Ich bin mehr als Alles

Freitag, 15. Januar 2010    10:30 Uhr    M

Ich bin mehr als Alles

  1. Gut, ihr wollt beide Seiten ertragen, ihr wollt das Häßliche nicht mehr ausklammern, um euch am Schönen zu erfreuen. Ihr betrachtet die gute oder die häßliche Seite eines Menschen oder eines Vorfalls nicht als etwas Besonderes, denn ihr habt gelernt, nun auch in euch die häßliche Seite anzuschauen: Ihr seid dabei, euch den häßlichen, noch sehr verletzlichen Situationen eurer Vergangenheit und eurer Gegenwart zu stellen, ihr wollt diesen schlimmen und für euch selbst deprimierenden Anlässen nicht mehr fliehen, und von daher könnt ihr von Mir aus alle Kraft in Anspruch nehmen, die ihr so dringend nötig habt, um nicht nur jene häßliche Seite eurer Nächsten auszuhalten und sie mit Meiner Liebe zu verwandeln, sondern vor allem auch eure eigene häßliche Seite zu ertragen und sie mit Mir zusammen als die Kehrseite eures Lebens zu betrachten. Wenn ihr eure häßliche Seite in Meiner Liebe beschaut, wenn ihr euch mit Mir zusammen eurer häßlichen Seite stellt und sie in Meiner Liebe annehmt und euch damit aus dem Pfuhl der Sünden freiliebt, so werdet ihr auch an der häßlichen Seite der anderen nicht erkranken, werdet nicht daran zugrundegehen und werdet die große Gnade Meiner alles überwindenden Liebe erleben, weil ihr ihnen ebenfalls helft, sich aus dem Pfuhl ihrer Sünden zu befreien.

  2. Zuerst an euch und später an euren Nächsten wird die große Kraft und das Wunder Meiner Liebe offenbar, und das habt ihr im Kleinen hin und wieder auch schon erlebt. Doch wenn ihr es nicht vorerst an euch selbst stärker und deutlicher erlebt, daß und wie Meine göttliche Liebe euch berührt und für bleibend verwandelt, so werdet ihr es bei euren Nächsten nicht gewahr werden, dann werden euch eure Nächsten nur immer an eure häßliche Seite erinnern und ihr geht daran zugrunde, daß ihr selbst im Herzen Unreifes aus dem adamitisch- luziferischen Gedankengut traget und, weil dies in einer bestimmten Resonanz zum Nächsten steht, so muß also in euch durch die häßliche Seite des anderen euer eigener Mißton erklingen, und ihr seid verstimmt, weil ihr in euch selbst eben noch im Mißton seid und das, genau diese eure Mißstimmung also, lastet ihr sodann den anderen an. Darum sage Ich auch immer wieder, daß ihr doch lieber zu Mir kommen sollet, damit Ich euch die Lasten, die ihr auch an euch selbst tragt, abnehmen kann, denn ihr sollt freien Herzens mit euren noch sehr mühselig beladenen Nächsten zu tun haben und sollt nicht, gleich ihnen, ebenfalls im Herzen traurig und von der Liebe nur träumend, schwach und hilflos sein, sondern ihr sollt doch haben, wonach sie streben und es sich so sehnlichst wünschen: Ihr sollt die Kraft und Ruhe, ihr sollt den Frieden und die Freude haben, weil ihr ein liebeerfülltes Herz euer eigen nennt.

  3. Freilich gibt es bei Mir keine häßliche Seite, und deshalb könnt ihr alles, was ihr im Guten oder im Schlechten erlebt, dann auch bei Mir gutschreiben oder ihr könnt bei Mir auch die Schuld der Eurigen euch gegenüber tilgen. Ihr müßt also ruhig und bereit sein, auch die häßliche Seite der anderen zu ertragen, denn nun geschehen viele mehr oder weniger gute Erfahrungen, auf die Ich euch all die Jahre hingewiesen habe. Für den einen, der noch in der Apokalypse seines unreifen Bewußt-seinzustandes steht, werden die Erfahrungen sehr traurig sein, damit nicht noch das letzte Fünkchen Geist aus seiner Seele dem Gegner zur Beute wird, und an dem anderen, der geistig vorgesorgt hat, wird nun vieles ausgegeben und verteilt werden, was ihn und den anderen nützt, weil es deren Seele hilft, sich tiefer und intensiver mit Mir, dem göttlichen Bewußtsein, zu verbinden. Der Bruch im Bewußtsein der Menschen wird deutlicher, und daraufhin wird für euch, die ihr diesen Bruch in eurem Wesen nun auch wahrnehmen könnt, dieser Bruch in allen Bereichen eures täglichen Lebens zum Vorschein kommen. Es ist nicht nur das Geld und die damit verbundene luziferische Scheinwirtschaft, die euch und allen nur vorgegaukelt hat, daß es beständige Werte seien, die geschaffen wurden, sondern der Bruch durchzieht alle Bereiche, und damit erlebt ihr von außen im Grunde genommen dasselbe, was ihr auch durch eure Nächsten im innerseelischen Bereich wahrnehmt, und wie schon ausgeführt, ist nur derjenige von euch vor dieser schlimmen und schlimmsten Trübsal bewahrt, wenn er zuerst den Bruch an seiner Seele durch die bedingungslose Liebe und Treue zu Mir hinreichend korrigiert hat.

  4. Wer das nicht vermag und wer das auch nicht ernst genug nimmt und wer da glaubt, er wäre aufgrund gewisser Talente von der Trübsal befreit, der leugnet nur in einem fort seine häßliche Seite und bürdet sie damit seinen Nächsten auf. Wer wie Gott sein will, um aus allen Schicksalsschlägen unangefochten hervorzugehen, der muß eben auch eine göttliche Liebe sein eigen nennen können, der muß also auch in sich die dunkle Seite seines Wesens, dort, wo die Triebkräfte hausen und an seiner Seele nagen, überwunden haben und muß Liebe in jene dunkle Triften und Abgründe hingebracht haben, damit auch diese Seite seiner Begierde nicht zulasten seiner Nächsten wird. Die innere Dunkelheit und die Angst einer Seele ist es, die sich noch am Schönen der anderen berauscht und die diese anderen Menschen benutzt, um aus deren Liebe das eigene Tal der Tränen aufzuhellen. Menschliche Zustände des Schönen und Guten werden deshalb benötigt und sogar dringend gebraucht, weil solch ein an seiner Seele noch sehr unreifer und träger Mensch nicht gewillt ist, mit Mir die Verbindung aufzunehmen, denn dann würde er beschämt in seinem Tun innehalten, und von daher wenden sich die Menschen in ihrem Genuß auch an ihre Mitmenschen, und es wird sogar danach gestrebt, sich, des besten Genusses wegen, dann auch an geistige Geschwister zu wenden, weil die Lust des Genießens mit der Kraft des Geistes steigt, die man beim anderen wahrnimmt. Sicherlich ist das ein geistiger Diebstahl und hat mehr mit einer Hurerei zu tun als mit einer Geschwisterliebe.

  5. Darum kläre Ich euch auch auf, denn Ich möchte nicht, daß ihr des Genusses wegen, den ihr nur benutzt, um eure häßliche Seite zu bedecken, dann eure Geschwister, eure Partner oder eure Mitmenschen bestehlt oder mißbraucht, und euch selbst nutzt das ebenfalls nichts, denn eure häßliche Seite wird zwar durch die Liebe und das Schöne eurer Mitmenschen bedeckt und ihr fühlt euch dann wirklich sehr erhaben, doch dort, wo Ich in eurer Seele noch nicht der Herr und gütige Vater geworden bin, dort seid ihr auch noch nicht Meine Kinder, und deshalb benehmt ihr euch dort auch nicht so, daß man euch als Mein Kind erkennen könnte. Ihr versteckt darum nur eure häßliche Seite vor den anderen, vor euren Nächsten und doch werden es die Spatzen vom Dache pfeifen. So tut es auch Luzifer, der nur die eine Seite des schönen Lichtengels herausstellt und dennoch die andere Seite des Drachens in sich trägt und je nach Lust und Laune mal in der einen und mal in der anderen Gestalt tätig wird. Genau das will Ich hier mit diesen Worten angesprochen haben, daß ihr das nicht mehr tun solltet, denn ihr vergeudet eure Zeit, und die Menschen werden euch, nachdem sie euch in eurer schönen Seite willig gefolgt sind, dann eines Tages nur noch nach eurer häßlichen Seite bemessen und behandeln. Das ist dann freilich äußerst traurig für euch, kann und darf aber auch nicht anders sein, denn wie wollt ihr sonst zum Heil eurer Seele gelangen, also wie wollt ihr sonst bis zu Mir und Meinem göttlichen Wesen in euch gelangen?

  6. Gut, in Mir gehen beide Seiten von euch auf, Ich will alles annehmen was ihr seid und tut, um euch auch von euch selbst zu befreien, denn wenn ihr nicht zu Mir kommt und es nicht vermögt, Mich über alles zu lieben, Mich also auch nicht über eure Unreife und eure Begierde mehr zu lieben als wie ihr eure Begierden liebt, dann seid ihr in solchen Fällen leider noch des luziferischen Geistes teilhaftig und euch wird nichts gelingen. Ihr habt dann nicht mehr die Kraft, das aus dem Bereich eurer Träume und luziferischen Vorstellungen heraus umzuwandeln, um es in den Bereich eurer Wirklichkeit hinüberzutragen, um dort in all der Liebe handelnd tätig zu sein, und ihr verbleibt dann doch nur in eurer Illusions - und Traumwelt. Ihr könnt die Maja - Vorstellungswelt eurer Hoffnungen und Träume dann nicht in die Gegenwart umsetzen, weil zur Umsetzung jedweder Traum  und Gedankenwelt einzig Meine göttliche Kraft der Liebe nötig ist. Alles, was eure Vorstellungen und Träume belebt, so wie dies von Maja ausgesagt wurde und so wie dies gerade auch jene indisch buddhistischen Bevölkerungsgruppen so lebendig zeigen, geht und bleibt nur immer im Bereich eures Kopfes und hat keine Kraft, um jemals zur Wirklichkeit zu gelangen. Das, was Luzifer will, das wird er nicht durchsetzen können, denn zum Gelingen seiner Pläne gehört ja auch die notwendige Schöpferkraft, und selbst, wenn er sie von den Menschen stiehlt -  und genau das geschieht ja auch  - so wird es doch nicht funktionieren, denn von Mir Selbst erhält er nichts.

  7. Ich sage dies nur, damit einige von euch nicht wieder in ihren Traumwelten   und Gesichte flüchten, denn auch alle Visionen und flüchtigen Schauungen des Jenseits entbehren der Kraft Meiner für die Umsetzung in der Gegenwart so wichtigen Liebe. So wie der mehr sinnlich begabte Mensch in seinen Genüssen schwelgt, so wird auch der phantasievoll begabte Mensch in seinen eigenen Schöpfungen schwelgen, und ähnlich wie ein Erfinder ganze Szenarien erfindet, mit welchen er die Menschheit beglücken will, ähnlich handelt auch der noch luziferische Mensch und glaubt tatsächlich, die Menschheit bedürfe seiner ganz so, als wenn es keinen Gott gäbe, so als wenn es Mich nicht gäbe. So wundern sich ja viele Menschen, die von sich selbst glauben, der Menschheit Großartiges vermacht zu haben, warum es sich bei den Mitmenschen nicht verwirklichen läßt, warum also, um ein konkretes Beispiel zu nehmen, sich die Medizin Hamers nicht so durchsetzen kann, wie man es im Interesse der Gesundheit der Menschen so dringend bräuchte. Nun, weil der Ansatz in der Medizin Hamers von vornherein den Mangel aufweist, daß es Mich als gütigen Vater nicht gibt und daß Ich -  wenn es Mich denn als entfernten Gott zwar gibt, aber eben nicht als barmherzigen Vater Jesus, der doch sogar für die Menschen gestorben ist -  dann also auch ein fehlerhafter Gott wäre und er, Hamer natürlich, dann auch schon die Macken Meiner Schöpfung wird korrigieren müssen. Da schaut leider nur wieder die alte luziferische Großmannssucht heraus, und deshalb streitet und kämpft der gute Mann auch gegen Windmühlen, solange er den Grundfehler seines Verhaltens nicht korrigiert hat, der darin besteht, daß er Mir den Tod seines Sohnes aufbürdet und darüber noch untröstlich ist und er mit all seinen Tätigkeiten eigentlich nur eine Art Wiedergutmachung von Mir Selbst verlangt.

  8. Allerdings wüßte Ich nicht, wofür Ich den guten Mann entschädigen soll, habe Ich doch schon dafür gesorgt, daß alles bestens geregelt ist. Doch solange dieser Mensch nicht gewillt ist, die angeblich häßliche Seite seines Lebens anzunehmen, solange wird er den Menschen auch nicht das geben können, was er ihnen verspricht. Heilung ohne Meine Liebe und Tatkraft ist nicht möglich, und selbst, wenn vielen Menschen mit dieser Medizin geholfen würde, so würde es sie auch nicht weiter zu Mir bringen, sondern der Verdienst würde doch nur bei Hamer selbst verbleiben. Im kleinen ist es hier auch nicht anders  - und Ich höre wahrlich schon viele Meiner Kinder aufschreien -  wie es im großen bei dem Führer des damaligen dritten Reiches gewesen ist. Dort hat sich dieser Diktator auch als Führer dem Volke angedient, hat versucht, es aus seinen Bindungen und Beschränkungen zu befreien und mußte doch erleben, daß es nach seiner so gutgemeinten Behandlung, dann umso tiefer gefallen ist. Auch Hitler hat nicht vermocht, in seine Traum  und Vorstellungswelt Mich als göttliche Tatkraft zu integrieren, damit Ich ihm aus dem Irrweg seiner Gedanken und seines Wunschdenkens den Weg aus seinem verirrten Verstand hinaus ins Herz zeige, und alles Heil, was er den Menschen zugedacht, kehrte sich dann gegen diese und gegen ihn selbst. Keiner hat es also von diesen Großen vermocht, die Vorstellung von Gut und Böse, von Schön oder Häßlich zu überwinden, weil sie eben ihre eigenen Begierden, weil sie also das Häßliche in sich selbst nicht mit Meiner Liebe unschädlich gemacht haben, und insofern konnte es von außen in aller Kraft der Unterdrückung erstehen und kehrte als Bumerang zurück.

  9. Auch wenn euch dieser Zusammenhang noch nicht deutlich ist, so könnt ihr aber daran doch erahnen, was alles geschieht, wenn der gute Wille der Menschen, der sich von Mir losgesagt hat, weil solch ein Mensch noch irgendwo im Herzen verletzt ist, dann auch nur potenziert Böses schafft oder zumindest hervorruft. Diese Beispiele sind freilich sehr exponiert und doch ist es mit euch im kleinen auch nicht anders, wenn ihr es nicht schafft, euch von der Bürde eures Fleisches und eurer gottseinwollenden Tätigkeiten loszusagen, um diese Bürde überwindend dann endlich auch ein Bruder im Geiste zu sein. Zwischen dem Wörtchen "Bürde" und dem Worte "Brüder" liegt an sich, wenn man die Stellung des "R"s betrachtet, kein so großer Unterschied, doch wenn man diese Schlange der Selbstsucht in sich überwunden hat, dann liegt darin ein beträchtlicher Unterschied, denn wer noch an der Last seiner Bürde trägt, der vermag es nicht, ein wahrer Bruder zu sein, und derjenige braucht auch nur Mittragende, braucht also auch nur Mitmenschen, die für ihn mittragen, doch Brüder im Geiste sind es nicht, weil er ihnen den einzig wahren Gott vorenthält, weil er ihnen Mich Selbst vorenthält. Das solltet ihr auch immer beachten und mit der Stellung des "R"s ist es so ähnlich wie im Worte "Furcht" und "Frucht". Wer noch die Bürde trägt, der trägt noch die Furcht in sich, der ist also noch nicht bei Mir, und wer ein Bruder oder eine Schwester ist, der ist schon zur Frucht des Geistes gelangt. Seht, da habt ihr auch wieder einen sehr großen Bedeutungsunterschied, nur weil die Stellung dieses kleinen Buchstabens ein wenig verändert wurde. Doch wieviel Kraft, wieviel Geduld und Liebe müßt ihr aufwenden, um diese kleine Veränderung in euch zu bewirken!

  10. Ihr und auch jene Menschen gelangen nicht über die Welt ihrer Vorstellungen und Träumereien hinaus, wenn ihr und sie nicht endlich weitaus tiefer im Geiste zielt und das vordergründige Sein und Dasein von Gut und Böse, von Angst und Lust, von Luzifer und Satan, von Lichtengel und Drachen, von Schön und Häßlich etc. überwindet. Mein Leben beginnt jenseits davon, aber nicht, wie einige Schwache vermuten könnten und es Mir auch hier anlasten, daß Ich beide Seiten in Mir vereinigt hätte und ihr es deshalb auch vornehmen solltet. Sicherlich solltet ihr euch mit euren beiden Seiten aussöhnen, aber nicht, indem ihr eure häßliche Seite liebt oder indem ihr die häßliche Seite der Euren liebt. Nein, das ist nicht die Frage, denn es versteht sich hoffentlich, daß ihr nicht die häßliche Seite lieben dürft, sie also nicht aus euch selbst heraus lieben dürft, denn daran geht ihr zugrunde. Ob ihr nun dagegen streitet oder ob ihr sie aus euch heraus liebt, das wird euch nicht viel bringen, sondern ihr müßt beiden Seiten in euch und anderen Meine geistige, reine Liebe entgegenhalten, ihr müßt Mich einfach mehr lieben als das Schöne, was ihr empfindet und welches ihr wollt, und ihr müßt Mich mehr liebhaben können und Mir mehr Vertrauen schenken, als daß euch die häßliche Seite, von euch oder anderen, in Angst und Furcht versetzen kann.

  11. Ich bin mehr als das. Ich bin mehr als die Maja eurer Vorstellungen, Ich bin mehr als Luzifer - Satan. Ich bin mehr als das Schöne eurer Wahrnehmung, Ich bin euch mehr als euer Partner, denn Ich bin das Heil eurer Seelen, Ich bin die einzige Liebe und Wahrheit, denn in Mir ist nichts Häßliches, ist nichts Böses, ist nichts Schreckliches, ist nichts vordergründig Schönes. In Mir ist das Sein, selig, friedlich, ewig. Wer in Mir ist, der ist in sich angekommen und der ist, weil Ich in ihm bin. Wer in Mir ist, in dem bin Ich, und in welchem Ich bin, in dem ist Mein Leben. Doch davon seid ihr noch weit entfernt. Für viele, gerade auch die jüngeren unter euch, ist das Werk, das Ich euch durch Jakob Lorber gegeben habe, noch weitaus besser zu fassen und zu verkraften als diese Worte hier, und ihr wäret besser beraten, wenn ihr euch wieder jenem Werke zuwendet und euch bestrebt, Taten der Nächstenliebe zu verrichten. So, wie es nun ist, wird es euch nicht gelingen, aus diesen Worten hier die rechte Frucht zu erwecken, denn ihr seid noch nicht geweckten Geistes, und deshalb, bevor ihr ärgerlich werdet und euch im Herzen abwendet, sei euch noch einmal angeraten, euch doch wieder Mein Leben deutlicher zu vergegenwärtigen.

Amen.

     
     
     
     



     
     
     
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