Die reale Liebe zu Gott

Sonntag, 18. September 2011 8 :40 Uhr M

Die reale Liebe zu Gott

  1. Daß das, was ihr als Alzheimer, Parkinson oder überhaupt als diese Alterskrankheiten bezeichnet und was besonders in der Demenz zum Ausdruck kommt sicherlich nicht das ist, was ihr von seiten der Medizin vernehmt, dürfte euch gerade bei der Behandlung dieser Nervenkrankheiten schon aufgefallen sein. Wenn denn alles, was sich im körperlich-seelischen Bereich unter solchen Verfallserscheinungen zeigt, letztlich nur die Auswirkungen des Trotzes sind, dann muß es doch, entsprechend dieser Trotzintensität, demzufolge auch gewisse Trotzmanifestationen geben, die ihrerseits eben diesen körperlich-seelischen Verfall verdeutlichen.

  2. Das noch kindliche Ich wird durch seinen Trotz in seiner Entwicklung gehemmt und könnte nun nichts mehr annehmen und würde in seiner Entwicklung stagnieren, wenn nicht diesem Trotz zu eigen wäre, daß er als Folge der Konfrontation mit der Erwachsenenwelt diese Muster oder Antimuster bildet. In der kindlichen Liebe und dem daraus erfolgenden Gehorsam, also in der Befolgung des vierten Gebotes, gäbe es kaum solche nervlichen Widerstandswerte oder auch nervlichen Erregungsmuster, doch wenn sich diese Liebe nicht so recht entwickeln kann, gerade durch die Verbindung des kindlichen noch trotzigen Ichs mit jenem seiner ebenfalls noch unreifen Mutter oder auch des unreifen Vaters, dann bilden sich diese Muster oder Antimuster aufgrund dieser nervlichen Erregungen und ziehen das kindliche Ich in diese Lebensreizpunkte hinein, und im Gedächtnis dieser davon betroffenen Personen wird das als belastende und das Ich sehr verletzende Erfahrungen aufbewahrt, solange jedenfalls, bis endlich die Vergebung eine Korrektur dieses kindlichen Trotzes bewirkt.

  3. Daß gerade diese aus dem Trotz geborenen Lebensreizpunkte sich wie Verhärtungen zeigen, sich also gewissermaßen materiell umhülsen und die Seele in eine Miterregung versetzen, wenn ähnliche Erfahrungen anstehen oder wenn solche Erregungen durch verschiedene Erlebnisse ausgelöst werden, ist auch verständlich, denn diese Verhärtungen belasten die Seele und setzen sie unter Druck. Sie hat in jenen Verletzungsbereichen ja noch keine hinreichende Kompetenz entwickeln können, da der Trotz noch zuviel Energie für sich selbst aufbraucht und sich in diesem unreifen Stadium eigenliebig mit sich selbst befaßt, und von einer Nächstenliebe ist dann nichts zu sehen.

  4. Weil das kindliche Ich allerdings nur in der Nächstenliebe gerade durch den liebevollen Umgang innerhalb der Familien wächst und gedeiht, so ist bei einer sehr belastenden familiären Situation auch schon die weitere Ausreife dieses kindlichen Ichs bedroht, und weil es Mir, dem Vater aller, nicht gefallen kann, daß sich hier wieder die Auswirkungen der von Mir abgefallenen Bewußtseinszustände zeigen, deshalb habe Ich in alle noch dem satanisch-luziferischen Bewußtsein zugehörende Trotzanteile eben einen Geistanteil gelegt, der letztlich alle Umstände und alle möglichen Wachstumsbegrenzungen untersucht und dann aus seiner Verbindung zu Mir die richtigen Schlüsse zieht und der Seele die nötigen Vorschläge unterbreitet, ihr damit eine weitere Entwicklung trotz ihres eigenwilligen Verneinungspotentials anbietet. Doch die Seele muß dann aus der Anzahl der Vorschläge des Geistes jene Möglichkeiten wählen, die ihr am nächsten liegen und fügt sie in eigener Entscheidung zu den ihrer luziferischen Reife entsprechenden Mustern zusammen, und seht, so habt ihr alle mehr oder weniger gewählt und habt dadurch euer Leben bewahrt und konntet euer kindliches Ich entsprechend dieser luziferischen Muster weiter ausbilden.

  5. Doch einmal müssen alle diese aufgrund von Verletzung gebildeten nervlichen Muster erkannt und überwunden werden, eben durch die Allzweckwaffe Meiner Liebe, und das ist eben euer Kreuz. In der Demenz und bei all diesen Alterskrankheiten versucht das noch immer - in diesen Bereichen jedenfalls - kindlich gebliebene Ich die Lösung seiner Problematik und fällt angesichts mangelnden Lebenskampfes, wenn also kaum noch lebensbedrohliche Situationen bestehen, dann in diese damaligen Verletzungsbereiche zurück, d.h. daß an sich schon einigermaßen erwachsene Ich geht wieder in die damaligen Situationen zurück und will, durch diese Regression bedingt, eben diese Lebensverhärtungen von früher auflösen. Allerdings könnte solch ein Mensch diese Problematik niemals von alleine lösen, denn ist er seinerzeit durch andere bedingt in diesen Zustand geraten, so können jetzt, durch die getätigte Nächstenliebe, jene Verhärtungen aufgelöst werden, wenn eben andere, sehr liebevolle Menschen die ersatzelterliche Betreuung solcher Menschen übernehmen. Und Ich werde dann diesen Menschen solche Nächsten zuführen, die dann auch bei sich an ihren entsprechenden Lebensverhärtungen arbeiten können, und so ist dann beiden Seiten gedient. Doch nun müßt ihr beachten, daß im Grunde genommen keine Schuldfrage besteht, denn weder hatten die damaligen Eltern Schuld noch das kindliche Ich in seinem Trotz, sondern dies alles sind eben die Reife- oder Lernstufen und Grade des menschlichen Bewußtseins hin zum göttlichen. Dort, wo solch ein Kind seinen Eltern die Schuld geben könnte, dort hat sich eben nur dessen eigener Trotz in Verbindung mit dem Trotz seiner Eltern ausgewirkt und wem wollte man eigentlich die Schuld geben? Außerdem ist Mein Einfluß noch immer gültig und wenn sogar das trotzige Ich weiternährende oder diesen Trotz ableistende Gegenmuster gebildet werden, die nach einer gewissen Zeit von meist 30 Jahren sowieso auslaufen und wenn diesmal alles wieder in der möglichen Liebe auch tatsächlich korrigiert wird, dann ist selbst die Schuldfrage nur von untergeordneter Bedeutung, und sie ist nur in der Phase des luziferischen Stadiums von übergeordneter Bedeutung, weil eben dort diese Schuldzuweisungen getätigt werden.

  6. Dem Christen an sich ist sie ohne Bedeutung, denn gerade er sieht sich der Situation gegenüber, daß er Mich über alles lieben möchte, und dann kann er Schuldzuweisungen sicherlich nicht gebrauchen, sondern im Gegenteil, in diesem christlichen Bewußtseinszustand nimmt er die Schuld auf sich und schreibt damit alle Verletzungen, die seinen Körper und seine Seele belasten, dann in der Gegenwart Meiner Liebe zurück. Durch das Kreuz bedingt werden alle negativen Werte, die der jeweilige Trotz eben so erlebt hat, wieder auf das Normalmaß hin korrigiert und das Normalmaß ist dann die Gegenwart Meiner Liebe!

  7. Gut, diese genannten Krankheiten sind auch die körperlichen Erscheinungen des trotzigen Widerstandswertes gegen Mich, und sie verschwinden, wenn die Beziehung zu Mir verbessert wird, weil insbesondere die Eltern wieder als solche erkannt und geliebt werden, und mit der Korrektur dessen werden auch die folgenden Gebote leichter gehalten werden. Wenn jedoch der Trotz, durch zu viele Umstände bedingt - und hier vor allem durch die Unreife der Eltern - nicht aus den Kindern getrieben wird und das Kind selbst auch keine diesbezügliche Demut zeigt, dann häufen sich diese nervlichen Erregungen, und daß sie dann Reizmuster bilden, die wir als diese Nervenmuster bezeichnen und daß diese Reizmuster alle möglichen Verhältnisse zum Ursprungsreiz einnehmen können, ist auch wieder sinnvoll eingerichtet, weil alle diese Nervenmuster dann auf ihre Weise die weitere Lebensbildung bewirken und die Menschen in ihren Bewußtseinsstadien des Nomaden, Heiden oder Alttestamentaren belassen, bis endlich einmal genügend Kraft durch eben die besagte Tätigkeit der Nächstenliebe angesammelt wurde und das Stadium des Kreuzträgers erreicht wird, wo dann alle diese Muster und Erregungen überwunden werden und wo erst das eigentliche Leben beginnt. Alle diese Stadien und früheren Bewußtseinshaltungen sind nur die Vorstufen des eigentlichen menschlichen Bewußtseins.

  8. Krebs als Krankheit indes als letzter großer Widerstandswert gegenüber Mir, der Ich in den Eltern und den Nächsten je nach ihrer Reife vorgebildet werde, ist somit auch nur die letzte Manifestation eines in seinem Trotz verhafteten noch sehr unreifen Menschen, der es all die Jahre versäumt hatte, diesen Trotz durch die wahre Liebe und Nächstenliebe zu überwinden, sondern er beließ sich selbst zu lange in dem Stadium eines Leidenden und begab sich damit freiwillig in die Rolle des Anklägers gegenüber seinem Nächsten und letztlich gegenüber Mir. Es ist deshalb auch kein Zufall, daß gerade in den westlichen Ländern diese Krankheit extrem an Bedeutung zugenommen hat, denn es gibt ja kaum noch Menschen, die ihr Kreuz erkennen und es annehmen.

  9. Ich sprach früher über den Mediziner Hamer und habe euch darin etliches mitgeteilt, so daß ihr zumindest die körperlich-nervlichen Abläufe in der primitivsten Form erkennen konntet, doch das Geistige mußte euch eurer Unreife wegen noch verborgen bleiben, und somit habe Ich euch einiges nicht mitteilen können, was eben die geistigen Abläufe dieser Krankheit betrifft. Hamer selbst steht dem Geist natürlich fremd gegenüber, weil er noch immer wie ein Fremder zu Mir steht, und deshalb kann und will er nicht die wahren Hintergründe und Abläufe aus der geistigen und einzig wahren Anschauung erkennen, aber ihr könnt das. Fällt nämlich euer Ich zu oft in diese nervlichen Erregungsphasen, so seid ihr darum ebenso oft luziferisch wie ihr euch nervlich erregt und das bedeutet also, daß ihr eine Schuldzuweisung vornehmt, ohne zu berücksichtigen, daß dies nur aufgrund eurer Verletzungen geschieht, jenen Verletzungen, die ihr euch selbst in der Ferne und Fremde zu Mir zugezogen habt. Gut, könnt ihr genügend Mitmenschen von eurer Unschuld überzeugen, so sprecht ihr damit einen anderen Menschen in der Mehrheit schuldig, denn mit jedem Menschen, nach dem ihr greift, um euch von eurer Mitschuld freizusprechen, vergrößert ihr euren eigenen Trotz, weil ihr euch mit solchen Menschen doch unmöglich in Meiner Liebe austauschen oder besprechen könnt, sondern dies nur aufgrund der gegenseitigen Trotzverbindung unternehmt, denn in euch und in dem anderen erregen sich dann nur wieder diese nervlichen Muster und beide treten gegenüber einem Dritten in die verurteilende und richtende Phase.

  10. Dann wird sich vorerst kein Krebs zeigen, einfach deswegen, weil ihr euren Trotz auf andere Menschen verteilt habt und sie zu euren Mitträgern nötigt. Doch das geht nur eine bestimmte Zeit gut, denn irgendwann werden solche Mittragenden einfach die Nase voll von solchen Beschwerden haben, die ihr oder andere da ständig tätigt, und so kommt der Moment, wo solch ein Mensch sich ziemlich allein in seinem traurigen Zustand vorfindet, er es durch die Hinbewegung zu anderen versäumt hat, sich an Mich selbst zu wenden und in seiner Not nicht mehr weiß, wo vorne und wo hinten ist. Dann beginnt also das Demutsstadium, und dort kehrt alles wieder zu ihm zurück, was er vorher allen anderen angelastet hat.

  11. Je mehr dieser Mensch oder auch ihr vorher einen anderen verurteilt habt, desto mehr Trotzanteile eurer Anhänger habt ihr euch damit zugezogen, sofern ihr den Fehler begangen habt, diesen noch mit anderen zu verurteilen und zu kreuzigen, und deshalb wird diese Demutssphase von euch auch danach bemessen, wie sehr ihr vorher anderen geschadet habt. In eurem Leid habt ihr den anderen nicht mehr wahrnehmen können und deshalb muß Ich bei der Korrektur eures Trotzes darauf achten und gebe euch wiederum durch andere, also durch Nächste bedingt, die Möglichkeit zur Abtragung eurer alten Last. Ich sage ja, daß ihr, wenn ihr mühselig und beladen seid, zu Mir kommen solltet, denn Ich werde euch erquicken. Doch wenn ihr nur zu anderen lauft, dann wird es anstatt einer Erleichterung für euch nur wieder zu einer Last für andere werden, und dafür, daß ihr unnötigerweise eure Mitmenschen, eure Kinder, eure Partner etc. beschwert habt, werdet ihr eben mit einem größeren Kreuz beladen. Wer seinen Nächsten Großes aufbürdet, der wird deshalb auch mit einem größeren Kreuz beladen als jemand, der nur im Kreise seiner Familie geblieben ist.

  12. Krebs als Krankheit zeigt dann nur, daß man eben einen noch sehr großen rein nervlichen Trotzwert besitzt und diesen noch nicht genügend an Mich übergeben hat: weil die Taten der uneigennützigen Nächstenliebe noch nicht gegeben sind, weil es versäumt wurde, sich die Kraft dazu von Mir selbst zu erbitten und weil die luziferische Verurteilungskraft und nervliche Erregung noch so groß ist, daß zuviel der körperlichen Kraft über diese nervliche Erregung aus dem Körper gesaugt wird, anstelle daß diese Energie als Liebe von Mir selbst bezogen wird.

  13. Es ist nun kein Problem für denjenigen, der diese aufgezeigten Punkte an sich selbst erlebt, wenn er nun nicht nur darum weiß, sondern wenn er jetzt sogar an sich erlebt und es fühlt, wie ihn Meine Liebe dennoch erreicht und ihn an Meiner Vaterbrust ruhig werden läßt, ungeachtet seiner Versäumnisse, denn Ich bin ein milder Richter und ein gnädiger Vergeber allen, die da Unrecht getan haben. Also, Meine Kinder, verzagt nicht. Wenn ihr Mir euren Tod oder diese Angst vor eurer Krankheit und die Angst vor eurem Tode übergeben könnt, dann wird euch der Krebs als rückwärts schreitendes Tier nicht weiter rückwärts, also von Mir hinweg schreiten lassen, sondern ihr geht hurtig auf Mich zu und ihr freut euch ungeachtet eurer Drangsal darauf, daß Ich euch so nahe bin, daß nun auch die letzten Muster und Verletzungen eurer Seele durch Meine Liebe geheilt werden. Nicht Trübsal und Angst sollte euch überkommen, sondern Freude und Freiheit sollt ihr erhalten. Liebt Mich, wie Ich euch liebhabe, und löst euch in Liebe von den Euren, dann werdet ihr von euren Verletzungen frei und Ich selbst verbinde euch in einer neuen Liebe mit einem neuen Leben an die Euren, die dann eure geistigen Geschwister geworden sind unter der Obhut eures euch liebenden Vaters.

  14. Letztlich hat doch jeder Mensch, der über seinen Trotz verfügt, doch auch den Keim des Todes oder den Krebs ja schon in sich, doch weil in allen Todeskeimen doch auch Mein Lebenskeim verborgen liegt, so gibt es solch einen Tod ja auch nicht, aber das kann der in seinem Trotz gefangene Mensch noch nicht verstehen, aber ihr könnt das. Bei euch sind es nur diese letzten Todeskeime, welche euch vom ewigen Leben abhalten, und selbst wenn euch diese Krebserkrankung schon gezeichnet haben sollte, so ist es doch Mir in Meiner Liebe kein Problem, da Ich euch über alles liebe und herze, denn vor Mir gilt ja solch eine Krankheit, die euch noch alles bedeutet, soviel als nichts. Und wer Gott als seinen Vater in all seiner Liebe erkennt und wer Mich also richtig liebhat, dem werden solche Krankheiten nichts mehr bedeuten, denn er weiß und erlebt es ja, daß Ich für ihn mehr geworden bin als alle irdische Not. Das ist eben das Ergebnis einer realen Liebe zu Mir, und Ich denke schon, daß ihr das anstreben solltet, denn ihr könnt dies auch.

Amen. Amen. Amen.


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