Wer ihr seid II

 

Sonntag, den 28. Oktober 2012  7:30 Uhr  M

Wer ihr seid II (Ende der öffentlichen Kundgaben)

  1. Wohlan, so schreibe weiter, Mein Knecht und Ich sage auch dir, wer du bist. Ein fauler und träger Nichtsnutz, der nur aus Meiner Gnade lebt denn daß du oder deine Geschwister und also ihr da irgendwelche Meiner leichten und sanften Vorgaben da hättet von euch aus schon einhalten können oder wollen, das ist noch immer nicht der Fall. Und darum seid ihr nach all diesen Jahren der Vorbereitung noch immer nicht in der Lage, Meine Stimme in euch zu vernehmen und einige von euch täuschen darin sogar ihre Geschwister und geben vor, sie zu hören und die Geschwister wiederum lassen sich deshalb teilweise täuschen, weil auch sie vorgeben, Meinen Worten zu folgen und tun es eh nicht und deswegen lassen sie sich von den falschen Worten der sie Täuschenden auch nur berieseln und beide Parteien sind damit Betrüger und Betrogene zugleich.

  2. In nur sehr wenigen jedoch lebt schon Mein Geist über die bloße Ansammlung der Fünklein hinaus und dieses, sich schon in Meiner Liebe erkannt habende Kind des Geistes versucht, ähnlich dem Bemühen Meines Schreibers und dessen Schwester im Geiste, da die noch sehr stark bevormundende Seelenmutter, also euer Seelen-Ich zu überzeugen, daß es doch (das Kind) mit Mir gehen müsse und also auch bei Mir zu bleiben hätte.

  3. Erinnert euch an Johannes, Meinem Liebling, wie er von seiner Mutter Salome sehr vehement daran gehindert wurde Mir zu folgen und wie sich der 12 jährige Johannes damals schon diesem großen Kampfe ausgesetzt sah und daß er bis beinahe zu seinem 18. Lebensjahr darum gerungen hat, sich seiner Mutter zu entwinden und das schaffte er nur deswegen, weil seine Liebe zu Mir stärker war als die Liebe zu seiner Mutter.

  4. Und nun schaut ein wenig weiter zu dem Täufer Johannes auf dessen Mutter Elisabeth und erkennt, wie der vaterlos aufgewachsene Sohn,- denn Zacharias wurde ja in dem Tempel ermordet,- sich nicht Meiner um ihn ringenden Liebe ergeben hat und sich anstelle dessen nur an seine treue Mutter hielt. Sie war ihm alles und Mich hat er nicht verstehen wollen und können. So ist das mit den meisten, ja beinahe allen von euch. Ihr haltet es mehr mit dem Täufer, weil ihr in eurem Seelen-Ich da noch zu sehr festhängt und solange das der Fall ist, solange werdet ihr diese Mitteilungen hier auch kaum verstehen wollen oder können.

  5. Gut, Salome hat eingelenkt und ihren Johannes freigegeben, jedoch nur, weil Meine Argumente zu schlagend gewesen sind vor allem jenes mit dem großen Sturme und weil letztlich auch ihr Mann Zebedäus da ein Machtwort gesprochen hatte.1

  6. Elisabeth hat zwar auch durch das Wunder der siebenfachen Vergrößerung ihrer Brote den Messias in Mir erkannt, doch ihren Sohn konnte sie nicht mehr darin überzeugen, Mir in allem nachzufolgen, denn Reinheit und Gerechtigkeit war diesem Engel alles, wie es überhaupt äußerst schwer ist, einen Gerechten von der Liebe überzeugen zu wollen. Gut, den Ausgang der Geschichte kennt ihr und so wißt ihr auch, daß dieses damalige Geschehen in einer erneuten Inkarnation aufgearbeitet werden muß doch was ihr nicht wißt ist, daß dadurch vor 2000 Jahren ebenfalls wieder ein Muster in den Seelen entstanden ist welches bis heute fortwährt.

  7. Nun denken da doch noch einige sehr törichte von euch, daß doch der Täufer in Jakob Lorber gekommen wäre oder andere glauben sogar, es sei der Swedenborg gewesen. Oh, wie lange muß Ich euren Unsinnsglauben noch ertragen und Mich wundert jedenfalls nicht, warum es unter all diesen zigtausenden Meiner die Neu-Offenbarung Kennenden und teilweise auch schon Bekennenden nur eine Handvoll Streiter Meiner Liebe gibt. Jakob Lorber war Mein großes Werkzeug der Erbarmung und hatte den Auftrag euch so weit es dem Worte nach möglich ist, die großen Geheimnisse Gottes ein wenig zu enthüllen jedenfalls soweit, damit ihr Mich erkennen könnt im Nachhinein, damit es euch also ermöglicht werde Mein Liebesleben in euch erstehen zu lassen, was sicherlich auch vor der Niederschrift des Lorberwerkes möglich war, doch in den Zeiten der Dämmerung und des beginnenden Tages, also dem noch angrauenden Morgen mußte Ich dennoch ein sehr starkes Geisteslicht setzen, euch zur Orientierung und Freude, damit ihr nicht wieder in dem Seelenschlaf eures trägen Materialismus daniedersinkt um vielleicht erst gegen Mittag aufzustehen, wie das so etliche, Meinen Namen Rühmende, noch immer tun. Daß dann jedoch nichts mehr gelingen kann und daß solch ein Tag also nur ein Verpfuschter ist, versteht sich und genau deswegen, damit ihr schon in der Früh erwachet um rechtzeitig vorbereitet zu sein auf Mein Kommen, habe Ich euch dieses Werk gegeben, während, wenn Ich doch selbst da bin um mit Meinem nochmals im Fleisch inkarnierten Engel dort gemeinsame Sache zu machen, Ich also des Tages wirke und das Tagwerk begehe und nicht nur da für eine kurze Dämmerung tätig bin.

  8. Oh, ihr Schwachen, die ihr da noch sehr in eurem Dämmerlicht steht und ja kaum gewillt seid, das Tageswerk hurtig anzugehen. Wenn Ich also diesmal in euch wiederkomme, was ihr ja immer noch nicht, eures dämmerlichten Zustandes wegen, so recht erkennt, dann komme Ich sicherlich mit dem Johannes wieder, doch dieser Johannes seid ihr selbst. Eure Welt, d.h. eure Seelen-Mutter hat euch doch auch kaum freigegeben und während die Elisabeth eine für die heutige Zeit kaum glaubhaft reine und beste Mutter gewesen ist, die ihrem Sohn dort auch den Vater ersetzen mußte, so ist eure Seelen-Mutter jedenfalls keineswegs auch nur ansatzweise so rein und dennoch könnt ihr Mir nachfolgen oder versucht dies zumindest. Doch wie kann das sein, daß ihr in eurer schmutzigen Seele Mir besser nachfolgt, jedenfalls die wenigen unter euch, während die meisten sich noch wie der damalige Täufer gebärden und das, ohne diese höchste Reinheit und Sauberkeit der Seele zu besitzen?

  9. Nun ganz einfach. Ich, d.i. der Vater, bin ja bei euch und ihr seid also nicht vaterlos aufgewachsen. Euer großer Vorteil dem Täufer seinerzeit gegenüber ist es, daß ihr zum einen ja einen leiblichen Vater habt den ihr kennt, während Johannes seinen Vater, irdisch betrachtet, nicht kannte und daß nun seine Mutter seine Erziehung ohne Mann und Vater vornehmen mußte, war dort ein sehr großes Hindernis und deshalb ist es weitaus besser, einen strengen und gerechten Vater an seiner Seite zu haben und Ich gab euch mit Josef ja das beste Beispiel. Zacharias hätte nun nicht unbedingt dort im Tempel erwürgt werden müssen, doch da er seinen Tempel mehr liebte als Mich, so ist das eben geschehen und somit ist dessen Sohn nur unter der Obhut seiner Mutter großgezogen. 

  10. Ihr seid also niemals so rein wie der damalige Johannes und dennoch sagte und sage Ich zu euch, daß ihr Mir nachfolgen sollet und weil ihr in Mir den Vater auch gerade durch das Lorberwerk über das Gewöhnliche hinaus erkannt und angenommen habt, deshalb steht ihr (die wenigen unter euch natürlich) in einer besseren Position trotz eurer schmutzbeladenen Seele. Daß allerdings euer irdischer Vater da auch in einer sehr schwachen Position Mir gegenüber steht ist ja noch immer auch diese Folge der damals geschehenen Ereignisse. Die Seelenmutter insgesamt ist zu stark, eure Seele insgesamt ist sehr stark und ihr wißt ja nun, daß gerade der Täufer Johannes eine sehr starke Seele hatte und also muß doch, wenn ihr da einer sehr starken Seele etwas beibringen wollet, zuerst einmal der Wille solch eines wieder gedemütigt und gemaßregelt werden. Doch der Gerechte bleibt dann lieber in seiner Seelenstärke, also bei seinem seelischen Ich-bewußtsein, als daß er seine Position um der Liebe wegen aufgibt. 

  11. Gut soweit und nun also wieder zu dem damals gebildeten Seelenmuster zurück. Ich wollte vor 2000 Jahren ursprünglich mit dem Johannes, dem Sohn von Zacharias und Elisabeth gemeinsam diese große Aufgabe verrichten, daß nämlich der Messias kommt und daß ihm dort sein Engel voran- und hinterhergeht. Nun, vorangegangen ist er schon, doch hinterhergegangen eben nicht und weil also diese für euch sehr wichtige Angelegenheit so nicht funktionierte und Ich Mir deshalb die Jünger erwählen mußte um dennoch Meine Mission zu erfüllen, so ist Meine Mission zwar vollauf erfüllt und Gott wurde wieder mit den Menschen versöhnt, Gott wurde damit durch Mich als Menschensohn versöhnt, was bedeutet, daß Gott als Vater mit dem Menschen als Sohn wieder vereint ist, daß der Geist also mit der Seele vereint ist, doch ihr hingegen, in der Tradition des Täufers stehend, seid es eben noch nicht und also müßt ihr Mir nun doch hinterhergehen, was der Täufer begonnen hatte. Eure Mission ist noch nicht vollbracht!

  12. Ich bin Gott, Der sich euch in dem Menschensohn Jesus entgegen neigt, doch Johannes wurde damals eben noch nicht Mein Bruder und Mitgefährte. Ich als Gott demütigte Mich in einen sterblichen Menschen soweit, daß ihm, als Mensch von sich aus, nichts menschliches (gefallenes) mehr anhaftete und dadurch, weil Ich als Menschensohn, Mich völlig Gott hingab, wurden Er und Ich durch diese Liebe eins. Nach diesem Meinem Vorbild sollte und konnte Johannes Mir nachfolgen um selbst als völlig eins in Mir, in Jesus also, der Erste zu sein, der dem Mensch gewordenen Gott folgt und nacheifert. In Johannes hätte Ich demzufolge nicht nur Meinen Herold, sondern auch Meinen Bruder, Meinen Ersten, der Mir nach dem Falle Luzifers und Adams hätte folgen sollen. Allein, es blieb diesmal nur wieder halb gelöst und deswegen ist dem Menschengeschlecht auch dieses große Seelenmuster nicht erspart geblieben, daß es sich also ohne Meine sichtbare Gegenwart dies nun alles selbst erringen muß, was seinerzeit jedenfalls weitaus einfacher und bis heute dann auch gültig ermöglicht wäre.

  13. Also blieb dieses Seelenmuster bis in die heutige Zeit bestehen, daß ihr Mich nicht versteht, daß ihr Mich nicht mehr seht und daß ihr entweder einen für euch zu strengen Vater habt oder überhaupt keinen und daß die Mütter dann entweder allein die Kinder erziehen oder aber daß der Vater von seinen Kindern nicht erkannt wird. Gott kam euch in Mir entgegen und Johannes sollte der erste nach Luzifer und Adam sein, der Mich vollends erkennt. Doch er irrte und wußte nicht mehr, ob Ich es bin oder ein Anderer und also ergeht es euch ebenso.

  14. Ihr irrt gleich ihm und fraget, Vater, bist du es, Der sich hier in diesem unmündigen Kind mitteilt oder sollen wir auf einen anderen warten. Bist Du es, Der schon an der Herzenspforte pocht und um Einlaß begehrt, sollen wir also öffnen oder ist es nur der Böse, der uns verführen will? Oh, ihr armen Johannisse, wie kalt und dunkel ist noch euer Herz, weil ihr mit eurem kalten und dunklen Weltverstand dort herumfunzelt und nichts erschauen könnt. Ich bin wohl freilich unsichtbar, euren leiblichen Augen zumindest, und bin dennoch an eurer Seite und also auch hier in diesen Mitteilungen springe Ich euch nicht ins Angesicht, doch daß Ich hier jedenfalls geistig zugegen bin, trotz eurer Sünden und eurer Trägheit und also auch trotz des Zustandes Meines Schreibers, der auch noch ein kleiner Johannestäuferling ist, nun, daß Ich es bin und nicht der Gegner - das müßt ihr doch selbst durch eure Liebe erkennen können. Ich muß doch nicht einen Werber oder hier in Meinem Schreiber nicht noch einen Bewerber darum machen, weil ihr Meine Liebe und Mein Gnadenlicht nicht erkennen wollt vor lauter luziferischen Schriften aufgrund eures noch immer luziferischen Denkens.

  15. Aber gut, als wahrer Vater kenne Ich euch auch nur zu gut und deshalb werde Ich euch, die ihr noch sehr wankelmütig seid, für eine gewisse Zeit Meinen Schreiber entführen, denn in Ägypten, wohin Ich seinerzeit mit Meiner Familie emigrierte, war Ich diesen Weltmenschen, diesen Spionen Herodes und des Tempels nicht mehr erreichbar und alles glaubte schon, es sei mit dem Verschwinden Meiner Person die Angelegenheit erledigt doch Ich sagte damals und so auch jetzt wieder: Gehen wir Luzifers Kinder noch aus dem Wege, denn wichtiger und für euer Seelenheil förderlicher ist es, wenn ihr als Meine Familie nun erst an euch arbeitet - damit ihr fest und sicher werdet und den kommenden Stürmen standhaltet.

  16. So auch sollen Meine wenigen Geliebten nun mehr auf ihre Familie achten und dort tätig sein alles in Meiner Liebe und Weisheit stehende zu tun, um alte Versäumnisse aufzuarbeiten und die Lösung herbeizuführen, die ja nur darin bestehen kann, daß ihr dort von Meiner großen Liebe zeugt. Das ist euer Ägypten, denn bevor ihr an die Front zurückkehret, müsset ihr im Herzen gefestigt sein und alle Zweifel bezüglich Meiner Anwesenheit bei euch sollten überwunden sein, denn sonst ergeht es euch wiederum so wie dem Johannes. Wer wie Johannes, vorschnell in der Welt ohne Mich tätig ist, der möge wohl Mein Rufer sein, doch daß er Mein Gefährte und Vertrauter ist, der Mir nachfolgt, ist nicht möglich sondern nur derjenige, der Mir in allem nachfolgt so wie dies Mein Lieblingsjünger gezeigt hat, ist Mein Vertrauter und erhält dann auch Meinen Geist.

  17. Es gibt also auf dem Wege des geistigen Wachstums etliche Hürden, die ihr beachten müßt und die erste besteht darin, daß ihr überhaupt euren Geist zu bilden imstande sein müßt, was ja ohne eure Brautliebe zu Mir nicht geht. Dann solltet ihr in der nötigen Ruhe als dem nötigen Gottvertrauen auch euer Kind gebären und sollet auch dem Fluch der Weltmenschen unbeschadet ausgesetzt sein und sollet also überstehen, wenn ein höchstpriesterliches Urteil, wie das des Zacharias gegenüber Josef dort das verdammliche Urteil ausspricht und den Bruder mitsamt der ihm anvertrauten Magd in den Tod schickt, nur weil es der Hohepriester mehr mit dem Tempel als mit der Liebe zum Nächsten hält. Daß solch ein Amt allerdings auch nur in der Gottesliebe erfolgreich ausgeführt wird, wird ja nur zu leicht vergessen und also vergaß der Zacharias wie auch alle Mächtigen heute, daß sie ihr Amt nur aufgrund Meiner Gnade erhalten haben und wenn sie das nicht erachten und ihre eigene Familie vergessen über ihre Pflichten, nun, dann haben sie auch keine Nachfolger mehr und lassen ihre Frauen als Mütter alleine mit der Aufzucht der Kinder.

  18. Ja, auch dieses Seelenmuster wurde seinerzeit gebildet, denn in Zacharias war Moses und in Johannes war Elias - und Moses und Elias sollten wie Vater und Sohn ihre Aufgabe gemeinsam in Meiner Liebe verrichten und erfolgreich zu Ende führen. Doch bis in die heutige Zeit reicht es hinein, daß ja kaum ein Vater dort seinen Sohn erfolgreich zum geistigen Nachfolger ziehen kann. Ich spreche nicht vom weltlichen Erbe und Nachfolger dieser weltlichen Geschäfte, obwohl das auch kaum noch funktioniert.

  19. Dann kommt eine weitere Hürde die darin besteht, daß ein Weltkönig, also Herodes und ebenso die Kirchen, also der Tempel, die Anwesenheit des Geistes fürchten und befürchten, zurecht allerdings, sie würden um ihre Pfründe gebracht und also wird zuerst die Welt, Herodes also, bewogen, solch ein Geistkind den Garaus zu machen und später kommt eine weitere Hürde für den Geist, weil man ihm selbst, vom Tempel, also von den Kirchen aus, nach dem Leben trachtet. Ihr seht also, Meine wenigen Getreuen, wie beschwerlich das Gottesleben errungen werden muß, aber dennoch seid ihr niemals allein, denn die Höchsten der Engel und der Höchste überhaupt ist bei euch.

  20. Ja, diese Herodes-Hürde ist die von Mir so bezeichnete Schumi-Hürde, denn als Mein damaliger, vor über 100 Jahren wirkender Knecht dort in seiner Ausbildung stand, da hat ihn die Welt mit ihren Sorgen und Nöten noch erreicht und als er den Fehler machte, sich zu früh mit den Luziferisten, also auch mit den Templern anzulegen, anstatt erst einmal in Ruhe auszureifen, da wurde er von beiden "erschlagen". Sein Geist war noch nicht hinreichend gefestigt und also zweifelte er an Mir und wurde irre an sich, an seiner zu starken Seele. Auch bei Meinem Sohn Schumi also, der Mir doch deutlich diente, ist dieses johannitische Muster zu erkennen und ebenso ist es bei sehr vielen von euch der Fall, die Mich doch beinahe hören, gedanklich, und die dennoch sich zwischen der Welt und ihren Pfründen aufreiben, weil sie die Finger nicht von ihrer Seele lassen können.

  21. Schumi war schon der rechte, doch zeigt sein Beispiel eben auch, wie es den meisten von euch ergeht, die doch sogar schon unser Liebeskind gezeugt haben und die dennoch, ihres Trotzes wegen, noch immer in der Welt herumtoben anstatt unser Kind zu pflegen. Die Welt steht hier für euer Seelen-Ich.

  22. Gut, vorerst reicht das und so will Ich euch nur noch sagen und sehr deutlich in euer Gemüt einbrennen, daß ihr dort auf eure Geburt achten müßt und vor allem darauf, nicht der Schumi-Hürde zu erliegen. Nein, ihr brauchet natürlich nicht zu Tode kommen, leiblich, aber ihr werdet geistig in eine Sackgasse laufen und dann schlägt die Welt mit ihren Dogmen wieder über euch zusammen und ihr werdet furchtsam und krank und daran könnt ihr durchaus sterben. Alle diese Seelenmuster sind noch immer die Auswirkungen von damals und also müßt ihr euch auf euren Zustand überprüfen, wo ihr noch träge seid und Mir nicht nachfolget. Das ist nun einmal euer Kreuz, denn wie wollt ihr sonst alle diese Seelenmuster erkennen und überwinden?

  23. Diese großen Seelenmuster sind den Nervenmustern vorgesetzt, es ist also so, daß die Nervenmuster innerhalb dieser Seelenmuster agieren und deshalb könnt ihr die Nervenmuster auch wie diese gewissen Untermuster betrachten.

  24. Doch ihr könnt euch nicht ausreden, denn wer da als typischer Pharisäer sagt, daß er doch keine Schuld daran hätte, so seinerzeit der Täufer nicht an Meiner Seite bleiben wollte und daß darum nun diese Seelenmuster gebildet sind, so antworte Ich darauf nur: Daß Ich freilich auch keine Schuld daran habe, wenn so ein Vorwitzling,- der sich über den Täufer beschwert, der doch wenigstens der Vorbereiter für Mich gewesen ist, während dieser Vorwitzige nur der Wegbereiter Luzifers ist,- nicht nur seinen Kopf, sondern auch sein Herz verliert und damit auch schon alles verliert, was er hat. Doch der Engel hat nichts verloren außer seinen Kopf, denn im Herzen war er schon bei Mir.

  25. Daß Ich als Jesus hier eine neue und wunderbare Ordnung initiieren wollte und dies dann auch getan habe, das hat er ebensowenig gewußt wie ihr, die ihr diese, Meine neue, für die nächsten Jahrtausende gültige Ordnung erleben werdet. Aber diese habe Ich hier nur angerissen und alles weitere findet in der Abgeschiedenheit statt, denn Ich will und werde nun auch nicht mehr Perlen vor die Säue werfen. Wer in 8 Jahren nicht Mein Kommen erkannt hat und wer insbesondere in den letzten 4 Jahren Mein Kommen nicht erkannt hat, der wird es auch in den nächsten Jahrzehnten nicht erkennen und also wende Ich Mich nun deutlicher an die Herzen der Meinen selbst, doch die vielen Pharisäer und Spione Luzifers mögen sehen, wie sie in ihrer Geistbildung weiterkommen.

  26. Vorerst jedenfalls werde Ich die nächsten Mitteilungen nicht mehr unter die Weltschweine verteilen, denn ihnen nutzt es eh nichts und Meine wenigen Getreuen müssen nun selbst an sich arbeiten. Mein Schreiber hat nun 8 Jahre härtester Arbeit in dieser Hölle verbracht, hat da sicherlich einiges verkehrt aufgefaßt und etliche Fehler unterbreitet, doch insgesamt war und ist es eine fruchtbare Zeit für ihn und allen gewesen, die sich im Herzen daran gekehrt haben und nun wird auch er ein wenig beurlaubt, scheinbar wenigstens, denn in Meinen Diensten gibt es keinen Urlaub.

  27. Ja, und du, Mein Sohn, der du deine Arbeit mehr schlecht als recht verrichtet hast, bist Mir dennoch lieb und teuer, denn außer dir hat es ja noch niemand vermocht, dort alle diese Unterschiede des Luziferisten deutlich zu machen und weil du, für deine Arbeit ja auch nur Spott und Hohn bekommen hast, so will zumindest Ich als Dein Vater dir sagen, daß Ich eine rechte Freude daran gehabt habe, mit welchem Mut und welcher Demut du als ein Minderbegabter die Lücke ausgefüllt hast, die da andere und auch talentiertere, aber leider auch sehr feige und träge Menschen gerissen haben, denn sie wollten und konnten ihrer Weltenliebe wegen, nicht die Aufgabe verrichten, zu denen Ich sie gedungen habe. Doch du Mein Kind, hast es eben getan und auch, wenn du darüber alles verloren hast, was dir teuer und lieb geworden, so wirst du dennoch alles gewinnen.

  28. 8 Jahre in der Hölle dieser Scheingeschwister, Rechtsgelehrte und Pharisäer ist eine sehr harte Prüfung für dich gewesen und nun, wo du sie bestanden hast und von deinem täuferischen Gerechtigkeitswesen befreit worden bist, wo du allen Angriffen der Höllen und ihren Dämonen entronnen bist, werde Ich dich für einige Zeit aus diesen Netzwerken der Hölle entbinden und du kannst wieder freier atmen und nun auch die letzten Reste deines alten Seelen-Ichs Mir ganz übergeben. Ich gab dich deinen Geschwistern als Beispiel, wie ihr um Meine Liebe und um Mein Wesen ringen sollt und habe ihnen durch dich vieles beigebracht und aufgezeigt.

  29. Auch du hast erfahren müssen, wie es ist, wenn einen die lieben Freunde, Gefährten, Geschwister und zuletzt die eigene Familie um Meines Namens willen verleumden und verraten, aber du hast es dir mitsamt deiner Schwester Jacoba nun auch bleibend errungen und es gehört dir, es ist also euer Geist, es ist eure Liebe zu Mir, die euch diesen Sieg hat erringen lassen, doch die anderen müssen ihr Kreuz noch tragen und es auch durchhalten. Als Mein kleines Beispiel hast du Mir gedient gerade auch für deine Nächsten und niemand kann sagen, daß dies doch kein Problem sei, denn wer Mir dient, der wird ja auch von Mir beschützt. Oh ja, ihr Narren, so meint ihr noch immer in eurer Blödheit und wenn ihr solches denkt, warum habt ihr Mir denn nicht gedient?

  30. Schumi diente Mir auch und ist dennoch ermordet, durch sich selbst scheinbar, aber eigentlich durch die Welt und ihre Schergen, die ihn zerstört haben. Zacharias diente Mir auch und ist dennoch erwürgt worden und Johannes der Täufer diente Mir auch, wenn auch nur so wie die meisten von euch und ist auch ermordet worden. Wer Mir dient, der muß Mir von ganzem Herzen und also von ganzer Seele dienen und daß ihr Naseweisen das nicht wollt und könnt, das sehe Ich sehr wohl. Und genau bei solch einem Dienst, der doch schon Meinen Paulus und Jakobus und anderen, ja selbst einen Petrus gewaltsam das Leben kostete so ganz nach Meinem Beispiel, nur bei solch einem gewaltigen Dienst für Mich und für dem Nächsten erringt man Mein Gottesleben, was euch allerdings noch nie in den Sinn gekommen ist und selbst wenn, dann zittert ihr ja vor Furcht wie das Espenlaub.

  31. Mein Knecht hats eben getan und mehr darüber zu sagen erübrigt sich. Er wird schon weiterkommen und wollen, doch was ihr könnt und wollt, das werdet ihr ja schon sehr bald erleben, vor allem dann, wenn eure nichtigen Träume zerstoben sind.

  32. Amen. Das sage Ich, Jesus Jehova Zebaoth und wohl dem, der es glaubt und wer es nicht glaubt, der mag eben sehen, wie er weiterhin auf eigene Faust gedeiht. Amen.

 

    1. 1Vergleiche dazu die Heftreihe von Max Seltmann

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