Wer den Toten dient

 

Dienstag, der 30. September 2014  8:20-9:30 Uhr Nieselregen 16° tagsüber trocken 20° M

Wer den Toten dient

  1. Liebster Vater, ich hatte da wieder eine Traumvision mit einem bockigen kleinen Kinde, daß mir in zu großem Abstand folgte und zu sehr mit sich beschäftigt war und es deswegen versäumte, näher zu mir zu kommen. Als ich dann einer wichtigen Aufgabe nachgekommen bin die darin bestand, noch etliche vor dem Anbruch der Dunkelheit aus ihrem Gefängnis zu befreien, da irrte dieses kleine Kind dann allein in der fremden Stadt herum und die Nacht brach herein. Diese Vision hat mich sehr erschüttert, weil Ich meiner Aufgabe nachkommen mußte, weil Ich dort nicht säumen durfte, doch dieses Kindes wegen rang mein Herz und ich wurde sehr traurig. Was bedeutet das?

  2.  Ihr habt mit Menschen zu tun, die es nur gewohnt sind es vom Menschen zu nehmen. Sie geben deswegen auch nur aus sich, und da ist vom Göttlichen keine Spur. Sie nehmen und sie geben nur aus sich: Sie nehmen Nervenäther für die Unterfütterung ihrer Seelen- und Nervenmuster und sie geben, so sie genügend gefüttert wurden eben wieder einen Teil davon an ihre Nächsten ab und so unterhält sich damit die Gemeinschaft all jener Menschen, die das Kreuz ablehnen und die den Geist in sich noch nicht "gebildet" haben. Doch solch eine Gemeinschaft, die nur rein seelisch handelt, lebt dennoch vom Geist, den sie nicht kennt, den sie nihiliert, den sie verstößt, dem sie die Existenzberechtigung abspricht oder, wenn sich da eine Gemeinschaft schon christlich entwickelt, dann handelt sie vorerst auch nur aus ihren Illusionen heraus, aus ihrer Seele heraus und glaubt, das sei mithin schon göttlich bis Ich einigen von ihnen durch das Kreuz und die Liebe zu Mir faktisch zur Geistbildung heranziehe und dann stehen solche "Geistbildner" allerdings für eine gewisse Zeit im Kreuzfeuer ihrer einstigen Sinnungsgenossen, denn die fühlen sich in ihrer Seele nun auch schon verraten und verkauft, weil sie diese "Geistbildner" vorerst nicht verstehen können.

  3. Und jene, die da von den ihrigen nicht verstanden werden, die müssen nun an sich selbst erleben, erfüllen und abtragen, was sie da vorher ebenfalls verkehrt gemacht haben und wo sie sich selbst vorher bei ihren "Geistbildnern" versündigt haben. Dieser Prozeß ist jener Entwicklung gleich, die ihr alle mit eurer Kindheit durchlauft und wofür ihr später als die Erwachsenen entweder die Früchte eurer Demut oder aber den Alpdruck eures Trotzes erntet, denn es kommt ja alles wieder auf euch zurück und spätestens wenn ihr Eltern geworden seid, dann erlebt ihr es an euren Kindern, wie ihr da selbst auch kaum anders gewesen seid, es sei denn, ihr hättet schon durch das Kreuz bedingt, da einiges von eurer Schuld abgetragen.

  4. Was erlebt ihr also gegenwärtig? Ihr erlebt, wie die euren von euch nur das rein Seelisch-Nervliche nehmen wollen um damit ihre Nervenmuster zu unterfüttern, ihr erlebt, wie sie euch rein auf die menschlich-tierische Ebene ziehen wollen, da sie in ihrem Trotz das den Menschen Vergöttlichende weder annehmen noch anhören wollen, doch sie hingegen wollen, daß ihr da für sie und ihre rein seelisch-luziferischen Zustände allezeit Verständnis haben sollt und sollt sie in all ihren falschen Absichten, Plänen und sonstigem Unsinn da bestärken. Und, wollt ihr das? Wollt ihr noch immer mitschuldig sein und also teilhaftig sein all dieser Seelenstrukturen, die ja nun baldigst das Zeitliche hier auf Erden segnen, wollt ihr noch immer diesem alten und sich im Sterben befindlichen Erdmenschen dort mit eurer Seele dienen?

  5.  Ich denke nicht, oder habt ihr in den letzten 10 Jahren, wo Ich es euch immer und immer wieder auseinandergesetzt und erklärt habe etwa nur geschlafen, habt da nur über Meine Worte hier gegeben gelacht oder gelästert und habt da ansonsten den Tag sein lassen, wie er ist ohne euch da im mindesten um euren Geist zu kümmern? Nun, wenn ihr da also schon so dumm und töricht gewesen seid, daß ihr jetzt zum Ende des Tages noch immer nicht aufwachen wollt, nun, dann bedenkt, daß Ich euch nicht als eben diese letzten Meiner Arbeiter am Weinberg verdingen kann, denn nun kommt die finstere Nacht. Wer jetzt nicht erwachen will und wer jetzt noch im zu großen Abstand sich zu all diesen Worten und Werken befindet, die Ich gegeben habe, wer da also noch immer einem bockigen und trotzigen Kindlein gleich, sich nicht bemüht sich da eng und vertrauensvoll an die Hand des Vaters zu begeben, nun, der wird da in der Finsternis seiner Seele und also im geistlosen Zustand in der Fremde herumirren müssen und angenehm wird dies nicht sein.

  6. Das besagt deine Traumvision von dem Kinde, welches in zu großem Abstand trotzig und töricht dem Vater nicht richtig folgte und somit hat sich das Kind dann schon selbst zuzuschreiben, wenn es im Getriebe der Stadt, der Welt also, dann unter die Räder gerät. Die letzten Meiner, den Weinberg hegenden und pflegenden Arbeiter will Ich noch verdingen, denn es ist schon spät und viele von euch haben sich da doch wieder vom Gegner beirren und fangen lassen und weil diese Arbeit da ansteht, so kann Ich nicht, - jener dummen und törichten Kinder wegen, die eh alles besser wissen und die Mir hier in Meinen Mitteilungen den Nörgler, den Kritiker und den Verleumder machen, - noch auf solche Eselsplärrer warten bis sie sich einmal gegenüber ihrer höllischen Einwohnerschaft durchringen und sich bequemen, da endlich einmal aufzuwachen aus ihrer Nichtexistenz, denn mit einem noch längerem Warten würden jene zu Schaden kommen, die da nun in ihrem Gefängnis für ihre Sünden und für ihre Vergehen abgebüßt haben und die Ich sodann als diese letzten Weinbergarbeiter verdingen kann.

  7. Sieh Mein Knecht, das ist da diese Erklärung deiner Vision und so betrüblich es ist, da doch noch viele der eurigen sich ihrem selbstgewählten Schicksale zu überlassen, sie da nun einsam und verlassen der Fremde zu überlassen, so ist es eben doch Realität, daß all solche eben nicht diese letzten 10 Jahre da in sich das Unkraut getilgt haben und sich eben nicht zum Garten Eden gestaltet haben, sondern mehr einem Todesacker gleichen als einem Weinberg. Das Kind befand sich in deiner Vision da im Norden von dir, also den Raum bis hoch zur Küste und ja, von denen ist da also auch die Rede, die da noch immer töricht sind und es versäumen, sich von ihrem Unrat zu reinigen und gut, es wird ja noch auch schon eine große Flut kommen und wird all diese Städte mitsamt ihren Menschen mitreißen und ebenso wird deren Seelen-Mutter, hier in England und zum Teil auch in Amerika vorgebildet, dann sehr übel bedient werden und von England ist bis auf wenige Berge da nichts mehr zu sehen und der Osten Amerikas wird ebenfalls sein Gesicht verlieren.

  8. Es ist dies eben das Traurige mit all diesen Küstenmenschen, daß sie zu einer tieferen Geistbildung nicht mehr in der Lage sind, denn es geht ihnen einfach zu gut und auch die Warnungen, die sie von ihrer Geistmutter Dudde erhalten haben bezüglich der Anrainerschaft in diesen tieferen, öden und finsteren Ländern wird da kaum noch fruchten, denn solchem Hochmut da ist nicht leichtlich beizukommen und leichter ist es für solche bockigen Kinder da noch den Beleidigten zu spielen als daß sie sich da endlich einmal besinnen um ihren Todesacker zu verlassen. Doch sie leben ja sehr gut mit all diesen Toten und übertünchten Gräbern, die sich da im gesamten Ostsee und Nordsee Raum ein Stelldichein geben und ja, den Mittelmeeranrainern wird gleiches geschehen.

  9.  Heute noch ein glänzend gedeckter Tisch und hochherrschaftliches Gebaren und Morgen bedeckt die ruhige See ihren Friedhof. Wer den Toten dient, der darf sich ja nicht wundern, wenn er da selbst zu dem wird, dem er dient. Das ist nun hier wie gesagt, die ausführliche Erklärung deiner Vision. Wohl dem, der sie beherzigt, doch viele sind es nicht von denen, die ja der Welt wegen noch allezeit lau sind und geblieben sind.  Amen. Amen. Amen.