Weihnachten der Weltmenschen

 Montag, 27. Dezember 2010 12:30 Uhr M

Weihnachten der Weltmenschen

  1. Ja, an Weihnachten, da bin Ich freilich auch da, und die Menschen hören von Mir, wissen um Meine Niederkunft dort im Schafstall und betrachten diese Nacht Meiner Niederkunft als heilig. Doch wenn es so ist, wie es heutzutage bei den meisten ist, dann wird diese Heiligkeit Meiner Niederkunft auch nur wieder von Ochs und Esel aufgezehrt, einfach deshalb, weil diese tierischen Begierden in den Seelen der Menschen wieder die Oberhand erhalten haben. Das Saufen und Fressen der Ochsen sowie das dumme Geplärr der Esel steht dann wieder im Vordergrund, und so sind dann auch diese Festlichkeiten organisiert, damit sich dort die Menschen wie die Ochsen benehmen und sich wie die Esel unterhalten, und von irgendeiner Reinheit oder Heiligkeit Meines Lebens oder der Ankunft Meines Lebens in ihnen ist da nichts mehr zu vernehmen.

  2. Damit will Ich nicht sagen, daß dies bei euch so ist, doch Ich will hiermit aufzeigen wie dies nun bei den meisten der Euren noch immer ist. Das Saufen und Fressen dieser noch sehr dem Tier nahestehenden Menschen sowie das leere und nörgelnde Getratsche und Geplärre steht eindeutig im Vordergrund, und Ich selbst habe dann nur dafür herhalten müssen, damit es ihnen nicht an der Gelegenheit mangelt, sich so zu benehmen.

  3. Nun, Ich möchte nicht hoffen, daß irgend jemand von euch noch so etwas tut oder unterstützt, denn dann dürfte es mit der Bildung des Geistes seine gewisse Not haben. Den Zustand einer Brautseele kann man sich weder erfressen oder ersaufen, noch kann man ihn durch ein dummes Getratsche und Geplärr erreichen. Genau deswegen allerdings, weil der in seiner Seele noch sehr unreife Mensch sich so verhält, bin Ich ja auch in dieser gewissen Nacht eurer Seele zu euch gekommen, um euch ein Lichtlein anzuzünden und zu zeigen wie es gemacht werden sollte, damit eben nicht mehr diese tierischen Zustände in euch die Oberhand gewinnen, sondern damit diese Zustände schon überwunden und außerhalb von euch sind - und seht, jetzt könnt ihr diese Zustände im Kreise der Euren auch schon sehen und erleben, und ihr werdet euch hoffentlich hüten, daran wieder teilzunehmen.

  4. Nun gut, aber so ist der unreife Mensch eben, daß er noch allezeit zu dem zurückkehrt, was er eigentlich schon überwunden haben sollte, und das ist ja doch auch der Zustand des Hundes, der zu dem zurückkehrt, was er vorher ausgespien hat, denn dieses Verhalten liegt in der Natur des Hundes und demzufolge auch noch in der Natur von jenen, die sich jetzt zu Weihnachten auch so benommen haben. Es ist allerdings die Eifersucht und der Futterneid, die die Hunde oder auch jene Menschen so reagieren läßt.

  5. Wer diese seelischen Positionen seines Bewußtseins überwunden haben will, der darf dann auch nicht mehr schwach werden und sich in solche doch sehr triebhaften Unternehmungen begeben, und wer das von euch nun also doch noch getan hat, der wird ja wohl auch sein blaues Wunder erlebt haben und mußte dann an sich feststellen, daß er weder zu solchen Menschen gehört, noch daß er richtig zu Mir gehört. Wer um die Bildung des Geistes weiß und deshalb nicht mehr unter diesen tierischen Zügen seiner Seele leiden will, der muß diese auch völlig überwinden und loslassen, indem er sie Mir übergibt und zwar freiwillig und fröhlich und nicht mit einem gequältem Herzen.

  6. Wenn Ich bei euch bin, weil ihr als Meine Seele brav und treu durchgehalten habt, dann ist das sicherlich ein Grund zum Feiern, aber eben deswegen, weil Ich deutlich bei euch bin, und dann gibt es in Meiner Gegenwart aber auch keine dummen Eselsreden und auch kein sinnloses Geprasse in allen möglichen Genüssen, sondern es gibt reichlich für Leib und Seele und weil es geistig ist, kann euch selbst ein gewisses Zuviel an leiblicher Speise nicht schaden, eben weil ihr in euren Gesprächen bei Mir seid. Das wäre auch schon ein rechtes und frohes Weihnachtsfest, wo euch solches gelänge. Damit dies aber auch euren Nächsten gelingt, dazu müsset ihr euch auch in all der Liebe und Nächstenliebe anstrengen, und das vermögt ihr aber erst dann, wenn eure Nacht in der Seele, durch eure Liebe zu Mir, schon zum Tag geworden ist.

  7. Jawohl, das weiß Ich auch, daß ihr darum ringet und euch bemühet, doch ihr sehet daran auch, wie schwer dies ist, inmitten einer materiellen Umwelt euch einzig an Mich zu halten, um dadurch die Liebe zu euren Nächsten auch durchzustehen. Das wird euch jedoch erst gelingen können, wenn ihr diese gedankliche Einsprache mit Mir durchhaltet - und gerade zu Weihnachten wird es euch sehr leicht gemacht, weil ja schon alle äußeren Sinne auf Mich gerichtet sind.

  8. Schafft ihr es, bei Mir zu verweilen, dann hat eure Seele schon ihr Weihnachten, weil sie in der Angst und Dunkelheit sich dann endlich an Mich halten kann und so mit Mir zusammen ihre Angst und Dunkelheit in Bezug auf einen Nächsten überwindet, und dann braucht solch ein Mensch sich nicht mehr durch Sauf- und Freßgelage und auch nicht durch sinnloses und leeres Gerede betäuben. Gerade zu Weihnachten spreche Ich euch deutlicher an, lege es in euer Gemüt und möchte diese noch sehr lose gedankliche Verbindung zu euch intensivieren. Was Ich euch aber gedanklich einflöße, das könnt ihr bei euren noch sehr nahe dem Ochs und Esel stehenden Nächsten allerdings kaum erfolgreich an den Mann bringen, und deshalb sollet ihr diese auch meiden, denn beide Tiergattungen werden erst durch die gewisse und auch sehr schwere Arbeit des Dienens am Menschen zubereitet, und ebenso ist dies auch bei den Menschen, die da noch etliche solcher Zügen aufweisen. Doch den Schafen könnt ihr es schon predigen. Immerhin war es ein Schafstall, waren es also sanfte und auch demütige Tiere, bei welchem Ich einen Unterschlupf fand, und deshalb auch könnt ihr bei solchen schon sehr sanften und demütigen Menschen auch einiges ausrichten, doch bei den Vorgenannten erst, wenn durch viel Fleiß und Arbeit ihr noch sehr weltlicher Sinn auch gewandelt worden ist und sie ebenfalls ein sanftes Gemüt erhalten.

  9. Ja, aber wenn es so ist, warum bin Ich dann in der Gemeinschaft auch solcher, noch sehr unreifen Tierseelen gewesen und warum ritt Ich sogar zu Jerusalem auf einem Esel ein? Weil eben gerade solche dem tierischen Bewußtsein noch sehr nahestehenden Seelen es sind, die immerhin schon den harten und oftmals auch durch allerhand Strafen verabreichten Dienst der Nächstenliebe durchstehen, wenn auch gezwungenermaßen, aber sie halten ihn wenigstens durch, weil sie schon eine gewisse Treue in ihrer Seele den Menschen gegenüber erreicht haben. Dieses Bild Meiner Geburt im Schafstall unter der Anwesenheit auch dieser Tiere will also sagen, daß ihr auch den oftmals harten und demütigen Dienst am Nächsten durchhalten möchtet, bis ihr selbst zu sanften und geduldigen Gemütern geworden seid, die Ich dann schon ob ihres harten Frondienstes auch sogleich in die Arme nehme und herze, so wie Ich die Lämmlein herze. Und dann werdet ihr Mich erkennen und ... was soll Ich sagen: Ihr habt Mich also erkannt.

  10. Doch es ist ein sehr weiter Weg in der seelischen Entwicklung von diesen Zuständen der genannten Haustiere bis zu Josef und Maria hin, zu dem Zustand einer Brautseele hin, die Mich in der Unschuld ihres Herzens gebiert, und so rein und unschuldig sollet auch ihr werden, wollt ihr Mich in eurem Herzen gebären. Daß ihr nun dort seid, wo ihr seid, dazu war eine Entwicklung eurer Seelen in einer Zeit vonnöten, die, wüßtet ihr darum, euch nicht nur unglaublich vorkommen würde, sondern die euch auch Angst und Bange machen würde, und darum auch habe Ich dafür gesorgt, daß die Erinnerung an eure seelischen Kämpfe und Entwicklung euch nicht schaden kann, denn ihr habt eben auch keine Erinnerung daran. Und doch sind diese Zustände von euch noch nicht vollständig überwunden, denn mag auch an euren Körpern nichts mehr davon zu erblicken sein, so nimmt die Seele allerdings noch eine sehr lange Zeit solche Eigenheiten an, und nur die Ausführung der Nächstenliebe wird diese Züge veredeln.

  11. Auch jene, die von oben sind, haben eine Herkunft, die der Herkunft des irdischen Menschen ähnelt, mit dem Unterschied, daß sie des schweren Fleisches entbehren, denn dieses aus dem adamitischen Fall gebildete Fleisch gibt es in dieser materiellen Ausprägung dort nicht, weil dieser zweite Fall eben nur hier auf dieser Erde geschehen ist. Das bedeutet jedoch, daß Meine Kinder von oben, im Unterschied zu den Weltkindern dieser Erde, eine leichtere und raschere Auffassung haben, weil ihre Seele sich schon leichter und freier bewegen kann, und so könnten sie auch sehr viel einfacher die bestimmten Bewußtseinsbereiche erreichen und mit ihrem Ichbewußtsein auch festhalten, die zur Bildung des Geistes nötig sind, wenn sie wirklich bestrebt sind, uneigennützig ihre Gaben in den Dienst der Mitmenschen zu stellen. Doch dort versagen auch sie sehr oft, gerade sie, weil sie mit der Freiheit ihres Denkens und ihrer Gedanken dann die doch sehr viel schwerfälligeren Menschenkinder dominieren und dann auch verächtlich auf sie blicken, indem sie diese dann doch nur wieder wie Esel und Ochsen betrachten, ohne zu bedenken, daß sie selbst den Zustand der genannten Tiere noch an sich haben.

  12. Sie werden also darwinistisch oder hedonistisch, sind wahre Epikureer dem Glauben nach oder sogar schon Stoiker, die an nichts mehr glauben als an das Nichts, von dem sie dann auch am liebsten verschlungen werden möchten. Das sind nun keine schlechten Menschen, aber sie verbreiten mit ihrer Gottlosigkeit eine Pestilenz der Resignation oder Verzweiflung, wenn es mit ihrem Leben zuende geht, und auch solch ein Verhalten gleicht einem Ochsen, wenn sie hedonistisch oder epikureisch sind und einem Esel, wenn sie stoisch oder darwinistisch sind, denn nichts ist dümmer als ein Mensch, der an das Nichts glaubt, das ihn hervorgebracht hat und dann auch verschlingt.

  13. Gerade die heutigen Politiker und Führer der Menschen vertreten solch einen dummen Eselsglauben und werden, je älter sie sind, auch umso dümmer und hören mit ihren langen Ohren auch schon das Gras wachsen, was ihnen zuruft, daß es ohne einen Schöpfer weder existieren, noch wachsen würde, und gerade in der Weihnachtszeit verfallen solche schon beinahe in eine Raserei, wenn sie denn noch die dafür erforderliche Kraft hätten und müssen sich dort denn auch mit Saufen, Fressen und Eselsgeplärr betäuben. Doch weil sie keine Kraft mehr haben, so lamentieren sie nur über die Welt und die Fehlerhaftigkeit einer solchen und würden die Mich Liebenden mit ihren gewetzten Zungen übel zurichten, wenn Ich sie nur ließe. Doch da sie weder an Mich, noch an Weihnachten glauben, so belasse Ich sie in ihrem dümmsten Aberglauben, bis sie dann eines Tages nach viel Herumirren im Jenseits dann doch endlich einmal auch jene Schafe im Gemüt sein wollen, die sie hier auf Erden zeitlebens verachtet, bekämpft oder geschlachtet haben.

  14. Ihr wißt also, was oder wen ihr meiden sollt, und dazu gehören also auch all jene Führer und Verführer, die euch wie Ochs und Esel vor den Karren der Welt spannen wollen oder die euch treiben und antreiben, den Karren für sie und ihre luziferischen Träume oder Geschäfte zu ziehen. Doch aus solchen Unternehmungen wird nichts, weil es eben keine Familien, sondern Geschäftsunternehmen sind, und so wird auch nichts aus deren Projekten oder Vorhaben, mögen sie nun Europa oder Weltdiktatur oder eine Welt heißen, denn die Hauptbeschäftigung von Ochs und Esel ist es nicht, sich um die Familie oder den Nächsten zu kümmern, sondern sie dienen vielmehr dazu, ein Geschäft zu besorgen oder die Arbeit eines Geschäftes zu verrichten. Das eigentliche Ziel sind diese Ochsen oder Esel also nicht, sie sind nur Vehikel, um ein angestrebtes Ziel zu erreichen. Es ist nicht verwerflich, sich dort wie solche Tiere zu benehmen, denn wie schon gesagt, muß es zur Seelenläuterung auch solche Unternehmungen geben, die die noch sehr groben körperlich-seelischen Bewußtseinsinhalte veredeln, doch es tut andererseits auch nicht not, sich wie ein Ochs oder Esel vor den Karren anderer spannen zu lassen, wenn derjenige, der den Karren spannt oder der auch den Esel reitet, nicht in Meiner Liebe ist. In Meiner Liebe seid ihr doch das Ziel aller Entwicklung, weil in euch Mein Geist reifen soll.

  15. Darum habe Ich den Esel zu Jerusalem geritten, und deswegen saß auch Maria mit Mir im Leibe auf dem Esel, und Josef spannte den Ochsen vor den Karren, auf dem Maria mit Mir saß, um deutlich zu machen, wie dies in der Liebe geschieht und daß dies nur in der Liebe geschehen sollte, denn sonst wird da weder Ochs noch Esel veredelt.

  16. Will allerdings ein Mensch, der nichts von Mir und darum auch nichts vom Christkind wissen will, euch aber dennoch vor seinen Karren spannen, so müßt ihr obacht geben, dort nicht unter die Räder zu kommen oder als Esel dieser weltlichen Treiber nicht unter deren Peitsche zu verbluten. Was für solche Menschen gilt, das gilt allerdings auch für deren luziferische Vorhaben und Träume, so wie dies mit Europa ist, denn das wird euch auch nichts nutzen oder einbringen, und es ist im Prinzip auch nichts anderes als was die Menschen früher für den "Führer" getan haben. Die Namen sind andere, die Zeit und die Umstände auch, doch das Ziel und die Struktur sind dieselben.

  17. Wer Fremdenergie stiehlt und die Ochsen und Esel für sich arbeiten läßt, um den Turm zu Babel zu errichten, der kann nicht davon ausgehen, daß solch eine Arbeit heutzutage mehr Erfolg hätte als wie es damals gewesen ist. Damals wurde nur die Sprache derjenigen verwirrt, doch heute ist nun auch der Verstand und das Gemüt derjenigen verwirrt, die nicht bemerken, daß sie ihr Leben und damit auch die Möglichkeit zur Geistbildung verwerfen und das nur, um wieder Ochs und Esel zu sein für andere, die sich keinen Deut darum scheren, daß sie des Nächsten Hab und Gut nicht begehren dürfen. Nun, Ich lasse es jedem frei wie er sein Leben lebt und für was oder für wen er sich entscheidet, aber niemand soll später sagen, daß Ich ihn nicht ermahnt oder aufgeklärt hätte. Wenn ihr doch um den Aufstieg und den Niedergang jenes großdeutschen Reiches wisset, so müßte euch doch die Parallele erschrecken, auch jetzt schon, wo der Aufgang von Europa noch gar nicht richtig begonnen hat. Doch dessen Niedergang ist schon beschlossen und im Kleinen sichtbar.

  18. Die Nächstenliebe kann immer etwas Wunderbares bewirken, und deshalb werden auch viele Unternehmungen, die mit einem Ochsenkarren und/oder mit Esel, Pferde oder Kamele beginnen, auch immer wieder erfolgreich sein, aber nur, wenn es tatsächlich im Dienste der Nächstenliebe geschieht, denn dann kommt in diese dunkle Nacht dieser Seelen und Unternehmen auch schon ein Lichtlein, doch bin weder Ich, noch ist diese Nächstenliebe dort, so wird es nur der gewisse Ballon einer luziferischen Unternehmung sein, der schnell wächst und sich sogleich in eine große Höhe erhebt, sich über die Wolken erhebt, um dann, mit einem lauten Knall zerplatzend, wieder zum Boden seines irdischen Triebes und Trieblebens zu stürzen. Die Kuh oder der Ochse Europa, der wie ein Lichtengel fliegen will, der sich wie ein Gott in den Himmel erheben will, wird sich zum Drachen verwandeln und mit Donnergetöse zu Boden stürzen, denn weder Luzifer, noch Satan können den Boden ihres Trieblebens verlassen, denn ihr Bewußtsein ist nicht in der Lage, sich über den Boden ihres Trieblebens zu erheben. Für eine kurze Zeit aufgrund der geraubten Energie sicherlich, doch eben nur für eine kurze Zeit.

  19. Es ist eben so wie die alten Römer schon sagten: Was dem Jupiter erlaubt ist, das bleibt den Ochsen verwehrt! Und so beginnt die Nacht in der Seele solcher Menschen, die die Weihe von Mir und das Licht der Liebe und Nächstenliebe nicht zulassen.

Amen. Amen. Amen.

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