Träumereien des Fleisches II

 

Dienstag, 20. April 2010 7:30 Uhr    M

Träumereien des Fleisches II

  1. Das Fleisch ist also gerichtet und träumt. Diese Träume steigen als die körperlichen Begierden auf und wollen zum Leben erwachen. Die luziferische Seele versucht, diese Träumereien für sich zu nutzen und handelt, wenn sie nicht in Meiner Liebe ist, dann sehr lieblos und kann dem Fleisch deshalb nicht helfen und wird dann, durch die Unterstützung dieser Träume, selbst fleischlich und fällt somit ins Traumleben zurück. In dem Moment, wo die luziferische Seele ihrem Fleisch wieder nahe kommt, könnte sie durch den Akt der reinsten Nächstenliebe ihr Fleisch wieder zu sich ziehen und es in Meiner Liebe durch die nun zugeführte Energie wieder eine Stufe höherziehen und diese Traumtätigkeit beenden. Die Seele könnte also dem träumenden Bewußtsein ihres Fleisches durch die Ausrichtung zu Mir eine neue Richtung geben, und das körperliche Bewußtsein würde in der Liebe zu Mir erwachen und die Seele in ihrem Tun unterstützen. Dabei würden viele durch die Verletzungen der Seele im Fleisch gerichteten und somit gefangenen Erlebnisse und Vorstellungen aus ihrem unreifen Zustand ins Licht geführt und befreit. Diese Befreiung der vormals dunklen Fleischgeister in die helleren Seelengeister, erlebt ihr als jene Seligkeit, von welcher schon die Alten sprachen. Im kleinen kann das Geschehen wie die Rückkehr des verlorenen Sohnes betrachtet werden, weil die Seele zum Fleisch wie der Vater zum Sohn gestellt ist.

  2. Es sind unzählige Situationen, wo die Seele - durch ihr Festhalten an Mir - sich ihrem Fleisch helfend zur Seite gesellen kann, und wenn es in dem einen Bereich auch gut gelingen kann, so wird dies im anderen noch nicht so funktionieren. Aber die Zeit heilt alle Wunden, und einmal ist das Werk vollbracht. Unterliegt die Seele jedoch dem Ansturm des Fleisches, so wird aus der helleren und stärkeren Seelensubstanz durch diesen Vorgang der "magischen Verwandlung" sodann das dunkle und grobgeistige Fleisch. Genau dieser negative Verwandlungsvorgang ist es jedoch, welcher den Wesen Schmerz bereitet. Bei diesem Verwandlungsvorgang werden die vorherigen noch sehr frei beweglichen Anteile der geistigen Seelensubstanz ihrer Freiheit beraubt und sie gliedern sich dem körperlichen Bewußtsein an. Sie werden dadurch dem Triebleben unterworfen und verlieren ihre geistige Kraft und Beweglichkeit. Die Energie, welche der geistigen Seelensubstanz entspricht, wird zum großen Teil für die Verwirklichung der Triebe verbraucht, die sich dadurch in der Außenwelt aber nur teilweise ausleben können. Da diese Energie aber Bestandteil der unreifen gefallenen Schöpfung ist, trägt sie in sich noch den Samen der Verletzung und ruft durch diesen Zustand auch wieder eine Verletzung bei anderen hervor. Da ist dann der Drache wieder da, und dieser vereinnahmt nun alle Seelensubstanz, welcher er habhaft werden kann. Darum ist der Drache auch immer wütend und nie zufrieden, denn er kann so viel der Seele vereinnahmen wie er will, es wird ihm doch niemals reichen. Die Schmerzen gehören zu diesem Zustand der "Seelenfresserei" dazu, denn die Glückseligkeit des Drachens, sich durch die einverleibten Seelen dann wie Gott zu fühlen, um sich wieder in Luzifer rückzuverwandeln, wird durch den Schmerz derjenigen erkauft, welche die umgekehrte Richtung von Luzifer zu Satan an sich erleben. Es sind demnach die zwei Vorgänge zu beachten, die noch jeder Mensch an sich erkennen kann:

  3. Einmal will die luziferische Seele irgendwie und irgendwo wie Gott selbst sein, und dazu benötigt sie ihren engelhaften Zustand und verspricht ihrem Körper und damit auch jenen, denen sie wie ihrem Körper vorstehen kann, daß sie ihn und sie aus der Unterversorgung herausführen kann. Dieses Versprechen macht solch eine Seele glücklich, und sie beginnt dafür zu arbeiten und schöpft aus dieser Liebe, die sie selbst nur in Träumen zwischen sich und ihrem körperlichen Bewußtsein erreicht dann die Kraft, um andere, ähnlich geartete Menschen in ihren Bann zu ziehen. Ihre Traumwelt wird also größer, und damit wird auch die charismatische Verführungskraft größer, und der Verbrauch an Energie steigt, und letztlich findet eine Unterversorgung mit lebensnotwendiger Energie statt, und dann muß die Seele zu minderwertigen Substanzen Zuflucht nehmen, und dazu gehören auch alle Arten von Drogen, denn nun träumt die Seele den Traum sehr vieler körperlich-seelisch verletzter Menschen. Diesen Menschen und freilich auch sich selbst gegenüber saugt diese großluziferische Seele dann soviel körperlich-seelische Substanz als Traumsubstanz ab und fügt diese ihrem "Traumleib" als eine noch in der Vorstellung gehaltene Scheinwirklichkeit zu, bis dann eines Tages der Punkt erreicht wird, wo diese Scheinwelt in die Realität umgesetzt werden kann. Weil jedoch die Liebe, die solch eine Seele in sich und ebenso auch von den anderen Menschen erhalten hat, nur eine körperlich-seelische, aber eben nicht eine göttlich-geistige war, so kann solch eine Scheinwirklichkeit auch keinen großen Bestand haben, und diese luziferischen Gebilde brechen in sich zusammen.

  4. Das ist dann der Zustand, wo zweitens die Rückverwandlung in den Drachen geschieht, wo nach außen hin ein unglaublich großer Kampf, ein Seelenkampf zu erkennen ist. Die zwei Weltkriege zeigen diesen Umstand sehr deutlich auf. Vorher waren alle diese Versprechen, dann kam die Liebe aus dem Volke als eine noch sehr körperlich-seelische Liebe, und mit ihr wurde zumindest in Deutschland doch schon etliches verwirklicht, doch weil in dieser noch sehr unreifen Liebe auch die Begierden einen entsprechenden Platz hatten, so wurde die insgesamte Umsetzung nach außen hin nicht möglich, und die Begierden platzten gewissermaßen auf, die Dämonen des Fleisches wurden wach, und der Kampf zwischen der Seele und ihrem Fleisch entbrannte solange, bis der Drachen als Scheingebilde, das doch schon eine gewisse körperliche Präsenz hatte, dann aufgrund des Fehlens an göttlicher Liebeskraft zugrunde ging, und die Seelen, die vorher ihre Liebe an diese hitlerische Struktur verpfändet hatten, wurden wieder frei und haben diesen Akt der Befreiung mit sehr großen Schmerzen bezahlen müssen.

  5. Diese vorher gefangenen Seelen als das Fleisch des Staatskörpers des Dritten Reiches mußten sich dann durch die mehr oder weniger gewaltsame Demütigung, die nun von Außen an sie herangetragen wurde und die nicht freiwillig geschah, die Rückverwandlung in die Seelensubstanz gefallen lassen. Dieser, sehr viel Leid und Kummer auslösende Rückwandlungsprozeß in die einstige Seelensubstanz hatte für sehr viele den leiblichen Tod zur Folge, und ihnen ist es ähnlich ergangen wie jenen, welche in den Kriegshandlungen ums körperliche Leben kamen. Immer dann, wenn die Gefahr besteht, daß die Seele sich zu nahe ihres körperlichen Fleisches befindet und von diesem aufgezehrt wird, muß Ich sehr genau abwägen, ob Ich solch einen Menschen aus dem Traum oder Alptraum seines körperlichen Bewußtseins befreie und ihn in liebevolle jenseitige Hände überführe oder ob dieser Akt der Gnade und der Demütigung ihn doch noch im Fleisch erreichen kann.

  6. Nun war der Akt der Befreiung der in den hitlerischen Bann gezogenen Menschen von seiten der Alliierten allerdings sehr grausam, und darum hat sich wieder ein großer Teil der körperlich orientierten Menschen an ihrer Seele verletzt,  und es fällt ihnen schwer, in die nötige Vergebung zu kommen, doch andererseits  sind sie selbst auch gegenüber Meiner Liebe und Meines Lebens dann ebenfalls sehr abweisend gewesen und haben dadurch das Leben ihrer Seele unnötig in ihrem Fleisch vergraben. Insgesamt kann man darum feststellen, daß ein jeglicher Mensch das an und in sich erlebt wie er selbst mit dem Leben seines Geistes oder seiner Seele umgeht, denn er selbst ist der Verursacher all seiner Leiden, und niemand anderer als er selbst muß auch die Folgen tragen, wenn er mit dem Leben seiner Seele so leichtfertig umgeht.

  7. In dem Moment, wo sich der Drache in seinem Fleisch etabliert hat und wo er beginnt, die Seelen seiner ihm Untergebenen in ihrer Struktur aufzulösen, um sie seinem Drachenleib einzuverleiben, wird auch in den anderen der Kampf gegen den Drachen beginnen, weil das, was sich der Lichtengel einverleibt hat, noch immer auch zum Drachen und dessen Begierden gehört. Wo also der Lichtengel wirkt, ist der Drache auch nicht weit entfernt. Die geraubte Liebe des Lichtengels, die ja auf völlig falschen Versprechungen beruht, trägt in sich immer noch den Anteil des körperlich träumenden Bewußtseins, und diese beiden Anteile kämpfen um die Vorherrschaft der Seele. Nur in Meiner Liebe gibt es diesen Kampf nicht, gibt es nicht dessen negative Folgen und diese Verwandlung von dem einen in den anderen Zustand

  8. Der Drache wird sodann auf den Boden der Erde geschleudert, denn er kann nicht aus seinem Traumhimmel in den wahren göttlichen Himmel aufsteigen, weil er eben nicht die dazu nötige göttliche Liebe hat. In dem Moment, wo der Lichtengel zum Drachen wird, um mit seiner Gewalt zum wirklichen Himmel aufzusteigen, wird er auf den Boden seiner Trieberde geschleudert, aus welcher er gekommen war. Das ist das Schicksal aller, die nicht den ordentlichen Weg der Familie einhalten, sondern die von dem einen in den anderen Zustand springen.

Bedenkt auch ihr immer wieder, daß eure Drachenflügel nicht zum Fliegen in Mein Himmelreich taugen. Amen.

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