Es beginnt zu grünen


Mittwoch, der 7. März 2018 12:30 Uhr tagsüber 6° M

Es beginnt zu grünen

  1. So konzentriere dich und schreibe, was Ich dir einflößen werde und gib acht, daß du da nicht abschweifst, denn deine Seele neigt noch immer ein wenig dazu.

  2. Nun steht also der Frühling vor der Tür, wie es so schön heißt und mit ihm keimt und gedeiht nicht nur das neue zarte Grün, sondern auch in euch, Meinen Kindern, fassen nun die Wurzeln des Vertrauens und der Liebe wieder Fuß und so beginnt auch für euch ein neuer Zyklus in der Liebe zu Mir und von dorther ausgehend, dann auch zu euren Nächsten.

  3. Der Winter hat all das Unbrauchbare hinweggerafft und hat neuen Platz geschaffen, so daß nun die Vorratskammer der Liebe, des Glaubens und auch der Hoffnung in euch wieder gefüllt werden kann mit frischer Tatliebe, so daß auch ihr nun wieder zu Grünen anfangt, euch mit anderen dort verbindet und zu einem fröhlichen Miteinander gedeiht.

  4. Doch höret, Meine Lieben, es befinden sich jedoch unter euch noch so etliche, die Mich auf ihre Art auch schon lieben, eben so, wie sie es verstehen, aber eben nicht so, wie sie es sollten und könnten und im Zuge ihrer Lebensbemeisterung auch müßten. Da kommt zwar ebenfalls ein zartes Grün auf, doch wird es sehr schnell wieder zum Raub des Frostes, und Eigendümpel und Engherzigkeit verderben die zarten Knospen.

  5. Ich will euch hier einmal ein wenig aufhelfen, denn Mich dauert eure Last, die ihr mit euch selber traget, weil ihr es noch immer nicht gelernt habt, Meine Liebe über alle Trübsal, über alle Verfolgungen und Anfeindungen zu stellen, die ihr da noch so im täglichen Lebenskampf mit euch selbst erlebt.

  6. Schaut einmal, wie Ich die vier Jahreszeiten verwende, damit das Leben hier auf Erden gut gedeiht. Wenn ihr das so recht ins Auge fasset, so werdet ihr sicherlich von der Wichtigkeit einer jeden Jahreszeit überzeugt sein und ihr werdet doch nicht dem Sommer fluchen, weil er zu heiß und ihr werdet auch nicht dem Winter fluchen, weil er zu kalt ist. Nun macht dort einen kleinen Abstraktionssprung und übertragt diese vier Jahreszeiten auf euer Leben. Es gibt vielfältige Möglichkeiten diese Jahreszeiten auf euer Leben hin anzuwenden und so wollen wir zuerst einmal damit beginnen, was auf der Hand liegt.

  7. Ihr wurdet geboren in eisiger Kälte, denn eure Geburt, die euch den schützenden Mutterschoß verlassen zwang, hat euch ja sogleich in die kalte Außenwelt katapultiert und damit ihr dort nicht zu Schaden kommt, so hat euch sogleich ein liebevolles Mutterherz mit all ihrer Wärme heiß umfangen, während der Vater dort in der vorsichtigen und behutsamen frühlingshaften Liebe wartete und es zuließ, daß des Mutterherzens heiße Sommerliebe den neuen Schößling inniglich umfing und ihn wärmte. Der geburtliche Winter wurde somit durch die Nächstenliebe versüßt und das frische Leben wurde nun vorbereitet, dann auch schon dem Ernst des Lebens, hier im Herbst vorgebildet, standzuhalten.

  8. So schreitet das Leben durch alle Jahreszeiten und es kommt, bevor nun der Same für ein neues Leben lebenstauglich geworden ist, jedoch immer auch zum Herbst und Winter, denn im Herbst wendet sich das Leben vermehrt dem Innenbereich zu und hat dann auch schon einen gewissen Liebesvorrat angesetzt um den kommenden Winter gut zu überstehen.

  9. Wir können diese vier Jahreszeiten also schon gut in die vier Entwicklungsstadien einteilen welche da sind: Im Frühling keimt die neue Frucht und wächst heran, im Sommer wird sie reif, im Herbst wird sie geerntet und im Winter erhält sie das Leben soweit, bis ein neuer Zyklus beginnt.

  10. Nun wollen wir, damit die etlichen unter euch es auch vollständig begreifen wo sie stehen, was bei ihnen bisher nicht funktioniert hat und weswegen es mit ihrer Liebe zu Mir und ihren Nächsten auch hapert, einmal schauen, wo sie dort hängengeblieben sind.

  11. Nun, daß es mit der Geburt geklappt hat, das ist ja offensichtlich und daß eure Mütter euch in aller heißen Liebe umfangen haben, das versteht sich schon von selbst und daß eure Väter dort im zarten Frühling ihrer neu heranzureifenden Vaterliebe standen, ist ebenfalls völlig klar. Also habt ihr die ersten Jahre dort auch keinen Mangel gehabt und schon überhaupt nicht in diesen früher noch so einigermaßen christlichen Landen.

  12. Doch dann trat schon die erste Schwierigkeit auf, als ihr euch selbst im Ernst des Lebens beweisen solltet, als ihr euch selbst die Früchte der Liebe aneignen und sie selbst säen, hegen und ernten solltet. Seht, in einer jeden Jahreszeit ist die vorhergehende inbegriffen und so befinden sich im Winter auch schon, wenn auch zugedeckt, die anderen Zyklen ebenfalls. Hättet ihr, die Ich da nun ins Auge fasse und hiermit deutlich anspreche, genügend Zyklen dieser jahreszeitlichen Entwicklung erfolgreich durchgemacht, so wäret auch ihr hinreichend lebenstauglich, doch das seid ihr eben noch nicht.

  13. Eure Mütter haben euch heiß umfangen und eure Väter standen auf Abruf im zarten Grün bereit und so wären eure Mütterlein in den Herbst gekommen, hätten sich nach innen gewendet und hätten die Frucht ihrer Liebe auch im Winter gut behüten können, während eure Väter sodann in den heißen Sommer gekommen wären um euch mit ihrer Liebe anzustrahlen, euch im Herzen zu erreichen und zu erwärmen, gleich euren Müttern zuvor.

  14. Nun seht, ihr wißt dies auch, diese väterliche sommerliche heiße Liebe hat euch so gut wie nicht erreichen können und von daher konnte euch in einem weiteren Prozeß auch nicht die bewahrende und stärkende Kraft des Herbstes und schon gar nicht diejenige des väterlichen Winters erreichen. Somit können wir feststellen, daß euch die an sich relevanten, das Leben erhaltende und es behütende Fähigkeiten beinahe vollständig abgehen!

  15. So wie eine jede Frucht diese Zyklen durchlaufen muß, so muß sie auch das Menschenkind durchlaufen um sodann auch schon gut lebenskräftig zu sein. Mit nur einer halben Entwicklungszeit funktioniert das also keinesfalls. Die Feinheiten dieses gesamten Vorgangs haben euch Mein Schreiber und dessen Schwester ja eh schon in der kleinen Schrift der Schmerzenden Seele offengelegt, doch hier will Ich einmal einen anderen Kontext aufzeigen, damit ihr sogleich erkennt, daß in Meinem Reiche keine faulen Früchte sein können.

  16. Erst wenn alle Erziehungsstadien und hier im Beispiel also alle Jahreszyklen gut genug durchstanden wurden, erst dann werden die Früchte reif und somit kann Ich also sagen, daß solche Kindlein, die soweit alle Stadien erfolgreich durchlaufen haben, auch schon für den Prozeß der Seelenvergeistigung reif geworden sind. Doch wo es am nötigen Herbst oder gar am Winter gefehlt hat, da sind solche Früchte notreif und sie werden den Prozeß der Seelenvergeistigung so nicht bestehen. Sie fallen zu früh vom Baume des Lebens ab!

  17. Da sich jedoch hier unter der Schar der Lesenden nun aber doch noch etliche solcher Not-Kinder und Früchtchen befinden, so will Ich euch diesbezüglich eine Rettungsleine zuwerfen, damit ihr es aber dennoch schaffen könnt, nun auch tatsächlich Meine Kinder zu werden und das bedeutet eben, daß ihr euch den Herbst und Winter zu eigen machen müßt, damit ihr auch geistig gedeiht und gesund werdet, denn das seid ihr eben noch nicht!

  18. Hört, Meine Lieben, bei etlichen von euch konnte der Herbst des Lebens und vor allem der Winter euer zu sehr mit sich selbst empfindendes, noch stets Ichbezogenes Wesen eben noch nicht von euch selbst soweit absterben lassen, ihr konntet eben noch nicht eure heiße Ich-Liebe, die in dieser mütterlichen Zuwendung gediehen ist oder die auch eh schon so tief in euch selbst zentriert ist, überwinden und freigeben. Ihr klammert noch allezeit am Frühling und am Sommer und nur selten haltet ihr den Herbst aus und den Winter schon gar nicht.

  19. Wie kann euch nun geholfen werden, daß ihr endlich aus eurer Tretmühle des ständigen Nervenäthermißbrauchs und eurer ständigen Träumerei herauskommt und wie könnt ihr dazu gebracht werden, nun all das Fehlende und das von euch selbst Versäumte aufzuholen? Was ist da nun also unbedingt von euch zu beachten, damit in euch nun endlich diese völlig untaugliche und euer Leben vergiftende und das Leben eurer Nächsten verpestende Ich-Liebe abstirbt? Es sind ja nun leider schon hunderte von Millionen gleich euch in dieser Gebärmutter Luzifers gefangen und kaum jemand von denen schafft es zu Lebzeiten hier auf Erden davon freizukommen, doch ihr, die ihr hier Meinen Worten vertraut und die ihr Mich doch schon liebhabt, euch kleine, wenn auch noch ungeschliffene Diamantlein Meiner Liebe, kann nun endlich vollkräftig geholfen werden und mit einem Schlag der gordische Knoten eures bisher traumatischen Lebens zerschlagen werden!

  20. Nun, für euch wird das nicht das Problem sein, während genau deswegen ja nun die irdischen und hier vor allem die westlichen Länder, die sich da nun schon aus Millionen von solchen Scheinfrüchten ergeben, deswegen völlig am Boden liegen, denn solche Menschen, zu denen eben auch ihr noch gehört, halten einem Arbeitsprozeß nicht stand.

  21. In Meiner Liebe jedoch habe Ich für eure Heilung genau deswegen den Prozeß der Nächstenliebe über den äußeren Arbeitsdienst vorgesehen, denn mithilfe solch einer Arbeitsleistung kann euch das bisher Fehlende wieder gut verabreicht werden und das umso mehr, weil Ich ja auch schon selbst dahinterstehe und euch sicherlich schon gut einzusetzen weiß, so ihr Mich darum bittet und nicht euren so typischen Unsinn mit eurer Arbeitsverweigerung tut.

  22. Wie wollt ihr sonst dem Ernst des Lebens gerecht werden und wie wollt ihr sonst im Winter dort innerlich ausreifen um für eine neue Saat vorbereitet zu sein! Was euch fehlt im Zuge eurer zu großen Eigenliebe kann doch nur mittels dieser gewisse Demütigung seitens eines Arbeitsprozesses abgeleistet werden, denn wie wollt ihr denn sonst von euch selbst entleert werden? Was heißt denn überhaupt Hochmut? Nun, hochmütig zu sein bedeutet eben, daß derjenige voll ist mit sich selbst. Und richtig, ihr seid noch stets so voll mit euch selbst, daß ein eigentliches Leben der Nächstenliebe noch gar nicht möglich ist! Glaubt ihr etwa, daß ihr sodann noch Raum in eurem Herzen für Mich hättet, so ihr dort stets nur von euch selbst voll seid?

  23. Die Weiblein müßten sich zwecks Entleerung ihrer selbst dann eh schon mit einem Mann verehelichen lassen, denn selbst ein äußerer Arbeitsprozeß bringt dieses Maß an Demütigung für sie nun schon lange nicht mehr und die Männlein müssen unbedingt diesen Arbeitsprozeß beginnen, wollen sie aus ihrer luziferischen Natur freikommen, und nichts ist für die Veredelung der männlichen Seele geeigneter als eben für seine Familie dort im konsequenten Tatleben dieser Nächstenliebe zu stehen, denn erst dadurch wird solch ein Mann im Herzen von seinen Trieben geläutert und er muß, will er sein Leben bemeistern, dann eh schon lauthals innerlich nach Mir rufen und oftmals auch schon schreien, denn solche Lieblinge Luzifers, solche Traumhelden, darf Ich nicht sogleich erhören denn sie müssen erst wieder den nötigen Respekt erwerben, den ihnen ihre Mütter dort mit ihrer zu heißen und schwülen sommerlichen Liebe unter Ausschaltung von Herbst und Winter vernichtet haben.

  24. Doch welches Weiblein will sich noch ehelich verbinden lassen, wo sie nun doch alle Freiheiten hat und genießen kann! Nun, Meine Täubchen, dann müßt ihr auch nicht glauben, daß es für Meinen Himmel langt. Freilich, wäret ihr nicht gefallen und wäret ihr deswegen keusch geblieben, so würdet ihr es auch so geschafft haben, aber ihr seid ja eben nun doch so ganz böse gefallen. Ich habe nun einmal diese Ordnung gesetzt und da steht nichts davon, daß sich ein Weiblein mit einer äußeren Arbeit verheiraten soll!

  25. Ebenso müßt ihr männlichen Kindlein, die sich dort noch immer gut weggestohlen haben wenn es um eine Arbeit ging, nicht glauben, Ich würde euch euer Müßiggangleben legitimieren und ihr bräuchtet nur ein wenig von Mir erzählen oder etwa kleine und eh völlig nutzlose Schreiben verfassen oder Filmchen drehen. Nein, ihr müßt erst einmal im Schweiße eures Angesichtes für andere arbeiten eben als Wiedergutmachung, weil ihr dort oft jahrzehntelang von ihnen gelebt habt. So faul vom alten und schwachen Vater Staat zu leben, denn ein Vater ist dort in seiner Kraft ja auch nicht mehr, das könnt ihr schon und große Reden schwingen, das könnt ihr auch. Und ihr habt auch damit kein Problem, des Vaters Hand zu beißen, die euch Faulenzer dort füttert über diese gewissen sozialen Leistungen.

  26. Da gefiel mir das System der Römer bei weitem besser, denn dort gab es für solche Träumer und Nichtsnutze dann auch schon die gewissen Arbeitsdienste. Doch das will Ich hier nicht pauschal sagen, denn es gibt unter euch tatsächlich auch welche, die da einfach zu sehr von ihren Müttern verhätschelt wurden und somit wäre die Galeere eher für solche Mütter und schwachen Väter besser geeignet. Und überhaupt müssen da etliche Männlein unter euch doch erst auf eigene Füße stehen, bevor sie Vater Staat da kritisieren oder sogar schon offen zur Rebellion aufrufen.

  27. Das sind Mir die rechten Kaffee, Coca Cola, Bier und Schnapstrinker, die lauthals diejenigen kritisieren, von denen sie dort leben. Wenn es euch wirklich ernst mit einer Lebensänderung eures äußerst bedauernswerten Zustandes ist, warum bittet ihr Mich denn nicht um Abhilfe davon? Ich würde euch sofort eine geeignete Arbeitssituation geben und etlichen Weiblein sogar einen geeigneten Mann, doch wer von euch hat Mich jemals ernstlich darum gebeten?

  28. Die Nächstenliebe ist selbst in solch finstersten Zeiten der Schlüssel, um noch näher zu Mir zu kommen und eine effektiv gute Nächstenliebe ist immer der Arbeitsdienst, denn er ist ein Dienst am Nächsten. Niemand mache dort den Fehler und bezweifele Meine Allmacht und denke, er würde für den Gegner arbeiten, wenn er sich doch vollernstlich im Herzen an Mich wendet. Ihr erhaltet sodann, was ihr benötigt, doch leicht wird es nicht sein können, denn ihr seid ja noch dermaßen voll von euch selbst, so daß ihr sogar Mir vorschreiben würdet, was Ich zu tun und zu lassen habe.

  29. So, in eurem bisherigen Traumleben seid ihr zu nichts nutze und wenn euch später eure große luziferische Übermutter dort einfach abstößt, weil sie euch nicht mehr gebrauchen kann, wenn sie euch also sodann mit des bitterkalten Winters eisiger Strenge anweht, da ist dann kein Vater, der euch mit Liebe herzt und tröstet und seht, die Eiseskälte greift schon um sich und ihr haltet sie nicht aus und verkümmert sodann. Deswegen, Meine Lieben, die ihr euch nun angesprochen fühlt, rafft euch auf und beginnt nun endlich auch einmal ein nützliches Leben im Dienst der Nächsten. Auch das ist ein wichtiger Lebenswink nun zum beginnenden Frühling, damit ihr eure alten und völlig untauglichen Nervenmuster überwindet.

  30. Niemand von euch glaube, er würde Mir oder irgendeinem Nächsten so in seiner schwülen, sommerlichen Ich-Liebe zu irgendeinem Nutzen sein!

    Amen. Amen. Amen.