Prinzipielle Nervenmuster und ihre Auswirkungen

 

Sonntag, 22. Januar 2012 12:30 Uhr M

Prinzipielle Nervenmuster und ihre Auswirkungen

  1. Um diese nervlichen Muster zu verdeutlichen, an denen die Menschheit leidet, will Ich euch noch einen kurzen Abriß darüber geben, denn es muß nicht sein, daß ihr in Unkenntnis über euren eigenen Luziferismus daran scheitert, weil von außen kommend mehr oder weniger intensive Welt- und Nationenkonflikte eure inneren Familienkonflikte überlagern und umgekehrt. Der Urkonflikt als der anfängliche, das Bewußtsein des Menschen bildende Entwicklungsprozeß begann damit, daß nun in die Dunkelheit der menschlichen Seele sich Mein Liebegeist ergoß. Im Anfang war das Licht, denn in der anfänglichen Seele befand und befindet sich Mein Geist, denn von wo sonst sollte das Leben kommen und sich entwickeln, wenn es nicht aus der göttlichen Allmacht entstammt? Mit der Bildung der Seele beginnt von Anfang an auch die Bildung der größtmöglichen Freiheit, jedenfalls bei der menschlichen Seele – und nur diese besprechen wir hier. Insofern ist hier schon einmal der 1. Konflikt deutlich, denn die Begriffe „Freiheit“ und die „Entwicklung der Seele zum Göttlichen“, zum Geist hin, beinhalten einen Widerspruch. Entweder ist die Freiheit so allumfassend, daß selbst das Ziel der göttlichen Entwicklung bewußt verfehlt werden kann oder aber diese Entwicklung der Seele zum Geist hin ist und wäre ein Diktat, wäre also ein Zwang.

  2. Nun kann allerdings diese Liebe Gottes, die der menschlichen Seele erlaubt, sich in der völligen Freiheit zu entwickeln, keinen Zwang ausüben und doch müssen, um diese Entwicklung zu gewährleisten, gewisse Sanktionen aufgestellt werden, die der um den Geist ringende Mensch einhalten muß, will er der göttlichen Liebe und Fähigkeit teilhaftig sein. Diese Sanktionen, die in den 10 Geboten vorzüglich zum Ausdruck kommen, bedeuten für die sich in ihrem Trotz befindliche Seele allerdings, daß sie ihre Freiheit zu einem gewissen Teil aufgeben muß. Daß sie dafür eine weit größere Liebe und Kompetenz des Göttlichen erhält, ist ihr in diesem Fall aber noch nicht bewußt, denn sie unterliegt ja noch immer dem ersten, dem luziferischen Fall, unterliegt also der Entfernung und gewissen Entfremdung zu Mir. Es sind ja noch nicht alle Teile ihrer Seele mit Meinem Geist durchdrungen, denn das wäre Zwang, und insofern bleibt es der menschlichen Seele überlassen, inwieweit sie Meinen Geist anstrebt und ihn sich selbst, durch die Kreuzigung ihrer Wünsche und Begierden, verschafft.

  3. Also ist der erste Konflikt, dieser luziferische Konflikt, von vornherein vorhanden, ist also systembedingt. Völlige Freiheit und göttliche Entwicklung schließen sich angesichts der einzuhaltenden Gebote an sich aus, und das Ziel der Entwicklung zum göttlichen Bewußtsein hin ist nur dann gewährleistet, wenn diese Gebote nicht aus einem Zwang, sondern wenn sie allein aus der Liebe heraus eingehalten werden. Nur diese Liebe hat die Kraft, den Zwang in den folgsamen Gehorsam zu verwandeln, einen Gehorsam, mit dem ihr freiwillig und völlig vertrauensvoll euch Meiner Führung hingebt. Das Mittel, mit dem ihr diesen Zwang in die freiwillige Liebe verwandeln könnt, ist also das Kreuz, doch gilt dieses Kreuz auch geradezu als Trennungslinie zwischen dem luziferischen Anfangskonflikt und der Entwicklung hin zum Göttlichen. Das erste große, weltenüberspannende Seelenmuster, was in der gesamten Schöpfung für alle Menschen gilt, gleich auf welchem Planeten oder welcher Sonne, lautet demzufolge:

  4. Daß Gott die Liebe ist und daß diese Liebe den Menschen gehört und daß Gott der Vater aller Menschen ist und ihnen somit auch Seine Liebe verschaffen möchte und daß aus dieser Liebe alles geboren ist. Im ersten Gebot ist das für euch deutlich erkennbar ausgedrückt.

  5. Nun ist bei diesem ersten großen Seelenbegriff freilich eine Wahl zu treffen, ob die Seele dies glaubt und annimmt oder aber sie glaubt es nicht und verstößt diesen elementaren Grundsatz, was sie ihrer Freiheit wegen ja auch tun könnte. Nimmt die Seele diesen Grundsatz an und macht sie sich diese Liebe zu eigen, dann verwandelt sich auf eine für sie geheimnisvolle Weise ihr Trotz und sie nimmt die Menschen als sichtbare Abbilder Gottes ebenso an wie sie IHN annimmt. Und damit wird aus diesem seelischen oder beinahe noch nervlichen Muster, wird also aus dieser bloßen Vorstellung, gepaart mit dieser hingebungsvollen Liebe, dann eine geistige, lebenswirksame und die Realität gestaltende Wirklichkeit. Damit wird gleichzeitig der äußere Druck, der aufgrund der luziferischen Sichtweise weltweit grassiert, genommen und dieser Vorstellung des gefallenen noch dunklen Bewußtseins wird eine Gegenkraft gesetzt. Wenn alle diese noch sehr dunklen Seelen, die sich nun dem göttlichen Licht gegenübersehen, die Wahl der Entscheidung haben, ob sie das Göttliche denn als Vater anerkennen oder ob sie es ablehnen, dann erzeugt diese globale Dunkelheit ihrer Seelen insgesamt diesen Trotz, und solche Seelchen verbinden sich lieber mit ihresgleichen, anstatt daß sie das Göttliche annehmen.

  6. Der erste Konflikt ist also ein Vaterkonflikt und die Frage bewegt diese Seelchen, ob der Vater tatsächlich in dieser Liebe stünde oder ob er sie nicht dominieren und ausbeuten wolle. Dazu bekommen diese Seelen aber auch alle nötigen Entscheidungs- und Erfahrungshilfen, so daß sie diese Wahl für oder gegen den Vater an sich ohne große Probleme bewältigen könnten. Die noch sehr unreifen Seelchen können aus sich selbst heraus diese Frage schlecht klären, aber sie erhalten Unterstützung durch die Verbindung zu ihrer Mutter, weil eine jede Seele noch einer Stütze bedarf, bis sie hinreichend gestärkt und sich ihrer bewußt geworden ist. Zum ersten Konflikt, zum Anfangskonflikt gehört also auch, daß, sowie es eine väterliche Liebe und eine freie Entscheidung zu ihr gibt, es demzufolge auch einen Gegenpol geben muß, und dieser ist in der Gestalt der Mutter vorgebildet. Der Unterschied zwischen beiden ist so geartet, daß nun die väterliche, also diese geistige Sicht- und Erziehungsweise den gesamten Zeitraum betrachtet und das Ziel der Vergöttlichung der Seele als anzustrebenden Ewigkeitsbegriff über jene nur kurze Betrachtungsweise der seelischen Auffassung der Mutter stellt, die ihre Kinder für jetzt und gleich und sofort mit allem ausgestattet auch schon als Mitregenten an ihrer Seite sieht, ohne daß sie groß beachtet, was dazu alles nötig und notwendig ist.

  7. Schaut der mehr geistige Vater durch die Zeit hindurch auf das Ziel der Entwicklung der kindlichen Seele bis hin zum Göttlichen Geist, so schaut die Mutter naturgemäß in ihrer Liebe sehr viel kürzer und betrachtet das Kind mehr als Mittel, um sich gegen den Vater zu verbünden. Das Kreuz kommt sicherlich vom Vater und soll der kindlichen Seele helfen, sich dem göttlichen Geist anzudienen bzw. gefügig zu machen, doch die Mutter sieht darin eher eine Bedrohung und versucht deshalb, sich und ihrem Kinde dieses Kreuz zu ersparen. Das gilt nicht für jene Mütter, die sich das christliche Bewußtsein schon verschafft haben, doch hier zu Anfang stehen wir dort, wo Luzifer sich selbst als Vater und Mutter seinen Kindern präsentiert und dies nur darum möglich wird, weil er Mich als liebevollen Vater im Bewußtsein seiner Kinder auslöscht. Der Luzifergeist bedeutet hier eine Einstellung seitens der unreifen Mutter, die eben noch sehr seelisch verhaftet ist – denn die Seele an sich ist das luziferische – so daß die weitere Hinführung zu Mir unterlassen bleibt und die Kinder im Bewußtsein ihrer Mutter festhängen.

  8. Der Anfangskonflikt ist beinahe wie der Streit der Eltern um ihre Kinder zu betrachten, indem die ihren Kindern sehr nahestehende Mutter den weiter entfernt stehenden Vater aus dem Bewußtsein der Kinder auslöschen will, um sich und ihnen das Kreuz zu ersparen deswegen, weil sie nicht um die die Seele veredelnde geistige Potenz weiß, die sich aus der Annahme des Kreuzes ergibt. Die mütterliche Seele als ähnlich beschaffen wie die kindliche Seele, geht mit ihren Kindern eine Verbindung ein, bei welcher die geistfördernde, geistbildende und die Seele im Hinblick auf das Göttliche entwickelnde Funktion des Vaters negiert wird. Als Folge wird solch ein Vater als böse erklärt. Andere Väter, die nun selbst darin luziferisch sind und in ihrer Trägheit die gute Seele selbst darstellen, sind dann allerdings gut und gefallen solchen Frauen und Müttern und solchen Kindern, denn solche, doch sehr schwache und noch sehr dumme Väter handeln einzig seelisch und werden ihren Kindern auch so gut wie nichts Geistiges und damit Bleibendes vererben können. Daß sie darüber hinaus an der Härte ihrer Frauen und Kinder zerbrechen, könnt ihr zur Genüge sehen, denn eure Welt ist voll davon.

  9. Bei der Bildung des menschlichen Bewußtseins gibt es also von Anfang an diesen Konflikt, den nur die göttliche Liebe bemeistert, und hier tritt die entscheidende Stelle auf, ob und wann die Liebe zum himmlischen Vater sich gegenüber der weltlichen Liebe durchsetzt. Daß, um den himmlischen Vater zu erkennen, vorerst allerdings der natürliche Vater, der Seelenvater erkannt werden muß, ist selbstverständlich. So wie die Mutter das Fleisch der Kinder bildet und über dem Fleisch auch mit ihren Nerven an ihren Kindern hängt und deren seelischen Zustand mitfühlt, so bildet der Vater die Seelenstruktur der Kinder mit, und damit es bei der Bildung der Seele zwischen den Eltern keinen Streit gibt, deshalb müssen sich die Eltern in Meinem Geist einig sein. Ist das geschehen, erst dann wird und kann die Mutter die seelische Bevormundung ihrer Kinder aufgeben und der Vater kann in seiner seelischen Ausbildung mehr und mehr Geistiges legen soweit, daß sich erstens Mann und Frau wie ein Leib verhalten und sich zweitens noch weiter wie eine Seele verhalten, weil sie geistig einig sind, weil sie also geschwisterlich in Mir vereint sind. Dann hat sich die Mutter aufgrund ihrer Liebe zu den Kindern und ihres damit überkommenden Kreuzes weiter entwickelt und ebenso auch der Vater.

  10. Gut soweit, ihr könnt diesen luziferischen Anfangskonflikt auch überall sehen, und das ist das große Seelenmuster hier auf eurer Erde, wo Ich als weit weg und euch völlig entfremdet vorkomme und ihr das Gefühl habt, daß Ich mich nicht um euch kümmern würde. Eure Eltern haben sich dort in ihrer luziferischen Sichtweise sehr angenähert, euer Vater hat sich dort meist nicht durchsetzen können und also befindet und befandet ihr euch in der seelischen Sichtweise und Umklammerung eurer guten Seeleneltern, die dann auch nicht weiter wußten.

  11. Nun habe ich allerdings den deutschen Völkern die geistige Eigenschaft verliehen, sich gegenüber den anderen Nationen wie ein Vater verhalten zu können und habe sie mit diesen Fähigkeiten auch vereigenschaftet, so daß sie dieser Aufgabe hätten gut nachkommen können, wie Ich diese Fähigkeiten ja vorher auch den Juden und später den Römern habe zukommen lassen. Die Juden haben sich aus eigenem Wollen selbst davon verabschiedet, wurden zerstreut unter die Völker, um nun einen neuen Samen zu legen, und die Römer haben und sind mehr mit den germanischen Völkern einhergegangen, allerdings nach vielen inneren und äußeren Kämpfen, so daß die deutschen Völker auf der Grundlage ihres römischen „Vaters“ dort auch ein weltlich-geistiges Erbe antreten konnten, was so etliche Jahrhunderte angedauert hat und wovon ihr nur unter dem Begriff des „Römischen Reiches unter Deutscher Nation“ eine mehr weltlich-politische Vorstellung habt, doch die geistige davon ist sehr viel wichtiger und euch unbekannt.

  12. Daß nun Deutschland bzw. die deutschen Völker die Rechtsnachfolger der Römer geworden sind liegt einzig an der Liebe und Treue zu Mir, liegt also daran, daß hier von allen Völkern und Nationen gerade die Deutschen ihr Kreuz angenommen und getragen haben, so daß sich hier eine größere Nächstenliebe ausbilden konnte und mehr Geist bilden konnte als in den anderen Nationen. Doch damit nahm allerdings das Kreuz zu, und der Anfangskonflikt, daß selbst Ich vom luziferischen Bewußtsein als böse und weit entfernt wahrgenommen werde, ist damit auf die Deutschen übertragen worden. Also alles, was man einem gestrengen, aber liebevollen Vater antun kann, hat man den Deutschen angetan, aber eben auch alles, was man einem bösen und gemeinen Vater antun kann, hat man Deutschland angetan. Ist der leibliche Vater in der Vertretung zu Mir gewillt, seiner Aufgabe nachzukommen und als Haupt der Familie seine Familie zu führen, so werde Ich ihn segnen und mit dieser dafür nötigen Geistkraft ausstatten, freilich nicht ohne zuvor das Kreuz danach zu bemessen, und so habe Ich es auch mit Deutschland gehalten. Die anderen Völker hatten darin keinen Nachteil, doch entscheidet letztlich auch hier die Sichtweise der Mutter darüber, ob und wie die Kinder sind und urteilen oder verurteilen. Und weil die Mutter als englische Nation da mehr in ihrer luziferischen Sichtweise verhalten hat, so ist die Sichtweise der Kinder gegenüber Deutschland sehr nachteilig verändert worden, und alles, was ein guter Vater da bewirkt hat und bewirken wollte, wird somit ins Gegenteil verkehrt.

  13. Aus dem ersten großen Anfangskonflikt bei der Bildung des menschlichen Bewußtseins, dort wo sich das geistige Licht in die Seele der Menschen ergießt, ist es dann in der Beziehung der Menschen untereinander so gewesen, daß sie mich erstens hätten gut erkennen und annehmen können, doch dazu bedurfte es in Eva einer etwas getreulicheren Gefährtin und in Adam eines etwas konsequenteren Führers. Da sie jedoch auf die Schlange als das Sinnbild der Begierde gehört haben, so wurde eben nur ihr luziferisches Bewußtsein gestärkt und die Nähe zu Mir wurde von ihnen nicht mehr erkannt noch angenommen. Ich galt ihnen dann nur noch als böser Vater, der sie aus ihrem Paradies vertrieben hat. Seht, Meine lieben Kinder, dieses Anfangsproblem ist dann auf alle folgenden Generationen übertragen worden und das bildet zugleich das euch nun allseits bekannte luziferische Grundmuster, bei welchem der gute Vater eben böse zu sein hat. Weil dieses Grundmuster auch und vor allem auf eurer Erde so besonders hervorsticht, deshalb wird alles, was vom Vater kommt, mit den Füßen getreten und wird als sehr gering erachtet. Es bedeutet der Mutter und ihren Kindern nichts mehr, und somit können sie bedenkenlos das Erbe ihres Vaters verplempern und können damit umgehen, wie dies Judas seinerzeit schon deutlich gemacht hat, der ja auch ein Verräter an Mir wurde und sich damit seiner geistigen Entwicklung beraubt hatte.

  14. Nachdem also die deutsche Nation, zu der allerdings auch die Österreicher gehören, dort für die restlichen Völker diese geistige Funktion des Vaters übernommen haben und sich dies gerade auch durch Karl den Großen bewiesen hatte, welcher als Urvater dieses germanischen Vaters anzusehen ist, so ist im Verlaufe des nächsten Jahrtausends diese geistbildende, für alle Völker äußerst wichtige Entwicklung dann allmählich erlahmt, bis sie zur Zeit des ersten Weltkrieges ins Gegenteil umschlug. Deutschland und nicht mehr die Juden wurde von den Völkern als böse wahrgenommen, aber noch gab es die Möglichkeit, daß sich Deutschland wieder an Mich gewendet hätte, um in seiner Funktion als Vaterland der Nationen weiterhandeln zu dürfen. Doch wie ihr schon wißt, war Hitler selbst noch viel zu sehr in der Weltsicht und Handlungsweise seiner luziferisch schwachen Mutter verfangen, stritt gegen seinen leiblichen Vater, stritt dadurch gegen Mich, zerstritt sich mit den Kindern Amerika, Rußland und forderte unwissentlich England heraus. Daß Hitler gegenüber England eine gute Beziehung anstrebte und dort keinen Krieg wollte, erklärt sich aus dem wie er selbst zur seiner eigenen Mutter stand. Doch auf dem geistigen Auge blind konnte er die Handlungsweise der weltlichen Mutter nicht erkennen und wurde infolge dessen von allen als der äußerst böse Vater verurteilt und mit ihm alle anderen hingerichtet, die dieser, noch immer geistig allerdings unbewußten Funktion des Vaters nachkommen wollten. Deutschland als Herz der Völker hatte hier deshalb den zweiten Herzinfarkt und rang darum, noch weiterleben zu dürfen.

  15. Im Bewußtsein der materiell schon erkrankten, rein luziferischen Kinder, war es seinerzeit nicht mehr möglich, daß sich dieses Herz der Völker hätte in aller Liebe oder Strenge durchsetzen können, denn der Einfluß Englands und bald auch schon Amerikas war einfach zu groß, und somit hat sich die Verbindung Verstand und Luziferismus gegenüber Meiner göttlichen Liebe im Herzen durchsetzen können. England besorgte seinem jüngsten quasi unehelichen Kind Israel die Legitimation und es bekam seinen Herrschaftsbereich, indem die deutsche Nation abgeurteilt und entmündigt wurde. Die geistige Potenz und Kraft als Vaternation der Völker wurde damit von den Deutschen auch selbst aufgegeben. Ihr könnt nicht sagen oder denken, als ob dort die anderen Länder diesem Vater unrecht getan hätten, diese Frage könnt ihr ja auch nicht in euren Familien stellen, denn dort geht es genauso zu. Sondern ihr könnt sagen oder fragen, daß oder warum der deutsche Vater dort in seiner Funktion, die er doch von Mir selbst bekommen hatte, den Fehler der damaligen Juden und Römer wiederholt hatte. Nur in der Hinwendung zu Mir, aufgrund der Annahme des Kreuzes, kann und wird diese geistige Funktion des Vaters gebildet und nicht, weil irgendein Führer da von sich selbst in seiner guten Seele überzeugt ist, dort der Retter der Nationen zu sein. Das glaubten auch schon Napoleon, Stalin, Roosevelt, Churchill und nach Hitler auch schon etliche bis heutzutage.

  16. Diese geistbildende und geisttragende Funktion eines Vaters ist in den westlichen Familien also mit dem zweiten Weltkrieg erloschen, die Frauen bekamen endlich ihre ihnen von Luzifer angetragene Stellung, bei welcher sie endlich mit dem Mann gleichziehen durften. England wurde die alleinerziehende Mutter ihrer Kinder, die sich natürlich sehr schnell aus ihrer Bevormundung entfernt haben und nun ähnlich eurer allein erziehenden Mütter erkennen muß, daß und warum sie nicht mehr fähig ist, die Kinder weiter zu führen und sich selbst weiter zu entwickeln. Deutschland wurde nur noch zum Zahlmeister und Versorger mit materiellen Gütern degradiert, anstelle Meines Geistes und Meiner Liebe und hat sich damit in sein ihm von der luziferischen Denkungsweise aufgezwungenes Schicksal ergeben. Das Herz hat beinahe aufgehört zu schlagen, doch ähnlich wie Ich durch Noah den Geistfunken Meiner Liebe bewahren konnte und in die Herzen der neuen Völker verpflanzt habe und ähnlich auch wie Ich unter Hanoch-Atlantis so einige Völker rechtzeitig vor der Sintflut fortführen konnte, so ähnlich werde Ich auch heutigentags die Meinen bewahren und vor den Fluten des allgemeinen Verfalls und der Verrohung der Völker und der Sitten und Gebräuche bewahren. Die Feiern und Feste der heutigen Heiden sind nicht unähnlich den Feiern und Festen der damaligen Hanochiten, doch sie sind darum auch etwas schlimmer zu betrachten, weil mich die heutigen Menschen eigentlich schon kennen und obwohl sie Mich doch schon kennen und christlich hätten sein können, sie noch immer so tun und handeln, als ob sie Heiden oder Nomaden wären. Dafür kann Ich dann auch nichts, und so muß und wird kommen, was da in Folge geschieht.

  17. Doch ihr müßt euch mehr darum bemühen, daß ihr nicht diesen äußerlichen rein aus den Beziehungen der Staaten und Nationen untereinander gebildeten Nervenmustern dort eine Realität einräumt, die in Wahrheit nicht existiert. Wenn das erste große Muster für den Luziferismus an sich verantwortlich ist, so überstülpt dieses Muster eure nervlichen Regungen sicherlich und ihr alle habt zu tun, eure Nerven zu beruhigen, und gerade die schwächeren Frauen haben noch mehr damit zu tun. Doch ihr wißt es, und so könnt ihr diesem ersten, rein nervlich sich einer guten Seele aufzwängenden Muster entsagen, weil ihr euch an Mich wendet. Aber es gibt ja noch das zweite und das dritte nervlich gebildete und auf alle Nationen und Familien einwirkende Muster dieser guten Seele. Wenn ihr euch konsequent an Mich haltet, so wird damit schon euer erstes, luziferisches Muster verwandelt und das zweite, was euch den irdischen Vater als böse einredet, wird dann auch unschädlich gemacht, und das dritte Stadium, dort wo die Geschwister in Ermangelung eines göttlichen Führers aufgrund der Auslöschung ihres Vaters dann übereinander herfallen, wird euch nicht mehr treffen können.

  18. Nun höre Ich da wieder etliche sagen, daß Ich diese Bildung der luziferischen Muster und jene ausführenden familienfeindlichen Handlungen alleine auf die Frau und Mutter veranschlage und sie damit schlechtreden würde. Gerade ihr, Meine lieblichen Töchter, fühlt euch nun doch sehr unwohl in eurer Haut und Ich erwidere euch, daß ihr doch, wenn ihr rein an eurer Seele seid, dann auch damit keine Probleme hättet, was Ich hier so aufführe und Ich erwidere auch den sich leicht beschwerenden Männern, die da ihre Frauen und Mütter verteidigen wollen, daß sie noch immer im Trotz mit ihnen oder nun auch schon gegen sie verbunden sind. Keine Frau oder Mutter ist von Mir verurteilt, ebensowenig wie Ich da einen Mann bevorzuge, sondern hier handelt es sich darum, daß ihr eure Verfehlungen erkennt, und es handelt sich beileibe nicht darum, daß Ich hier eine Schuldzuweisung tätige. Wenn ihr es so auffaßt, dann traget ihr selbst noch zuviel solchen Schmutzes in euch und solltet euch einer weiteren Reinigung unterziehen. Keine Mutter wird von Mir deshalb gescholten, weil sie so ist wie sie ist, sondern Ich zeige ihr nur auf, weshalb und warum sie gescheitert ist. Ist nun eine Mutter in Meiner Liebe bereit so zu handeln, wie Ich es euch anempfohlen habe und was Inhalt der Gebote ist, so wird sie mit Meinen Worten auch kein Problem haben, denn ihre Taten voller Liebe und Barmherzigkeit sprechen für sich.

  19. Doch auch jedem Mann, sofern er schwach, hilflos und willenlos geblieben ist und sich also den äußeren rein nervlichen Mustern der letzten 100 Jahre unterworfen hat, werde Ich deutlich machen, warum es so gekommen ist und was er nun selbst tun kann, will er die weitere Vernichtung von sich und seiner Familie abwenden. Also beschwert euch nicht über das, was Ich euch hier zukommen lasse, sondern versucht diesen gesellschaftlichen, in allen euren Kulturen hineinragenden Mustern dort eine innere Geistkraft aufgrund Meiner Liebe entgegenzusetzen und ihr werdet den dritten Durchgang so nicht mehr erleben zu brauchen, nachdem ihr schon an den zwei vorherigen gescheitert seid. Niemand von euch ist frei von Schuld, und dennoch spreche Ich nicht von Schuld, sondern habe euch doch schon vergeben, bevor ihr überhaupt wußtet, was ihr in eurer Verblendung dort getan habt. Aber es handelt sich jetzt darum, daß ihr es euch vergeben könnt, daß ihr es nun versteht und abwendet, denn was nutzt euch Meine Vergebung, wenn ihr noch immer an Luzifer in euch festhänget! Also beachtet eure innere Liebeskraft, ob ihr damit auch alle diese nun äußerlich extrem wütenden rein nervlichen Konstrukte eurer weltlichen Führer überwindet und wo ihr noch eure Probleme habt, dort solltet ihr in Meiner Liebe tätig werden.

  20. Amen. Amen. Amen.

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