Träumereien des Fleisches I

 

Montag, 19. April 2010   10:00 Uhr   M

Träumereien des frühzeitig erwachten Fleisches I

  1. Das Fleisch ist gerichtet, aber es ist nicht tot. Wenn das Fleisch erwacht, dann fängt es an zu träumen, denn es kann noch nicht in der Wirklichkeit sein und handeln, aber dafür ist die Seele in der Wirklichkeit und handelt. Wenn die Seele jedoch aufgrund mangelnder Kraft der Liebe ebenfalls nicht in der Wirklichkeit ist, dann fängt auch sie an zu träumen und trifft sich dann mit dem körperlichen Bewußtsein, welches den Traum der körperlichen Liebe und der körperlichen Versorgung träumt.

  2. In der Phantasie werden nun beide Bereiche miteinander verbunden, und dann kann es geschehen, daß nun sehr körperlich orientierte Wunschträume entstehen, und es kann aber auch geschehen bei einem Mehr an Seelenkraft, daß nun erst recht luziferische wie Gott sein wollende Träume entstehen, die nicht mehr den einzelnen Menschen, sondern die schon eine ganze Gruppe oder wie in seltenen Fällen sogar auch ein ganzes Volk umfassen. Solche Traumvorstellungen, die schon in der Phantasie ein ganzes Volk erreichen und welche den so Träumenden dann als König oder Kaiser einsetzen, setzen allerdings einen entsprechend großen Eigensinn voraus, sie beruhen demzufolge auf einer sehr großen inneren Verletzung mit einem ebensolchen Vorwurf an Mich, Der Ich nicht in der Lage gewesen wäre, diese Verletzung als erlittenes Unrecht zu verhindern, und so erklärt es sich, daß solch ein Mensch sich dann aus eigener Kraft zum Retter sogar eines ganzen Volkes, wenn nicht sogar einer ganzen Welt aufschwingen muß.

  3. Und all diese Träumereien und Wunschvorstellungen nehmen ihre Nahrung aus dem Körper des Betreffenden. Doch wenn sich solch ein Held seiner eigenen Traumwelt dann irgendwann aufmacht, diese nach außen hin auch verwirklichen zu wollen, dann braucht er dazu weit mehr Energie als wie er sie aus seinem Körper generieren kann, und so kann und wird er aus seinen luziferischen Versprechungen heraus sich als der große Stratege und Führer etablieren und muß diese Energie zur Verwirklichung seiner Traumwelt aus den ebenfalls verletzten Seelen seiner Mitmenschen herausziehen. Er selbst, mit seiner größeren seelischen Kraft, steht ihnen gegenüber dann wie die Seele da, welche sich dieser Menschen so bedient, wie sich die Seele ihres Körpers bedient. Diese Menschen sind dann wie das Fleisch dieser luziferischen Seele, die nun mit einem enormen Aufwand versucht, ihr Fleisch mehr oder weniger gewaltsam aus den Bindungen der satanischen Struktur zu befreien, ohne daß solch ein Führer begreift, daß er selbst durch die Unreife seines verletzten Zustandes diesen Zustand für sich und andere sogar zementiert.

  4. Er möchte eine vorzeitige Befreiung seiner Seele von einem ihm von außen auferlegten Zwang, ohne daß er dazu von innen her zu Mir, dem einzigen Befreier der Seele kommt. Weil er so handelt und sich deshalb auf die Träumereien seines Bewußtseins verläßt, deshalb kann er die zur tatsächlichen Befreiung seiner Seele nötige Energie auch niemals aufbringen, und genau deswegen gelangt seine eigene Seele und diejenige seiner Mitstreiter und die sich mit ihm identifizierten Anhänger nur um so tiefer in das Fleisch und die Verletzungen von Fleisch und Seele werden größer. Solch ein luziferischer Führer erkennt nicht, daß er seinem Volke ebenso vorsteht wie er seinem eigenen Fleisch vorsteht, und solch ein Führer weiß von einer sich in einer gesunden Familie erworbenen wahren Nächstenliebe nichts, und diese wichtige Vorbedingung auslassend, springt er in der Krankheit seiner Seele alsogleich auf das völkische Wohl über, und damit beginnt eben eine Katastrophe auch völkischen Ausmaßes.

  5. Bei nationalen Führern, die nur das Wohl ihres Volkes vor Augen haben, geschieht es automatisch, daß sie dadurch gegen die Interessen einer anderen Nation handeln, und selbst wenn alle Juden oder wenn alle Germanen ihr jeweiliges Wohl vor Augen haben, so gibt es dennoch keine Einigung, weil bei den Juden entweder die Khasaren oder Sepharden oder Askenazen etc. sich wieder nicht berücksichtigt fühlen und es bei den Germanen dann z.B. die Engländer oder Franzosen sind, die sich nicht mehr zur Zugehörigkeit des germanischen Volkes zählen und für welche die Bezeichnung Germane dann auch nicht mehr anwendbar ist, und deshalb laufen solche übergreifenden Versuche, ein Volk wieder zu einen, von vornherein ins Leere, weil es solch ein reines Volk kaum noch gibt. Wer heutzutage ein Volk ohne Meine Liebe vereinen will, ist also nicht mehr auf diese Blutzusammengehörigkeit angewiesen, sondern vielmehr ist es der wirtschaftlich-politische Zwang, der sie unter der Knute einiger weniger eint.

  6. Die Einigung eines Volkes, weil es viele, sehr edle Seelen sind, welche ihr Fleisch in Meiner Liebe bezähmen und die dann auch ihre Anhänger mit solch einer ihre Triebe bezähmenden Liebe besänftigen, gibt es kaum, und deswegen wird vom Gegner ja auch der andere Weg gewählt, indem man alle edlen Regungen der Seele gewaltsam auslöscht und dafür die Gewalt des Fleisches aufbricht, und dazu gehört es auch, daß alle Familien- und Blutbande zerrissen werden. Das Fleisch wird in den Familien, über Kindergarten, Schule, Beruf gewaltsam dazu gebracht, daß sich sein Bewußtsein zu früh bildet und verletzt wird, so daß es nach der Befriedigung seiner Begierden schreit, und solche Menschen, deren Seele sich beinahe schon im Fleisch verloren hat, werden sodann von einer sehr seelenstarken luziferischen Gruppe beherrscht, die den Träumen dieser vorsätzlich so verletzten Menschen dann auch die entsprechende Nahrung geben. Doch es glaube niemand, daß die auf das Fleisch abgerichteten Menschen nun gegen ihren Willen und als reine Opfer solches ertragen müßten. Nein, durch die Trägheit und Blindheit der einzelnen Menschen selbst geschieht so etwas, denn sie haben ja nicht auf ihren Geist gesetzt, um ihre Seele gegen das Fleisch zu unterstützen, sie haben sich selbst vom Fleisch her ziehen und später dann auch von den luziferischen Seelen richten lassen.

  7. Die Träumerei des frühzeitig erwachten Fleisches, welches sich mit der ebenfalls verletzten Seele trifft, wird nicht jenes große Unglück zur Folge haben, wie das einer luziferisch erwachten Seele, die ihr körperliches Bewußt-sein schon weitaus mehr im Griff hat. Bei dem Täufer Johannes kann man dieses Stadium der luziferischen Seele noch deutlich erkennen, aber hier ist allerdings auch der glückliche Zustand eingetreten, daß er Mich immerhin noch erkannt und auf Mich hingewiesen hat, doch die Kraft, Mir zu folgen, hatte er zu Lebzeiten noch nicht. Doch wer Mich nicht erkannt hat - und dazu gehören eben auch die Führer der sogenannten Weltkriege - dem wird es auch nicht so gut wie Meinem Johannes ergehen, der zwar seinen eigenen Kopf nicht retten konnte, der dafür aber sehr viele zu Mir geführt hat und der sein Herz gerettet hat.

  8. Darum gehört zu einer größeren Zucht und Ordnung des eigenen Körpers gegenüber unbedingt auch die Ausrichtung zu Mir, weil man sonst nur wieder aus dieser größeren Kraft heraus die armen Menschen verführt. Allen Weltgroßen ist so etwas widerfahren und damit haben sie auch immer wieder Raubbau mit ihrem eigenen Körper getrieben und andererseits auch mit den Ressourcen ihrer Völker, denen sie ja vorgesetzt waren und sind, wie die Seele dem Körper vorgesetzt ist.

  9. Gut, das betrifft sicherlich nicht nur die Großen, sondern wie ihr schon wißt, ist dies auch bei allen Menschen hier auf Erden der Fall, daß sie mehr oder weniger davon an sich erleben oder es aushalten müssen, weil sie selbst in der Beziehung zwischen ihrem Fleisch und ihrer Seele noch so beschaffen sind. Allerdings ist es kein Garant für die geistige Gesundheit, wenn man Mich zwar kennt und auf Mich hinweist, doch wenn man selbst aus der Kenntnis von Mir nicht die rechte Kraft und das nötige Vertrauen faßt. Alle Gesundheit gibt es nur in der göttlichen Liebe, zu der man sich auch aufraffen muß. Will man also ein Meister seines Fleisches sein, will man also als Seele Meister seines Fleisches sein und damit auch Meister derjenigen, die sich ihm als Seele willig anschließen, so muß man Mich zuerst als diesen Meister auch erkoren haben und muß von Mir Selbst diese Meisterschaft übertragen bekommen haben.

  10. Diese Übertragung hingegen gelingt für euch nur, wenn ihr all eure Liebe zu Mir getragen habt, damit Ich sie euch wieder reinige und nun als wahrhaft göttliches Gut zurückgeben kann. Ich kann euch Meine Liebe also erst übertragen, wenn ihr euch vorher von eurer körperlich-seelischen Liebe befreit habt, und das gelingt euch aber nur, wenn ihr Meiner Liebe gegenüber demütig seid. Bin Ich euch als Vater so wichtig geworden, daß ihr darüber sogar eure geschlechtliche Position in Bezug auf eure Nächsten aufgeben könnt, um dort nicht mehr Mann oder Frau zu sein, dann seid ihr schon einen sehr großen Schritt weitergekommen. Solange ihr noch Mann oder Frau für einen Nächsten seid, solange seid ihr noch immer in dieser fleischlich-träumerischen Phase eures Bewußtseins gefangen, weil ihr die wahrhaft uneigennützige Liebe einer Mutter oder eines Vaters nicht erreichen könnt. Wenn ihr nämlich in dieser elterlichen Position zu euren Nächsten seid, dann könnt ihr von Mir unmöglich eine Liebe und Kraft fordern, die ihr dazu verwendet, um wie ein Mann oder wie eine Frau gegenüber diesen Nächsten zu sein, denn das brächte euch und anderen nur großen Schaden. Ihr sollt den Schwächeren gegenüber Vater oder Mutter sein und sollt den euch Gleichenden Bruder oder Schwester sein, doch Mir gegenüber werdet ihr stets Meine Kinder sein und selbst, wenn Ich euch als Bruder anspreche, so ist das nur für eine bestimmte Situation möglich, aber niemals insgesamt möglich, weil Ich euch nur deshalb viel weiter zu Mir ziehen kann, solange ihr die Kindschaft Mir gegenüber auch innehabt.

  11. Meine Kindschaft habt ihr von Mir erhalten, wenn ihr euch nicht mehr in euren Träumen von Mir fortbewegt, sondern nur dann, wenn ihr all eure Bedingungen des täglichen Lebens und Erlebens bedingungslos angenommen habt, könnt ihr Meine Kinder sein, und genau dann seid ihr aus eurem Traumleben erwacht. Aber wenn ihr da noch irgendeine geschlechtlich fixierte Stellung braucht, wie man sie aus den Begriffen von Mann und Frau ableitet, zumindest was die Sexualität betrifft, dann seid ihr noch nicht in der Lage zu solch einer geistigen Liebe und dann werdet ihr in vielen Situationen eures Alltags dann auch straucheln.

Amen. Amen. Amen.




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