Ein Wort zum Wort

Samstag, 5. März 2011   23:30 Uhr   M

Ein Wort zum Wort

  1. Nun noch ein Wort darüber, wie ihr solche Worte behandeln sollt und speziell die Texte dieses Schreibers. Dazu habe Ich zwar schon einiges gesagt, aber es kann, eurer Vergeßlichkeit wegen, nicht schaden, das ein oder andere zu wiederholen oder es in einem anderen Kontext zu betrachten:

  2. Ich als Geist aller Geister respektive als Gott aller und damit als einziger Geist und als einziger Gott sage deutlich, daß es keinen Geist außer Mir gibt und daß es also auch keinen Gott außer Mir gibt, denn Ich bin der einzige und wahrhaftige Geist und Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Auch gut, sagt ihr, aber woher stammen denn all die anderen Geister und Götter, woher kommen nun diese sieben Urgeister Gottes und alle diese 52 Hauptgeister oder Oberleiter und alle diese 365 Tagesrepräsentanten und alle diese Tausenden von Millionen und Abermillionen und Dezillionen von Geistern?

  3. Und wieviele Äonen von Ideen und Gedanken könnt ihr denken, ist diese Zahl in etwa begrenzt und wenn, was folgt daraus, und wenn nicht, was bedeutet das? Seid ihr Geist aus Meinem Geiste, denn einen anderen gibt es nicht, dann seid ihr auch unendlich der Zeit und der Wirkung nach, ganz so, wie Ich dies selbst bin, doch seid ihr endlich, dann seid ihr nicht nach Meinem Geist, sondern ihr seid der materiellen Begrenzung nach eben nur zeitlich. Ich sage allerdings immer, daß nur Meine Worte, die Worte des einzigen Geistes und demzufolge der einzigen Wahrheit denn auch ewig nie vergehen werden, denn Wahrheit, Geist und Ewigkeit gehören zusammen, denn die ewige Wahrheit Meines Geistes ist die Liebe, und diese ist unendlich. Was also steht bei allem Geist und bei aller Wahrheit und bei aller Unendlichkeit im Zentrum? Die Liebe eben, diese Liebe als unendliches Leben und als unendliche Kraft und als unendliches Licht und als unendliche Wahrheit.

  4. Und was bedeuten diese Worte, die für euch eben nur Worte sind, wo sie doch der Wahrheit nach alles sind? Ihr könnt diese Worte nicht beleben und sie nicht als Wahrheit erfassen und sie nicht als ewig erkennen und ihr könnt Mich in diesem Worte nicht als wahr erfassen und als Gott erkennen und könnt Mich deshalb auch nicht lieben, wenn ihr dazu nicht die Liebe als Mein Leben annehmen würdet, mit welcher ihr dann Mein Leben und die Wahrheit Meines ewigen Lebens erkennen und fühlen würdet. Solange ihr das nicht könnt und solange ihr nicht diese Worte in Meiner Liebe beleben könnt, solange seid ihr also noch in der Materie und solange seid ihr noch tot, und deshalb unterliegt ihr auch dem Tod, eben weil ihr noch mehr im Tode als im Leben steht. Wenn es also nur einen Geist und nur einen Gott und nur einen Vater und nur ein Leben, nur eine Wahrheit, nur eine Liebe, nur ein Licht und nur eine Kraft, nur eine Ewigkeit gibt, wieso gibt es dann aber diese äonenfache Anzahl von Leben, von Liebe, von Licht, von Gedanken, von Worten, von Taten?

  5. Weil eben dieser unendliche Geist alles in sich in unendlicher Vielheit faßt, was Liebe, was Licht, was Leben, was Taten, was Worte und was Gedanke heißt, und deshalb ist jeder göttliche Gedanke eine Tat, ist also ein Leben, wenn Ich es mit Meinem Willen umhäute, denn ohne äußere Begrenzung wäre es ja kein eigenständiges Leben vor Mir. So gibt es also keinen Geist außer Meinen und also auch kein Leben, außer Meines und auch keine Gedanken, außer die Meinigen und ebenfalls keine Worte und Taten, außer den Meinigen, aber es gibt dennoch euer äonenfaches Leben und Lieben und Wollen und Wünschen, wenn ihr den Geist aus Mir zu dem eurigen machet, wenn ihr das Leben aus Mir zu dem eurigen machet und wenn ihr die Wahrheit und das Licht aus Mir zu den eurigen machet, und wie das geht, das habe Ich euch in den Geboten und hier vorzüglich in den Liebesgeboten mitgeteilt, wo ihr Mich über alle eure Gedanken, Worte, Taten und euer Leben und des Nächsten Leben lieben solltet, denn Ich bin ja alles in allem, und weil Ich deshalb auch in all den Nächsten bin, so könnt ihr diese ebenso liebhaben, wie ihr euch liebt.

  6. Gibt es denn ein eigenständiges Leben von euch dabei? Oh ja, denn Mein Leben in euch ist doch das eigenständigste und freieste Leben, was es überhaupt gibt, denn zum Leben in Mir gehört die vollkommene Freiheit, da Ich als Spender solch eines Lebens ja selbst die vollkommenste Freiheit bin, denn wer könnte Mir vorschreiben, was Ich tun sollte oder müßte. Kurz und gut, die Qualität eines jeglichen Lebens ergibt sich aus der Freiheit der Liebe zu Mir und zum Nächsten, denn ein anderes Leben gibt es nicht. Die Eltern eures Geistes, der aus Mir ist und den Ich euch überlasse, ist eben der Vater in Mir als Jesus und ist die Mutter für euch als die tätige Nächstenliebe, wie Ich es euch ja schon erklärt hatte.

  7. Deshalb bemißt sich euer Leben nur nach dem Vorhandensein Meines Geistes in euch, und weil ihr im Grunde genommen ohne diesen Geist auch kein Leben habt, so muß Ich euch also Meinen Geist ständig überlassen, wenn ihr leben wollt, und Ich muß dafür Sorge tragen, daß ihr eures Todes eurer Gedanken und Taten wegen, die ihr ja trotz Meines Lebensgeistes noch in euch tragt, dann doch noch zur gottgleichen Lebendigkeit erhoben werdet, und das geschieht eben durch Mein Wort an euch, dem ihr Taten folgen lassen solltet. Ich muß euch also in den Tod stellen, damit ihr um euer eigenes Leben ringen könnt, und somit ist der Tod auch nicht dieser Gegner, wie ihr ihn seht, sondern dieser Tod ist eigentlich ein Freund, der euch dabei hilft, Mein ewiges Leben zu erringen, denn der Tod ist die Auflösung dieser sinnlichen Form, in welcher der Geist gefangen ist, und mit der Auflösung der Form wird das innere Leben freier und freier, bis es im letzten Verpuppungsstadium aller wesenhaften Formen nun als letztes Wort oder als letzte Tat vor Mir steht, die nun endlich, nach Dezillionen von Jahren, ja nach Äonen von Jahren nun vor der letzten Freiheitslebensprobe steht, um nun selbst ein Gott zu sein, um nun selbst ein Geist zu sein, um nun selbst ewig zu sein.

  8. Diese Aufnahme Meines Wortes zur Tat danach, die ist es, welche euch belebt, welche euch die Nahrung für euren Geist schenkt und die euch reifen und geistig ausreifen läßt. In der Aufnahme dieses Meines Wortes als der geistigen Nahrung überhaupt, die in euren Mund gelangt, weil ihr es annehmt, die in euren Magen gelangt, weil ihr es beherbergt und verstehen lernt und das in euer Herz gelangt, weil ihr es liebt und Liebe verschenkt und das auch durch euren Darm geht, weil ihr Mein Wort der Zweckmäßigkeit nach einteilt und anwendet und das allerdings auch in eure Lungen gelangt, damit ihr geistig atmet und geistig lebt und das auch in alle anderen Organe gelangt - in der Aufnahme dieser wahren Speisung liegt allein das Leben und die Entfaltung dessen für euch, denn der Ausgang Meines Wortes, Meine Lieben, ist nun nicht euer natürlicher Darmausgang oder eure Harnröhre, sondern der Ausgang Meines göttlichen Wortes ist die Nächstenliebe selbst, denn es gibt bei der Aufnahme und Abgabe Meines Wortes keinen Abfall, es gibt keinen Harn oder Kot, denn diese Stoffe gehören zum körperlich-seelischen Stadium des Bewußtseins, während es bei der Aufnahme und Abgabe Meiner Liebe sich um den geistigen Kreislauf handelt, der keine anderen Nebenprodukte hat, außer der Nächstenliebe, die ihr schenkt, die ihr bekommt.

  9. Was das für euch bedeutet, das könnt ihr euch eigentlich denken, denn so, wie euer Körper in gewisser Weise als das Nebenprodukt oder in diesem unschönen Ausdruck wie das Abfallprodukt oder Abstoßungsprodukt eurer Seele aufgefaßt werden kann, so kann auch eure Art der noch seelischen oder körperlichen Nächstenliebe wie ein Abfallprodukt oder wie der Ausstoßungsprozeß eures Geistes bezeichnet werden. Wenn ihr allerdings tatsächlich Mein Wort seines Wesens nach erkannt habt, wenn ihr Mich also vollkräftig erkannt habt, dann handelt ihr in einer entsprechend danach tätigen Nächstenliebe, und diese wird niemand verletzen, außer denjenigen, der gegen euch kämpft oder streitet, denn er kämpft ja dann gegen Mich und gegen seinen Körper und gegen seine Seele, doch alle anderen werden durch diese Liebe frei und selig.

  10. Die Qualität eurer Nächstenliebe hängt also primär von der Qualität eurer aufgenommenen Gottesworte ab, bis ihr es lernt, daß ihr selbst vom Gedanke zum Wort und von diesem zur Tat in dieser Liebe geworden seid. Seid ihr noch beim Gedanken, dessen Sitz im Gedächtnis ist, so seid ihr also noch im Magen der Seele und ihr seid beim Verdauungsprozeß. Dann könnt ihr noch nicht für andere handeln, sondern nur für euch selbst, doch seid ihr einmal beim Wort, dann seid ihr in der Tat und dann seid ihr dort, wo dieses Wort von Mir aus eurem Herzen wieder zum Verstand aufsteigt, weil der Verstand sich in euer Herz begeben hat, dieses erleuchtet hat, dort das Wort gefunden hat und diese Liebe mit nach oben hinaufträgt und ihr dann mit eurem Mund wieder aussprecht, was ihr vorher von Mir aufgenommen, durchkaut, verdaut, zerlegt und analysiert und synthetisiert habt, damit zu einer neuen Lösung gelangt seid, die der Mund und die danach tätige Hand auch schon aussprechen und ausführen kann. Es gibt bei Meinem von euch als richtig erkannten und aufgenommenen Wort deshalb weder Abfall, noch Abfallprodukte, noch irgendwelche Rückstände.

  11. Die Rückführung aus dem Darm gelangt sogleich zum Verstand und trifft sich dort mit jenen feingeistigen Stoffen aus dem Magen als eurem Gedächtnis der Seele, die zum Herzen geführt, dann ebenfalls zum Verstand gelangen, wenn, ja wenn dieser Verstand eben zum Herzen hinabsteigt, um diese geistige Essenz dort abzuholen und sie nach oben mitbringt, und wenn nicht, so trifft sich in eurem Verstand nur der Anteil eurer Verdauung als Analyse und kalte Erkenntnis eures Großhirns. Solange Mein Wort in euch nicht Herz und Hirn erreicht, solange habt ihr allerdings noch eure Abfall- und Verdauungsprodukte, die als Harn und Kot ihre natürlichen Wege nach außen gehen, und solange vergiftet ihr auch eure Nächsten mit Worten und mit Werken, denn diese Stoffe bezeichnen den Trotz und die Eigenliebe, bezeichnen Luzifer und Satan, bezeichnen den seelischen und den körperlichen Kreislauf.

  12. Und so, wie ihr noch in diesem körperlich-seelischen Kreislauf steht, unterliegt ihr auch noch diesen 52 Begierden, bis ihr einmal als völlig gereinigt Mein Wort endlich so rein und wahr erkennt und annehmt, daß ihr der Tat nach in einer ebensolchen reinen und wahren Nächstenliebe steht, und dann seid ihr auch schon geistig wiedergeboren, weil ihr Mein Wort als wirkliches Geistwort versteht, es in eurem Herzen aufnehmt und es liebt und weil ihr es in der Liebe aufnehmt und liebt, es dann auch schon über euren Mund und eure Hand dem Nächsten weiterreicht, ohne schädliche Abfallprodukte. Damit wird Mein Wort in euch zur Tat, und damit werdet ihr selbst zum Wort und belebt wiederum andere, damit auch sie Meine Liebe und Mein Leben in sich erkennen, es zu lieben beginnen, um dann selbst zur Tat für andere zu werden.

  13. Das ist Mein Wort für euch, und nun, wo es sich um die Worte und Schriften Meiner Kinder handelt, da müßt ihr eben obacht geben, ob es erstens auch tatsächlich Mein Wort ist - und das erkennt ihr daran, weil ihr von Meinen Worten eben nicht die Tat von dem Worte trennen könnt, denn zum Gotteswort gehört ja auch eine ebensolche Tat, weil nur in Mir Wort und Tat eins geworden sind und immer bleiben. Doch in jenen Worten der Seele, welche doch meistens den Gedanken der Menschen entspringen, liegt eben noch keine Tat und darum auch keine tatsächliche Wirkung Meiner Liebe zugrunde, und solche Worte sind noch zu entleert von Meinem Geist, sind deshalb noch zu leer ihrer Liebe und Wahrheit nach und gelangen auch kaum ins Herz, und so sind solche Worte und Schriften und ebensolche Tätigkeiten danach falsch, denn sie erreichen den Nächsten nicht wirklich.

  14. Sie sind noch immer wie Harn oder der Kot zu betrachten - wenn sie dem körperlich-seelischen Kreislauf der Menschen entspringen, wobei der Kot für den Körpermenschen steht und der Harn der luziferischen Seele entspricht. Es gibt auch sehr traurige Fälle von geistiger Umnachtung, wo sich die Menschen denn auch tatsächlich Harn oder Kot zuführen, und das also deshalb, weil die Seele solcher Menschen einfach zu tief in das körperliche Bewußtsein gefallen ist und das seelische Ich beinahe identisch mit dem körperlichen Ich geworden ist und die in die Tiefe des Körpers gezogene Seele in diesen Abfallprodukten des Körpers dann die Nahrung für sich sieht und nicht erkennt, daß es nur Meine Liebe und die Nächstenliebe der Menschen ist, die sie ernährt. Das geschieht also bei denen, die an Mir zweifeln und für die die Nächstenliebe keinen Wert mehr hat.

  15. Doch hier wollen wir nicht auf solche höchst krankhafte Seelen schauen, die in der Jetztzeit selten als Besessene, dafür jedoch mehr als freiwillige ihrem Willen nach solches tun, sondern wir wollen hier einmal schauen, daß ihr die verschiedenen Stadien der seelischen und der geistigen Bildung auseinanderhalten könnt, ebenso, wie ihr die Menschen und deren Taten erkennt und ihre Worte, Werke und Schriften erkennt, denn Ich sagte ja im letzten Wort an euch, daß die Klatsch- und Tratschsucht gerade auch des weiblichen Geschlechts dort noch sehr ausgeprägt ist und sie und ebensolche noch sehr weibischen Männer dann eben zuviel von solchem Harn und Kot absondern und ihn ihren Nächsten reichen und sie sich selbst vergiften, unabhängig davon, daß sie solche Begegnungen mit Kaffee und Kuchen und anderen Leckereien kredenzen. Harn bleibt Harn und Kot bleibt Kot, ob es nun körperlich ausgestoßen wird oder ob solche Abfallprodukte per Zunge aus dem Mund herausfließen, fallen, springen oder sonstwie sich bekunden. Sie beschmutzen sich und andere damit, vergiften deren Leib und Seele.

  16. Gut, wenn der Geist dieses Schreibers reifer wäre, könnte Ich vieles noch sehr viel deutlicher mitteilen, doch für diesen Geist ist es noch nicht möglich, mehr von Mir festzuhalten, denn seiner Seele wegen, die da noch immer ihr Mitspracherecht hat, kann vieles noch nicht erhalten und gehalten werden und vor allem, wer von euch würde das denn überhaupt verstehen oder annehmen können, habt ihr doch schon mit solch leichter Kost übergenügend zu tun, um es für euch und die Euren nutzbringend anzuwenden. Aber wie Ich schon sagte, vergeßt auch hier nicht die gewisse Prüfung, inwieweit die gute Seele auch hier wieder auf ihrem Einspracherecht besteht, und schaut vor allem bei euch, daß ihr nicht zum Schriftgelehrten und Pharisäer werdet, denn gerade sie sind es, die mit gleisnerischer Mine Harn und Kot den ihnen Anvertrauten reichen und es für deren Zöglinge weitaus besser wäre, sie würden eine Tasse voll Mistjauche trinken, als daß sie solche Giftbrühe, aus diesen Mündern entflossen, aufnehmen.

  17. Ihr seht, wie diese Unsitte der Prahlerei und der Klatschsucht, des falschen Pathos, der Besserwisserei, der sich in Worten und Taten Ehrenden, der von leeren Treffen zu Treffen Eilenden, der von Lippen, Busen und anderen körperlichen Teilen noch Faszinierten dann also ebensolche Hauptbegierden sind, die eure Wochen und Tage verkürzen, die eure Seele blockieren und den Geist daran hindern, sich in Liebe und Hingabe zu entwickeln. Achtet auch dort mehr auf euch und nicht so sehr auf andere. Wenn ihr täglich bei euch beginnt, so werdet ihr dem anderen auch keinen Raum mehr geben, und er besinnt sich dann von allein, und er reinigt dann auch seinen Körper und seine Seele, weil er sauber denkt und sauber spricht. Wie Ich schon sagte, was vom Mund ausgeht verunreinigt euch, wenn ihr das Gesagte weder versteht noch anwendet.

Amen. Besinnt euch, eures Geistes wegen und wendet euer Wissen in Liebe an, damit ihr den euren eben nicht mehr Harn und Kot reichet. Amen.

 
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