Klagemauer eures Herzens

 

Mittwoch, 13. Mai 2009 11:15 Uhr M

Klagemauer eures Herzens

  1. In euren Worten und Taten liegt nur die Kraft, die ihr euch in der Liebe zu Mir und dem Nächsten nutzbar gemacht habt. Ein authentisches Leben voll gelebter Erfahrungen mit einem offenen Herzen wird sich als Meister des Lebens jedoch erst dann herausbilden, wenn es dem großen Werkmeister der Schöpfung sein Herz schenkt und Ihn über alles zu lieben anfängt, also auch mehr liebt als den Nächsten, den er sieht.

  2. Nun, das sollte in etwa euer Zustand sein, daß ihr Mich endlich über alle eure Nächsten liebt, daß ihr Mich also auch über alle eure Sorgen und Nöte liebt, denn diese kummervollen Gedanken haben ja vorwiegend mit euren Nächsten zu tun, und wenn ihr es vermögt, euch Mir völlig hinzugeben, dann werden euch die Nöte der Nächsten nicht mehr beschweren können. Doch wenn euch eure Nächsten noch beschweren können, dann stellt ein Aufbegehren von eurer Seite aus oder auch nur ein Jammern oder Klagen jedoch nur wieder den alten luziferischen Zustand her, daß ihr euch im Prinzip über Mich beklagt, und dann werdet ihr an euch auch keine Kraft verspüren und habt nichts, womit ihr euch gegen euer Schicksal stemmt, und ihr raubt dann euren Nächsten damit nur unnötig deren Kraft und Liebe, denn die müssen euch ja in diesen beklagenswerten Zuständen ertragen. Ja, auch Ich muß und werde euch an der Klagemauer eures Herzens ertragen, doch Ich sähe es sehr gerne, wenn ihr diese unnütze Mauer in euch endlich einreißen würdet, denn solange ihr an dieser Mauer festhaltet, solange ist eure Kraft und Liebe eingemauert, und deshalb habt ihr keine Kraft, um euch aus diesem Zustand herauszubewegen.

  3. Ihr denkt, nun ja, an der Klagemauer müßte zumindest der gute Vater sein oder dort zuhören, denn Er hat mir eine zu schwere Bürde zu tragen gegeben, doch der Vater kann sie mir auch wieder nehmen, und also brauche ich nur laut genug zu jammern oder zu stöhnen. Doch was ist, wenn ihr dort nicht auf den guten Vater trefft, zu dem ihr euch in dieser Situation noch gar nicht genügend hingeliebt habt, sondern wenn ihr dort nur den Herrn antreffet? Was ist, wenn ihr durch eure Klagen eurem Vater zu verstehen gebt, daß ihr mit Ihm hadert, mit Ihm und seiner Führung? Weiß denn euer Vater nicht mehr als ihr? Was geschieht also, wenn ihr mit eurer Klagerei euren liebsten Vater vergrault, weil ihr euch kummervollen Blickes von Ihm abwendet und ihr dann höchstens mit dem Herrn, dem gestrengen Gesetzgeber vorlieb nehmen müßt? Dürfte euch das denn mehr gefallen als wenn ihr anstatt zu jammern und zu klagen euch nicht lieber darum bemühen würdet, euch vom Vater mehr Kraft, mehr Verständnis und mehr Geduld zu erbitten?

  4. Ihr seht daran, daß wenn man Mich als guten Vater nur wieder vor der Herzenstüre stehenläßt, Ich dann höchstens noch als gestrenger Herr anwesend bin, der euch nach euren Taten bemißt und nicht nach eurer Liebe, die ihr in diesen jammervollen Zuständen ja leichtfertig aus eurem Herzen gelassen habt. Nun könnt ihr die Frage auch leicht beantworten, wen ihr an eurer Klagemauer antreffen werdet, den gütigen und verständnisvollen Vater oder etwa den gestrengen Herrn? Wenn ihr den gütigen Vater in Seiner milden Liebe wollt, dann dürft ihr keinesfalls in einem zu bitteren und gestrengen oder auch nur zu lauen und jämmerlichen Zustande sein, bedenkt, daß der Vater die höchste Liebe ist und als solcher auch geachtet sein möchte. Die Liebe trifft allzeit auf die Liebe, und in diesem Zusammenschluß gebiert sie sich ständig neu, doch die Klage trifft nur auf Unverständnis, auf Ungeduld und bildet durch all die damit verbundenen Gefühle dann eine Mauer, bildet eine luziferische Mauer um das Herz, so daß der Verstand sein eigenes Herz nicht mehr fühlen oder erreichen kann. Wer war der erste, der sich über Mich beklagt hatte? Auch das wißt ihr, daß dies Luzifer gewesen ist, der mit Meiner Führung haderte. Wer hat sich daraufhin ins größte Abseits fabriziert und fing an, seinen eigenen Verstand für göttlich anzusehen und mußte daraufhin gewaltig fallen, denn dem Licht ist nicht möglich, was der Liebe möglich ist. Es bildete sich also dadurch auch eine Mauer, eine Abgrenzung zwischen der heiligen Liebe und zwischen dem, was Luzifer aus sich selbst für gut befand und so ist es auch mit euch.

  5. Luzifer klagt und fordert bis heute eine Wiedergutmachung, eine unerfüllbare Wiedergutmachung, weil er in seinem Wahn meinte, Ich habe ihm die Göttlichkeit geraubt, und er wird nicht eher ruhen, als bis er diese Göttlichkeit aus Meinen Händen zurückerhält. Allerdings wird sich das nicht machen lassen, denn kein geschaffenes Wesen kann die Heiligkeit Meiner Gottheit ertragen oder auch nur per leisester Ahnung aushalten, was Ich in Meiner Liebe aushalte und ertrage. Aber man sieht daran deutlich, wie sich aus den Klagen eine Wiedergutmachung ergibt, welche Wiedergutmachung umso größer ausfällt, je stärker die Klagen oder anders gesagt, je größer die Klagemauer desjenigen ist, umso größer muß denn auch schon die Art der Wiedergutmachung sein. Diesen noch sehr unreifen Zustand, um nicht zu sagen, noch kindischen und trotzigen Zustand, kann man sehr deutlich beim jüdischen Volk im heutigen Israel erkennen, einem Lande, welches aus der Klage ihrer Seelen entstand, durch die daraufhin erfolgte Wiedergutmachung entstand, und weil diese Wiedergutmachung nicht ausreicht, den angeblichen und scheinbaren Verletzungen dieses Volkes wegen, welches doch eigentlich seinem eigenen Herrn und Gott untreu geworden ist und darüber in diesen jämmerlichen Zustand geriet, so wurde die Klagemauer in Jerusalem ja auch nicht abgebaut oder überwunden, sondern die Klagen dieses Völkchens steigern sich ins Unermeßliche, und beinahe schon die ganze Welt muß dann dafür herhalten, um mit Geld und Dienstleistungen zu entgelten, was sie selbst sich angetan haben.

  6. Dann muß freilich eine überdimensionale Klagemauer herhalten, und weltweit müssen Denkmäler errichtet werden, Denkmäler der Verletzungen, die entstanden und noch immer entstehen, weil sie Meinen Segen nicht wollen, weil sie Meine Vergebung nicht wollen, weil sie überhaupt keine Vergebung wollen, denn im tiefsten Herzen vergraben, ihnen noch unbewußt, wissen sie, daß sie so eigentlich ihren Herrn und Vater verraten haben, und diese wahrhaft luziferisch-satanische Tat frißt an ihren Herzen, und von daher finden sie vor sich selbst auch keine Vergebung und mag auch des Geldes soviel vorhanden sein, daß sie eine ganze Erdkugel oder die Sonne damit befüllen können. Den Schulden nach ist dies ja beinahe gelungen, und diese Schulden zeigen auch deutlich die Höhe der Schuld an, welche diejenigen vor Mir haben, die in ihrem luziferischen Wahn glauben, nicht vergeben zu brauchen. Sie hängen dann eben in der Zeit fest und beten ihre damalige Größe an und träumen von einem Reich, einem neuen Reich, wo sie eine ähnliche Stellung förmlichst herbeifiebern. Nun, wir werden sehen, ob man mit Geld und Schuldzuweisungen denn auch schon eine neue Welt errichten kann.

  7. Warum führe ich aber gerade nun den verstockten Zustand dieses Völkchens an, und was hat das mit euch zu tun? Einfach deshalb, weil es, wenn auch in noch größerem Maße, auch euren eigenen luziferischen Zustand anzeigt. Die Klagen, die Mauer des Schweigens vor dem Nächsten, die Isolation und den Terror, den man mit der Gerechtigkeit seines Verstandes erzeugt, den Haß und die Vergeltung, den man dadurch selbst wieder hervorruft, die ständige Angst vor dem Nächsten und ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis, was seinesgleichen sucht, eine Höhe der Wiedergutmachung, die niemals befriedigt werden kann und dergleichen noch viel mehr. Schaut auf dieses kleine und bemitleidenswerte Ländchen und ihr seht inmitten eurer Seele, die sich dann wie eine ganze Landschaft verhält, eine Seelenlandschaft, was geschieht, was in euch geschieht, wenn ihr euch so benehmt und die so überaus wichtige Vergebung vergeßt, wenn ihr euch also in euch selbst verliert und darüber Mich und Meine Liebe vergesset. Wenn das, was Ich euch über den Zustand des Gedächtnisses, der Vergangenheit und der völlig überzogenen Zukunftsphantasien mitgeteilt habe, nach außen hin Gestalt annimmt, dann hat euch Luzifer so ganz deutlich am Schlawickel, und das hat euer deutsches Volk ja mit dem einstigen Diktator auch schon erlebt, welcher der einstigen Größe des Deutschen Reiches nachtrauerte und eine Wiedergutmachung forderte, die, wie ihr nun wißt, ein noch viel größeres Elend hervorgerufen hat. Und doch ist die heutige Situation mit der nun geforderten Wiedergutmachung nicht besser, sondern sie wird sich als noch viel schlimmer erweisen.

  8. Die gesamte Situation auf dieser Erde stellt auch euren eigenen Zustand dar, und somit zeigen einzelne Völker sehr deutlich viele eurer Denk- und Gefühlsmuster an, und gerade das jüdische Volk zeigt für euch sehr genau an, was geschieht, wenn ihr diesen luziferischen Klagen über die einstige Größe und den angeblich unverschuldeten Niedergang euer Gehör verleiht und alles glaubt und für bare Münze nehmt, was euch der Gegner da mit einlullenden Worten und sonstigem Gehabe mitteilt. Statt Liebe und Nächstenliebe müssen dann eben diese krämerhaften Produktionen und all diese Waren und Güter herhalten, muß ein stetiger Geldfluß gewährleistet sein, um diesem doch sehr kranken Zustand eine Art von Leben, wenn auch sehr dürftig und notdürftig, einzuhauchen. Deshalb die Zusammenarbeit mit Amerika und England, deshalb die Besetzung Deutschlands, und deshalb auch der ganze Produktionswahnsinn, den ihr jetzt noch erlebt. Durch den Abfall von Mir bleibt einem Menschen nur das Luziferisch-Satanische, bleibt damit also nur die Ausrichtung nach außen, ohne Mich im Herzen zu berücksichtigen, und wer einer Gottesvorstellung aus dem alten Testament huldigt, ohne Mich zu berücksichtigen, der schaut auch nur nach außen, um seiner einstigen Größe hinterherzutrauern, und er träumt den alten Traum von der Weltherrschaft, und der schaut nicht auf Mich, der Ich doch der Schlußstein der alten und gleichzeitig auch der Anfang der neuen Schöpfung bin, und deshalb wird er dem Luzifer in sich erliegen. Ohne Mich gibt es keine Herrschaft über die Welt, denn die Welt beherrschen funktioniert nur, wenn man wieder Herr seiner satanischen und luziferischen Triebe ist, weil die Welt eben aus dem satanisch-luziferischen Fall entstanden ist als Gegenpol zu Meinem Reich. Adam sollte seinerzeit diese Welt in sich beherrschen, er sollte sich also davor hüten, die Unreife und all das Gefallene von Luzifer wieder in sich zum Ausbruch zu bringen. Was geschieht, wenn etwas ohne Mich errichtet werden soll, hat nicht nur Luzifer, nicht nur Adam gezeigt und haben nach außen nicht nur der Turm zu Babel gezeigt und all die großen Reiche, die, als sie Meine Liebe leichtfertig verspielten, damit auch schon ihre Existenzberechtigung verspielten, sondern auch das großdeutsche Reich ist so ein Beispiel, wie wenig Bestand die rein luziferischen Großmachtsträume haben, und nun träumen andere wieder solch einen Traum. Die einen versuchen diesen Traum durch ihre wissenschaftlichen Errungenschaft mit Leben zu behauchen, andere wieder mit medizinischen Wundermitteln und Taten und wieder andere mit wirtschaftlichen Gütern und vor allem mit dem scheinbaren Wundermittel Geld. Doch alles das ist unerheblich, denn ohne Mich gibt es keine Herrschaft.

  9. Rat, Tat und Kraft, die Herrschaft ruht allein auf Meinen Schultern, und wenn ihr also nun in eine Welt hinausblicket, die von Mir nichts, vom Gegner jedoch alles will und bekommt, so heißt diese neue Ordnung der Welt eben die luziferische Weltordnung, an der gegenwärtig fleißig gebastelt wird. Die neue Weltordnung, die genau genommen die uralte von Gog und Magog, von Luzifer und von Satan ist, diese Weltordnung will ja alles von Mir konsequent ausmerzen, und diese falsche Ordnung beruht auf einer Wiedergutmachung, die durch die jahrhundertelangen Klagen von Luzifer in einer ständigen Wiederholung bis zur Jetztzeit kulminiert, nun ganz deutlich bestrebt ist, die Nächstenliebe in ihrem Dienst am Nächsten zu versklaven, indem sie die Liebe am Nächsten, also am Körperlichen versklavt, weil man das Luziferisch-Satanische Selbst zum Nächsten erklärt hat.

  10. Der Körper und seine Möglichkeiten vom Sport bis zur Medizin und der Gentechnologie sind es, und andererseits ist es die intellektuelle Überheblichkeit und Lieblosigkeit im alltäglichen Umgang unter den Menschen, die zum Nächsten erklärt werden. Nicht mehr die Familie und auch nicht mehr der Nachbar sind es, sondern es sind fremde Nationen, fremde Menschen, fremde Völker, die zum Beispiel gekürt werden und nach denen man sich richtet, während jahrhundertealte und in ihrer Beständigkeit beispiellose heimatliche Werte und Gefühle dem an sich heimatverbundenen Menschen vorenthalten werden. So wie aus der ersten Klage und der Lieblosigkeit gegen den Nächsten letztlich die Anklage gegen Mich und die Verleumdung Meiner Liebe und Meines Lebens lag, so liegt darin auch der alte Vorwurf von Luzifer gegen Mich, daß Ich auf ihn eifersüchtig wäre und ihm die damalige Größe nicht gegönnt hätte. Und genauso ist es bis heute geblieben. Eifersucht und Neid bestimmen den typisch luziferischen Menschen, und die einen geben dann den Juden die Schuld, und diese geben dann allen anderen die Schuld, nur verbirgt der luziferisch gefallene Mensch es wahrhaft gekonnt, und mit jeder Klage versucht der Gegner, auch der Gegner in euch, euch einzureden, daß ihr es besser als Ich machen könntet. Oh, welche Ordnung, welche Medizin, welches Wirtschaftssystem, welches Staatsgebilde und überhaupt welches System, welcher Art auch immer, kann denn ohne Meine Liebe und Hilfe vor dem Angesichte der heiligen Gottheit in Mir bestehen, wenn es doch nur Meine Liebe in euch ist, die vor Mir Bestand hat, weil nur sie euer inneres Leben mit dem Leben der anderen verbindet und achtet?

  11. Ihr seid von Luzifer umzingelt in allen Bereichen und merkt es nicht, und viele halten es jetzt schon für öde, daß Ich solche Worte spreche, wo ich kaum angefangen habe, das Luziferische in euch bloßzustellen, damit ihr an euch selbst die Unreife und den Zorn des Gegners erkennen könnt und von daher auch eure Unfähigkeit, irgend jemandem zu helfen, um diesen kranken Zustand in euch und anderen abzustellen. Ihr wollt nur Worte von Mir, die euch beständig in diesem Strom der luziferischen Gefühle von Wichtigkeit und Annehmlichkeiten, von Exklusivität und etwas Besonderes zu sein halten, wo es sich doch auf dieser Erde einzig darum handelt, alles Sonderheitliche von sich abzustellen, um sich nicht vor seinen Geschwistern zu erheben, denn wer sich selbst erhebt, wird durch den Richter in sich fallen, doch wen Ich erhebe, der bleibt bestehen. Ich hätte das Deutsche Reich erheben können, wenn es das auch gewollt hätte, doch davon wollte es nichts wissen, und so könnte Ich das Reich der Juden erheben, könnte den zionistischen Bestrebungen nachgeben, wenn sie denn von Mir etwas nehmen wollten, doch sie wollen ja noch weniger nehmen als es die damaligen Deutschen genommen haben.

  12. Wollt ihr euer Luziferisches überwinden, so müßt ihr, ebenso wie Ich es tat, die Welt in euch überwinden, und ihr dürft nicht ärgerlich sein, wenn Ich das eine oder andere - durch schwache Mägde und Knechte geschrieben - euch zukommen lasse, denn wenn Ich in Meiner Allmacht zu euch komme, ohne daß ihr da genügend vorbereitet seid, so wird euch dies das Leben kosten, doch wenn Ich euch so, durch sehr einfache Kost und noch in sehr seichten Worten eine gewisse Aufmerksamkeit zukommen lasse, so wird euer Herz dadurch angeregt, sich umso mehr zu bemühen, von der alten Erde in sich, wo Ich getötet wurde, Abstand zu nehmen, um sich zu Meinem Himmel zu gestalten, in welchem Ich auferstanden bin.

  13. Soweit vorerst, und schaut da mehr kritisch auf euch und nicht so kritisch auf die anderen, dann habt ihr schon die rechte Sichtweise eingenommen.

Amen. Amen. Amen.