Wer Mich bekennt

 

Freitag. der 3. Oktober 2014  8:30 - 9:25 Uhr  sonnig 12° tagsüber 24° M

Wer Mich bekennt

  1. Wie viele Worte da wieder fließen, wie die Quelle des Herzens wieder sprudelt, wie sich Kundgabe um Kundgabe über die Berufenen und Auserwählten ergießt, um die Kleinen und Furchtsamen aufzurichten, um die Keimlinge zu befeuchten, sie in Meiner Sonne zu trocknen, sie mit sanften Liebeswind umfächeln damit ihr Kindlein geboren und lebensfähig erhalten wird; wie viele Worte da wieder fließen, damit die Kindlein, die Kleinen, dort in Zuversicht sich voller Vertrauen noch fester an Mich binden, wie viel Wasser aus dieser Quelle quillt, den Lebensborn entsteigend und ihn weiter zu den Meinen trägt um sie mit Meiner Liebe zu sättigen und ihnen kundzutun, daß sie ja all diese Lebensstürme ruhig auszuhalten und zu ertragen haben; wie viel Lebenswasser aus Meinem Herzen fließt um euch da, den Röslein gleich, nun auch die nötige Fähigkeit zur Aufnahme Meines Wortes zu verschaffen, sie aufzusaugen über eure Dornen und Spitzen, die ihr gegenüber der Welt eben bilden müsset, damit sie euch nicht so einfach bricht, ja so viele Worte aus und von Mir euch gegeben, damit ihr es aushaltet die Dornenkrone zu tragen, die Kreuzigung geschehen zu lassen, dem Tode zu entrinnen um das ewige Leben zu erlangen.

  2. Nun, sollte Ich all diesen Quellfluß nicht freigelegt haben, sollte Ich diese Quelle da verstopfen lassen, wie es da etliche der Kinder Luzifers fordern, die sich in ihrem beleidigten Hochmutsgefühl da untereinander auf die Füße treten, die mit geiferndem Maul das Tier in sich kaum verbergend dort ihre Friedhofsruhe wünschen um sich weiter mit dem verweslichen Fleisch zu befassen, um den Würmern gleich dort weiterhin herumzuwühlen um sich am Tode zu verlustieren?

  3. Doch diese nicht versiegende Quelle ist ihnen eben der Dorn im Fleisch, mit welchem sie allerdings den Geist da aufsaugen könnten, so sie wollten, mit welchem sie von der Nachtblume zur Tagesblume werden könnten, mit welchem sie in der Sonne Licht und Wärme nun auch die Menschen, ihre Nächsten dort erwärmen und erfreuen könnten, doch dazu müßten sie eben diese Nacht aus sich vertreiben, müßten der Finsternis ihres Wesens da Einhalt gebieten, und ja, so wird es auch kommen, sogar kommen müssen, daß sie sich ihrem Endkampf stellen müssen, denn sie haben da in ihrem Wahn Mich herausgefordert, sie haben da gegen Mich, ihren Herrn und Meister gehetzt und Übel gelästert und so haben sie sich ihr Gericht bereitet.

  4. Doch einerlei, wie sie sind und was sie sind, die Quelle fließt da munter weiter, diese etliche Steine dort aus dem Wege räumend, sie sprudelt fröhlich und unaufhaltsam weiter, sich sodann mit den Bächlein vereinigend und sie reinigend bis sie da im Tale auf die ebenfalls noch schmutzigen Flüsse trifft, doch werden diese von ihr gereinigten Bächlein, also Meine Kinder, dort im Fluß des Lebens nicht so ohne weiteres sich dem Schmutz dort beugen, sondern die Reinigungskraft Meiner Liebe, durch die Dornenkrone und der Kreuzigung erworben, werden diese Flüsse auf dem Weg zum Meere bändigen und überall werden diesem Fluß neue und gereinigte Zuflüsse werden.

  5. Ja, Meine Lieben, ihr seid dieser reinigende Zufluß, der Ausfluß Meiner Liebe und ihr seid der Quellfluß für eure Nächsten, wenn ihr dort in euch eure Quelle wieder freigelegt habt, wenn ihr das von der Welt verstopfte Rinnsal wieder gereinigt und entmüllt habt. Meine Worte, hier gegeben, werden nicht versiegen- und wenn sie, auf Meine Veranlassung eines Tages versiegen dann nur, damit ihr selbst in und aus euch der mächtige Quellfluß Meiner Liebe werdet und ihr euch geschwisterlich in der Hinwendung zu Mir, eurem himmlischen Vater als die neue Menschheit bekundet, deren Herzen nicht versandet und verstopft sind durch die Welt, deren Herzen belebt werden in der bewußten Aufschau zu Mir, deren Herzen fröhlich sind und die da frohlocken in dem, was der gute Vater ihnen da wieder für eine große Freude bereitet.

  6. Doch vorerst noch, müßt ihr eben mit aller Liebeskraft, also mit Liebesgewalt, darum ringen, damit eure Quelle im Herzen wieder gereinigt wird und sie zu fließen beginnt gleich der Quelle desjenigen, der sich Mir völlig hingegeben hat, der die Dornenkrone kennt und dem Kreuz nicht ausgewichen ist und der euch zum Vorbild dient, nach welchem ihr euch richten sollt, wollt ihr eure Quelle dort freilegen, sie reinigen um im täglichen Leben und Erleben Mich zu lieben und aus Mir heraus eure Nächsten, doch dazu gehört allerdings auch das Bekenntnis, daß ihr Mein Jesusleben in euch traget und das ihr euch nicht scheut, dies vor den euren und der Welt zu bekunden.

  7. Wer es von euch noch nicht vermag, Mich vor seinen Nächsten zu bekennen, die er doch liebhat, welch eine merkwürdige Liebe zu Mir muß das denn sein, die da vor der Eigenliebe der anderen kuscht? Wer allerdings meint, er müsse in der Liebe zu Mir da auf die Seinen drauf dreschen, der wird den Geist in sich auch noch nicht erreicht haben und wer darüber hinaus auf die anderen eindrischt, der muß sich nicht wundern, wenn die anderen ihn sodann ausschalten und ihn sozusagen stilllegen. Wer Mich im Herzen trägt und Mich daraufhin auch herzlich, also liebevoll bekennt und sanften Gemüts bleibt, der wird von niemanden stillgelegt werden können, beachtet das.

    Amen. Amen. Amen.