Begegnung im Landkreis Springe

Jesus-Begegnung

  1. B. die als Geschäftsfrau im hannoverschen Umland tätig ist (Landkreis Springe) und Teile für die Landwirtschaft ausliefert sah eines Tages im strömenden Regen einen Mann mit einem Fahrrad und einem Anhänger so einsam und verloren am rechten Straßenrand stehen, daß sie spontan der Wunsch überkam, diesem Menschen zu helfen. Allerdings war ihr kleiner Lieferwagen voller Motorenteile und so sagte sie sich, wenn sie alles ausgeliefert hätte und dieser Mann noch immer irgendwo stehen sollte, dann würde sie ihm helfen und von daher hielt sie auf der Rücktour auch fleißig Ausschau und tatsächlich sah sie ihn dann noch an derselben Stelle.

  2. Also hielt sie an und fragte, ob sie helfen könne. Der noch junge Mann schaute sie freundlich an und bemerkte, daß es nicht nötig sei, denn er würde schon klarkommen, aber da sie nun schon einmal gehalten hätte, so würde er sich sehr darüber freuen. B. ließ allerdings nicht locker und fragte, ob sie ihn trotzdem nicht irgendwohin bringen dürfte, denn sie möchte es unbedingt und es regnete ja auch. Sie fühlte im Herzen ein sehr starkes Gefühl und das Antlitz dieses jungen Mannes berührte sie so stark im Herzen, daß sie unbedingt helfen wollte.

  3. Der junge Mann wies auf den Regen hin und meinte, er würde ja das Fahrzeug nur unnötig beschmutzen, doch als B. Protestierte, da nahm er schließlich ihr Angebot an und so versuchten beide, das Fahrrad einzuladen – und das gelang schließlich auch, doch für den Anhänger fand sich kein Platz mehr und so schüttelte der junge Mann seinen Kopf und sprach: „Liebe Frau, lassen Sie es gutsein. Sie sehen ja, das es keinen Zweck hat, aber ich rechne ihren guten Willen für die Tat!“

  4. „Nein!“ erwiderte B. ziemlich energisch. „Das sehe ich nicht ein! Es muß passen!“ Und so versuchte sie mit großem Eifer den Anhänger unterzubekommen und es gelang ihr auch. Sie erzählte später, das es eigentlich unmöglich sei, das das auch geklappt hatte, denn der Wagen sei wirklich zu klein gewesen. Nichtsdestotrotz hatte sie damals nicht daran gedacht und war nur froh, daß sie alles wohlbehalten verstauen konnte und so fuhren sie denn zum nächsten Ort, der etliche Kilometer entfernt war.

  5. Unterwegs war ihr Herz ziemlich beklommen und pochte sehr stark und es drängte sich ihr der Gedanke auf, daß dieser sanfte Mensch eigentlich nur Jesus selbst sein könnte. Sie wußte aber nicht, wie und was sie zu ihm sagen sollte und so verging die Zeit und die Minute nahte, wo sie ausstiegen und wo sie sich verabschieden würden. B. faßte dann allen Mut zusammen und als der junge Mann mit seinem Fahrzeug dann abfahrbereit war wußte sie, wenn sie jetzt nicht fragen würde, wäre es zu spät und deshalb öffnete sie schließlich den Mund und wollte gerade fragen, ob er ihr Jesus sei.

  6. Bevor sie das erste Wort aussprechen konnte, kam ihr der junge Mann zuvor und sagte, ihr dabei ganz sanft und liebevoll in die Augen schauend: Ja, Mein liebes Kind, Ich bin tatsächlich dein Vater Jesus und Ich wünschte Mir, daß Ich viele solcher Töchter wie dich hätte. Daraufhin zog Er sie zu sich heran, umarmte sie und schwupps .... war Er weg.

  7. B. stand noch eine Zeitlang unglaublich glücklich und bewegt dort und mochte kaum glauben, was sie erlebt hatte und so kamen wir Jahre später zusammen und wir tauschten unsere Erlebnisse aus und etliche Menschen, die dabei waren, erzählten ihre Begegnungen mit immer noch glänzenden Augen und feuchten Wangen und hatten ähnlich wie wir empfunden.