Die nordische Kühle des Verstandes

 Donnerstag, 3. Februar   2011     15:40 Uhr   M

Die nordische Kühle oder die Problematik der Nichteinhaltung des vierten Gebotes

  1. Bevor in euch das 7. und 8. Gebot hinreichend verankert sein kann, müssen zuvor die Reste und Überreste der Nichtbefolgung des vierten Gebotes erkannt und überwunden sein, und wenn das nicht oder noch nicht der Fall ist, dann werden diese doch sehr leicht zu haltenden Gebote eben weitaus schwerer und mächtiger von außen auf euch wirken, sei es in Form einer sehr harten Arbeitsbeziehung, damit unter Kreuz und Krone von außen solch ein Mensch wieder zurück in die Demut gelangt, denn ohne solche Korrektur seitens der Arbeit, kann und wird die Nächstenliebe nicht mehr gelingen oder sei es in der Form, die euch das Fleisch mit seinen Krankheiten zeigt. Wie auch immer, jedenfalls sollte deutlich sein, daß alle diese Gebote, die ihr freiwillig und gerne beherzigt, euch aus diesem harten und oftmals auch unseligen Lebens- und Arbeitsprozeß entbinden und euch andererseits auch sehr angenehme Ehegefährten vermitteln und ihr dann ebensolche sanften Kinder haben werdet, wenn ihr diese notwendige seelische Ausbildung vorher in euren Familien praktiziert und euch dann durch diesen Akt der Demut euren Trotz nehmen und verwandeln lasset. Denn es ist tausendmal besser, innerhalb der Familie in aller gerechten Zucht und Ordnung seinen Trotz und Unwillen abzulegen, sich in der wahren Geduld einer ebensolchen Nächstenliebe zu befleißigen, um die Positionen seines Ichbewußtseins auch stabil zu halten, als daß man durch eine überhöhte Liebe und Verzärtelung seitens seiner Mutter dort auf eine Höhe mit seinem Ich gehoben wird - oftmals sogar höher als der doch hart arbeitende Vater - die man sich nicht redlich erworben hat und die allerdings nur auf einem Diebstahl beruht. Diebstahl deshalb, weil die Mutter ihre Liebe zum Vater hat schwach werden lassen und dann lieber zu ihrem Kinde gegangen ist, und somit hat der Vater diesen fehlenden Liebesanteil eben über eine Fremdliebe gestillt, in welcher Form auch immer, und die Mutter tat es auch nicht klüger mit ihrem Kinde und gab diesem ihrerseits eine Fremdliebe und das ist ja genau diese Eigenliebe von ihr, die sie ihrem Kinde vermittelte.

  2. Die Eigenliebe, die ihr für euch selbst braucht oder verbraucht, wird von außen auch in Form von Genußmitteln begehrt, denn diese Eigenliebe ist ja schon die Begierde nach allem möglichen. Diese Eigenliebe als Ersatz Meiner göttlichen Liebe wird immer dann von den Menschen begierig aufgenommen, wenn sie Mich noch nicht über alle ihre Probleme zu lieben vermöchten, wenn sie also über Kreuz und Krone stolpern und fallen. Für den Geist ist diese Begierde ja nur ein Ersatzmittel, ist also ein Fremdmittel, eine Fremdliebe, ist also wie ein Ehebruch zu betrachten, denn der Geist kann mit solch einer Begierde nicht weiter ausreifen, weil die Seele desjenigen Menschen sich ja nicht zu Mir begibt, sondern sie begibt sich zum Nächsten, um dort zu suchen und zu nehmen, also zu stehlen, was die Seele eigentlich nur von Mir nehmen dürfte und sollte.

  3. Und wenn die eigene Mutter sich also ihrem Kinde deshalb zuneigt, weil sie in ihrer Liebe nicht zu Mir geht, von Mir daraufhin nicht zu ihrem Manne geht, sondern sie geht weder zu Mir noch zu ihrem Manne in dieser ihrer edelsten Liebe, weil sie sich dafür lieber an ihrem Kinde gütlich tut, dann lügt und stiehlt sie sehr deutlich. Sie nimmt die Liebe des Kindes und verbindet sich mit dessen Ich, damit sich dann beide in eine gegenseitige Position bringen, wo sie den Verlust gegenüber Meiner Liebe und gegenüber der Liebe des Mannes und Vaters nicht mehr benötigen. Sie genügen sich in dieser Situation selbst, stoßen die Liebe des Vaters und Mannes ab und stoßen damit auch Meine Liebe ab und belügen und betrügen sich damit selbst. Der Mann wird dann eben seinerseits auch nach einer Fremdliebe greifen und vermutlich auch fremdgehen oder er wird in Alkohol und Tabak seinen Trost suchen.

  4. Dieses elterliche Verhalten ist ja beinahe schon die Norm, und die Kinder gelangen darum auch kaum in den geistigen Kreislauf, erleben sie als Folge solchen Verhaltens doch den Vater als weit weg, unter Umständen auch als böse und erleben sie deshalb auch die äußere Umwelt als weit weg, bzw. als böse, und somit erleben auch sie Mich als sehr weit weg und unter Umständen auch als böse und im besten aller Fälle nur als schwach, als ein Gott, der nicht so kann wie er will. Wenn solche Menschen dann allerdings mit Mir zu tun haben, so können sie Mich dann auch nur als schwach und hilflos annehmen und glauben, daß es ja nun alles gut sei und wäre, was Ich da als Jesus in Meinem Edelmut getan hätte, aber es eben der Schlechtigkeit der Welt wegen dann trotzdem völlig untauglich gewesen sei. Ja, Meine Lieben, da müßt ihr auch wirklich aufpassen, daß ihr nicht in solch ein Stadium eures Bewußtseins hineinfallt, wo doch schon alle weltlichen Größen hineingefallen sind, und das nur, weil sie in ihrer seelischen Ausbildung nicht richtig freigeworden sind und dann in der angeblich bösen Sphäre des Vaters und als Vertretung eben dieser Welt nur deshalb steckenbleiben, weil sie das von der Muttermilch her schon so eingetrichtert bekommen haben.

  5. Dieses angeblich so Böse, vor dem selbst Gott zurückzuweichen scheint und vor dem Ich als Jesus dann scheinbar resigniert habe, ist allerdings nichts anderes als ein bestimmtes Stadium eures seelischen Ichbildungsprozesses, in welchem ihr Mich noch nicht in Meiner Liebe und Kraft erkannt und angenommen habt. Sicherlich erlebte auch Ich gerade durch die Kreuzigung dieses Böse in den Menschen noch als sehr elementar und real, aber doch nur, weil Ich euch in Gestalt eines Menschen, stellvertretend für euch, diesen seelischen Anteil und die Überwindung dessen einmal höchst lebendig an Mir selbst gezeigt habe, damit niemand sagen kann, der Vater sei böse, er sei weit entfernt und er kümmere sich nicht um die Menschen oder aber, daß er zu schwach sei. Ich selbst bewies euch das genaue Gegenteil dessen, was aus dem Verstand, als dem Nordpol eures Wesens, in euch Platz nimmt und euch mit seinem Gedankengut beherrscht, denn Ich bewies und beweise täglich aufs neue, daß Ich euch liebe und immer wieder liebhabe, ungeachtet dessen, wie ihr seid.

  6. Der Verstand hat sich gebildet, damit er das Licht des Herzens und freilich vor allem dessen Liebe in sich aufnehmen kann auf eine Weise, die euch euren freien Willen beläßt und es euch anheimstellt, ob ihr euch der göttlichen Liebe zuwendet oder nicht. Wendet er (der Verstand) sich freiwillig der Liebe des Herzens zu, dann wird er sich auch schon als in der tatkräftigsten Verbindung und Beziehung mit den Mitmenschen erkennen und so auch handeln, doch wendet er sich dem Lichte zu, dann wird er sich als getrennte und isolierte Einheit betrachten und wird versuchen, die Verbindung zu den Menschen als seinen Brüdern und Schwestern wieder herzustellen, indem er es aus dem Lichte heraus versucht, denn er will sich in diesem Licht in dem jeweils anderen erkennen und wiederfinden. Das Licht des Verstandes erscheint hier als ein isoliertes Teilchen und nicht als Welle, allerdings hat es einen dualen Charakter und wird erst dann als Welle sichtbar, wenn es mit der Liebe verbunden ist, doch ohne diese Liebe schaut der lichthelle Verstand nur auf Teile und Teilchen und versucht sich daran zu orientieren, versucht diese zu organisieren, aber das ist vergeblich, weil er das große Muster hinter diesen Teilchen weder sieht noch versteht.

  7. Für den Verstand ist es sehr viel einfacher, mit dem isolierten Licht als Teilchen der kühlen Weisheit und auch Schönheit der Gedanken, dort eine Beziehung aufzunehmen, als sich in der Liebe mit den Menschen in dieser Liebeswelle zu verbinden, denn das Großhirn, welches wie ein Teilchen vorgeht, ist auch sehr viel näher an dem Sitz der Seele, die im Hinterhaupt residiert, als wie dies mit dem Herzen ist, das man ja nur in dieser Liebeswelle erreichen kann. Das Herz ist diese drei Handspannen von dem polarischen Verstand entfernt, und die Leitung des Herzens hoch zum Verstand funktioniert nur so, daß eben das Herz nicht zum Verstand aufsteigt, so wie es Luzifer gerne haben möchte, sondern daß der Verstand mit seinem Lichte sich in aller Demut zum Herzen als dem Sitz des Geistes hinab beugen muß, will er wahrhaft beleuchtet werden und also auch erleuchtet sein, und allein dadurch erzeugt der Verstand dann auch schon diese Welle der Liebe. Luzifer hätte es gerne andersherum und würde mit seinem Teilchen gerne die gesamte Welle besitzen und dominieren, indem er die Nächsten ohne Liebe allein über das Licht organisiert und als Liebe dann eben seine Eigenliebe gibt und sie für göttlich hinstellt. Genauso erlebt auch ihr dies aus eurer "guten" Seele heraus, weil auch ihr dann immer meint, Gott müßte sich euch in Seiner Gesamtheit als Teilchen zuneigen, ohne daß ihr jedoch in dieser Liebe seid, die Gesamtheit des göttlichen Geistes aufzunehmen oder überhaupt zu ertragen. Denn das geht nicht, weil euer Seelenteil, bzw. weil euer Seelen-Ich in diesem Stadium eures Bewußtseins zu Mir nur eine ebensolche Begierde hätte, wie sie eure Mütter nun vorher auch in Bezug auf euch gehabt haben. Die Seele würde nach Mir greifen wollen wie eure Mütter nach euch gegriffen haben und wie eure Väter nach ihren Fremdmitteln und ebenso auch nach ihren Frauen gegriffen haben und wie ihr nach den Euren greift oder gegriffen habt: Von Teil zu Teil, von Seele zu Seele, ohne in der Verbindung zu Mir als Geist diesen Zustand der göttlichen Liebe erreicht zu haben, ohne in der Verbindung zu Mir als Jesus die Bildung eures Geistes begonnen zu haben, die euch allein befähigt, den anderen als Teilchen, als noch isoliertes Ichbewußtsein, nicht zu verletzen. Ein Lichtteilchen trägt in sich noch dunkle Anteile und genau diese dunklen Sequenzen innerhalb des Lichtes sind die Anteile der Eigenliebe, die sich in der Fremdliebe mit den Nächsten verbinden und es verhindern, daß die Welle der Liebe sich bilden kann. Die dunklen Sequenzen organisieren sich dann in der Eigenliebe und die isolieren die Liebe, indem sie sich von den Nächsten wieder fernhalten, während sich durch die Liebe zu Mir und der Annahme des Kreuzes aber gerade dann diese dunklen Sequenzen im Licht eben durch die Annahme Meiner Liebe ebenfalls wandeln, heller werden, und sich dann endlich mit den Nächsten in einer Liebeswelle organisieren.

  8. In dem Zustand eurer seelischen Verletzung, wo ihr diese dunklen und noch kalten Anteile in euch tragt, suchen diese in euch noch den gewissen Trost, den sie und ihr in eurer Seele als Ersatz dafür erleben wollt, daß ihr da noch nicht mit Mir zusammen sein könnt oder es wollt, eben dieser Verletzungen wegen, und so versucht ihr dann beim Nächsten diese dunkle Teilchen in euch zu überwinden, und eure Nächsten tun dies auch bei euch. Dadurch stoßt ihr dann zu oft wieder auf diese dunklen Anteile eures Lichtes, werdet von ihnen wieder nur verletzt und eure Liebe zieht sich zurück.

  9. Wenn Ich also der Begierde eures verletzten und noch ein wenig dunklen Ichs, das noch immer in der Seele festhängt, nachkommen würde und Mich aus dem Herzen kommend in eurem Verstand mitteilen und euch erleuchten würde, dann würde Meine Heiligkeit als geistige Essenz, die ihrem Wesen nach über Raum und Zeit steht, jede seelisch beschaffene noch dunkle Materie verbrennen, auflösen und ebenfalls heilig machen, aber diesmal eben per Zwang und nicht so, daß ihr dies nach eurem Willen euch selbst verschafft. Euer Bewußtsein, welches die Veredelung und Verwandlung mittels eurer geistigen Eltern noch nicht hinreichend angenommen und verwirklicht hätte (Mich über alles zu lieben und den Nächsten wie euch selbst), wäre noch in gewissen Anteilen dunkel und würde sogleich von Meinem Liebeslicht in euch verzehrt, denn Ich bin Geist, und als solcher hätte euer seelisches und noch dunkles Bewußtsein keine Kraft zur Selbstbehauptung und würde von Meiner Liebe ergriffen und aufgezehrt werden. Damit also genau solches nicht geschieht und ihr euer freies Leben auch jederzeit behalten und erhalten könnt, so ist es von Mir aus eben so eingerichtet, daß ihr euch mit eurem Ich, durch die Demut des Kreuzes bedingt, erst einmal die notwendige Voraussetzung zur Aufnahme Meines Geistes in euch verschaffen müßt, um einmal die Fähigkeit zur Aufnahme Meiner Liebe (Welle) zu erlangen.

  10. Gelangt euer Ichbewußtsein allein durch die Liebe und Nächstenliebe ins Herz, so wird dadurch die Welle gebildet und euer Herz wieder von den dunklen Trieben und Neigungen Luzifers gereinigt. Euer Herz als Spiegel wird poliert und zur Sonne umgestaltet, und die Strahlkraft dieser von euch selbst umgewandelten Sonne kann und wird euch nicht mehr verletzen. Doch würdet ihr mit eurem noch sehr kühlen luziferischen Verstande nur in eurem Gehirn verbleiben und Ich würde aus eurem Herzen zu euch ohne diese notwendige demütige Vorbereitung eures Ichs gelangen, dann wäre es so, als wenn euer Herz wie mit einem großen Brennspiegel ausgestattet, nun alles Licht von Mir aufnehmen und auf euch abstrahlen würde. Dadurch wäret ihr im Brennspiegel Meiner Liebe, und euer Ich sowie aber auch eure seelische Substanz würden ausgelöscht - und wie sich das in etwa verhält, könnt ihr daran ermessen, wie es sich verhalten würde, wenn ihr in eurem Zustand eure Sonne betreten würdet. Das würde euch sicherlich nicht gefallen, schon von weitem verbrannt und aufgelöst zu werden, noch bevor ihr die Sonne erreicht hättet. Nun könnt ihr auch verstehen, warum Ich als Gott in und durch Jesus zu euch gekommen bin. Einmal und vor allem, um euch als Vater so nahe wie möglich zu sein und zweitens, damit dies auch möglich ist, daß Ich Meine Liebe und Mein Licht extra für euch durch dieses schwere Fleisch bedeckt und verdunkelt habe, damit ihr nun doch einmal Gott sehen könnt, ohne euer Leben zu verlieren, damit ihr durch die Liebe zu Mir dann an euch selbst die Kraft erlebt und sie erwerbet, wie ihr als Teilchen zur Welle werdet, weil ihr in euch selbst gewahr werdet, wie Ich in euch vom schwachen und isolierten Menschen Jesus, Mich zum Göttlichen und alle Kraft der Liebe erhaltenden Gottmenschen und letztlich zu Gott selbst in euch werde. Damit Ich in euch bin, Der Ich ewig bin und sein werde und es für euch extra so einrichte, damit ihr werdet, was ihr in Meiner Liebe seid: Vollendete Geister in Meinem Reich der Liebe!

  11. Das war in der Zeit Mosis noch nicht möglich, denn das Bewußtsein der Menschen war noch nicht reif dafür, und so mußte Moses auch in eine dreifache Decke gehüllt sein strahlendes Antlitz verbergen, denn er hatte Mich nur in einer Wolke verhüllt geschaut, was also bedeutet, daß er Mich in seinen Gedanken vernahm. Doch heutzutage ist es so, daß ihr über diese gedanklich-seelische Kraft noch weiter zu Mir gelangen könnt, denn Ich bin euch ganz konkret und lebendig entgegen gekommen, diesmal allerdings ohne euch zu verbrennen. Und genau so lernt ihr, Mich in eurem Wesen anzunehmen, und vorerst ist es, eures nordpolarischen Verstandes wegen, eben so, daß ihr erst einmal wärmer und geistig aufnahmefähiger sein müsset, damit Ich aus den Wolken eures umwölkten Verstandes dann auch einmal deutlich hinaustreten kann, ohne euch in eurer Freiheit und in eurem Leben zu beirren. Jetzt, ohne Vorbereitung und für euch so notwendige Zubereitung, würde Ich euch deshalb auch nur in eurem noch sehr seelischen Bewußtsein verletzen, denn ihr würdet nach Mir greifen und Mich eurer Seele vereinnahmen wollen, wie ihr dies mit der Fremdliebe tut und auch noch immer gewohnt seid. Und damit ihr diesen Zustand überwindet, gehört auch der Umstand dazu, daß ihr Mich aus diesen Wolken eures noch von der Welt umnebelten Verstandes freilieben müßt.

  12. Ja, aber wie soll das nun gehen? Einmal allerdings, indem ihr nun auch das vierte Gebot in jeglicher Hinsicht so erfüllt, daß es nicht mehr den Wunsch und diese Begierde nach dieser Fremdliebe von euch gibt. Keinen Trost aus der Seele heraus nach irgendeinem Menschen, mag es auch euer Gefährte sein oder eure Kinder oder ein anderer, und von Geld und diesen Drogen spreche Ich erst gar nicht, denn wer noch nach solchen Mittelchen verlangt und Mich in seinem Herzen nicht berücksichtigt, der kann diesen Brautseelenzustand sowieso nicht erreichen. Und zum anderen, indem ihr eure Nächsten nicht mehr schädigt, bedroht und an ihrer Seelenausreife aufhaltet, weil ihr die Aussöhnung mit euren Eltern vorgenommen habt, dadurch bedingt dann eben mit eurem Nächsten klarkommt und dann auch nicht mehr fremdgeht, weil ihr zu einer Fremdliebe greift und diese Fremdliebe auch nicht durch Lügen gutreden wollt. So könnt ihr also sehen, wie diese Gebote vier bis acht auch schon sehr logisch aufeinander abgestimmt sind und euch das Luziferische eures Wesens sehr deutlich vor Augen führen. Erst wenn das beherzigt werden kann, ist es Mir möglich, daß Ich ohne Schaden für eure Seele aus den Wolken kommend, direkt auf euch zugehen kann, um euch den Rest dann selbst zu vermitteln. Im achten Gebot trete Ich euch also sehr deutlich entgegen, und deswegen solltet ihr auch voller Achtung Mir und den Euren gegenüber sein, denn ihr könnt es ja nicht wissen, in welchem Menschen oder wo Ich euch auch schon direkt entgegentreten werde. Daß Ich euch bei der Unreife der Nichteinhaltung dieser Gebote sicherlich des öfteren auch mehr oder weniger unbekannt in einem Nächsten entgegenkomme, versteht sich ja von selbst, doch jetzt bin Ich euch immerhin schon in den Wolken ersichtlich und ihr könnt mit Mir schon eine gedanklich-liebevolle Beziehung pflegen, vorausgesetzt, ihr habt euch um die Korrektur eures Wesens bemüht und seid in einem stabilen inneren Zustand, wo ihr nicht mehr zwischen diesen beiden Zuständen eures Bewußtseins hin- und hertaumelt und dann zu einer Fremdliebe zwecks Stabilisierung greifen müsset, was ja sowieso nichts taugt.

  13. Dieses Hin- und Hertaumeln werdet ihr jetzt auch als die Verwandlung von Lichtstrahl (Lichtengel) zu Teilchen (Drachen) und umgekehrt erkennen, denn in euren dunklen Zuständen fühlt ihr euch isoliert und greift dann zur Fremdliebe, die euch wieder für eine gewisse Zeit in diesen lichten Zustand des Lichtengels hebt, bis ihr dann wieder auf eine dunkle Sequenz von euch oder anderen stoßet und als Halbwelle oder Lichtstrahl zusammenbrecht. Dieser noch taumelnde Zustand eures Bewußtseins ist zumindest ein wenig stabiler geworden, und ihr könnt Mich immerhin schon in den Wolken erkennen, was bedeutet, daß ihr nicht mehr so exaltiert und extrem in der Verwandlung seid, wie ihr es früher gewesen seid.

  14. Zu diesen Wolken und also auch der Schwäche eures noch umwölkten Verstandes gehört es allerdings auch, wenn ihr alle diese äußeren Vorkommnisse der luziferischen Technik, der Medizin, der Wirtschaft etc. in dieser gewissen Lauheit Mir gegenüber annehmt, weil ihr dort irgendwo in eine Besorgnis fallt und dann vielleicht glaubt, daß diese Technik euch den Himmel tatsächlich zerstört oder euch durch Erdbeben oder Zyklone schädigt oder euch durch Zwangsimpfungen und Injizieren eines technischen Plantats der Kontrolle eures Bewußtseins entzieht oder daß man euch durch Strahlungen auch schon töten will und dergleichen mehr.

  15. Nun habe Ich euch gerade auch in den Himmelsgaben Lorbers sehr deutlich gesagt, wie die unreife Landbevölkerung über so einige Bestrebungen ihrer Regierung denkt und tatsächlich, so sie in den Gaststätten ihrer Besäufnisse hängen, dann auch schon glaubten, daß sie durch Bakterien oder Gifte oder Strahlen etc. umgebracht werden sollten. Heutzutage (2011), wo die Endzeit schon sehr deutlich angebrochen ist, kommen diese Gedanken und Ideen schon beinahe von ganz allein und nicht nur von dieser noch sehr unreifen Dorfbevölkerung, sondern gerade aus den Kreisen Meiner besten Denker, und man möchte meinen, gerade auch durch die letzten Mitteilungen hier, daß dies auch wirklich so ist. Aber aufgepaßt, Meine Kinder, das ist auch nur ein Stadium eures Bewußtseins, dies ergibt sich noch aus eurem getrübten und betrübten Zustand dieser nicht mehr so dunklen, aber immerhin noch grauen Vorstellungen als graue Anteile jenes Lichtes, die ihr mit eurem Ichbewußtsein noch immer in euch tragt, und damit lauft ihr wieder Gefahr, euch aus der Liebe von Mir zu verabschieden, und die Welle zu Mir und euren Nächsten reißt ab und über das Graue eurer Vorstellungen und Gedanken werdet ihr wieder in die Dunkelheit der Seele geführt. Wenn es tatsächlich so wäre, daß man euch mehr oder weniger vernichten wollte, dann hätte die Gegenseite ja schon gesiegt und sie hätte also in euch selbst als in eurer guten Seele seiend schon gesiegt und hätte euren Geist besiegt und hätte damit Mich in euch besiegt und wieder ans Kreuz geschlagen. Sie hätte also diesmal auch Gott besiegt, und das ist etwas, was sich Luzifer sicherlich ständig erträumt.

  16. Dann hättet ihr es versäumt, Mich über all diesen Sorgen und Kümmernissen eurer trüben Gedanken hinaus, dann doch noch mehr zu lieben, als wie ihr eure trüben Gedanken liebet. Versteht doch, daß solche Bestrebungen und Pläne und Vorhaben auch für euch nur gültig werden können, wenn ihr an Mir zweifelt, wenn ihr eurem grauen, kühlen nordischen Verstand dann doch noch unterliegt, weil ihr Mich dann immer noch in eurem Herzen so hübsch weit entfernt liebt und euch scheut, Mich näher bei euch zu haben. Was da in der äußeren Welt so alles geschieht und geplant wird und sich die Eine Welt nennt und die Rückkehr Luzifers beabsichtigt, das ist deshalb so ein bißchen grau und extrem für euch, aufgrund eurer bewußten Ichposition, aufgrund eurer seelischen Schwäche, damit ihr dieser Einen Welt Luzifers und also auch euren noch immer grauen Gedanken und Ideen, eurer Resignation, endlich einmal aus diesem Nebel und diesem Trübsinn heraus verhelfet und in einer neuen Kraft und Fröhlichkeit saget und erlebet, daß dies für euch doch keine Bewandtnis mehr hat, daß dies für euch doch nicht mehr gültig ist, daß dies für euch doch nur der Anreiz ist, daß ihr euch umso mehr um eure Nächsten kümmert und ihnen zuliebe nun auch die Geburt Christi in euch erleben wollt, weil ihr dieses Graue in euch überwindet und den Nächsten dabei helfen wollt, nun ebenfalls ihre dunklen und grauen Zustände zu überwinden.

  17. Jeder Mensch, dessen Bewußtsein in diesem Stadium ist, wird an dieser Stelle solches oder ähnliches erleben und wird quasi seine Endzeit erleben, aber diese Endzeit ist doch nur die Endzeit des seelischen Bewußtseins und ist doch mehr der Beginn der geistigen Zeit, des Neuen Zeitalters des Menschen, des wahren dritten Reiches Meiner Liebe. Aber ihr versteht das noch sehr schlecht und lasset euch dafür viel lieber wie das Kaninchen vor der Schlange von solchen Luziferisten hypnotisieren, weil ihr in eurer Seele einfach noch viel zu sehr von diesen grauen Nebeln umwölkt seid und diese trüben Gedanken als umwölkte Begierden und Ausdünste also noch in euch selbst traget. Also ist diese Endzeit doch nicht diese unglaublich böse Geschichte mit all diesen Katastrophen und Tragödien, sondern es ist der Beginn der neuen Zeit. Freilich nur für den, der sich auch darum bemüht. In dieser Endzeit werdet ihr euch von allen verfolgt und verleumdet fühlen, werdet ihr euch unverstanden und einsam fühlen, werdet ihr euch verlassen, verraten und gekreuzigt fühlen, und das deshalb, damit ihr nun auch einmal diese Bindungen an eure dogmatisch umnebelten Führer aufgebt, damit ihr ihre Religion überwindet, damit ihr ihre Politik überwindet, damit ihr ihre Welt der Seele überwindet, doch wenn ihr das nicht in der Liebe vermögt, einfach, weil ihr es auch nicht in der Liebe zu euren Eltern und euren Nächsten vermögt, so kommt diese Unreife und Schwäche von euch dann nur wieder von außen über den Staat und die Regierenden auf euch zurück, was ihr vorher innerhalb eurer Familien nicht angenommen habt. Für die anderen Menschen, die dort in ihrer Familie noch nichts getan und bewirkt haben, ist es allerdings diese Endzeit, wo sie in ihrer Seele steckenbleiben, wo sie eben nicht die Geburt des Geistes in sich erleben - und das ist doch immer so. Wie es einen jüngsten Tag gibt und geben wird, so gibt es auch eine Endzeit, und wie der jüngste Tag den neuen Morgen ankündigt, so kündigt die Endzeit eben das Ende eines Tages an, und ebenso ist dies mit einem Zeitalter, das ca. 2000 Jahre dauert und nun beendet wird.

  18. Wie ein jeder Mensch und ein jeder Tag sein Ende hat, einfach weil damit das Körperliche und Seelische gemeint ist, so hat auch das Geistige in euch seinen Anfang, aber eben kein Ende - und wenn es also nun sein kann, daß eine ganze Epoche zu Ende geht, weil sie eben das Sinnbild des seelischen Menschen darstellt, der erwachen will, so gibt es also auch ein neues geistig erwachendes Stadium vieler Menschen, die, aus ihrer Seele endlich befreit, dann auch die geistige Schönheit und Kraft dieser neuen Liebe erleben werden - und es auch möchten.

  19. Daß die Seele und damit auch solche Menschen und auch solch ein Tag oder solch eine Epoche dafür lieber den Fortbestand des Alten erleben möchten ist auch klar, denn sie haben für das Neue ja auch nichts getan, und deshalb haben sie auch Angst. Doch daß sogar ihr noch davor Angst habt oder sie haben müsset, das sei euch ferne. Jedermann freut sich auf die Neugeburt, und somit solltet ihr euch auch freuen, daß Ich aus euren Nebeln und Dünsten eures umwölkten Verstandes einmal deutlich heraustreten kann. Leider ist in dem Werke Dudde, durch das Erleben des Krieges und der Vertreibung, es ihrer Seele nicht richtig gelungen, diesen Standpunkt des neuen Tages einmal mehr zu berücksichtigen, und so wurde dort die Gewichtung zu sehr auf die alte Seele gelegt, aber ihr könnt euch davon auch freimachen. Wer dieses Werk liest, ohne in seiner Seele frei zu sein, der kommt dadurch in eine große Bedrängnis und verbreitet dann nur die Angst und Trübsal einer in ihren trüben Wolken gefangenen Seele.

  20. Johannes der Täufer konnte sich seinerzeit auch nicht richtig freimachen und wollte Mir nicht folgen, und so ist es bei vielen der Fall, die noch an ihrer Seele hängen, aber Ich sage euch, daß ihr euch auf die Geburt und Neugeburt eures Geistes freuen solltet und bereit sein solltet, sie inmitten von Leid und Kummer zu erleben, ist dies doch bei einer normalen, noch seelischen Geburt auch nicht anders, weil sie in Leid und Schmerz erfolgt. Doch eure Neugeburt solltet ihr schon anders für euch selbst erleben: In der Freude und Liebe zu Mir und von daher auch zum Nächsten. Ich hoffe, ihr könnt das Alte in all der Liebe hinter euch lassen, auch wenn ihr das dann bei euren Nächsten noch erlebt, aber diese können in euch schon den Anfang des beginnenden Tages erleben, während sie noch in ihrer Seele festhängen. Bedenkt dies alles und nehmt an, was auf euch zukommt, damit auch die letzten Nebel des grauen Tages von euch überwunden werden.

Amen. Amen. Amen.

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