Schwache Väter und die Folgen daraus

 

Freitag, 11. November 2011 9:00 Uhr M

Schwache Väter und die Folgen daraus

  1. Nun könntet ihr meinen, daß angesichts der mütterlichen Verfehlungen der Vater so ein wenig als Opfer dasteht, doch das habe Ich im letzten Wort auch schon anklingen lassen, daß dies keineswegs stimmt. Der Vater ist ja immerhin derjenige, der in einer liebstrengen Weise seine Tochter erziehen und sie für das spätere gemeinsame Leben mit einem Manne vorbereiten soll, damit sie eben nicht das tut, was in den letzten Mitteilungen angesprochen wurde. Der Tochter soll gerade durch die Liebfürsorge ihrer Eltern und hier besonders ihres Vaters dieser sie selbstverliebt machende Trotz ausgetrieben werden, weil sie sonst in ihrem späteren Eheleben zu sehr auf ihr frauliches Dasein fixiert ist und ihrem Manne die Kinder raubt und ihn somit daran hindert, Vater zu werden. Und wenn der Vater sich hier in dieser sehr wichtigen Erziehungsphase als zu schwach erweist und sich nicht gegen seine Tochter oder nicht gegen die Verbindung Mutter-Tochter durchsetzen kann oder will, dann nur deshalb, weil dieser Vater früher in seinem kindlichen Stadium denselben Fehler aufgrund seines Trotzes begangen hat, indem er sich mit seiner Mutter gegen seinen eigenen Vater verbündete, dort des geistigen Erbes seines Vaters verlustig wurde und nun nach ca. 30 Jahren die Frucht seiner trotzigen Eigenliebe an sich selbst erleben muß.

  2. Es kommt, wie schon öfters betont, alles wieder auf den Menschen zurück und das muß es auch, denn sonst könnte nie jemand an seinem Wesen genesen und diese luziferische Bewußtseinsbildungsphase überwinden. Ein schwacher Vater erlebt also später an sich selbst, was er seinem eigenen Vater angetan hat. So wie es in der Jetztzeit bei euch ausschaut, seid ihr allesamt schwache und untaugliche Väter, denn es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, und selbst diese von Mir unterstützten wahren Väter erleben so ihre liebe Mühe und Not mit den Ihren. Starke Väter, die sich ihr väterliches Recht von Mir besorgen und die Ich somit unterstütze, sind so gut wie ausgestorben, und ebenso ist damit auch der wahre, uneigennützige, in der Nächstenliebe tätige Christ ausgestorben. Was es allerorten noch gibt sind jene Nomaden, Heiden oder alttestamentarischen Väter, die entweder nur Wachs in den Händen ihrer Frauen und Töchter sind oder die, wie bei noch etlichen Alttestamentaren, sich auf Kosten ihrer für schuldig befundenen Frauen und Töchter in die unschuldige Position des Luziferisten weglügen, doch wirkliche Väter gibt es dort eben nicht mehr, und somit sind die Töchter dann wie durchgehende Pferde oder eben wie zu sehr mit einer Last beladene Maulesel, die dann bockig werden, ihre Last abschütteln und nun erst recht die Freiheit in vollen Zügen genießen.

  3. Nun bestand vor ca. 100 Jahren allerdings noch diese patriarchalisch-väterliche Ordnung und gerade die Deutschen Männer, so sie denn wahrhaft christlich waren, bekamen deshalb von Mir die Kraft und Stärke, sich gegen ihre Weibsleute durchzusetzen, und somit konnten sie ihr Kreuz mit dem Ehepartner auch sehr viel besser meistern als wie dies heutzutage der Fall ist. Die Familie als Bollwerk gegen äußere Einflüsse oder Angriffe war weitaus besser organisiert als bei euch, und deshalb konnte seinerzeit eine beliebige Familie auch mehr Belastungen verkraften, jedenfalls mehr als ihr euch vorstellen könnt.

  4. Doch im Zuge der abnehmenden Glaubensfestigkeit und damit einhergehend der abnehmenden inneren Festigkeit, verloren die nachfolgenden Generationen diese innere Standfestigkeit, der Mann verabschiedete sich zusehends von Mir und vergaffte sich dafür in das weibliche Geschlecht, welches diese Zuwendungen des Mannes sofort für seine Zwecke ummünzte. Gleichzeitig verlor der Mann auch seine Disziplin, wurde in seinem Fleische locker und unterlag also den Verlockungen des Fleisches noch mehr, wurde daraufhin körperlich sehr schwach und ist heutzutage kaum noch einer körperlich anstrengenden Arbeit fähig.

  5. Mit dem Verlust der körperlichen Disziplin und Standfestigkeit wurden die weiblichen Attribute der Sicherheit und Annehmlichkeit dann auch schon in die Arbeitswelt als die Domäne des Mannes hineingetragen, so daß sich das ganze Arbeitsgefüge dahingehend änderte, daß aus der vormals der Seele und dem Körper stärkenden Arbeit, die der Mann freudig zum Wohle seiner Familie leistete, dann nur noch die böse und gefährliche Arbeit wurde. Was vorher mit der Beziehung Mutter und Kind begann, wo sich beide Seiten gegen den gestrengen Vater organisierten und ihn als böse einstuften, erhielt in der Arbeitswelt ab den 70er Jahren des vorigen Jhdts. seine Fortsetzung. Nun wurde auch dieses letzte männliche Refugium der Arbeit gelockert und die Möglichkeit, hier in der Arbeitswelt durch eine gute Leistung im Sinne der Nächstenliebe, sich den nervlichen Trotz abzuarbeiten, wurde mehr und mehr vertan, bis soweit, daß diese Arbeit eigentlich mehr aus Trotz, denn aus Nächstenliebe geschieht.

  6. In Meiner Ordnung habe Ich wohlweislich vorgesehen, daß der Mann seinen kindlich-jugendlichen Trotz gerade durch seine Arbeitsleistung überwindet, denn dort findet er noch jene ersatzelterlichen Strukturen, die er in seiner Familie vorher nicht annehmen wollte. Hat er also mit seinem Vater über Kreuz gestanden und ist er innerhalb seiner Familie nicht weiter ausgereift, dann konnte er dieses Versäumnis wenigstens noch über seine Arbeitsleistung nachholen und Ich habe dann dafür gesorgt, daß er dort einen väterlichen Kollegen oder Vorgesetzten erhielt. Dieses Verhältnis hat damals noch bestens funktioniert, doch in eurer Jetztzeit (2011), wo sich auch hier die weiblich-schwache Seite durchgesetzt hat, ist es kaum noch möglich, daß eine Korrektur vom Trotz und damit eine Kurierung der angegriffenen Nerven geschieht.

  7. In eurer Arbeitswelt ist der Luziferisierungsgrad entsprechend der Einsprache seitens der Frauen gestiegen, und wenn Ich nun dafür sorgen wollte, daß irgend jemand aufgrund seiner Arbeitsleistung seine nervliche Schwäche, also seinen Trotzwert, überwindet, dann würde sofort eine Frau erscheinen, vehement protestieren, diesen Mann bearbeiten und aus ihm wieder das Opfer oder das Kind machen mit den Folgen, daß aus dem Trotzabbau erst recht nichts wird.

  8. Ihr könnt durchaus die Folgen dieser weiblichen Luziferisierung eurer Arbeitswelt erkennen, denn mit der Zunahme der Frauenquote innerhalb der Arbeit ging die Zunahme der Nomadisierung einher. Wenn zufriedene Töchter innerhalb einer christlich orientierten Familie aufwachsen, weil der Vater seine erzieherische Pflicht tut und weil die Mutter ihren Ehemann ebenfalls dahingehend unterstützt, dann gibt es auch keine Flucht solcher erwachsen gewordenen Töchter in diese männliche Arbeitswelt, sondern sie würden all ihre Liebesfürsorge dafür aufwenden, ein christliches Heim zu schaffen, so daß sich die aufgepeitschten Nerven der sich in der äußeren Arbeitswelt betätigenden Männer innerhalb ihres trauten Heimes beruhigen könnten. Durch solch eine Liebe würden die Frauen dann vollends ihre Luzifersierung überwinden, weil sie ihren gesamten Trotz auf diese Art und Weise ableisten könnten - und sie würden die Schwester ihres Mannes, der dann auch gegenüber seinen Kindern zum Vater und später sogar noch zum älteren Bruder seiner Kinder werden könnte.

  9. Ja, aber wo geschieht noch solches? Ich habe eine klare Ordnung gesetzt, doch wer beachtet diese? Und wenn ihr tut, was immer ihr wollt, ohne euch um Meine Ordnung zu scheren, dann kommt eben, was da kommen muß und was für euch gekommen ist. Aber genau diese falschen Verhältnisse sollt wenigstens ihr ändern, und dazu müßt ihr vorerst wissen, welche Folgen aus der Nichteinhaltung Meiner Ordnung resultieren. Ihr müßt den Trotz in euch erkennen, ihr müßt ihn lokalisieren können, ihr müßt ihn als luziferischen Widerstandswert gegen Meine Schöpfung erkennen, ihr müßt ihn mit euren nervlichen Schwächeerscheinungen identifizieren und ihr müßt eure Ichpositionen beachten, um zu realisieren, wo ihr mit eurem Ich warum in diese oder jene euch bedrängende Situation geraten seid, ihr müßt eure Ichspaltungen im Auge behalten und ihr müßt vor allem wissen, daß die Allzweckwaffe Meiner Liebe für euch bereitsteht - und das ist eben das Kreuz.

  10. Davon wollen freilich schwache Väter nichts wissen, und so verziehen sie ihre eigenen Kinder und hier besonders ihre Töchter. Und was aus solchen Töchtern später wird, das haben sie sich also selbst zugezogen und was aus dem schwachen und labilen Vater wird, das hat er sich ebenfalls selbst eingebrockt. Allerdings ist die Zeit schon da, wo die großen Rechnungen präsentiert werden, und ein jeder muß sich vor seinem Gewissen verantworten, wie er mit Meinem Pfunde umgegangen ist. Einher mit diesen inneren Zuständen der Disziplinlosigkeit, Trägheit und des Selbstmitleids geht die äußere Selbstsucht, geht die Genußsucht und geht vor allem als Folge davon die Dekadenz der Völker.

  11. Viel schneller als die mühsam errungene Bewußtseinsreife vom Nomaden zum Heiden und von diesem bis zum Christen - was ungefähr 1000 Jahre dauert, wie Ich schon sagte, geht der Niedergang der Völker, und so wird auch aus 1000 Jahren mühsamer Bewußtseinsentwicklung nur wieder ein Jahr, eine Woche oder nur ein Tag, an dem diese beinahe christliche Gesinnung ihr schon sicher geglaubtes Glaubensfundament verliert, und ähnlich wie die damaligen Juden zu Nomaden dekadierten, so ähnlich wird der heutige Schmalspurchrist in seiner Dekadenz zum Heiden, wenn nicht sogar zum Nomaden.

  12. Da ist es dann noch am Besten, wenn Ich die Völker wieder mit einem eisernen Besen kehren und aus ihrer Mitte einen neuen Großluziferisten emporsteigen lasse, damit solche Seelen nicht vollends ihr Leben aushauchen. Daß nun gerade auch Meine Erbarmung solche Hitler, Stalins oder Napoleons zuläßt, ist für euch, die ihr nur nach irdischen Jahren rechnet, etwas völlig Abwegiges, doch für Mich, der Ich mit Jahrmillionen hantiere und dem eine Ziffer mit einhundert Nullen versehen auch nicht mehr ist als eine Ziffer mit nur einer Null, steht die Entwicklung eurer Seele im Vordergrund und diese Entwicklung geht nun einmal in einen für euch kaum zu vermittelnden Zahlenbereich, für den eine Million Jahre auch nicht mehr als eine Null ist.

Amen. Amen. Amen.


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