Eine kleine Seelen-Rundschau

Sonntag, der 23. September  9:20 Uhr    M

Eine kleine Seelenschau

  1. Ja, wer von euch es endlich begriffen hat, wie er in seinem seelischen Bewußtsein denkt und handelt, einem Bewußtsein, das noch vom Trotz zehrt, einem Bewußtsein, welches aus dem luziferischen Fall datiert, einem Bewußtsein, das noch eine einseitige Schuldzuweisung tätigt und die Gegenseite dämonisiert, einem Bewußtsein, das sich selbst von Mir entfernt hat, der kann und wird auch seine Abhängigkeit von Nervenäther überwinden. Dazu dienen euch diese Mitteilungen, denn sie entstehen aus Meiner väterlichen Liebe euch gegenüber. Ich weiß um eure Abhängigkeiten, denn als Vater, Der euch liebhat und Der deshalb um euer Seelenheil bemüht ist, will Ich euch die Aufklärung und die Bewußtwerdung über euren Fall nicht vorenthalten. Jetzt, da ihr einige Vorleistungen erfüllt habt, ist die Gefahr nicht mehr so groß, daß ihr in eurem Trotz noch weiter aufbegehrt und euch weiter eure geistigen Ohren verstopft, denn es geht ums Ganze. 

  2. Es handelt sich nun darum, daß ihr euch vollends dem Gegner entsagt und auch die letzten Reste dieser luziferischen Doktrin erkennt und in der Liebe zu Mir überwindet. Es ist nicht so, daß Ich diese Aufklärung eurer Versäumnisse  mit einem Vorwurf verbittern und versalzen würde, aber es ist eben noch der leidige Umstand bei euch anzutreffen, daß diese gewissen Trotzreste euch Meine Worte nicht recht annehmen und verstehen lassen. Wäret ihr hingegen frei von der Abhängigkeit Luzifers und würdet ihr diesen Nervenäther darum nicht luziferisch, also nur für eure Seele genießend mißbrauchen, dann wäret ihr damit auch bedeutend klüger und sonnenklar läge vor euren Augen, was hier in vielen Worten geschrieben steht.

  3. Es fiele euch wie Schuppen von euren Augen ab und ihr würdet die Wahrheit förmlich mit euren Händen greifen und würdet deshalb auch wissen, warum Ich da eine gestrenge und unnachsichtige Haltung gegenüber diesem Raub von Nervenäther eures luziferischen Bewußtseins habe. Wenn ihr die euren bei einer verderblichen Handlung seht und wenn ihr sie liebhabt, dann geht ihr da auch sehr streng zur Sache. Denn die Liebe muß dort der Strenge platzmachen deshalb, damit der Zögling nicht in seinem Wesen verdirbt. Gegenüber eurer Liebe wird der Respekt fehlen und der Zögling kann eure Liebe nicht als die für ihn beste Handlungsweise aufgrund seines Trotzes erkennen und annehmen und seht, dafür steht dann eben diese Strenge der Handlung und der damit einhergehenden Sanktionen einfach deswegen, damit euer Zögling sich nicht sein Leben verdirbt. Ihr mußtet und ihr müßt also in der Liebe zu den euren, da eine sehr gestrenge Haltung einnehmen, wollt ihr deren Lebenskraft und Grundlage nicht zerstören.

  4. Das bedeutet zwar eine unwillige Haltung und eben das Schlechtreden euch gegenüber, doch eure Liebe sollte das vertragen und ihr werdet ja eines Tages dann auch wieder gerechtfertigt sein und die, der notwendigen Erziehung wegen, sich zum Wohle des Nächsten in diese Strenge gewandelte Liebe kehrt aus den geläuterten Herzen der liebevoll Gemaßregelten wieder zu euch zurück. Dem Trotz ist ja eigen, daß er seinen höllischen Zug auch verwirklichen und damit auch ausleben will, denn der Trotz entstammt der Hölle. Würdet ihr dem Trotz kein Veto entgegensetzen, dann würdet ihr damit auch der Hölle erliegen. Doch ihr selbst könnt euren Trotz schlecht erkennen, denn dem Trotz fehlt die Selbsterkenntnis, weil er eben höllisch ist - und die Hölle hat nun mal keine Reflektion darüber, daß das, was sie tut, schlecht und unsinnig ist. Aber ihr könnt den Trotz der anderen erkennen und darauf so oder so reagieren.

  5. Weil der Trotz in sich blind ist und nur das höllische Triebhafte seines eigenen Willen und Wollens birgt und weil der Trotz nur auf der Grundlage dieser Nervenmuster basiert, die sich aus dem Nervenäther speisen, so kann Ich auch viele verschiedene Menschen mit ihren ähnlichen oder auch entgegengesetzten Nervenmustern zusammenbringen und dann vermögen es solche, durch ein "Schicksal" bunt zusammengewürfelte Menschen durchaus, die Trotzmuster in sich abzuarbeiten. Der eine sieht beim anderen etwas, was ihm nicht gefällt und dort kann er die Folgen seines Musters erkennen, er kann sich entscheiden diesem Muster zu folgen oder er kann sich dagegenstellen. Er kann auch beim anderen etwas fühlen, was ihn in der Liebe anspricht und dann ist sein Trotz auch schon weniger und je mehr Liebe sein Herz berührt, desto weniger Trotz kocht oder wallt in ihm auf. Ja, und so habe Ich auch eure Freundschaften und Ehen zugelassen, wenn ihr es unbedingt gewollt habt, habe sie manchmal auch schon eurer Liebe wegen segnen können und, allerdings seltener, habe eure Ehen auch schon selbst gestiftet - und das immer abhängig von eurem Trotz.

  6. Was eure Seele betrifft, so kann sie erst bei einer hinreichenden Reife sich mit Mir als Geist vermählen und dazu ist es nötig, daß sie diese körperlichen Triebbefriedigungen mittels des Nervenäthers sein läßt. Kein Mensch, der noch in der sexuellen Betätigung steht kann dieses Brautschaftsverhältnis mit Mir erleben, denn der höchste Genuß des Menschen, körperlich betrachtet, ist ja der Genuß von Nervenäther aufgrund dieser sinnlichen Beschäftigung mit einem Nächsten. Solch ein Mensch begeht Ehebruch mit seinem Geist, denn er betrügt ihn, er betrügt sich also selbst und das weiß ein einigermaßen gescheiter Mensch auch.

  7. Doch selbst jene, die da aufgrund ihrer "Seelenstärke" diese adamitische Sünde nicht begehen, sollten nicht frohlocken, denn ob ihnen solche Seelenstärke als Verdienst angerechnet werden kann wollen wir einmal im Hinblick auf den höchsten Genuß einer Seele betrachten. Verwechselt es nicht, der höchste sinnliche Genuß eines Menschen ist die sexuelle Betätigung, aber der höchste seelische Genuß ist die luziferische Betätigung, die auf ähnlichen Prinzipien wie diejenige der sexuellen Triebbefriedigung beruht. Wenn sich also jemand seiner Seelenstärke rühmt und etwa glaubt, er sei doch weiter und reifer als einer, der noch im Fleische seines Nächsten wühlt, dann muß er sich fragen lassen, wie es denn mit seinem Herumwühlen in der Seele seiner Nächsten steht? Ist es denn nicht schlimmer für die Nächsten, wenn sie solche luziferischen Seelensauger gleich den blutgierigen Vampiren und schon ganze Seelenschlürferscharen gleich den Austernschlürfern erleben, nur mit dem Unterschied, daß sie dann selbst diese Austern sind!

  8. Ich wollte es nicht bei Meinem Täufer Johannes, der Mir als reiner Mensch sehr nahestand, daß er dort zum Seelenschlürfer werde und Ich will es vor allem nicht von euch. Rühmt euch also nicht eurer Reife oder Seelenstärke, sondern bleibt demütig und zerknirscht, dann werdet ihr euer Haupt auch erhalten. Warum bin Ich also in Meiner Liebe euch gegenüber streng? Weil ihr euer Haupt bewahren sollt. Warum sollte euer Vater, euer Vaterland, eure Mutter, die Natur euch gegenüber streng sein? Damit ihr nicht zum Seelenschlürfer gegenüber den euren werdet!

  9. Nachdem eigentlich jahrtausendelang diese adamitische Geschichte der Sexualität an sich klargewesen ist, wurde sie in der Neuzeit extrem verwässert. Gut, Meine Lieben, ihr wollt diesen Fall der Versorgung der Seele in den Körper rückgängig machen und ihr seid dabei und etliche haben es geschafft, denn dazu bin Ich ja eigens gekommen, doch den Fall der Seele in die Nerven bzw. die Versorgung der Seele mit dem geistlosen Nervenäther steht ja noch aus und den bespreche Ich in diesen Kundgaben mit euch. Das Problem dabei ist jedoch, daß Ich diesen ersten Fall Luzifers bespreche, mit euch bespreche, die ihr ja selbst noch unter der Herrschaft des genußsüchtigen Körpers aufgrund seiner adamitischen Natur steht, und immer dort, wo in euch noch diese Reste der Herrschaft eures Körpers über eure Seele zum Tragen kommen, immer dort greift ihr nach dem Trost- und Suchtmittel Nervenäther, anstatt euch zu Mir zu begeben und dann kommt als Korrektur auch schon das Kreuz.

  10. Dieser Griff aus eurem körperlichen Bewußtsein heraus nach Nervenäther ist noch immer bei etlichen von euch und hier nicht nur bei den noch geschlechtlich-sinnlich Tätigenden sondern vor allem auch bei jenen, die da zuviel Nahrung zu sich nehmen, auch Alkoholika und andere Rauschmittel und genau diese Vorgehensweise bewirkt es, daß sie diese Mitteilungen hier nicht verstehen, sie auch ihrer Triebbegierde wegen nicht verstehen wollen und können. Deren sinnliche Ergötzung ist ein Götze, der sie umklammert und deswegen läßt es dieser sinnliche Götze nicht zu, daß sie Mich in solchen Mitteilungen verstehen könnten.

  11. So in etwa ergeht es auch jenen, die sich zu sehr der buddhistischen Lehre zugewandt haben, denn Buddha ist ein Götze, der sie nicht mehr freigibt. Ich sage dies nicht nur deshalb zu euch, damit ihr diese Praktiken abstellt, denn Ich sehe und weiß ja, daß gerade ihr darum ringt, sondern Ich sage es euch darum, damit ihr den Widerstand gegen euch und also auch gegen solche Mitteilungen hier versteht. Wer von den euren noch dem Körper huldigt, der huldigt damit seinem Götzen und dieser Götze beläßt solche in einer erschreckenden Unwissenheit und Primitivität. Von daher erklären sich dann auch so einige Ausfälle und Anfälle gegenüber euch. Der nur körperlich-sinnlich verwendete Nervenäther hält die Menschen in einer sehr primitiven Geisthaltung fest und von daher bringt es nichts, wenn man mit solchen etwa diese Texte bearbeiten wollte, es sei denn, man schlüge sie ihnen um die Ohren, aber auch das nutzt nichts, denn sie sind noch lange nicht reif für die Erweckung des Geistes.

  12. Doch in euch schlummern auch immer wieder einige Reste und wenn ihr euch erinnert, was Ich oben zu dem bunten Zusammenwürfeln gesagt habe, so müßte deutlich sein, daß Ich euch gerade in dieser Phase eurer Ausreife mit jenen "zusammenwürfele", bei denen ihr deren Triebreste seht und sie dann auch schon wieder die Eurigen und wo ihr nur durch die größte Liebe und Hingabe zu Mir und euren Nächsten diese Reste ableistet und überwindet. Wenn ihr euch nun um die Nächstenliebe bemüht, dann solltet ihr euren Nächsten nicht wieder das in eurer Schwäche antun, was der Welt ist, sondern ihr solltet ihnen antun, was aus dem Geist ist. Ihr müßt ihnen gegenüber also auch streng sein können um der Liebe willen. Jedoch nicht, weil ihr selbst noch einen Ekel oder Abscheu habet. Wenn z.B. jemand von euch gegenüber dieser geschlechtlichen Liebe eine Abscheu hat oder einen Ekel, so ist er nicht frei von Sünde, sondern er steht noch immer unter einem nervlichen Muster, dem letzten Rest allerdings und deshalb reagiert er mit Abscheu, damit er nicht wieder beschmutzt werde. Doch diese Haltung, die jenem der Juden gleicht, die dort keinem "Unreinen" die Hand reichen um sich nicht zu beschmutzen hat nichts mit einer und schon gar nichts mit Meiner Liebe zu tun.

  13. Wahre Überwindung und wahre Liebe aus dieser Überwindung heraus hat eben nur die Barmherzigkeit und diese, nur aus Meinem Geist resultierende Barmherzigkeit ist das Mittel, welches alles bewirkt. Aber um diesen innersten Geist Meiner Liebe auch zu erreichen, müßt ihr freilich streng gegenüber euch selbst sein, doch diese letzten Trotzreste lassen euch lieber streng gegenüber dem Nächsten sein. Befindet ihr euch in dieser Phase der Reinigung, wo ihr diese letzten Sinnlichkeits- und Triebgeister eures Körpers noch spüret, weil ihr sie noch habt, so mußt ihr sicherlich streng gegenüber euch sein und in dieser Strenge vermischt sich dann auch die Strenge gegenüber euren Nächsten. Ihr liebt den Nächsten in dieser Weise sicherlich so, wie ihr euch selbst liebt und das bedeutet eben, daß ihr gegenüber euren körperlichen Begierden streng seid und als Folge davon auch gegenüber den Nächsten, die ihr mehr als körperliche Menschen identifiziert. In einer nächsten Reifestufe gelangt ihr in die Demutsschule und dann seid ihr gegenüber euch und den Nächsten auch demütig.

  14. Ihr versteht, wie eure Nächstenliebe als Abglanz oder als Abfolge euer Liebe sich zum Nächsten stellt. Doch was euch noch gänzlich abgeht ist der Umstand, wie ihr in dem letzten Stadium eurer Seelenausreife, auch was das körperlich-sinnliche angeht, im Bewußtsein der Barmherzigkeit noch einmal auf alle vorhergehenden Stadien durchgeprüft werdet um alle diese Reste zu erkennen und Mir vollends zu übergeben. In die Barmherzigkeit den euren gegenüber gelangt ihr nur, wenn ihr diese letzten Reste eurer Vorstadien erfolgreich aufarbeitet, denn erst dann wirkt dieser Geist der Barmherzigkeit aus Mir. Im siebten Geist, dem wahren Liebegeist aus Mir heraus könnt ihr ja nur gelangen, wenn ihr die vorhergehenden Reste erfolgreich abgearbeitet und also überwunden habt. Wenn nicht, dann könnt ihr nicht barmherzig sein und dann seid ihr je nach diesen noch abzuleistenden Stadien eben mehr ordnungsliebend, zu streng oder zu nachsichtig, zu sehr in der Weisheit und Gerechtigkeit, doch das hat eben nichts mit Meiner Barmherzigkeit zu tun.

  15. Versteht, daß ihr, um in die wahre Barmherzigkeit zu gelangen, eure Vorstadien ableisten müßt und genau dort würfele bzw. lasse Ich euch mit jenen zusammenkommen, damit ihr es auch schafft, diese letzten Nervenmuster loszulassen. Wer von euch nun noch streng sein muß, der beachte also, daß er gegenüber etlichen Trieben in sich streng sein muß und er erlebt es nach außen hin sichtbar, wie er gewissen Trotzlingen, die ja seine Reste unvergleichlich mehr in sich bergen, da sehr vehement gegenübertreten sollte, denn sonst wird er wieder versucht. Dann könnt ihr in anderen Situationen wieder mehr mit der Ordnung konfrontiert werden oder mit der Geduld, je nachdem, wo noch eure Versäumnisse liegen. Ihr werdet gewissermaßen auf mehreren Ebenen und Stufen in verschiedenster Geisthaltung durchgeprüft und das erfordert von euch höchste Liebe und Hingabe zu Mir und nur so gelangt ihr in die Barmherzigkeit. Doch seid ihr einmal in dieser Barmherzigkeit, dann seid ihr in Meinem Geist und dann spielt ihr damit nicht mehr Gott, seid deshalb nicht mehr Luzifer, sondern diesmal handelt ihr aus dem wahren Liebegeist heraus - und der bewirkt eben, daß es funktioniert.

  16. Doch diese Vorstadien müssen erfüllt sein. Wenn Ich beispielsweise jemanden geheilt habe oder auch wenn es Meine Apostel getan haben, dann wurden diese Vorleistungen der zu Heilenden auch immer erfüllt. Sie bekamen die Liebe und Weisheit, sie entwickelten einen Willen, gelangten in die rechte Ordnung, bestrebten sich mit allem Fleiß und Ernst Mir zu folgen, lernten dabei die Geduld und Demut kennen und dann erreichte sie Meine barmherzige Liebe. Ihr könnt darum auch nicht einen Menschen heilen, bei dem ihr nicht selbst diese Beziehung in euch beachtet und diese innere Ordnung für euch nicht befolgt habt und derjenige, den ihr sodann aus Mir heraus heilen wollt, muß für sich selbst diese Ordnung angenommen und durchlaufen haben. Lest ruhig in den Lorberwerken, den Seltmannheften, hier auch den Jakobus-Erzählungen einmal nach und ihr werdet erstaunt zur Kenntnis nehmen, daß bei allen Geheilten diese Abfolge eingehalten wurde, wenn auch in sehr kurzer Zeit. Aber sie waren eben schon in jahrelanger Vorbereitung durchs Kreuz und darum kann es dann auch mitunter sehr schnell geschehen, daß sie in diese barmherzige Phase gelangen, wo sie Meinen Geist erkennen und annehmen.

  17. Wer von euch also noch glaubt, er könne mit seiner Liebe oder Weisheit heilen, der ist im Irrtum. Das geht erst in dieser barmherzigen Liebe. Wer von euch diesen Standpunkt der Barmherzigkeit noch nicht erreichen kann, der wird allerdings in seinen Vorstadien entsprechend geprüft und wohl demjenigen, der schon in der Demut steht und der die Stadien der sechs vorherigen "Geister" durchlaufen hat. Dann wirke Ich aus diesen heraus und wenn das noch nicht möglich ist, und das ist eben bei euch beinahe allen noch der Fall, dann wirkt eben noch Luzifer und das Kreuz wird euch ereilen und wird euch den Unterschied wieder deutlich machen.

  18. Sicherlich sind öfters so kleinere Wunder und Heilungen möglich, denn Ich will euch ja auch ermutigen und mußte dazu auch Meinen Aposteln seinerzeit Gelegenheit geben, sich zu bewähren, aber niemand glaube deshalb, er sei nun schon in solch einer geistigen Reife, die den Luzifer in sich überwunden hat. Nein, Meine Lieben, deshalb habe Ich Mich ja zu euch gewendet und zeige euch die Fehler und Schwächen auf. Die Gewichtung für euch im Befolgen Meiner Lehre steht ja nicht in der Überwindung des adamitischen Falles, denn das setze Ich voraus, sondern sie besteht in der Überwindung des luziferischen Geistes, dem euer Seelen-Ich folgt.

  19. Doch leider muß Ich immer wieder auf diese adamitische Situation zu sprechen kommen deswegen, weil noch zuviele der Meinen dort träumen und meinen, sie hätten noch alle Zeit der Welt. Was will Ich machen, wenn kaum jemand von euch dort wirklich reinen Herzens steht? Also muß Ich wieder der gestrenge Vater und Herr sein, obwohl Ich ja die Barmherzigkeit selbst bin. Was ihr in der Abfolge beachten müßt, das ist in Mir ständig erfüllt, aber genau in der Liebe zu euch muß Ich mehr der gestrenge Herr sein, damit ihr euch nicht in den Abgründen eurer Seele verliert. Hättet ihr ohne Kreuz und ohne Meine gestrenge Hand denn das Ziel der Geistbildung erreicht? Nein, sicherlich nicht, denn die Welt und hier besonders eure Mütter und allzu oft auch sehr schwache Väter haben euch, einem Judas gleich, doch zu sehr verzärtelt.

  20. Wenn Ich zuvor davon sprach, daß der Luziferismus auf dieselben Prinzipien beruht, wie sie in der adamitischen Geschlechtsliebe zum Ausdruck kommen, so muß Ich das auch in Folge noch näher erläutern. Das geschieht in etlichen Kundgaben auch noch. Aber vorerst müssen wir diese adamitischen Reste behandeln, sonst versteht ihr Mich nicht und es ergeht euch so wie den Blinden, denen man etwas von den Farben erklären möchte. Vorab nur soviel: 

  21. Diese Sinnlichkeiten des Körpers, die euch den Nervenäther eures Liebsten in der geschlechtlichen Hinwendung einschlürfen lassen und euch eine Vereinigung in euren Seelen vorgaukeln, durch eben diesen gemeinsam genossenen Nervenäther, sind in der Sinnlichkeit der Seele, dem Luziferismus, auch diese entsprechenden, eure geistigen Sinne anregenden Wohltaten. Aber dort wird der Nervenäther nicht für die einzelne Seele rein körperlich verbraucht und aufgezehrt, sondern ein größeres Ziel, eine gemeinsame Handlung, ein gemeinsamer Plan und die Realisierung dessen steht an. Eine oder mehrere Seelen in der Gemeinschaft streben als die Führer aller an, mit dem gemeinsam aufgebrachten Nervenäther etwas geistig-Bleibendes zu bewirken - und das geht in Wahrheit nicht. Dieser für die Realisierung eines luziferischen Vorhabens aufgebrachte Nervenäther wird allerdings mit denselben Mitteln besorgt, wie sie auch der adamitische Mensch für seinen Genuß verlangt.

  22. Den Menschen wird etwas Illusionäres vorgegaukelt, ihnen wird alles mögliche versprochen, sie werden damit seelisch-sinnlich angeregt und gelangen dadurch in eine gewisse Sympathie diesen Vorhaben gegenüber ohne zu wissen, daß diese Erregung nur aus dem Trotz und ihrer Unreife stammt. Je mehr Seelenliebe in diesen Plänen für die Gemeinschaft herausschaut, desto mehr Energien gewinnen diese Führer. Der Führer oder die führenden Köpfe genießen diesen von ihrer Erregung aufgebrachten Nervenäther der Gemeinschaft und schwingen sich damit über deren Häupter und begeben sich in diese gottgleiche Position. Erst in dieser gottähnlichen Situation erhalten sie den meisten Nervenäther. Die Ziele oder diese Zielsetzung der Führer ist es also, sich als absolut und gottgleich ihren Anhängern darzustellen, so daß sie möglichst noch allen Nervengeist und Gärstoff ihrer Anhänger erpressen. Dazu müssen sie auch alle anderen Lehren und deren Anhänger schlechtreden und letztlich müssen sie alles andere, nur sich selbst nicht, verdammen. Nichts von einer Bruderliebe bzw. geschwisterlichen Liebe oder Nächstenliebe schaut dann heraus, sondern die allseits bekannte Eigenliebe kommt zum Vorschein.

  23. Der höchste Genuß der luziferischen Seelen ist es also, wenn sie sich in diese gottgleiche Position der Barmherzigkeit stellen, jedoch ohne diese auch tatsächlich erreicht zu haben. Wenn also die Führenden, so wie seinerzeit Robert Blum und später auch Adolf Hitler, nicht im siebten Geist, dem Erlösergeist Meiner Liebe gestanden haben und es auch, ihrer Unreife wegen, nicht sein konnten, dann haben sie aber immerhin gewisse seelengute Positionen aus ihrer Nächstenliebe heraus erreicht und das hat dann auf die Massen gewirkt. So hat ein Hitler auf seine persönliche Liebe vorerst zum Wohle seines Volkes verzichtet und hat damit, anstelle eines Weibes, sogleich das ganze Volk zu seinem Weibe gemacht, doch weil er letztlich nicht aus einer bewußten Gottesliebe heraus handelte, er nur aus dem Mitleidsgefühl gegenüber seiner armen Mutter in Form dieser Übertragung dem Volke gegenüber handelte, das er aus den Klauen des Gegners entreißen wollte, so konnte er weder seiner Mutter noch später seinem Volke helfen. Die Mutter und später auch das deutsche Volk liehen diesem Führer nur ihre Hoffnungen und Träume und sonnten sich in dem Genie eines Menschen, der seine "genialen" Taten ja nur aus deren Nervenäther schöpfte. Doch Hitler war im Vergleich der "großen Führer" auch darin eine Ausnahme, weil er tatsächlich sein Volk mit einer großen Liebe bedachte. Weder er noch das deutsche Volk wußten um die Vergeblichkeit solch rein luziferischer Liebe, die vorher durchaus hätte in der Hinwendung zu Mir verwandelt werden können, doch diese Möglichkeit hat Hitler nicht genutzt und weil das gesamte deutsche Volk ebenso wie die übrigen Völker diese Möglichkeit auch nicht genutzt haben, so ist es eben gekommen, daß sehr viel Leid über diese, dem Nervenäther huldigenden Menschen gekommen ist, deren Traumgespinste weltweit zerronnen sind, denn keine Nation hat ihr Ziel erreicht. Weder konnte Stalin mit seinem Bolschewismus die Welt erobern und Deutschland zu seinem Kernland machen, noch konnte sich der britische Weltwahn mit seinem, die Völker aussaugenden Empire halten und auch die Amerikaner wurden nicht die erhofften Nachfolger Deutschlands und Englands, sondern ein unglaublicher Materialismus brach sich die Bahn.

  24. Wenn demnächst (in Jahren gerechnet, denn in Meiner Zeit heißt alles demnächst) der dritte große Durchgang geschieht, der eigentlich schon ein vierter ist, denn der Reigen begann ja schon mit dem 30jährigen Krieg, dann werden diese Vorkriege auch nur wie ein laues Lüftchen sein. Soviel Nervenäther, wie heutzutage von den Menschen mißbraucht, aufgesaugt und den Seelen abgeschlürft wird, hat es in der Geschichte der Menschheit ja noch nie gegeben. Wenn ihr bedenkt, daß jeder Anteil Nervenäther, der im luziferischen Sinne aufgewendet und verbraucht wurde wieder durchs Kreuz korrigiert werden wird, dann könnt ihr euch auch schon vorstellen, was in Folge dieser größten Führer und ihren Anhängern dann noch geschehen wird.

  25. Wenn ihr, als Meine Kinder und Lieblinge schon durchs Kreuz gepeinigt, dort wenigstens diese Reinigung und Korrektur eures Nervenäthers vorgenommen habt, um wieviel mehr bedarf es dann der Reinigung der ganzen Erde. Da wird kein kleines Mongolenheer ausreichen und die Hunnen selbst würden an dieser Aufgabe scheitern und auch diese Allianz gegen den "bösen Vater" Deutschland, wie seinerzeit geschehen, wird nichts nutzen, denn die kommende Reinigung wird alle und alles erfassen. Diesmal ist eine Totalreinigung angesagt, denn dieser luziferische Seelengeist, eigentlich Nervengeist, verdirbt sonst nicht nur diese Erde und macht sie für die weitere Ausbildung Meiner Kinder unbrauchbar, sondern auch die anderen Planeten und Gestirne, ja, der ganze Fortbestand der Schöpfung steht auf dem Spiel.

  26. Doch das heißt andererseits auch nicht wieder soviel, wie ihr es falsch verstehen könntet, denn ohne Mich ist ja sowieso die Schöpfung verloren und wenn, wie es nun der Fall ist, sich die Menschen global Meiner Liebe versagen, welche die wahre Barmherzigkeit ist, dann mag es so aussehen und deshalb sage Ich es auch, daß die ganze Hülsenglobe und darüber hinaus der gesamte Großmensch Luzifer, der in alle Sterne und Gestirne gesät ist, verlorengehen kann und es momentan so ähnlich ausschaut wie vor ca. 2000 Jahren, wo Ich um den Erhalt der ganzen Schöpfung rang - und nun müßt ihr in euch um Mein Wesen ringen - doch weil dies auch seinerzeit funktioniert hat, so wird das auch diesmal wiederum geschehen, ungeachtet der dramatischen Brisanz der Ereignisse.

  27. Dafür stehe Ich euch bei, daß ihr zumindest in eurem Ringen um Meinen Geist nicht nachlasset, denn auch eure Verhältnisse und Schöpfungen stehen auf dem Spiel. Leider steht ihr noch unter der Herrschaft Luzifers, jedenfalls seid ihr noch nicht gänzlich frei davon und somit kann Ich andererseits auch wieder nicht zuviel sagen und muß noch immer indirekt und durch euren Gedankenfluß zu euch sprechen. Erst, wenn ihr im Geiste wachsen werdet, wenn ihr also diese mütterliche Sphäre eurer Seele verlassen könnt um euch in Meinem Geist einzufinden, erst dann kann Ich euch vollbewußt und deutlich ansprechen und kann also mehr sagen. Jetzt noch nicht, denn eure Mutter, die ihr ja selbst in und mit eurem Seelen-Ich seid, würde sich noch fürchten und läßt es vorerst nicht zu.

  28. So sind ja auch die Kundgaben Meiner Bertha Dudde zu verstehen, bei denen viele sich fürchten und glauben, Ich müsse doch wieder der böse Vater sein. Aber wer tatsächlich in Meinem Geist schon steht, der wird damit keine Probleme haben. Das gilt auch für den Schumi, der, Ich sagte dies auch schon früher und werde es noch öfters wiederholen, von den vereinten Kräften der sektiererischen Trotzköpfe besonders aus der Lorberumgebung mitleidslos in den Tod getrieben wurde und so wie seinerzeit, ist es noch immer. Also verschaffet euch den Geist der Barmherzigkeit, dann wird euch nichts geschehen und ihr werdet den Totschlag des Herodes nicht zu fürchten brauchen, an welchem Mein Schumi damals zugrunde ging.

    Amen. Mal wieder eine kleine Seelen-Rundschau für euch. Amen.

 

 

 

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