Die Zeit des Königs

 Mittwoch, 9. März 2011   11:30 Uhr   M

Die Zeit des Königs

  1. Nach dieser allgemeinen Einführung, wie es sich mit euch, mit den Wohnungen, den Häusern, den Gemeinden, den Städten verhält, müssen wir denn doch einmal Nägel mit Köpfen machen und vom Allgemeinen zum Speziellen kommen. In eurer Zeit nehmen das Erdöl und dessen Produkte einen großen Raum ein, und ein Großteil eurer Technik, euer Fortbewegung, aber auch euer Heizungssysteme basiert auf diesem Öl und dessen Derivate und hält die Menschheit seit beinahe 100 Jahren im Griff dieser erdpechhaltigen Schwefelinge, die mit ihrer rabenschwarzen Seele die Geschicke der Menschheit bestimmen wollen, so daß ihr getrost sagen könnt, daß der Teufel die armen Seelen im Griff hält und sie doch nichts dergleichen bemerken, solange sie sich in einer gewissen Sicherheit wiegen.

  2. Doch mit dieser Scheinsicherheit ist es nun vorbei, denn gleich wie Sodom und Gomorrha ebenfalls von Finsterlingen erbaut und auf ebensolchen finsteren Plätzen gegründet wurden, so sind auch eure Städte und ist euer Gemeinwesen aus ähnlichen finsteren Neigungen und Begierden heraus erbaut und tragen deshalb schon von Anfang an den Keim der Zersetzung und der Vernichtung von Sitte und Moral in sich. Das vorherige Reich Hanoch-Atlantis ist schon daran gescheitert, und zur nachherigen Zeit Noahs gab es noch keine Städte, diese wurden erst unter Lot gegründet und durchs Feuer vernichtet, und in der daraufhin folgenden Zeit der Richter gab es dann wieder keine Städte, sondern diese wurden erst dann wieder gegründet, als das Volk der damaligen Juden sich einen König erwünschte und ihn lautstark forderte, so daß Ich also auch nicht umhin kam, des Volkes Wille zu erfüllen und Samuel weihte den Saul, damit er dem Begehren des Volkes Genüge tat, und die beinahe erste Tat der Könige - und hier besonders - war eben die Gründung der Befestigungsanlagen und Burgen und die Errichtung von Jerusalem, wobei sich Salomo auch noch dazu verstieg, einen Tempel zu errichten, der seinesgleichen nicht in Jahrtausenden fand und der heute in jenen ärmlichen Flecken Jerusalems nichts auch nur annähernd gleiches aufzuweisen hat, eines Jerusalems, das zwar denselben Namen trägt und doch nichts mit Jerusalem von früher zu tun hat, weil diese alte Stadt des Frevels, gerade ihrer Tempeldiener wegen, von den Römern zerstört wurde und woanders aufgebaut, nichts mehr mit dem alten Jerusalem gemein hat, außer eben diesen Namen, und so ist es auch mit jenen Juden, welche diese neue Stadt bewohnen, die an sich auch nichts mehr mit den alten Juden gemein haben. Die damaligen Juden kannten noch ihren Moses, wenn sie auch später das sechste und siebente Buch Mose ihren Völkern vorenthielten und deshalb im bitteren Ernste des Lebens steckenblieben, den sie sich mit allerlei Süßigkeiten und allen möglichen und unmöglichen Genüssen dann eben versüßen wollten, doch die heutigen Juden halten es, bis auf wenige Ausnahmen, mehr mit der Kabbala, mit dem Talmud und anderen Schriften, die nur noch körperlich orientiert sind und der Seele weder etwas bedeuten, noch ihr dabei helfen können, sich hier auf Erden zu entwickeln, und so entwickeln sie sich höchstens schnurstracks nach unten.

  3. Jedenfalls wurden die Städte und all diese Tempel erst zur Zeit der Könige wieder errichtet, und seitdem hat sich diese Unart, daß die Menschen in den dunklen Städten hausen und sich großen Schaden an Leib und Seele zufügen, eben bis in eure Zeit hinein gehalten. Solange diese großen Städte nicht überhand nahmen und die Bewohner des Landes noch gut mit ihrer Selbständigkeit zurande kamen, solange konnte dieser verderbliche Zustand dieser, nach den Prinzipien von Hanoch-Atlantis, von Sodom und Gomorrha, Babel, Ninive und Jerusalem erbauten Städte wenigstens nicht das ganze Land beherrschen, doch in eurer Jetztzeit ist diese Ausgewogenheit nicht mehr gegeben, weil nun auch eure Dörflein und kleinen Städte nach denselben Prinzipien organisiert sind, die schon Sodom und Gomorrha das Genick gebrochen haben.

  4. Alle Häuser sind im Verbund miteinander verknüpft, und nicht nur Strom, Wasser, Abwasser, Gas stellen diese Verbindung zum städtischen System her und schalten alle diese kleinen Häuschen in eine Reihe, sondern auch der Schwefelpechanteil kommt in jedem Haus zum Tragen, sei es über den Automobilverkehr, sei es über die Heizsysteme, weshalb es so gut wie keinen einzelnen Hof oder auch kein einzelnes Haus mehr gibt, das da etwa völlig autark wäre. Diese Autarkie gab es allerdings zur Zeit der Richter und es gibt sie noch auf einigen Planeten eures Sonnensystems, doch die Unart der Städte ist auch hier insgesamt in der Zunahme begriffen, weil sich der Hochmut mehr und mehr die Bahn bricht.

  5. Ei wenn schon, sagen nun einige, was hat der König mit der Gründung einer Stadt zu tun und was haben wir denn mit den Sodomiten gemein? Ja, wer noch so fragt, der kann eben seinen eigenen, noch körperlich sehr unreifen Zustand nicht erkennen, und für solche sind diese Texte auch nicht verständlich, denn es hieße Perlen vor die Säue werfen, wollte man verlangen, daß diese Menschen einmal nicht nur körperlich oder seelisch vorgehen und somit ihre geistige Trägheit überwinden, doch für euch, die ihr ein offenes Ohr dem inneren Geist gegenüber habt oder zumindest haben solltet, kann Ich es schon deutlicher herausstellen. Wo ein König auftritt, da tritt eben in der Person des Königs der Hochmut auf, tritt Luzifer beinahe selber auf, weil allein durch dieses etablierte Herrschertum nun ein vorzügliches Instrumentarium geschaffen ist, die Liebe der Menschen aufzusaugen, um sich noch höher über sie zu stellen, denn ihr wißt es doch, wie gerade die Ichposition eines Menschen nur durch seine Nächstenliebe stabilisiert wird und solch ein Mensch durch seine guten Taten reift, während ein König nur zu befehlen braucht und schon geht dies auch ohne Nächstenliebe, denkt er jedenfalls.

  6. Und so, wie solch ein König weit über den Menschen steht, so steht dann auch der Ort, wo ein solcher residiert, weit über den anderen Flecken oder Städten, und so etwas kennt ihr doch schon von euren Hauptstädten. Gut, wenn also, dann seid ihr ja wohl noch besser gestellt, weil zumindest ihr keinen König mehr habt. Ja, dem Namen nach wohl nicht mehr, doch der Funktion nach eben doch Tausende, denn jeder kleine Volksvertreter heute ist ein kleiner König, und die große Stadt, wo sich innerhalb Europas all diese Volksvertreter treffen, ist eben der Ort, an welchem sich alle damaligen Frevel erneut zeigen und wo Sodom und Gomorrha ihre sie noch weit überflügelnde Schwesternstadt und Städte haben.

  7. Sollten also Pech und Schwefel abermals vom Himmel regnen und diese Schlangennester zerstören? Nein, dazu ist es zu spät, denn diese Brut ist ja schon globalisiert worden, hat sich demzufolge schon weltweit verteilt, und ebenso ist es mit deren Brut und Gelege geschehen, und so bringt das nichts mehr, wenn da nur einzelne Städte ins Gericht gesetzt würden, denn ganz so, wie es nun schon Tausend mal Tausende von Königen und anderen Herrschenden gibt, die sich über eure ganze Erde ausgebreitet haben, ebenso findet ihr ähnliche Strukturen beinahe in jeder Familie. Darum sprechen Meine Propheten ja auch von der Endzeit, um anzuzeigen, daß so, wie es damals nur Jerusalem ergangen ist, es sehr bald schon dem heutigen Jerusalem ergehen wird, wobei unter dem heutigen Jerusalem allerdings nicht Jerusalem verstanden werden darf, sondern eher schon eure ganze Erde.

  8. Viele von euch haben es noch gar nicht verstanden, was es eigentlich mit dieser Vergesellschaftung der 52 Hauptbegierden auf sich hat und warum jeder einzelne Haushalt, jede einzelne Familie und deshalb beinahe auch schon jeder Mensch von dieser allgemeinen und hier im speziellen nun auch wieder besonderen Sichtung der gesamten Erde betroffen ist. Weil eben eine körperlich-seelische Struktur hier auf dieser Erde etabliert wurde, die an sich jeden Menschen in ihren Klauen hält, und deshalb kommt als Korrektur die Zeit der Richter erneut, denn in der neuen Ordnung sollen wieder autarke Familien mit autarken Haushalten und mit ihrer eigenen Verantwortung vor Mir bestehen und nicht mehr ein weltweites Sodom und Gomorrha.

  9. Warum habe Ich das aber zugelassen, fragen sich nun einige? Ja, warum habe Ich es damals zugelassen, warum habe Ich die Kriege zugelassen und warum lasse Ich es heute zu? Ganz einfach, weil Ich damals ebenso wie heutzutage noch immer der einzige und mächtige König bin, dem alle Tribut zahlen müssen, der wie weiland Melchisedek alle anderen Könige unterworfen hat, auch heute wieder alle Könige und sonstigen Herrscher überwindet und ihnen zeigt, daß das, was sie tun, ja doch immer wieder auf sie selbst zurückfallen wird, und darum kann Ich auch ganz ruhig zuschauen, wo Meine Apostel schon längst nach Blitz und Donner gerufen hätten, um die heutige Erde dem Erdboden gleichzumachen. Doch Meine Mittel sind sehr viel effektiver, denn unabhängig, was die Menschen tun oder nicht tun, so kommt Mir doch keiner aus der Rechnung, und jeder wird für das bezahlen oder wird für das belohnt, was er dem Nächsten antut oder angetan hat, denn Ich habe jenseits noch genügend Wohnungen, und es gibt für solche Weltsüchtigen auch noch übergenügend Monde, auf denen sie, mit einem sehr zerbrechlichen Körper angetan, sich einmal ihr Paradies anschauen und es an Leib und Seele erleben können, für welch paradiesischen Ort sie zur Zeit ihres irdischen Lebens gewerkelt haben. Wie die Arbeit, so der Lohn, und daß dort auf solchen mageren Plätzen sich auch viele Mammonsdiener einfinden, die gerade nun mit ihren Profiten sich brüsten und ihr irdisches Paradies in vollen Zügen genießen, bereitet Mir doch kein Kopfzerbrechen, doch wenn die Zeit des Lohns für solche anbricht und sie dann ernten, was sie hier gesät haben, dann sind die Kopfschmerzen für solche noch das geringste aller Übel. So ergeht es jedoch nur den besseren Dienern und Tänzern des Goldenen Kalbes, denn die wahren Spekulanten, denen es nichts ausmacht, daß ganze Völker für sie schuften und ausbluten, die werden sich in Gesellschaft derjenigen wiederfinden, die selbst der Teufel meidet.

  10. Also warum soll Ich denn ungeduldig sein und alles sogleich zerstören, Meine Geduld ist groß, aber Mein Arm ist weit und mächtig, und Mir kommt, wie schon gesagt, auch keiner aus der Rechnung, bevor er sie nicht bezahlt hat. Ich habe doch selbst damals beinahe noch 40 Jahre gewartet, bis sich die Bewohner Jerusalems soweit unter das Tier begeben hatten, daß die doch sehr gutmütigen Heiden diesem tollen Treiben einmal ein Ende setzten. Ob es heutigentags noch gutmütige Heiden gibt, das bezweifle selbst Ich, aber ebenso, wie Mir die Mongolen, die Hunnen, die Nordmänner und andere zu Diensten sein mußten, wenn das lose Treiben Sodoms wieder einmal überhandgenommen hat, so wird auch bald schon ein anderer Dschingis Khan oder Attila nahen, und im großen Nordreich dieser Erde warten ja auch schon jene Nachkommen der Skythen und sie schärfen soeben ihre Messer. Allein, auch ihnen entgeht diese fette Beute, denn sie werden selbst zur Beute Meiner Vorsehung und werden ihrerseits dann auch wieder auf andere jenseitige Welten umgesiedelt.

  11. Das Haus, welches von einem Menschen belebt wird, der seine 52 Hauptbegierden im Griff hat, ist doch ein völlig anderes Haus, als ihr es zum Beispiel habt, und die Seelen, die solch ein Haus bewohnen, sind auch nicht solch kranke und von allem möglichen abhängige Menschen, wie es nun der Fall ist. Wieviele haben es noch nicht einmal vermocht, sich ihres Tabaks zu entledigen, weil sie diese Höllendünste eben noch gierig einschlürfen und für ihre in Teilen noch sehr finstere Seele benötigen, und wieviele tun der Welt wegen noch alles oder zumindest mehr, als was sie Meinetwegen tun. Ja, das soll Mir auch recht sein, denn wer so tut, der will es selbst so, doch mit einem gewissen Brautseelenzustand und dem Wachstum des Geistes ist es dann allerdings auch nichts, denn die Brautseele und der entsprechende Geist haben sich sogleich in Rauch aufgelöst.

  12. Also, nun ganz speziell für euch, ihr Meine doch sehr zwischen den Fronten stehenden Kinder, die ihr doch einsehen könnt, wie weit ihr euch in die Welt der Begierden verstiegen habt. Also was könnt ihr noch tun? Euer Haus abreißen, eure Heizungssysteme ändern, euren Körper etwa niederreißen, um ihn dann in drei Tagen aufzubauen, so wie Ich das tat, ohne daß Ich jedoch eure Sünden gehabt habe? Natürlich seht ihr ein, daß dies so nicht mehr geht - und ihr seht ein, daß es mit dem Brautseelenzustand auf normalem Wege für euch vorbei ist. Was ist also zu tun und könnt ihr überhaupt noch etwas tun, außer daß ihr nun alle Schriften oder zumindest diese Schrift hier beiseitelegt um euch in den Tag hineinzulügen?

  13. Nun wäre Ich nicht euer aller Vater und wäre nicht Gott, wenn Ich das nicht schon von Anfang an gewußt hätte, wie träge und saumselig ihr seid und darum dafür Sorge trage, daß ihr dennoch eine Möglichkeit bekommt, all eure Versäumnisse zu korrigieren, um diese 52 Hauptbegierden dennoch in den Griff zu bekommen, ungeachtet eurer desolaten Situation. Es ist auch nicht so, daß ihr unschuldig an diesen Zuständen seid, nur weil ihr hier in eurer häuslichen oder wohnungsmäßigen Verfassung auf Umstände trefft, die ihr nicht beeinflussen konntet oder könnt.

  14. Sicherlich seid ihr in eine Zeit hineingeboren, in der schon viele dieser 52 Hauptbegierden von vornherein sehr stark gewesen sind und die eine Struktur und eine Situation geschaffen haben, wo ihr sagt, daß ihr damit doch nichts zu tun hattet und doch selbst um euer Überleben kämpfen mußtet. Deshalb habt ihr euch so schwergetan, was Ich zu eurer gestohlenen Erde und dem gestohlenen Himmel gesagt habe, und ihr mochtet kaum glauben, welche Folgen diese Nichteinhaltung allein des vierten Gebotes schon hat, denn ihr seht euch lieber als Opfer, denn als Täter. So seid ihr ja auch in diese 52 Wochen hineingeboren und könnt euch keine anderen suchen und ihr meint auch, daß ihr euch eure Eltern ebensowenig hättet aussuchen können wie dieses Land und diese Nachbarn.

  15. Ja, Meine Lieben, wenn ihr das noch immer glaubt, dann glaubt ihr damit auch, daß Ich ein schlechter Vater und fehlerhafter Gott sei, denn die Konsequenz davon wäre doch, daß ihr dort unschuldig hineingeschlittert wäret, oder etwa nicht? Könnte Ich als Derjenige, der euch über alles liebhat, der sogar sein irdisches Leben für euch gegeben hat, denn tatsächlich so hartherzig sein und euch in Umstände nötigen, die ihr unschuldigerweise nicht verdient hättet? Nun, glaubt ihr das oder seid ihr bereit, eure Verfehlungen anzunehmen und es Mir zuzugestehen, noch bevor ihr überhaupt Meine Erklärungen vernommen habt? Ihr seht, dazu bedarf es nun doch einer gewissen Demut, sich von Mir in eine gewisse Schuld setzen zu lassen, so, als ob Ich nun doch einmal luziferisch sei.

  16. Gut so, Meine Kinder, ihr müßt auch wirklich ruhigen Herzens sein können angesichts dessen, was Ich euch abverlange, denn hier handelt es sich nicht darum, euch in eine Schuld zu versetzen, damit ihr vor Angst genötigt seid, Mir zu gehorchen, denn das tun ja die Heiden und alle anderen, sondern hier handelt es sich darum, euch in die nötige Geduld und Demut zu versetzen, die ihr unbedingt braucht, um euer Ziel zu erreichen. Ihr seid insofern eurem Eigensinn erlegen, der euch zu sehr in diese materielle Sphäre eurer Mütter oder seltener auch eures Vaters hineingezogen hat, doch dieser Eigensinn ist ja doch schon weitgehend geläutert, denn nun wißt ihr sehr wohl, was dieser für Früchte hervorgebracht hat und habt es bereut und versucht, es wieder zu korrigieren.

  17. Doch wofür ihr bei Mir auch verantwortlich seid ist der Umstand, wo auch ihr Könige und Herrscher gewesen seid, dies trotz besseren Wissens gewesen seid, eben weil ihr diesen 52 Begierden gegenüber dennoch gefallen seid, obwohl ihr doch schon bei Mir wart. Einmal, in dem Stadium eurer Kindheit noch mehr unbewußt, aber dann in eurem erwachsenen Stadium als durchaus bewußt und um die Konsequenzen eurer Verfehlungen wissend. Das solltet ihr ruhig akzeptieren und nicht versuchen, euch dort herauszureden. Den ersten Punkt haben wir herausgearbeitet, und ihr wißt, was dort zu tun ist, doch beim zweiten Punkt steht ihr noch unter dem Richter, und den müßt ihr euch gefallenlassen, wollt ihr eure Burgen des Hochmuts und eure großen Städte überwinden und zwar freiwillig und nicht so, daß erst diese Heiden kommen müssen, um eure starken Mauern zu schleifen.

  18. Beim zweiten Punkt, Meine hoffentlich willigen Kinder, seid ihr trotz allem sehr jüdisch dem Wesen nach gewesen, und etliche sind es noch immer. Doch auch hier müßt ihr diesen alttestamentarischen Standpunkt überwinden, und wie das so vor sich geht, werdet ihr gleich erfahren, und ihr werdet es nur verstehen können, wenn ihr euch diese Demut zu eigen gemacht habt, um auf diese Art und Weise das sechste und siebente Buch Moses zu erhalten, was diese altjüdischen Streiter seinerzeit ja nicht angenommen haben, und diese zwei Werke stehen geistig für die Geduld und die Barmherzigkeit, weshalb Ich gerade dieses Volk und ebenso auch euch auf diese Eigenschaften sehr ausgiebig prüfte und noch immer prüfe.

  19. Ich selbst muß und werde euch genauestens prüfen, so daß ihr beinahe glaubt, der Satan würde euch heimsuchen und Hiob wäre in euch. Ja, so ist es auch, denn Hiob als damaliger König und Städtebauer ist ja auch in euch, und so müssen durch solche Heimsuchungen, wo ihr wie die damaligen Juden auch nicht die Geduld und Sanftmut angenommen habt, dann eben diese hiobschen Prüfungen erfolgen, um eure 52 Begierden wieder aus euch hinauszutreiben. Hier berühren wir diesen Punkt, wie ihr, obwohl eurem Bewußtsein nach als unschuldig auf diese Erde versetzt, ihr dennoch darunter zu leiden habt, was ihr erlebtet und unter welchen Verhältnissen ihr aufgewachsen seid, denn der König in euch muß überwunden werden, wollt ihr den Brautseelenzustand erreichen und wollt ihr euren Geist bilden und ausbilden.

  20. Ein König hat seine Leute und befiehlt, doch ihr dürft niemanden haben und dürft auch nicht befehlen, sondern gerade ihr sollt doch allezeit darum bitten und demütig sein, damit euch nicht die große Kraft des allmächtigen Gottes, der euer Vater ist, zerstört, deshalb zerstört, weil ihr damit wie ein König schaffet und befehlt. Seht ihr nun ein, warum Ich euch auch immer wieder so ein wenig luziferisch kommen muß, allerdings nur eurer Meinung nach, denn Ich selbst bin niemals luziferisch, aber das könnt ihr meist noch nicht erkennen, ebensowenig wie ihr die Absichten eures leiblichen Vaters gegenüber euch früher auch kaum erkannt habt. Wenn also in einer nächsten Zeit viel Leid über die Menschen kommt und die großen Städte fallen, weil die Zeit der Richter beginnt, dann sollt ihr den Mitmenschen helfen und ihnen freiwillig euer Heim anbieten, in der gebührenden Achtung und Vorsicht gegenüber den Weltmenschen allerdings, denn niemandem ist geholfen, wenn ihr den Wölfen eure Schafställe überlasset. Darum habe Ich euch unter die Wölfe gesendet, und ihr seid ebenfalls ein wenig Wolf geworden, damit ihr ihnen Meine Schafe entreißen könnt, denn ihr tragt nur ein Wolfskleid und seid dennoch Meine getreuen Hirten oder Schafe, doch jene tragen ein Schafkleid und sind inwendig Wölfe, denn sie haben ihre Begierden nicht bezähmt.

  21. Versteht ihr nun, wie Ich euch in diese Zeit mit den großen Städten von Sodom und Gomorrha ruhig aussetzen konnte, wie Ich ruhig abwarten kann und trotz eurer Zweifel und Sorgen, trotz eures inneren Schmutzes und der Nichteinhaltung der Gebote und der Einnahme durch diese 52 Hauptbegierden Ich euch dennoch niemals verlassen habe, wie ihr niemals ohne Mich gewesen seid und daß ihr nun dennoch siegen könnt und siegen werdet, denn in euch habe Ich doch Meinen Moses, Meinen Hiob und Meinen Täufer geprüft, gerade in euch habe Ich den Juden und die Juden geprüft und habe euch auf das vorbereitet, was nun ansteht. Denn wo Ich bin, Meine Kinder, da ist der Sieg nahe, doch kämpfen um Meine bewußte Gegenwart müßt ihr dennoch selbst, die Zweifel und den Unglauben niederringen müßt ihr selbst, denn diese Zeit, wo aus den zwei sodomitischen Städten ja schon 52 geworden sind, die besteht ihr nur dann erfolgreich, wenn ihr euch diesmal bewußt an Mich haltet, damit nun auch eure inneren Städte und Mauern fallen werden und aus dem König der Bauer und Hirte wird.

  22. Nun beginnt diese Zeit für euch, die euer luziferisches und königliches Bewußtsein so sehr fürchtet, denn nun beginnt die Zeit der Nächstenliebe, und nur mit dieser ist es euch überhaupt noch möglich, den verlorenen Brautseelenzustand zurück zu erobern, denn die Zeit der Vorträge, der Reisen, der Besserwisserei, der Streitereien, haben in euch diese Abhängigkeiten und Krankheiten noch verstärkt, denn es war und ist die Zeit des Körpers und der Seele, wo ihr euch und andere mit Harn und Kot beschmutzt habet. Das war noch nicht die Zeit Meiner Nächstenliebe, denn die kann erst jetzt beginnen, nachdem zumindest für euch die kleine Zeit der Vorbereitungen eingeläutet wurde und die große Zeit der wahren Nächstenliebe beginnt, sofern ihr die Zeit eures königlichen Daseins, eures altjüdischen und christlich alttestamentarischen Zustandes tatsächlich überwunden habt. Ich stehe dann an eurer Seite, und diesmal werdet ihr Mich auch erkennen, wenn Ich euch aus Sodom und Gomorrha hinausführe.

Amen. Das ein Wort an den König, der in den großen Städten seines Hochmuts haust und dessen 52 Diener ihn mehr oder weniger beherrschen. Amen.

 

 



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