Maja überwinden - oder was es heißt, ein Gottesstreiter zu sein

Sonntag, 27.12.2009 12:31 Uhr M

Maja zu überwinden – oder was es heißt, ein Gottesstreiter zu sein

  1. Wenn ihr alles aus Meinen Händen nehmen wollt, wenn ihr also in euer finsteres Bewußtsein ohne euch von der Welt und deshalb auch nicht von euren Nächsten ablenken und trösten zu lassen, wenn ihr tatsächlich gewillt seid, ohne Tröstungen seitens der Welt, seitens eurer Nächsten und ihrem vordergründigen Gotteskult auszukommen, dann steht ihr vorderhand in einer für euch sehr schwierigen Situation, weil ihr das Schöne, das euch die Welt und somit auch euer Nächster zugedacht, dann nicht annehmen wollt, denn euch ekelt vor diesem angeblich "Schönen" in welchem doch nur der finstere Eigennutz haust, und ihr wißt sodann, daß ihr die Annahme dieses "Schönen", mag es nun Harmonie, mag es Glück, mag es Beschaulichkeit, mag es Zufriedenheit etc. sein nur dadurch bezahlen könnt und dies auch all die Jahre getan habt, indem ihr die häßliche Seite ebenfalls in Kauf nehmen mußtet, obwohl ihr glaubtet, ihr hättet gerade sie doch im Hinblick auf Meine Liebe für euch und die Euren ausgeschlossen.

  2. Nun, euch dämmert wohl, daß dies ein großer Trugschluß war und ist, weil ihr jetzt akzeptiert, daß es diese schöne Seite nur in Verbindung mit der häßlichen Seite gibt, denn ihr wißt erst jetzt so recht, daß beide Seiten zusammengehören, wie da die Venus als schöner Morgenstern mit der Venus als Abendstern zusammenhängt oder wie zum Vollmonde auch der Neumond gehört und wie überhaupt denn zum strahlenden Lichtbringer Luzifer auch der böse Drache gehört. Meine lieben Kinder, das sind so eigentlich noch eure Seiten, die ihr ständig an euch und an anderen erlebt, und erst jetzt, wo ihr bereit sein könntet, euren Nächsten in allem zu ertragen und auszuhalten  - um für eure Seele ruhig zu sein  - kann Ich euch mit einer größeren Liebeskraft bedenken, die auch eine umso größere Weisheit mit einer umso größeren Willenskraft beinhaltet, denn wer wollte Mein göttliches Wesen, das euch in der Liebe näherkommt, denn von Meinen anderen Eigenschaften trennen, die doch gerade auch die Einigkeit und Heiligkeit Meines Wesens als Gott ausmachen?

  3. Erst jetzt könnte Ich euch mit mehr Kraft und Willensstärke bedenken, wenn ihr tatsächlich alles ertragen wollt, was auf euch zukommt und ihr nicht mehr, in unmündigen Kundgebungen und ebensolchen, noch sehr unreifen Worten und Reaktionen, ebensolchen Vorträgen und schriftlichen Reproduktionen etc. die andere Seite, wenn ihr also nicht mehr die häßliche Seite von euch oder anderen oder von der Welt und eurer Umgebung bekämpft, denn sonst bekämpft ihr ja nur wieder euch selbst, weil ihr für euch oder für andere das "Schöne" erstreiten wollt, sondern jetzt könnt ihr gewahr werden, was es bedeutet, wenn Ich jemanden als Gottesstreiter bezeichne. Ich als Gott kämpfe ja wohl nicht, denn wer wäre Meinem Kampf gewachsen? So sollt auch ihr nicht kämpfen oder streiten, vor allem nicht, weil ihr, wenn ihr um die schöne Seite in euch oder anderen streitet, dann automatisch die häßliche Seite in euch oder anderen herausfordert. Das ist ja gerade der Zustand der Welt und also auch euer eigener Zustand, und genau deshalb kann weder die Welt, noch könnt ihr Mich in Meiner Herrlichkeit schauen!

  4. Was bedeutet also das Wort "Gottesstreiter?" Jedenfalls nicht, daß ihr kämpfen oder streiten sollt, das dürfte schon klar sein und auch nicht, daß ihr feigen und trägen Geistes seid, denn so wird man keinesfalls ein Gottesstreiter und schon gar nicht, wenn ihr da die Begriffe des Morgenlandes in Anspruch nehmt, die ihre Kriege sogar als heilig betrachten, während Ich Selbst sie immer nur als unheilig anerkenne. Kann denn Gott wirklich für die Interessen eines Menschen oder einer Volksgruppe oder eines Landes kämpfen, die das Schöne für sich in Anspruch nehmen und die darum das Häßliche den anderen überlassen oder es ihnen sogar zufügen? Kann Ich also tatsächlich für solche unsinnigen Prophezeiungen und Kundgaben stehen und sie mit Meinem Namen verbürgen, wenn dort solche, noch sehr luziferische Menschen, die ihren eigenen sandigen Standpunkt noch gar nicht erkannt haben, solche Kundgaben oder Prophezeiungen etc. tätigen, die, wenn man sich den Inhalt dieser Schriften oder Worte genau anschaut, dann doch nur bestimmte Menschen gegenüber anderen bevorzugen und sich dann so ähnlich wähnen, als wenn es Mich als himmlischen Vater niemals gegeben hätte und wenn es damit das Neue Testament vom Kommen Meines Reiches der Liebe nie gegeben hätte oder nie geben würde? Macht es also Sinn, sich in eurem Bewußtseinszustand, die ihr doch all diesen Unsinn an euch überwinden wollt, dann doch wieder mit jenen Sachen zu befassen, die aus der Zeit des Bewußtseins stammen, das Mich doch gar nicht kannte oder auch nicht erkennen wollte. Wofür steht denn das Bewußtseins Luzifers?

  5. Überlegt einmal in aller Ruhe, klaren Geistes und unvoreingenommen, weil ihr euch auf Mich, euren geistigen Vater konzentriert und weil ihr im Gedenken Meiner euch auch in Meiner Liebe bewegt, warum Luzifer  - der nur immer das Schöne für sich haben will und dies, weil er es nicht von Mir bekommt, dann eben stehlen muß, es also auch von euch wird stehlen müssen und euch wird betrügen müssen und dergleichen mehr und wenn ihr nicht sogleich die Ähnlichkeit mit euren politisch wirtschaftlichen Gebilden erkennt und wenn ihr nicht erkennt, wie ihr selbst auch nicht anders handelt  - warum Luzifer oder ihr, eurer Unreife wegen, von anderen fordert, das ihr doch selbst euch von Mir erbeten müßt, überlegt deshalb einmal, warum Luzifer oder ihr oder all die anderen Menschen nicht aus diesem Teufelskreis des sinnlich Schönen herausgelangt? Wenn das Sinnliche, nach dem ihr gegriffen habt und manchmal auch noch greift, dann für all das Sinnlose verantwortlich ist, was ihr nicht begreift und wenn ihr euch darum bemüht, das Sinnlose zu begreifen und ihr euch aber nicht bemüht, das Sinnliche zu unterlassen, so könnt und werdet ihr nicht begreifen, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt und ihr steht noch immer im Kampf, im inneren Kampf mit eurer häßlichen Seite, weil ihr nur nach der "Schönen" giert.

  6. Der luziferische Verstand ist also mit dem "Schönen der Seele" verbunden, das er über seine äußeren Sinne zugeführt bekommt, und weil ihn darum diese äußeren Sinne nur wieder von Mir ablenken, Der Ich doch eure inneren Sinne ausbilden möchte, so hält euch dieses schöne Sinnliche dann eben in Bezug auf Mich nur wieder sinnlos auf, und ihr verfügt von daher auch nicht über irgendeine Kraft der Liebe und schon gar nicht über eine Willenskraft, anderen geistig, d.h. uneigennützig in Meiner Liebe zu helfen. Ihr könnt den anderen in diesem Stadium eures Bewußtseins ja nur das geben, was ihr euch selbst gebt, was ihr vorher auch von anderen genommen - oder geistig gesagt - gestohlen habt, denn von Mir habt ihr es ja noch nicht bekommen können. Ihr könnt den anderen deshalb nur das Schöne vermitteln, was ihr selbst noch von Luzifer bekommt, ob von euch oder anderen, das ist nun einerlei. Wie wollt ihr also den anderen deren häßliche Seite nehmen, wenn ihr nicht so stark in der göttlichen Liebe seid, daß ihr ihn in allem ertragt, vor allem auch ertragt, wenn er euch nicht seine schöne Seite zeigt, sondern wenn er, ehrlich wie dies nun einmal ist, auch seine häßliche Seite nicht verschweigt? In diesem Stadium wollt ihr noch seine schöne Seite genießen, ihr wollt unbewußt also noch hurerisch tätig sein und könnt dessen andere Seite nicht ertragen. Nun, ehrlich ist das nicht gerade von euch, aber das könnt ihr auch erst erkennen, wenn ihr das hier Gesagte überhaupt erst versteht, und das sind nicht so viele, wie man meinen möchte. Diese Definition eures luziferischen Bewußtseins findet ihr allerdings in keinem Lehrbuch über Offenbarungen, jedenfalls nicht so deutlich auf euch bezogen, denn die äußeren Sinne, welche der Verstand beherrscht, lügen sich noch immer so hübsch fein nach außen weg und übertragen damit den eigenen, unreifen Zustand immer nur auf die andern.

  7. Gut, gehen wir einmal davon aus, daß euch dieser Zustand an euch nicht mehr behagt und ihr nicht nur Lippenbekenntnisse gebt, sondern mit Herzblut an euch arbeiten möchtet, damit auch euer Leben einen Sinn macht in der geistigen und nicht in der nur sinnlichen Bedeutung, dann habt ihr ja einiges zu tun. Aber diesmal nicht mit anderen, sondern vorwiegend mit euch selbst und ihr müßt obacht geben, nicht wieder in die alte Welt eures Verstandes zu laufen, um dort zu stranden, ihr dürft euch also nicht mehr von Worten berauschen lassen oder auch nicht von Menschen berauschen lassen, welche in ihrem Rausch glauben, göttliche Worte zu sprechen oder aufzuschreiben, wo es doch nur die alte Welt der Weisheit Luzifers ist. Ihr braucht sicherlich keine Prophezeiungen, und auch der Unsinn, daß in einem ominösen Kalender der Maya z.B. vom Untergang des vierten Reiches gesprochen wird oder daß der Kalender im Jahre 2012 zu Ende sei, sollte euch, die ihr doch diesen sinnlichen Zustand des Schönen an euch überwinden wollt, um zum wahrhaft Göttlichen in euch zu gelangen, überhaupt nicht mehr interessieren. Die Maya in dieser Form, wie ihr euch das geschichtlich vorstellt, gab es überhaupt nicht, aber dafür gab und gibt es jenen Zustand, in welchem auch diese Maya standen und gab es jenes Maja, also jene andere vordergründige Welt der buddhistischen Tradition, die bis heute noch Bestand hat. Wenn ihr wirklich wissen wollt, was dieses Wort bezeichnet, wenn ihr wirklich ernstlich bestrebt seid, die alten Maya-Mythen und die anderen Zustände des menschlichen Bewußtseins zu überwinden, um endlich einmal hinter diese vordergründige Welt zu schauen, dann müßt ihr dieser luziferischen Welt in euch auch eine eindeutige Absage erteilen, denn die Welt der Maya oder die Welt der Buddhisten oder auch eure Welt ist die Welt Luzifers.

  8. Was eure Forscher nicht berücksichtigen und sie mangels geistiger Reife auch nicht verstehen würden, ist, daß selbst Buddha, die alten Maya, Azteken, Tolteken bis hin zur Neuzeit, also auch zum Dalai Lama und so auch bis hin zu euch selbst, ihr alle noch in der luziferischen Weltsicht gefangen seid, wo einige ein wenig hinter diese vordergründige Welt der Sinne, der Lust und Angst geschaut haben, wo aber außer Mir, Jesus Christus, niemand anderer in der Lage ist und auch nur der in der Lage sein wird, dem Ich solches zugestehe, wie eben die Welt jenseits des luziferischen Schleiers ausschaut. Wie ihr aus Meiner Haushaltung Gottes wißt, (Lorberwerk) so gibt es eine Urmenschheit die, weil Ich viele Meiner Gottesstreiter von oben inkarnieren ließ, dann auch eine mehr oder weniger einheitliche Sprache besaßen und die, als viele von ihnen vor der Sündflut nach Ägypten, Japan und China ausgewandert sind, dann eben auch ihre Sprache und ihre Aufzeichnungen mitgenommen haben und sie dort je nach den Umständen angepaßt oder ein wenig verändert wurden. Diese Ursprache der Menschen gibt es naturgemäß in jeder heutigen Sprache mehr oder weniger deutlich, denn die Sprachen sind lebendig und zeigen die geistige Reife der Völkerschaften an, die sie sprechen. Als z.B. seinerzeit im indischen mongolischen Raum sich eine Hochkultur befand, da wurde auch dieser Standpunkt des Luziferischen beleuchtet, freilich nicht in der Weise, daß man von Mir als Jesus wußte, denn Ich war seinerzeit für das noch unreife Bewußtseinsstadium dieser Menschen noch nicht geboren, aber diese Menschen wußten eben auch um die Vordergründigkeit des Seins und haben die entsprechenden Begriffe dafür gehabt und die Vorstellungen von Maja geprägt, denn sie besaßen noch das alte Buch Henoch, welches sie als Heiligtum betrachteten, und schon als die Römer während Meiner Zeit zu ihnen vorgedrungen sind, haben die buddhistischen Priester mit diesem Wissen Schindluder getrieben und die armen, ihnen anvertrauten Menschen versklavt und Maya wurde zur Mutter von Buddha erklärt, und es wurde damit in ähnlicher Weise gehandelt, wie dies die katholische Kirche ein halbes Jahrtausend später auch tat, indem sie Maria zur Gottesmutter erklärten. In der Vorstellung der Völker wurde, wenn man auf die Ursprache schaut, dann aus dem luziferischen Stadium der Begriff Maja, also "allmächtige Mutter" gebildet, und diesen Begriff übertrug man Jahrhunderte später dann auf Maria, die auch als Marja bezeichnet wird und daß dies die alten Germanenstämme der Sachsen und Alemannen in Süd - und Mittelamerika auch taten und den Begriff der Maya für den mittelamerikanischen Zweig prägten, sollte euch dann auch nicht verwundern.

  9. Ebenso ist es später mit Völkern in anderen Erdteilen gewesen, die jeweils in ihrer Hochblüte in einem ähnlichen, manchmal auch deutlicherem Wissen standen und die also deshalb in diesem Reifezustand ihres Bewußtseins stehen konnten, weil sie zum einen sich aus den Einwanderern der germanischen Stämme der Angeln, Sachsen, Alemannen, Friesen und anderen ergaben, die ihre Schriften mitgenommen hatten, die auch um Mich wußten, wenn auch nur in der Form, daß sie Mich mehr als Sohn Gottes identifizierten -  und deshalb auch, weil sie immer aus den Sternen her bevölkert wurden in der Weise, wie Ich dies deutlich im Lorberwerk mitgeteilt habe. In den alten Kodizes der Azteken oder Maya und anderer kann man das auch deutlich erkennen, wenn man sich die Mühe machen würde, die altdeutschen Buchstaben und Worte, welche jener in Stein gehauener Formalsprache zugrunde liegt, auch annehmen zu wollen. In all diesen Kodizes ist von Mir die Rede, wenn auch mehr in der Weise, daß Ich als "alumehen Cot" allmächtiger Gott angesprochen werde.1 Doch weil die heutige Menschheit insgesamt  - und hier also auch der Westen -  nicht über diese Reife verfügt, die Vordergründigkeit des Seins zu erkennen, so können sie auch nicht diese alten Kulturen verstehen, können in ihnen nicht die Verbindung zu heute sehen, können nicht feststellen, wie die Römer von den Germanen, die Germanen von den Römern, die Griechen von den Römern und Germanen abhängig waren, wie die Römer die stark wachsenden Germanenvölker bis nach Afrika (Friesen) ansiedelten oder daß zu solchen Zeiten auch viele Germanenstämme die Erdteile bereisten und sich dort ansiedelten, wie alle Sprachen insgesamt noch immer auf eine Ursprache hinweisen und daß vor allem gerade die althochdeutsche Sprache, jene Sprache, die jahrhundertelang gesprochen wurde, das verbindende Glied der Nationen war und es gerade diese Sprache ist und war, die in ihrer geistigen Reife die Vordergründigkeit Luzifers deutlich macht.

  10. Wenn ein Volk, so wie seinerzeit die Römer, die Germanen, die Maya, die in bewußter Kenntnis von Mir als der konkret gewordenen Gottheit standen, sich deshalb bis zu 1000 Jahren halten konnte, die Maya allerdings nur einige Jahrhunderte, so gehen sie in der Entwicklung die Stadien der Jugend, der Manneszeit bis hin zum Greise durch, und wenn sie in allen Zyklen an Mir festhalten oder wenn sie zumindest einmal von Mir berührt werden, dann können sie also auch die zwei Zustände des Schönen und Häßlichen überwinden und können die "Maja" ihrer Vorstellungen durchbrechen und mithin zum wahren Gott in Mir, Vater Jesus, gelangen. Doch wenn sie das nicht durchhalten oder zu früh abbrechen, wie z.B. bei den Maya, den Atzteken, geschehen und ebenso ist es auch auf dem Nordamerikanischen Kontinent geschehen, wo sich die Rothäute im Prinzip auch auf die Einflüsse der alten germanischen Stämme zurückführen lassen, welche in früher Zeit noch alle Kontinente mehr oder weniger erfolgreich besiedelt haben, so kommt daraufhin eine andere Nation, wie dies deutlich mit den Inka geschah, und der wieder ins Primitive zurückgesunkene Gottesbegriff wird mit Leid und Kummer, wird mit viel Trübsal dafür bezahlen, daß er das Göttliche in sich dem sinnlosen Sinnlichen geopfert hat und Luzifer-Satan wieder vermehrt ins Bewußtsein dieser Völker gerückt wurde.

  11. So entbehrt es nicht einer gewissen Gerechtigkeit, wenn man darum weiß, daß z.B. der südamerikanische Kontinent von einer handvoll Germanenkrieger erobert wurde und deren Nachfolger, weil sie am Schönen und Guten ihrer Seele zerschellt sind und das Göttliche in sich nicht haben weiter entwickeln wollen, dann ihrerseits wieder von einer handvoll, diesmal spanischer "Germanenkrieger" nur einige Jahrhunderte später unterworfen und vernichtet wurden. Genauso wird es auch sehr deutlich in den Schriften der Bibel geschildert, was mit den alten jüdischen Völkern geschah, wie es hin- und herwogte und wie mal das eine oder das andere Volk den Jubel davontrug, bis es doch wieder an der häßlichen Seite in sich zerschellt ist, und wenn man auf die heutigen Juden schaut, so sieht man dieses Prinzip noch immer. Nur das Volk, welches Mich im Herzen erwählt, hat den Sieg errungen. Wer Mich im Herzen trägt, ist unbesiegbar!

  12. Gut, nach diesem kleinen Ausflug in die Geschichte kehren wir wieder zu den Gottesstreitern zurück und ihr könnt wieder deutlicher verstehen oder auf "Deutsch gesagt", ihr könnt jetzt wieder klarer sehen, daß, was euch im Kleinen so ständig begegnet, für ein Volk oder Land im Großen auch nicht anders sein kann. Ich allein bin die Pforte, von der aus man in den himmlischen Zustand gelangt, welcher über diese Seite des unsinnigen Kampfes erhaben ist. Also, wie sollt ihr kämpfen? Indem ihr weder gegen das Häßliche streitet, noch für das Gute kämpft, denn beide Seiten gehören dem Gegner in euch! Sie halten euch nur ab von der so notwendigen Beziehung zu Mir, und daher habe ich euch einige Beispiele der Völker genannt, die darin untergegangen sind, weil sie sich vom Gegner in sich haben aufhalten lassen. Das ist ja ebenfalls euren Vorfahren geschehen, zuletzt während der Diktatur des 3. Reiches, welches eben nicht Mein Reich der Liebe war, sondern, wie ihr sicherlich ziemlich deutlich wahrnehmen könnt, es ein Reich Luzifers gewesen ist und damit auch nicht viel anders als wie es heute ist, wenn auch viele Strukturen von damals heute verfeinert wurden, daß ihr sie nicht sogleich erkennt, aber heute ist noch alles vorhanden, was auch damals gewesen ist. Und doch bin Ich bei euch und möchte nicht, daß ihr da in die Sinnlichkeiten flieht, möchte also keinesfalls, daß ihr in die sinnlosen Begierden, die nutzlosen Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen flüchtet, sondern das ihr euch eurer vordergründigen Welt auch stellt. Das ist also der wahre Kampf Meiner Kinder, die darum Krieger oder Streiter heißen, von Mir aus so benannt werden, weil sie in sich die Einheit Meines Geistes herbeiführen, weil sie nicht mehr gegen Gut und Böse streiten, sondern weil sie Meine Liebe dagegenhalten. Wer das vermag, für den werde Ich Selbst das Schwert führen   und wer mag Mir widerstehen?

Das wieder ein wenig mehr von dem, was es heißt, Mein Kind zu sein. Amen.

1 Vergl. Popul Vuh u. Chilam Balam Buch der Maya

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