Mal ein Trostwort

 

    Mittwoch, 15. Dezember 2011 21:50 Uhr M

    Mal ein Trostwort

  1. Ja, so will Ich euch einmal Trost spenden, denn die Umstände in denen ihr lebt und die euch zu Kreuzesträgern gestalten, sind ja nicht so als wenn man euch mit Kußhändchen entgegeneilte und ihr werdet schon gar nicht geliebt oder geachtet dafür, daß ihr Meine Kinder seid. Ihr kennt dies und ihr seid nun auch gewillt, diesen Weg bis zum bitteren Ende zu gehen. Und warum haltet ihr durch? Weil ihr euch als Meine Kinder erkannt habt und es nun spürbar fühlt und es also nicht nur wißt, daß Ich an eurer Seite gehe. Es ist eine bittere Zeit für die Meinen, denn ihr werdet bis aufs Blut durchgepeitscht und durchgewrungen wird eure Seele, damit sie noch möglichst viel der süßen Nervenspeise Luzifers verliere. Des Körpers Süßigkeiten, die von den Nerven gierig aufgeschleckt werden, sind der Seele Leid, denn hinaus muß aus eurer Seele, was den Geist abschreckt und das Kind eurer Liebe zu Mir, das Geistkind, welches ihr selbst seid, abtreiben würde.

  2. Das Geistkind gedeiht auf dem Boden von Verfolgung und Trübsal, denn seine Eltern sind Leid und Schmerz, und die Qualen seiner Geburt durchlebt es diesmal vollbewußt in Meiner Gegenwart, Der Ich euer Vater bin. Ihr lebtet in der Welt eurer Mutter, wurdet von ihr noch geherzt und ernährt von der süßen Milch ihrer Versuchung, von der Speise der Eigenliebe dieser Welt, die sich als eure Mutter aufspielte und doch nur Luzifer war. Doch nun lebt ihr nicht mehr in dieser Welt des Todes und all der üppigsten Süßigkeiten, denn die Welt, an deren Nabelschnur ihr hinget, hat euch ausgespien. Was habt ihr denn erwartet, Meine Lieben, die ihr Meine Kinder seid? Ihr könnt doch jetzt nicht mehr zwei Herren dienen, doch nicht Mir und Luzifer! Ich habe euren Zwiespalt wohl gesehen und habe erwogen wie lange Ich euch die Zeit zur Entscheidung gewähre, - welchem Vater ihr folgen wollt. Jenem, der sich selbst in seinem Geschlecht wandelt und also von Satan zu Luzifer werden kann oder auch vom Drachen zum Lichtengel oder aber ihr folgt Mir. Nun, wie lange benötigt ihr noch bis zur Entscheidung, auf wessen Seite ihr endgültig steht?

  3. So wie es euch erging und zum Teil noch ergeht - so ergeht es den Weltmenschen, denn sie erleben nun eine Zeit der schlimmsten Trübsal, während ihr, die ihr euch so mühsam um das Kreuz versammelt hattet, eure Apokalypsen wohl noch ein wenig verkosten werdet, doch eben nur noch die Zeitspanne, bis ihr Mich endlich an eurer Seite seht und fühlt, weil eure letzten Hochmutsburgen zerstört und euer letzter Trotz niedergerungen und eure letzte Nervenschwäche ausgemerzt ist. Dann seid ihr durch und könnt der Welt die Stirne bieten. Die Welt und deren Lieblinge sind freilich von euch enttäuscht, denn ihr erfüllt deren Erwartungen nicht mehr und so haben sie euch ausgespien. Doch Ich will nicht jene in Meiner Liebe aufnehmen und herzen, die nicht Meinetwegen kommen, sondern die nur als Gebrochene der Welt zu Mir kommen, weil sie nichts anderes mehr finden. Wer zu Mir kommt, der komme freiwillig und der komme nicht wegen seines gebrochenen Herzens aus der Enttäuschung darüber, daß ihn die Welt verschmäht.

  4. Jawohl, Ich nehme auch alle diese gebrochenen und ärmsten Seelchen auf und geleite sie heim, doch als Arbeiter für Meinen Weinberg kann Ich sie eben nicht verdingen. Doch euch, die ihr freiwillig und voller Freude Mein Joch traget und dies nicht nur aus dem Zwang heraus tut, euch will Ich Meine Hände entgegenstrecken, zu euch werde Ich eilen und euch ziehe Ich an Mein Herz, denn Mich dürstet nach jenen, die Mir inmitten von Leid und Kummer ihre Hände, ihre Ärmchen, ihre Herzen entgegenstrecken und die Mich als ihren wahren Vater im Geist erkennen, euch, die ihr inmitten eurer Trübsal glücklich und geborgen seid, denn ihr seid nun bei Mir.

  5. Was wollt ihr also noch jammern und klagen und damit kundtun, daß ihr noch immer nicht bei Mir seid! Ich bin der Vater, dem ihr alles geben könnt, was euch bedrückt. Ich bin euer Vater, der eure Herzen befreit von der Last all dieser Materie, mit der euch eure Weltmutter überladen hat. Erst jenseits eurer nervlichen Hybris und eurer nomadenhaften Wankelmütigkeit, die dem Mond gleich mal dies oder jenes liebt oder verwirft, werdet ihr Meinen Geist verspüren und werdet ihr standhaft in eurem Leid und Schmerz. Wer Mich liebt und wer nicht nur ein Schwätzer ist, der wird die Tat der Liebe auch zu leisten vermögen, denn dessen Nerven stärke Ich selbst, weil Ich es seiner Seele direkt eingebe, doch wer von euch noch immer weltlich gewendet ist, der wird mit seinem Fleisch, also mit seinem Körper, bezahlen müssen, was er seiner Seele und seinem Nächsten noch immer antut.

  6. Oh, denkt ihr nun, das hat sich ja zu einer vortrefflichen Trostrede entwickelt, was ihr bis jetzt gehört habt und ihr fragt euch, worin der Trost denn läge und ob solche Worte von Mir euch überhaupt trösten könnten. Jawohl, erwidere Ich, diese Worte sind Trost und Labsal, denn Ich spreche ja nun inmitten eurer Verfehlungen und eurer nervlichen Schwäche zu euch, und anstatt euch zu richten, richte Ich euch auf, und anstatt euch zu verurteilen, kläre Ich euch auf, und anstatt euch eurer Welt zu überlassen, reiche Ich euch Meine Hand, doch ergreifen müßt ihr dieses Wort und müßt ihr Meine Hand, wenn ihr vollends aus eurem Weltenpfuhl heraussteigen wollt.

  7. Was wollt ihr mit einem gutmütigen Gott und Vater, denn den habt ihr allezeit verlacht, doch derjenige, der euch liebhat, der liest euch auch die Leviten und sagt gerade heraus wie träge ihr noch immer seid und daß eure Klagen wohl bald der Anzahl der Wassertropfen der Weltmeere ausmachen, doch eure Liebe und Freude darüber, daß Ich euch in jeder Sekunde eures Lebens halte und erhalte, kann diesem Wasser leider noch nicht das Wasser reichen. Ihr findet Trost und Kraft bei eurem starken Vater. Ich bin zwar wohl ein sanftmütiger Vater den Meinen, doch wo noch immer das trotzige Auge funkelt und wer noch immer mit Mir rechten will, dem werde Ich auch in Meiner Macht entgegentreten und so sage Ich euch wieder, daß ihr nicht eure Welt und eure Weltmenschen fürchten sollet, sondern ihr solltet lieber Mich in Meiner Weisheit fürchten, wenn ihr das Maß zu voll gemacht habet, wenn also auch ihr wieder einmal übertrieben habet.

  8. Denn dann verschließe Ich Mein Herz und wende ab Mein Antlitz, damit Ich durch die Sünden Meiner Kinder, die doch eigentlich in Meiner Gegenwart schon sind, nicht beschmutzt werde. Und deshalb bin Ich streng zu euch und lasse selbst euch, Meinen Lieblingen, die Hagelschlossen um euer Haupt prasseln und höre dann nicht mehr auf das Gejammer. Also müßt ihr euch denn auch sehr viel besser zusammenreißen als wie ihr dies gegenwärtig tut, denn als euer Vater und Gott kann Ich keine Jammerlappen gebrauchen, und wozu habe Ich euch durch die Feueresse des irdischen Lebens wandeln lassen, wenn ihr schon beim kleinsten Ach und Weh verzaget und dann dahinschmelzet vor Kummer, wo ihr doch vor Liebe zu Mir und den Nächsten glühen könntet. Was soll das denn für eine Weihnacht sein, wenn ihr vor lauter Trübsal die Ankunft Meiner Gegenwart inmitten eurer Eseleien, eurer Schafsdummheit und euren Hornochsereien verschlafet?

  9. Bin Ich nun der Herr der Heerscharen, euer Heiland und König, zu dem ihr in eurem Herzen aufblicken könnt und mit dem ihr alle diese dunklen Herzenstriebe überwinden könnt oder glaubt ihr noch daran, daß Ich schlafe und euch eurem Verderben überlasse? Damals als ihr noch der Welt und deren König anhinget, jenem, der euch einredete, daß ihr von ihm als Affenvater abstammet, da war euer Herz sicherlich noch des öfteren eine Mördergrube und alle diese wahnsinnigen Gedanken Luzifers durchströmten euch, doch jetzt solltet ihr doch hoffentlich geläutert sein, denn Ich komme bestimmt nicht zu jenen Affenkindern, sondern Ich komme zu Meinen Kindern. Deshalb sollt ihr euch besser reinigen, sollt ihr euer Herz völlig öffnen, sollt ihr eure Herzenstüren gänzlich auftun, damit Ich in der Nacht eurer geistigen Blindheit Meine Gottesflamme entzünde.

Amen. Amen. Amen.

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