Die innere Selbstbeschauung

 Samstag, 26. Juni 2010   9 Uhr    M

Die innere Selbstbeschauung

  1. Nun wenden wir uns einem Thema zu, das auch immer in all den Verletzungen eurer Seele mitschwingt und sich mehr in der Dunkelheit eures Körpers befindet und von dort auf eure Seele übergreift. Ich hätte dieses Thema sicherlich gleich in aller Deutlichkeit herausstellen können, aber die Gefahr bestand, daß es kaum jemand von euch angenommen hätte, denn bevor nicht eine gewisse Grundsolidität in der Liebe und Nächstenliebe erlangt wird, könnt ihr mit solch einer Offenbarung der Hintergründe eures körperlichen Bewußtseins wenig anfangen und würdet nur wieder mit leeren Händen dastehen angesichts des Umstandes, etwas über euch zu wissen und trotzdem nicht die Kraft der Liebe zu haben, um dieses Wissen zur Auferstehung eines neuen Lebens in euch zu führen.

  2. Es sind nun einmal gewisse Vorleistungen zu erbringen, und genau deshalb haben wir die letzte Zeit über die Spaltung des Bewußtseins gesprochen, damit ihr auch hinreichend auf eure eigene Problematik aufmerksam wurdet, denn die Vorleistungen, von denen Ich immer wieder spreche, beziehen sich darauf, daß ihr euch sehr akribisch einer inneren Selbstbeschauung stellen solltet, um an euch diese zwei gefallenen Zustände des Bewußtseins zu erkennen und nachdem ihr euch tatsächlich auch an Mich wendet, sie in all der Liebe zu überwinden. Wer ehrlich zu sich und zu anderen ist, der wird auch an sich und anderen diese zwei Zustände schauen, doch damit ist noch immer nicht gewährleistet, daß ihr über diese Erkenntnis hinaus auch tatsächlich die Kraft Meiner Überwinderliebe habt oder sie nutzen könnt. Es ist eines, etwas zu wissen, doch es ist etwas anderes, mit diesem Wissen auch gegenwartsbezogen umzugehen!

  3. Das Wissen könnt ihr euch durch Lesen oder eifriges Zuhören oder Zuschauen aneignen, doch die Anwendung wird euch nur gelingen, wenn ihr tatsächlich lernt, in Meiner Gegenwart zu sein, denn nur mit Mir zusammen kann euer Wissen zur Wirklichkeit werden, doch ohne Mich bleiben es luziferische Träumereien. Das große Überthema all dieser kleinen Worte hier an euch kann man auch derartig benennen, daß Ich auf die Verletzungen der Seele und des Körpers hinweise, jenen Verletzungen in und an euch, die überhaupt erst die gesamte irdische Problematik ausmachen und die für all diese verschiedensten Formen des menschlichen Zusammenlebens verantwortlich sind. Ihr wißt es nicht, daß jeder Mensch um die Liebe ringt und dies auch in seinen verletzten Zuständen zum Ausdruck bringt, denn durch eure eigenen Verletzungen bedingt, könnt ihr den anderen nicht immer so verstehen und annehmen, wie dies wünschenswert wäre, doch Ich selbst habe damit keine Sorge, denn Ich verstehe einen jeglichen nach seiner Art und Weise und habe euch deswegen auch erklärt, wie diese menschliche Liebe beschaffen ist.

  4. Ihr solltet es durchaus wissen und es lebendig an euch und anderen erfahren, welche Art von Liebe dem körperlichen Bewußtsein innewohnt, und ihr solltet ebenso erfahren darin sein, auch eure Sucht nach Anerkennung, eure Rangsucht, eure Streitsucht, eure Besserwisserei etc. als luziferisch zu erkennen. Ihr sollt also in der Lage sein, eure gefallenen Formen der Liebe, der menschlich-tierischen Liebe, durchaus zu erkennen, zu erleben und wenn möglich, so schnell es geht, zu überwinden. Ihr solltet den hellen Zustand eures Bewußtseins, den Ich den luziferischen nenne, eindeutig feststellen, und ebenso sollt ihr den dunklen Zustand an euch wahrnehmen, einen Zustand, der dem Hellen folgt wie die Frucht der Liebe folgt. Doch weil dieser helle Zustand nicht diese göttliche Liebe ist, für die ihr ihn jahrelang gehalten habt, sondern weil ihr diesen hellen Zustand erst jetzt als jenen des gefallenen Lichtengels erkannt habt, könnt ihr auch nicht die Frucht einer Liebe schauen, denn die gibt es in diesem Bewußtsein eben nicht. Der dunkle Zustand, die Spaltung des Bewußtsein, das verletzte Herz, das dunkle Loch im Herzen ist die Folge oder besser gesagt, ist die Frucht der Bemühungen des hellen Bewußtseins in euch.

  5. Die Taten folgen diesem Bewußtseinsstadium nach, und daß diese Taten nun nicht gerade göttlicher Natur sind, nun, das werdet ihr hoffentlich einzusehen imstande sein. Wenn nicht, dann sind alle diese Bemühungen von Mir für euch nicht greifbar und ihr werdet wieder Jahre und Jahrzehnte benötigen, um diesen jetzt noch leicht erreichbaren Standpunkt eures Bewußtseins zu halten. Ich spreche nicht von Schuld und werde euch deshalb auch nicht in solch ein Bewußtsein hineinschieben, wo ihr mit Schaudern eure große Schuld euch und anderen, aber vor allem auch Mir gegenüber erkennen könnt. Ich werde und will Mich nicht in Meiner übermächtigen Größe Gottes über euren kleinen, zerbrechlichen Zustand erheben, Ich komme nicht als allmächtiger Gott zu Meinen Kindern, um euch zu richten oder um eure Feinde zu schlagen, sondern Ich komme unerkannt an eure Seite. Klein, demütig, menschlich. Ich komme wie ein Mensch, denn Ich bin der Mensch, der Gottmensch und so will Ich euch zum Gottmenschen erheben.

  6. Würde Ich in Meiner imperialen Gottesgewalt und Allmacht erscheinen oder bleiben, so würde das für euch bedeuten, daß ihr nichts gelernt hättet, daß ihr selbst nur immer luziferisch wäret, daß ihr selbst noch alle anderen Menschen in die Schuld setzen würdet und daß ihr darum auch gegenüber Meiner Göttlichkeit aufbegehren würdet und Meine väterlich-brüderliche Liebe ablehnen würdet. Denn Ich komme so, wie ihr Mich in eurer Vorstellung tragt. Habt ihr Mich im Herzen, dann ist es gut und Ich als Vater Jesus bin zuhause und ihr seid bei Mir, doch habt ihr Mich noch immer im Verstand, so sprecht ihr diesen oder jenen und sogar Mich wieder schuldig und verhaltet euch so wie dies Luzifer vorgemacht hat. Für solche, die aufgrund ihrer geistigen Trägheit noch so sind, kann Ich auch nichts als Vater Jesus bewirken, denn sie wollen nicht den unschuldigen Vater oder Bruder Jesus, sondern sie wollen den hellsten Strahl der größtmöglichsten Gottheit, um damit ihre Spaltung auszublenden, um damit ihr Loch im Herzen zu kaschieren, um damit den dunklen Zustand ihres gefallenen Bewußtseins auszulöschen. Das ist der Kampf der Geschlechter, das ist der Kampf der beiden gefallenen Bewußtseinsstadien gegeneinander, das ist die Verwandlung von Satan in Luzifer und umgekehrt, das ist der Kampf der Seele gegen den Körper und das sind all diese Krankheiten und Tragödien daraus.

  7. Was ihr nicht versteht oder verstehen wollt ist, daß ihr Mich in euren hellen Bewußtseinszuständen durchaus als Jesus annehmt oder annehmen wollt, und ihr mögt dann auch glauben, daß Ich euch aus diesen Vorstellungen heraus dann auch so entgegenkommen würde. Aber Ich bin dem Lamech auch als halbnackter armer Bruder erschienen, Ich bin den Emmaus-Jüngern als Fremder erschienen, Ich bin der Magdalena erschienen und sie erkannte Mich nicht sogleich. Ja, Meine Kinder, es sind eben nicht nur die Vorstellungen eures hellen Bewußtseins, nach denen Ich Mich richte, denn ihr habt ja noch den dunklen Anteil in euch, der sich doch ebenfalls nach Liebe verzehrt. Als Ich dem Lamech1 seinerzeit erschien, da zeigte Ich deutlich, wie halbnackt noch sein eigener geistiger Zustand war, und ebenso konnten die Emmaus-Jünger auch ihre dunklen Flecken ihrer Seele erkennen, denn die übergroße Furcht, in der sie aufgrund der Kenntnis Meiner Kreuzigung standen, hatte sie verzagt und dunkel gemacht, und auch Magdalena war verzagt, aber ihr Herz glühte schon in einer Liebe und so erkannte sie Mich. Auch Thomas, der aufgrund seines Wesens der Zweifler genannt wurde, zweifelte noch an Meinem Wesen und mußte erst die Hand auf Meine Wunden legen, um zu glauben.

  8. Ja, Ich bin auch euch erschienen und das wird immer so sein. Doch wer von euch hat Mich wirklich erkannt? Ihr zweifelt ebenfalls! In euren dunklen Zuständen wollt und könnt ihr Mich kaum wahrnehmen, denn euch verlangt nach Wiedergutmachung und meist noch nach körperlicher oder luziferischer Liebe, und erst, wenn ihr das überwunden habt, könnt ihr Mich tatsächlich erkennen. Ihr sollt doch diese Zustände überwinden, die euch im Hellen mit Mir zusammen wähnen, wobei es doch nur Luzifer ist - und die euch im Dunkel eurer Seele Satanisches einflößen. Ihr müßt diese beiden Seiten eures Bewußtseins annehmen und ihnen Meine göttliche Liebe zeigen. Warum bin Ich denn als Jesus gekommen, warum bin Ich als Mittler gekommen? Was und wen vermittele Ich denn? Gut, ihr sagt, Ich sei ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, ich sei deshalb einerseits also menschlich und andererseits auch göttlich, Ich trüge deshalb beide Naturen. In Meiner menschlichen Natur sei Ich Jesus und in Meiner göttlichen Natur dann Gott selbst.

  9. Und, wen wollt ihr dann haben, wenn ihr noch so denkt und glaubt? Wollt ihr denn tatsächlich den Menschen oder den Menschensohn Jesus haben, wenn ihr nach dem Göttlichen verlangt und wollt ihr tatsächlich Gott, wenn euch menschlich zumute ist? Ihr seht, damit könnt ihr die Spaltung eures Bewußtseins auch nicht überwinden, denn beide Begriffe von Mir führen euch nicht über diese Spaltung hinaus, und darum ist es bis heute auch kaum möglich, daß jemand die Einheit Meiner Liebe an sich so deutlich verspürt und über diese Spaltung seines Bewußtseins hinaus ist. Wer bin Ich also für euch? Und vor allem, wer seid ihr? Bevor wir also über Mich sprechen, müssen wir zuerst einmal über euch sprechen, und dazu sind solche Kundgebungen auch dienlich. Wer ihr seid, könnt ihr deshalb auch erkennen, und es sollte euch keine Schwierigkeiten mehr bereiten, anzunehmen, daß ihr selbst Satan oder Luzifer seid! Ihr selbst seid es, wenn ihr euch mit diesen Zuständen eures noch unreifen Bewußtseins identifiziert. Diese Hausaufgabe, das an euch zu begreifen, werdet ihr sicherlich schaffen, denn ihr habt ja genügend Erfahrung im täglichen Umgang mit diesen Zuständen, und es wäre schon hilfreich für euch, zu wissen, warum ihr scheitert oder gescheitert seid.

  10. Seid ihr im körperlich-satanischen Zustand, dessen Bewußtsein doch eine körperliche Liebe und Zuwendung benötigt, dann könnt ihr Mich doch kaum wahrnehmen oder verstehen, denn ihr verlangt nach Trost und Speise für den Körper! Was bin Ich dann für euch, so ihr im dunklen Zustand seid? Sicherlich nicht der gütige Gott und Vater Jesus, der Ich bin, wenn ihr im hellen Zustand seid. Seid ihr im dunklen Zustand eurer Seele, weil euer Ich sich in diese Regionen eurer Seele, die sehr nahe dem Körper stehen, verirrt hat, dann haltet ihr Luzifer für Gott, dann habt ihr von Mir noch keine rechte Vorstellung, und dann könnt ihr mit Mir und Meiner barmherzigen Liebe nicht viel anfangen, dann verlangt ihr noch all den Trost und den Genuß eurer körperlichen Welt. Dann bin Ich für euch nur als der große und allmächtige Gott wahrnehmbar und das deshalb, weil ihr in eurem dunklen Zustand ein nötiges Gegengewicht gegenüber euren satanischen Triebkräften benötigt, die euch einerseits in der Lust halten, was ihr aber andererseits mit einer gewissen Schuld bezahlt. In der Lust geht die Seelensubstanz in das körperliche Bewußtsein über, und dafür empfindet ihr unbewußt die Schuld der Seele, daß sie den Geist von Mir abgelehnt hat. Im Schmerz wird dieser Prozeß wieder rückgängig gemacht. Das freudig erregte körperliche Bewußtsein, welches lustvoll in seiner Begierde schwelgt, wird erst durch den Schmerz dazu bewegt, diese in der Substanz verwandelte Seelenspezifikas wieder freizugeben. Die Lust des einen ist der Schmerz des anderen! Ihr braucht in solch einem Zustand also einen Gott, der euch auch wieder in die Schuld setzt und euch deutlich vermittelt, wie schlecht ihr seid, weil ihr Mich mit dieser Tat kreuzigt. Das tut euer Seelenbewußtsein als Folge der vorherigen Verwandlung und Auflösung seiner Substanz in diejenige des körperlichen Bewußtseins, denn es empfindet nun sehr deutlich diesen Schmerz und die Folgen daraus. Diesen Gottesbegriff der Schuld aufgrund der Schmerzen, entlehnt ihr aus eurem gedanklich strukturierten Bewußtsein eurer Seele, und für diesen Gottesbegriff bin Ich nicht verantwortlich, sondern ihr selbst habt diesen in eurer seelischen Vorstellung gezeugt. Luzifer in euch hat dann Jesus wieder gekreuzigt, weil Ich der Schlange den Kopf zertreten habe. Ich bekomme von Luzifer die Schuld daran, weil Ich ihm die Fortführung der sexualisierten Schuldzuschreibung untersagt habe und ihm deshalb seine Lust nehme. Wenn Mich euer dunkles, satanisches Bewußtsein nicht annehmen kann, dann werde Ich von Luzifer in euch gekreuzigt. So einfach ist das!

  11. Die dunkle Seite in euch, dort wo ihr von Kindheit an verletzt seid, dort wo euer Eigensinn lebt etc., nimmt vorwiegend eine Beziehung zu Gott auf, wo ihr euch mit tausenden von Fragen befaßt und versucht, den Mangel eures Wesens zu erkennen und es euch zu erklären, was mit euch und anderen geschehen ist. Weil ihr in diesem Zustand jedoch den wahren Gott nicht erkennen könnt, so nehmt ihr sodann wieder Zuflucht in die Welt der Sinnlichkeiten und Begierden. Durch eure Bemühungen seid ihr indes schon heller geworden, seid ihr luziferischer geworden, doch durch eure Tröstungen in der Materie seid ihr wieder dunkel geblieben. Ihr sucht und sucht und geht in die Kirche, geht in die Esoterik, geht in die Mystik, ihr geht in andere Länder, ihr geht zu fremden Lehrern, zu Gurus etc. Dadurch werdet ihr in einem gewissen Grade luziferisiert, und der dunkle Anteil von euch wird mehr oder weniger zugedeckt, und ihr seid euch seiner kaum noch bewußt, bis auf manche Tage, wo es wie ein schlechtes Wetter wieder auftaucht und euch belastet. Diese dunkle Seite eurer Seele kann zuerst nur einen luziferischen Zustand in euch bewirken oder einen schon vorhandenen noch mehr verstärken, und die Form der Liebe, die ihr dann bei und von den Menschen sucht, kann dann auch nicht anders sein. Weil ihr wie gesagt, dort nichts Göttliches von Mir finden werdet – und auch bei den Kirchen oder Gurus im fernen Osten schon gar nicht – so werdet ihr immer wieder auf die Sexualität zurückkommen, um wenigstens die eine Form der Liebe zu haben. Wenn diese Sexualität wenigstens noch zu einer Familie führt, so könnt ihr immerhin weiterkommen, doch wenn dies nicht mehr möglich ist, so werdet ihr diesen luziferischen Standpunkt nicht mehr überwinden können.

  12. Der Spatz in der Hand ist dann tröstlicher als die Taube auf dem Dach. Mir kann es auch nicht gefallen, wenn Ich nur eure eine Seite des Bewußtseins entwickelt sehe, denn die andere ist ja noch immer anwesend. Die Taube auf dem Dach ist da, und es wäre sicherlich weitaus besser, wenn sie sich zu euch begeben würde, um euch tatsächlich mit Meinem Geist der Liebe vertraut zu machen. Ich muß also darauf achten, daß ihr schon das rechte Licht sucht, doch daß diese Suche nicht alsogleich in Erfüllung gehen kann, eurer dunklen Seite wegen. Ich muß also beide Seiten in euch zum Ausgleich führen, und das ist es, was Mich in Meiner göttlichen Liebe bewegt. Ich bin nicht nur der Mittler zwischen Gott und den Menschen dergestalt wie ihr es glaubt. Der satanisch-geprägte Körpermensch glaubt, daß Gott ihn strafe, und der luziferisch-geprägte Verstandesmensch glaubt ebenfalls, daß Gott ihn strafe, und beide fühlen sich schuldig. Beide Bewußtseinszustände empfinden noch ihren Mangel an Meiner göttlichen Liebe, und deshalb sprechen sie sich gegenseitig schuldig und zielen eigentlich auf Mich, den sie allerdings nicht erreichen können. Der körperliche Mensch fühlt sich vom Luziferischen bedroht und herausgefordert und will ihn dominieren, und der luziferische Mensch fühlt sich vom Körperlichen herausgefordert und will diesen ebenfalls unterwerfen. Jeweils der andere hat Schuld, und ebenso ist es im Kampf der Geschlechter untereinander. Der Mann gibt der Frau die Schuld und die Frau läßt es nicht auf sich beruhen und setzt den Mann in die Schuld.

  13. Dafür bin Ich der Mittler! Ich vermittele zwischen den beiden gespaltenen Zuständen des Bewußtseins, vermittele zwischen Mann und Frau, vermittele zwischen Seele und Körper, vermittele zwischen Satan und Luzifer, und das kann Ich nur, weil Ich nichts von alledem habe. Ich bin unschuldig und nur deshalb, weil Ich als Jesus unschuldig bin, kann Ich zwischen euch vermitteln. Ihr könnt euch in diesem Kampf erschöpfen und zu Tode kommen, doch Ich selbst bin unsterblich. Weder Satan noch Luzifer können Mich töten, und selbst die Kreuzigung gereichte Mir zur Seligkeit! Weil Ich unschuldig bin, kann Ich euch auch weitaus mehr sein als euch ein anderer ist, denn die Unschuld von Mir wird euch nicht in die Schuld versetzen. Ich bin als Gott sowieso unschuldig, bin es aber auch als Mensch, und als solcher möchte Ich doch, daß auch ihr wieder unschuldig werdet. Deshalb bin Ich gekommen, um euch die Unschuld Meiner göttlichen Liebe wieder zu vermitteln!

  14. Ich bin nicht sexualisiert, und Ich bin nicht luziferisiert. Ich bin weder von dem einen noch von dem anderen in die Schuld zu versetzen - und weil Ich nichts von dem habe, so setze Ich selbst auch keinen anderen Menschen in die Schuld. Was Ich tue ist euch zu helfen, euch aufzuklären, euch den Weg und das Leben zu zeigen. Nehmt eure dunklen Zustände eurer Seele an, und tut dies mit Mir zusammen. Da müßt ihr unbedingt obacht geben, daß ihr es nicht ohne Mich tut! Ein Teil von euch schreit nach Liebe! Ein Teil in euch fühlt sich traurig und isoliert! Ein Teil in euch ist noch immer gefangen! Ein Teil in euch möchte unbedingt freisein und möchte die Ketten und Fesseln eures Kerkers sprengen. Dieser Teil in euch ist es, der noch immer nach einer körperlichen Liebe verlangt!

  15. Gelangt ihr in den luziferischen Zustand, so wird dieser Teil nur zugedeckt, aber er ist noch immer da. Deckt ihn nicht zu, sondern deckt ihn auf. Seid ehrlich zueinander. Nehmt den Nächsten auch in seinem dunklen Zustand an, dann wird auch euch geholfen werden. Aber nehmt ihn in Meiner Liebe an, sonst nutzt es euch nichts, und die alten Verletzungen brechen auf und werden erneuert. Der verletzte Teil eurer Seele, der in den Körper gerutscht ist, der sich also mit dem körperlichen Bewußtsein verbunden hat, benötigt unbedingt eine göttliche Liebe, um von dort zurückzukehren. Das ist eben die Rückkehr der seelisch-geistigen Substanz aus dem Körper, aus dem Fleisch heraus in Mein Reich der Liebe. Euer körperliches Bewußtsein wird sich nach oben bis zum Herzen entwickeln, es wird sich aus den Regionen eurer geschlechtlichen Organe bis hinauf ins Herz entwickeln, wenn ihr die Formen der sexualisierten und der luziferischen Liebe vermeidet. Dazu habe Ich euch schon genügend aufgezeigt. Wendet es an!

  16. Laßt ihr euer luziferisches Verständnis los und wollt dies in Meiner Liebe überwinden, so werdet ihr die dunklen Zonen eurer Seele an euch gewahr werden. Paßt auf, daß sie euch nicht unnötig in den körperlichen Regionen halten. Die verletzten Anteile euer Seele verlangen eben noch nach einer sexualisierten Form einer Liebe. Da müßt und da sollt ihr oder euer Partner euch unbedingt an Mich halten. Denkt daran, Ich bin der Mittler, Ich bin der Führer auch in solchen Bereichen, wo euch die Sexualität noch im Griff hat. Seid nicht luziferisch, nur weil ihr jemandem Schuld gebt und diesen in der Sexualität haltet, denn der andere wird so nicht freikommen. Und selbst, wenn ihr diese Form der Sexualität nicht mehr praktiziert, könnt ihr noch immer luziferisch sein und habt dann eben eine andere Form der körperlichen Befriedigung gewählt. Ihr haltet die Schlange am Leben! Das können dann auch alle möglichen Arten von Vorträgen, von Seminaren, von Kursen, von Heilungen, von Reisen, von weltlichen Unternehmungen, bis hin zur körperlichen Selbstbefriedigung sein. Gebt acht, daß ihr euren dunklen Zonen nicht zulange Nahrung gewährt. Ich bin an eurer Seite, gerade auch in euren dunklen Bereichen. Glaubt und vertraut Mir!

  17. Wollt ihr eure Schlange überwinden, so müßt ihr auch euren luziferischen Zustand überwinden – und das vermag nur Meine Liebe in euch!

Amen. Euer Vater Jesus. Amen.

1Siehe dazu Haushaltung Gottes Bd. 3 von Jakob Lorber

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