Überwindung der zwei Stadien des Bewußtseins

 

Sonntag, 26. April 2009 10:49 Uhr M

Überwindung der zwei Stadien des Bewußtseins

  1. Den Unterschied zwischen dem Adamitischen und dem Luziferischen kann man auch in den Krankheiten am Körper und im Lebensalter beobachten. Während der adamitische Mensch einen schwachen, siechen Körper hat und meist bis zum 7. Lebensjahrzehnt gestorben ist, ist der luziferische Denkmensch zu einer größeren Lebensspanne fähig und erreicht sehr oft ein Alter jenseits des 8. Lebensjahrzehnts. Krankheiten gehören zu beiden Typen, werden aber bei mehr sexualisierten Menschen auch spürbar deutlicher am Körper ersichtlich, aber hier auf der Erde gibt es kaum einen Fall, der nicht adamitisch-luziferisch ist. Allerdings haben auch Engelskindlein der nicht gefallenen Schöpfung den Wunsch und das Ziel, sich hier auf dieser Erde dunkelster Einöde Meinen Himmel für bleibend zu erobern, wenn sie Mich als Vater kennen und lieben lernen und - weil diese Engel nicht dem gefallenen Anhang von Luzifer entstammen, sondern treu bei Mir verblieben sind, so sind sie auch nicht als luziferisch-adamitisch anzusehen und brauchen besondere Umstände, damit sie auch ihr Ziel erreichen.

  2. Bislang haben wir von diesen Kindern, die Mir treu ergeben sind, noch nicht gesprochen, und etliche von ihnen kommen auch öfters, im Fleische inkarniert, auf diese Erde, um dem Menschengeschlecht bei der Ausreife zu helfen. Aber auch diese Engel können fallen, denn hier, wo der Satan sein Zuhause hat, werden die Karten neu gemischt, und was vorher war, zählt dann nicht unbedingt, und ein vorheriger Fall oder Nichtfall sind hier wieder gegenstandslos, denn in der Liebe wunderbarer Kraft liegt für alle Meine Kinder ein Neuanfang, und so mag dem einstmals gefallenen Kinde hier eine göttliche Wiederauferstehung zuteil werden, während den einstigen Großengel dann die Schmach des Fleisches der gefallenen Kinder ereilt. Anders ist es nicht möglich, weil Ich für euch alle einen Neuanfang vor 2000 Jahren initiiert habe und von dort die Liebe an die erste Stelle setzte und das Licht der großen Engel, die Macht ihrer Herrschaft aus Mir, dann für den Neuanfang unbrauchbar machte. Und so werden alle Meine Kinder, ob von oben oder von unten, hier einen Neuanfang erleben und können sich in der Liebe zu Meinem Erbkind gestalten oder können es auch mit dem Gegner halten.

  3. Selbstverständlich belasse Ich niemanden hier in dieser trostlosen Einöde allein zurück, und von daher gibt es keinen Vorwurf, der Mich treffen könnte, bezüglich der Ausbildung Meiner Kinder. Ich bin immer bei euch und leite alle Meine Kinder durch das Tal der Angst vor der Mächtigkeit des Fleisches und dem Berge der Ichsucht, also der hier gelebten Sexualität und der Gefahr der Luziferisierung. Doch Mein Kind muß es von selbst wollen, und es gibt, wie gesagt, keinen Vorzug Meiner Engelskinder vor denen aus den Gestirnen oder aus dieser Erde. Wer sich von Mir angesprochen fühlt - und da gilt neben dem liebebereiten Herz gerade für den Luziferisten ausschließlich die Neuoffenbarung Lorbers als Standardwerk - der mag zwar für sich selbst überdenken, von welcher Herkunft er ist, aber für die weitere Ausbildung und die Ausreife, bis er Meine konkrete Liebe gegenständlich an sich erfährt, ist es nicht nötig, solches zu wissen oder gar zu glauben, wenn man aus Meinem Himmel stammt, daß dies hier von Vorteil wäre. Bedenkt, daß Ich das Kreuz eurer Sünden und Taten immer auf jeweils ein Atom genau für ein jedes Menschenkind berechne und daß ein jeder, der das auch aus ganzem Herzen will, die Möglichkeit hat, zu Mir zu gelangen.

  4. Wer zurück zu Mir will, der muß sich also aus dem Tal seiner - durch die Sexualisierung entstandenen Verfehlungen - zurückarbeiten, und ebensolches gilt auch für den anschließenden luziferischen Anteil. Auch dort muß Mein Kind, das nun den neuen Himmel in sich tragen möchte, die Denk- und Gefühlsstrukturen von Luzifer in sich überwinden: muß die Sucht nach Anerkennung überwinden, muß die Ehr- und Ruhmsucht freigeben, muß die gute Stellung in der Welt aufgeben, muß die Dogmen dieser Welt überwinden, muß dazu freilich die Verletzungen seiner Kindheit überwinden, muß die Verfehlungen seines Charakters überwinden, muß im Prinzip also alles, aus seinem Eigensinn gebildete und in der Welt für tauglich befundene, wieder an diese Erde in all der Liebe zurückgeben, damit er dann auch schon Mein Erbe antreten kann. Solch ein Kind jammert nicht, klagt nicht, sondern ist in kindlicher Freude und Unschuld bemüht, die Fröhlichkeit und Unschuld seines Herzens seinen Geschwistern zu schenken. Solch ein Kind ist dann auch schon wie ein "Hohepriester" den Seinen und leitet sie an und ist ihnen ein vorzügliches Vorbild.

  5. In solchen Familien, die bemüht sind, das Sexuell-Luziferische zu überwinden, habe ich Meine Engelskindlein inkarnieren lassen, und die Eltern erhalten dann mit ihren Engelskindlein denn auch schon die große Gnade Meiner anwesenden Liebe oder aber, so sie diese Gnade doch nur wieder mit Füßen treten, verfallen sie umso mehr der Finsternis, und Luzifer wird sich ihnen hohnlachend zur Seite gesellen und wird alles versuchen, um solcher Kindlein habhaft zu werden. Mag das auch des öfteren solchen Eltern geschehen, die dann mehr oder weniger fallen, so werden sie aber doch von ihren Engelskindlein wieder in all der Liebe zu Mir zurückgeführt werden, wie dies seinerzeit auch zwischen dem Vater Judas und seiner Tochter Julia geschah. Doch wenn solch ein Engelskindlein der Finsternis zum Opfer fällt, so ist das zwar für eine gewisse Zeit sehr betrüblich, aber weil Ich schon vorher in dem Herzen dieses Kindleins deutlich vernehmbar war, so wird es sich auch relativ schnell wieder aus dem Sündenpfuhl an Mein Herz zurückarbeiten, und es können dann auch die Eltern dafür sorgen, die Geschwister und andere, daß der Fall in die Tiefe schnell behoben ist. Doch meist werde Ich solche Kindlein dann schnell zu Mir berufen, damit sie nicht unnötig tiefer fallen als sie einstmals gestanden haben.

  6. Wer wollte Mich der Unweisheit und Grausamkeit bezichtigen? Alles geschieht aus Liebe, allein der unmündige, noch mehr im Alten Testament mit unreifen Religionsvorstellungen behaftete Mensch wird das nicht gelten lassen, sondern sein eigenes inneres Unvermögen, seine eigene Triebhaftigkeit auch auf Mich übertragen wollen, denn der Mensch lebt ja nach außen hin aus, was er innerlich von Mir anzunehmen gewillt ist. Will solch ein Mensch noch mehr die luziferische Denkstruktur ausleben, so wird er Mich auch nur in den grausamen Gefilden des Alten Testament kennen, doch den demütigen Jesus, der in der väterlichen Liebe und Fürsorge alles neu geregelt hat, den wird er nicht gelten lassen. Solche Menschen saugen aus der Bibel, dem Lorber- oder dem Duddewerk dann vorzüglich nur ihre eigenen luziferischen Vorstellungen heraus, um sie ihrem luziferischen Gedächtnis einzuverleiben, träumen ihre Bekehrungsträume, versuchen mit Druck aus ihrem Verstande sich den Menschen zu nähern und vertreiben diese nur oder ziehen ähnlich gelagerte Charaktere an, indem sie ihnen den Himmel auf Erden versprechen.

  7. Typisches Kennzeichen eines luziferischen Menschen, der ja weit mehr aus seinem Wissen, welches er dem Gedächtnis eingelagert hat, lebt und der Vorstellung daraus, wie er dieses Wissen für sein eigenes Wohl umwandelt, ist, daß er sehr wortgewaltig daherkommt, mit genauen Analysen den Zustand der Welt und der Nächsten charakterisiert, aber dennoch nicht das hat und lebt, was die so von ihn kritisierte arme Menschheit lebt, nämlich jene Liebe und Nächstenliebe, wie sie den ärmeren Schichten zu eigen ist. Solch ein Mensch ist nur gewaltig im Worte, doch der Tat nach nimmer, und mögen auch ersprießliche Werke seinen Händen entströmen, so sind sie doch nur für ihn selbst nützlich, und an eine für jemand anderen gerichtete Nächstenliebe ist nicht zu denken, denn das kann sein auf Eigennutz ausgerichteter Verstand nicht wollen und es schon gar nicht leiden, daß etwa andere Menschen seine Früchte verkonsumieren sollten.

  8. Bei solch einem Menschen kann Ich auch so oft Ich will versuchen, sein Herz anzurühren, kann sogar Selbst bei ihm vorstellig werden und dennoch wird er mit verächtlichen Augen auf diese arme und bescheidene Gestalt blicken, die da seinen wichtigen Weg kreuzt und ihn, seiner Meinung nach, von wichtigen Aufgaben abhalten will. Das sind nun die sogenannten besseren Kreise, die allezeit ihren eigenen Gedanken und Gedächtniskreis für das Oberste halten und allein daraus ihre Urteile und Vorurteile ziehen. Genau deswegen werden aber alle Vorstellungen von diesen niemals grünen können, weil die notwendige Geistkraft aus Mir dafür ja nicht in Anspruch genommen wird. Beide Typen von Menschen, diejenigen, die von oben aus den Sternen kommend mit jenen hier unten, den irdischen und sehr natürlichen Kindlein zusammenkommen, können dann in einem liebevollen Einigungsprozeß im gegenseitigen Verständnis erst dahin gelangen, daß sie die unreife Triebkraft in sich überwinden. Bei den sehr irdischen Menschen ist von einer Grünkraft, welche aus der Liebe gebildet denn auch schon ihre Wurzeln schlägt, weitaus mehr zu sehen und sie sind so eigentlich wie immer wuchernde, meist wildwuchernde Pflanzen, die jede noch so kleine Nische in der Natur nutzen, um ihrem Leben eine Berechtigung zu verleihen. Doch genau auf diese, unermüdlich in der Liebe rackernden Kindlein, die ja nur das Wohl der Familie im Auge haben, schauen die Luziferisten mit einem sehr verächtlichen Blick, denn sie dünken sich weitaus weiser und von daher auch, was den Wert des Lebens angeht, dann ums Unvergleichliche wichtiger und besser. Anstatt diesen irdischen Kindlein zu helfen, sie anzuleiten und in der uneigennützigen Nächstenliebe das Beste für alle Beteiligten zu entwickeln, trennen sie sich und getrauen sich nicht, hier in den Gefilden der natürlichen, aber sehr liebekindlichen Menschen, ihre Aufgabe zu tun.

  9. Von daher bin Ich dann wieder genötigt, Meine Kinder aus den Himmeln nach hier zu senden, damit beide Seiten dann wieder in ihrer Unvernunft gezüchtigt werden, denn Luzifers Kinder von oben würden hier auf dieser Erde auch nur wieder ein Sklaventum errichten und die Erdenkinder unter sich würden hier auf dieser Erde doch zu sehr das tierisch quirlige Leben der sexuell orientierten Triebkraft bevorzugen, und eines ist so schlecht wie das andere. Meine Engelskinder sind dann die eigentlichen Täuferkinder, die ähnlich wie Mein Johannes dann mit der Zuchtrute in der Hand vorwiegend den alttestamentarischen Luziferisten die Leviten lesen, aber richtig wirken tut dies erst, wenn diese Täuferlinge sich selbst im Herzen auch der armen Menschheit annehmen und anstatt gegen die Obrigkeit der Sternenkinder zu streiten, sich viel lieber um die Besserung des Zustandes der Armen sorgen. Das taten Meine Apostel umso mehr, und das sollt auch ihr tun. Ihr habt wahrlich nicht die Aufgabe, euch hier in eurem Luzifertum auch noch breit zu machen - was leider viel zu vielen von euch gelingt - sondern ihr sollt mit gutem Beispiel voranschreiten und dem Luzifer in euch die Türe weisen, und dann, erst dann werdet ihr Gehör finden bei den armen geknechteten Menschenkindern und ihr braucht nicht Gehör suchen bei euren luziferisch verblendeten Genossen. Von daher müßt ihr den Zug, d.h. dem Triebe Luzifers entsagen, euch gegen andere Luziferisten zu stemmen, um ihnen die Leviten zu lesen, sonst kommt ihr auch nicht weiter als Johannes und ihr werdet verlieren, was ihr einzig zu hoch bewertet, nämlich euren Kopf.

  10. Wie Ich schon gesagt habe, ist Mein Schumi an dieser Hürde gescheitert, aber er hat wenigstens das Wichtigste in der adamitischen Problematik deutlich aufgezeigt, doch den Täufer in sich hat er, ebenso wie die übrigen Lorber- und Duddekinder, nicht überwunden. Wenn in Zukunft noch ein größerer Luziferist mit der Peitsche in der Hand auftauchen wird, um auch jenen Verlagen und Gruppen den Kampf anzusagen, die in ihrer Überheblichkeit sich mit ihm anlegen wollen und werden, dann sollten ja doch schon einige Meiner Söhne und Töchter dieses Stadium an sich überwindend, dann mit all der Liebe von Mir sich auch bei den Armen und Geknechteten behaupten können. Für euch in der Ausbildung, wird es immer etwas Satanisch-Sexuelles und ebenso auch Luziferisches geben müssen, denn wie wollt ihr sonst etwas überwinden, wenn ihr es nicht von eurem Herzen kommend im anderen wieder seht und überwinden lernt?

  11. Und erst, wenn ihr diese beiden Stadien in der Bewußtwerdung vom Tiermenschen zum Gottmenschen überwunden habt, erst dann seid ihr geschickt, eurer Aufgabe hier auf Erden nachzukommen und den Menschen Meine Gegenwart zu zeigen.

Amen. Amen. Amen.