Was hält euch noch immer von Mir ab?

 Mittwoch, 9. Dezember 2009 9:22 Uhr M

Was hält euch noch immer von Mir ab?

  1. Die einen, vorzugsweise die großen Namen in der Welt, erkennen den großen, allmächtigen Gott sicherlich auch an, und deshalb sind sie, weil sie selbst nach Großem, um nicht zu sagen nach Allmächtigem streben, dann ebenfalls groß. Sie sind in ihrer Anschauung im Kleinen so wie sie sich im Großen ihren Gottesbegriff zurecht gelegt haben. Sie sonnen sich im Abglanz ihrer großen, allmächtigen Gottessonne, ohne auch nur im entferntesten zu ahnen, daß dieser Sonnenglanz nichts mit Mir, dem Schöpfer, zu tun hat, sondern daß sie ihre Größe der Größe des luziferischen Bewußtseins entlehnen, und von daher gehört es ihnen nicht, denn es ist alles nur vom Gegner kommend, ihnen leihweise überlassen. Doch eines Tages wird das Luziferische in ihnen die Zinsen fordern, wird zurückhaben wollen, was sie in ihrer Großmannssucht gefordert und genommen haben und von einer Tilgung der luziferischen Schuld kann nicht gesprochen werden. Im luziferischen Bewußtsein gibt es keinen Abtrag, gibt es also auch keine Tilgung der Schuld, dort gibt es kein Entweichen, und den Pakt mit dem Teufel in sich, den man mit dem Vorsatz geschlossen hat, ihn zu überwinden, wird man auf Heller und Pfennig erfüllen müssen, außer man besinnt sich wieder auf die Demut und kehrt reumütig zu Mir, der wahren Liebe im Herzen, zurück. Das ist dann der Weg der Demut, das sind also jene drei Spannen der Handbreite, die man vom Kopf bis zurück in das Herz wird gehen müssen, will man die Schuld und die Lust zur Sünde nun endlich überwinden.

  2. Alle jene Systeme, die vom luziferischen Bewußtsein initiiert werden, brechen dann eines Tages in sich zusammen, brechen allerdings nur für jene Menschen zusammen, die nun endlich bereit sind, sich aus dem Schuld  und Sündenbabel ihrer luziferischen Herrschaft zu befreien, doch für jene Menschen, die den Verstand und die diese aus diesem Verstande geborene Gerechtigkeit noch anbeten, werden diese Gebilde des Gegners noch bestehenbleiben, denn diese Menschen sind noch nicht soweit, daß sie Meine Liebe und Meine Wahrheit der Liebe auch schon ertragen könnten. So gibt es also jene großluziferischen Gebilde eurer Politik, eurer Wirtschaft, der Medizin bis hin zur Religion, die sich zwar alle auf einen großen Gott berufen, doch sie haben auch einen Mangel in sich, der eines Tages für jeden einzelnen sichtbar wird: Sie berufen sich auf einen weit entfernten, beinahe schon fremden Gott, Der die Menschen wohl mehr wie Ameisen beäugt  - und sie nehmen, ihrer vielen Sünden wegen, dann lieber bei den Heiligen Zuflucht, und erst wenn sie dann doch einmal durch ihre vielen Leiden eines besseren belehrt werden, versuchen sie sich einmal an den "Sohn Gottes" wie Ich von solchen benannt werde, jedoch ohne daß sie Mich in Meiner allmächtigen aber barmherzigen Liebe überhaupt erkannt hätten. Solange Ich für solche noch der fremde und große Gott bin und solange Ich der Sohn dieses großen Gottes bin, solange unterstehen solche Menschen noch der Herrschaft Luzifers, denn sie halten Mich als Jesus ja für schwächer als sie es von ihrem luziferischen Gottesbegriff glauben. Ich bin für solche also nicht der gütige, sanfte und allmächtige Vater, bin also nicht der Inbegriff der göttlichen Liebe, sondern werde höchstens als Sohn einer fremden Gottheit betrachtet, die in ihrer Laune ihren Sohn den barmherzigen Akt der Liebe spielen läßt, was dieser Sohn dann zwangsläufig mit seinem Leben bezahlt, und so steht das luziferische Bewußtsein noch immer unangefochten in seiner selbst angemaßten göttlichen Stellung und fordert Vergeltung für den Tod des Sohnes, fordert also für die Nichtbeachtung der göttlichen Liebe in einem selbst die gerechte Bestrafung von außen, fordert den Tod, die Vernichtung der bösen Menschen außerhalb, fordert also eine Wiedergutmachung von anderen, weil der Mensch selbst in sich das Göttliche getötet hat, weil er Jesus in sich noch immer an das Kreuz seiner Sünden geschlagen hat, weil er dem Göttlichen in sich keinen Raum gegeben hat, weil Angst und Lust auf der einen Seite noch immer Schuld und Sühne auf der anderen bedeuten, da solch ein Mensch, der Angst aufgrund seiner Schuld und Schulden (Sünden) hat, von anderen die Wiedergutmachung fordert, die er selbst nicht vermag.

  3. Da hilft es auch nichts, wenn man von Meiner Auferstehung wohl weiß, es aber weder glaubt, noch hinreichend versteht oder es also nur blind glaubt, es also glaubt und doch nicht versteht, denn dann kann man aus solch einem blinden Glauben auch keine Kraft schöpfen, weil es die Kraft Meiner Liebe nur im lebendigen Glauben, aber niemals in der Blindheit seiner Triebe, niemals in der Torheit seiner Gedanken und schon gar nicht in der Anmaßung des luziferischen Bewußtseins gibt. Wenn Ich also nur als Sohn Gottes betrachtet werde, dann stellt sich sofort die Frage, wer denn nun Meine Mutter sei? Leiblicherseits ist es wohl Maria und sie ist es, für solch einen unreifen, noch im luziferischen Bewußtsein stehenden Menschen auch im Hinblick Meiner göttlichen Natur, denn Maria wird sodann mit dem Titel der Gottesmutter geschmückt, damit all jene, welche der sogenannten Gottesmutter die Treue halten, sich dann ebenfalls mit göttlichen Attributen schmücken können, ohne daß sie sich diese aber redlich von Mir erworben hätten. Hat sich also Maria Meine Göttlichkeit erworben oder anders gefragt, ist auch sie gleichfalls wie Ich auferstanden?

  4. Nun, ihr wißt es! Von einer Auferstehung kann keine Rede sein, und deshalb ist Maria auch nicht Meine Mutter wenn man von Meinem göttlichen Geist ausgeht, sondern Meine geistige Mutter ist die Weisheit Gottes, während Mein geistiger Vater die Liebe Gottes Selbst ist. In Mir hat sich also - für euch sichtbar - die Liebe Gottes mit Seiner Weisheit zur ewigen Wahrheit verbunden, und diese Wahrheit ist das ewige Leben Gottes in Mir und also auch in euch, wenn ihr - ebenso wie Ich es tat - euch mit Meiner Liebe und mit Meiner Weisheit befaßt und nicht die Weisheit der Welt oder die Weisheit Luzifers oder die Weisheit und die Liebe des Natürlichen Adamitischen nehmt. Ich als Gott, der für euch ins Fleisch gekommen bin, zeige euch immer wieder und so auch jetzt, die Vereinigung eures Geistes als die Vereinigung Meiner Liebe und Meiner Weisheit in euch, wenn ihr es wollt und wenn ihr es auch zulaßt.

  5. Ich habe im eigentlichen, im göttlichen Sinne ja keine Eltern gehabt, denn Mein göttlicher Geist bedarf keiner Eltern, weil Ich Selbst Vater und Mutter aller Menschen bin, und so brauchte Ich nicht die Weisheit und Liebe einer Mutter und auch nicht die Weisheit und die Liebe von Josef, um für euch sichtbar Gott zu werden oder zu sein, sondern sie und ihr alle benötigt Mich, damit ihr aus und von Mir Selbst die Einigung eures Geistes bekommt, damit ihr selbst eure fleischlich sündhafte Herkunft korrigiert und euch tatsächlich als Kinder des lieben, gütigen Gottes erweist, die alles von Mir annehmen, was Ich euch nur immer gebe. Und da alles, was Ich euch gebe, nur immer göttlich ist, so könnt ihr diese Gaben auch stets den anderen Menschen zukommen lassen, und so werdet auch ihr selig im Geben, wenn ihr es vorher von Mir erhalten und auch freiwillig angenommen habt. Doch wenn ihr es noch immer  - zumindest in einigen Bereichen -  vom Gegner erhaltet und das auch freudig annehmt, so gibt es dort keine Seligkeit, sondern gibt es dort nur wieder Verletzungen, nur Krankheiten, nur eine göttliche Anmaßung mit einer Wirkung, die deshalb auch luziferisch ist.

  6. Wenn ihr stets mehr in eurem Geiste fortschreitet, so werdet ihr eure natürlichen Eltern auch in all dieser göttlichen Liebe aus Mir heraus verstehen und besser lieben lernen und es auch wollen, und dann werdet ihr eine größere geistige Kraft und Gesundheit an euch verspüren. Wenn ihr das vierte Gebot zu Meiner Zufriedenheit umgesetzt habt, so bin Ich euch wieder näher, und ihr könnt Mich dann auch bei euren Nächsten erkennen, und ihr werdet eure Nächsten nicht mehr verletzen, nicht mehr verletzen wollen, weil ihr selbst von euren alten Verletzungen geheilt worden seid. Doch wenn ihr noch immer einen großen, allmächtigen Gottesbegriff habt oder wenn ihr noch immer nicht genau versteht, warum Ich nicht nur der Sohn Gottes bin, sondern Gott Selbst, wenn ihr also noch immer in einem luziferischen Wahn steht und glaubt, daß Ich als demütiger Jesus nicht alle Kraft und Macht auch für euch hätte, so bedeutet das, daß ihr selbst noch nicht alle Kraft und Möglichkeiten zur Überwindung eurer Triebe angewendet habt, weil ihr diese Kraft der Liebe und diese Möglichkeiten, euer tierischen Erbe zu überwinden, von Mir noch nicht angefordert habt und noch keine Anstalten getroffen habt, diese Kraft Meiner Überwinderliebe auch anzuwenden. Seht, mit solchen Gottesvorstellungen bekundet ihr im Grunde genommen nur wieder selbst euer eigenes Versäumnis, und ihr fordert Gerechtigkeit, anstatt Liebe zu geben.

  7. Nun höre Ich gerade, was der ein oder andere nun überlegt, was es denn mit der Vorstellung von Bertha Dudde auf sich hat, die in ihren Kundgaben des öfteren davon gesprochen hat, daß Ich als Jesus der Erstling zwischen Gott und Luzifer gewesen sein soll, daß Ich also der Sohn von Luzifer sei und Luzifer dann Meine Mutter wäre. Wenn ihr das hier Geschriebene so einigermaßen verstanden habt, so könnt ihr auch wissen und ihr werdet es auch aus diesen Worten hier ohne weiteres ableiten können, daß gerade die Weisheit in den Werken von Bertha Dudde eben jener luziferische Anteil war, der, für sie unerkannt, noch an ihrem Wesen haftete und welcher in ihren Werken ein Mitspracherecht forderte, und so wurde aus Meiner göttlichen Weisheit, die Ich Selbst als Gott bin, dann eben die Weisheit Luzifers umgedeutet in der Weise, daß Luzifer zu Meiner Mutter erklärt wurde und Ich quasi nur zu ihrem Sohn herabgewürdigt wurde, zu einem Sohn, der also doch keine göttliche Weisheit besitzt, und Gott Selbst wurde somit auch als fehlerhafter Gott bezeichnet, d.h. es wurde dadurch eine Trennung zwischen Gott und Mir vollzogen, und das ist als wenn man die Liebe von der Weisheit trennt. Bertha Dudde wußte also in der letzten Konsequenz nicht genau wer Ich als Jesus war, weil sie noch ihrem luziferischen Verstand huldigte.

  8. So wie ihr ergeht es noch vielen Meiner Kinder, die an ihrer Unreife festhalten, und so muß Ich ständig darauf achtgeben, daß gerade Meine Verkünder der Liebe nicht in die   für ihre Seele so gefährliche   Gerechtigkeit Luzifers abgleiten, auf daß sie in ihrer Seele nicht einen Bereich erleben, wo Ich nicht als Gott zuhause bin. Es soll auch niemand die Legitimation für seine Berufung zum Amt des Verkünders Meiner Wahrheit darauf gründen, daß er etwa andere vor ihm und mit ihm tätige Verkünder in der Liebe verkürzt. Es soll nicht sein, daß jemand von euch die Berufung für Mich tätig zu sein von daher nimmt, daß er mit Vehemenz gegen Swedenborg, Schumi, Dudde oder andere streitet, denn dann fällt er selbst der Lieblosigkeit seines Wesens zum Opfer.

  9. Auch Bertha Duddes Seele befand sich in der Ausbildung und sollte, durch Nächstenliebe gereinigt und dadurch mehr und mehr von der Eigenliebe befreit, dann auch schon tiefere, klarere geistige Inhalte empfangen, doch sie brach, wie so viele auch heutzutage, ihre Ausbildung ab, und somit wurde ihre doch noch luziferische Liebe nicht weiter in die wahre Nächstenliebe verwandelt, und dieser Teil, der nicht in die Nächstenliebe umgewandelt wurde, kam dann als luziferische Bekenntnisse in dem Werk zum tragen. Ihr Geist konnte schon annehmen, daß Ich Selbst Gott bin, doch sie konnte nicht begreifen, daß Ich auch ohne Luzifer Gott war und bin in Ewigkeit, daß Ich also niemanden brauchte oder gebraucht hätte, um als Jesus Gott zu sein, daß Ich jedoch extra für euch diese Art und Weise und auch diese Form wählte, um für euch begreiflich und je nach eurer Reife nachvollziehbar, göttlich zu sein, damit auch ihr in und durch Mich werdet, was Ich immer war, immer bin und immer sein werde: Gott in Ewigkeit. Doch im Gegensatz zu Mir müßt ihr erst noch göttlich werden. Amen.

  10. Etliches aus der Eigenliebe konnte  - dieser luziferischen Streitereien auch mit dem Lorber Verlag und anderen aus diesen Kreisen wegen  - nicht in die wahre Nächstenliebe gelangen und mischte sich also unter jene Worte, die sie von Mir empfangen hatte. Meine göttliche Natur und Herkunft war ihr nicht klar   und sie hörte Mich auch nicht in ihrem Herzen, sondern sie empfing die Worte nur als Gedanken, so wie nun alle gegenwärtigen Schreiber und Sprecher auch. Aber sie hätte Mich auch tiefer in sich wahrnehmen können, sie hätte Mich in ihrem Herzen klar und deutlich vernehmen können, wenn sie deutlicher in der Nächstenliebe an sich tätig geworden wäre. Das war ihr und das ist euer schwacher Punkt, und das ist also auch der schwache Punkt all jener, die es noch zu sehr mit diesem Werke halten und mit allen jenen, die aus Mir heraus sprechen oder schreiben oder handeln wollen.

  11. Wenn ihr nicht genau darauf achtet, werdet auch ihr immer wieder in dieselbe luziferische Falle tapsen, und das ist auch dem Jakob Lorber passiert. Wem also nicht! Und ihr habt nur dann die Möglichkeit daraus ohne Schaden zu entweichen, wenn ihr euch nicht auf das Gezeter der anderen konzentriert, wenn ihr also im Herzen ruhig und demütig bleibt. Nehmt auch solche Fehler des damaligen Werkes nicht zum Anlaß wider eure Nächsten zu streiten, denn dann könnt ihr das fünfte Gebot nicht erfüllen und ihr zeigt damit also sehr deutlich auf, daß ihr noch am vierten Gebot so einiges werdet korrigieren müssen, wollt ihr weiter an Mein Herz gelangen. Als dieser Mein jetziger Schreiber hier in einer gewissen, noch mehr luziferischen Phase seiner Ausbildung gestanden hat, da tat er denselben Fehler wie Bertha Dudde und hat sich von ihr inspirieren lassen und einiges auch in seinen Kundgaben verbreitet, was nicht von Mir gekommen ist. Das liegt an eurer Ablenkung, denn ihr habt noch nicht die Kraft zur geistigen Konzentration, die ihr benötigt, damit solches nicht mehr geschieht. Euer Verstand, eure weltlichen Sorgen, eure Eigenliebe, die sich vorwiegend mit sich selbst beschäftigt, reißt euch irgendwann wieder aus der inneren Konzentration heraus, und dann kommen solche leeren Reproduktionen eures Verstandes zustande, weil in solchen Momenten nicht die schöpferische Kraft der Liebe aus eurem Herzen beteiligt ist.

  12. Wie Ich im letzten Wort schon sagte, so sind solche Vorfälle, wo angeblich aus Mir gesprochen oder geschrieben wird, noch immer die Mehrheit, und selten nur gelingt es einem Kinde, da die harte Ausbildung und Führung von Mir Selbst durchzuhalten und sich auf diesem dornenreichen Weg auch nicht vom Gegner in sich und anderen aufhalten zu lassen. Am Ende winkt ein göttlicher Lohn, und es ist auch für alle anderen, die sich ebenfalls bemühen und die solche Menschen unterstützen, nicht von Nachteil. Es wäre also sicherlich besser, man hätte seinerzeit keine Streitereien unter den Freunden von B. Dudde gehabt, schon gar nicht jenen Zwist zwischen ihr und J. Widmann und anderen, es wäre weitaus besser gewesen, man wäre gegenseitig in der Liebe in all der Demut geblieben, welche diese Liebe auszeichnet, und so wäre vieles von dem, was noch bis heute wirkt und was auch den Fortgang der Duddefreunde blockiert, so nicht geschehen. Wollen jene Menschen, die noch an ihrem luziferischen Bewußtsein hängen und die darum von der Liebe auch isoliert sind, endlich weiterkommen, so müssen sie auch an sich realisieren, wem sie so eigentlich in manchen Anschauungen die Treue halten. Es ist etliches, was in diesem Werke vom Gegner beeinflußt ist, doch es ist etliches auch hier und es ist etliches auch bei euch und es ist etliches auch beim Lorber Verlag und es kann auch nicht anders sein, und genau deshalb, weil das so ist, hilft euch nur die göttliche Liebe und nur die göttliche Wahrheit, aus diesem Bewußtseinsstadium des Gegners freizukommen. Kämpfet also nicht gegeneinander und kämpft schon gar nicht so vehement gegeneinander, wie man dies bei jenen sich den Dudde Offenbarungen verschrieben habenden Menschen sieht, die   ihrer Unreife wegen - auch schon alles so in der Wirklichkeit umgesetzt sehen, wie es dort geschrieben steht, und kämpft vor allem nicht gegen diese Offenbarung an, denn es ist allemal besser, sie in der Liebe anzunehmen als mit großem Geschrei da ins luziferische Gegenteil zu verfallen und sich dann jahrelang damit aufzuhalten, wie schlimm der eine oder andere Mensch oder wie schlimm da etwa Bertha Dudde wäre, die doch noch immer reifer als diejenigen gewesen ist, die sie bekämpft haben und dies noch immer tun.

  13. Wer noch kämpft, der ist auch nicht anders im Bewußtseinsstadium als dies mit Saulus der Fall gewesen ist, und erst, wenn ihr dieses Stadium überwindet, könnt ihr zum Paulus gelangen. Aber da sehe ich nicht viele, die solches auch wirklich wollen, und vor allem habe Ich nun erst einen Bruchteil angesprochen, denn es gibt ja noch viele Punkte, die ihr an euch beherzigen müßt, wollt ihr immer weiter im Geiste reifen. Die Offenbarungen, denen ihr die Treue haltet, die zeigen euch viel mehr über euren inneren Geisteszustand als ihr glaubt, und wenn ihr euch von diesen Offenbarungen ein wenig lösen könnt, damit ihr nicht, eurer Unreife wegen, gegen andere streitet, dann erst könnt ihr Mein Leben und Meine Liebe deutlicher wahrnehmen. Ihr sollt also nicht die Fehler der anderen bekritteln oder zum Anlaß nehmen, ihnen aus eurer luziferischen Haltung heraus wehzutun, ihr sollt sie nicht niederdrücken, sondern ihr sollt reinen Herzens auch gegenüber so mancherlei sein, was euch früher noch aufgeregt und krank gemacht hätte. Ertragt es ruhiger, ertragt alles ruhiger, und wer sich noch an so manchen Offenbarungen berauscht und wer auch hier diese Worte nur als Gelegenheit nimmt, andere zu bekritteln, der hat wahrlich nichts verstanden. Mir ist es lieber, wenn unter all den großluziferischen Zuständen der Menschen hin und wieder ein Schumi, eine Bertha Dudde, ein Georg Riehle, ein Johannes Widmann und andere sich erbieten, Mein Wort zu verkünden. Daß ihnen so manches mißlingt, nun, das ist eben so, und das bedeutet aber nicht, daß sie nicht Luzifer in sich überwinden könnten und daß sie es nicht auch für euch sichtbar herausstellen sollten. Diese Arbeit, Luzifer nicht zu bekennen, sondern ihn im Herzen zu überwinden, ist schon schwer genug, und wie schwer es für euch werden kann, das seht ihr z.B. daran, wie es einem Schumi erging, der durch eigene Hand aus diesem Leben verschied, wobei man auch bedenken muß, daß solche Art des Hinscheidens sicherlich auch als ein Mord aus der jenseitigen Sphäre betrachtet werden kann, denn die Geister, die er rief und auch jene Geister, die ihr ruft, die werden euch nicht so leicht aus dem Gängelband eurer und damit auch ihrer Wünsche und Forderungen lassen, und sie werden noch allezeit die Tilgung eurer Schuld fordern. Da ist es für euch sehr schwer, euch an Mich zu halten, denn euer luziferisches Bewußtsein wird euch noch allezeit von Mir isolieren, und wenn ihr glaubt, mit Mir zu tun zu haben, wenn ihr glaubt, noch immer Meine Knechte oder Mägde zu sein, so seid ihr aber oftmals in die Welt des Gegners verstrickt, und nur in lichten Momenten könnt ihr wahrnehmen, wie sehr ihr schon der Dunkelheit verfallen seid. Ihr habt nun die Kraft zur Umkehr, ihr wollt in all der Liebe für die Eurigen wieder frei von der Schuld, von der Angst und der Begierde sein, doch nicht alle schaffen dies sogleich, vor allem jene nicht so leicht, die schon zu sehr daran gewöhnt waren, sich gottgleich zu gebärden.

  14. Ihr nehmt nun euer Leben an und wollt euren Nächsten beweisen wie gut ihr damit verfahrt, während ihr in einer hellen Stunde auch sicherlich so manches an euch erblickt, was ihr dem Nächsten wohl besser nicht erzählen werdet, und doch wird es der Nächste an euch wahrnehmen, was ihr da verschweigen wollt, und ebenso haltet ihr es mit euren Nächsten, die euch ebenfalls mit ihrem Leben beladen und dann die Lasten verschweigen, die ihr dann tragen und ertragen müßt, weil sie selbst es noch nicht können. Was ihr also als Last mit euch herumschleppt, weil ihr noch in so manchen gegnerischen Bereichen gefangen seid, das verspürt doch euer Nächster auf die eine oder andere Art und Weise, und ihr wundert euch dann, wenn der Nächste, ob der Last dieser eurer Sünden, sich dann ein wenig von euch abwendet, und ihr selbst tut es doch auch nicht anders, anstatt in wahrer Liebe mitzutragen. Doch wie geschieht so ein Mittragen?

  15. Genau das ist der Punkt, an welchem die meisten noch krank werden, weil sie aus ihrem "gottspielenwollenden" Bewußtsein mittragen, weil sie also aus ihrem luziferischen Verhalten heraus einen Rat geben, eine Handlung vollziehen oder nicht vollziehen, weil sie also nicht aus dem göttlichen Geist heraus mittragen können, und genau dann funktioniert es nicht. Luzifer in euch hat keine Kraft außer derjenigen, die er in euch zu haben wähnt, weil ihr sie ihm auch noch einräumt. Ihr seht doch, wenn ihr in die Welt um euch herum schaut, wie es momentan so hübsch luziferisch leuchtet und blendet, und doch kann dieser Glanz die andere Seite des Verfalls und des Betrugs vom Mammon etc. nicht verdecken. Wo heute noch Glanz und Gloria leuchten, wird schon morgen eine stinkende Kloake sein, und ebenso ist es mit eurem luziferischen Verhalten, wo ihr glaubt, anderen helfen zu können, und ihr euch wähnt, sie ertragen zu wollen, und dann merkt ihr, wie auch eure Kraft schwindet. Wie kann das sein, wenn ihr doch glaubt, eine göttliche Kraft zu haben, daß ihr da noch nicht einmal euren Partner oder noch nicht einmal eure Familie aushaltet, und dann wollt ihr sogar noch mit anderen Menschen bezüglich gewisser Kundgaben und deren Inhalte streiten? Wo das eine nicht gelingt, wird das andere erst recht nicht gesegnet sein. Was Ich euch immer sagen werde und was Ich also auch hier wieder tue ist: daß ihr zuerst das Unkraut in eurer Seele ausmerzen sollt, bevor ihr dem Nächsten Schmerzen bereitet, weil ihr ihm das Jäten eures Unkrautes überlassen wollt. Auf einem Feld voller Unkraut wird für euch und den Nächsten nichts Ersprießliches wachsen können, und ihr selbst stehlt, wenn ihr, anstatt an eurer Seele zu arbeiten, dann nur wieder in das nächste Geschäft laufet, um euch von dort zu versorgen. Ihr mögt ja im Geschäft kaufen können, doch der Nächste, der bei euch ist, der muß euch dann vom Unkraut befreien oder er muß - bildlich gesprochen   euer Unkraut essen, um satt zu werden. Was ihr selbst an eurer Seele nicht tun wollt, wird auch ein Nächster nicht hinbekommen. Ihr müßt es selbst wollen, und ihr müßt also auch das göttliche Leben in euch wollen und es mit aller Geduld anstreben.

  16. Noch fehlt euch die göttliche Kraft, weil ihr noch nicht genügend Geduld aufwendet, um euer luziferisches Bewußtsein zu überwinden, und ihr wollt noch immer vorschnell zum Ziele kommen, weil ihr mehr irdische Gewinne anstrebt, anstatt auf den ewigen geistigen Gewinn zu warten. Was euch begegnet und was Ich euch zukommen lasse, soll euch keinesfalls dazu dienen, dann nur wieder mit dem Zeigefinger darauf zu zielen, sondern ihr sollt es im Hinblick darauf annehmen, ob es euch noch verletzen kann, ob es euch noch bedrohen kann, ob es euch noch gefährlich werden kann, denn dann wißt ihr wieder besser, woran ihr noch zu arbeiten habt. Wer also noch glaubt, die Offenbarungen von dem oder die Menschen aus jenem Land oder der Nachbar von dort oder anderes sei für ihn gefährlich, nun, der muß sich auch fragen lassen, warum er denn, der göttlichen Kraft beraubt, dort in so eine für ihn gefährliche Situation geraten ist? Was hält ihn und euch also noch immer in diesem Bewußtseinszustand gefangen, daß ihr noch immer nicht bei Mir seid?

Amen. Amen. Amen.

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