Von innen nach außen

Montag, der 16. August 2010   8:50 Uhr   M

Von innen nach außen

  1. Nachdem wir nun einiges in eurer Seele, was vormals in die Dunkelheit gefallen ist, ein wenig beleuchtet haben, können wir diese Sichtweise nach innen auch wieder für eine kurze Zeit verlassen und von innen nach außen schauen, um uns also der Außenwelt zuzuneigen, damit ihr auch die enge Verbindung zwischen beiden Welten erkennt und somit die äußere Welt als das Spiegelbild eurer inneren Einstellung durchschaut.

  2. Sind in einem Menschen, der ja nach Meinem Bilde geschaffen ist, diese inneren Teile seiner Seele noch finster, weil es mit der Einhaltung der Gebote eben noch sehr finster aussieht, so neigt sich dessen Seele mehr und mehr dem Gegner zu, und anstelle ein Bild Meiner Göttlichkeit zu sein ist dessen Seele nur das Abbild und Zerrbild von tierhaften Vorstellungen und leeren Reflektionen seines Verstandes, der natürlicherseits versucht, in das Dunkel seiner Seele nun mit dem Lichte seines Verstandes ein Licht zu zünden.

  3. Solche Menschen haben auch ihre Begründungen und haben sich in und mit ihrem Verstandeslicht ein Gebäude gezimmert, was ihnen in bestimmter Weise auch plausibel vorkommt, doch mit dem wahren Himmelslicht und dieser darausfolgenden göttlichen Liebe hat das nichts zu tun und kann es auch nicht, denn nur aus dem Herzen allein kommt das göttliche Licht der Wahrheit Meiner Liebe, Meines Lebens, und Wesens und das, was aus solch einem voller Liebe entzündetem Herzen zum Verstande aufsteigt, kann dann auch mit dem Verstand geschaut und als lebensfähig betrachtet werden, doch was aus dem noch liebeleeren, verletzten und dunklen Herzen nach oben aufsteigt, muß auch dem Verstande dunkel bleiben, und somit verschafft er sich Abhilfe, indem er nach außen schaut, sich dort an den verschiedensten Formen ergötzt und über das nun von außen Geschaute ein Lichtlein in seiner Seele entzünden will.

  4. Dies ist so eigentlich der luziferische Akt an sich, das der Mensch nur von außen seine geistige Nahrung nimmt, weil er durch die Drangsal und Not seines Lebens sich anstatt nach innen zu Mir zu wenden, sich in seiner Überhebung und in seinem Vorwurfe, Ich kümmere Mich nicht um ihn, sich dann vollends der Welt und ihren Gelüsten zuneigt. Daß er nicht erkennen will, wie er selbst durch seinen Trotz sich seine Vorstellungen zimmert und sich mit der von ihm zurecht gelogenen und gebogenen Betrachtungsweise über Gott und die Welt dennoch nicht seiner Finsternis entrinnt - und so nimmt er statt der ewigen göttlichen Liebe nur wieder zeitlich äußerst Begrenztes in sich auf und greift mit seinem Verstande mal nach diesem und jenem und greift mit seiner Begierde nach Liebe mal nach diesem und jenem und wird ein Unzüchtler und Triebtäter, wird ein Ehebrecher und Selbstbefriediger seiner eigenen Vorstellungen. Damit läßt er in seinem Herzen die Dunkelheit und bitterste Armut zurück und kann jene Stadien seiner Kindheit und all dieser Isolation zum Göttlichen nicht weiter entwickeln, kann nicht zum Erwachsenen in Meiner Liebe ausreifen und wird zum Führer und Verführer an sich selbst und betrügt mit seinen Machenschaften also nicht nur andere, sondern vorzugsweise sich selbst.

  5. Diese Menschen, die nur nach ihren leeren Verstandesreflektionen leben und sich ihre Lebensbilder von außen holen, verstehen von geistigen Wahrheiten ebensowenig, wie der Esel von dem Propheten versteht, und deshalb muß Ich wieder dafür Sorge tragen, daß der Esel den Propheten nicht nur versteht, sondern daß er ihn auch in der Liebe überflügelt und zu ihm spricht, so wie dies auch bei Bileam und seinem Esel der Fall gewesen ist. Für solche nur nach außen schauende Weltmenschen bin freilich Ich so ganz eigentlich dieser Esel, und sie betrachten Meine Lehre als dümmste Eselei und doch wird ihnen dieser Esel im Verlaufe ihres Lebens so manche Wahrheit als harte Nuß zu beißen geben, wo sie mit ihrem angeblich blitzgescheiten Verstande nicht zurande kommen.

  6. Bevor nicht durch dieser Lebensschule Bedingungen hier auf dieser Erde jene Menschen, die in Religion, Wirtschaft, Wissenschaft, Medizin und Politik das Sagen haben, gerade an ihrem luziferischen Verstande verzweifeln, bevor sie also nicht auf Heller und Pfennig ihren Trotz und Eigensinn zurückzahlen, mit welchem sie sich an höllische Geister gebunden haben und von ihnen mehr und mehr dominiert werden, bevor also nicht die Rückkehr zu Mir geschieht, kann und wird nichts von all diesen Plänen von Weltfrieden, von einer Welt, von einer neuen Ordnung der Welt und dergleichen realisiert werden können, denn es ist ja nur Einer, der dies realisieren kann, und wer das ist, das wißt zumindest ihr. Ich werde ja wohl noch ein Wörtchen mitzureden haben bei all diesen Planungen und Sandkastenspielen dieser sich großdünkenden Kinder Luzifers.

  7. Wie ihr schon wissen solltet, liegt die Schöpferkraft einzig in Meiner Liebe und damit also auch bei jenen, die sich Meiner Liebe in ihren Herzen auch befleißigen, und deshalb kann von Seiten der Industrie und der Wissenschaft dieser nicht schöpferisch, sondern nachäffend sich betätigenden Menschen auch nichts geschaffen werden, was irgendwie lebensfähig wäre. Entweder legen Meine Engel nach Meinem Willen hier auf dieser Erde den geistigen Samen und hegen den Keimling bis zur Reife oder aber Ich selbst lege den Geistfunken besonders bei den Menschen hier, doch außer Mir und Meinen Engeln, die ja auch nur Meine göttlichen Willensausführer sind, kann und wird auf dieser Erde und auch woanders nichts Bestand haben, noch in seinem Dasein glücken. Also was schaut ihr noch viel zu sehr bekümmert nach außen und fürchtet euch davor, was so alles geschehen könnte. Fürchtet euch viel lieber davor, daß ihr darüber eure viel wichtigere Beziehung nach innen nicht verlieret.

  8. Sicherlich gibt es so recht derbe satanische Pläne, nach welchen die Menschheit bis auf ca. 500 Millionen Menschen vertilgt werden soll und die heutige Medizin tut auch schon einiges bezüglich solchen Vorstellungen und gerade diese Weltverbesserer in den freimaurerischen, religiös-politischen Zirkeln, zirkeln so gerade die Welt nach ihrer Auffassung ein, doch weil ihre Auffassung von der Welt allezeit nur sehr beschränkt ist, so ist auch das, was sie tun, zu beschränkt, um irgend etwas zur Entwicklung zu führen, was Ich nicht will. Wohl lasse Ich, der geistig träge gewordenen Menschheit wegen, wohl einiges zu, aber das dient nur der notwendigen Belebung dieser zum schalen Salz gewordenen Träger Meines Lebens und kann und sollte also nur als notwendige Korrekturmaßnahme verstanden werden, denn mehr ist es nicht.

  9. Wären die Pläne, der sich nachäffend gegenüber Meiner Schöpfung betätigenden Menschen tatsächlich realisiert worden, so gäbe es schon längst keine Erde mehr und der in den 80er Jahren entfesselt werden sollende Atomkrieg hätte ein übriges getan, und so sind schon im Verlaufe von nur dreißig Jahren unzählige Pläne und Vorhaben dieser Weltmächtigen vereitelt worden. Letztlich muß Mir doch alles gehorchen, auch wenn Ich, der Freiheit eures Willens wegen, mit einer für euch beinahe einem Esel gleichenden Geduld abwarte und im Geheimen Vorkehrungen treffe, die nur Meine Engel und jene kennen, denen Ich es selbst eingebe. Also: warum sorget ihr euch um euer leibliches Wohl gleich wie jene, die der Seele geistige Schöpferkraft nicht kennen oder anerkennen? Sorget lieber dafür, daß ihr eure alten Narben und Verletzungen eurer Seele aufarbeitet, denn ein sexualisierter Mensch wird es sehr schwer haben, sich Meine Schöpferkraft zu erwerben, und darum seht ihr ja auch so gut wie kaum einen Menschen, der über Meine Liebeskraft verfügt. Oh ja, dem Worte nach sind es ja schon etliche, die sich gegenüber ihren Gefährten damit brüsten möchten, doch solange Ich sie nicht selbst berufen habe, ist da noch nichts, und so ist da also auch noch nichts, außer jene, sich ihrem luziferischen Verstande zuneigenden Wortkinder, die sich an ihren eigenen Worten auch noch selbst berauschen und die ihre Worte an die ihrigen verteilen, wie da der Händler seine Rauschware an die Konsumenten verteilt, damit diese wenigstens in ihren träumerischen Zuständen glückselig sein können, denn in ihrer Gegenwart schaffen sie solches nicht, und deshalb müssen also halbgare Vorstellungen dafür herhalten, damit sich wenigstens noch so ein Scheinleben zeigt.

  10. Damit will Ich nicht sagen, daß Ich alles verurteile und für nicht lebenstauglich ansehe und solchen Menschen ihr Leben abspreche. Nein, die Menschen müssen auch ihre Ausbildungs- und somit auch ihre verschiedenen Seelenbildungsstadien durchlaufen, aber Ich will hier deutlich sagen, daß es sich mit solchen Entwicklungsstufen der Menschen, über die Ich hier gerade spreche, so ähnlich verhält wie mit jenen Raupen und Larven, die noch sehr damit zu tun haben, bis sie aus ihren trügerischen Kokons ihrer Illusionswelten in die wahre und wirkliche Welt Meiner Liebe und Gegenwart ausgeboren werden.

  11. Wenn ihr, Meine lieben Kinder, euch im Herzen entwickelt und die Sichtweise nach außen überwindet und es gelernt habt, von innen nach außen zu leben, dann könnt ihr mit Meiner schöpferischen Liebe viele wohltuende Werke verrichten, und ihr werdet deren Wachstum sehen, ihr werdet vom geistigen Samenkorn bis zur Reife und Vollreife immer in Meiner Liebesfürsorge für eure Zöglinge und Projekte einstehen, ihr werdet auch alle Stadien eurer Kinder und Familien erblicken und leiten können, und ebenso werdet ihr die Reife eurer Gemeinden und einige sogar die ihres Landes entwickeln, und ihr werdet damit im Kleinen sein, was Ich selbst für alle und alles bin.

  12. Doch das könnt ihr nur, wenn ihr nach innen zu Mir und euren Liebsten hin korrigieret, was ihr in all diesen Jahren der Drangsal und der Not schlecht umgesetzt habt. Es handelt sich angesichts der Welt und ihrer Zustände darum, daß doch wenigstens etliche Kinder Meiner Liebe dieser äußeren Welt gegenüber von innen her beständig bleiben, weil sie wie gesagt, in Meiner Liebe bleiben. Diesen Zustand heiße Ich, diese äußere Welt zu überwinden, und das geht wie ihr nun auch wißt, nur, wenn man sein Kreuz, welches man mit seinen Liebsten hat, auch trägt und erträgt.

  13. So wie Ich euch ertrage und erhalte, so sollt auch ihr in einer wahren Eselsgeduld alles ertragen und in Meiner Liebe halten, und dann wird der Esel in euch (nämlich Ich) auch schon rechtzeitig anfangen zu sprechen. In euren Herzen wächst doch der Keimling Meiner Liebe, denn seht, Ich habe Mich doch zur Weihenacht in euer Herz gelegt, inmitten eurer Esel und Ochsen und Kühe und bin also inmitten eures noch sehr tierhaften Lebens gekommen, ohne in Meiner Liebe zu euch zu bedenken, daß da etwa Meine Heiligkeit als Gott durch eure noch sehr höllischen Zustände etwa beleidigt werden könnte. Ihr erzeugt also durch eure Liebe zu Mir und damit überhaupt durch eure Nächstenliebe Mich selbst innerhalb eurer Seele, und das ist doch unnennbar mehr als was alle Weltverbesserer und Großluziferisten tun, die doch nur mit leerem und mechanischem Herzen da eine lose Sache ihres Verstandes beleben, die dennoch tot bleibt.

  14. Ihr seid einfach sehr oft noch sehr dumm und glaubt den Berichten euer Medien, wenn es darum geht, ein Geschöpf zu klonen oder anderes zu bewirken, was nur Ich selbst tun kann. Das Leben als geistige Qualität ist etwas, was nur Ich euch geben kann, und deshalb können eure Wissenschaftler doch auch nicht besser sein als jene Zauberer des Pharaos, die doch schon von Moses und Aaron mit ihrem Vertrauen zu Mir zu Schanden gebracht wurden. Die Plagen werden kommen und sind schon da, und die große Flut wird auch all diese Erzeugnisse der Weisheit der heutigen Zauberer zunichte machen. Vieles von dem, was ihr so hört und lest, ist doch andererseits auch wieder nichts anderes als was die damaligen Essener den stockblinden Menschen vorgemacht haben, indem sie etwa einen Mond auf Stangen hievten, um den geistig blinden Menschen die Dummheit ihrer Nacht zu zeigen und vieles andere wie die Erweckung von Toten, die nur so vorgeführt und damit so zum Schauspiel aufgeführt wurden, wie dies auch heute bei euch und euren Medien und all den Versuchen noch immer so ist.

  15. Wie kann derjenige Mensch, der Mich nicht von innen her bekennt, der Mich also nicht mit Herzblut bekennt, denn Werke verrichten, die irgend lebenstüchtig wären, und weshalb habt ihr da noch soviel Furcht vor der Blindheit und all dem Unsinn, die dem Dunkel der Herzen dieser reinen Kopfmenschen entströmen, denn mehr als leere Versprechungen und leere Drohungen etc. können sie nicht tun und all ihre Werke, mit denen sie euch blenden, sind der Worte kaum wert, um darüber zu berichten. Damit werden die finsteren Menschen auch nur finster bleiben und die Teufel, welche noch beinahe allen Menschen anhängen, werden eine rechte Freude über solche blinden und finsteren Menschen haben, denn solange diese geistig blind und deshalb so finster sind, solange können sich diese Teufel und ihre Teufeleien bei ihnen und auch noch bei euch halten.

  16. Aber jene Teufel als Helfer Satans und Luzifers müssen auch wieder sein, denn sonst würde eure Lebenskraft versiegen und ihr würdet in ohnmächtigem Glücksrausch auf immer in eurer Seele verderben und Mein göttlicher Geist könnte weder in euch gedeihen, noch könntet ihr jemals geistig wiedergeboren werden. Bin Ich bei euch, so habt ihr weder Tod noch Teufel zu fürchten.

Amen. Amen. Amen.