Illusion und Wirklichkeit

 

Sonntag, 11. April 2010   8:36 Uhr  M

Illusion und Wirklichkeit

  1. Wenn die Menschen all das Schöne, von welchem sie träumen und welches sie konsequent anstreben, dann auch verwirklichen wollen und wenn sie dabei nicht in Meinem Geist der Liebe sind, da sie Mich nicht als Vater in ihrem Herzen tragen, so wird dieses für sie so angeblich "Schöne" nur insoweit für eine kurze Zeit verwirklicht, inwieweit es auf den Leistungen der Nächstenliebe gegründet ist. Da eine Nächstenliebe, die Mich nicht kennt und die es darum nicht gelernt hat, sich dem allgemeinen Wohl unterzuordnen, dann auch nicht uneigennützig sein kann, so ist deshalb dieses, auf die eigennützige Liebe aufbauende Schöne für jene, welche diese Leistungen zu erbringen haben, dann nur wieder hart und häßlich. Wie ihr schon wißt, ist die Kehrseite des "Schönen", das sich die unreife Menschheit erträumt, dann also nur das Häßliche, auf welchem sie beruht.

  2. Für die Begriffe von Schön und Häßlich müßt ihr nur wieder jene anderen Begriffe aus der von Mir abgefallenen Schöpfung übernehmen und ihr erkennt sogleich das sexuell-Satanische, sowie das lichtengelhafte-Luziferische, ihr erkennt also das körperliche Bewußtsein sowie den luziferischen Seelengeist. Das eine beruht auf dem anderen, denn wer Gott sein will, der muß ja auch eine entsprechende Gefolgschaft haben, der er göttlich sein kann. Aus solch einem, sich auf das Schöne in Luzifer begründende Licht oder sagen wir, aus solch einer Wahrheit, die sich auf den Lichtengel gründet, kann allerdings keine feste Wirklichkeit werden, denn um wahrhaft Wahrheit zu sein, um also Wirklichkeit zu sein, muß der luziferisch-satanische Verwandlungs- und Ausbeutungsprozeß überwunden werden, muß also diese magische Verwandlung des einen in den anderen Zustand verhindert werden.

  3.  Schön und Häßlich, Gut und Böse, Luzifer und Satan, etc. stehen also nur in der Illusion und gelten also nur für eine bestimmte Spanne innerhalb einer dafür zur Verfügung stehenden Zeit, damit sie sich aus dem in ihnen liegenden Werden zur Auferstehung in das Ewige Sein erheben - und das bin dann Ich, das ist dann Mein wahrer Geist in euch. Die Zeit dafür, daß sich aus dem triebhaften körperlichen Bewußtsein die Verwandlung in das in Meiner Liebe ruhende Seelenbewußtsein ergibt, ergibt sich eben aus der Liebe zu Mir und aus dieser Liebe zu Mir heraus dann diejenige, die ihr für eure Mitmenschen aufbringt. Doch diese Verwandlung aus dem zeitlichen Werden bis in das Ewige Sein in Meiner Liebe gelingt eben nur durch jenen Prozeß des irdischen Lebens, in welchem ihr steht und den ihr bereitwillig auf euch nehmt. Wenn Ich also sage, daß es werde!, so bedeutet das für euch, daß ihr aufgrund der Inanspruchnahme Meiner Liebe denn auch schon eine bestimmte Zeit zur Verfügung habt, mit welcher ihr aus und in eurer Erde zu dem werdet, was ihr eurer Herkunft nach eigentlich schon seid: die Kinder des allmächtigen Vaters, des einen und ewigen Gottes der Liebe! Ihr sollt also wieder Meine Kinder werden!

  4. Meine Kinder von oben sollen deshalb ihren luziferischen Fall auf dieser Erde überwinden, indem sie ihr körperlich-satanisches Bewußtsein als Erbe der adamitisch gefallenen Menschheit nicht annehmen - und das können sie nur, wenn sie sich in ihrer Liebe an Mich wenden. Meine aus den unzähligen Sternenwelten kommenden, hier auf dieser Erde eingezeugten Kinder können und sollen deshalb nur hier, auf diesem Planeten der Umwandlung vom Werden in das Ewige Sein, sich in all der Liebe ihren ins Fleisch gefallenen Geschwistern annehmen und sollen ihnen in Meiner Liebe helfen. Diese hier auf der Erde eingezeugten Kinder von oben verhalten sich zu den Kindern der Erde wie sich die Seele zum Fleisch verhält, und dieses Verhältnis von Seele zu Fleisch ist auch dasjenige, welches ihr in eurem ehelichen Leben wahrnehmen könnt, ihr also in eurer ehelichen Liebe wahrnehmen könnt.

  5. Durch das luziferische Erbe belastet, ist es für diese von oben eingezeugten Seelen sehr schwer, das rechte Maß zu fassen, und entweder wollen sie mit dem irdischen Leben nichts zu tun haben und verschließen sich nach innen oder aber sie beginnen damit, diese armen Menschenkinder der Erde zu unterjochen und stellen sich ihnen gegenüber wie die Götter hin, und wenn sie so verfahren, dann verfestigen sie damit nur ihre luziferische Seele und fallen dann selbst in das Fleisch zurück. Die magische Verwandlung hat sie erreicht und aus Luzifer wird Satan!

  6. Jenen, die sich gegenüber der Erde verschließen, nutzt das jedoch auch nichts, denn nicht um das Pfund zu vergraben habe Ich diese hierher gelassen, sondern um helfend in Meiner Liebe beizustehen. Die Erdenkinder können durch das negative Beispiel ihrer von den Gestirnen kommenden Geschwistern angeregt dann auch nur bis in dieselbe luziferische Bewußtseinsphase kommen, doch weiter auch nicht, da sie keine Beispiele der göttlichen Liebe haben. Und dann beginnt das Ringen der Völker und im kleinen das Ringen innerhalb der Familien und der Krebs, welcher die Liebe der Menschen frißt und welcher in seinem rückwärtigen Gang nur die Verwandlung von Luzifer zu Satan anzeigt, frißt sich in der Seele der Völker fort.

  7. Als Ich sehr deutlich sagte, daß doch dem Manne die Führung über das Weib anheimgestellt ist, da sagte Ich - und zeigte dies allezeit, daß der Mann in seiner Liebe zu Mir allein die Kraft findet, um seinen eigenen luziferischen Zustand zu überwinden, denn er soll nicht das Schöne seines Weibes nehmen, um sich wie Gott zu fühlen und sein Weib soll auch nicht deshalb schön für den Mann sein, damit es dann auch nur wieder mit ihrer Schönheit der Lichtengel sei, sondern Ich sagte und sage immer wieder: Daß doch der Mann in der Stellung zu seinem Weib nicht selbst luziferisch sei und sie aber auch nicht auf diesen luziferischen Sockel heben dürfe!

  8. Nun, als in dem Weibe durch diese fleischliche Überhöhung aufgrund der Sexualität des Mannes dann das luziferische Bewußtsein erwachte, da hatte er eine ebenbürtige Frau vor sich, die ihm nun im ehelichen Streit die Stellung streitig machte, und dieses Ringen um die Herrschaft seht ihr auch bei den Völkern untereinander. Als das Weib in ihrem verletzten Bewußtsein körperlich erwachte, da entstand die Frau, und dieser Begriffswandel zeigt nunmehr die Verwandlung des unbewußten Weibes an, als sich dem liebevollen Manne unterordnendes Weib - in eine ihm gleichgestellte Frau, weil dieser Mann es nicht vermocht hatte, seine Frau in all Meiner Liebe zu umfassen, damit sie auch tatsächlich seine Seelengefährtin und nicht nur seine Fleischgefährtin bleibe.

  9. Der in Bezug zu seinem Weib sich wie ein luziferischer Herrscher lieblos zeigende Mann hat also die Verwandlung seines eigenen Fleisches in die reinere Seelensubstanz verhindert, und genau das zeigt ihm dann sein eigenes Weib durch ihre Verwandlung zur hochmütig luziferischen Frau an. Dann gibt es freilich selten Kinder und wenn, dann sind sie von Anfang an schon sehr körperlich ausgerichtet. Die Verwandlung des im Hinblick auf sein Weib mehr luziferischen Mannes in einen sexuell ausgerichteten und vom Fleische abhängigen Kindmannes bewirkt in seinem Weibe also genau das Gegenteil, denn aus der noch unschuldigen Kindfrau wird keine reife Mutter und getreue Weibin, sondern aus ihr wird eine Frau, die sich ebensowenig in die reife Mutter weiterentwickeln kann als wie dies dem in das Fleisch gefallenen Kindmann möglich ist.

  10. Weder kann aus dem weibischen noch sehr kindlichen Mann ein Vater werden, der dann selbst den Seinen das geistige Vermächtnis vererben kann, mit welchem seine Kinder dann selbst ihr Fleisch bezähmen können, noch kann das sich seiner Mutterschaft selbst beraubende Weib, die sich zur Frau reduziert hat, ihren nun schuldig gewordenen luziferisch-sexuellen kindlichen Zustand überwinden, und so kann sie ihren Kindern ebenfalls nichts Geistiges für deren so dringlichst benötigte Seelenstärke vererben.

  11. Beide, der kindlich auf das Schöne fixierte Mann sowie die kindlich ebenfalls auf das Schöne fixierte Frau können nicht ihre Elternschaft in Meiner Liebe wahrnehmen, denn geistig betrachtet sind sie noch keine Eltern. Weil jedoch beide selbst noch sehr kindlich sind, denn die sexuell-luziferische Bewußtseinsstufe ist eine sehr kindliche, die magische Verwandlung des Drachens zum Lichtengel und umgekehrt ist kindlich, so geraten sie immer wieder in Abhängigkeiten voneinander und auch zu anderen Menschen, während sie andererseits dann selbst auch wieder andere abhängig halten, immer insoweit, wie sie selbst sich in einer entsprechenden Phase ihres Bewußtseins befinden.

  12.  Nur die größte Liebe, zu welcher man in der Hingabe zu Mir und von daher auch zum Nächsten fähig ist, wird dem Manne wieder die geistige Zeugungsfähigkeit geben, und ebenso kann auch nur durch solch eine sich selbst überwindende Liebe die Abspaltung der Frau von ihrer Mütterlichkeit rückgängig gemacht werden. Bleibt der Mann nur ein auf die Schönheit fixierter noch sehr abhängiger Kindmann, der die Häßlichkeit dieses irdischen Lebens nicht ertragen kann und der darum auch die häßliche Frau oder das häßliche Weib nicht ertragen kann, so wird er auch keine Mutter in einem oder in seinem Weibe finden, weil er Mich nicht in seinem Herzen findet, und er wird sich nach außen verlieren, und ebenso ergeht es der Frau, die sich nach einem Vater sehnt. Für beide bin Ich jedoch gekommen, denn Ich bin ein Vater und Ich bin eine Mutter all jenen, die selbst zum Vater oder zur Mutter werden wollen.

  13. In der tierischen Fortpflanzung, so wie dies die unreife Menschheit allerorten tut, gibt es freilich keine geistige Elternschaft, gibt es demzufolge auch keinen wirklichen Vater und keine ebensolche Mutter, und von daher ist dann alles, was solche Menschen tun, nur Illusion. Und wie beginnt dann die geistige Zeugung, werdet ihr fragen?

  14. Indem Ich als Gott Mich euch kenntlich zeige, und das geschieht in den zwei Schritten, die Ich auch hier wieder deutlich aufzeige:

    1. In der Vorbereitungsphase komme Ich euch als Gott entgegen. Das geschah bei den jüdischen Völkern, und ihr wißt darum aus der Bibel. Dort kam Ich als Jehova zu ihnen, und wenn die Priester, welche sich wie eine Mutter um ihre Völker kümmern, Mich dann auch tatsächlich im Herzen tragen, dann zeuge Ich als Jehova-Vater mit Hilfe der Priester und die Gesundheit der Völker zeugt von der Kraft dieser Liebe. In dieser Phase, wo sich die Völker noch sehr nahe an der Sexualität befinden, kann und muß Ich eine bestimmte gestrenge Liebe dann pflegen, wenn die Völkerschaften sich wieder mehr dem Drachen in sich zuneigen.

    Ebenso bin Ich jedoch mit den germanischen Völkern umgegangen. Dort kam Ich jahrtausendelang ebenfalls als Vater, und im altfriesischen Sprachraum gibt es statt der Bezeichnung Jehova dann das Pendant dazu, und dort wurde Ich als Wralda bezeichnet, was soviel bedeutet als der Urewige, der immer da ist. Uralt und immerdar! Für die alten germanischen Völker war Ich ebenso die Immanenz und Wirklichkeit als Gott und Vater, wie ihr dies von den Juden her kennt. Und die Mutter wurde jedoch diesmal nicht von einer Priesterkaste vorgebildet, sondern von einer aus dem Volk gewählten Mutter, der Ehrenmutter. Handelte sie im Einklang mit Mir, so war der Fortbestand des Volkes gesichert und Vater (Wralda) und die Mutter (Ehrenmutter) konnten die geistige Zeugung verwirklichen. Die Geschichte dieser germanischen Völker ist ähnlich verlaufen wie jene der Juden. Es gab Aufs und Abs, es gab Höhen und Tiefen.[1] (siehe Ura Linda Chronik)

    2. Als Ich also beide großen Völkerfamilien jeweils als Jehova und als Wralda vorbereitet hatte, um dann als sichtbarer Vater in und als Jesus zu kommen, da haben jedoch beide wiederum ähnlich reagiert und wollten ihre angebliche Freiheit, selbst Gott zu spielen, nicht aufgeben und mußten Mich also ergreifen und töten lassen. Bis heute hat sich bei den Juden und bei den Germanen diesbezüglich nichts groß geändert, und sie sind also vorwiegend im alten luziferischen Stadium hängengeblieben. Sie verteidigen also noch die erste Stufe. Aber während sich die Juden noch an Jehova erinnern können und in ihrem Streit gegen die Germanen diesen Jehovaglauben durchgesetzt haben, so haben also die Friesen und die mit ihnen verwandten freien germanischen Völker ihren Gottesbegriff verloren. Dadurch haben sie auch ihre Beziehung zur Mutter verloren, und dadurch erst haben sie ihre geistige Freiheit verloren. Hätten die damaligen freien germanischen Völker und hier besonders die Friesen, die sich ja selbst als die Freien bezeichneten, ihre Freiheit in Meiner Liebe aufgegeben, um ihr Luziferistentum damit aufzugeben, so hätte Ich ihnen als Vater und Mutter erstehen können, also so in etwa, wie ihr dies heutzutage erleben wollt und erleben könnt.

  15. Aber weder sie noch die Juden waren dazu mehrheitlich in der Lage, und so ist es gekommen wie es eben gekommen ist. Dadurch ist sehr deutlich geworden, daß weder die Germanen noch die Juden Mich überhaupt erkannt haben und wenn, dann nur in der ersten Reifestufe, die, wie gesagt, nur die luziferische ist, und genau deswegen streiten sie in ihrem gottspielenden Bewußtsein gegeneinander, anstatt daß sie Mich beide als ihren eigentlichen Vater und als ihre eigentliche Mutter ansehen. Das Väterliche in Mir könnten sie auch als Vater Jesus annehmen, doch mit dem Mütterlichen haben beide ihre Schwächen, da sie nicht verstehen, daß Meine Liebe und Weisheit ihre eigentlichen Eltern sind. Wer Mich über alles liebt, der wird ohne weiteres auch das Mütterliche Meiner Liebe in seinen Geschwistern, der wird es also auch in seinen Nächsten wahrnehmen können. Ihr erinnert euch doch, wie Ich zu Maria und Johannes sprach: Siehe, dein Sohn, siehe deine Mutter!

  16. In dieser Beziehung der reinsten Liebe zueinander, die weder geschlechtlich körperlich noch luziferisch-seelisch war und für euch sein soll, kann Ich als die ewige Liebe und als der Vater von Sohn und Mutter wieder auferstehen. Der Vater, also Meine Liebe, kann und wird auferstehen, wenn die reinste Nächstenliebe zwischen Mutter und Sohn wieder vorhanden ist, wenn also bei ihnen beide Formen des gefallenen Bewußtseins überwunden sind. Aber diese Auferstehung ist nicht möglich, wenn es zwischen der Mutter, die hier die Überwindung der luziferischen Weisheit meint und ihrem Sohne, das ist die unschuldige, kindliche Liebe des noch körperlich unschuldigen Menschen, nicht zu einer ausschließlichen Hinwendung zu Mir kommt, wenn also ihrer beider Liebe sich nicht ausschließlich an Mich hält.

  17. Da Ich als Vater sie scheinbar verlassen mußte, ihrer Freiheit wegen, so haben sich die Priester bei den Juden - und bei den Germanen in der reineren Form der Mutter - an ihre unschuldigen Kinder wenden sollen, um sie mit viel Hingabe in Meiner Liebe zu betreuen, und so soll Ich also dann in den Herzen wieder auferstehen, nachdem Ich äußerlich entfernt wurde. In einer inneren Liebe zueinander werde Ich wieder auferstehen, wenn sich die Menschen in der wahren Liebe zueinander wieder annehmen. So war es seinerzeit zwischen Maria und Johannes, und so war es seinerzeit zwischen der Ehrenmutter der Germanen und ihrem Volke, und so war es seinerzeit zwischen den jüdischen Priestern und ihren Völkern, und so ist es bis heute geblieben.

  18. Ich konnte deshalb auch nur wieder zu den sogenannten Heiden, den Germanen kommen, weil sie vorher auch von Mir selbst betreut wurden. Nun wird der bibelkundige Mensch zwar sagen, daß doch die Heidenvölker nicht von Mir, sondern doch nur von Luzifer beherrscht wurden, doch so ist es nicht wirklich gewesen. Denn ebenso wie bei den jüdischen Völkern sich unreife Heidenvölker befanden, bei welchen die Juden Meine göttliche Liebe zeigen sollten, um ihre luziferisch kalte Liebe zu überwinden, ebenso war dies auch bei den germanischen Völkern der Fall. Diejenigen, die sich dort Wraldas Einfluß in der Liebe und Achtung hingaben, sind dann in einer ähnlichen Situation gegenüber ihren unmittelbaren Völkern gewesen, und oftmals haben sich in dieser Vorzeit auch die beiden Vorstellungen von Wralda und von Jehova getroffen, doch ohne daß jedoch die Priesterschaft der Juden und später der Germanen bzw. der Katholiken, noch später der Protestanten, die Verwandtschaft und Gleichheit ihrer göttlichen Vorstellung erkannt hätten, und damit reagierten sie auch nicht anders wie es heutzutage bei euch in euren Familien und Völkern der Fall ist.

  19.  Amerika und England sind leider nicht in der Lage ein Verhältnis einzugehen wie dies zwischen Johannes und Maria gewesen ist, und in ihren Familien ist dies auch nicht der Fall. Beide Länder vermögen es nicht, die Beziehung zu Mir auf die Grundlage Meiner Göttlichkeit zu stellen, und von daher können sie weder ihren Vater noch ihre Geschwister als solche erkennen, und sie verlangen von ihrem Vater, der hier in Vertretung Meiner Liebe als Deutschland vorgebildet ist, nur die Versorgung mit materiellen Gütern und Werten. Ähnlich wie es seinerzeit bei dem Vertrag von Versailles nur darum gegangen ist, die geistige Hinterlassenschaft als Nächstenliebe abzulehnen, um dafür eine umso größere materielle Forderung zu stellen, so ist dies heute mit Europa auch nicht anders. Europa ist das Gebilde, mit welchem die geistige Schöpferkraft nicht nur des deutschen Volkes im Großen abgesaugt wird, damit eine kleine Gemeinschaft in ihrem luziferischen Gedankengut nur wieder die Möglichkeit erhält, diesmal weltweit Gott spielen zu können.

  20. Europa ist vorwiegend auch das Kind jenes deutschen Vaters, welches wie weiland Hanoch sich über seine Eltern erhebt, und von daher wiederholt sich die Geschichte vom Untergang Hanochs oder Atlantis immer wieder neu. Das alte Hanoch als das Land der Väter geht zum wiederholten Male unter, weil die Beziehungen der Menschen zu ihrem Vater untergehen. Wenn wenigstens noch eine Mutter in Gestalt der Priester oder besser noch in der Gestalt der Ehrenmutter oder besser noch in der Gestalt eines Weibes vorgebildet würde, mit welcher Ich Selbst noch geistig zeugen könnte, dann wäre es recht, aber was soll Ich mit dem europäischen Weib, die zur Frau verwandelte Luziferistin, zeugen, wenn sie doch schon selbst wie Gott sein will! Dort werde Ich jedenfalls ihr zuliebe nicht auferstehen, sondern Ich werde ihr und der Welt zu Gerichte sitzen.

  21. Wenn allerdings, was Ich doch sehr stark hoffe und es in Meinen Kindern auch beinahe schon verwirklicht sehe, es in ihnen dann schon zu tagen anfängt und eine feine Morgenröte sich die Bahn in ihren Herzen bricht, weil sie Mich als Vater wieder erkannt und in allem angenommen haben, wenn allerdings die materiellen Sorgen und die Pein die Brunst der körperlichen Begierden zurechtstutzt und die Menschen fühlen, daß es so nicht weitergeht und sie sich nach ihren wahren Eltern sehnen und sie das Verlangen nach ihrer wahren Heimat bekunden, dann ist die Zeit reif, wo Ich Mich an die Spitze dieser Getreuen stelle, um mit ihnen für den Aufgang des Vaterlandes zu streiten...  und das ist dann keine Illusion.

  22. Aber vorerst muß Ich die luziferischen Menschen ihre Träume von der Weltherrschaft träumen lassen, damit die anderen durch den Versuch der Verwirklichung dann an sich gewahr werden, daß sie nur in Leid und Knechtschaft gefangen sind, sollte sich dieser Alptraum verwirklichen. Erst wenn das Bewußtsein der trägen Menschheit erkennt, daß es nur Träume und Alpträume sind, welche diese Strategen einer europäischen oder einer sonstigen Herrschaft und Weltherrschaft träumen, erst dann kann Ich zur entscheidenden Wende schreiten.

  23. Euer Vaterland, das richtige Attaland oder Atland geht erst dann auf, wenn das luziferische Reich des Körpers und seiner Triebe untergegangen ist. Atlantis wird wiederkommen, doch wer wird dies an sich gewahr werden? So haben wir heute wieder einen kleinen Bogen zwischen euch und der Welt und ihren Zuständen gespannt, und ihr sollt und könnt an euch bemerken, wo ihr steht und weshalb ihr dort steht, wo ihr steht, und in der Mehrheit liegen die meisten ja nur noch am Boden ihrer Triebe, dort, wo sie als Baum ohne Frucht in all ihrer süchtigen Leidenschaften gefällt wurden.

  24. Ihr müßt nicht glauben, das Ich solches wünsche oder daß Mir solches gefallen würde. Wozu stehe Ich denn als Vater bereit, um euch aufzuhelfen! Ich lasse solche Worte durch einen unmündigen Schreiber doch nicht deshalb schreiben, damit ihr euch vor Mir erschrecken sollt. Nein, ihr sollt eigentlich nur die Folgen eurer Handlungen erkennen und sollt vor allem aber Meine große Liebe zu euch und allen Geschöpfen nicht nur erkennen, sondern es glaubend im Herzen annehmen. Was Ich mit solchen für euch oftmals langwierigen Erklärungen sage, ist, daß allein die Liebe die Meisterin aller äußeren und inneren Katastrophen ist, und selbst, wenn ihr den Weltuntergang so recht ins Auge fasset, ihr euch doch nicht davon erschrecken und hypnotisieren lassen dürfet, denn ob und wie und wann es kommt, entscheidet allein Meine Liebe. Bei euch entscheidet es nicht mehr Meine Gerechtigkeit, sondern bei euch und den Euren entscheidet es nur noch Meine Liebe, und das ist, zumindest für euren noch immer sehr luziferischen Zustand, immerhin schon eine bemerkenswerte Entwicklung.

  25. Deshalb kann Ich ja auch zu euch sagen, daß ihr entweder wie eine Mutter oder wie ein Vater den Euren seid oder ihr seid bei ihnen wieder ein unschuldiges Kind.

Amen. Amen. Amen.

     

[1] Gibt es in einer deutschen Übersetzung von Hermann Wirth



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