Die Neue Ordnung der Welt

Samstag, 4. April 2009 9 Uhr M


1.      Es schauen die Menschen und da insbesondere die des westlichen Kulturkreises viel zu sehr nach außen, sie sehen nicht ihre eigenen Probleme, sie schauen nicht zu Mir, sie wollen und können nicht Meine väterliche Liebe und Fürsorge erkennen, noch sie annehmen, denn sie lassen sich nicht von ihrem göttlichen Geist führen, und deshalb lassen sie sich von außen berücken, von ihren Augen blenden, von ihrem Verstand betören. Sie sind von ihrem Gefühl entfremdet, sie haben sich von Meiner Liebe so weit entfernt, daß sie selbst innerhalb ihrer Familien wie in der Fremde leben, daß sie beinahe in ihrem eigenen Lande wie ein Fremder leben, daß sie sich selbst fremd sind. Sie kennen ihre Eltern nicht, sie kennen ihre Geschwister nicht, sie kennen ihre Nachbarn nicht, sie kennen sich selbst nicht, sie kennen ihren Gefährten nicht, sie kennen ihren Nächsten nicht, denn sie kennen Mich nicht.

2.      Ich bin aber der Nächste, bin ja Vater und Mutter, bin ja der Bruder, die Schwester. Ich bin das Haupt eurer Familie, Ich bin im "Du", bin im "Er, im Sie, im Wir" und ihr seid es, ihr seid Meine Familie, und sie, die Familie, ist Meine große Liebe in welcher die möglichst reinen Formen Meiner Liebe zur Anwendung kommen.

3.      Meine Liebe schafft überhaupt erst den großen Zusammenhalt, wo sich innerhalb dieser Familie jedes einzelne Mitglied in seiner Stimmenlage gemäß seiner Liebe äußert, und alle zusammen ergeben eine Sinfonie, ergeben einen stimmigen Chor, werden von Mir durch die freiwilligste Nächstenliebe durch ihre eigene Selbstaufgabe dirigiert, und jeder für sich hält den Takt, keiner fällt aus dem Gleichklang von Ton und Liebe heraus, jeder achtet auf den Klang der Liebe im Nächsten und gibt das Beste und Letzte, das Höchste und Tiefste, was er besitzt: seine Talente, seine Fähigkeiten, seine Liebe.

4.      In so einer Familie gibt es keine Dissonanzen, streitet nicht das Ich gegen das "Du" oder gegen das "Wir" der anderen, sondern alle Liebesformen, so wie sie auch durch die Personalpronomen ausgedrückt werden können, werden auch tatsächlich gelebt und geliebt. In Mir, in Meinem großen Ich findet ihr euch alle wieder. Ihr seid im Du, denn du, Mein Kind, wirst von Mir angesprochen und angeleitet, dich als Mein Kind, als Mein Sohn oder Meine Tochter zu entwickeln. Ich und du, wir beide bilden eine Einheit und weil Ich in allen Menschen die belebende Kraft der Liebe bin, so bekommst du, Mein Kind, durch Mich auch die Verbindung zu allen Menschen. Sind wir beide eine Einheit, so bist auch du mit deinen Nächsten einig und eine neue und tiefere Liebe wird in deinem Herzen eingelegt und wird sich entwickeln können. Dein Ich, geprägt durch deine Eltern und getragen von ihnen, wird sich im "Wir lieben uns" und "Wir helfen uns gegenseitig" wieder mit Mir verbinden und wird sich stärken und dann mit den Geschwistern verbinden. Dein Ich kann und will verzeihen, will vergeben und muß von ganzem Herzen vergeben, um für Mich frei zu sein, um für die Liebe der anderen frei zu sein.

5.      Denn Ich stärke dadurch nicht nur dein Ich, sondern Ich stärke in deiner Ich-Struktur auch deinen Nächsten, stärke also das "Du" in dir, stärke deinen Bruder und deine Schwester, stärke das "Wir" in dir, stärke und bestärke den gesamten familiären Bund in dir und in euch! Ohne Mich gibt es keine Familien! Es gibt keine Familie, weil von klein auf in der Ich-Struktur der Menschen die "Du, Er, Sie, Es, Wir, Ihr, Sie" Gefühle nicht genügend berücksichtigt wurden, denn Meine reingeistige Liebe wurde konsequent negiert und die sexuelle bzw. luziferische Liebe des sich im Ego verlierenden Menschen wurde gebildet. Wer sich auf Mich beruft, hat aber die Familie nicht, hat also den Nächsten nicht in seinem Herzen, der beruft sich letztlich doch nur wieder auf seinen luziferischen Verstand.

6.      In der Trennung des Verstandes vom Herzen lag und liegt gleichzeitig auch die Trennung vom Gefühl und vom Wissen und diese Trennung verursacht dann die Anbindung des Verstandes an die äußeren Sinne, hier vorzugsweise den Augen und eine materiell geprägte kalte Verstandesweisheit wurde und wird geboren. Das Ichgefühl des Menschen geht mit seinen Augen und seinem Gedächtnis eine Liebesbeziehung ein, und diese Ichliebe wird von Mir als die luziferische Liebe benannt, denn sie läßt in diesem Verstand nicht mehr oder kaum noch das Mitgefühl für den Nächsten zu. Die Sichtweise der Augen trennt das Ich vom Mitgefühl für den Nächsten, und im Gedächtnis werden alle Erfahrungen und Erlebnisse diesbezüglich umgewertet, und solch ein Ich erfährt sich als verletzlich und vom Nächsten getrennt und speichert diese ichzentrierten Gefühle im Gedächtnis. Als Gegenreaktion tritt dann der logische Gedanke auf, nicht mehr verletzlich sein zu wollen.

7.      Diese sinnliche Wahrnehmung, die vorzugsweise über die Augen geschieht, schwächt auch die Beziehung zu dem inneren Sinn des Ohres. Beide Sinne, die Augen als auch die Ohren schauen und hören nicht mehr nach innen, die Ohren gehorchen nicht mehr der Liebe und sie hören nicht mehr auf die Liebe des Vaters, der Mutter, der Umgebung, - sie hören und gehorchen nicht mehr der sie ausbildenden, fürsorglichen Vaterliebe des Schöpfers, sondern der eigene Sinn, der Eigensinn hat sich gebildet. Die innere Ausbildung ist dann beendet oder blockiert, wenn der Eigensinn zu sehr überhand nimmt. Solch ein Kind will dann lieber selbst die Ausbildung seiner Umgebung und sogar seiner Eltern übernehmen, und es stellt Forderungen an sie mit einer sehr bedenklichen, lieblosen Sprache und tut damit nur wieder den luziferischen Druck des Verstandes und des verletzten Herzens kund.

8.      Der Eigensinn sieht nur das eigene Ich und das Du insoweit, wie er dem Du ständig Forderungen stellt. Im gesamten Ichfeld, also in der Gesamtheit der Nächstenliebe, wie sie sich über das - Ich, Du, Er, Sie, Es, Wir, Ihr, Sie - zeigt und mitteilt, wird auch immer der ganzheitliche Mensch mit all seinen Organen und seiner Tätigkeit angesprochen, jedoch bei den Ich-Menschen nicht, dafür bleibt der Ich-Mensch im Kopf stehen, gelangt nicht bis ins Herz und fordert aus diesem Mangel seiner eigenen Liebe heraus eine ähnliche Zuwendung vom Nächsten, wie die Eltern es in der Frühphase der Kindheit getan haben oder auch versäumt haben, mit einem wichtigen Unterschied: Dort war das Ichbild noch unvollständig und das Kind hatte keine Macht über seine Eltern. Jetzt allerdings ist der Kopfmensch, ist der Ich-Mensch ausgebildet, und er fordert alle Liebe vom Du, fordert alles seinem jeweiligen Gegenüber ab, denn solch ein zutiefst eigensinniger Mensch kennt kein "Wir", kennt also kein Mitgefühl.

9.      Im Verhältnis der Zahl 666 ist das auch noch einmal ziemlich deutlich angegeben. Der reine Ich-Mensch wird immer den Anteil von 600 für sich selbst verbuchen wollen, dem Nächsten höchstens 60 zugestehen und Mir soviel wie nichts, also wenn überhaupt, dann nur 6 Anteile seiner gesamten Liebe für Mich, der Ich doch alles trage und erhalte. Die eigenen, nur nach außen gerichteten Sinne erzeugen ein Ichgefühl, welches nichts vom Schöpfer annehmen will, dafür jedoch alles vom Nächsten fordert, ohne ihm aber irgend etwas in seiner Liebe zu vergelten. Solch ein Ichgefühl pendelt zwischen den veräußerlichten Augen, den nur nach außen gerichteten Ohren, mit einer nur nach außen gerichteten Sprache und hat Angst vor allem, was von innen kommt und kann darum auch besonders nicht den demütigen Jesus, der ja nur von innen wahrzunehmen ist, annehmen.

10.  Solch ein Mensch könnte in einer gesunden und normal funktionierenden Familie nicht bestehen, er müßte sich ändern, müßte aus seinem Säuglingsstadium heraus wollen. Sein eigener, völlig unzureichender Zustand würde ihm nur in einer gesunden Umgebung auffallen, aber eben nicht in einer Gesellschaft, die auch nur aus solchen, an Leib und Seele erkrankten Individuen besteht. Und seht, da habt ihr ein getreues Abbild eurer westlichen Welt mit ihrer Eigenliebe und ihren sinnlichen Vorzügen.

11.  Die westliche Welt hier auf der Erde, wie sie sich seit den letzten 100 Jahren gebildet hat, ist genau zu solch einer luziferischen Einrichtung geworden. Alles wurde verkopft, und alles dient nur der Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Entweder wollen die Menschen die Stärksten, Klügsten, Schönsten, die Reichsten, die Mächtigsten oder die Gesündesten und die am längsten Lebenden sein. Wie auch immer! Alles zielt jedoch nach außen. Dieser vorwiegend nach außen gerichtete Prozeß in der Bildung der Ichphase des Menschen erinnert nicht von ungefähr an die Stufenreihe der Tier- und Pflanzenwelt, die vom Menschen auch primär als nach außen gerichtet wahrnehmbar sind. Diese luziferische Ausrichtung findet sich also in der Tier- und Pflanzenwelt ebenso wieder.

12.  Einerseits greift das luziferische Ich nach außen und macht sich die Erde untertan, doch andererseits ist solch ein Mensch höchst unreif und noch sehr infantil. Was die Beziehung zu Mir angeht, befindet sich solch ein Mensch in der Spanne der Geburt und was den Nächsten angeht, in der Phase, wo er der Größte, der Stärkste, der Schönste, Reichste, etc. sein will, also im Alter von ungefähr 10 - 12 Jahren, doch erwachsen ist niemand. In seiner Ichbildungsphase ist der Nächste noch gar nicht hinreichend aufgenommen, sondern so ein Mensch, - der vorwiegend an sich selbst denkt und auch im Kranksein äußert sich das nur an sich selbst denken, - pflegt noch ein sehr tierisches Ich, und er kommt über das Du nicht hinaus, denn zwischen dem Ich und Du gibt es noch so viele Kämpfe, die ja im Kranksein sichtbar werden. Das sind dann ähnliche Kämpfe zwischen dem Ich und Du, wie es sich im Reich der Tiere auch nicht anders abspielt, und dort, im Reiche der Tiere, handelt es sich vorwiegend darum, sich für die Begattung auszuzeichnen, und so auch ist es mit diesen Menschen, die noch sehr geschlechtsbezogen sind. Die Beziehung zwischen dem Ich und Du kommt also über die geschlechtliche Spaltung nicht hinaus, und von daher bezieht sich solch ein äußerst zerstörerischer Eigensinn auch auf den Kampf der Geschlechter, und eure Gesellschaft, die primär an diesen Geschlechterkampf ausgerichtet ist und es mit der Emanzipation auch deutlich zeigt, wird nicht über das Reich der Tiere hinauskommen können.

13.  Letztlich betrachtet der eigensinnige Mensch die Welt als weiblich und gibt sich - auch wenn dieser Mensch weiblich ist- dann doch sehr männlich und will die Welt ebenso beherrschen, wie er den Nächsten beherrscht. Innerhalb dieser luziferischen Weltordnung fällt das, wie gesagt, auch nicht so groß auf, denn dieser Zustand ist ja ein allgemeiner Zustand, und somit setzt sich durch und gewinnt, wer eben das dem Tiere ähnlich stärkste Ich besitzt und möglichst brutal und eigensinnig gegenüber dem Nächsten ist. Um aus dieser luziferischen Ichbildungsphase heraus zu gelangen, muß man die eigene Familie verinnerlicht haben und das bedeutet konkret: daß der Mensch seine Ichbeziehung bis zum "Wirgefühl" durchlebt. Im Ich und Du liegt auch die Spaltung der Geschlechter, und somit nimmt das Kind, welches noch keine Trennung zwischen sich und den Eltern vornimmt, auch noch keine geschlechtlich artikulierende Liebe an, und somit gibt es in diesem Stadium auch die Einheit beider Eltern. Ist jedoch eine Trennung geschehen, so wird das Kind die Eltern auch schon als Vater und Mutter, bzw. als Mann und Frau wahrnehmen und wird sein eigenes Geschlecht zu früh erkennen. Aber durch diese zu frühe Erkenntnis der geschlechtlichen Liebe wird der Bruder oder die Schwester auch nicht mehr in der reinsten Nächstenliebe wahrgenommen, dafür jedoch in der vermischten Form, mit der geschlechtlich sexualisierten Liebe. Insofern gehört der Inzest auch immer in solch eine luziferische Struktur, ob er körperlich vollzogen wird oder nur rein seelisch bleibt.

14.  Das Ich des Kindes und Jugendlichen hat dann keine Erfahrung im Mitfühlen der Eltern und anschließend auch nicht der Geschwister. Im - Er, Sie, Es und Wir-Gefühl - liegt ein großes Defizit, denn der Bruder, die Schwester werden primär als männlich oder weiblich wahrgenommen, und das neutrale, geschlechtsneutrale "Es" wird vollends vernachlässigt, was man im deutschen Sprachraum sehr deutlich wahrnehmen kann, besonders, wenn die Politiker sprechen. Sie reden z.B. von Wählerinnen und Wähler, von Bürgerinnen und Bürger etc. Solch eine Sprache ist rein luziferisch und gleicht sich immer mehr dem Angloamerikanischen an, denn dort sind die Unterschiede schon deutlich verwischt, und nur im Ich, also nur im "I" liegt vor allem die Betonung, und das "We" also das Wir-Gefühl der Angloamerikaner ist nur verkopft und bezieht sich höchstens auf das angloamerikanische Volk, aber eben nicht auf die gesamte Familie, noch Sprachfamilie, und von daher ist diese Sprache durch die ausschließliche Beschäftigung mit sich sehr unreif, ist sehr egozentrisch. Ähnlich wie dem damaligem Reich der Mitte, wie im alten China die ausschließliche Beschäftigung nur mit sich selbst etwas galt, so ist der Rest der Welt nur wohl gelitten, wenn er der angloamerikanischen Kultur dient, und jedwede Emanzipation gegenüber diesen Strukturen empfinden sie als bedrohlich.

15.  Nun ist die Frage durchaus berechtigt, warum Ich es zugelassen habe, daß die sehr viel tieferen Familienbeziehungen der Deutschen jenen oberflächlichen Beziehungen der Amerikaner haben weichen müssen? Deutschland ist eben besonders unter dem Geschlecht der Hohenzollern luziferisch geworden, hat Mich als gütigen Vater verbannt und wenn, dann eben nur noch als Gottes Sohn zugelassen und mußte dann einer größeren luziferischen Macht weichen, der angloamerikanischen Macht, die Mich schon vorher nur als Sohn oder mehr noch, nur als Mensch zugelassen haben. Und wenn das luziferische, konkurrierende Denken sich mit ähnlichen Mächten einläßt, dann greift eben die Kraft und Stärke aus dem Tierreich, und die vereinigten luziferischen Kräfte von England und Amerika waren also stärker als jene des deutschen Reiches.

16.  Doch weitaus stärker und unüberwindbar wäre ein Deutschland, welches sich auf Mich selbst gründet. Allerdings gäbe es dann auch keine luziferische und damit auch keine größenwahnsinnige Struktur und auch nicht das luziferische Gegenteil davon, so wie es heute der Fall ist. Durch die unselige Spaltung der Geschlechter ergab sich dann auch die Spaltung der Religionen, und die mehr im römisch katholischen Raum praktizierte Nächstenliebe konnte sich ebenfalls nicht durchsetzen gegenüber dem luziferischen Denken, bei welcher in der Mehrheit der Gläubigen Maria wieder mehr als Ich Selbst war und Meine Stellung als Sohn Gottes deshalb wieder zementiert wurde. Wenn also zwischen der Gottheit und Mir eine Trennung vollzogen wird - und das luziferische Denken ergibt automatisch solch eine Trennung - dann wird entweder die Stellung von Maria überhöht und die Entfremdung zwischen Gott und den Menschen nimmt zu und die Einheit zwischen dem Ich-bin-Gefühl aus dem Herzen und dem Ich-bin-Gefühl aus dem Verstand wird zerstört, und damit wird auch die geschlechtsneutrale Einheit der elterlichen Fürsorge für das Kind zerstört, und das dem Kinde gefährlich gegenüberstehende eigene Geschlecht empfindet sich folgerichtig ebenso eigensinnig, als wie eigensinnig beide Eltern sich gebärden gegenüber dem Kinde. Oder anstelle von Maria tritt bei den evangelischen Kreisen dann ein strenger und äußerst gerechter Gott, und der gütige Vater tritt dann auch wieder in den Schatten und die aus der gütigen Barmliebe hervorgehende Nächstenliebe verliert sich ebenso. In solch einer Einstellung hat das Ichgefühl des Kindes keine oder kaum noch Gelegenheit, sich bis zum Du und darüber hinaus bis zum Wir zu entwickeln.

17.  Gegenwärtig (2009) hat sich weltweit die luziferische Struktur der Angloamerikaner durchgesetzt, und in solch einem Gebilde ist kein Platz für Mich als Schöpfer und gütigen Vater, und erst, wenn das Herz wieder in der Liebe zu Mir erstarkt, erst dann wird es wieder funktionierende Familien geben. Wenn Ich nur als Gottes Sohn betrachtet werde und nicht als der Schöpfer und gütige Vater Selbst, so hat der Mich derart betrachtende Mensch nicht die Kraft und Fähigkeit, das Luziferische in sich zu überwinden, denn in der Spaltung von Mir, die solch ein unreifer Mensch vornimmt, liegt gleichzeitig auch die Spaltung zwischen seinem Herzen und seinem Verstand, liegt die Spaltung zwischen dem Ich und dem Du und liegt die Spaltung zwischen den Geschlechtern. Nur in der Einheit von Gott und Jesus liegt die Überwindung des luziferischen Denkens, denn Luzifer will ja eben nicht Mich als Gott, euren Schöpfer und euch liebenden Vater begreifen.

18.  Vielmehr beruft er sich auf einen lieblosen, einen grausamen und gestrengen und andererseits auch wieder harmlosen und schwachen Gott und überträgt damit seine lieblosen und grausamen Eigenschaften auf Mich und wähnt sich eben weitaus stärker als Ich und redet Mich in der Welt und seinesgleichen denn auch schwach und ärmlich. Es versteht sich von selbst, daß da keine Logik in seinem Denken zu finden ist, denn entweder bin Ich grausam und lieblos oder Ich bin schwach und hilflos, doch beides zugleich kann Ich nur innerhalb dieses luziferischen Eigensinns sein. In eurer Form der gesellschaftlichen Beziehungen, die, wie wir sahen, ja nur geschäftliche Strukturen sind, Formen, die dem luziferischen Denken entsprungen sind und ja auch sein müssen, denn wenn von Mir die Familienbildung kommt, kann solches ja unmöglich vom Gegner gewollt sein, gibt es, wie gesagt, nicht das familiäre "Du", gibt es also nicht diese brüderliche Ansprache, aber dafür gibt es das distanzierte "Sie". So ist also an eurer Sprachform sehr deutlich der luziferische Anteil abzulesen, es ist der Grad der Entfremdung zwischen Herz und Hirn abzulesen. Mitte der 70er Jahre kam ja auch eine neue Generation an das Ruder der Betriebe und Unternehmungen, junge Menschen im kalten, technokratisch-luziferischen Geist. Und sie übernahmen die Geschicke der Firmen, der Verlage, und das zwischenmenschlich Liebevolle wurde keines Blickes mehr gewürdigt, und eiskalte Herzen fanden Eingang in die unternehmerische Struktur eines ganzen Landes, und das "Sie" wurde vorzugsweise gesprochen und mit der Sprache wurde das Herz verschlossen, und die Lippen verstummten und die Kinder dieser Technokraten-Elite sind denn auch stumme und lieblose Geschöpfe im hohen Eigensinn geworden, die ihren Eltern denn auch den lieblosen Geist zurückzahlen, den sie von ihnen erhalten haben.

19.  So hat ein ganzes Volk ja nach seiner Familientradition und Bildung auch eine entsprechende Sprache, und mit der Übernahme der US-amerikanischen Wirtschaftsordnung begann die Spaltung der Familien, begann die Trennung zwischen Herz und Hirn und beginnt erneut der Zerfall, und das Hirn wähnt sich als Meister über das Herz. Doch wo das Herz schweigt, dort schweigt das göttliche Ich, und wo Deutschland als Herz schweigt, dort spricht nurmehr der luziferische Verstand. Und das ist die Neue Ordnung der Welt, die allerdings, was die Meinen nicht wundert, nicht von Dauer sein kann.

Amen. Amen. Amen.