Österliches und luziferisches

 

Mittwoch, 15. April 2009 10 Uhr M

Österliches und Luziferisches

  1. Für Meine Kinder hier auf dieser Erde ist es nicht einfach, sich tatsächlich mit Mir zu besprechen. Obwohl sie, einstmals ausgezogen, um diesen Erdenbürgern zu helfen, ja einen guten Draht zu Mir hatten, obwohl sie ihren Auftrag von Mir Selbst erhalten oder ihn sich auch erbeten haben, obwohl sie also mit ganzem Herzen danach streben, hier in der tiefsten Tiefe des Falls von Mir sich zu behaupten, vergessen die meisten Mich dennoch, und es ist so, wie in dem Gleichnis mit dem Sämann. Nur sehr wenige dieser Samen gehen auf, aber die, welche aufgehen, werden tausendfältige Frucht tragen. Herrscht auf den Gestirnen eine große Abscheu vor dem Lebensfeind vor und kann von Meinen Kindern dort sich niemand das Unfaßbare auch nur annähernd vorstellen, wie der große Schöpfer Selbst sich hat von diesen kleinen Erdenmenschen ergreifen lassen, um am Leib getötet zu werden, so werden diese Kinder sodann, wenn sie den Erdenweg einmal selbst beschreiten, an sich auch schon der Grausamkeiten der anderen und auch die eigene Gedanken- und Lieblosigkeit gewahr, umso mehr, wenn sie sich im Sexuell-Sinnlichen verlieren.

  2. Wie sie Mich in ihren täglichen Begebenheiten aus den Augen verlieren, wie sie selbst in die schlimmste Gottvergessenheit geraten, wie sie sich selbst am Leib und in ihrer Seele zum Teil ergreifen und töten lassen und dies auch unterstützen und sich freiwillig jenen abscheulichen Taten und Zuständen zuwenden, die, wenn sie es denn von vornherein gewußt hätten, was sie hier auf dieser Erde tun, ihre Seele in die tiefste Angst der Vernichtung getrieben hätte. Und doch tun sie ähnliches wie Meine Peiniger, denn sie lassen Mich, ihren göttlichen Geist, in der Seele fesseln und erlauben ihm nicht, zur Auswirkung zu gelangen. Andererseits tun sie auch wieder das Gegenteil, und sich ihres Auftrages in dumpfen Gefühlen kaum noch erinnernd, suchen und finden sie den Weg zu Mir zurück und beginnen sodann, sich hier auf dieser Erde zu behaupten. Zum einen befinden sie sich noch in der Schlammtiefe der Sexualität, so wie dies die Tiere vorleben und zum anderen wollen sie aus diesem trübsinnigen Zustand heraus und wollen in Meine göttliche Ordnung und Barmherzigkeit zurück, wollen selbst an Leib und Seele geheilt, den Ihren wieder die Heilung und Tröstung vermitteln, so wie sie es sich einstmals von Mir erbaten.

  3. Und überall habe Ich Lichter gestellt, jene liebevollen Menschen, die sich ihrer Aussendung von Mir bewußt denn auch schon stärker um die Rückgewinnung der Seelen ihrer Mitmenschen annehmen und welche mit gutem Beispiele vorangehen, um nun selbst zwischen ihrem Leib und ihrer Seele Meine göttliche Liebe wirken zu lassen, um in sich selbst die Kraft der Liebe unmittelbar zur Auswirkung kommen zu lassen, für die Ich also schon der Mittler und Heiland ihrer Seele bin. So pendelt die Menschheit zwischen Gut und Böse, und so sind Meine Kinder inmitten dieser Drangsal und müssen zuerst an sich selbst die große Kraft Meiner Liebe, die Reinigungskraft an ihren Seele gewahr werden, um erst danach für die anderen tätig sein zu können. In jedem einzelnen wird sich Ostern, wird sich die österliche Auferstehung ergeben, wird sich die vormals geknechtete Seele aus der Sklaverei ihres Körpers verabschieden, wird sie ihren Körper ruhigen Gewissens sterben lassen in dem Bewußtsein, daß es nicht anders geht, denn sie wird ihrem Fleisch nicht mehr huldigen, sie wird ihrem Körper alles versagen, was ihr Satan noch zugestehen will, und so gelangt diese Seele sodann in eine größere Freiheit, sie gelangt wieder in die luziferische Sphäre zurück, von der sie einstmals ausgezogen ist.

  4. Aus den Gestirnen kommend, sich dort in der luziferischen Sphäre betätigend, wird die Seele dieser Menschen noch nicht um den Fall in das Fleisch und noch weniger um den Fall in die Gottesvergessenheit des eigenen Verstandesdenkens wissen, wird noch nichts von einem Gedächtnis und die Anhäufung toten Wissens wissen und wird diese, sie zur Auferstehung führenden Jesusliebe noch gar nicht kennen, wird an sich selbst noch nicht die Gotteskindschaft gewahr, und dies alles wird sich eines Tages dann doch auf dieser Erde so begeben, wie Ich Selbst es euch gezeigt habe. Die Auferstehung der Seele im Geist Meiner Liebe, die Freiheit aus den Banden des Fleisches und den Verstrickungen eines luziferischen Verstandes wird jeder an sich erleben, wenn er denn konsequent um die Weiterentwicklung seiner und der Seelen der ihm Anvertrauten sich bemüht.

  5. Wenn Ich jemanden von den Gestirnen hier auf diese Erde herniedersende, so habe Ich freilich alles in die Wege geleitet, damit Mein Kind auch die besten Bedingungen für sich hier in Anspruch nehmen kann, damit sein Ausreifungsprozeß auch gelingt, und somit wird seine Seele in das Fleisch so ähnlich wie das Ei in das Nest oder in diese Erde eingelegt und durch die wärmende Liebe seiner Eltern wird diese Seele sodann ausgebrütet, wird die Schale seines harten luziferischen Geistes denn gebrochen werden können und wird ein reines, herzensgutes Kind sich entwickeln. Aber wenn, wie es hier zu oft der Fall ist, dann die unreifen Eltern der Eigenliebe des Kindes nicht konsequent entgegentreten, so wird die Schale, sprich die Erde, so wird also das die Seele umgebende Fleisch nicht genügend von Meiner Liebe aus erwärmt werden können, so werden deshalb die Würmer, die sich im Fleische tummeln, dann auch nicht durch die Hitze Meiner Liebe zerstört werden können und somit wird mit jeder eigensinnigen Tat der Eltern und des Kindes dann Meine Gegenwart aus dem Gedächtnis dieses Kindes getilgt und das Luziferische,- was das Kind ja sowieso in sich birgt, denn es kommt ja von den luziferischen Gestirnen hier auf diese Erde, - wird nicht in der Demut gewandelt werden können, sondern wird sich selbst als Gott herausbilden wollen.

  6. Meine extra für das Kind geschaffenen, besten Bedingungen zur Ausreife werden sodann nicht erkannt und schon gar nicht angenommen werden können, und so ein Kind hadert dann mit Mir, und in jeder Verweigerung Mir gegenüber, hadert es mit seinen Eltern und vergräbt seine Seele dann umso weiter ins Fleisch, bis selbst ein reines, die geschlechtliche Zeugung eigentlich nur als abscheuliches, tierisches Verhalten erkennendes Kind, der spätere Jugendliche durch die Nähe seiner Seele zum Fleisch dann auch wieder zu diesem fleischlichen Genuß seiner Seele greift und also in die noch tiefere Sünde, also noch weitere Absonderung von Mir fällt. Das ist dann der adamitische Fall, den das Kind auch selbst an sich und anderen bestätigt, und es beginnt das große Jammern und all die Trübsal, wie ihr sie selbst an euch erlebt habt. Aber Ich stehe noch immer in all Meiner Liebe neben euch, bin noch immer der große Ost, aus dem Reiche des Himmels, stehe euch also als ewig treuer Begleiter gleich dem Sirius zum Orion zur Seite, jage wie dieser treue Hund des großen Jägers nach den Trieben, die ihr an euch selbst erjagen und ertöten sollt. Doch ihr müßt es wollen, ihr müßt selbst den Weg gehen und die Taten der Demütigung eures Fleisches und eures Denkens tun, wie Ich es getan habe.

  7. Nun ist für viele von euch, die an sich selbst den adamitischen Fall erkannt und gebannt haben, die Frage gekommen, ob sie denn auch gewillt sind, sich der weiteren Ausbildung auch zu befleißigen, ob ihr also auch das Luziferische eurer einstigen Heimat von oben überwinden wollet? Ostern steht ja nicht nur für die Auferstehung des einstig, adamitisch Gefallenen, sondern Ostern steht vor allem für das in die Sünde gefallene der luziferischen Schöpfung. Adam kam ja einstmals nicht wegen seines adamitischen Falles hier auf diese Erde, sondern Adam kam, damit das luziferisch Gefallene denn auch schon in der Liebe Meiner Gegenwart überwunden werde, doch er fiel noch tiefer in das Fleisch, und deshalb bin Ich Selbst gekommen, ja habe Ich sogar kommen müssen, denn nur der himmlische Vater, nur die Urgrundliebe Selbst konnte anschließend den luziferischen Fall überwinden, weil diese Liebe von Mir niemals fallen kann, noch wird. Wenn ihr nur auf den adamitischen Fall schaut, so wie dies Mein Schumi zuvorderst getan hat, so ist das keinesfalls gefehlt, sondern dies ist die Voraussetzung zur weiteren Entwicklung, aber wenn die weitere Entwicklung dann nicht folgt, so wird der adamitische Fall sich nur wieder in die Verstandes- und damit in die Gedankenstruktur hinein verlagern und von einer Freiwerdung und vollständigen Heilung einer Seele kann überhaupt nicht die Rede sein.

  8. Freilich wird das vielen Meiner Kinder nicht gefallen, die ja schon dachten, daß sie sehr weit auf dem Wege der Wiedergeburt fortgeschritten sind und nun annehmen sollen, daß es sich mit ihrer Entwicklung, wenn überhaupt, so erst nur zur Hälfte getan hat. Wenn die Seele nicht mehr ins Fleisch zurückfällt und sich der sinnlichen Zeugung und dieser Genußsucht enthält, dann ist das ja nur die seelische Wiedergeburt, doch von einer geistigen kann überhaupt nicht die Rede sein. Ich, als Ich seinerzeit die Erde leiblich beschritten habe, stand ja von Anfang an in dieser seelischen Geburtsreife, denn Ich war nicht adamitisch gefallen und doch habe Ich Selbst auch alles ertragen und erleiden müssen, um sodann die geistige Wiedergeburtsreife zu erlangen. Wie aber also könnt ihr der Meinung sein, daß ihr alleine mit der Vertilgung der Urschuld von Adam und Eva die vorherige Schuld, die durch den luziferischen Abfall geschehen ist, dann auch schon überwunden habt, wenn Ich Selbst dies noch habe tun müssen?

  9. Seht, da sind noch sehr viele Meiner Kinder von oben allezeit noch sehr schwach, und genau das ist ja auch der Grund, warum es beinahe keine, den luziferischen Anteil in sich überwunden habende Kinder gibt, die dann auch nicht mehr als Kinder, sondern sogleich als Erwachsene anzusprechen wären. Ostern, so wie Ich Meine Auferstehung erlebt habe, war und ist sicherlich die Auferstehung des Fleisches in der Weise, daß dieses Fleisch durch seinen sündenlosen Zustand wieder der Seele angegliedert wurde, wieder in seine geistige Potenz rückverwandelt wurde, aber Ostern ist vor allem der Zustand, wo Meine Seele vollständig mit dem Geist Gottes geeint wurde, denn der vorherige fleischliche Zustand Meines Körpers hatte Mich durchaus von dieser vollständigen Einigkeit mit der Gottheit getrennt. Ich habe das Fleisch ja euretwegen tragen müssen, tragen wollen, und euretwegen war Ich dann von der Heiligkeit Gottes getrennt, und diese Trennung ist an Meinem Fleisch ersichtlich geworden, ist daran sichtbar geworden, daß Ich fleischlich wie ein Sünder unter euresgleichen gewandelt bin. Schaut in Meine Haushaltung, wie Ich sie dem Lorber diktiert habe, und dort findet ihr es in den ersten Seiten des ersten Bandes bestätigt! Es versteht sich von selbst, daß Ich, wenn Ich hier von Ostern spreche, damit auch den Zeitraum danach bis Pfingsten meine.

  10. Eure Auferstehung, d.h. die Durchdringung Meines Geistes in eurer Seele wird erst dann vollständig geschehen können, diese Geistige Wiedergeburt wird erst dann geschehen, wenn ihr auch das Luziferische an euch überwunden habt, wenn ihr also auch eure Denk- und Gefühlsmuster und Strukturen, wie sie sich in der Kindheit bis heute gebildet haben, erkannt und in Meiner Liebe überwunden habt. Ich habe dies alles im Lorberwerk in einer erzählenden Form niedergelegt, habe dies aber nicht so analytisch und systematisch beschrieben, allein der geweckte Geist von euch hätte immer darum gewußt. Eure kindheitlichen Erlebnisse müßt ihr nicht in der Abwesenheit Meiner Liebe zu euch sehen, sondern ihr müßt sie als einen Prozeß eures eigenen Willens betrachten, wo ihr mit Mir gehadert habt, wo ihr Mich vergessen habt, wo ihr vor Mir geflüchtet seid, denn genau das ist ja das luziferische Erbe, welches ihr noch an euch traget. Mit jeder Flucht, mit jeder Verletzung, mit jeder Gottesvergessenheit seid ihr ja in die Materie gezogen, anstelle daß ihr euch zu Mir, zu Meinem eure Seele befreienden Geist hinbewegt hättet, und von daher habt ihr euch zwar mit Mir überworfen, aber dieser Hader und Verdruß ist ja dann an euren Nächsten sichtbar geworden, denn alles, was ihr Mir antut, das tut ihr ja dem Nächsten an.

  11. Solange solche Verletzungen nicht kuriert sind, solange flüchtet ihr noch vor Mir, solange lebt ihr noch aus dem toten Gedächtnis und weniger in Meiner Gegenwart und solange braucht ihr noch wohltuende Zustände seitens eurer Mitmenschen, damit sie euch stellvertretend für Mich in eurer Seele pflegen. Ihr sucht dann also gezielt nach seelenguten Zuständen, ihr sucht also nicht gezielt nach Mir, noch nicht nach Mir. Dieser Zustand ist dann noch ein vorübergehender luziferischer Zustand, doch auch diesen müßt und solltet ihr überwinden indem ihr ausschließlich nach Mir sucht und dann, wenn ihr Mich gefunden habt, Mich dann auch nicht wieder gegen einen anderen austauscht. Nur mit Mir zusammen seid ihr vor dem luziferischen Gedankengut in euch gefeit!

  12. Luzifer hat ja nun auch diese Erde für euch zum eurem Leib wohltuenden Gewächshaus umgestaltet und doch schreit eure Seele so manches Mal in tiefster Innigkeit und Verzweiflung nach Mir auf. Warum wohl, wenn doch alles in Ordnung wäre? Weil eben nichts in Ordnung ist, so wie es ist, denn der wohltuende Zustand des Leibes hindert eure Seele ja daran, sich in Selbstverleugnung demütig zu üben, um geduldig die Leiden und Sorgen eurer Mitmenschen zu ertragen, denn wenn euer Leib noch nicht einmal das karge Erdenleben ertragen möchte, wie will eure Seele dann den geistigen Zustand der Euren mittragen, noch aushalten? Also lernt zuerst, Mich zu tragen, Mich in euch zu pflegen, Meinem Geist in euch den nötigen Raum zu gewähren, denn nur Ich in euch trage und ertrage die gesamte Welt, also Satan und Luzifer, also das sinnlich-sexuelle des Körper als auch das Sinnliche des Verstandes, der sich, wie ihr ja wißt, ebenso sinnlich und wollüstig ausdrücken kann, wie es der Körper tut. Selbst ein zutiefst stoischer Geist ist noch immer zutiefst sinnlich, auch wenn nach außen, so wie bei Diogenes seinerzeit, nichts sinnlich-wollüstiges wahrnehmbar ist, weil solch ein Geist (ohne es zu wissen) pur in sich verliebt ist und neben sich nichts anderes duldet. Das ist eine noch sehr große Krankheit einer Seele und entspricht sehr genau auch dem reinen luziferischen Zustand, der neben sich nichts anderes duldet.

  13. Solch ein Stoiker würde zwar behaupten, daß die Liebe gefährlich sei und er sie nicht bräuchte, denn gerade die Liebe sei für alles veranwortlich, was im Leben schiefgeht, und von daher würde solch ein Mensch auch ziemlich lieblos daherreden und seine Mitmenschen der Unvernunft bezichtigen, aber genau deswegen, weil solch ein Stoiker rein in sich verliebt ist, hat er für den Nächsten keinen Raum, und weil die Nächstenliebe so gut wie tot ist, so kennt er auch keine Liebe vom Nächsten, will sie nicht annehmen und genügt sich in seiner Verstandesweisheit selbst. Seht, da habt ihr eine sehr starke Ausprägung eines luziferischen Geistes, der geschlechtlich nicht gefallen zu sein braucht, der allerdings in seiner Art seiner Lieblosigkeit tausendmal schlimmer ist.

  14. Und viele, die sich in ähnlich stoischen Mystizismus versteigen, sind meine Kinder von oben und verderben hier unten sehr viele - irdisch schwache Kindchen und einige von diesen, die ähnlich wie der Dalai Lama noch eine gewisse, begrenzte Form von Nächstenliebe kennen, haben mit ihren philosophischen Theorien schon sehr viele Menschen an ihrer Seele verdorben. Auch die Erzeugung von Europa geschah und geschieht nur als reine Kopfgeburt, und keiner der verantwortlichen Politiker war auch nur einigermaßen adamitisch gefeit, und so konnte sich all ihr luziferisches Denken und Wollen ungehindert austoben. Aber gut, das ist ein anderes Thema, und Ich will auch nicht zuviel dazu sagen, denn jedes Meiner Worte dazu wäre ein Gericht und würde euch nur unnötig von der Arbeit an eurer Seele abhalten. In euch lebt selbst noch viel zu viel von solchem - utopistisch- luziferischem Gedankengut, und ihr wollt noch selbst zu oft andere Menschen überzeugen, wo es doch reichen würde, nur an euch selbst für die Liebe, für Meine Liebe zu zeugen.

Amen. Amen. Amen.