Jesus als Gott und Gottmensch zugleich

Mittwoch, der 7. September 2016 3:00 Uhr morgens tagsüber 29° M

Jesus als Gottmensch und Gott zugleich

  1. Was ist das Ziel des Menschen? Es ist die Verlebendisierung der Liebe! Diese Liebe soll leben! Also soll der Mensch, dieser kleine Liebesträger der göttlichen Liebe, dieser Liebe in sich zum Leben verhelfen. Diese Liebe wird in das Menschenherz eingelegt durch den Samen Gottes, der in des Menschen Brust aufkeimt und gedeiht. Doch bevor dieser Gottessame als Funke der Gottheit in des Menschenherz keimen kann, muß der Gedanke der Liebe zur Kraft des Wortes und sodann zur Tatkraft erstehen, denn der Gedanke allein gebiert noch keine Tat, sondern jene seelische Liebe, die der Mensch schon hat, wird in der auf den Gottmenschen gezielten Hinwendung sogleich gereinigt und veredelt und damit vergeistigt und daraus ergibt sich schon die Tat. Solange der Mensch nur auf sich selbst schaut, solange unterliegt dessen Liebe nur dem eigenen Nutzen und Zweck und dieser Tatbestand wird mit dem Begriff der Seelenprogrammierung bzw. der seelischen Liebe bezeichnet, welcher Zustand gleich dem luziferischem Bewußtsein ist.

  2. Die Hinwendung des Menschen auf sich selbst programmiert sein Denken und Handeln nur in die Richtung der Nutzanwendung für sich als Seele und in solch einem Bewußtsein ist für den Gottmenschen noch kein Platz. Der Gottmensch bricht sich erst dann die Bahn in einem menschlichen Bewußtsein, wenn dieses die Stufe des auf sich selbst bezogenen seelischen Zustandes überwunden hat.

  3. Genau das soll ein jeder Mensch innerhalb seiner Familie lernen, denn dort lebt aufgrund der gemeinsamen Zielordnung, welche eine jede Familie hat entstehen lassen, schon der übergeordnete Gedanke zur Tat, der die Grenze der eigenen Persönlichkeit überwindet um ein gemeinsames Ganzes aufzubauen und überhaupt am Leben zu halten. In einer beliebigen Familie, so wie sie vom Schöpfer den Menschen gereicht ist, lebt schon der übergeordnete Gedanke einer gemeinsamen Liebe, welche die engen Grenzen der Ich-liebe aufweitet bis sie letztlich aufgegeben und überwunden wird und erst dann bricht sich der Gottesmensch die Bahn.

  4. Der Same dieser Liebe, welche den Gottmenschen erstehen läßt, ist Jesus Christus! Die Liebe zu Ihm läßt den Gedanken stärker und inniger werden und zieht die menschliche Liebe zu einem höheren Standpunkt als ehedem. Dieser innige Liebesgedanke stößt sich an der Liebe zu den Menschen und kommt mit der selbstbezogenen Menschenliebe nicht mehr überein und somit hat das Kreuz mit dem Nächsten solch einen Menschen erreicht mit der ständigen Folge, daß jedesmal ein Konflikt zwischen der menschlichen Eigenliebe und der Gottesliebe entsteht, denn die Gottesliebe ist eine allgemeine, das Wohl des einzelnen Menschen überwindende Liebe zum Nutzen und Zweck der Stärkung der Familie, also zugunsten der kleinsten gemeinsamen Einheit, welche der Mensch hat.

  5. Diese Gottesliebe steht damit der menschlichen Liebe und Nächstenliebe diametral entgegen und somit muß, will die Gottesliebe das Menschenherz erreichen und veredeln, sich Gott selbst zum Nächsten machen in dem Bewußtsein des Menschen um eben diesen Konflikt zwischen der Gottes- und der Nächstenliebe aufzulösen. Gott muß sich also in einen beliebigen Nächsten verwandeln um die Hülle der Ich-liebe aufzusprengen, welche wie eine feste Programmstruktur, wie die Schale eines Ei um das auf sich selbst bezogene Bewußtsein gelegt ist.

  6. Gott muß demzufolge Mensch werden, damit Er vom Menschen wie der Nächste geliebt und über diese Liebe erkannt und über sämtliche Hürden und Konflikte mit den Menschen als unverletzlich und heilig geliebt, mit einer Gottesliebe so geliebt wird, wie Gott nun selbst, da Mensch geworden, diesen Menschen ergreift und liebt. Liebt euch so, wie Ich euch liebe, das ist die Prämisse der Gottesliebe. Gott läßt sich jedoch nur im Gottmenschen Jesus ergreifen damit die menschliche Liebe, - die primär seelisch strukturiert ist, der Luziferismus also, der sich selbst zum Gott erklärt, - von dieser Hülle und Hürde befreit, dann endlich den göttlichen Kern freilegt. Diese vorherige menschliche, rein seelische Liebe muß die sich selbst zum Gott erklärende luziferische Scheinliebe - durch die Liebe zu Jesus Christus überwinden und dann erst wird die allein wirkende Kernliebe Gottes in Jesus freigelegt und kann deswegen auch wirken! Die Kernliebe Gottes, die Ich als Jesus für euch wieder freigeliebt habe, muß von euch deswegen auch wieder freigeliebt werden durch die Liebe zu Mir, Der Ich, wie soeben ausgeführt, ja eben auch die besagte Kernliebe Gottes bin.

  7. So liebt die Gottheit als und in und durch Jesus Seine Kinder - und über diese Liebe, so sie vom Menschen beantwortet wird, liegt das Erkennen und Begreifen der Menschen, wer die Gottheit so eigentlich ist.

  8. Die Kernliebe Gottes bin Ich als Jesus, denn Jesus ist der Gottmensch und so habe Ich als Gottmensch Mich auch ins menschliche Herz eingezeugt um dort ebenfalls zur Kernliebe zu erstehen. Diese Kernliebe überwindet sodann als Zentralfeuer alle anderen Nebenlieben des Menschen und wächst und gedeiht zur zentralen Liebe und Nächstenliebe. Das ist die Jesusliebe in euch und das bin Ich, als die unüberwindbare Gottesliebe des Gottmenschen Jesus, Der in jedem von euch als Same im Herzen schon eingezeugt ist, doch ihr selbst müßt diesen Samen, diesen Keimling, im ständigen Kreislauf zwischen eurer Liebe zu Mir als Jesus sowie dem Aushalten eurer Nächsten, nähren. Die Gottesliebe in euch, die in euch überhaupt erst den Gottesmenschen entstehen läßt, wird durch die Liebe zu Mir als Jesus sowie dem Aushalten und Ertragen eurer Nächsten - und das ist das Kreuz - gebildet.

  9. Ich komme deswegen ab einen bestimmten Punkt eurer Reife zu euch und trete zuerst als Mensch Jesus, dann als Gottessohn Jesus und zuguterletzt und schlußendlich als Gott selbst in eurem Bewußtsein auf und damit verwandelt sich die Liebe des Menschen ebenfalls vom bloßen, nur mitbelebten Gedanken bis hin zum eigenständigen Liebesleben durch die werktätige Liebestat, die solch einen zum Gottesmenschen auferstandenen Menschen dann selbstverständlich entströmt, denn dessen Leben ist dann ebenfalls pur Liebe und gleicht der Sonne, die mit ihren Kernstrahlen alles erwärmt und erleuchtet.

  10. So habt nun acht und merket auf: Ich bin also in Meiner Manifestation als Gottmensch, zu welchem ihr euch selbst gestalten sollt, für euch nur dann noch unwirklich und noch nicht real, solange ihr noch am Gedanken festhängt und weniger an der Liebestat werkelt. Ich bleibe für euch solange eine bloße Erscheinung, um die ihr zwar wohl wisset, doch dessen Hülle, respektive Hürde, ihr noch nicht zersprengen könnt, solange ihr diese tätige Werkliebe zum Nächsten nicht habt. Erst wenn ihr euch der uneigennützige Tatliebe oder wie sie hier als werktätige Liebe angesprochen ist, der wahren Nächstenliebe befleißigt habt, kann Ich als Realität für euch voll bewußt innerhalb eures Bewußtseins und damit innerhalb eures gelebten Lebens auftreten! Solange ihr noch im Scheinleben Luzifers steht, der sich als Seele selbst zum Gott erklärt und hochputscht, solange kann Ich auch nur rein gedanklich, doch eben noch nicht konkret im Worte oder in der Tat, bzw. noch nicht als Realität vollbewußt in eurem Leben auftreten.

  11. So wißt ihr zwar um Mich als die allmächtige Gottheit, denn ihr habt eure gedankliche und nun auch werktätige Liebe teilweise durchaus erprobt und erfolgreich angewendet, aber eben nur in gewissen Teilbereichen und eben noch nicht in der Gesamtheit eures Lebens - und so steht ihr nun an jenen Punkt eures Bewußtseins, wo die für euch nur gedanklich erscheinliche Jesusgestalt als Inbild Gottes sich nicht mehr nur wie eine Blaupause oder Illusion begreift, im Gegensatz zum wahren Gottmenschen, sondern eure Jesusliebe im Durchdringungs- und Überwindungsprozeß mit euren Nächsten hat eure Illusionen eurer Eigenliebe zerbrochen und ist am Kern der Liebe Jesus Christus gereift und veredelt, so daß nun auch ihr Meine Kernfrüchte, Meine Jesus-Kinder, Meine Gottmenschen seid bzw. sein werdet, so ihr euch diese letzte, weil konkrete Überwinderliebe aneignet.

  12. Vorher habt ihr eure Eigenliebe erkennen und überwinden müssen, ihr habt dies mithilfe eurer Liebe zu Mir geschafft und habt es verstanden und begriffen, wie die wahre Liebe beschaffen sein sollte. Ihr habt die Illusionen der Eigenliebe erkannt und überwunden, denn ihr wißt es und habt dies auch an euch erlebt, wie diese Illusionsliebe doch nur von Illusionen lebt und fremdgesteuert „belebt“ wird, denn sie besitzt keine reale Liebe, kein geistige Liebe und somit auch keine Realität und genau deswegen benötigt solch eine Scheinliebe noch all diese Illusionen, die sie als Nervenäther aus dem Reich der Materie herauszieht.

  13. Das alles habt ihr in all den Jahren eurer Liebesmüh mit euren Nächsten erfahren und erlebt und Ich habe euch euren Entwicklungsprozeß gerade hier in diesen Schriften transparent gemacht. Ihr kennt nun diese Scheinliebe Luzifers, ihr wißt nun um diese seelische Programmierung dieser luziferischen Scheinliebe, die sich des Nervenäthers bedient, den Ich euch ebenfalls deutlich genug erklärt und bezeichnet habe. Euch ist auch bewußt, warum ihr mit solch einer faulen und unnützen Liebe nur habt fallen und zu unnützen Werkzeugen habt werden können. Ihr selbst habt damit ebenfalls die euren infiziert und damit also luziferisiert und insgesamt illusioniert. Doch dann ist Meine erbarmende Hand tätig geworden und hat euch durch die mehr oder weniger sanften Kreuzlein wieder zurechtgebogen und jetzt sollt und wollt ihr auch den Nervenäthermißbrauch meiden, in welcher Form auch immer.

  14. Also mußtet ihr dann auch die Phase der Entwöhnung von eurem Luziferismus an euch erleben, mußtet förmlich aus dessen seelischer Programmierung herausgeprügelt und vollständig abgeödet werden von all diesem weltlichen Unsinnszeugs, mußtet also gleich jenen Drogenkranken ebenfalls entwöhnt werden von eurer Sexualität und eures sonstigen Herumhurens, wozu Ich auch deutlich alle eure emanzipatorischen Bestrebungen zähle, denn sie sind es besonders, welche das eigene Ich zum König, also zu Gott, erheben und die die wahre Nächstenliebe, die euch doch vergöttlichen will und soll, damit zerstören und besudeln gleich wie die Sexualität, die leiblicherseits dasselbe tut, was diese Emanzipation für die Seele tut: Die sie vergraut und verpestet, die sie abtötet und für das geistige Wachstum unfruchtbar macht.

  15. Jawohl, das habt ihr nun endlich erkannt und eingesehen, das dies so ist. Deswegen, Meine Kinder, steht ihr nun dort, wo Ich euch konkret ins Bewußtsein treten kann abseits einer illusionären Erscheinung, sondern deutlich, eindeutig und klar und für eure Realität bestimmend. Eure Werke der Liebe (Nächstenliebe) machen dies möglich.

  16. So wie Ich aus Meinem unerschöpflichen Gottsein für euch Menschen als persönlicher Führer zu Gott dann schon selbst als Jesus gekommen bin und leibhaftig unter euch gelebt habe, um euch mit Gott zu versöhnen, so bin Ich in eurer eigenen Seele ebenfalls erschienen um euch mit Mir auszusöhnen, damit ihr endlich das werdet, was ihr in Mir schon eh seid, doch für euch selbst müßt und mußtet ihr es noch erringen: Der Gottmensch, der Menschensohn, der sich aus eigenem Wollen werktätig zum Gottmenschen erhebt. So auch sollt ihr nun bei den euren ebenfalls als wahrer Gottmensch auftreten und sollt nicht mehr nur die bloße Illusion Luzifers sein, die nichts taugt, die nichts bewirkt, sondern ihr sollt sie zu Mir hinführen und sollt auch ihnen ein Führer zu Jesus Christus als die allmächtige Gottheit sein.

  17. Nur Ich als Gott selbst kann euch das als euer Vater Jesus zeigen und habe dies ständig getan und tue dies noch immer. Nun seid ihr also soweit gereift, daß das Siegel des luziferischen Menschen durchbrochen werden kann, damit der Gottmensch in euch aufersteht. Dann könnt ihr Mich schauen und werdet erst recht leben, gerade weil ihr Mich schaut. Ihr seid das letzte Siegel, denn in eurem Bewußtsein wird nun das letzte Siegel zerbrochen, welches eure Seele noch von Mir entfernt hält. Ihr werdet dafür für Luzifer versiegelt, der euch sodann nicht mehr erreichen kann, denn ihr bekommt anstelle des luziferischen Siegels nun Mein Siegel, mit welchem ihr für die Welt gezeichnet seid.

  18. Fürchtet euch nicht mehr, daß die Welt euch noch Schaden bereiten könnte. Ihr seid die Frucht Meiner Liebe und deswegen fürchtet euch die Welt. Nicht ihr fürchtet euch vor ihr, nein, sie fürchtet sich vor euch. Seht, Meine Kinder, so wie sie Mich fürchtet, so fürchtet auch euch die Welt, denn ihr seid nun wahrlich Meine Kinder. Jene mit Meinem Siegel, die Ich schon herauslösen konnte aus dem Reiche Luzifers. Also was fürchtet ihr die Welt, die euch eh nichts mehr zuleide tun kann, denn euer Geistkind lebt und ist soweit gediehen.

  19. Fürchtet euch nicht mehr, denn Ich bin euch nahe, so nahe, daß ihr schon Meinen Hauch spürt, Meinen Liebeshauch, mit welchem Ich euch sanft und lieblich anfächele.

    Amen. Euer Vater Jesus durch Seinen Knecht. Amen.