Die innere Einsprache im Gemüt

 

Sonntag, 29. Januar 2012 12 Uhr M

Die innere Einsprache im Gemüt der Seele

  1. So will Ich euch noch einmal eine zweckdienliche Aufklärung darüber zukommen lassen, daß wie und warum sich der innere Geist in euch meldet, nach welchen Kriterien dies geschieht und wie ihr sicher sein könnt, nicht mehr in euren luziferischen Gedanken und Wahnvorstellungen gefangen zu sein. Selten genug erfährt die Menschheit etwas aus dem Geist heraus, erfährt also etwas aus der bewußten und sich in allem klar und lichtvoll erkennenden Liebe heraus. Nur das ist aus Meinem Geist, was eben aus dieser sich in ihrer Liebe vollkommen bewußt seienden Anschauung heraus sich aus dem innersten Herzen ausspricht und auch ebenso handelt, während alles andere nur aus dem guten Willen und Wollen einer mehr oder weniger luziferischen Seele heraus entstammt. Wer die zwei Liebesgebote berücksichtigt und es deshalb auch vermag, Mich über alle Drangsal, aber auch über alle Freude hinaus zu lieben, weil er Meinen Geist über seine eigene Seele und dessen eigenes seelisches Empfinden stellt, der vermag es dann allerdings auch, seine Mitmenschen im Herzen anzunehmen und stößt sich nicht mehr daran, was ihn da irgendwelche Kopferwägungen und Verstandesdünkeleien vorgaukeln, und er braucht vor allem nicht mehr so zu tun, als ob er - weil er unter Ausschluß Meines Wesens sich da in allerlei Trostgedanken, Handlungen und sinnlose Reflektionen ergeht – nicht in der Gegenwart Meiner Liebe stünde.

  2. Ihr seid gewiß in der Gegenwart Meiner Liebe, ihr steht nämlich in Meiner Liebe, weil ihr mit Meinem Namen, also dem Namen Jesus, auch schon Meine Liebe angenommen habt. Der Name Gottes steht für die Allmacht und dort empfindet sich der kleine Mensch beinahe wie erschlagen vor der Macht und Wucht dieser göttlichen Allmacht, doch im Namen „Jesus“ liegt eine für euch noch unbegreifliche Fülle der Liebe. Euer Problem mehrheitlich liegt nun darin, daß ihr den Begriff der Allmacht Gottes noch zu sehr auf eure ohnmächtige Seele anwendet und ihr euch sodann in eurer ohnmächtigen, rein luziferischen Seele mit der Allmacht Gottes bekleidet und sodann glaubt, nun wäret ihr liebevoll oder stündet gar in dieser göttlichen Liebe, so wie Ich selbst. Aus dieser nur scheinbaren Gottesmacht wollt ihr sogleich göttliche Worte oder Werke tätigen, ohne zu begreifen, daß ihr noch immer luziferisch seid, weil nicht die Allmacht Gottes, sondern nur die Demut im Namen Jesus, im Grunde genommen also nur wieder die Annahme des Kreuzes, euch diese göttliche Liebe verschafft. Wer noch von Gott faselt und irgend glaubt, er könnte allein durch die Größe und Erhabenheit der Gottheit da in seiner luziferischen Seele gleichfalls groß und erhaben sein, nun, der zeigt eben sehr deutlich, daß er seinen alttestamentarischen Standpunkt nicht verlassen will, und somit wird und kann er die Geburt und die Entwicklung seines inneren Liebegeistes auch nicht erleben. Gott und Gott ist zweierlei. Gott in Seiner Allmacht ist für euch das euer leibliches Leben und das Leben eures Planeten bedingende Wohl aller gerichteten Materie, auf daß sie euch zum Nutzen diene und somit bezeichnet der Begriff „Gott“ also auch und vor allem die Allmacht des Schöpfers gegenüber der Kreatur, ganz so wie es der Nomade oder Heide empfindet, doch schon der Alttestamentar kann und sollte diesen allmächtigen Gottesbegriff in seinem Herzen mildern und ihn mit dem väterlichen Gedanken der Liebe und Barmherzigkeit verknüpfen – und damit wandelt sich dieser Gottesbegriff.

  3. Für die äußere noch im Gericht stehende Materie, muß es zwecks der weiteren Seelenentwicklung auch so sein, daß sie nicht ein Jota über ihre von der inneren Seelenentwicklung abhängige Grenze schreiten kann, doch für die Bildung und Entwicklung der menschlichen Seele, die ja schon sehr nahe dem Geist gekommen ist, gilt das nicht mehr. Also muß und wird der fleischliche Körper noch immer unter den Mußgesetzen der allmächtigen Gottheit stehen, weil er sonst sein Leben verliert, doch die menschliche Seele ist davon befreit, und sie kann durchaus gegen alle möglichen Gebote und Gegebenheiten verstoßen, dafür muß sie allerdings die Verantwortung übernehmen, ob sie nun will oder nicht. Wenn jetzt also ein Mensch, der sich in seinem Zustand als Nomade oder Heide noch mehrheitlich unter den Mußgesetzen Meiner göttlichen Allmacht befindet, sich gegen Meine Allmacht stellt und in seiner Seele gegen Mich aufbegehrt, dann wird er zweifelsohne sein Leben zerstören, weil er sich damit gegen die für sein weiteres Leben unabdingbare Ordnung Gottes stellt, die doch sein Leben garantiert.

  4. Und damit solches nicht geschieht, habe Ich in Meiner Liebe und Weisheit verfügt, daß die Eltern dort ihren Kindern strenge Lehrmeister sind. Streng gegenüber dem, was ihnen ihr weiteres Leben garantiert, doch liebevoll gegenüber dem, was sie in ihrer Seele weiter ausbildet. Also ist schon in jeder menschlichen Seele dieser Konflikt zwischen der Allmacht Gottes und der Liebe der Eltern vorhanden. Der Körper ist ein Mußwerkzeug für die menschliche Seele und als solcher muß er gepflegt und entsprechend gewartet werden, und dazu bedarf es eben der göttlichen Allmacht als gestrenge Lebensführung, damit nicht etwa der Körper in seinen Begierden der Seele vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen hat.

  5. Diesen Konflikt zwischen der Allmacht bzw. zwischen der göttlichen Strenge und der liebevollen Zuwendung erleben die Menschen naturgemäß in ihrer Erziehung in der Weise, daß sie nun die göttliche Allmacht als in den Händen des Vaters erleben und diese mehr gute, seelische Betreuung von Seiten ihrer Mutter. Daß in dieser mehr gestrengen Handlungsweise des Vaters allerdings ihr weiteres Leben liegt und sie damit vor allem lebenstauglich gemacht werden, das kann nun diejenige Seele in solch einem unter dem Mußgesetze lebenden Körper freilich nicht sogleich erkennen und annehmen. Deshalb besteht auch die Gefahr, daß sich diese kindliche Seele sofort mit dem luziferischen Zustand von sich und ihren Eltern verbindet, und hier ist es meist eben die Mutter, mit der solch eine eigenliebige, rein luziferische Verbindung als Trotzverbindung eingegangen wird. So wurde Judas z.B. von seinen Eltern dermaßen verzogen und in seiner Seele schwach gemacht, daß er damit, wie Ich schon mehrfach sagte, zum Verräter des Geistes wurde. Sicherlich hat auch Hitler seinerzeit durch diese zu große Verhätschelung seitens seiner Mutter da in dem Mußgesetze gegenüber seinem Fleische eine gewisse Schwäche erhalten und seine Seele kam deshalb auch nicht zur unmittelbaren Anschauung durch Mich, sondern verblieb im Luziferischen. Andererseits bekam er gerade deswegen, weil er seitens seiner Mutter so verzärtelt wurde, dann eben auch eine sehr harte und beschwerliche Kindheit, mußte oft hungern und erlebte nun von außen noch eine gewisse Korrektur, so daß er einiges von dem, was seine schwache Mutter dort in seine Nerven gelegt hatte, dann doch noch hinaustreiben konnte.

  6. Also immer dort, wo die göttlichen Mußgesetze vorzeitig, also zu früh, aus der gestrengen Liebesführung gelöst werden, wird die Seele schwach, weil sie von ihrem Fleisch zu sehr betrübt und bedrängt wird. Dieser Prozeß ist der luziferische Prozeß! Das habt ihr alle ja nun auch erleben müssen, wie im Hinblick auf die Entwicklung eurer Seele ihr da einen sehr schwachen Körper mit all diesen Gebrechen erhalten habt deswegen, weil unreife Mütter oder Eltern da Meine göttliche Vorsehung nicht beachtet haben und weil in Folge dieser nervlichen Muster eben die Väter viel zu selten ihren Kindern bei der Disziplinierung ihres Fleisches geholfen haben. Und wenn doch, nun, dann sind sie meist auch vorzeitig ausgeschaltet worden.

  7. Ich spreche also von der Geistbildung und wie sie nach gewissen Stadien vonstatten geht. Das erste Stadium ist jenes, wo sich dieses göttliche Mußgesetz mit der liebevollen Annahme der kindlichen Seele treffen muß, und das funktioniert nur dann, wenn die Mutter, als dem Kinde zunächst stehend, sich in ihrer Liebe zu ihrem Manne nicht beeinträchtigen läßt und ihrem Kinde auch tatsächlich den Vater als liebevoll und fürsorglich erklärt und ihn so annimmt in dem Wissen, daß es nur so und nicht anders sein kann. Daß Ich sodann hinter solch einem Vater stehe, das wird und muß sie vorerst nicht wissen, aber sie wird es bald schon aufgrund ihrer Erfahrungen gewahr werden, vor allem auch deshalb, weil sich mit solch einer liebevollen Einstellung sogleich auch ihr innerer Geist zu bilden anfängt.

  8. So sollte es auch bei Adam und Eva als euren Stammeltern sein. Ja, doch wie es die Geschichte der Menschheit gezeigt hat und wie ihr dies jeden Tag immer wieder aufs Neue erlebt, hat das auch schon nicht so funktioniert. Adam war, um es in der heutigen Sprache zu verdeutlichen, allerdings auch wieder zu sehr luziferisch gewesen. Er war sehr gottesfürchtig, doch daß er da eine große Liebe zu Mir hätte aufbringen können, war leider nicht der Fall, und so liebte er Eva als den sichtbaren Ausdruck Meiner Liebe dann doch noch etwas mehr. Dadurch wuchs in Eva diese Eigenliebe, ähnlich wie dies heutzutage auch der Fall ist, und diese luziferische Liebe übertrug sich dann auf Kain. Adam erlebte also auch schon die Verbindung der luziferischen Trotzliebe zwischen Eva und Kain, und somit wurde Adam in seiner Gottesliebe ähnlich aufgehalten wie dies bis heute der Fall ist. Weil Eva und Kain da ihre kindlich-mütterliche Verbindung schon wieder höher stellten als die Verbindung zwischen Mir und Adam, so wurde Ich durch Kain mehr und mehr zum Bösen erklärt, und als sodann in Abel der Mich über alles Liebende geboren ward und später zum Jüngling ausreifte und Kain deutlich sehen konnte, wie sehr sein Mich liebender Bruder dort in der Liebe und Gnade Gottes stand, da entflammte er vor Grimm und Eifersucht.

  9. Daß er seinen Bruder dann getötet hat ist eben die Folge des ersten Zustandes zwischen Adam und Eva, denn das anfängliche rein nervlich- luziferisch gebildete Seelenmuster der Eigenliebe zwischen Adam und Eva hat sich sogleich auf den Ersten übertragen und die Eva erblickte in ihrem Sohn sogleich auch sich selbst, jedenfalls ihren eigenen Trotzanteil und Adam erkannte sich in seinem Trotze ebenso. Sie konnten Mich in Kain deshalb nicht erblicken, weil sie während dieser Zeugung in ihrer Eigenliebe gestanden haben, doch bei Abel war ihre Liebe zu Mir wieder tiefer, und so wurde dieser Sohn auch ihre große Freude, was den Kain allerdings umso mehr ärgerte.

  10. So, Meine Lieben, ihr könnt nun auch besser verstehen, wie alle eure nervlichen Muster auch schon zur Anfangszeit der Entwicklung des menschlichen Bewußtseins in seiner höchsten Freiheit ebenso vorhanden waren, wie dies heutzutage bei euch der Fall ist. Der seinerzeitige erste Weltkrieg bei Adam und Eva war dann sicherlich die Vertreibung aus dem Paradies, und das deshalb, weil beide mich für böse und für eifersüchtig erklärt hatten. Ihre Eigenliebe machte sie blind gegenüber Meiner Liebe und somit wurde Ich für weit entfernt und böse gehalten, obwohl Ich ihnen doch sehr nahe stand. Im zweiten Stadium dieser rein nervlichen Bildung bzw. Verbildung ihrer Seelen gingen Eva und Kain eine ähnliche negative Bindung ein, wie sie bei euch noch immer vorherrscht, und diesmal wurde sogar Adam für böse erklärt und Kain wurde gegenüber seinem Vater mürrisch und aufsässig. Nun, auch das kennt ihr sicherlich und so können wir sogleich zum dritten Stadium kommen, welches für euch und alle Menschen sogleich den dritten Weltkrieg darstellt - und das ist der Totschlag von Kain gegenüber Abel.

  11. Weil wir hier jedoch die Bildung des Geistes besprechen, so will Ich wieder dieses Thema mehr in den Vordergrund rücken. Beim ersten luziferischen Nervenmuster haben Adam und Eva allerdings ihr entsprechendes Kreuz bekommen, damit sie in der Einheit ihrer Liebe zu Mir sich wieder über ihre Elternschaft zur geschwisterlichen Liebe weiter- d.h. zurückentwickeln können, denn anfänglich waren sie ja beinahe schon geschwisterlich. Doch sie mußten anschließend, nach der Geburt Kains, eben den Weg über die Elternschaft gehen, mußten ihre Kinder als wahre Nachfolger Meiner Liebe im eigentlichen Sinne rein christlich erziehen, um Meinen Geist in sich zu vernehmen. Da sie sich jedoch außerhalb des Paradieses befanden, so hatten sie damit auch keine direkte innere Einsprache in der Weise, wie dies Adam zuvor gehabt hat, sondern Meine Einsprache war damit auf eine nur rein gedankliche Einsprache bei Adam reduziert worden. So blieb dessen Wille frei von einer von ihm oder Eva als göttliche Diktion empfundene Bevormundung und sie konnten völlig frei darüber entscheiden, ob und wie sie mit der Umsetzung Meines Willens vorliebnehmen. Das Adam von Mir durchaus die Kraft und also auch die innere Einsprache dazu bekommen hat, wie er zwecks Weiterentwicklung ihrer Seelen da vorzugehen hätte, versteht sich.

  12. Nun, Adam war da auch nicht gescheiter als ihr, und somit wurden letztlich alle drei Nervenmuster konkretisiert und diese, zum ersten Mal für die menschliche Seele vorgekommenen rein luziferischen Nervenmuster, wurden der menschlichen Seele damit aufgezwungen. Wenn sich die Geschwister, anstatt sich zu lieben, dann gegenseitig ergreifen und töten oder wenn dies nur der eine dem anderen antut, dann eben nur aufgrund dieser Bildung der menschlichen Seele in ihrer höchsten Freiheit. Die Bildung des Geistes verläuft nun sukzessive nach dem, inwieweit sich diese drei Muster dort verhindern lassen. Das Kreuz als euer Erziehungsmittel zum göttlichen Bewußtsein hin, wird immer dahin zielen, daß ihr diese drei rein luziferischen Muster vermeidet, und einerlei wo sich der Mensch in seiner seelischen Ausbildung nun befindet, erhält er von Mir immer diejenige Möglichkeit zur Korrektur oder Vermeidung eines von diesen nervlichen Kollabierungsmustern, doch dazu muß er eben auch in der Liebe zu Mir verbleiben können.

  13. Nun könnt ihr auch gut verstehen, daß jemand, der z.B. in einem Dritten Stadium steht und gewillt ist, dort seinem Bruder oder seiner Schwester zu schaden, also einen Weltkrieg im Kleinen anzuzetteln, da sicherlich nicht in Meiner Gnade steht, sondern immer dort, wo sich solch ein nervliches Muster zeigt oder sich gerade etablieren will, gelangt solch ein Mensch unter die Allmacht Meines göttlichen Willens. Denn will solch eine Seele nicht den geistigen Vater in Mir annehmen, will sie sich also nicht mit ihresgleichen unter Meiner väterlichen Obhut einfinden, dann verabschiedet sie sich damit sogleich aus Meiner bewußten Gegenwart und fällt in die Allmacht Meines göttlichen Willens zurück. Nichts gelingt einem solchen, denn Luzifer mag in solch einer Seele planen und gestalten wie er will, doch ohne Meinen bewußten Liebegeist wird da nichts draus werden.

  14. Wenn andererseits noch jemand von euch - auch jemand, der durchaus schon glaubt Kundgaben zu erhalten oder auch schon seine Hände einem anderen auflegen zu dürfen und dergleichen mehr, dort in eines dieser vorher angesprochenen nervlichen-luziferischen Muster steht, weil er diese Zustände seines Bewußtseins noch nicht überwunden hat - noch immer meint, er hätte mit Mir zu tun und Ich selbst gäbe ihm Worte oder Werke, mit denen er seine luziferischen Muster bzw. seinen luziferischen Geist nur wieder verschleiert und also sein Kreuz ablehnt, dann ist das allerdings völlig falsch. Nicht Ich bin es in ihm, also nicht der in ihm gebildete Geist es es sodann, der einen solchen anspricht und anleitet, sondern Luzifer ist es noch immer, der in solch einer Seele spricht und handelt. Wer Meiner Allmacht und wer damit auch Meinem Kreuz ausweicht und glaubt, er könne sogleich in Meiner göttlichen Liebe stehen, ohne daß er diese drei luziferischen Stadien überwunden hat, der hat sicherlich nichts mehr mit Mir gemein, sondern er handelt auf Geheiß des Gegners. Beachtet das und bedenkt auch, daß z.B. nur derjenige das innere Wort auch „wörtlich“ empfängt, der dort auch tatsächlich alle drei Zustände überwunden hat. Also dürfte euch nun auch wieder deutlich geworden sein, daß ihr unmöglicherweise Mein inneres Wort hörbar vernehmen könnt, sondern es nur eine gedankliche Vernehmbarkeit Meines Wortes ist, weil ihr noch nicht genügend inneren Geist in euch gebildet habt.

  15. Auch hier, in diesen Kundgaben, ist es eben noch nicht die unmittelbare Ansprache Meines Liebesgeistes und das kann es der Unreife dieses Menschen wegen auch nicht sein, doch immerhin sind es deutlich vernehmbare gedankliche Einflüsse und Formulierungen. Wer da von euch glaubt er sei weiter, nun der müßte allerdings auch alle drei Konfliktsituationen seiner Seele bemeistert haben und würde, sofern er Mein Wort deutlich d.h. wörtlich vernimmt, auch schon gewisse geistige Fähigkeiten haben und so könnt ihr wieder sehen, wo ihr steht. Noch sehe Ich unter euch keinen, der da etwa hätte, was Ich soeben als Bedingung zur Erlangung des inneren Wortes gesagt habe, doch etliche befinden sich immerhin schon unter Meinem gedanklichen Einfluß, und das bedeutet in der Konsequenz: Wenn ihr nun noch diese letzten Hürden und Muster eurer guten Seele überwindet und euch tatsächlich auch effektiv um Meinen Geist in euch bemüht, wenn ihr also das Dritte Stadium oder auch den Dritten Weltkrieg oder wie man es auch sonst benennen mag, wenn ihr überhaupt alle drei Stadien bei der familiären Bildung eures menschlichen Bewußtseins in Meiner Liebe angeht und sie eurem trotzigen Bewußtsein abringt, um in Meinem Liebesgeist zu verbleiben, nun, dann werdet ihr sicherlich Meine wörtliche Einsprache in euch hören, doch ohne diese notwendige Kreuzigung eurer guten Seele wird da nichts vonstatten gehen, denn ohne Geistbildung kann doch nichts bewirkt werden, was außerhalb der nervlichen Wahrnehmung sich als bleibend oder anders ausgedrückt, was sich als wahr herausstellt.

  16. Darum bleibt dankbar unter eurem Kreuz und überhebt euch nicht. Ich werde ja wohl schon wissen, was Ich euch noch alles zukommen lassen werde, damit ihr, was euch selbst allerdings unmöglich ist, eines Tages doch noch Meine innere Einsprache in eurem Gemüt, dem Herzen eurer Seele, erlebet.

Amen. Amen. Amen.

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