Die Überwindung der Endzeit

 Montag, 7. Februar 2011 8:00 Uhr M

Die Überwindung der Endzeit

  1. Es ist bei den Menschen leider der fatale Umstand eingetreten, daß sie durch ihre Angst und dem Nichtwissen, wie es sich mit dem Leben nach ihrem Tode verhält, dann auch schon in eine allgemeine Trübsal verfallen und je trauriger werden, je mehr sie ihr Ende spüren. Die ganze Sinnlosigkeit ihres doch sehr geistlosen Lebens fällt auf sie zurück, und ihre Seele klagt ob der großen Leere ihres Herzens; der Funke ihres Lebensmotors hat nie so recht gezündet, und anstelle, daß sich ein geistiges Leben entfalten sollte, sind sie aus eigenem Verschulden in ihrer Seele hängengeblieben. Gut, sie wollten es so und konnten Meinen Worten nie so recht trauen und haben es dafür lieber mit dem Gegner gehalten, der sie mit List und Tücke in seinen Bann gezogen hat. Doch der im Herzen nicht entwickelte Geist ist darüber auch so recht traurig, daß er inmitten dieses seelischen Lebens des Menschen sich nicht in all seiner Liebe, seiner Kraft und Schönheit entwickeln darf, denn er sieht in seinem Keimhülschen ja dennoch all das Versäumte und eben die Konsequenzen der Nichtbefolgung jener Mittel, die Ich der Seele zwecks Ausformung ihres geistigen Lebens anberaumt habe. Erinnert euch an Zorel, der dies in seinem Geist seinerzeit angemerkt hat, wie traurig und dumm es in seiner Seele ausschaute (Lorber GEJ Bd.4). Diese Konsequenzen sind die große Trübsal, in der sich auch deswegen die heutige Menschheit befindet, weil sie sich in den Würgegriff Luzifers begeben hat.

  2. Allerdings kann Ich in Meiner großen Liebe zu Meinen Kindern nicht einfach sagen, daß sie eben erhalten, was sie in der Hinwendung zu Luzifer sich selbst verschaffen, denn wenn auch der Gerechtigkeit genüge getan ist, weil die so Wollenden eben erhalten, was sie sich durch ihren Willen ertrotzen, so ist Meine Liebe doch berührt, und deshalb steht sie über dieser Gerechtigkeit, indem Ich ja die unlauteren Mittel der Seele kenne und darum weiß, wie sich der Mensch allezeit sehr leicht von seinem Verstand und seinen Begierden austricksen läßt. Er ist Verführer und Verführter zugleich. Als Verführter läßt er sich vom großen Seelenführer sogleich in alle Versprechungen locken und hält sie für bare Münze, und als Verführer wird er den Seinen ähnliches, angeblich Gutes, aus seiner Seele antun. Diese beiden Punkte zusammen ergeben als Ergebnis dann eben eine Zeit, in der deutlich sichtbar wird, ob nun das angestrebte Ergebnis erreicht wurde oder nicht.

  3. Daß diese Zeit dann eben jene Endzeit ist, die die Menschen in ihrem Bann hält und daß diese Zeit auch die große Apokalypse darstellt, die der einzelne ebenfalls für sich selbst erlebt und die dann auch eine ganze Gesellschaft für sich erleben muß, ist also nur die Folge des Zustandes der Seele, die sich selbst zum Führer ernennt und andere Seelen verführt. Und doch ist diese so graue und trübe Zeit der großen Bitterkeit für den Geist im Herzen die Erlösung, denn er kann nun endlich aus seinem Gefängnis der Ichsucht und Selbstliebe freikommen, während seine Seele gewissermaßen morsch wird. In den Boden oder die Erde ihrer Triebe gelegt, fängt sie an zu faulen und beginnt sich aufzulösen und der Geist wird durch dieses Wehklagen der Seele ob ihres jämmerlichen Zustandes frei und kann sich dann endlich entwickeln, noch bevor das morsche Gebälk der Seele vollends in die Fäulnis übergeht und sie damit ihr Leben verspielt. Dem Geist der Seele wird mit dieser so bezeichneten Endzeit also nur aus dem bedauernswerten Zustand der Gefangenschaft inmitten des materiellen Wohlstandes und Wohllebens geholfen.

  4. Wohl demjenigen, dessen Geistkind schon geboren ist, denn wenn die Seele ihren Körper als Werkzeug ihrer Entwicklung verliert, so wäre das Kind aber dennoch am Leben und Ich als Vater in Zusammenarbeit mit der tätigen Nächstenliebe als Mutter werde schon dafür Sorge tragen, daß Mein Kindchen überlebt. Da indes Meine Liebe über Meiner Gerechtigkeit steht, so werde Ich allerdings auch Meinen anderen Kindern helfen und aus ihren Seelen verhelfen, doch muß Ich hier dennoch den freien Willen desjenigen berücksichtigen, dem Ich helfen möchte. Wenn derjenige Meine Hilfe nicht will, so muß dann eben doch wieder Meine Gerechtigkeit greifen. Und hier ist gerade diese so bezeichnete Endzeit ein gutes und probates Mittelchen, denn die menschliche Seele erkennt hier sehr deutlich, daß ihr auch nichts gelungen ist, daß all ihre Pläne zerstoben sind und nimmt dann endlich einmal Abstand von sich selbst.

  5. Anders als jene Menschen, die in der Hoffnungslosigkeit ihrer Tragödien erstarrt, sich am liebsten das Leben nehmen möchten, weil sie sich an ihrem eigenen Geist versündigt haben und daraufhin vom Luzifergeist in sich in die Schuld getrieben werden, solltet ihr allerdings diesen Ungeist in euch besiegen und solltet deutlich wissen und es fühlen, daß weder Mein noch euer Geist euch in die Schuld versetzen wird. Habt ihr diesen Geist gebildet, so wird er euch über dieses Stadium eurer Seele hinaus führen, denn dieser Geist in euch ist ja Mein Geist, und ihr seid damit das Kind Meines väterlichen Geistes. Dieser Geist führt euch diesmal erfolgreich aus der Apokalypse der Endzeit eurer Seele heraus. Deshalb ist die Endzeit zwar das Ende der scheinbar guten Seele und ihren Plänen und Vorhaben, aber sie ist darüber hinaus vor allem der Anfang einer neuen und wunderbaren Zeit, der Zeit der geistigen Herrschaft.

  6. Ihr müßt diesen Standort der geistigen Zeit und ihrer wunderbaren Möglichkeiten deutlicher ins Auge fassen, sonst werdet ihr diesen Wechsel der Gegebenheiten nicht berücksichtigen und blockiert euren eigenen Geist. Nicht nur, daß die Vorzeichen gewechselt werden oder eben anders sind, sondern der gesamte Inhalt ist anders. Die Gegenseite spricht freilich immer von ihrem Paradigmenwechsel, denn sie tauscht einfach nur die negativen Vorzeichen ihrer Zeit gegen das Positive ihres Denkens und Glaubens aus und meint sodann, daß sie damit auch den gesamten Inhalt gewechselt hätte, aber das ist nur der alte Betrug der Schlange, die sich vom Drachen zum Lichtengel wandelt, bzw. vom Lichtteilchen zum Strahl. Ich hingegen spreche vom authentischen Inhalt und keineswegs vom Wechsel der Formen, und dieser Inhalt ist nur allein durch den Geist gegeben! Jetzt, in dieser Übergangszeit, könnt ihr es noch nicht so recht erfassen, aber ihr werdet es mehr und mehr gewahr, wie sich euer Geist entfaltet, der durch diese Endzeit der Seele ein neues Leben innerhalb der Seele gebiert, und das ist das wahre Leben des Geistes. Wo andere jammern und klagen, da werdet ihr in der Kraft des Geistes sein, und ihr werdet helfen und lindern können, weil es doch Mein Geist in euch ist, der solches tut. Für euch gibt es keine Endzeit, Meine Kinder, und darum solltet ihr nun auch stärker diese alte Verhaltensweise eurer Seele aufgeben.

  7. Nun höre Ich da einige maulen und hadern, die da der Meinung sind, daß doch gerade diese Endzeit sein muß, die in ihren Auswirkungen auch schon die ganze Erde bedroht und wie Ich denn hier in dieser Schrift das genaue Gegenteil behaupten könne? Ja, ihr noch sehr schwachen und armen im Geist, da habt ihr die Mitteilungen von B. Dudde bezüglich der Endzeit auch nie richtig verstanden, und darum mache Ich Mir ja auch die Mühe, es euch noch einmal eindringlich ans Herz zu legen, diese Endzeitvorstellung der reinen Seele doch einmal zu überdenken.

  8. Sicherlich bedroht diese heutige Zeit euren gesamten Planeten und damit aber auch schon die gesamte Menschheit und damit auch euer Sonnensystem und damit aber auch den gesamten Schöpfungsmenschen, denn diese Erde ist ja die Keimzelle der Geistbildung Meiner Kinder, der Erzengel, und wenn diese Erde zerstört würde, so wäre mithin das gesamte geistige Leben bedroht. Das ist auch der Hintergrund aller luziferischer Planung, daß er alles was Ich liebe zerstören will, aber Ich wäre ja ein schwacher und unfähiger Gott, wenn ihm das gelänge. Nein, die Seele als solche, auch wenn sie noch so stark wäre, hat nicht die Kraft und Möglichkeit, den Geist zu vernichten. Das Luziferische in euch und vor allem in euren Weltgroßen will sich zwar immer mit einer Fremdliebe bekleiden und sich da mit der Göttlichkeit selbst bekleiden und glaubt, je mehr Menschen es begeistern und erreichen könnte, desto stärker und göttlicher wäre es, und genau deswegen will es alle Menschen der Herrschaft seiner Seele unterwerfen, aber Mein Geist steht doch unendlich viel höher als jede Seele, und ebenso ist es mit eurem Geist, wenn ihr diesen wenigstens entwickeln würdet - und für die Entwicklung dieses Geistes ist nichts so förderlich, wie eben diese Endzeit.

  9. Ich habe allerdings noch andere Möglichkeiten, mit denen Ich diesem luziferischen Streben nach der Weltherrschaft Einhalt gebieten könnte, aber da gerade ihr nun beginnen solltet, an euch zu arbeiten und dafür auch einmal eure noch immer sehr dominante Seele loslassen solltet, so kann Ich ja das Stadium der natürlichen Endzeit dieser Entwicklungsstufe der Erde zwecks Einsetzung einer neuen und tauglicheren Schöpfung alsogleich dazu verwenden, daß nun auch einmal Meine Kinder aus ihrem Seelenschlafe erwachen, sich die Augen reiben, die Ärmel hochkrempeln und in Meiner Liebe tätig sind. Vorher wart ihr nur in eurer Liebe und in eurer Weisheit tätig, und die gehören eben noch der Welt an, und damit konntet ihr nichts bewirken, doch jetzt könnt ihr es einmal mit Mir zusammen tun, und das bewegt die Welt auf jeden Fall, und nur so könnt ihr die Endzeit eurer Seele überwinden. Das ist eure große Chance, und diese große und einmalige Gelegenheit verspielt ihr, wenn ihr darum noch immer mehr auf die Auswirkungen eurer Zeit und dieser grotesken Dinge schaut, um die ihr durchaus wisset, doch warum das so ist und es auch nicht anders sein kann, das wollt ihr noch zu selten begreifen, weil ihr euch von dieser Sichtweise nach außen noch zu sehr faszinieren lasset, denn ihr schaut dort noch viel zu sehr aus der Seele heraus und habt dann noch Mitleid für diese körperlichen Leiden, anstelle daß ihr auf den Geist in der Seele schaut oder einfach nur auf die doch schon sehr in der Materie gefangenen Seele schaut. Würde Ich nicht den körperlichen Tod hier auf Erden zulassen und würde Ich nicht alle diese endzeitlichen Stadien zulassen, so würde eigentlich kaum eine Seele sich ihrem Geist zuwenden, und damit würde sie für ewig lange Zeiten geistlos, d.h. also in der Hölle ihrer eigenen Vorstellungen und Wünsche gefangen bleiben.

  10. Wer deshalb noch dieser Endzeit anhängt, dort in eine große Furcht gerät und mit Mir und den Menschen hadert, der läßt sich darum noch immer von seinem luziferischen Verstand benebeln, belügen und betrügen, der ist noch immer Verführer und Verführter, der ist noch Lichtengel und Drache. Wenn also ein unreifer Mensch seinerzeit sich von seiner Regierung verfolgt sah und das nur aufgrund seiner Einbildung, dann war das für ihn allerdings noch eine gewisse Realität, weil er weder mit seinen Eltern noch mit seiner Obrigkeit noch mit Mir je richtig klargekommen ist und sich, der Primitivität seines Wesens wegen, das für ihn in seiner Vorstellung Böse dann von außen über die Arbeit, über den Staat oder über die Unglücksfälle und Katastrophen mitteilen muß.

  11. Für euch hingegen sind diese Vorstellungen aber nun deshalb realer geworden und können euer Leben bedrohen, weil ihr schon sehr viel deutlicher in Meiner Nähe seid und darum auch schon viel genauer um das völlig Falsche und Verblendete wißt, von dem solche Menschen noch keine Kenntnis haben. Für sie bin Ich sehr weit weg, sie fühlen sich einsam, und sie suchen beim Nächsten Trost. Es ist also die Natur mit ihren Katastrophen und es sind die Bakterien oder Strahlen, die sie bedrohen, denn sie sind in ihrem Verhalten noch sehr unreif und deshalb noch sehr unbewußt und sehen nicht, wie es letztlich ihre Beziehung zum Nächsten ist, die es sie auf diese Weise empfinden läßt. Doch für euch ist es sehr viel näher und bewußter geworden, ist es der seelisch-luziferische Mensch nicht nur von außen her betrachtet, sondern jetzt sogar innerhalb eurer seelischen Struktur wie ihr denkt und handelt und fühlt. Für euch ist es hingegen entscheidend, ob und wie ihr Mich erkennen wollt und könnt, um diese seelische Struktur eurer Gedanken und den daraus folgenden Worten und Handlungen zu korrigieren, um die Welt nicht mehr als bedrohlich zu empfinden. Dazu müßt ihr entweder eine konkrete Krankheit und/oder einen konkreten Menschen in eurer Umgebung überwinden. Dazu müßt ihr nun auch die letzten Reste eurer Kindheit und dieser seelischen Ichbildungsphase überwinden, müßt nun auch den Vater und euer Vaterland annehmen und lieben können, ungeachtet dessen, was sie tun oder euch antun. Ihr steht allein durch die Liebe unter Meinen Schutz, doch wenn ihr nur aus euren grauen Gedanken in den Wolken eures Verstandes auf euer Land und die Menschen schaut, dann habt ihr verloren, und aus diesem schmutzigen Grau wird ein Braun, wird ein Schwarz, und es frißt euch dieses Schwarze Loch in eurer Seele dann doch noch. Genauso verhält es sich allerdings mit den Menschen und euren Oberen, denn sie glauben ja noch an das Schwarze Loch inmitten ihrer Seele, und deshalb tun sie eben, was sie glauben, tun zu müssen, um dieses Loch im Herzen zu befriedigen, aber ihr solltet es doch nun endlich überwinden wollen. Für eure Oberen ist es also die Herrschaft Luzifers, die sie anstreben, weil sie ihn in ihrer Seele als Schwarzes Loch noch nicht erkannt und bloßgestellt haben, weil die Zentralsonne ihres Herzens (Ich selbst) in ihnen noch nicht aufgegangen bin. Für euch jedoch bin Ich es in euren Nächsten, in euren Eltern, in euren Geschwistern, in euren Familien, in eurem Vaterland und der Regierung etc., der euch dort entgegentritt. Doch ihr müßt nun auch entscheiden, ob Ich euch dort entgegenkommen kann oder ob euch Luzifer in diesen entgegenkommt. Im Endkampf der Seele ist es für euch dann so, als wenn euch Luzifer in all diesen Menschen und Organisationen begegnen würde, und ihr fühlt eine große Hilflosigkeit und Einsamkeit eurer Seele, eben weil ihr diesen Standpunkt eures Ichbewußtseins innerhalb eurer Seele noch nicht in den Geist legen könnt. Wenn ihr Mich bei euch und euren Eltern schon sehen könnt, dann könnt ihr Mich auch innerhalb eurer Familien erkennen und dann könnt ihr Mich im nächsten Schritt eures Geistes auch innerhalb eures Staates erkennen, und ihr beginnt dann allmählich, in einer tiefen Welle der Zuneigung und Liebe dann auch einmal euer Vaterland und die übrigen Menschen zu betrachten und zu verstehen. Inwieweit ihr in der Liebe zu Mir schwach werdet und geworden seid, insoweit seht ihr dort allerdings nur das bedrohliche Luzifers, eben deshalb, weil ihr es noch in eurer Seele traget.

  12. Ihr greift mit euren Gedanken schon sehr weit nach außen, nehmt jetzt euer Vaterland in den Fesseln Europas wahr, nehmt den Mond und die Planeten wahr, erkennt auf dem Mars die Städte und fühlt eine innere Verbundenheit mit euren Geschwistern und Sternengeschwistern und ihr laßt euch von euren Oberen, diesen modernen Essäern und Epikureern, diesen Sadduzäern und Nihilisten nicht mehr für dumm verkaufen, und doch macht ihr einen großen Fehler, wenn ihr ähnlich reagiert, wie der damalige Mensch reagierte, der um sein Leben fürchtete. Ihr wendet euch nämlich gerade dann nur wieder von Mir ab, wenn es sich um die Korrektur eurer schwachen und grauen Gedanken gegenüber diesen Menschen handelt.

  13. Wieviel mehr werdet ihr allein von euch als der guten Seele bedroht, wie oft habt ihr das Wachstum eures Geistes bedroht, wie sehr habt ihr eure Probleme auf eure Nächsten, auf euren Partner, auf die Kinder abgewälzt, wie oft habt ihr euch bei Mir und bei anderen beschwert und habt die anderen damit beschwert? Wie oft könnt ihr im Straßenverkehr, auf der Arbeit, im Haushalt, durch Naturkatastrophen etc, zu Schaden kommen, doch darum macht ihr euch keine Sorgen. Aber wo ihr euch nun in Meiner Liebe auch gegenüber euren Nächsten bewähren sollt, wo ihr deren luziferischer Seele Meinen Liebesgeist entgegensetzen sollt, wo ihr eure grauen Gedanken unschädlich machen sollt, indem ihr in Meiner Liebe verbleibt, um die Kraft zu erhalten, auch die Gedanken und Handlungen anderer unschädlich zu machen, da werdet ihr noch viel zu schwach. Ihr hättet auch jederzeit euer körperliches Leben verlieren können, doch das seht ihr nicht, aber ihr seht nun den Himmel und die Technik und die Strahlen und die Impfungen und die Chemie, die Pestizide und die verseuchte Nahrung und alles andere, doch daß dies nur eure Schwäche zeigt und ausdrückt, wie sehr ihr euch von Mir schon verabschiedet hattet und wie weit ihr schon von Mir entfernt waret, das seht ihr nicht. Habe Ich euch denn nicht all die Jahre davor geschützt und ihr wußtet noch nicht einmal darum und wißt auch jetzt nur einen kleinsten Teil davon! Also kann Ich euch jetzt doch sehr viel besser davor schützen, weil ihr davon wißt und weil ihr Mich doch schon innerhalb eurer Gedanken erkennen und vernehmen könnt!

  14. Aber ihr seht daran, wie ihr Meinen unbewußten Schutz und Meine für euch noch unsichtbare Liebe jederzeit annehmt und angenommen habt, doch vor einer bewußten und sich ihrer selbst bewußten Liebe, da habt ihr also noch eine gewisse Furcht. Bin Ich etwa deshalb in euch schwächer, nur weil es euch bewußt wird, wer oder was euch alles nach dem Leben trachtet? Kann Ich euch denn deshalb weniger beschützen oder helfen, nur weil ihr euch jetzt eurer Probleme bewußt seid? Hat euch das Wissen um eure Problematik also in der Liebe schwach werden lassen? Oh, ihr schwachen Kinder, ihr sollet doch gerade jetzt auch bewußt erkennen, wie lieb Ich euch habe und wie mächtig eurer Vater ist. Freilich ist es vielen von euch lieber, sie könnten noch den Schlaf ihrer selbstgerechten Seele genießen und Ich sollte dann noch alles im Verborgenen für sie tun, damit sie sich umso mehr über die Menschen aufregen, ohne zu bemerken, daß sie selbst auch nicht anders sind oder gewesen waren. Die wahre göttliche Liebe, die ist sich doch ihres Wesens bewußt, und darum ist es zum einen auch gut, was ihr so alles wißt, doch es ist dann eben sehr schlecht, wenn ihr wegen diesem Wissen dann nur wieder schwach werdet und hadert. Meine Liebe ist doch immer stärker als alles Wissen. Ihr seht daran, wo ihr noch an euch arbeiten müßt, damit euch Mein wunderschöner und strahlend blauer Himmel erreicht und ein ebensolcher Tag auch aufgeht.

  15. Ihr müßt nicht denken, als wolle Ich hier in diesen Schriften mit euch zanken oder schimpfen. Dann kennt ihr Mich doch nicht! Nein, Ich will euch bestärken und anleiten, damit ihr euch nicht in dem Grau eurer Tage und Gedanken verliert. Wir besprechen nun die Gebote, die dem vierten Gebot nachfolgen und dann kommen wir schon von allein auf eure Gedanken zu sprechen, die ihr noch besser bemeistern sollt. Aber Ich darf und werde euch dabei nicht in Watte einpacken, wo ihr eine deutliche Ansprache erhalten müßt. Früher war die Kur mit Jod ja auch ausreichend, doch das würdet ihr nicht mehr aushalten, und so bin Ich euch durchaus in Meiner Liebe zugeneigt angesichts dessen, was und wie ihr noch immer seid, aber die Wahrheit müßt auch ihr ertragen wollen, und das vermögt ihr nur, wenn ihr schon ausreichend diesen Liebegeist gebildet habt. Ich werde euch bestimmt nicht mehr geben, als ihr ertragen könnt, doch wer den Geist der Liebe nicht in sich bilden kann und will, der wird hier so seine liebe Mühe und Not haben, seine grauen und grauenhaften Gedanken zu überwinden, und er wird vieles von dem, was er noch selbst im Herzen trägt, dann von außen erleben.

  16. Doch laßt euch vom Kreuz nicht beirren, es geht nur so und nicht anders. Diese Endzeit ist nun einmal ein Kreuz, doch eines, welches ihr gerne ertragen solltet.

Amen. Amen. Amen.

 

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