bedenkt, das hingegen alles, was nur aus den nervlichen Erregungen stammt, in Meinem Reich keinen Bestand hat, denn Mein Reich ist ein geistiges Reich!

  15.  Reiche Spekulanten, die sich ganze Königreiche zusammengerafft haben, werden deshalb in ihrer Seele auch immer unzufrieden bleiben und nichts wird ihnen genügen und darum streben sie sogar nach der Weltherrschaft als größten Nervenkitzel. Doch es wird ihnen nicht genügen und nichts wird bleibend sein, denn wie es schon ein hysterisches und nervlich völlig zerrüttetes Frauenzimmer zeigt, so kann nichts von dem, was sich die Nerven dort über den Äther zuführen von einem befriedigendem Gefühl sein. Solange die Nerven derjenigen sinnlich zu erregen sind, solange streben sie mit allen Mitteln danach, diese Erregung zu stillen um unbedingt zum Höhepunkt zu kommen und genau dann, wenn diese Erregung gestillt ist, fängt es alsbald wieder von vorne an und dieser ständige Kreislauf wird sie verzehren.

  16. Für den Luziferisten ist der Nervenäther dasselbe, was er auch für den noch sexuell tätigen Adamiten ist. Beide holen sich aus dem Nervenäther ihre Befriedigungen und während der eine ganze Welten aufbaut und plant und sein Leben diesen nihilistischen Plänen unterwirft, wird der andere sich nach geschlechtlichen Genüssen sehnen. Sehnt sich die Seele desjenigen, die von ihrem Leib unterworfen ist, danach den höchsten Genuß ihres Leibes zu erlangen - und das ist der Höhepunkt der sinnlich-geschlechtlichen Vereinigung, so sehnt sich die Seele, die sich dem Guten ihrer Seele unterworfen hat danach, mit allen Mitteln ihre Traumphantasien und Großmachtpläne in die Wirklichkeit zu übertragen.

  17.  Wenn also der kleine Mensch auf der Straße von seinem persönlichen Glück träumt und sich nach der Zufriedenheit in Heim und Familie sehnt und dazu auch noch die geschlechtliche Tätigkeit in Anspruch nimmt um seinen Traum zu verwirklichen, so nehmen die oberen 10.000 dann vor allem ihre Großmachtpläne zum Anlaß und versuchen der Menschheit ihre Wahnträume aufzuzwingen, denn sie meinen es in ihrer Seele gut und wissen nicht, daß auch sie nur aufgrund ihrer Nervenkrankheit, also ihres Trotzes wegen, der in ihre Nerven aufgestiegen ist, Pläne verfolgen und Phantasiegebilde initiieren, die nur in ihrer gemeinsamen Phantasie existieren, doch die Wirklichkeit werden sie so nicht berühren. Auch die europäische Allianz ist solch ein raubluziferisch gebildetes Truggebäude. Was Europa betrifft, so könnt ihr es auch mit dem Tier vergleichen, das verletzt war und welches die große Hure anbetet um sie, die Katholische Kirche nämlich, letztlich zu verstoßen.

  18. Ein Zuviel an Nervennahrung trübt den Blick für das Wesentliche und macht solche Menschen blind für das Eigentliche. Wie ihr euch also denken könnt, so wird die Idee von der Bildung Europas nun gerade von jenen geträumt, die sich viel zu viel dieses Nervenäthers bedient haben und wo so gut wie niemand in Meiner Liebe gegenwärtig ist. Deren Seelen sind auch schon versklavt, denn der Nervenäther als aus der gefallenen Schöpfung stammend, hat ihre Seele schon in die Knechtschaft gezogen. Diese Seelen sind nun jenen gleichzusetzen, die ihr täglich um euch erlebt. Sie agieren und reagieren wie eure Nächsten, jenen, die sich mit ihrem Trotz gegen euch verbunden haben, jenen die euch aufgrund eures Glaubens verfolgen oder noch verfolgen werden, jenen, die euch mißgünstig sind und jenen, die euch in euren göttlichen Rechten noch mehr beschneiden wollen, jenen, die aus euch also nur noch juristische Personen machen damit sie als die gesetzgebende Körperschaft über euch das Sagen haben.

  19.  Alles, was sich nun so europäisch dünkt, ist aber dennoch nur der nervliche Äther jener dem Trotz verhafteten Menschen. Gewisse Nervenmuster sind im Verlauf der Zeit zu einer globalen Erregerwelle aufgebauscht worden und sie laufen nun aus, wie da ein Tsunami ausläuft. Auf dem Höhepunkt ihrer luziferischen Weltmachtträumerei werden diese Menschen erkennen, daß sie selbst die Geblendeten und Verblendeten sind, denn sie haben außer ihren nervlichen Verzückungen und ihren sich aus dem Nervenäther speisenden Phantasien nichts wirklich Reales zu bieten. Sie haben schon verloren, bevor sie richtig begonnen haben und deshalb müßt ihr in dieser Hinsicht auch kein großes Geschrei beginnen.

  20. Habt wenigstens ihr den Geist gebildet, so seid ihr vor diesen nervlichen Abhängigkeiten bewahrt und euch wird nichts geschehen, doch wenn ihr selber noch eitle Leser und keine praktizierenden Christen seid, nun, dann müßt ihr eben schauen, wie ihr dort mit heiler Haut ungeschoren davonkommt, wo ihr noch selbst träge und schuldig seid.

  21. Soviel erst einmal zum Nervenäther und diesen, auf ihn beruhenden Phantasien. Übrigens gibt es dazu im Lorberwerk noch sehr viel Erhellenderes, ihr müßt es euch nur verschaffen wollen.

    Amen. Euer Vater Jesus durch einen geistig Armen. Amen.

     

1Dazu auch in J. Lorber GEJ Bd.6 Kap. 187

2Siehe dazu J. Lorber Haushaltung Gottes Bd. 2 Kap. 245 – Abs. 8-16

3Siehe dazu J. Lorber GEJ Bd. 10 Kap. 209

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