Kleine geschichtliche Betrachtung

Sonntag, der 22. Juli 2012    8:30 Uhr   M

Kleine geschichtliche Betrachtung

  1. Blicken wir wieder einmal im besagten Thema nach Außen auf die Welt und betrachten den sich in der Außenlebenssphäre niederschlagenden Nervenäther, dann finden sich dort, ähnlich den Lebenssphären innerhalb der Familien, auch dieselben Entwicklungsabfolgen des Nomaden, Heiden und des Christen vor, wie wir sie vor geraumer Zeit schon angesprochen haben. Befinden sich innerhalb einer christlich gesinnten Nation dann auch schon mehrheitlich Familien, die ihren Nervenäther im Innenbereich ihrer Familien nicht nur im gegenseitigen Streit verplempern, sondern arbeiten die Mitglieder der Familien im christlichen Sinne Hand in Hand, dann wird allerdings ein beträchtlicher Anteil dieses Äthers auch für den Außenbereich zur Verfügung stehen, so daß sich nach Außen hin eine wohltuende und beruhigende Wirkung zeigt. Das ist im heidnischen oder im nomadischen Umfeld nicht möglich, weil in diesen noch primitiven Gemeinschaften der Hauptteil des Nervenäthers für die eigenen und egoistischen Zwecke vergeudet wird und jeder noch darum ringt, sich den größten Anteil daran zu verschaffen.

  2. Es müßten denn schon vergeistigte und in der Nächstenliebe bewanderte Heiden sein, die schon nahe einem Gottesbegriff stehen, damit sich in der Außensphäre solcher Familien eine diesbezügliche Wirkung äußert, doch im Eigentlichen beginnt sich der Außenäther als Lebensumfeld erst innerhalb der in einem Gottesbegriff stehenden Menschen zu entfalten und hier besonders bei jenen, die sich tatsächlich an christliche Werte orientieren und denen Ich schon etwas bedeute. Freilich habe Ich Mich den Heiden seinerzeit zugewendet (denn die Meinen wollten nicht) damit aus diesen Heiden Christen werden und das hat auch so leidlich funktioniert, denn diese vormals heidnischen Völker, zu denen das Licht gekommen ist, haben in ihrer Entwicklung ebenso diese drei Stadien durchlaufen, wie das auch schon jeder Einzelne von euch für sich erlebt. Die Völker mußten ihr Nomadenstadium in schweren Kämpfen gegen die Römer ablegen und die Römer selbst wurden dabei zum christlich gesinnten Vater, der in Rom dann auch schon seinen Tempel als Zeichen seiner väterlichen Gewalt in der Stellvertretung Gottes erhielt. Daß auch hier nicht alles Gold ist was glänzt, dürfte allseits bekannt sein und so wollen wir uns damit auch nicht aufhalten, was der Vater in seiner Stellung gegenüber seinen nunmehr heidnischen Kindern alles getan oder nicht getan hat. Jedenfalls sind dessen Kinder immerhin Heiden und später sogar noch Christen geworden, so daß das ganze Abendland eben ein christliches Abendland geworden ist.

  3. Als nun die Kinder, das Erbe ihres Vaters annehmend, ebenfalls darangingen, diesen christlichen Gedanken aufzugreifen um sich selbst als Vater oder Mutter mit ihren eigenen Nationen und denen ihrer Kinder im Weltgetriebe zu behaupten, da verlor sich dann doch schon die alte Kraft und Zähigkeit jenes germanischen Nomadenvolkes, aus dem die späteren Christen hervorgingen und das nicht etwa, weil die Römer dort als gestrenger Vater ihrem Kinde zu wenig Freiraum ließen, sondern deshalb, weil das alt und kränklich gewordene Rom in seinem Eigensinn ähnlich dem Tempel zu Jerusalem, den Rom in der Nachfolge beerbte, sich an seinen Kulten und äußeren Zeremonien festhielt ohne den inneren Geist aus Mir heraus dem Vorzug zu geben.

  4. Damit verhielt sich das in den vorhergehenden Jahrhunderten durchaus väterlich und in seiner Erziehung gegenüber den Germanen auch liebe-streng gewesene Rom dann in seiner mütterlichen Gesinnung, die gerade auch durch den Tempel zu Rom sichtbar geworden ist, auch nicht anders als wie es eine sich an ihren Kindern klammernde Frau von heute tut, die ihr Kind schwächt und aus ihm ein Muttersöhnchen macht. Diesen Vorwurf muß sich Rom auch gefallenlassen, daß es sich später zu sehr an seinen Kinder geklammert hat und sie ähnlich ausgesaugt hat, wie das eine Frau von heute tut, die ihr Kreuz ja schon vehement von sich wirft und das umso schneller, je mehr sie sich emanzipiert dünkt. Die heutigen Frauen verstehen ihre Emanzipation ja auch als Antwort auf das ihnen von Mir auferlegte Kreuz und deshalb können sie weder mit Mir noch mit ihrem Kreuz etwas anfangen und somit verwechseln selbst "christlich" gesinnte Frauen, die ihr Kreuz allerdings ablehnen, auch schon Nervenäther mit dem wirklichen Geist und demzufolge auch Luzifer mit Mir. Es ist zwar dieser verdorbene Zustand der Seele nicht überall eingerissen, doch in der Mehrheit hat er sich schon durchgesetzt.

  5. Aber zurück zu Rom, und dieser Punkt hier verdient eine besondere Betrachtung und auch Bewertung, hat doch gerade dieses Rom unter der Leitung der Cäsaren schon vom ersten Moment an, wo Ich meine irdische Laufbahn betrat, unter Kornelius und Cyrenius als die die weltliche Gewalt innehabenden Amtsträger und Vertreter der kaiserlichen Familien, alles in seiner Macht stehende dafür getan, daß es ein guter Vater seinen Kindern werde, die, daß dürft ihr auch nicht zu gering anschlagen, ja noch in einer großen Wildheit standen und sich gewiß nicht freiwillig ihrem seelischem Vater unterstellten.

  6.  Ihr könnt euch auch denken, daß der Einfluß gerade von Cyrenius, Kornelius und von Agrikola nebst einigen anderen, bestimmt auch wichtig gewesen ist1 und daß sie auch die nächsten Cäsaren und vor allem auch Tiberius in seinen Handlungen bewogen, - allerdings für die Betreffenden noch unbewußt, - diesen christlich väterlichen Gedanken als Gestalter und Ausbilder der Seele gerade auch der germanischen Völker sehr ernsthaft und zielstrebig anzugehen, so daß hier schon der Keim gelegt wurde, daß dieses germanische Volk und hier eben die Deutschen das göttliche Erbe ihres römischen Vaters annehmen würden.

  7. Die Römer haben es von den Juden übernommen, denn die Juden haben sich seinerzeit aus ihrer väterlichen Position gegenüber den Völkern aus eigenem Wollen verabschiedet. Gerade auch durch die ersten Amts- und Würdenträger der kaiserlichen Familie, die, wie gesagt, in eine konkrete Liebesbeziehung zu Mir standen, wurde der Grundstein gelegt und hier ist der väterliche Ursprung des römischen Volkes gesetzt, denn Vater der Völker darf und kann nur sein, wer einen Gottesbezug herstellt. Die Juden gaben ihren Gottesbezug allerdings nicht auf, aber sie gaben Mich als konkret gewordenen, ihnen persönlich entgegenkommenden Jehova auf und eben deshalb war es nicht mehr möglich, daß sie nun noch die anderen Nationen hätten in ihrer Seele ausbilden und weiterführen können als sie selbst es sind bis hin zu diesem konkret, sichtbar gewordenen göttlichen Vater hin, der Ich euch geworden bin.

  8. Auch ein jeder irdische Vater muß einen Gottesbezug haben, sonst ist er kein Vater. Das ist kein Widerspruch, wie ihr denkt, denn Vater zu sein hängt nicht davon ab, ob ein Mann da seinen Samen in eine Frau legt die daraufhin schwanger wird und ein lebensfähiges Kind gebiert, sondern "Vater sein" bezieht sich mehr auf diese erziehungsmäßige Fähigkeit, die Seele des Kindes in Bezug auf göttliche Werte auszurichten. So gibt es Nomadenvölker und ebensolche Nomadenväter und dennoch sind sie nicht als diese Väter anzusehen, die ihren Kindern da etwas göttliches würden ausrichten wollen, sondern dies obliegt den über ihnen stehenden heidnischen Völkern die ihrerseits wieder von den christlichen Völkern dominiert werden.

  9. Erst unter einer, im konkreten Gottesbezug stehenden Nation, kann sich der Nervenäther gewissermaßen akkumulieren, also aufspeichern, denn er wird nicht mehr durch dieses unbändige Triebleben des typischen Nomaden verschleudert. Wenn dann bei solchen, die eines höheren Lebenszweckes wegen darum gerungen haben, sich ihre nervliche Energie aufzusparen, sich dann auch schon dieser höhere Zweck meldet und offenbart, und sich die Gottheit dann bewußt und konkret vorstellig machen kann, - weil der so in seiner Haushaltung sorgsam umgehende Mensch sich dafür vorbereitet hat daß nun innerhalb des Nervenäthers als Nervengeist sich dann also tatsächlich der wahre, göttliche Geist zeigen und äußern kann, - so muß das ja wohl auch eine unvergleichlich größere Wirkung hervorrufen als wenn es nur der Nervengeist wäre.

  10.  Deshalb spürt und fühlt ihr in der Sphäre solcher wirklichen Christen, die da keinesfalls nur Namenschristen sind, auch eine äußerst wohltuende und belebende Wirkung und die rührt allein vom Geist her, der sich schon innerhalb des Nervenäthers frei bewegen kann. Im Ätherraum außerhalb der Erde herrschte ja ebenfalls ein sehr reines Medium welches nun allerdings durch der Menschen Einfluß wenigstens in Erdnähe schon so ziemlich verunreinigt wurde, doch außerhalb dieses irdischen Einflusses ist noch alles intakt. Doch die anderen Planetenbewohner sind sich durchaus darüber im Klaren, wie schlimm der alles verpestende Anteil der irdischen Menschen innerhalb ihres Sonnensystems ist und es herrscht darüber eine große Betrübnis.

  11. Wenn sich also innerhalb der Außenlebenssphäre eines Mich über alles liebenden Menschen, der seinen Nächsten auch wahrhaft zugetan ist, daraufhin dessen Ätherraum wieder reinigt und dem Geist somit kein Hindernis gesetzt ist, dann wird damit dessen Außenätherkreis mehr und mehr von Meinem Geist durchdrungen und dessen Seele als im Verbund mit ihrem Geist stehend, hört und sieht und weiß nun alles innerhalb dessen, wo sich ihr Geist im  Nervenäther aufhält. Gerade so hübsch luziferische Seelen, die im  Vermögen stehen viele Menschen innerhalb ihres luziferischen Bannkreis zu halten, halten also andere Seelen deshalb in ihrem Bann, weil sie durch die Summe ihres aufgespeicherten und sich auch durch Raub und List zusammengerafften Nervenäthers weit über der dem Normalmenschen zugänglichen nervlichen Energie stehen. Deren Umkehr und Ausrichtung auf Mich ist dann auch schon ein mühseliger Prozeß doch er ist darum lohnenswert, weil mit der Um- und Rückkehr zu Mir auch sobald die solch einem Menschen folgenden Anhänger gewonnen werden können.

  12. Gelingt es aufgrund des freien Willens allerdings nicht, daß sich solch ein Mensch besinnt und bekehrt, dann wird er allerdings auch um die Anzahl seiner durch seinen Luziferismus versklavten Anhänger abgestraft und sein Schicksal ist beträchtlich schlimmer als von jenem, der nur für sich allein dahinlebt. Doch die Seligkeit ist andererseits auch unvergleichlich höher, wenn denn die Umkehr gelingt und darum gebe Ich Mir auch mit solchen Menschen sehr große Mühe und ihr könnt und sollt es Mir gleichtun, sofern ihr in der Tat- und Wirkkraft Meines Wortes und weniger im Nervenäther steht.

  13. Mein Geist durchdringt also diesen Ätherraum mühelos, aber er durchdringt ihn erst dann, wenn sich die betreffende Seele dazu auch in ihrem sogenannten Brautseelenzustand durchgerungen hat, Meinem Geist alles zu sein und Ihm alles zu geben. Solange sich in diesem, noch sehr luziferischen Ätherraum alle diese seelischen Vorstellungen tummeln und dort nur der reine Nervengeist innerhalb seiner gewissen Gehirnmuster wirkt, solange kann und wird Mein Geist nichts tun, denn die Seele, eure Seele, muß selbst dafür Sorge tragen, daß Meinem Geist dort keine Hemmnisse entgegengesetzt werden. Sicherlich könnte der Geist sogleich dort tätig werden, denn dem reinen Geist sind ja keine Grenzen gesetzt, außer der Liebe eben. Und gerade Meine, euer Leben erhaltende Liebe bedingt es, daß Ich solange mit der geistigen Durchdringung eures Außenäthers warte, bis ihr euch selbst im Innern zu Mir durchgerungen habt.

  14. Ihr müßt die von Mir euch geschenkte Göttlichkeit als Mein Erbe deshalb erringen, damit es euch auch tatsächlich gehört. In eurem luziferischen Verständnis würdet ihr mit der Summe eures Nervengeistes, der ja rein luziferischer Natur ist, nur wieder für oder gegen etwas Partei ergreifen und damit würdet ihr euch in eurer Seele nur wieder in alle möglichen und unmöglichen Verstrickungen hineinziehen lassen. Doch in Meinem Geist, der ja um alles weiß und der euch deshalb sogleich erkennen läßt warum derjenige in solch einem Zustand gekommen ist, gibt es keine Parteilichkeit. Aber wer sich gleich einem Nomaden oder Heiden noch in das Fleisch ziehen läßt, der ergreift auch sogleich die Partei des schwachen Fleisches und nach Außen hin wird das in der Parteilichkeit sichtbar, wie sich der schwache Mann dort unter dem Fleisch seines Weibes begibt und für die Frauen wird das an der Parteilichkeit mit ihren Kindern gegen den Mann sichtbar. Wer sich andererseits noch in die Seele des anderen hineinziehen läßt, der mag zwar wohl den Fleischgierigen überlegen sein, doch daß dieser Nervengeist, der ihn sodann beseelt, auch nicht der rechte Gottesgeist ist, daß geht solchen noch ab.

  15. Es gibt da noch etliche unter euch, die zwar um den Geist ringen, die andererseits jedoch noch zu sehr mit der Welt und also dem Fleische und der Seele der Welt anbandeln und diesen muß und kann Ich nicht anders begegnen, als wie ihr dies nun an euch selbst erlebt. Gebt dem Geist, was des Geistes und gebt dem Fleisch, was des Fleisches ist und das sollt ihr so tun, wie ihr eurem Geist als entsprechendem Kaiser in eurem Bewußtsein nun gebt, was des Kaisers ist. Gebt dem Kaiser in euch das Beste und darum sollt ihr geistig sein und bleiben, doch gebt dem Fleische nur, was ihr dem Bettler gebt. Euer Fleisch und eure Seele betteln um eure Aufmerksamkeit, laßt sie nicht zum Kaiser werden und gewähret ihnen nicht, was ihr dem Kaiser gewähret, denn im Kaiser bin Ich. Freilich schaut das nun wie das Gegenteil von dem aus, was Ich seinerzeit gesagt habe, als Ich den Stater aus dem Fisch habe den Zöllner geben lassen um Meinen Jüngern zu bedeuten, daß sie dem Kaiser als Vertreter der Welt denn auch sogleich die notwendige Steuer zu entrichten hätten damit sie von dem Druck der Welt entlastet sind. Gut, das war und ist auch so bei den Menschen, die erst noch lernen müssen wem sie zu gehorchen haben und denen die Obrigkeit noch über alles geht und also habe Ich deutlich gemacht, daß nun auch dem Fleisch im Sinne der Welt sein kleines Recht zugestanden werden muß.

  16. Doch bei euch, die ihr nun alle dem Kaiser als Vertreter der Welt gedient habet und die nun endlich einmal die Umkehrung des Verhältnisses erleben wollen -, wer denn so eigentlich für euch jetzt der Kaiser ist, nämlich Ich, - müßte denn auch eine größere Freude und Bereitschaft vorherrschen, nun Mir als dem wahren Kaiser zu dienen. Nun sollte Ich gewiß nicht mehr der frühere Bettelmann für euch sein, Der beinahe genötigt ist, um Seine Liebe zu buhlen, denn diesmal solltet ihr Mich als Kaiser bewirten und nicht als Bettler achtlos beiseite stehenlassen. Nur so dürft ihr diesen Vergleich ziehen und der damalige ist, weil in einem anderen Zusammenhang, also auch noch berechtigt.

  17. Bin Ich euer Kaiser ungefähr so, wie Ich es auch für die damaligen kaiserlichen Römer war, jenen, die Ich euch im Lorberwerk bezeichnet habe, nun, dann seid ihr durch Mich eben mitkaiserlich geworden und ihr könnt euch aus dem alten bettlerischen Sündengewand erheben. Doch für die Welt bedeutet der Kaiser allerdings etwas völlig anderes und es liegt auf der Hand, daß Ich das keinesfalls weltlich gemeint haben werde. Der Weltenkaiser herrscht durch seinen angehäuften Nervenäther, den er sich durch Raub und Lüge zusammengerafft hat, doch ihr herrscht allein durch die Demut.

  18. Die Wirkung nach innen und außen wird es euch zeigen. Seid ihr demütigen Herzens, so wird euer Innen-und Außenätherlebenskreis sogleich nach dem Maße eurer kreuzertragenden Demut dem Geist in euch übereignet und Mein Geist wird euch und durch euch noch alles beleben, was sich innerhalb eures Außenlebensfeldes  begibt und selbst die Heiden und Nomaden werden gesänftet. Doch bleibt ihr nur im Nervenätherkonsum oder anders gesagt, bleibt ihr nur im Nervenkostüm ohne dieses luziferische Kleid auszuziehen, so macht ihr aus euch den Heiden oder Nomaden und dann ist es nichts mit einer irgendwie göttlichen Wirkung. Dann seid ihr nur kaiserlich im Hochmut und dienet Luzifer mitkaiserlich.

    Amen. Derjenige, der als Kaiser auch über dem Kaiser gesetzt ist. Amen

 

 

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