Die nervlichen Erregungen

Mittwoch, 8. Juni 2011    10:45 Uhr  M

Die nervlichen Erregungen

1.      Also ist euer Informationszeitalter gerade auch durch diese Vernetzung eurer elektronischen Geräte zu einem globalen Netzwerk, das den Informationsfluß für jeden einzelnen dieser an dem Informationsfluß teilhabenden Menschen extrem erhöht, dann auch solch ein nervlich-seelisches Erregungs- und Miterregungszeitalter, und insofern wird auf diese Weise, darin auch der Homöopathie ähnelnd, eben kein geistiger oder göttlicher Wert vermittelt. Alle diese Informationen betreffen illusionäre Vorstellungen, und selbst, wenn dann doch noch konkrete Vorhaben entstehen und in eure Realität umgesetzt werden, so haben sie der zeitlichen Wirkung nach kaum noch einen Bestand und von der geistigen Wirkung brauchen wir auch nicht sprechen.

2.      Deshalb sind diese durch das elektronische Netzwerk entstehenden Vorhaben auch nicht mehr so fest oder unerschütterlich wie es beispielsweise die Pyramiden sind, die noch lange Bestand haben werden und deren Existenz in die Jahrtausende geht, während alles, was ihr heutzutage da seht oder was geplant wird, nur für eine sehr kurze Zeit erleben werdet, welche Zeit in etwa dem Zustand entspricht, wie lange dort die nervlich-seelische Erregung dauert. Diese aus der nervlich-seelischen Erregung entstandenen und ins Dasein gerufenen Wunsch- und Traumgebilde werden sodann, wenn diese Erregungsphase der luziferischen Menschen vorbei ist, dann auch schon zum Ärgernis und es muß viel Mühe aufgewendet werden, um solche vom Wunschtraum zum Alptraum gewandelten Objekte wieder loszuwerden. Hinzu kommt der für euch auch gefährliche Umstand, daß gerade auch in eurem Atomzeitalter, das ja mit eurem Informationszeitalter konform geht, dann die äußerst unreifen Menschen glauben, sie könnten diese Alptraumgebilde, die sie ja selbst ins Leben gerufen haben, nun bis in die atomaren Bestandteile wieder auflösen. Solche aus den Illusionen des luziferischen Verstandes gezeugten Träume, die zu Alpträumen geworden sind, sollen dann mittels der atomaren Vernichtungsgewalt wieder ins Nichts geblasen werden, sollen also zu Staub zerfallen.

3.      Solche Menschen sagen, daß sie die Gebilde aus dem Nichts geschaffen hätten und sie deshalb auch alle diese Gebilde, an denen sie sich nur kurz erfreut haben, dann wieder ins Nichts zurückschicken können. Das sehe Ich allerdings anders, und wohl lasse Ich es zu, daß dort etliche Gebilde in einer atomaren Zerstörung vergehen, aber damit will Ich die Menschen auch wieder an ihre eigene Kurzlebigkeit erinnern und will ihnen deutlich vor Augen führen, daß sie ohne Mich nichts bewirken können. Einige Vorhaben lasse Ich zu und andere weit gefährlichere und weitaus mehr bedrohliche Pläne und Vorhaben durchkreuze Ich auf eine Weise, daß den Machern und Planern da noch das Hören und Sehen vergeht, und so muß auch alles wieder der Ausreife des Menschen zum Göttlichen hin dienen, wenn auch freilich für jeden nach seiner eigenen Fasson.

4.       Wenn die Seele einmal mit solchen fixen Vorstellungen Luzifers überladen ist und den Geist in ihr nicht mehr hören oder sehen kann, dann greift sie erst recht nach all diesen nervlich-sinnlichen Produktionen und will sich damit, der Homöopathie gleich, auch nur wieder trösten und in der Seele aufschwingen, damit diese dann wieder ihren traumseligen Zustand des Schwebens auf Wolke Sieben erreicht. Diese Wolke Nr. Sieben bezeichnet denn auch schon den Traumhimmel der nervlich-sinnlich erregten Menschen, die den Heiden gleich nach einem Illusionshimmel greifen, sich an diesem für eine kurze Zeit erfreuen, bis sie dann auch schon erkennen, daß sie von diesem Traumhimmel in den Alptraumhimmel gekommen sind. Das ist dann auch nichts anderes als jener Zustand des kurzzeitig Verliebtseins wie jener Liebeshimmel der frisch Verliebten, die dann eines Tages erwachen und sich in der Hölle ihrer ehelichen Verhältnisse wiederfinden und sehr viel zu tun haben, um aus ihrem Geschlechtshimmel in den wahren Himmel des Geistes zu gelangen.

5.       Aus dem den Himmel versprechenden Luzifer wird schon nach einer kurzen Zeit von nur einigen Jahren dann der diesen Traum-Himmel verzehrende Drache, nämlich dann, wenn die Zeit der nervlichen Erregung vorüber ist und wenn dadurch diese rein homöopathische Wirkung verflogen ist. Und warum ist diese nervliche Erregung vorüber? Einfach deswegen, weil nun aus irgendwelchen Gründen - die in Wahrheit in der Vakanz dieser noch freien und in der Seele herum vagabundierenden Vorstellungen begründet liegen, die nun, einem Polypen gleich, nach allem greift - der Sinnenrausch des Alten nicht mehr ausreicht, um die ständig nach Neuem und nach Aufregungen suchende Seele zu befriedigen. Konnte oder kann sie ihre Seligkeit nicht von innen heraus aus ihrem Geist erhalten, dann wird sie sogleich nach äußeren Mitteln greifen und in diesem Zeitalter der ständig hochgeputschten Informationen - die in Wahrheit keine realen Informationen darstellen, sondern auch nur selbstgemachte und einer gewissen illusionären Vorstellung dienenden Begründungen - das bisher als gültig Betrachtete auch zugleich verwerfen und dafür Neues und angeblich Besseres installieren wollen.

6.      Die nervlich-seelisch und damit auch schon sinnlich erregten Menschen suchen in typisch luziferischer Manier eben ständig nach Neuem, und weil sie die Tiefe und die Dimensionen des Alten noch gar nicht erkannt oder begriffen haben, denn sie kratzen ja nur an der Oberfläche, so suchen sie alle Arten von Erfahrungen und Sinnlichkeiten und schlürfen diese in ihrer Seele auf. Das sind dann auch schon jene Seelenschlürfer, von denen wir vor einiger Zeit gesprochen haben.

7.       Es gibt in dieser nervlichen Erregungsphase, in welcher sich die gegenwärtige Menschheit befindet, einfach zuviel von allem, und deshalb gibt es auch ein Zuviel an Informationen. Ihr kommt ja innerlich kaum zur Ruhe und ihr seid, was den Informationsfluß betrifft, dort auch schon ziemlich hyperaktiv und in euren Nerven also auch schon aufgedreht. Und das schwächt dann eben euren Willen, und ihr haltet diese innere Verbindung mit Mir kaum durch. Doch wie wollt ihr denn sonst weiter ausreifen, wenn ihr euch von außen ständig ablenken und nervlich aufpeitschen lasset? Heute so und morgen so und übermorgen wieder anders! Seht, Meine Lieben, das sind doch nur eure Nerven, die euch dort erregen und aus der stabilen Verbindung mit Mir abhalten.

8.      Ihr könnt eure Nerven nur in der göttlichen Liebe und Zuwendung stärken und nicht, wenn ihr da zu irgendwelchen Informationen greift und sie euch homöopathisch zuführt!

9.      Selbst solche Kundgaben bewirken dann nichts, wenn ihr sie nur als Information betrachtet, ohne das ihr in euch die Liebe zu Mir und zum Nächsten erregt. Solche Kundgaben sollen doch gerade wie Liebesbriefe oder auch wie in einer etwas gestrengeren Form versteckte Liebesbeweise gelten und wirken und sollen euch weder ängstigen noch beleidigen. Diese etwas gestrengere Form muß denn auch schon sein, denn sonst würdet ihr euch ja beinahe vollständig dem Gegner mit seinen Nerven-Erregungsmitteln an den Hals werfen und würdet damit Luzifer wieder als euren Herrn und Gott betrachten, so wie ihr dies früher mehrheitlich schon erlebt habt.

10.  Dabei sollte gerade diese noch illusionäre und eure Nerven erregende Sichtweise von euch überwunden werden, damit ihr klaren und nüchternen Geistes dann genau innerhalb eures Geistes euch einer Liebe gewahr werdet, die euch ruhig und freudig, sanftmütig und fröhlich ein neues Leben schenkt. Es wächst ja schon in euch heran, doch ihr müsset es noch stärker und inniger annehmen, dieses Leben in euch, und dazu müßt ihr eure noch sehr nervlichen oder auch seelischen Erregungszustände überwinden, denn das Geistkind gedeiht nur, wenn ihr diese nervlichen Erregungszustände überwunden habt, um in der Klarheit und in der Kraft Meines Geistes zu sein. Seid ihr bei Mir, dann kann und wird euer innerer Geist auch gedeihen, doch seid ihr durch eure nervlichen Erregungen noch in eurer Seele und all diesen Träumen und Illusionen, dann kann dies dem Wachstum eures Geistes eben nicht förderlich sein und ihr stagniert.

Amen. Amen. Amen.

 

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