Luzifers Kinder

 

Sonntag, 10. Mai 2009 17:35 Uhr M

Luzifers Kinder

  1. Ja, Mich lieben bedeutet, daß man Mich in der Gegenwart liebt, daß man Mich in seiner gegenwärtigen Situation liebt und nicht, daß man sich an Mich nur in seinem Gedächtnis erinnert. Es ist ein großer Unterschied, auf den Ich schon hingewiesen habe und diesen Irrtum, sich an Mich nur in der Vergangenheit erinnern zu wollen, haben schon die damaligen und die heutigen Juden so teuer bezahlt, weil sie ob dieses Irrtums dann dem Gegner in sich erlegen sind. Allerdings ist das auch ein Entwicklungsprozeß, bei welchem Ich für die meisten Menschen noch ungefähr 2000 Jahre in der Vergangenheit ruhe, und erst durch die Entwicklung des Bewußtseins, der Entwicklung in der Liebe und Nächstenliebe, werde Ich diese 2000 Jahre von der Vergangenheit bis zurück in die Gegenwart geliebt und werde erst dann bewußt wahrgenommen. Aber diese 2000 Jahre von der Vergangenheit bis in die Gegenwart muß das Bewußtsein Meines Kindes überbrücken können, muß es sich also weiterentwickelt haben, denn sonst reicht die gegenwärtige Kraft des gegenwärtigen Bewußtseins nicht aus, um die Apokalypse seines Zustandes zu überwinden.

  2. Wir sprachen darüber, und wer aufmerksam war und diese Eingebungen, die Ich dem Gemüt des Kindes zugänglich gemacht habe, dann auch in all der Liebe aufgenommen hat, der wird an sich selbst dann schon die Wahrheit dieser Worte der Liebe fühlen und wird in Zukunft aufmerksam sein, was die Fallen seines Bewußtseins angeht, das sich doch noch so leicht in diese Form der Zeit und der Gefühle verirren kann. Aus diesen Zeitformen oder anders gesagt, aus diesen Zeitfallen von Vergangenheit und Zukunft kann man nur herauskommen oder sie, wenn es geht, auch vermeiden, wenn man Mich, d.h. also diese Präsenz Meiner Gegenwart denn auch tatsächlich in seiner Gegenwart erlebt, ohne sich in die anderen Zeitformen flüchten zu müssen. Nur die Liebe ist stark genug, um die gegenwärtige Form der Zeit als Gegenwart auszuhalten, weil sich in dieser Liebe die Zeit verflüchtigt, weil sich die Zeit an dieser Liebe denn auch schon die Zähne ausbeißt, denn der Zahn der Zeit kann dieser Liebe nichts mehr anhaben. Das solltet ihr beachten, denn ohne diese Liebe zu Mir in eurer Gegenwart, kann Ich euch auch nicht der gegenwärtige Jesus sein. Es gibt ja genügend auch liebevolle Menschen, die glauben, daß sie mit Mir in einer tiefen Liebesbeziehung und von daher auch in einer tiefen Ansprache stünden, und doch ist es nicht so, weil sie in diesen 2000 Jahren von der Vergangenheit bis zur Gegenwart - bis zu Mir persönlich - eben noch nicht hinreichend freigeliebt sind, weil sie in dem einen oder anderen Bereich dann doch noch geistig zu träge waren, und von daher fehlt ihnen auch die Kraft und die Überzeugung, und ihre Worte bleiben leer, bleiben also so vergänglich, wie auch sie sich in dieser Zeit verloren haben. Es fehlt ihnen also die gegenwartsbezogene Kraft zum Wirken, und die Worte, mit denen sie sprechen, flüchten in eine ebenso leere Zukunft, grenzen damit schon ans Irreale.

  3. Wenn solche Menschen über Mich sprechen, so sprechen sie beileibe nicht aus Mir heraus, sondern es spricht noch immer ihr Bewußtsein, welches sich im Gedächtnis oder in die Zukunft flüchtet, es ist ihr Ichgefühl, durch zu viele Gebrechen noch immer nicht in der gebotenen Reinheit und Kraft von Mir. Diese gebotene Reinheit und Kraft aus Mir wird demjenigen zuteil, dem vor allem daran gelegen ist, daß Meine Gebote in der gebührenden Liebe und Achtung eingehalten werden. Solch ein Mensch verkehrt denn auch schon sicht- und fühlbar mit Mir, und seine Worte sind, weil aus Mir, dann auch mit einer Kraft und Kompetenz geprägt, die genau so in der Gegenwart wirken, wie es der Sprechende, der Mich lieb hat, auch beabsichtigt hat, und diese Worte sind dann nicht leer und sind nicht in dieser Resignation, wie sie der Leere zu eigen ist, die über die Kraftlosigkeit ihres Zustandes sich beschwert und jammert und klagt.

  4. Es ist wichtig, daß ihr Mich aus eurer Vergangenheit und da auch aus eurem euch angelesenen Lorber-Werk bis in eure Gegenwart freiliebt, daß Ich euch vor allem der gegenwärtige Jesus als gütiger Vater bin und, so ihr hin und wieder strauchelt, denn auch schon der gestrenge Schöpfer bin, der euer Leben bewahrt, der es euch garantiert. Nun sind gerade diejenigen, die Ich als Luziferisten bezeichnet habe, vorwiegend im Alten Testament gefangen, und viele von ihnen haben sich die Bibel auf ihr Fähnlein geschrieben und springen als Junker derselben, als Fahnenjunker, denn auch auf allen Veranstaltungen herum und stören damit die Entwicklungen der Liebe, die Ich den Meinen angedeihen lasse, und in dieselbe Sünde, also in denselben Fehler verfallen viele Meiner Lorber- Dudde, Swedenborg- und Schumi- Kinderchen, die ebenso dem vergangenen Werke oder genauer gesagt, dem in der Vergangenheit im Grab der Eigenliebe und Selbstüberhebung gefesselten Jesus in sich huldigen und nichts davon wissen wollen, daß Ich in diesen drei Tagen doch die Finsternis der Menschheit besiegte und damit auch die Finsternis ihrer Seelen überwinden will. Freilich kann Ich für die Kinder Luzifers, die Meinetwegen auch all diese Offenbarungswerke rauf- und runterbeten können, nichts Belebendes tun und sie aus dem Grab des Lazarus befreien, wenn sie nicht den auferstandenen, wenn sie nicht den gegenwärtigen Jesus in ihrem Herzen wirken lassen wollen, wenn sie also aus dem Gericht des Alten Testaments und dem Gericht der Vergangenheit nicht freiwerden wollen, wenn sie also das Alte Testament als Auge um Auge und Zahn um Zahn bis in ihre neue Zeit hineintragen, wenn sie nicht die Liebe an die erste Stelle setzen, sondern wenn sie weiter in ihrem lotterhaften Hurenbette eines liebeleeren Glaubens an Mir als die strafende Gottheit interessiert sind, weil sie selbst als Pharisäer und Rechtsgelehrte ihren Ehebruch mit Mir aufs Äußerste verdammen, allerdings nicht gegenüber sich selbst, denn soweit reicht ihre gegenwärtige Liebe ja nicht, sondern die Verdammnis reicht dann gerade aus, um ihre unschuldigen Geschwister anstelle sich selbst zu verdammen.

  5. Das sind die Kinder Luzifers, die sich zwar als Meine Kinder ausgeben und davon sprechen, daß sie alle Meine Werke kennen würden, doch da sie diese Kenntnis nur wieder ihrer Rinde im Gehirn angedeihen lassen und ihr eigenes Herz stumm gemacht haben, so reichen sie von daher den Ihrigen denn auch nur Rinde statt Brot und wundern sich, daß die so von ihnen als bevorzugt Bezeichneten dann vor Gram und Kummer sterben, und auch das kreiden sie Mir an, daß sie ihren Ehepartner verloren haben, daß sie ihre Kinder verloren haben, daß sie selbst die Liebe verloren haben, und und und. Ja, solche, geistig noch sehr trägen Kinder, die mit dem Zeigefinger in der Hand vor allem und jedem warnen, denen die Offenbarungen Meiner Kinder nicht rein genug sind, den Lorber lassen sie vielleicht noch gelten und, da in ihnen noch ein sehr starker Richt- und Geilheitsgeist zu finden ist, so lassen sie auch noch den Swedenborg gelten, doch von anderen nehmen sie nur an, was sie in ihrem Eigensinn bestärkt, und wenn da nichts groß Bestärkendes ist, weil ja gerade dieser Eigensinn die Ursache allen Übels ist, so reagieren sie überaus beleidigt und beleidigen, polemisieren, klagen an und verhalten sich damit ähnlich jenen, denen man ihr geliebtes Fleisch weggenommen hat und die nun nichts mehr haben, womit sie ihrem hurerischen Eifer frönen können. Wem die Liebe zu Kopf steigt und wer das Herz nicht mehr kennt, wenn also keine verzeihende Liebe das Gemüt bewegt, dann haben solche Kinder das Erbe Luzifers angetreten und niemand kann ihnen irgend etwas recht machen, außer sie sich selbst. Dann bin noch nicht einmal Ich als Vater oder Helfer gefragt, sondern solche halten nur eine innige Einsprache mit ihrem Gedächtnis, dort gleichen sie ab, und dort halten sie sich eifersüchtig an das, was ihnen ihr geliebtes Wissen offenbart. Ihr Wissen ist noch sehr viel stärker als es ihre Liebe zu Mir ist, und von einer Liebe zum Nächsten schaut schon gar nichts heraus, außer dieser Nächste ist, ähnlich wie sie, auch ein Wissender, aber dann gibt es eben die leidige Konkurrenz. Solche Kinder sind noch sehr krank in ihrem Gemüte, und Ich habe sie wohlweislich auch auf diese Erde gelassen, damit sie an Leib und Seele genesen. Doch ohne eine gewisse Demütigung und ohne innere Zucht und Ordnung geht es freilich nicht. In der Gegenwart solcher noch sehr luziferischen Kinder bin Ich auch kaum anzutreffen, denn vor lauter Wissen und Rechthaben und vor lauter Gelehrtentum sehen sie den Nächsten, geschweige denn Mich, nicht, sondern sie sehen nur, was ihnen ihr luziferischer Verstand mit seinen Sinnen vorgaukelt.

  6. Das ist ein weiterer Reifeprozeß für Meine wahren Kinder, die Mich liebhaben und die Meine Liebe auch ihrem Nächsten angedeihen lassen, daß sie solche Luziferisten unbeachtet lassen und sich mit ihnen nicht in eine nichtssagende und fruchtlose Streiterei einlassen. Wie Ich schon sagte, hätte Mein Schumi damals besser getan, solche Lorbergruppen und Verlage zu meiden, anstatt sich mit ihnen anzulegen. Ich Selbst halte die Hand über alle und weiß am besten, wann die Zeit für solche Luziferisten abgelaufen ist, aber andererseits benötige Ich sie auch, um den Reifezustand Meiner Kinder zu prüfen, denn wer sich an solchen stößt, der hat noch selbst genügend luziferische Geister in sich und vergißt darüber die uneigennützige Nächstenliebe, vergißt darüber Mich. Es wird nicht gekämpft, Meine Kinder, denn das ist ja genau das, was diese Luziferisten tun und euch aufzwingen wollen. Es wird geliebt! Nur die Liebe, die ihr von Mir erhaltet, überwindet auch den Luziferisten in euch. Es ist eine harte Schule, in die Ich euch gebracht habe, die ihr allerdings auch selbst wolltet. Aber diese harte Schule muß auch sein, damit ihr gegenüber diesen Trieben in euch auch streng genug seid, und das seid ihr, wenn ihr in der Liebe zu Mir und dem Nächsten stark genug seid. Streng zu sein um der Strenge willen ist unsinnig und geschieht, wenn man noch Angst vor der Liebe hat, wenn man dieser Liebe nicht traut, sondern nur seinem eigenen Urteil und seinem Verstand traut. Diese Strenge schlägt dann in Bitterkeit und Resignation um. Ich brauche gewiß keine bitteren Kinder und keine kalten Verurteiler von Zuständen, die, so bitter diese Zustände auch sind, andererseits auch wieder sein müssen, damit sich an ihnen das Gotteskind in all der Liebe bewährt.

  7. Ich will noch viele aus euch an Mein Herz ziehen, denn ihr seid noch sehr in diesem luziferischen Wahn gefangen. Ihr könnt mit diesen Worten vorerst auch nichts anfangen, und viele von euch werden erst im Jenseits darüber grübeln und nachsinnen, warum Ich euch zu Lebzeiten denn nicht wohlgesinnt war, und erst drüben wird euch ein Licht aufgehen, daß Ich nur dem wohlgesinnt bin, der dem Nächsten wohlgesinnt ist, denn Ich bin euch ja Selbst der Nächste. Viele sind verletzt, daß Ich sie luziferisch heiße, denn sie halten das noch für eine bewunderswerte Eigenschaft, daß sie ihr Wissen über die Liebe stellen. Wenn es jedoch in Meiner Ordnung so wäre wie sie glauben, dann hätte ja auch das Wissen eine Frucht, doch Mir und den meisten anderen ist nicht bekannt, daß das Wissen, welches sich über die Liebe stellt, irgendeine lebensfähige Frucht gebären könnte. Erst wenn das Wissen in der Liebe gekreuzigt ist, erst wenn der luziferisch-illuministische Verstand sich in all der Demut seinem Herzen zugeneigt hat und mit anderen mitfühlt, erst dann gibt dieses Wissen sich frei, erst dann öffnet sich das Licht der Liebe, gleitet auf dieser Liebe und gelangt hin, wo es die Liebe hinträgt und nicht hin, wo es sich von selbst hinbewegt, erst dann gibt es die Auferstehung all des göttlichen Wissens in der wahren, weil in der göttlichen Liebe, und der vormals luziferische Verstandes- und Gedächtnismensch wird sich zum edlen Liebesmenschen verwandelt haben, zu Meinem wahren Kinde. Damit solches für euch auch tatsächlich geschieht, gab und gebe Ich euch eure Nächsten, gebe Ich so eigentlich Mich Selbst in euren Nächsten. Nehmt sie an, so habt ihr Mich schon angenommen. Aber nehmt Mich und nehmt sie in der Liebe an, sonst habt ihr nur euer Fleisch und nur euer Wissen angenommen.

Amen. Amen. Amen.