Glückselige Seele

 

Freitag, der 9. Mai 2014 7:55 - 8:45 Uhr M

glückselige Seele - öffentlich

  1. Wie fühlt sich eine glückliche Seele an? Wie ist dieser beseligende Zustand eines Menschen, der Mich erreicht hat, der in Meinem Vaterhaus wohnt, der an Meinem Tische speist und der das Heil seiner Seele, nämlich den Geist, errungen hat?

  2. Gewiß, das sind die Fragen, die euch bewegen, das ist jenes Mysterium um das ihr ringt. Ihr werdet diese Fragen aber auch an euch selbst beantwortet fühlen, ihr werdet wissen wie höchst beseligt ein Mensch sich fühlen wird, so er sich in Meiner väterlichen Obhut befindet. Ja, ihr werdet dies alles erleben und so einen leichten und kleinen Vorgeschmack lasse Ich diejenigen, die da am Kreuze um ihr Geistleben ringen auch schon fühlen inmitten ihrer Drangsal und Nöte. Ein beseligtes Leben führen, die Ruhe in der Seele innehaben, die Ruhe und die Zufriedenheit selbst sein, die Sanftmut besitzen, die Geduld aufbringen und das Verständnis für all die Sorgen und Nöte der Nächsten, die ja noch um das Ringen was ihr sodann besitzt. Ja, muß das nicht herrlich sein, Meine Lieben?

  3. Nicht mehr für sich selbst um der Überwindung der Nervenmuster wegen gekreuzigt zu werden, sondern mitleidend für andere sein, die da nun um die Zeugung und Erziehung ihres Geistkindes ringen, mitfühlend sein, was sie am Kreuze empfinden, sie im Durchhalten bestärken und sie nicht mehr darin unterstützen, dem Kreuze zu fliehen, ein Verhalten, welches ihr ehedem fleißig gepflegt habt und ein Verhalten, welches euch im luziferischem Stadium gehalten hat.

  4. Ja, wie selig werdet ihr sein, wenn solch ein geistiger Zustand in euch herrscht, eben weil ihr diese Kräfte der Finsternis beherrscht und sie in der Liebe zu Mir bezwungen habt. Oh wie selig werdet ihr sein auch im Angesichte des Todes, der ja nur ein Aufwachen in Meinen väterlichen Armen ist gleich dem Josef, der in Meinen Armen starb und der sodann in Meinen Armen zum ewigen Leben erwachte. Gibt es noch herrlicheres? Wie habe Ich euch durch all diese Gefahren für Leib und Seele geführt, stets unerkannt an eurer Seite, wie habt ihr euch stets geweigert dem leisesten Anhauch Meiner Liebe zu folgen und doch müßt ihr gestehen, daß ihr nun so kurz vor dem Ziele stehet, da endlich, endlich in Meinem Hause bleibend sein zu dürfen und Mich den Vater, den Schöpfer, den Herrgott herzen zu können, weil zwischen Meinem Geist und eurer vergeistigten Seele nichts Trennendes mehr steht.

  5. Ja, Meine Kinder, so steht ihr da also alle vor Meiner Türe (jene sind gemeint, die diese Kundgaben in Liebe angenommen und herzhaft für ihre Seelenarbeit verwendet haben). So steht ihr da und hofft bangen Herzens, daß Ich euch die Türe Meines Hauses öffne, Ich selbst sogar. Dieser Vorgang bedeutet, daß ihr vor eurer innersten Herzenskammer steht, jenem Bläschen, aus welchem Mein Geist, der durch all diese Kreuzigungstaten zu eurem Geist geworden ist, sich sodann über euren Seelengeist ergießt und dieser Vorgang ist im Grunde genommen der Mündigkeit eures Geistkindes gleichzusetzen, welches sodann von Mir selbst geherzt und angesprochen wird. Der Vater nimmt sich also Seines Kindes an, das sich vertrauensvoll an Ihn gewendet hat.

  6. Er schenkt dem Kind seinen Geist, d.h. Er verschenkt sich selbst im Kinde und führt es, dem Kinde nun vollbewußt, zur völligen geistigen Erneuerung. Vorher seid ihr von Mir stets noch unsichtbar, an der Hand eurer Mutter euch befindend, geführt worden- und diese Phase bezeichnet mehr oder weniger das Stadium des Luziferisten, doch nun werdet ihr von Mir selbst geführt, denn euer Seelen-Ich als vorher eben diese genannte luziferische Seelen-Mutter hat sich endlich durch all das Leid beschleunigt dahingehend bequemt, euch zu Mir zu führen.

  7. Ihr habt es also gelernt euch mehr und besser an Mich zu halten, habt dadurch gelernt in diesem Absterbeprozeß von eurem vormals luziferischem Seelen-Ich, euch nun doch bei Mir, eurem Vater, einzufinden, habt so eure dogmatische Nervenstruktur und all diese nervlich-trotzigen Verschaltungen im Gehirn eben durch diese demütige Liebe zu Mir und dem Nächsten überwunden und ja, nun seid ihr glücklich eurer eigenen Triebhölle entwunden, sind eure Wunden soweit geheilt, daß ihr bereit seid von Mir, eurem Heiligen Vater, nun auch die Weihe zu erhalten, den Schlüssel zu Meinen Hause, den Schlüssel zu Meinem Herzen zu empfangen.

  8. Ist das nicht ein glückseliger Zustand, der nun so kurz vor euch steht, der euch also baldigst bevorsteht und gut, wenn da noch kleinere Restarbeiten an eurer Seele anstehen, so sollten sie euch höchstens noch mehr beflügeln als daß ihr da in Resignation verfallet und saget: "Ja, was will denn der Vater nun schon wieder von uns? Hat Er uns all die Jahre nicht schon genug geschunden, haben wir denn noch nicht genug gelitten und haben wir uns denn nicht genug geplagt und ständig kamen sodann diese Vorwürfe und ja, wir konnten dem leider auch nichts entgegensetzen, denn wo Er Recht hat, da hat Er Recht, doch wann hört das jemals auf und wann werden wir das Land, unser Kanaan denn endlich sehen, wann sind diese 40 Jahre in der Wüste endlich vorbei?“

  9. Ja, Meine Lieben, so haben noch die Besten von euch gedacht und jene, die Meine Führung nicht ausgehalten haben, jene, die sich vor lauter Trotz schon vorzeitig verabschiedet haben, müssen dennoch diesen Weg eines Tages wieder aufnehmen und müssen ihn beenden. Ich habe euch wohl gerade auch hier streng geführt, Ich habe da wie ein Luchs auf euch aufpassen müssen daß euch eben nicht eure eigene Seelen-Mutter da doch noch verdirbt, Ich habe auch hier zu eurem Wohl und zum Heil für eure Seele der gestrenge Vater sein müssen und habe mit all euren Vorwürfen, Beleidigungen und auch Tätlichkeiten leben müssen, habe es euch freilich auch verziehen, so ihr euch wieder besonnen habt um weiter an Meiner Seite zu verbleiben und deswegen gilt euch, die ihr bisher durchgehalten habt nun auch dieses Versprechen, daß der beginnende Tag ja schon heraufdämmert, daß die Morgenröte sich schon anschickt, die Segnung des ewigen Tages in Meiner Liebe zu verkünden und das Ich selbst, euch, Meinen wenigen und doch auch so tapfer durchgehaltenen Zöglingen aus der Hand der Welt erfolgreich entreißen konnte, daß ihr wenigen dort nun mit Mir zusammen neu beginnen und weiterleben werdet.

  10. Ja, darauf könnt ihr euch freuen, das ist der Lohn eurer Leiden und ist die Wiedergutmachung für alle eure nun abgeleisteten Sünden und Verirrungen, daß Ich euch Mein Antlitz schauen lasse, daß Ich selbst euch speise, daß Ich selbst euch anleite, führe und dabei helfe, den Euren beizustehen, jenen, die sich nun in den Stadien ihrer Ausreife befinden, wo ihr seinerzeit auch gesteckt habt.

  11. Nun seid ihr da gewissermaßen die Eltern dieser seelenguten Kinder, die da voll Trotz auf ihre Nervenmuster beharren und nun seid ihr also die Brüder im Geiste derjenigen, die da gleich euch sich dieser Mühsal unterzogen haben, Mein Kind zu sein. Amen. Amen. Amen.

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