Die Zeloten, ihr vergeblicher Eifer und ihr Gericht

Montag, der 12. Dezember 2016 8:30 Uhr tagsüber 7 ° M

Die Zeloten, ihr vergeblicher Eifer und ihr Gericht

  1. Ich habe es euch schon des öfteren aufgezeigt, wie dieser gegenwärtige irdische Zustand der Menschheit die Folge ihrer Besessenheit vom Materialismus ist. Betrachtet die gesamte Menschheit als ein Wesen und erkennt, wie äußerst zerrüttet und moralisch völlig aus dem Ruder gelaufen die Menschen sind und geworden sind, weil sie sich von nach Nervengeist gierenden luziferischen Strukturen innerlich gefangennehmen ließen, weil sie eben nicht ihr Kreuz in dankbarer Demut als Wiedergutmachungs- und Schuldentilgungsinstrument angenommen- und deswegen mit Mir, mit ihren Eltern und hier vor allem mit ihren Vätern gehadert haben.

  2. Der globale Erdmensch ist krank, seelisch-geistig ein Wrack, ist nicht mehr zeugungsfähig, nicht mehr regenerationsfähig, nicht mehr belehrbar, nicht mehr willens noch in der Lage eine Neuausrichtung auf Mich hin vorzunehmen - und genau deswegen wird er im Todestrieb gelenkt, dominiert und ist auf die Zerstörung dessen ausgerichtet, was er doch als Leben aus Meiner väterlichen Hand bekommen hat. Doch wer den Vater nicht ehrt, der ist Meiner auch nicht wert! Wer in seinem Vater letztlich Mich selbst bekämpft, nun, der wird erleben müssen, wie ihm seine kreatürliche Wesens- und Lebenskraft verrinnt und wer Mich sogar bewußt bekriegt, so wie dies eigentlich schon überall auf Erden zu erleben ist und eben nicht nur bei den Juden, den Zionisten und anderen der Fall ist, sondern bei den Oberen, den Regierenden, den Leitern der Völker ebenso, die in sich den Antichristen zur Herrschaft geführt haben, derjenige wird sich zwar für eine gewisse Gnadenzeit noch aus dem Reservoir von Nervenäther speisen können, doch wenn diese Gnadenzeit, was die Erfahrung hinlänglich lehrt, dann eben doch nicht zur Umkehr und zur Demütigung gegenüber Mich verwendet wird, dann werden solche Menschen vom Tier in sich verschlungen, denn zum Tier haben sie sich freiwillig gestaltet.

  3. Alles, was solch ein vertierter Erdorganismus, des sich aus der Gesamtheit der Menschen ergebenden Globalen Menschen, nun für seine eigenen egoistischen Zwecke umsetzt und in die Realität zwingen will, alle dessen Pläne, Strategien, Zielsetzungen u.ä. zerstäuben vor Mir, der einzigen Realität, wie die Spreu im Winde. Doch ist von euch zu beachten, daß ihr dennoch je nach dem Grad eurer Luziferisierung eben, dann doch noch in diese zwangstraumatisierte Scheinrealität eingegliedert werdet, soweit wie ihr ihr eben noch innerlich huldigt. Deswegen auch Meine ab und an sehr gestrengen Liebesworte an euch, damit solche Scheinchristen und Sektierer sich doch noch bemühen möchten sich aus dem Reich des Gegners zu entwinden.

  4. Freilich weiß Ich sehr wohl daß sich von diesen, hier von Mir schon des öfteren angesprochenen Sektierern der einen oder anderen Richtung - und hier sind nicht nur diese fundamental ausgerichteten Bibelchristen gemeint, die mit ihrer Bibel den nicht Bibelgläubigen am liebsten den Kopf abschlagen würden gleich den fundamentalistischen Korangläubigen oder auch den Talmudjüngern - nicht mehr allzu viele zu Mir, Ihrem himmlischen Vater Jesus bekehren werden, denn ihre Bibel, ihr Koran, ihr Talmud, ihr Lorber, ihre Dudde, ihr Swedenborg, ja ihr Luther oder ihre Maria oder auch ihr Papst oder ihre Pfaffen sind ihnen mehr als Ich selbst, Der Ich doch auch für sie das Kreuz getragen habe solange, bis sie es nun selbst übernehmen könnten.

  5. Denn ein Jeglicher nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach! Doch jene, die sich lieber dem Konsum von Nervengeist hingeben - und das eben ist die von Mir angeprangerte Hurerei - folgen somit auch nicht Mir, sondern sie folgen sodann dem Lebensfeind. Es ist freilich das Lorberwerk und selbst die Bibel nicht mit dem blühenden Unsinn zu vergleichen, der den Koran oder den Talmud auszeichnet und deswegen werfe Ich diese Werke auch nicht in einen Topf denn Mir wird ja wohl bestens bekannt sein, wie sehr das Lorberwerk über all diese menschlichen Schriften steht und selbst die Bibel leuchtet wie eine Sonne vor dem finsteren Koran und dessen Schwester, dem Talmud, die da auch nur einem irrlichternden Kometen gleichen, der dort um die Bahn der Sonne herumtaumelt.

  6. Doch was Ich ankreide und wie Ich das hier ebenfalls des öfteren erklärt habe, so sind es die Menschen selbst, die in ihrer Unreife sich dieser Werke bedienen und so mag der völlig versexualisierte Mensch islamischer Prägung noch von seinen Jungfrauen im Paradies träumen, die ihn selbst dann belohnen, wenn er die Christen oder Juden oder andere "Ungläubige" dort abschlachtet und der ebenso und meist noch schlimmere Talmudjude sowie sein in allem extremere Gesinnungsgenosse und dessen verweltlichte Abart, der Zionist, träumt von noch mehr "Belohnungen" im Namen Jehovas, wenn er Meine Kinder oder gar Mich selbst als den eigentlichen Jehova abschlachten könnte und glaubt allen Ernstes, daß Ich, Der von solchen "geschlachtete" Jesus dann wohl noch als Jehova zu ihnen mit einem neuen Messias kommen werde, wo sie Mich als ihren Messias doch schon in sich getötet haben.

  7. Beim Koran gelte Ich wenigstens noch als Weltenrichter und Mein Kommen wird dort auch gepriesen, doch beim Talmud gelte Ich nichts und insofern müßte man glauben, daß der sich auf den Koran berufende Gläubige dann eben gescheiter als der Talmud-Jude sei, doch so einfach ist das nicht, weil der fanatische Korangläubige eben durch seine seelische Unreife bedingt, auch schon wieder ziemlich nahe an jene antichristlichen Talmud-Anhänger herankommt, die mit Mir auch nichts anzufangen wissen und ebenso nahe kommen die Scheinchristen den Juden oder eben den Mohammedanern, wenn auch sie nur die Lehre des großen Gottes ohne hinreichende Liebe und Nächstenliebe anzunehmen gewillt sind. Solche Talmud-Juden und solche blindgläubigen Korangläubige sind in etwa wie zwei Geschwister zu betrachten, die sich gegenüber ihren Vater auflehnen und da entspricht der Sohn dem Islam und die Tochter dem Judentum.

  8. Ihr müßt also mehr auf die seelische Reife all dieser Gläubigen, oder besser noch gesagt, Ungläubigen schauen, denn ungläubig sind sie Mir, Jesus Christus, gegenüber und somit ist es nur eine Frage ihres kulturellen Hintergrundes, ob sie da nun zur Bibel, zum Koran, zum Talmud oder selbst zum Lorberwerk greifen, doch sagt ihr Griff zum gewählten Werk nichts darüber aus, wie sie innerlich beschaffen sind.

  9. Wenn die christliche Erziehung ordnungsgemäß durchlaufen wird von einem Menschenkind, dann wird die Bibel auch zum gesegneten Werk und es spricht und atmet Mein Geist daraus, doch wenn diese innere Reife nicht gegeben ist, dann wird Mich der bibellesende Mensch auch nicht erkennen können und schon steht er ehrfurchtsvoll vor dem großen Gott und unterwirft sich dessen Größe und vergißt damit gleichzeitig dessen Liebe, Erbarmung und Gnade, die Ich doch als Jesus bin und somit neigt er sich mehr und mehr dem alten Testament in seinem Wesen zu und Ich als das Zeugnis und Erzeuger des Neuen Bundes werde von solchen hübsch fein wegphilosophiert und es geschieht sodann, daß an Meine Stelle der Papst oder Maria gesetzt wird oder aber, ebenso verwerflich, es wird der lieblose Glaube eines Martin Luthers gesetzt, der nicht die werktätige Liebe respektive Nächstenliebe zur Christenpflicht erhebt1, (siehe bei Schumi) sondern der bloß einen leeren Glauben predigte und die Werke der Nächstenliebe verwarf aus dem einfachen Grunde heraus, weil auch er den Juden in sich nicht rechtzeitig erkannt, nicht deutlich genug offenbarte und letztlich erfolglos bekämpfte, denn seht, die Lehre Luthers ziert auch noch jene Weiberliebe, wie sie den anderen und hier eben besonders den Juden und Islamisten zu eigen ist und somit ergibt sich einzig durch eben diese seelische Unreife wieder eine gewisse Nähe zum alten Testament und damit zu den Juden und Ich selbst als der liebende Vater und Meine Kinder in Meinen Neuen Bund der Liebe aufnehmenden Neuen Testament stehe dann gewissermaßen im Regen.

  10. Es hat der Luther wahrlich gegenüber den Juden geeifert und wußte von deren Lügen und Verstellungen in reiferen Jahren genügend, doch warum hat er nicht in sich selbst gegenüber Mich so geeifert? Warum mußte er sich ein für damalige Zwecke schon emanzipiertes Weiblein erwählen und warum hielt er denn nicht die Treue zu Mir durch? Seht, Meine Kinder, dadurch schon geriet er zu nahe den Juden und begann zu kämpfen, wo er doch hätte bei Mir bleiben sollen. Dem Calvin ist es auch nicht besser ergangen mit seiner gestrengen, allein gerechtkeitsempfindenden, lieblosen Art und Weise und somit sind jene christlichen Länder, die es dort hätten besser machen sollen und können als ihre katholische Mutter, auch wieder zu nahe des hochmütigen Juden gekommen und deswegen nutzt ihnen für ihre geistige Ausreife die Bibel dort nichts, sondern allein der werktätige Glaube, also die uneigennützigste Nächstenliebe trägt ihnen die Früchte, die sie zwecks Ausreife ihrer Seele benötigen.

  11. Seht ihr nun die Ähnlichkeiten zwischen all diesen Glaubenseiferern, also diesen alten und neuzeitlichen Zeloten und seht ihr, wie nahe sie zum Mohammedaner und dessen Allah-glaube oder zum Juden und dessen Jehova Glaube stehen, doch den Inhalt des Glaubens, der Ich in Jesus Christus als die wahre uneigennützige Nächstenliebe bin, den verwerfen sie alle, obwohl Ich doch in der Thora schon deutlich als Messias angekündigt bin, obwohl Ich doch im Koran als Mahdi dem Liebenden deutlich zu erkennen bin, denn Wer wohl wird der Weltenrichter sein als eben der Erlöser selbst, Der die schon ziemlich gefesselten Korangläubigen aus ihrem Seelengefängnis und damit aus ihrem Zelotentum befreit.

  12. Deswegen also auch gibt es dort viele sich untereinander berührende und bekämpfende Richtungen, Bestrebungen, Zielsetzungen und somit konnte das calvinistische Amerika durch die Nähe zum alten Testament jene Juden nicht mehr erkennen, die den Christen hassen, denn der Christ steht vor den Juden oder auch dem Mohammedaner so, wie Ich es oben schon erklärt habe: Nämlich wie ein Vater vor dem aufmüpfigen Kinde. Genau deswegen sind nun auch erdweit jene Haßbekundungen gegenüber dem christlichen Vater und hier besonders gegenüber Deutschland und dem deutschen Vater so extrem, denn der Jude als auch der Islamist entsprechen in ihrer Reife noch dem aufsässigen und sich empörenden Kind und selbst die Bibel- oder Lorbertreuen, die mehr auf die Gerechtigkeit setzen als auf die werktätige Liebe, sind Scheinchristen ebenso wie die Swedenborg, die Dudde- oder andere Sektierer, denn sie haben diesen liebeleeren, der werktätigen Liebe mangelnden Unglauben der anderen parat und deswegen eben muß Ich solche Aufmüpfigen Liebhaber Luzifers immer wieder ein wenig rupfen und zupfen oder auch durch all diese momentanen Geschehnisse einmal gegen die Wand laufen lassen, die sie in ihrem Herzen gegenüber Meiner werktätigen Nächstenliebe errichtet haben.

  13. Daß dann also der calvinistisch geprägte Christ alttestamentarischer Gesinnung sich mit dem Jesus kreuzigenden Juden trifft und sie dort auch politisch gemeinsame Sache machen im so bezeichneten Zionismus ist dann kein Wunder, denn beide kreuzigen ja eh schon den Nächsten in sich und Mich sowieso. Daß dann auch die Saudi-arabisch geprägte Variante des Judentums als so bezeichnetes Wahabitentum ziemlich nahe am Zionismus steht und weniger zum Koran schaut und somit als Trojanisches Pferd zu betrachten ist, das den Islam schon mehr oder weniger unterwandert hat um ihn nun gegen die Christen zu hetzen, wundert dann auch nicht. Und es wundert auch nicht, daß die türkische Abart des Islamglaubens ebenso nahe zum Zionismus steht, denn der Türke als sich jüngst aus dem Nomadentum zum Heiden entwickelt habendes Volk steht auf derselben Stufe moralisch betrachtet, wie die Juden oder wie Saudi Arabien oder wie nun auch die meisten der europäischen Scheinchristen, die ihren Vater in sich schon gemordet haben.

  14. Doch genug von solchen Betrachtungen, die euch nur aufzeigen sollen, warum die typischen Zeloten, die nun unter der Christenheit genauso vertreten sind wie unter dem Judentum oder dem Islam - um von den anderen erst gar nicht zu sprechen - sich deswegen gegenseitig verbünden, bekriegen und wieder verbünden. Ihr habt doch ein derbes Sprichwort bei euch und das bezeichnet diesen Sachverhalt ganz gut: Pack schlägt sich und Pack verträgt sich!

  15. Ich habe allerdings in allen Lehren und deren autorisierten Werken, ob es nun die Bibel ist, die das noch sehr deutlich aufzeigt oder ob das die Thora ist, die das schon weniger deutlich, doch deutlich genug aufzeigt oder ob das der Koran ist, der das auch noch genügend aufzeigt, immer eine Hintertür offengelassen um aus diesem Zelotentum herauszukommen und wie ihr wohl wißt, habe Ich selbst den seinerzeit größten Zeloten Saulus in seinem blinden, liebeleeren Gerechtigkeitseifer gebremst und zum Paulus umwandeln können. Und so bin Ich als Messias, als Weltenrichter bzw. Mahdi - oder eben hier bei euch schon konkret im Worte lebendig erschienen als Jesus Christus - dann eben auch die Rettung und Erlösung aus diesem finstersten Zelotentum. Das allein ist eure Rettung und nicht die Lehre ist es, sondern allein die Tat danach!

  16. Nun noch ein Wort an Meine Mir hier nachfolgenden Kinder, die sich redlich bemühen, Meine Worte, hier gegeben, auch für sich und ihre Lieben umzusetzen.

  17. Hört, ihr Lieben:

  18. Seid und bleibt auch ihr keine leeren Glaubenseiferer, von denen ihr ja schon genügend umgeben seid, sondern belebt euch durch die Liebe zu Mir vor allem selbst, denn Ich bin das Lebendige Wort in euch und außer Mir gibt es nichts anderes, was euch beleben könnte! Jede Tat der Liebe gegenüber einem Nächsten belebt Mich in euch und selbst, wenn die Zeit so finster ist, wie eure Zelotenzeit nun geworden ist, selbst dann verschaffe Ich euch genügend Möglichkeiten zur erfolgreichen Auferstehung des Paulus in euch und ihr werdet den Saulus ablegen. Also legt auch eure Augenbinden ab und laßt da in höchster Liebe eure Herzen noch weiter veredeln.

  19. Weiß der Zelot denn etwas von der Kraft der Liebe oder fühlt er diese Sehnsucht zur Liebe, die Mich zu ihm hinbewegen läßt? Nein, denn er ist deswegen Zelot, weil er gegen diese belebende Kraft und Macht der Liebe ankämpft.

  20. Was jedoch hält solch einen Zeloten gefangen? Seht, Ich sage es euch wieder und wieder: Es ist die leere äußere Schein-Liebe, es sind all diese luziferischen Strukturen, mit denen Ich euch hier im Werke schon hinreichend bekannt gemacht habe. Es ist der leere Formalismus und das Kleben an leeren Zeremonien und Lehren einerseits, welche die lebendige Tat der Liebe verunmöglichen und es ist die sexuelle Ausrichtung auf den Leib als Genußmittel andererseits. Deswegen ist es auch die reinste Empörung gegenüber Mich, ob nun in Gestalt des Vaters, der Eltern oder sonstwie und diese Empörung läßt den Zeloten innerlich in seiner Seele streiten und hadern, denn die Annahme der nur von Außen durch Luzifer ihm gereichten Nervendoktrinen funktioniert den gesamten inneren Metabolismus und somit auch die Seele um und hält sie letztlich im Kerker ihrer nun rein luziferisch ausgerichteten Seelen-Mutter fest, denn solch eine Seele fühlt und handelt ihrer Meinung nach aus sich wie Gott, weil sie sich eben nur mit dem großen und allmächtigen Gott identifiziert und dadurch eben selbst groß sein will. Solch eine Seele flieht dem Kreuze und so auch der uneigennützigen Nächstenliebe und erachtet solche Menschen, die sich daran halten, für dumm und schädlich ihrem Eigenwohl, welches sich selbst als Größten ansieht. Solche Menschen halten sich allein an Gott, doch den sie liebenden Vater in Mir verwerfen sie. Doch wer die allmächtige Gottheit rühmt und annimmt und sich Ihr annähert, ohne das er sich vorher zu Mir begeben hat, der wird sein Leben verwirken. Niemand kann Gott schauen und leben. Ich allein bin der Mittler und bin in Meiner väterlichen Liebe ja deswegen auch zu euch gekommen.

  21. Wer wirklich in Mir groß sein will, der muß doch der Geringste unter seinen Brüdern sein wollen und nicht etwa der Höchste. Deswegen ist der Glaubenseifer eines Lieblosen auch höchst hochmütig, denn er stellt sich damit über seine Nächsten und genau das bezeichnet den Zeloten ob nun heutiger oder vergangener Zeit und Zeiten.

  22. Es gibt unter euch so manche Zeloten beiderlei Geschlechts, die da allezeit noch mehr an der äußeren Form hängen als am Inhalt. Diese halten das Schrifttum höher als die Tat, diese halten die Lehre für mehr als die Liebe, diese erachten die Weisheit für höherstehend als Meine Liebe und diese verstoßen in der einen oder anderen Weise noch ständig gegen Meine leichten Gebote, die euch doch zur Freiheit in Meiner Liebe erziehen sollen. Diese haben noch nicht ihr inneres Gleichgewicht der Sieben Göttlichen Grundkräfte in sich erreicht und also frönen sie dann noch solchen Untugenden oder besser gesagt Todsünden als da sind die Ehrsucht oder auch Habsucht, der Neid, die Eifersucht und Mißgunst, der Geiz und die Gier, die Lust und Völlerei.

  23. Nun, sollte Mir soetwas gefallen und sollte es Mich etwa bewegen, euch dann auch gnädig entgegenzutreten um euer Zelotentum damit auch noch gutzureden und zu sanktionieren, wo doch der geistige Tod in diesen Sünden haust und deswegen heißen sie ja auch Todsünden. Zuviel eurer falschen Liebe und damit eurer Eigenliebe treibt euch in die Ehrsucht und macht euch also habgierig und verfinstert somit eure Seele.

  24. Euer Neid und die Eifersucht überhaupt sind ein wahres Pestmittel der Seele und sie, diese Pestmittel, ergeben sich aus dem eigentlichen Zelotentum des Besserwissens, sind also typisch pharisäerhafte Grundzüge und lassen alles an Liebe verdorren im menschlichen Herz und es wird dadurch hart und stolz.

  25. Der Geiz und die Gier vertrocknen und überschwemmen schon des Menschen Herz, wobei der Geizige schon vertrocknet und der Gierige noch überschwemmten Zustandes ist und beiden fehlt sodann das belebende und fruchttragende Erdreich.

  26. Die Lust und Völlerei hingegen vertieren die menschliche Seele völlig und so lebt dort nicht mehr ein menschliches Wesen, sondern sich ein zum Abschaum gestaltet habendes Zerrwesen, denn durch die Lust wird die seelische Kraft und überhaupt diese Hygiene die ein sauberer und unschuldiger Mensch besitzt, verpulvert und alle seelischen Spezifika, die der Mensch bitter nötig hat um sich zu vergeistigen, werden vernichtet und der Mensch degradiert sich wieder zum Tier. Er fällt in seine seelischen Vorstufen zurück und von daher erklärt es sich, daß solche Mensch nicht nur Bordelle, sondern sogar Tierbordelle aufsuchen um sich zu Tode zu verlustieren. Wehe einem Land und dessen Bewohner, wo solches geschieht. Es wird von den tobenden Fluten des Meeres von dieser schlimmsten Seuche befreit und niemand wird das Land erkennen können, wo solch schlimmster sodomitischer Trieb gewesen ist. Auch der Trieb sich dort mit Tieren unnötigerweise zu umgeben ohne einen beruflichen und sonst auch höheren moralischen Zweck zu verfolgen, stammt von daher und so habt wohl Acht auf diese tödliche Seelenpest!

  27. Die Völlerei wiederum überlastet die Seele dermaßen, daß sie in sich nicht ordnungsgemäß zum Arbeiten kommt und deswegen hat sie keine Abwehrmittel mehr gegenüber den inneren Feinden und wird leicht und schnell besessen bis hin zu schlimmsten Wahnvorstellungen. Auch diese alkoholischen Exzesse, der Tabak und selbst der unzeitige Genuß vom letzthin angesprochenem Wein gelten als Völlerei, denn die menschliche Seele befindet sich dadurch in einem immerwährenden Nebel ihrer Illusionen und findet den Ausgang nicht, da sie im Wahn ihrer Phantasie und ihren Traumwelten gefangen ist.

  28. Deswegen sollen sich solche innerlich an Mich wenden, denn nur Ich kann euch aus diesem Gefängnis eures leeren Zelotentums befreien gleich dem Petrus, der doch nur ein kleines Fünklein Besserwisserei besaß, doch dieses machte ihn blind und taub bis er sich im Gefängnis endlich eines besseren besann. Meine eigentlichen und Mir schon treuen Kinder wissen allerdings, warum sie sich innerlich zu Mir hinkehren, denn des Lebens inneres Band muß ja ständig belebt und wiederbelebt werden. Wer wollte leben, wenn er sich nicht an Mich hielte und wie ihr wissen solltet, so ist das Leben des Zeloten ja nur ein barstes Schmarotzerleben und gleicht somit der Spreu im Winde. Wer das Leben nicht aus Meiner Hand empfängt und wer es Mir nicht wieder liebevoll zuträgt, der hat noch kein Leben und solche Menschen werden sein wie das Gras in der glühenden Sonne oder auch wie das Unkraut auf dem Felde oder auch wie abgemähte Felder oder die zu Bündeln gesammelten und verbrannten Unkräuter, doch Meine Kinder sind die Erntehelfer, sind die Weinbergarbeiter, sind Meine Apostel und Jünger und sie können sehr wohl in ihren Herzen Meine Stimme vernehmen.

  29. Wer von euch Meine Stimme in sich vernimmt und hört auf Mich als sein Ihn liebhabenden Vater und handelt deswegen gemäß Meiner Liebe, derjenige ist auch Mein Kind und wie könnte denn ein Zelot Mich im Herzen vernehmen, wenn er noch mit seinem leiblichen Vater, mit seinem Vaterland, mit seiner Sprache, mit den guten Gebräuchen und Traditionen oder etwa einem jeden hadert, der da nicht seiner Meinung ist. Nun habt ihr also in den europäischen Ländern Millionen von Zeloten hereingelassen die hier nun auf die einheimischen Zeloten treffen und sagt, was soll daraus noch werden, wenn nun das ohnehin nicht mehr reine und saubere Feld der Christenheit noch mehr verschmutzt wird! Wer wird wohl mähen das Feld und wer wird wohl bündeln das Unkraut und wer wird wohl verbrennen das Untaugliche und wer wird einfahren die gute Ernte?

  30. Nun, hoffentlich doch etliche auch von euch, die sich erst einmal selbst im Herzen zubereiten müssen um nicht in den falschen Eifer zu fallen, dort nach außen hin bekämpfen zu müssen, was sie doch zuerst innerlich zu besiegen haben. Doch letztlich seid ihr nur Helferlein und die eigentliche Arbeit lastet eh auf Meinen Schultern. Also vermögt ihr mit Mir alles, doch ohne Mich nichts!!!

    Amen. Amen. Amen.





1Siehe von Schumi – Jenseitsführung des Martin Luther