Vorwort - Reihe der Schmerzenden Seele

 Mittwoch, der 23. Januar 2013 11:55 Uhr (5 Minuten vor 12 Uhr) M

Vorwort zur Reihe der Schmerzende Seele

  1. Ja, mein liebster Jesus, ich bitte Dich jetzt um ein Wort bezüglich unseres Heftes Nr. 6, zu der Arbeit von Jacoba und mir.

  2. Ja, Ich weiß schon, was du da möchtest, denn du willst von Mir ein kräftiges Wort gegen diese "Laumänner", wie du es empfindest. Aber so soll es eben nicht sein, denn Ich werde dir ein kräftiges Wort geben, aber doch ein wenig anders als du meinst. Doch diese Laumänner dort sind durchaus in der Mehrheit, aber darum kümmern wir uns nicht und darum sprechen wir lieber diejenigen an, die sich wirklich bemühen.

  3. So höre, Mein Sohn, was Ich dir nun im Herzen eingebe und ja, dieses Wort gilt sogleich als offizieller Teil, denn obgleich dies eine private Kundgabe ist, so kannst und sollst du sie dennoch als Hinweis für die Beendigung der Reihe der Schmerzende Seele verwenden.

  4. 1. Diese Arbeit an der Seele, mit der du und deine Schwester auch einen gewissen Blutzoll gezahlt habt ist allerdings von Mir aus nicht nur erwünscht, sondern auch gefördert gewesen. Freilich habe ich dem Lorber seinerzeit diktiert, daß ihr nichts unter eurer Seele schmuggeln sollt und Ich Mir darum auch höchst demütige und andererseits auch recht „träge“ Menschen suche, die ihrer Demut wegen reinen Herzens bleiben und ihrer Trägheit dem Weltlichen gegenüber auch schon nicht in der Gefahr stehen, dort aus ihrer Seele zu schreiben, wie dies heutzutage bei deinen Geschwistern ja schon Mode geworden ist.

  5. Gut, Jakob Lorber war solch eine demütige und einfältige Seele, doch du und ihr seid es eben nicht. Wenn Ich also dem Lorber diktiert hätte, daß er da auf einem Baumstumpf anstelle seines Stuhles säße, so hätte er es auch geglaubt, doch du wärest dazu nicht in der Lage gewesen, denn du hast eine Familie gegründet und hast dich also auch viel tiefer mit der Welt eingelassen als ein Lorber. Allein über deine Familie kam soviel weltliches auf dich zu, daß du wohl schwerlich zu solch einem Vertrauen gekommen wärest, wie Ich dies an sich gefordert habe. Denn wenn du an der einen Seite gezogen hast, so haben sie sich auf der anderen Seite dagegen gestemmt.

  6. 2. Aber nun will Ich nicht mit kritischen oder ärgerlichen Augen auf dich und jene schauen, die sich dennoch, soweit es ging, redlichen Herzens bemüht haben, Mir Folge zu leisten, die jedoch, ihrer Familien wegen, dort ein wenig auf Abwege geraten sind. Doch deutlich muß auch bleiben, daß aus euch eben kein Lorber zu ziehen ist und ihr es höchstens bis zu Meinen kleinen Knechten und Nebenknechten bringen könnt, die aber dennoch Mein Wort erhalten und die also auch durchaus befähigt sind, den ihren ein Vorbild und ein Lehrer zu sein. Nun ist es allerdings so, daß gerade derjenige, der nun auch geschlechtlich gefallen ist, ja auch einen größeren Weg bis zu Mir zurück gehen muß, denn er muß doch sein adamitisches Erbe überwinden und muß diese Fleischesgeister in sich züchtigen um sie letztlich ganz aus sich zu vertreiben   und genau das ist in dieser Zeit des Endes der Endzeit auch nicht so einfach, sind doch schon Millionen von höchst niederträchtigsten Höllengeister wenn auch nicht im Fleisch inkarniert, so aber doch in eurer Umgebung ständig anwesend und ermutigen gerade die Kinder und die Jugend zu allerhand Teufeleien und sie hetzen vor allem auch gegen Meine Kinder von oben.

  7. 3. Also ist die Mühsal, mit seinem Ehegefährten nun auch tatsächlich diese, die Sexualität überwindende Geschwisterliebe zu erreichen, nicht nur sehr groß, sondern sie wird ja beinahe schon unmöglich gemacht und das nicht nur, weil es der Staat nun auch schon an seiner Sorgfaltspflicht gegenüber den Familien fehlen läßt, sondern vor allem auch deswegen, weil die Eheleute selbst noch völlig unreif sich vor allem diesen nervlichen Mustern hingegeben haben, die Ich euch in den Heften der Schmerzenden Seele habe aufzeigen lassen. Selbst wenn sich heutige, sich für treu empfindende Eheleute, die ja der Meinung sind, es mit Mir zu tun zu haben, so ein wenig stolz gebärden, weil sie es tatsächlich vermocht haben, solange Zeit inmitten des Trubels der Welt miteinander auszuhalten, so hat das ja keinen bleibenden Wert, denn wer da nicht tatsächlich dieses höchst beseligende geschwisterliche Stadium mit seinem Ehepartner erreicht hat, der lebt noch in der Lüge und der erlebt noch in sich die Verwandlung von Luzifer zu Satan und auch solche müssen die Prüfung erst noch erleben und überstehen, die ihr allerdings überstanden habt. Doch ob sie das auch überleben werden, das ist fraglich? Sehr oft fallen sie anschließend noch dem Krebs zum Opfer, denn mit der freiwilligen Ablöse und Überwindung ihrer nervlichen Trotzmuster ist es nicht so einfach wie sie glauben.

  8. 4. Hinzu kommt der Punkt, daß gerade den Frauen heutzutage die Demut fehlt und sie eher geneigt sind, ihre Männer auszuschalten als daß sie sich in der Demut im Dienste der Familie stellen, denn die gesellschaftlich etablierten Nervenmuster dieser Zeit machen es den Frauen sehr leicht, ihre Männer über die "Klinge" springen zu lassen. Auf der Strecke bleiben dabei wie üblich die Kinder und dann haben sie noch eine zusätzliche Last zu tragen und es kommt zu den traurigen Fällen, wo sich solche Kinder mit ihrem Geschlecht unglücklich fühlen und dann der Meinung sind, Ich hätte dort einen Fehler gemacht und sie grübeln darüber nach und tun es sogar auch, sich einer geschlechtlichen Umwandlung hinzugeben. Auch wenn Mir das Herz darüber blutet, was soll Ich tun angesichts solch eines Unverstandes der Menschen, die von Mir ja kaum noch etwas anzunehmen bereit sind.

  9. 5. Also steht ihr in solchen und noch anderen, zum Teil sehr schwierigen Bedingungen, die für diese Endzeit hier typisch sind und die es in solch einer Konzentration vorher nicht gegeben hat, auch nicht bei dem damaligen hanochitischen Reich. Würde Ich jetzt so ziemlich deutlich und vehement daherkommen, so ginge es Mir sicherlich ebenso, wie es Dostojewki1 in seinem Werke des Großinquisitors beschrieben hat. Ich würde verdammt und vom Großinquisitor wieder ans Kreuz genagelt werden sollen oder Ich müßte diesmal selbst die Menschheit kreuzigen für ihre Unvernunft. Doch Ich lasse weder das eine zu noch tue Ich das andere, sondern Ich komme in euch, Meinen wenigen Streitern und Kämpfern Meiner Liebe, was in dem besagten Werk Dostojewskis damit bezeichnet wird, daß Ich euch küsse. In euch erstehe Ich also und das bedeutet für euch, daß ihr allerdings ein Kreuz erlebt und erleben werdet, daß sich "gewaschen hat" und erst diejenigen von euch, die dieses Kreuz aufgrund ihrer Liebe zu Mir und dem Nächsten "überleben" sind dann nicht nur Berufene, sondern sind auch Auserwählte   und seht, an diese doch sehr wenigen Streiter Meiner Liebe wende Ich Mich.

  10. 6. In euch komme Ich durchs Kreuz und in euch kann Ich wieder erneut vom Kreuz auferstehen und ebenso wie euch, ergeht es der ganzen Menschheit, aber daß von diesen eben nicht die meisten auferstehen können, jedenfalls hier in ihrem irdischen Leben nicht, bleibt verständlich. Auch in ihnen möchte Ich erstehen und auch in ihnen werde Ich erstehen, aber meist eben doch erst in künftigen Zeiten und dennoch ist ihr irdisches Leben nicht vergeblich, denn sie wurden und werden hier schon mit dem geistigen Samen Meines Reiches vertraut gemacht, sie werden auch hier schon geküßt. Ja, und nun kommt ihr mit ins Spiel, um es einmal salopp auszudrücken. Für die Menschheit insgesamt bin Ich zu weit entfernt, denn sie haben ja nicht nur ihre adamitische Schwäche zu überwinden, was ja schon schwer genug ist, sondern sie müssen sogar noch ihren Luziferismus überwinden, von dessen Vorhandensein sie überhaupt nichts wissen und selbst wenn, dann auch nichts wissen wollen, so wie du dies bei deinen doch sehr dummen Geistesgeschwistern ja auch erlebt hast, die da noch immer meinen, sie könnten sogleich, nur durch die angebliche Überwindung ihrer Sexualität in Mein Reich gelangen und die Auferstehung sei schon da oder stünde zumindest sogleich an.

  11. 7. Was soll Ich zu solch dummstolzen und auch noch habsüchtigen Menschen sagen, die noch immer Luzifer in sich huldigen und ihn mit Mir verwechseln? Nun gut, ihr Wille bleibt eben frei und darum kann Ich ihnen auch nicht so deutlich entgegenkommen wie euch. Aber gerade durch die aufgeführten obigen Punkte ist es mit dir und deiner Schwester eben so, daß Ich euch diese ganze Nerven  und Seelenbildungskomplexe nicht so einfach per Diktat habe zukommen lassen können, sondern mußte sie so hübsch fein verpackt in eine Form bringen, respektive von euch bringen lassen, daß auch der Wille der noch sehr dem Nervenäther huldigenden Geschwistern oder Scheingeschwistern sowie der gutwilligen Weltmenschen dort frei bleibt. Nicht alles kann und darf Ich in Meiner göttlichen Allgewalt zu euch sagen, denn das würdet ihr schwerlich überleben, aber so, in euch kleinen Seelchen verpackt, die da mit ihrem "Kindsgeist" hin und wieder die großen Liebesperlen von Mir bekommen und auch manch andere "Naschereien" ist es kein Problem für die euren. Wer dich, Mein Knecht oder wer euch als Betrüger oder Lügengeister bezichtigt, nun, der wird es sowieso mit Mir ausmachen müssen und zu verantworten haben und euch geht es nichts an, doch wer da frei von Zwang sich diese Werke ganz ruhig anschaut, weil er sie nicht als göttliches Edikt betrachtet und wer da auch mit etlichen Fehlerchen leben kann, dem werde Ich dennoch Meinen Segen nicht verhehlen und die nun an seiner Seele beginnende Arbeit aufgrund der Annahme dieser, scheinbar aus der Seele entsprossenen Werke der Schmerzenden Seele, wird ihn sicher und unversehens zu Mir befördern.

  12. Und genau deswegen ist es Mir lieb und recht, daß ihr dort diese doch sehr mühselige Arbeit verrichtet habt, aus eurer Nächstenliebe heraus, den euren dort eine Aufklärung zukommen zu lassen, die sie selbst nicht zu leisten imstande sind. Entspringen deine Kundgaben aus der Liebe zu Mir und dem Wunsch, daß sie dem Nächsten helfen, so hat bei diesen Heften euer Wunsch und eure Liebe zu den euren Mich, den Vater, dazu bewogen, daß Ich es euch habe herausfinden lassen, denn ihr konntet nur das von Mir aus empfangen und niederschreiben, was ihr vorher selbst in euch als Wahrheit erkannt habt.

  13. In diesem Sinne segne Ich euer Bemühen und lasse diese Reihe nun auch für die Nächsten frei, denn etliche Fehler vorher sind nun auch weitgehend korrigiert und auf den Rest kommt es vorerst nicht an, denn ihr werdet noch so manches andere empfangen und niederschreiben. Und inwieweit eure Seele dort hineingemischt hat, soll der sich darum Bemühende   und konzentriert an sich arbeitende Nächste selbst herausfinden und Ich stehe dafür ein, daß Ich zumindest damit leben kann und ihr Meinen Segen habt, sowie auch jeder andere, der sich um die Strukturen seiner Seele bemüht und der die Herrschaft seines Nervengeistes über seine Seele beenden will.

  14. Von euch, die ihr zumindest das Lorberwerk mit dem Herzen gelesen habt, kann Ich das auch verlangen, daß ihr euch um die Reinigung von euren Sünden und um die Abtragung eurer Schulden bemüht, während es jenen, die dem Dudde Werk noch zu nahe stehen, eine sehr große Mühsal abverlangt, denn solch kindliche, um nicht zu sagen, noch nahe dem Nomadenstadium tätigenden Seelchen werden nicht viel von dem verstehen, was Ich hier aus Meiner väterlichen Sphäre gesprochen, Meinen Kindern mitzuteilen habe.

  15. Amen. Bemüht euch und Ich werde euch helfen. Amen.

1 Siehe von Fjodor Dostojewski – Die Brüder Karamasow