In euch kehre Ich zurück

 Freitag, 10. Februar 2012        10 Uhr       M

In euch kehre Ich zurück

  1. Wer sich in diesen Zeiten an Mich wendet, der sucht Trost und Geborgenheit, der sucht Frieden und sehnt sich nach seinem Heimathaus, denn es verlangt ihm danach, nun endlich einmal in der beschaulichen Ruhe im Kreise der Seinen zu verweilen. Inmitten des Trubels der Welt, und die Welt macht nun einmal immer Trubel, sehnt sich der schon mehr vergeistigte Mensch nach seiner wahren Heimat und die ist eben nicht in der Heimat des Fleisches bzw. des Körpers zu finden, diese ist also nicht in der Welt als der Heimat der Materie zu finden, sondern die wahre Heimat der Seele und der Grund auf, welcher sie gedeiht, ist allein die geistige Heimat, ist der Himmel Meiner Liebe.

  2. Diese ständigen Auseinandersetzungen inmitten eurer Welt sind ja deswegen, weil die Heimat des Fleisches und aller Materie, also die Welt eben, mit aller Macht danach strebt, die Seele aus ihrem geistigen Verbund mit Mir, dem Heiland der Seele, zu reißen, damit sich diese Seele um so mehr im Fleisch, sprich in der Welt der Materie verliert. Die Welt als Bühne eurer Seele will naturgemäß jeden Menschen für sich vereinnahmen, und daß sie dazu diese nervlichen Muster in Anspruch nimmt, sie erregt und miterregt, um jeden Menschen in ihr materielles Konstrukt zu ziehen, ist auch wieder verständlich, denn die Welt an sich verfügt doch über kein inneres Leben. Das Leben kommt allein aus dem göttlichen Geist und soweit sich dieser göttliche Geist in einer Seele entfaltet auf jenen Wegen des Kreuzes, über die wir schon gesprochen haben, insoweit erhält die Seele also ihren göttlichen Odem und ist als lebendig anzusehen, weil sie dadurch ebenfalls das innere und damit das geistige Leben in sich trägt und dieses nun bewußt entwickelt.

  3. Die Welt als der Zusammenschluß der zwei von Gott abgefallenen Stadien, verfügt über kein eigenes Leben, sondern muß, will sie ihren Fortbestand garantieren, den Geist auf irgendeine Art und Weise für sich nutzen. Weder der Körper noch die Seele sind demzufolge aus sich heraus lebensfähig. Sie sind zwar über die Nervenleitungen miteinander verbunden, so daß der Körper das ausführt, was ihm die von der Materie vereinnahmte Seele vorbildet, doch daß die Seele inmitten ihrer materiellen Wünsche und Begierden etwa ein eigenes Leben hätte, das ist nicht möglich, denn das würde bedeuten, daß es dann auch schon zwei Geister oder sagen wir zwei Götter geben müßte. Einen wahren Geist, den ihr als Gott schon erkannt habt und dann eben derjenige Seelengeist, den Luzifer als Scheingott für sich beansprucht.

  4. Aus der Sichtweise der Seele, die sich noch immer sehr nahe ihrem Fleische und damit auch sehr nahe der Welt und deren Materie befindet, ist das freilich umgekehrt, denn hier ist die Seele – durch die Nähe zur Welt – der irrigen Meinung, daß es etwa keinen wahren Gott gäbe, denn sonst wäre die Welt doch nicht solch ein Jammertal, und weil solch eine Seele mehr aus ihrem dunklen Fleisch heraus schaut und dann freilich nichts von einem göttlichen Geist erkennen kann, so nimmt sie unter Zuhilfenahme ihrer Nerven wieder die Verbindung mit der Materie auf und saugt aus dieser alles heraus, was sie sodann als Trost und Ablenkung benötigt, um sich in ihrer Gottvergessenheit zu trösten. Solch eine Seele, die Gott vergessen hat und sich IHM willentlich entzieht, sagt sodann, daß Gott ihrer vergessen hätte und sie wirft Mir mit all ihren daraufhin getätigten Handlungen vor, daß Ich sie vergessen habe, und damit fordert sie Mich im Eigentlichen heraus. Alle ihre Handlungen sind dann so geartet, daß sie als ständiger Vorwurf gegen Mich betrachtet werden können, und sie klagt mit jeder solcher Handlung Mich an und hält sich dann an der Materie schadlos. Doch weil der innere Lebensgeist ihrer Seele so nicht nur nichts gewinnt, sondern dabei alles verliert, so kann sie, selbst wenn sie doch alles von der Welt erhielte, auch nicht mehr glücklich und zufrieden werden.

  5. Also selbst wenn solch eine Seele die Weltherrschaft erhielte oder alle Güter der Welt gewönne, so würde ihr damit nicht gedient sein, denn der innere Lebenskeim, das geistige Fünklein in der Seele, würde mit solchen mehr nervlich-materiellen Verquickungen nichts anfangen können, sondern er bliebe im Herzen isoliert und könnte sich nicht in der Seele entwickeln. Der Körper als Mittel und Werkzeug der Seele, damit sich die Seele in der Liebe Gottes und der daraus erfolgenden Nächstenliebe gegenüber den materiellen Wünschen und Begierden des Körpers durchzusetzen beginnt und sie sich damit also gegenüber der äußeren Welt durchzusetzen beginnt, kann und wird durch diesen Akt der Seele, daß sie sich Mir demütig hingibt und ihr Kreuz zu tragen anfängt, dann auch schon ein höheres und damit auch ein freieres Bewußtsein erreichen. Der Körper an sich ist freilich dermaßen gebunden, die geistige Lebenskraft noch dermaßen eingebunden und gegängelt, so daß der Körper, unter dem Mußgesetz Meiner göttlichen Ordnung stehend, sich nicht - aus dem Wollen seiner durch die zu große Nähe zur Materie fleischlich gewordenen Seele - vorzeitig zerstört.

  6. Und wenn sich nun die Seele in ihrem Streben gegenüber der Genußsucht ihres Körpers durchsetzt, wenn und weil sie sich allein an Meine Ordnung hält, dann wird die Seele dadurch vergeistigt, der göttliche Lebensfunke aus ihrem Herzen wird die Seele mehr und mehr durchgeistigen, das körperliche Fleisch wird in seiner Konsistenz ebenfalls durchgeistigt bzw. die Nerven, die vorher alles aus diesem Körper herausgezogen und verbraucht haben, werden diesen nun in Ruhe lassen und werden sich der Seele zuneigen, und die Seele, durch ihre große Liebe zu Mir, wird nun alle ihre Wünsche und Pläne allein Meiner Liebe und Weisheit überlassen, wird von ihrem Geist mehr und mehr zum Erwachen geführt, so daß letztlich der in der Seele von ihr selbst entwickelte Geist nach Meiner Ordnung die Seele dazu bringt, daß sie sich aus der Welt und deren Materie nicht mehr befriedigt, sondern daß nun endlich die Nerven ruhig und stabil sind und es bleiben, weil auch sie unter Meine göttliche Ordnung gelangen.

  7. Die Welt insgesamt ist also das Konstrukt der beiden gefallenen Zustände des Bewußtseins, das sich von Mir verabschiedet hat. Einmal der seelisch-nervliche Fall Luzifers, in dem er sich mehr an die Geschöpfe hält und sich ihnen als Gott vorbildet. Dieser Zustand entspricht in etwa jenem, wo sich die unreife Mutter allein gegenüber ihren Kindern aufspielt und den Vater aus dem Bewußtsein seiner Kinder streicht, weil sie ihn als böse und lieblos betrachtet. Dieser Zustand ergibt sich aus der verkehrten Wahrnehmung solch einer unter der luziferischen Herrschaft stehenden Seele. Anstatt geistig zu schauen und zu handeln, schaut solch eine Seele eben nur seelisch, d.h. sie betrachtet sich selbst als Gott und setzt sich damit über Gott hinweg. Ihre Seele saugt damit die Wünsche und Begierden aus ihrem Fleische, und sie versucht sodann, mittels ihrer Kinder oder auch anderer unreifer Menschen, deren Träume und Sehnsüchte zu verwirklichen, die sie in der Entfremdung zu Mir und als Vertretung dann auch als Entfremdung zu ihrem eigenen Vater und später auch zu ihrem Mann und dem Vater der Kinder träumt und als Wiedergutmachung einfordert.

  8. Bei solch einer Seele sind die Nerven keinesfalls stabil und so gelangt dieser Mensch in den Zustand des Lichtengels und raubt die Liebe seiner Kinder. Bei den Kindern spielt er Lichtengel und beim Vater wird er zum Drachen und kämpft gegen Mich. Nach diesem Stadium zwischen der Eigenliebe der Mutter und ihren Kindern kommt jenes zweite Stadium, weil weder die Mutter ihre Kinder freigibt noch der Vater seine Sexualität aufgibt. Beides könnten sie von Mir lernen und annehmen, denn Ich selbst habe euch als Meine Kinder völlig freigegeben, und bei Mir selbst gibt es nichts, was irgend nach Sexualität ausschaut, und niemand kann sagen, daß Ich als Jesus von Nazareth irgendwelche sexuellen Gelüste gehabt hätte, sondern wie ihr alle wißt, habe ich von frühester Kindheit an Mein Fleisch auch durch harte Arbeit kasteit, damit sich überhaupt erst keine Begierden entwickeln konnten. Doch heutzutage ist das bei den Menschen genau andersherum. Wer nur irgend einer harten Arbeit nachgeht wird milde belächelt, und wer das etwa zwecks Seelenbildung für seine Kinder vorsieht, daß sie etwas härter arbeiten sollten, der wird sogleich von einer sich in die gute Seele begebenden Mutter bedroht.

  9. Gut, die Welt besteht also aus diesen beiden Stadien, einmal der groben Materie als dem Seelenkleid Luzifers, das in alle sichtbare Materie aufgeteilt wurde und zum zweiten aus der feinstofflichen eigentlichen Seele Luzifers, die das Nervenkostüm eines jeden Menschen bildet und dessen Seele verpestet. Beides zusammen, also die Materie und dessen energetische Struktur als Nervenkostüm, sind also Ausdruck der Welt und stehen unter der Fuchtel und Herrschaft eben dieser Welt, weil das, was wir als guten Seelengeist bezeichnen und im Prinzip das Luziferische ist, sich genau dieser beiden Stadien bzw. materiellen Formen, einmal des Grobgeistigen und zum anderen des Feingeistigen, bedienen kann. Dieser luziferische Seelengeist ist allerdings nicht etwas Drittes und stellt somit auch keinen eigentlichen Geist dar, sondern ist zusammengeklaubt aus dem an sich geistlosen Bewußtsein einer guten Seele wie ihr sie alle hattet und zum Teil noch immer seid und es bleibt, wenn ihr nicht das Barmkreuz Meiner Liebe annehmen wollt. Damit kann man dem luziferischen Bewußtsein auch nicht kommen, denn es würde, sollte es dieses Barmkreuz annehmen, ja in seinem zusammengeklaubten Raubwesen aufhören und würde dadurch diesen Zustand des Lichtengel spielenden Scheingottes überwinden, und genau das tut es allerdings nicht. Das luziferische Bewußtsein will indes ohne Kreuzigung seiner Seele seine zerteilte Seele, die in die Materie zerstreut wurde, wieder sammeln und konzentrieren und versucht das, indem es sich eben der Materie der Welt bedient und diese mit Hilfe einer guten Seele aufgrund ihrer rein nervlichen Erregung wieder stimuliert und mittels dieser nervlichen Erregung sich diese Seele untertan macht. Im Grunde genommen verhält es sich damit so, als wenn solch eine luziferische Seele über eine Massenhypnose oder Suggestion diejenigen Anteile der Seelen dominiert, die eben noch diesen trotz- oder eigenliebigen Anteil in sich fassen.

  10. Die nervlichen Erregungen und überhaupt jene Mittel, welche diese Nerven vibrieren lassen und den gesamten Körper in eine Erregung führen, sind aber nun genau jene Genußmittel und hier vorzugsweise die sexuelle Betätigung. Was den Umstand für euch verkompliziert und Mich dazu veranlaßt, Mich eines schwachen Menschen als Mittler zu bedienen, dessen Geist keinesfalls soweit erwacht ist, daß er etwa in der Vollkraft des Wortes stünde, ist, daß ihr noch nicht in der Lage seid, Mein reines Wort überhaupt verstehen zu können, geschweige denn, es mit der inneren Tatkraft zu beleben und unter euren Mitmenschen zur Entfaltung zu bringen. Also muß Ich euch in sehr abgemilderter Form irgend Geistiges vermitteln, damit ihr nicht vollends zu Schaden kommt und unter dem Getriebe der Welt zerrieben werdet, doch darf Ich andererseits, eurer geringen Reife wegen, auch nicht zuviel des Guten tun.

  11. So sollte auch eine kluge Mutter ihre Kindlein ziehen und sie auf die Liebe des Vaters aufmerksam machen, immer darauf achtend, daß nicht etwa zuviel ihrer Eigenliebe dort die Liebe des Vaters raubt und zunichte macht. So auch hier. Unabhängig davon, was Ich den Menschen zukommen lasse, soll und muß Mein Wesen doch vor allem anderen zum Ausdruck kommen, muß und sollte Meine Liebe doch für alle vernehmbar und nachvollziehbar sein und es darf auch nicht zu früh auf die Ewigkeit des Lebens in all der Disziplin und Strenge hingewiesen werden, deren ein ewiges Leben in Meiner Liebe bedarf. Also muß Ich selbst hier noch vorsichtig zu Werke gehen und kann und darf euch nicht zuviel Meines Geistes vermitteln, obwohl Ich andererseits sofort sichtbar und euch mit euren fleischlichen Augen sofort schaubar und euch mit euren Händen auch begreifbar entgegenkommen möchte. Doch das kann und darf eurer Ausreife wegen noch nicht geschehen. Also ist vorerst die Mutter am Zuge, und somit sind auch solche Worte und schriftlichen Werke wie die mütterliche Liebe zu verstehen, welche das Kind für den bewußten Empfang des Vaters vorbereitet.

  12. Ist hingegen eure Seele genügend vergeistigt und hat somit eure fleischlichen Sinne mehr in geistige Sinne veredelt, dann werdet ihr Mich schon schauen und auch hören. Doch seid ihr alle von eurer Welt und euren Eltern und hier besonders von euren Müttern noch sehr vereinnahmend erzogen worden, habt in eurer Seele aus eurem freien Wollen heraus schon sehr viel Weltliches hereingelassen, habt ebenfalls auch sehr viele Nervenkrankheiten angenommen als Folge davon, habt, um es in Zusammenhang mit den letzten Kundgaben zu bringen, doch beinahe alle noch den ersten und zweiten Weltkrieg mitgemacht und mehr oder weniger aktiv gestaltet und steht doch alle noch in der Gefahr, nun dem dritten Weltkrieg innerhalb eurer Familien zum Opfer zu fallen. Ja, Meine lieben Kinder, wie soll Ich euch denn jetzt schon konkret euren noch immer mehr fleischlichen Augen sichtbar entgegenkommen, wo ihr doch beinahe alle noch diese Vorstadien korrigieren müßt?

  13. Das war doch nicht bei einer Jarah, einem Jona oder anderen Kindern der Fall, die Mich seinerzeit mit ihren Augen anschauen durften1 und es war dies auch nicht der Fall bei jenen Heiden, die Mich leichtlich erkannt haben und vor allem war Ich seinerzeit zwecks Vorbereitung dessen auf eurer Erde, was Ich nun nach 2000 Jahren unter euch erleben möchte: Daß ihr Mich in eurem Herzen bildet oder anders gesagt, daß ihr den göttlichen Geist in euch ausbildet, und somit komme Ich diesmal doch durch euch zurück. Nicht nur einmal wie seinerzeit, sondern hundert- und tausendfach kehre Ich durch und in euch zurück. Das ist ja das Ziel und der Plan von damals gewesen. Ihr seid es doch, in denen Ich heimkehre! Also muß Ich auch behutsam zu Werke gehen und darf euch nicht zuviel abverlangen. Auf der einen Seite erlebt ihr eure Welt in einem Dritter weltkriegsähnlichem Zustand und auf der anderen Seite müßt ihr unbedingt versuchen, euch des inneren Geistes zu bemächtigen und angesichts Meiner Rückkehr in euch dies auch tatsächlich bewerkstelligen. Sicherlich bin Ich Mir auch dessen bewußt, was ihr da so denkt und sprecht, denn Ich weiß sehr wohl, wo ihr dort steht und so sprecht und seufzt ihr zu Mir, Ich möchte doch jetzt schon vollernstlich kommen und warum ihr denn nun noch unbedingt weiter leiden müsset, warum ihr in dieser eurer Welt noch immer soviel erdulden und ertragen müsset und warum denn nun noch diesen Dritten Weltkrieg oder Zustand der Vernichtung der Familien? Warum ihr noch immer der geistigen Kraft verlustig seid, warum euch noch immer nichts oder kaum etwas gelingt und warum ihr kaum Geschwister, kaum Freunde und kaum einen wirklichen Trost findet?

  14. Ja, ihr Meine Lieben, da kann und muß Ich nur wieder darauf hinweisen, daß, weil Ich selbst in euch kommen möchte und ihr also Mein Leben in euch erleben wollet, es also auch nicht anders sein kann. Denn bei welchem Ich alles in allem sein kann und es auch soll, der muß doch selbst in allem bei Mir sein! Also seid nur wieder beruhigt und glaubet es treu, daß Ich schon am besten weiß, wann und wie Ich euch sichtbar erscheine und vor allem, wie Ich euch innerlich entgegenkomme und euch sanft ermahne und beinahe noch unbewußt führe und leite. Aber es wird für euch doch schon bewußter und ihr könnt euch eigentlich nicht beklagen, wenn ihr euren geistigen Zustand mit jenem der letzten Jahre vergleichet. Da hat sich schon etliches getan. Aber weil sich eben auch gleichzeitig in der Welt etliches getan hat, so könnt ihr diese Verbesserung eures geistigen Zustandes nicht sogleich erkennen und glaubt manchmal, daß der Abstand zwischen Mir und euch sogar geringer geworden sei. Doch das ist mitnichten der Fall.

  15. In eurer Seele findet ein enormes Gerangel statt. Ich habe euch uranfänglich eine reine Seele gegeben2, doch aufgrund der Freiheit einer jeden Seele und dem, was sich dann aufgrund der zwei Abfälle von Mir ergeben hat, ist eure Seele leider nicht mehr so rein und so durchgeistigt, sondern sie wurde mehr und mehr vermaterialisiert und damit also auch vertiert. Ich kann euch nur durch solche strenge Lebensführung wieder zurechtbringen, denn eure Seelen sind nun einmal so ziemlich luziferisch durchseucht gewesen, daß ihr es selbst nie vermocht hättet, dort eine Abkehr zu bewirken. Daß nun Meine göttliche Weisheit und überhaupt Meine Liebe es geschafft hat, euch da wieder zurecht zu bringen und bis hierher zu führen, ist eben nur der Allmacht Meiner Liebe möglich. Und daß ihr sogleich mit der Korrektur eurer luziferisch-satanischen Zustände auch schon das göttliche Leben erhaltet, ist doch etwas an sich Unglaubliches. Das sollte euch auch alle Mühe wert sein. Somit wartet geduldig und sanftmütig auf das, was auf euch zukommt. Daß Ich es bin, der euch entgegenkommt, daß Ich es bin, der euch schon in Seinen Armen hält, daß Ich es bin, der zu euch schon spricht und euch über diese Stürme führt, das könnt ihr doch beinahe schon täglich erleben. Doch daß ihr noch immer nicht am Ziel eurer Wünsche seid und Mich also noch nicht so lebendig bei euch erleben könnt, das liegt nur daran, daß ihr vorerst noch eure Altlasten aufarbeiten müßt, daß ihr Luzifer in euch noch endgültig besiegen müßt. Doch ihr wißt es und ihr habt wenigstens schon angefangen.

  16. Solange ihr noch in all diesen luziferisch-nervlichen Stadien steht und irgendwie eine Beteiligung an den drei großen Bränden eurer Seele habt, also diese drei Weltkriegszustände innerhalb eurer Familie, solange seid ihr noch nicht aus dem mütterlichen Stadium entbunden und solange seid ihr also noch nicht in der sichtbaren Gegenwart des Vaters. Eure Eltern bedeuten in diesem Sinne auch noch die Mutterschaft für eure göttliche Erziehung, und wenn ihr dort noch die gewissen Probleme habt, so seid ihr also noch immer nicht für Meine Liebe, für die wahre und göttliche Liebe bereit. Ihr mögt dann zwar glauben, daß ihr schon soweit wäret, doch die Erfahrungen eures täglichen Alltags sprechen für sich. Ihr könnt euch in all der Vollkraft eurer Liebe an Mich wenden und könnt Mich als euren Vater Jesus um Abhilfe bitten, doch wenn ihr dort nur in euren nervlichen Verzückungen oder in euren anderweitigen beinahe schwachsinnigen nervlichen Zuständen seid, dann wird das nichts. Dann muß das Kreuz also noch immer tätig werden, und genau so ist es. Wer von euch wirklich mit Mir zu tun haben will, nun, der wird also ein Kreuz bekommen müssen, an welchem der normale Weltmensch sogleich zugrunde geht. Doch ihr nicht, denn in euch lebt doch schon Mein Geist. Es handelt sich für euch nur darum, daß ihr nun auch aus der mütterlichen Beziehung zwischen euch und der Welt einmal freiwerdet und Mich als euren Vater endlich als mehr als alle Welt begreift, erkennt, annehmt und aus eurem freiwilligen Wollen heraus liebhabt. Solange viele von euch nur immer Jesus, Jesus, stammeln, ohne da ihre Arbeit zu verrichten, solange werden sie Meine Liebeskraft auch nicht empfinden, und es nutzt euch da solch ein Gestammel auch nicht viel. Doch wenn ihr vollernstlich und euch all der Liebe von Mir bewußt seid und euch wirklich um euer Seelenheil bemühen wollt und euren Nächsten nicht mehr schaden wollt, dann bin Ich freilich als euer Vater Jesus auch vollkräftig bei euch und werde euren Willen stärken und werde euch die Kraft schon geben, die ihr zwecks eurer nächstenliebenden Betätigung auch benötigt.

  17. Also braucht ihr nicht zu zweifeln, unabhängig davon, wie es in der Welt nun zugeht. Die Welt ist nun einmal Welt und das auch darum, weil in ihr ständig alle drei Muster dieser kriegsähnlichen Seelenkonfigurationen zum Ausdruck kommen, und Ich habe ja schon vor etlichen Jahrtausenden die ersten Bücher nach den Kriegen Jehovas benannt, welcher Ausdruck seinerzeit auch nichts anderes besagt hatte. Also haltet weiterhin durch, und wenn euch der innere Geist berührt und führt, dann werdet ihr schon wissen, daß euch alles auch für bleibend gehört und es diesmal keine nervlich-seelischen Aufwallungen sind, die euch nur kurzzeitig betören und ansonsten verschwunden sind, wenn ihr die Hilfe des Geistes vonnöten habt. Diesmal soll es euch gehören.

Amen. Amen. Amen.

1Siehe vor allem im Lorber Werk im Großen Evangelium Johannes

2als ihr noch in Mir gewesen seid

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