Die Schuldzuweisung der Vergangenheit

 

Freitag, 17. April 2009 12:48 Uhr M

Die Schuldzuweisungen der Vergangenheit

  1. Wenn ihr zu Mir kommen wollt, so müßt ihr aus eurem Gedächtnis herausgehen, denn sonst verbleibt ihr im Kopf, und dort, in eurem Kopf, werdet ihr Mich nicht empfangen können. Wenn ihr euch mit jemandem besprecht, so nehmt ihr ja dessen Gegenwart an und sprecht nicht als ob er nicht anwesend wäre. Aber ihr macht dessen ungeachtet dennoch den Fehler, daß ihr, auch in diesem gegenwärtigen Gespräch, euch noch immer mit eurem Gedächtnis abgleicht, und dabei geschieht es, daß die lebendige Präsenz dieser momentanen Gegenwart dann in die Vergangenheit abrutscht, daß euer Urteilsvermögen hervorbricht und den Prozeß der gegenwärtig sich neu bilden wollenden unschuldigen Zusammenkunft wieder in das verdammenswerte Schuldgefühl des im Gedächtnis eingeschriebenen luziferischen Urteils umlenkt. Dadurch geht die Kraft der vergebenden unschuldigen Liebe verlustig, und der andere sieht an euren Augen und fühlt an eurer Sprache das verdammliche Urteil, welches ihr aus eurem Gedächtnis über ihn aussprecht.

  2. Und gleich euch ist dann auch beim anderen wieder nur ein Gedächtnisurteil zur Hand, und ihr und er werden wieder auf die alten Sünden oder wie bei Meiner Kreuzigung, auf die scheinbaren Sünden hin festgenagelt. Denn ihr müßt wissen, daß Luzifer euch am Balken eurer Sünden, also an eurem Sündenregister festnagelt und euch in der Abhängigkeit eures Gedächtnisses hält, euch also innerhalb eurer verletzten Gefühle jener Vergangenheit hält, wo ihr an der Seele gebrochen wurdet. Und wenn ihr aus diesem Urteil eines Menschen freikommen wollt, so dürft ihr nicht selbst in diesem luziferischen Stadium verbleiben, sondern ihr müßt frei und unschuldig aus Meiner Gegenwart heraus tätig sein.

  3. Ihr wißt es nicht und habt Meine Offenbarungen da auch nicht verstehen können, noch nicht richtig verstehen können, eurer eigenen Sünden wegen, aber nun könntet ihr es an euch begreifen, wie euch das Gedächtnis eigentlich in dieser sündenbeladenen Vergangenheit hält, einer Vergangenheit, die ja durch die Gottesferne in euch und anderen entstanden ist. Ich als Herr über die Zeit bin ja immer in der Gegenwart, und wenn ein Kind von Mir sich durch den Fluch der Sünden, die es selbst getan hat, sich in eine dunkle Vergangenheit expediert, so lastet dieser Fluch seiner Taten wie ein dunkler Fleck auf seiner Seele, und um diesen auszutilgen, will solch ein Mensch sogleich eine umso hellere Zukunft haben und unternimmt alles, in seiner der fluchbeladenen Vergangenheit noch nahestehenden Gegenwart, um eine desto bessere Zukunft zu haben.

  4. Aber solch eine Zukunft gibt es nicht! Wie auch, wenn keine Lösung der Vergangenheit durch Meine vergebende Liebe geschieht. Von daher leben die Menschen in einer sie selbst zu sehr belastenden Vergangenheit, nehmen ein Großteil ihrer gegenwärtigen Liebe, ihres Lebens und verbrauchen es für eine Zukunft, die keine ist, während und weil sie an Meiner Gegenwart achtlos vorüber gehen.

  5. Wenn man das Gedächtnis also nur durch die vergebende Liebe überwinden kann, so kann man jede Vergangenheit überwinden, und so braucht man auch keine unnützen Zukunftsprojektionen aus der Phantasie und lebt glücklich und zufrieden in Meiner zeitlosen Gegenwart, wo es keinen Tod mehr gibt. Der luziferische Mensch, der jedoch ein Interesse daran hat, die Gegenwart zu beherrschen, muß dies über eine Vergangenheit tun, die er mit Hilfe der Schuldzuweisungen und völligen Übertreibung in die Schuld zieht, die umso negativer war und wird, je mehr er für die Zukunft will, je mehr er über die kommende Zukunft dann wieder seine Art der Gegenwart installieren will. Der eigentliche Herr der Gegenwart bin Ich Selbst, und wer anstelle von Mir diese Gegenwart behaupten will, muß dies über die Fortschreibung des Sündenzustandes der Vergangenheit bis in die Gegenwart tun und braucht dazu auch die Übertreibung einer Zukunft, die sich aus ebensolcher Übertreibung und Überblähung der Schuld aus der Vergangenheit ergibt. Diese Gegenwart ist also das Resultat der schuldbeladenen Vergangenheit und der desto völlig überzogenen Zukunftsvisionen und Projektionen. Also wird einem Volk in der Vergangenheit dann nichts Gutes mehr konstatiert, und ihm wird dadurch unterstellt, als ob es damals nichts Gutes gegeben hätte, und durch diesen Kunstgriff ist dann die Schuld auch schon ins Unermeßliche gestiegen, und Mir Selbst wird von solchen luziferischen Kräften dann auch schon ein kräftiger Tritt vor's Schienbein gegeben, weil in solch einer Handlung dann höhnisch-spöttisch zum Ausdruck kommt, daß Ich ja doch nur ein saft- und kraftloser Gott sei. Insofern Ich dann von diesen Luziferisten der Kraftlosigkeit bezichtigt werde, insoweit wird die Vergangenheit also ins Negative überzogen, und die Glaubwürdigkeit einer nahen Zukunft wird dann ebenso wie in einem Gemälde mit völlig falschen und abstrusen Vorstellungen übermalt.

  6. Also wird eine luziferische Gesellschaft die Vergangenheit für schuldig erklären, immer eingedenk der Tatsache, daß Ich für schuldig gesprochen werde - wird sie stellvertretend für Mich verdammen, wird diese Verdammung für die Ewigkeit festschreiben wollen, um so erst die nötige Kraft für die Realisierung einer idealisierten Zukunft zu haben, die freilich niemals eintritt, weil jedwede Zukunft von dem Herr dieser abhängt, und wer der Herr ist, dürfte euch nicht unbekannt sein. Darum laßt euch niemals von der Vergangenheit blenden oder betören oder belügen, und laßt dort keine Schuldzuweisungen zu, sonst lebt ihr nicht oder kaum noch in Meiner Gegenwart und eure Zukunft wird den dunklen Mächten überlassen, weil ihr dann noch weniger Kraft von Mir annehmen könnt. Kommt wieder in den unschuldigen Zustand Meiner Gegenwart zurück, denn dann seid ihr auch von allen dogmatischen Verletzungen und Mustern eurer Kindheit frei und habt jederzeit die Kraft, eure Zukunft frei zu gestalten, weil ihr durch Mich in und von eurer Vergangenheit befreit wurdet. Meine Liebe ist eine vergebende Liebe und nicht eine, die eure Sünden bis in die Ewigkeit im Sande eurer Eigenliebe beläßt! Die luziferische Kraft, etwas zur Ausführung zu bringen, liegt vor allem in der Manipulation der Vergangenheit, und erst derjenige, der Mich vollständig erkannt hat, weil er Mich aus ganzem Herzen lieb hat, überwindet eine graue Zukunft, überwindet eine apokalyptische Gegenwart, weil er in Meiner Gegenwart frei und erlöst von diesem Übel ist.

  7. Ihr müßt deutlicher versuchen, aus eurem Herzen heraus zu lieben und mit eurem Verstand, durch die Herzensliebe bedingt, eine viel größere Tiefe gegenüber euren Mitmenschen zu erreichen, als wie dies dem kalten - gedächtnisorientierten Menschen westlicher Prägung möglich ist. Solch ein Mensch ist ein Kind Luzifers und kann so gut wie nicht vergeben, dafür sammelt und speichert er alles mögliche. Auch euer Geldsystem ist rein luziferisch, denn die Zinsen und Zinseszinsen sind ja die Fortschreibung der Schuld, und wenn es nach den Finanzwucherern dieser das Geld beherrschenden Dynastien ginge, so würde der Zins bis in die Ewigkeit bestehen, damit sie durch diesen Schuldzustand einerseits in allen Besitz ihrer Gläubiger gelangen und dann andererseits umso reiner und mächtiger dastehen und Mir damit aufzeigen, wie schwach und elend Ich doch gegenüber Meinen Kindern sei.

  8. So wie in der Geschichte und so wie in der Vergangenheit die Schuld erhöht wird, um die Gegenwart zu manipulieren, so wird über die Zinsen ebenso die Schuld erhöht, um dadurch an die materiellen Ressourcen der Länder und ihrer Völker zu gelangen. Zuerst also mehr eine ideelle Versklavung und anschließend eine materielle. Und wer glaubt, die Medizin oder andere Bereiche seien frei davon, der irrt sich gewaltig. Auch in der gegenwärtigen Medizin gibt es keine Vergebung, und der menschliche Körper wird von vornherein für schuldig, weil für gebrechlich erklärt - selbstredend immer im Hinblick darauf, Mich einer Unweisheit und Dummheit zu bezichtigen - und diese Schuld muß in solchen medizinisch-luziferischen Strukturen auch bleiben, denn sonst würde die Seele nicht mit hineingezogen werden können. Das Mittel, welches es den Luziferisten erlaubt, die Menschen in der Geschichte, - der Wirtschaft, der Religion, der Medizin, wo auch immer,- schuldig zu sprechen, ist allein die Sexualität, und gerade deshalb werden sexualisierbare Menschen bevorzugt und durch eine entsprechende Bildung vorbereitet, angefangen im Kindergarten, weil sie von solchen, luziferischen Herren am leichtesten in der Angst und Schuld gehalten werden können.

  9. Der sexualisierte Mensch lebt vorwiegend aus seinen triebhaften Vorstellungen, während der luziferische Mensch mehr aus seinem Gedächtnis heraus lebt. Wollt ihr beides überwinden, so müßt ihr in eure Vorstellungen Meine lebendige Präsenz einbringen und vermittels dieser lebendigen Kraft Meiner Liebe euer Gedächtnis bezwingen, um durch diese ständige Vergebung wieder in die unschuldige Liebe zu gelangen.

Amen. Soweit dazu. Amen.