Die Sucht nach Süßigkeiten

Montag, 09. November 2009 09:50 Uhr M

Die Sucht nach Süßigkeiten

  1. Ja, Meine lieben Kinder, ihr ringt darum, Mich besser und besser wahrzunehmen, und ihr müßt euch dazu durch den Wust eurer euch noch immer beherrschenden Eigenliebe quälen, ihr müßt euch mehr oder weniger gewaltsam auf Mich konzentrieren, damit es euch überhaupt möglich ist, eine Verbindung zu Mir herzustellen. Deshalb erlebt ihr den Abstand von euch zu Mir in vielen Situationen noch sehr deutlich, und ihr neigt dann dazu, daß ihr euch über die Schwierigkeit, die Verbindung mit Mir herstellen zu können, beschwert und ein wenig unmutig werdet. Eure Eigenliebe fordert, daß Ich euch ständig nahe bin, denn sie benötigt von Mir für das Gelingen ihrer Unternehmungen die göttliche Kraft und Wirksamkeit. Doch wenn Ich euch in diesen Unternehmungen, welche aus dem Eigensinn geboren werden, tatsächlich die Unterstützung geben würde, so wäre es für euer zeitliches - irdisches Leben und darüberhinaus für euer ewiges - himmlisches Leben ein extremer Rückschritt, und diese Unterstützung Meinerseits würde in der Konsequenz bedeuten, daß Ich ein fehlerhafter Gott wäre, der nicht das Ewigkeitsziel seiner Kinder im Auge hat, sondern der nur die kurzzeitige sinnliche Eruption primitiver Gefühle von im Herzen verletzter Menschen befriedigt, aber genau diese, den Eigensinn noch bestärkende Befriedigung primitiver Sinnlichkeitsreize kann Ich als Gott nicht gewähren. In euren ehelichen Gemeinschaften und auch in euren freundschaftlichen Beziehungen untereinander, wäret ihr auch besser beraten, wenn ihr euren Partnern -  und da sind meist die Frauen davon betroffen -  nicht die kurzzeitige Befriedigung ihres stolzen und von früher her verletzten Herzen gewährt, sondern wenn ihr gerade bei diesen Frauen lernt, euch dahingehend weiter zu entwickeln, daß ihr sie mit weiser Voraussicht und aller gebotenen Achtung, eben mit einem liebestrengem Herzen, getreulich auf Meine Pfaden führet und sie dort auch haltet, denn sonst gehen euch diese Gemeinschaften durch, wie da die Pferde durchgehen, wenn sie vor etwas ihnen Unbekanntem zutiefst erschrecken und in Panik geraten.

  2. Aber das will Ich hier nicht nur zu den Frauen gesagt haben, die oftmals scheu und störrisch ihre Art der Eigenliebe pflegen, sondern das gilt allerdings auch für den Mann, der schon als Vater überfordert ist, seine Tochter da in die rechte Zucht und Ordnung zu nehmen, und daß solch ein Vater später mit seiner Ehefrau erlebt, wie sie ihm Zaumzeug und Sattel anlegt, ist dann leider nur die Folge von solch geistig trägem und genußsüchtigem Handeln des sinnlichen Mannes.

  3. Der Eigensinn der Frau und die Sinnlichkeit des Mannes gehen da Hand in Hand, und so, wie durch die zu frühe sinnliche Wahrnehmung der Eigensinn gefördert und entwickelt wird, so wird durch die geistige Erziehung und die darauf aufbauende Disziplin und Konsequenz die Ichwahrnehmung wieder von dem sandigen und oftmals sogar noch treibsandigen Fundamente ihrer Eigenliebe gesäubert, und die Gefahr des Einsturzes ihrer Seele und derjenigen, die sich in solch einem, auf dem Treibsande ruhenden Gebäude befinden, wird dann wieder gebannt, doch ohne solch eine gestrenge, an die Disziplin und Bescheidenheit in allen weltlich-sinnlichen Begierden gerichtete Korrekturphase von Seiten der Eltern oder des späteren Mannes oder der Frau gegenüber ihren Kindern oder gegenüber ihrem Partner, kann die Seele des Kindes oder des scheinbar Erwachsenen nicht mehr vor dem verderblichen Einfluß des Eigensinns und dessen Sinnlichkeit gerettet werden, und dann schaut es in den Familien leider allzuoft so aus, wie es bei euch, den Mich doch lieben wollenden Kindern ausschaut, und ihr seht euch von den eigensinnig luziferischen Eigenschaften eurer Partner, eurer Kinder, eurer Verwandten etc. ja beinahe schon umzingelt und erlebt an euch dann selbst, wie sich Luzifer im Kleinen gebärdet.

  4. Nun, das genau soll und darf ja nicht sein, wenn sich der beginnende Gottmensch, seiner Verantwortung bewußt, dann entsprechend in die innere Zucht nimmt, um für seine Nächsten zum Quell der Freude und der Wahrheit in der Liebe zu werden. Das geht aber nur, wenn man den Seinen da nicht wieder Süßigkeiten und Trösterchen reicht, wenn man ihnen nicht wieder aus dem Schönen seines Empfindens als dem Guten seiner Seele Gutes tun will, denn solch Gutes, was man aus seinem eigenen Empfinden heraus tut, verteilt die Qualität der eigenen Sinnlichkeit nur wieder an seine Nächsten. Wenn die Frau ihrem Manne etwas Gutes tun möchte, so darf sie nicht aus ihrem verletzten Herzen heraus agieren, denn dann verteilt sie nur ihre Wiedergutmachungsprämien, die sie selbst vom Manne und von anderen erhalten hat und empfindet über kurz und lang dann nur den alten Verlust, denn sie hat ja aus ihrem Eigenen heraus verteilt, sie hat ja nur verteilt, was sie von anderen gefordert hat und was man ihr sodann aus derselben Quelle gegeben hat, aus welcher sie selbst genommen hat. Daß dies nichts mit Meiner göttlichen Liebe und Vergebung zu tun hat, sollte vollkommen ersichtlich sein, und genau deswegen gibt es auch nicht die beabsichtigte Wirkung. Wenn solch eine Frau allerdings meint, ihrem Mann Gutes gegeben zu haben und der Mann es dann auch so empfindet, als wenn er von seiner Frau die Süßigkeit ihrer Liebe empfangen hätte, so ist das doch nichts anderes, als die altbekannte, häßliche und in ihrem ureigensten Wesen nach die alte Wunde der Eigenliebe, denn solch eine Frau lebt in der irrigen Anschauung und handelt danach, das sie aus sich selbst heraus etwas Gutes tun und verschenken würde, während doch alles Gute und Wahre nur von Mir selbst stammt.

  5. Also erlebt ihr in euren Partnerschaften genau dasjenige auf eure Verhältnisse umgemünzt, was Luzifer in seinem Wahn unternimmt, um selbst als Gott zu gelten. Bei euch ist es allerdings wechselseitig, und einmal seid ihr es und das andere Mal ist es euer Partner, der so reagiert, und alle diese eure gegenseitigen Reaktionen seht ihr sodann als Frucht eurer Eigenliebe in euren Kindern und in eurer Umgebung, in euren Familien, auf der Arbeit und natürlich auch in euren Freundes-  und Geschwisterkreisen, denn dort treffen sich ja alle solche, in ihren Herzen verletzten Menschen. Es erfordert freilich von euch schon eine etwas größere Anstrengung, geistige Anstrengung, um den Schritt zu wagen und ihn auch tatsächlich zu tun, daß ihr selbst nicht nur das Adamitische eures Wesens, sondern daß ihr sogar auch noch das Luziferische eures Wesens an euch erblicken und mit genügender Arbeitskraft auch noch überwinden könnt. Viele sind ja noch immer der irrigen Meinung, daß Ich alleine wegen des adamitischen Falls der Menschheit gekommen bin -  und wer noch so denkt, der darf sich aber nicht wundern, wenn er dem Luzifer in sich unterliegt,- und von denen begegnen sich auch viele in gewissen Kreisen und Treffen, wedeln und fuchteln mit den Offenbarungsschriften herum, belehren, drohen und verurteilen andere, wobei ihnen doch selbst im eigenen Hause nichts gelungen ist, was man mit der erfolgreichen Überwindung des luziferischen Zustandes beschreiben könnte. Deshalb noch einmal sehr deutlich: Ich kam bestimmt nicht nur, um den adamitischen Fall rückgängig zu machen! Daß die Überwindung des adamitischen Falls allerdings die Voraussetzung ist, daß ihr euch auch des luziferischen Falls erwehren könnt, ist die eigentliche Wahrheit, und daß darum bei der Überwindung der sexuell sinnlichen Phase des adamitischen Bewußtseinsstadiums dann nur die Hälfte der Arbeit getan ist, gerade das ist ja das Problem derjenigen, die Mich und die deshalb auch die Ihren schon sehr liebhaben.

  6. Daran sind bis heute noch die meisten gescheitert, die sich schon für sehr weit gehalten haben und die wirklich geglaubt haben, es würde reichen, wenn man den alten Adam und die alte Eva in ihrem Fleischkleide überwindet. Nun, die Folge solch Irrglaubens habt ihr ja übergenügend an euch festgestellt, und deshalb bin Ich oftmals genötigt  - und tue dies aus Meiner Liebe sehr gerne, auch wenn Ich dafür von euch noch sehr ärgerlich betrachtet werde - daß Ich also diesen Sachverhalt erneut klarlege: Adam kam, um den Luzifer in sich zu überwinden! Das hat so aber nicht geklappt, und deshalb bin Ich selbst gekommen, um beides wieder rückgängig zu machen. Wenn ihr diesen Fehler noch eurer meisten Geschwister nicht ständig wiederholen wollt und damit auch euren alten Fehler abstellen wollt, so müßt ihr der Tatsache ganz ruhig entgegensehen, daß in euch selbst der luziferische Standpunkt enthalten ist - daß ihr also selbst es seid, die sich mit Meiner Hilfe aus diesem Schlamassel eures Eigensinns und all der Ablenkungen und Tröstungen im Schönen und Guten, entwinden können. Ihr selbst seid damit also die Schlange, und ihr seid auch ein Teil Luzifers, ihr selbst seid es also, die sich aus dieser alten Schöpfung entwinden müssen. Ja, ihr habt es auch immer geahnt, und durch die letzten Worte, die Ich zu euch gesprochen habe, habt ihr es auch schon gewußt, doch jetzt müßt ihr auch eine größere Verantwortung übernehmen und müßt euch entscheiden, gewisse Handlungen, Gedanken, Träumereien, Worte etc. nicht mehr zu unternehmen, denn sonst bleibt ihr im siebenten, achten und den folgenden Geboten hängen und kommt nicht mehr dazu, an euch die Auferstehung Meiner lebendigen Liebe zu konstatieren, und die Eurigen werden nichts erblicken, was sie für göttlich oder was sie auch nur für nachahmenswert halten.

  7. Deshalb noch einmal ganz ruhig: Ihr könnt eine gewisse Stufe in der Reife halten und euch in der Liebe zu Mir und euren Nächsten entwickeln, wenn ihr einmal selbst bedenkt, wer ihr, durch das Maß eurer Eigenliebe bedingt, überhaupt seid. Gut, könnt ihr dieses Satanisch Luziferische an und in euch akzeptieren, so könnt ihr ja auch ohne große Umschweife akzeptieren, wie euch eure Nächsten begegnen und warum sie es tun, denn sie selbst sind ja in einer ähnlichen Situation. Wenn ihr das Adamitische richtig überwinden würdet, so würdet ihr ja in einem gewissen Paradiese leben, welcher Zustand die Nüchternheit und Ruhe beschreibt, wenn man von seinen inneren Quälgeistern befreit ist, doch dieser Zustand ist noch nicht Mein Himmel. Wenn ihr selbst von euren Quälgeistern befreit seid, so sind es eure Nächsten aber noch nicht, und wenn ihr selbst Mich in eurem Herzen erkannt habt, so hat dies euer Nächster aber nicht, und genau deshalb müßt ihr, wenn ihr durch das kleine Paradies eurer eigenen Seligkeit in den Himmel gelangen wollt, es dem Nächsten in all der Liebe verdeutlichen, wer Der ist und was Ich bin, allerdings so, daß sie ganz klar fühlen, wer oder was Ich für euch bin. Wer bin Ich also für euch und was bin Ich für euch?

  8. Bin Ich tatsächlich euer Ein und Alles? Wenn Ich euch Ein und Alles wäre, so wäre jedoch automatisch euer Nächster euch Ein und Alles, weil ihr, so ihr in Mir seid, in Meinem Geiste der Liebe seid, euch sodann eures Nächsten in all der Liebe annehmen könntet, ganz so, wie Ich selbst dies mit euch tue. Wenn ihr in Mir seid, so seid ihr also nicht im luziferischen Geist, und das bedeutet ganz konkret, daß ihr sodann nicht in eine äußere Ablenkung, nicht in einen äußeren Trost ginget, ihr nicht eine nur sinnlich wahrnehmbare äußere Beziehung hättet, daß ihr nicht die Handlungen eures Nächsten nur von außen schauet und verurteilt und euch deshalb verletzt fühlt, daß ihr nicht auf die Welt schaut, so wie ihr sie seht oder so wie sie euch von anderen dargestellt wird und deshalb nicht verletzt werdet oder seid, daß ihr z.B. euch nicht von den Zerstörungen und den Gerichten fesseln lasset, die kommen oder die angeblich kommen sollen und die euch Angst machen, daß ihr eure Liebeskraft, im Inneren generiert, nicht wieder nur nach außen verstreut, sondern daß ihr doch endlich einmal ruhig sein könnt, ruhig im Herzen bei Mir verbleiben könnt. Was nutzt es euch, von außen alles zu erfahren und zu wissen und im Herzen dann doch nicht bei Mir zu sein, der Ich doch alles Äußere leite und lenke, denn wenn ihr nur wieder vom Äußeren fasziniert oder berauscht oder verletzt seid, so seid ihr es nur deshalb, weil ihr im Innern noch immer mit Mir hadert. Wer im Äußeren ist, so wie ihr es noch sehr oft seid, der ist noch immer sehr verletzlich und der hat es noch immer mit Luzifer anstelle mit Mir zu tun, und der muß sich dann auch hoch verwundern, daß ihm doch so wenig gelingen mag.

  9. Was bricht denn die nächsten Jahre mehr und mehr zusammen? Ist es eine äußere Struktur von veräußerlichten, luziferischen Menschen errichtet oder ist es etwa Meine geistige, Meine göttliche Struktur? Ist es also Meine Göttlichkeit, die bald zusammenbricht oder nach Meinung einiger schon zusammengebrochen ist oder ist es nicht das Lug- und Wahngebilde Luzifers? Nun, ihr beantwortet diese Frage eindeutig damit, daß ihr glaubt, die Welt Luzifers, die sich zunehmend aufschwingt, die Welt zu beherrschen, würde zusammenbrechen, doch ihr habt, bei aller Freude darüber auch Angst davor, denn in euch schlagen ja noch immer beide Herzen. Einmal das eigenliebige Herz Luzifers und einmal das Herz in all der Liebe zu Mir und zum Nächsten. Ihr zweifelt also innerlich, weil ihr in der inneren Zwietracht zwischen Mir und Luzifer seid, und dieser Zweifel wird sehr deutlich nach außen sichtbar. Wie kann denn Meine göttliche Natur oder sagen wir, wie kann denn Meine göttliche Struktur zusammenbrechen? Entweder bin Ich Gott, dann ist alles auf einer ewigen, unverletzlichen Liebe und Wahrheit gegründet oder es ist Luziferisch, ist also das genaue Gegenteil! Was zusammenbricht und was immer nur zusammenbrechen kann ist also nur immer euer luziferisch weltlicher Teil, der, durch gewisse Verletzungen genährt, dann eine sinnliche Wiedergutmachung fordert und der deshalb auch eine sinnliche und eigenliebige Welt fördert und fordert und der damit genau dasjenige fördert, was ihn und andere zerstört. Ja, genau das ist euer luziferischer Anteil und ist der Anteil von den anderen, und genau dieser Anteil könnte aus euch entweichen, wenn ihr nun, anstatt auf die äußere sichtbare Welt zu schauen, doch endlich wieder gesunden Geistes alleine auf Mich schaut.

  10. Luzifer streitet und kämpft und zeigt euch nach außen eine Welt, die mit den jetzigen Sorgen auch nicht anders ist, als es frühere Welten waren. Ob nun der Finanzkollaps, die Überwachungssysteme, die künstlich herbeigeredeten Pandemien oder anderes, wie gerade geplante Kriege etc., das sollte eure innere Beziehung zu Mir doch nicht blockieren oder gar ganz aufhalten. Es ist doch nicht Meine Struktur oder wie gesagt, es ist doch nicht Meine göttliche Natur, die auf dem Spielfeld steht und zusammenbricht, sondern es ist doch nur eure, aus eurer luziferischen Einbildung heraus gebildete Welt oder Weltsicht, die sich momentan verabschiedet und die es auch tun muß, wollt ihr die Reife und Entwicklung eures Bewußtseins auch erleben. Ihr könntet allerdings auch dieses gegenwärtig zusammenbrechende System verteidigen, und ihr tut dies auch in jenen Bereichen, wo ihr noch des luziferischen Einflusses erlegen seid, doch ihr könntet ja auch in all der Liebe die Euren annehmen, könntet ihren verwundeten Herzen Balsam geben, wenn ihr ihn aber zuerst für euch selbst bei Mir gefunden habt. Darum sage Ich auch immer wieder, daß ihr euch nicht von außen berücken oder bedrücken lassen dürfet, denn dann könnet ihr weder euch, noch den Euren eine Hilfe sein und genau das will auch der Gegner erreichen, der in euch selbst den Weg zu Mir blockieren will.

  11. Wenn ihr Mich nun erkannt und bekannt habt, wenn ihr Mich also für euch erkannt habt, so steht ihr jetzt an der Stelle eures Bewußtseins, daß ihr Mich auch euren Nächsten bekennen könnt, welche Bekenntnis freilich in all der Liebe geschehen muß, sonst habt ihr nur wieder, wie meist üblich, Luzifer in euch bekannt. Wenn ihr also Mich gegenüber euren Nächsten bekennt, so werdet ihr von diesen auf euren restlichen luziferischen Anteil geprüft, und das entspricht auch Meiner göttlichen Vorsehung, denn sonst würdet ihr ja nicht wissen, was unbekannterweise noch immer in euch liegt, und ihr würdet sodann in der Welt stranden. Wenn ihr Mich also gegenüber den Euren bekennen könnt und diese in all eurer Liebe Mich dann endlich in euch wahrnehmen und somit auch annehmen können, erst dann kommt doch das dritte Stadium eures Bewußtseins, wo ihr euch mit der äußeren Welt anlegen dürfet, oder vielmehr, diese äußere Welt wird sich schon von selbst bei euch melden. Doch vorher, ohne hinreichend mit euren Nächsten in all der Liebe zu Mir geeint zu sein, wird euch diese äußere, luziferische Welt, die ja noch auf den Seelenanteilen von euch beruht, die ihr noch immer bei Luzifer habt, bedrängen und wird euch zeigen, wie krank und größenwahnsinnig ihr noch immer seid, wie krank und größenwahnsinnig also das Luziferische auch in euch noch ist.

  12. Ihr könnt aus eurem luziferischen Bewußtsein heraus, welches nach Schönheit und Harmonie strebt, niemals erkennen, daß die Welt, so wie sie ist, auch genau so sein muß, weil die Menschen eben so sind, wie sie sind und daß die Welt also deshalb auch die beste aller möglichen Welten ist, und ihr versucht in eurem luziferischen Bewußtsein, diese Welt zu verändern und bekundet Mir damit sehr deutlich, daß ihr Mich dann also doch noch für einen schwächeren Gott haltet und daß ihr noch immer Luzifer dient und ihm die Gefolgschaft haltet. So ist das, Meine Kinder! Ihr seid in euch noch immer gespalten, und von daher kann ich euch auch nicht sogleich ansprechen, auch nicht nach der Lektüre der Offenbarungsschriften, wenn ihr nicht eine gewisse Reife und Erkenntnis vollzogen habt, wenn ihr also nicht eine gewisse Nächstenliebe vollzogen habt. Jetzt erst bin Ich euch Gott und bin der Erlöser des Bösen in euch selbst, weil ihr in euch noch immer dem Bösen und Unreifen erreichbar seid und ihm in der einen oder anderen Art und Weise noch immer huldigt. Jetzt erst kann Ich euch ein wenig tiefer in euer inneres Wesen einführen. Jetzt erst, könnt ihr einige Dinge über euch erfahren, die ihr vom Nächsten so nicht annehmen wollt oder könnt und die euch doch etliches über euer Inneres offenlegen könnten.

  13. Aber der luziferische Anteil in euch will noch immer Kundgaben und Mitteilungen von Mir haben, die aus der Ecke des Gegners stammen, weil sie euch leichtfertig vieles versprechen und es doch nicht halten können, weil sie euch nach eurem luziferischen Mund sprechen und weil sie euch den sinnlichen Genuß lassen und weil sie andererseits euch auch so richtig schön und derbe über diese so angeblich böse Welt richten und sie verurteilen lassen, eine Welt, die nicht anders sein kann, weil ihr selbst nicht anders seid. Wollt ihr also eine andere Welt, so müßt ihr in euch selbst erst einmal diese andere, diese bessere Welt in euch auch besser beleben - und genau deshalb bin Ich doch gekommen, um eure innere Welt zu verbessern. Doch wenn ihr das nicht zulaßt und ihr daraufhin nicht das Verderbliche in euch zum Schweigen bringen wollt oder könnt, dann könnt oder wollt ihr auch nicht das verderbliche Äußere, welches euch noch allen Geist wird stehlen wollen, verhindern.

  14. Die meisten Meiner Kinder scheitern daran, daß sie selbst als Medien oder als Mägde oder Knechte an Meinem Weinberge doch nur ihrem luziferischen Bewußtsein huldigen, weil sie den Unterschied zwischen den beiden Bewußtseinsstufen nicht kennen oder ihn auch nicht wahrhaben wollen. Im luziferischen Zustand hat man es noch immer mit der äußeren Welt und ihren Kämpfen zu tun und erliegt darum auch der einen oder der anderen Konkurrenz, doch in Meinem Zustand der Liebe, also in Meinem himmlischen Reich, dem dritten Reich als drittem Zustand eures Bewußtseins, da erliegt die Welt eurer Liebe, weil eure Liebe diesmal von der Eigenliebe gereinigt ist.

  15. Wer von euch allerdings noch Süßholzgeraspel will und mit solchen Kundgebungen nicht viel anfangen kann, nun, dem steht es frei, denn Ich grolle niemandem, der sich von solchen Worten oder von solch einer Sprache abwendet. Doch er möge auch bedenken, wie er in sich denn die Stimmen der Begierden und die Versuchungen und Trübsal überwinden will. Tut es sich denn damit, daß man den Seinen und also auch seinen inneren Begierden dann mit Süßigkeiten kommt?

Amen. Amen. Amen.

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