Die heutige Musik

Montag, der 19. Februar 2018 13:00 Uhr tagsüber 5° sonnig M

Die heutige Musik

  1. Nun will Ich euch, Meinen Kindern, etwas eurer Reife gemäß mit auf den Weg geben und dabei verlassen wir jedoch teilweise den bisherigen Weg um hier gewissermaßen eine Abkürzung zu nehmen und gelangen jedoch ins selbe Ziel, welches Meine Liebe und eben Mein Wesen ist.

  2. Was will Ich euch also heute hier durch die gedankliche Einsprache mitteilen und welche Wunder warten auf euch? Heute betrachten wir einmal den Bereich der Musik und wollen schauen, wie sich hier diese Nervenmuster auswirken, die Ich euch nun schon so lange offengelegt habe und, weil Ich Meinem Schreiberling und dessen Schwester eben diese von Mir aus gesegnete Musik nahegelegt habe, so sollen sie auch um den Hintergrund wissen. Doch nicht nur diese Beiden sollen wissen und diesbezüglich in Meine Schöpfung eingeweiht sein, sondern auch ihr anderen, die ihr da um den notwendigen Verständigungsgeist gerungen habt, denn nur aus der Seele betrachtet, werdet ihr es nicht verstehen und auch nicht annehmen wollen und gleicht mit einer geistlosen luziferischen Seele auch nur jenen Fischern, die mit völlig durchlöcherten Netzen auf Fischfang gehen und sich wundern, daß ihr Fang dort ausbleibt, denn sie haben die Mühe gescheut, ihre Netze zu flicken und haben bei sich gedacht, daß nur die Absicht schon gesegnet sein möchte, doch sie haben nicht bedacht, daß ohne Fleiß kein Preis und daß ohne eine gute Vorbereitung denn auch schon der Ertrag ins Wasser fällt oder sogleich dort verbleibt!

  3. Ja, es gibt tatsächlich noch etliche Scheinfischer und nutzlose Wortdrescher hier unter euch, die hier besuchsmäßig ab und an hereinschauen und die noch immer nicht gewillt sind ihre luziferische Seele zu "flicken", mit Meinem Geist natürlich, versteht sich - und die dann so als völlig geistlose rein luziferische Seelenfischer nur aufgrund ihrer hohlen und meist auch sehr dummen Wortphrasen anderen, ebenso hohlen Seelen sogleich das Blaue vom Himmel versprechen und so schwelgen solche Scheinfischer und deren auch nur damit gefangene Fischlein in hohen Tönen vom Himmel oder auch von Mir, ohne auch nur eine erbsen- oder linsengroße Wahrheit darüber zu besitzen und wenn dann ein kleines Kindlein Meiner Liebe, welches also schon im zarten Geistalter ist, zu solchen spricht: "Höret, euer Netz taugt ebenso wenig wie eure Rede und eure Lehre und eure durch euer leeres Geschwätz gefangenen Fischlein tummeln sich ja eh nur Im Netz eurer und ihrer Einbildungen und wenn nun ein leises Lüftlein weht, dann sind all eure Einbildungen zerronnen und eure Fischlein sind verschwunden und ihr steht dann völlig mutterseelenallein vor einer nur erbsen- oder linsengroßen Wahrheit, die sodann wie eine ganze Welt auf euch lastet und euch ob all eurer Lügen und leeren Versprechungen erdrückt.

  4. Ihr wolltet die Welt mit euren losen Gerede und Geschreibsel bezwingen und habt euch erdreistet mit euren Spinnfäden wie ein Fischer zu sein und damit konntet ihr auch immer nur eure eigenen Phantasiegebilde fangen, doch in der Realität genügt ja schon der Hauch meines Mundes und eure Einbildungen sind zerronnen. Ihr mögt eure prächtigen unsichtbaren hochherrschaftlichen Kleider ja schon gut gegenüber den unmündigen Kleinsten da großherrlich anpreisen, doch Ich sage euch, weichet von mir, ihr nackten und aufgeblasenen Wichte und kommet erst wieder, so ihr mit dem Gewand der Demut bekleidet seid! Nun werde ich schon ein wenig in euer Spinnennetz blasen und seht, euer großherrliches Netz ist zerrissen, eure Einbildungen zerronnen und eure unsichtbaren herrschaftlichen Kleider taugen nun nicht einmal mehr eure Blöße zu bedecken! König wolltet ihr sein, doch ihr seid nun das, was ihr schon immer wart: Eine Schande dem Weisen und Klugen, ein Ärgernis den Tatkräftigen und ein aufgrund eurer eigenen Dummheit von Luzifer gehörnter Esel, der schon glaubte in seinen Träumen Luzifer besiegt zu haben und der nun realisiert, daß er den Teufel nicht sah, der auf seiner Nasenspitze hockte!"

  5. Nun lächele Ich Meinem Kinde zu, welches da solche Wahrheiten, wenn auch nur Erbsen- oder Linsengroß, den sich hier zu Unrecht tummelnden Besuchern und deren ebenso finsteren Anhängern zukommenläßt und seht, wie da nun etliche von denen auch schon Reißaus nehmen, weil sie Angst davor haben, Ich könnte sie hier noch weitaus offener legen in ihren bisherigen Schandtatenleben, allein, solche von Luzifer gehörnten Eselchen sind es nicht wert und so verlassen wir diese Gesellschaft und wenden uns dem Bereich der Musik zu, wohin uns solche eh nicht folgen können!

  6. Aller Zweck auf Erden verfolgt ja nur ein Ziel und das lautet: Die Vergöttlichung der menschlichen Seele hin zu Mir, ihrem heiligen Vater Jesus. Deswegen bin Ich seinerzeit auf Erden gekommen und deswegen bin Ich auch ständig hier, wenn eben auch zumeist unerkannt und verborgen, doch Meinen Liebsten bin Ich fühlbar und ab und an auch sichtbar.

  7. Betrachtet diesen Zug zur Vergöttlichung wie ein unzerreißbares Liebesband, welches einmal direkt auf das Herz und von dorther auf den Verstand einwirkt und betrachtet dieses Liebesband auch wie einen großen Kokon, der euch sogleich völlig umgibt um euch in Meine Nähe zu tragen. Daß hierbei nur Meine Worte der Offenbarungen und Neuoffenbarungen das direkte Liebesband sind, welches allein durch die Taten der Nächstenliebe fester und damit tragfähiger wird, muß Ich wohl nicht mehr betonen noch erklären, doch was das indirekte und sich wie ein Kokon gebende Liebesband betrifft, welches ja schon eher wie ein Teppich wirkt auf welchen der Mich liebende Mensch wie weiland Aladin in den Himmel gleitet, das versteht ihr noch nicht und so will Ich es heute in einer kleinen Dosis einmal verabreichen, was überhaupt die Musik ist, denn die ist hier allerdings gemeint.

  8. Musik ist also eine nicht in Worte gekleidete direkte Sprache des Gefühls, welches sich in einer seligen Grundstimmung bekundet, weil das so empfindende Wesen sich mit Meiner Liebe verbunden fühlt. Musik ist also die Seligkeit, ist das solch eine Seele erfüllende Liebesgeflüster von Mir selbst, weil Mein kleines Seelchen dort in der Harmonie mit Mir schwingt ohne daß Ich diesem Seelchen dort in Worten begegne und noch daß es Mich dort mit Worten preisen oder loben müßte. Und doch ist diese Musik schon ganz Dank und Lobpreis von euch gegenüber Mir und es ist sogleich auch eure Antwort als Dank und Lobpreis gegenüber Mich und Meiner Liebesmusik.

  9. In der Musik von Mir ausgehend werdet ihr geliebt und geherzt, soweit ihr es soeben verkraften könnt und in der Musik von euch zu Mir, werdet ihr Mich loben, preisen und ehren, soweit es eure Liebe vermitteln kann.

  10. Luzifer als Mein verlorener Sohn, der ja letztlich das gesamte sichtbare Universum ausmacht mit allen Hülsengloben, Sternenallen, Galaxien und Kugelsternwolken sowie deren Sonnen und Planeten etc. ist ursprünglich von Meiner Liebe in Form der Musik umgeben gewesen. Das war und ist diese himmlische Sphärenmusik und doch hat es ihm nicht zugesagt und so hat er sich vom Band dieser Vaterliebe losgerissen und hängt nun wie tot und leblos im Schöpfungsraume und durch euch, ihr kleinen Menschlein, will Ich diesen überweltengroßen verlorenen Engel wieder im kleinsten Maßstab eben des irdischen Menschen, sukzessive zurückgewinnen, denn ihr seid ja zuerst in eurem Zustande auch nur Luzifer im Kleinen, denn nicht nur euer Leib, sondern auch eure Seele ist von ihm entnommen.

  11. Also wehe Ich euch mit Meiner Musik an und diese Musik ist die in Töne gekleidete Form Meiner Liebe, die euch ganzheitlich erreicht und umhüllt und immer dort, wo ihr mit eurem Wesen noch festhängt und hadert oder auch sonstige Gebrechen habt, immer dort wehe Ich euch mit der Musik an, damit sie euer Herzlein und auch die anderen Organe und hier vor allem aber euer Herz wieder weich und sanfter macht.

  12. Diese Musik klingt in der euch umgebenden Natur, wird von den Vögeln jubelnd vorgetragen, wird durch die Schönheiten der Landschaft hervorgerufen, durchdringt die Seele des Menschen und läßt ihn auch schon des Nachts, beim Anblicke des gestirnten Himmels sich klein und demütig vorkommen und macht ihn somit zur Aufnahme Meiner Schöpfungsweise fähig. Aber die Musik wird auch vom Menschen selbst hervorgebracht, der damit Meine Wunder nachahmend auch schon selbst zum Mitschöpfer wird.

  13. Dazu muß Ich Mir allerdings schon reifere Menschen suchen, die eigens ihr Talent aus ihren Welten mitgebracht haben und wie ein Bach, Beethoven, Händel, Mozart, Schubert, Wagner etc. gleich eben diese Meine Liebesansprache auch schon geistig auffangen, sie wie ein guter Fischer in ihr Liebesnetz ziehen um sie zum Besten der Menschheit nicht nur zu fangen, sondern sie auch von ihr verspeisen zu lassen, was eben mit der Aufnahme der Musik im Herzen geschieht, weil geistig betrachtet das Herz sodann wie ein Magen ist.

  14. So wirkt die Musik aber auch auf die Füße, die Beine die Lungen, wenn es sich um fröhliche Wanderlieder handelt und sie bestimmt solche Menschen dazu, daß sie sich leiblich bewegen und veranlaßt sie zum fröhlichen Arbeiten oder auch zum Wandern. Dann gibt es allerdings auch wieder höhergeistigere Lieder, die sogleich mehr auf den inneren Menschen und hier eben auf die inneren Organe und besonders auf das Herz ansprechen und die oben genannten Meister haben beispielsweise auch solche Lieder vertont.

  15. Es sind Harmonien und ganze Sinfonien als zusammengefaßte Harmonien und ganze Sinfoniekonzerte mit Kaskaden von Klängen und hochemotionalen Gefühlsaufwallungen, damit die einzelnen Organe unter dem Eindruck dieser Sinfonien wieder stimmig werden und also ins Lot kommen, und am Besten dazu geeignet ist allerdings immer die tiefstinnigste religiöse Musik aufgrund dieser innigsten Hingabe solcher Musiker an Mich. Die Musik hat also die Kraft, welche wie ein Stimmgerät das aus dem Lot geratene Menschlein wieder stimmig werden läßt, denn auch des Menschen Gedanken, seine Empfindungen und selbst dessen Organe sind sich ständig generierende und regenerierende musikalische Weisen, die bei guter Gesundheit wie eine kleine und wunderbare Sinfonie wirken.

  16. Freilich gibt es auch wieder das Gegenteil davon - und das sind dann auch schon Kakophonien, die mit einer völlig zerstörten Harmonie, also einer Disharmonie aufwarten und hier zeigt die aus Amerika stammende Jazz Musik auch schon deutlich diesen teuflischen Einfluß auf, denn solche Jazz Musik spricht allein das eh schon völlig verwirrte Gehirn solcher Menschen an und ebenso schlimm und oft noch sehr viel schlimmer ist eure heutige, völlig abartige Tanz- oder besser gesagt Höllenmusik. Dazu habe Ich genügend bei Jakob Lorber (Himmelsgaben) nur über die dazu im Vergleich harmlose Ballmusik ausgesagt und brauche es hier nicht zu wiederholen, doch sollte deutlich sein, daß die heutige Tanzmusik der Jugend mit ihren sogenannten Diskotheken, geradezu raketenartige Beschleunigungsanstalten sind, welche solche Menschlein eben durch diese Fahrstühle zur Hölle, denn genau das bezeichnet solche Diskotheken geistig, sogleich blitzeschnelle mit der tiefsten Hölle und ihren elendigen Gestalten vertraut macht!

  17. Meine Musik bzw. die liebevolle Musik spricht immer den gesamten Organismus an und hilft den einzelnen Organen dabei, wieder ins stimmige Verhältnis zurück zu kommen. Meine Musik ist eine liebevolle Haus- bzw. Stubenmusik in einer fröhlichen Gesangsrunde wo Mir gewissermaßen schon Psalme dargebracht werden, doch die Satansmusik zerreißt diese häuslich-familiäre Einheit und benutzt dort vor allem die sehr stark schallmäßig aufbereiteten Bässe, die wie ein Hackmesser dort die Musik zerreißen und solche Seelen benebeln, betäuben und sogleich für die Aufnahme des schlimmsten höllischen Gesindels tauglich machen.

  18. Meine Musik hingegen ist lieblich und großartig, aber eben auch gewaltig dort, wo sie einem Wasserfall gleich eine Verhärtung innerhalb eines Menschen auflösen soll, doch diese Teufelsmusik eurer Zeit zerreißt ja viel lieber schon diese feinen Gefäße und hier besonders die feinsten Nerven im Gehirn und zeitigt damit dumme und tumbe Menschen, die für nichts Höhergeistigeres mehr erreichbar sind. Versucht nur einmal mit solch einem Besucher solcher Diskotheken ein geistiges Gespräch zu führen und ihr werdet sehr schnell merken, daß dies unmöglich ist, denn die durch solche Besuche geöffnete höllische Gedankenwelt läßt das nicht zu.

  19. Es gibt bei Meiner Musik keine Tanzmusik und selbst wenn da mal jemand so ausgelassen herumtanzt, wie dies weiland der König David in seiner Freude getan hat, so ist das auch nur Ausdruck seiner großen Liebe zu Mir gewesen und ist da nicht etwa einem Walzer oder einem sonstigen völlig idiotischen Tanzschritt zuzuordnen und Mir sind alle solche Tänze eh nur ein Greuel und mehr noch solche Musik. Sie gleicht auch nur dieser typischen Musik der Juden, die dort ja schon vor Freude getaumelt und getanzt haben, nachdem sie Mich dort erfolgreich beseitigt hatten und so muß Ich Mir wahrlich nicht solche Klezmers noch sonstiges Heidengestammel und Getaumel anhören, denn dabei wird eine jede bessere Seele ja auch nur gekreuzigt.

  20. Doch was Ich gerne höre, sind die Freude und die Fröhlichkeit der Menschen, wie sie Mich da beispielsweise auch in der Natur preisen. Ein kleines Liedchen, also so eine kleine Weise wie: Wem Gott will recht Gunst erweisen - erfreut auch Mein Herz wie überhaupt Mein Herz sich an allen diesen wunderschönen Traditionen und aus dem harten Leben sich entwickelt habenden Traditionsgütern erfreut. Da wird nicht getanzt, sondern da wird fröhlich gesungen auf daß der Mensch sein inneres Wesen reinige, denn die Musik ist gleichzeitig auch ein Reinigungsbad der Seele.

  21. Als Luzifer also aufgrund eigener Schuld mehr und mehr fiel, da wurde es auch schon entsprechend unmusikalisch und ging auch schon so in etwa zu wie heutigentags auf eurer Erde. Ich habe euch gesagt, daß der verlorene Sohn hier im Kontext dieser Kundgaben schon mehr dem emanzipierten Weiblein eurer verwestlichten oder besser gesagt verweslichten Kulturen gleicht und somit ein typisch heutiges Weib darstellt, die nichts besseres im Sinne hat als ihren Manne zu usurpieren um die Kinder zu stehlen und somit ist der verlorene Sohn allerdings auch das von solchen Müttern gestohlene Kind und es sind dies die Mütter und Weiber auch wieder selbst und es ist dies der Vater, der nun dort einsam und verloren umhertaumelt und meist überhaupt nicht begreift, was ihm geschah und noch geschieht. Im verlorenen Sohn findet ihr alles wieder, was da bei euch auf Erden nicht mehr im Lot ist.

  22. Die Musik, wie sie von Mir kommend euch Menschen erreicht, durchläuft also eine Adaption nach unten, denn sie muß immer eurer Reife entsprechend angepaßt sein, weil sie sonst nicht im nötigen Resonanzverhältnis zu eurer Seele steht. Doch wenn, so wie dies heutzutage bei euch zumeist der Fall ist, nur noch eine herz- und allerdings auch hirn- und heimatlose reine Teufelsmusik den Äther durchzieht und die Menschen erreicht, so gibt es allerdings keine gesunden Resonanzen oder Harmonien, sondern die schon angesprochenen Kakophonien verschaffen sich Gehör und beleidigen den inneren Menschen und zerstören dessen Gemüt, was so natürlich auch beabsichtigt ist. Sie entzweien ihn mit seiner Seele, mit seiner Familie, mit seiner Heimat und deswegen auch mit Mir.

  23. Je mehr sich der Mensch von Mir abwendet, desto kakophonischer wird dessen Musik und desto schmutziger wird dessen Seele und desto ineffektiver arbeiten dessen innere Organe und desto mehr werden die Familien, werden die Gemeinden und wird letztlich solch eine Nation zerrissen, was ihr nun ja schon bestens erleben könnt in euren Ländern, die ja auch nur solch einer Diskothek entsprechen - und dann mögen solche Wahnsinnigen auch schon keine geistigen Gespräche, Lektüre und eben auch keine Himmelsmusik oder auch Volksmusik mehr und es tritt auf, was da bei euch seit ca. 100 Jahren aufgetreten ist: Der Heimat, des Vaters, der Familie, der Freundschaft wird nicht mehr geachtet und alles verkommt und Fremde überfluten das Land!

  24. Die reine vatermäßige Musik stammt von den großen Kirchenorgeln ab, denn der Vater spielte dort diese Orgel in der Anbetung zu Mir und somit muß, soll diese väterliche Anbindung zu Mir zerstört werden, dann auch schon diese Orgelmusik zerrissen und zerstört werden und seht, das haben diese weibischen Einflüsse in der Musik auch geschafft.

  25. Aus der Orgel wurde sogleich das dem Weib dienende Klavier und so gibt es kaum noch einen Chor - und selbst die reinen Männerchöre ordnen sich dort willig einem klavierklimpernden Weiblein unter, womit solche Chöre auch schon zu musikalischen Hampelmännern gemacht werden und wenn das noch nicht reicht, so muß dort ein reines Nachtinstrument her und das sind all diese Pianos, auf welchen der große Pianist Luzifer sogleich seine flinken Finger flitzen läßt um diese dummen Menschen zu benebeln und zu bezirzen damit sie in seine Spinnennetze taumeln.

  26. Aus der Orgel wurde also das Klavier, wurde das Piano, wurde das Keyboard, wie es bei euch so heißt. Das Keyboard ist ein Zwitter, denn es vereinigt noch die gewisse rudimentäre Eigenschaft der Orgel, doch andererseits ist es wieder das weibliche Klavier und dessen Tochter, das Piano. Also ist der väterliche. männliche Einfluß in der Musik nun auch schon völlig zusammengestaucht worden.

  27. Aus der Mundharmonika, dem anderen Instrument des Vaters entwickelte sich sodann das Akkordeon und hier geschah auch schon eine Spaltung. Der kräftige männliche Teil entwickelte sich zum diatonischen Knopfakkordeon, denn das Ein- und Ausatmen zeigt ja eh schon den kräftigen Mann, während die chromatischen Instrumente ja immer nur denselben Ton hechelnd hervorbringen und demzufolge schon so ziemlich schwächlich und hier also auch schon weiblich geworden sind.

  28. Die diatonischen Knopfakkordeons zeigen den starken väterlichen Charakter und wurden früher auch gerne von getreuen Ehegattinnen gespielt, die sich dort schon ziemlich gut in ihrer Seele mit ihrem Manne vereigenschaftet hatten, doch diese reinen chromatischen Akkordeons zeigen den weiblichen Anteil und die Spitze der Weiblichkeit in diesem musikalischen Bereich ist durch das Pianoakkordeon erreicht, denn hier trifft sich das Piano mit der schwachen Chromatik und um diesen schwachen musikalischen Zug auszugleichen muß sodann natürlich wieder mit einer großen Anzahl von Baßläufen geprunkt werden.

  29. Nicht umsonst wird die Musette dort in Frankreich als eh schon loses und schwaches Liedchen auf einem solchen Pianoakkordeon gespielt wo mit flinker Hand der Teufel auch sogleich sein geisttötendes und die Seele lähmendes Nervengift verabreicht. Hier ist also der Höhepunkt der weiblichen Emanzipation im gesamten Musikwesen erreicht, denn diese schwache Tastenmusik wird auch schon von bis zu 120 Bässen unterstützt um damit zu suggerieren, daß dieses Weiblein dort auch schon gut ein kräftiger Mann sein kann.

  30. Diese Instrumente fallen unter dem Gesichtspunkt des Geschlechts in die zwei Kategorien einmal der rechtsseitigen männlichen Diskantseite, also dort, woher die Melodie auch stammt und von wo also der Ton angegeben wird und sodann in die linksseitige weibliche Baßseite, also dorther, von woher die Begleitung stammt, die sich dem Lied unterordnen sollte.

  31. Nun ist es dem christlichen Menschen ohne weiteres ersichtlich, daß der Mann dort von seiner Frau begleitet wird und nicht umgekehrt. Was heißt das in Bezug auf diese Instrumente? Nun, die Diskantseite als führende Melodieseite sollte von einem bescheidenen Bass begleitet sein und keine Begleitung sollte dort über die Melodieseite als führende Seite zu stehen kommen. Doch wenn ihr euch so ein typisches Pianoakkordeon anschaut und es auch anhört, so erkennt ihr sogleich, wie die Baßseite auch schon die Diskantseite dominiert und das nicht nur aufgrund der Anzahl der zu spielenden Bässe, sondern auch aufgrund der Lautstärke und weil die Melodieseite auch immer ein wenig schwach herüberkommt.

  32. Nun betrachten wir das väterliche Instrument nach der Orgel, nämlich die Handorgel, und das ist also ein solches, wo die Baßseite wieder auf ein ihr zuträgliches Maß gekürzt wurde. Daß solch ein Instrument aus Deutschland als dem Vaterland überhaupt stammt, darf euch also nicht wundern. Es sind die diatonischen Instrumente gemeint, die einen kräftigeren Klang haben als die weiblichen chromatischen und hier bei diesen diatonischen Handharmonikas sind die Bässe gesondert angeordnet und sie werden meist in nur geringer Anzahl gebraucht ganz so, wie ein kluges und verständiges Weib ja auch mit wenig Mitteln Großes zu leisten imstande ist, vorausgesetzt sie folgt ihrem Manne treu und ergeben.

  33. Also verfügen diese diatonischen Handharmonikas über eine kräftige Melodieseite, denn der Vater soll sich ja nun auch schon gut durchsetzen können und deswegen ist die Baßseite mit wenig Baßläufen so angeordnet, daß die Bässe im Grunde genommen kein eigenständiges Leben haben und sie können also nicht, wie bei den Pianoakkordeons schon ganze Melodien spielen oder schon die Diskantseite ersetzen.

  34. Solch ein diatonisches Instrument, wo die Baßseite auch im richtigen und guten Verhältnis steht und eigentlich schon ganz den alten Orgeln gleichkommt, weshalb man diese Instrumente früher auch schon Handorgeln geheißen hat, sind die hier auf Erden entwickelten Instrumente der reinsten Nächstenliebe, darum sie früher in den Haushalten auch oft vertreten waren, doch heutzutage sind sie so gut wie ausgestorben. Vom Prinzip her sind die mundgeblasenen Instrumente jedem handgespielten Instrument überlegen, doch wenn so wie hier bei diesen diatonischen Instrumenten die männliche Seite noch männlich und die weibliche Seite noch richtig brav und bescheiden ist, so sind diese Instrumente, geistig betrachtet, höherstehend als es eine Flöte, Klarinette oder gar ein scheußliches Saxophon ist.

  35. Nun betrachtet dieses hier Gesagte unter dem Blickwinkel, daß da nun erdweit diese weiblichen Nervenmuster bestimmend sind die den Mann und Vater letztlich usurpieren und dann werdet ihr erkennen, warum es so gut wie keine richtigen Orgelspieler oder überhaupt kaum noch diatonische Handharmoniker mehr gibt und nein, weder die Steirische noch das Schweizer Örgeli kommen hier als Ersatz in Betracht, sondern bei beiden, und hier bei den Steirischen noch viel mehr, überwiegt ja auch schon die kräftige Baßseite, welche dort alles kurz und kleinhackt und es gibt ja wohl nichts schlimmeres in der Volksmusik heutiger Tage, von Meinem Standpunkt aus betrachtet, als solche Höllenschlote von Baßseiten wo das schon völlig überemanzipierte steirische Weib und teilweise auch das Schweizer Pendant, dort aus einer so noch feinen und schönen Weise sogleich einen höllischen Bocktanz zur Unterhaltung ebensolcher Gäste aufführt.

  36. Nein, all diese Gejazze und Gejudele von solchen Steirern, selbst den noch besseren Schweizer Örgelis, sowie überhaupt all dieses musikalische Gestammel auch der heutigen Tiroler Musik werdet ihr in Meinem Himmel vergeblich suchen, doch in der Hölle findet ihr das Zuhauf.

  37. Die diatonischen Steirer Modelle traten erst dann im großen Maßstab auf, als der Vater und dessen Musikalität eh schon in den 60er Jahren zu Grabe getragen worden sind und mit Musik hat solches Höllengestampfe nichts mehr gemein. Darum habe Ich auch nicht gewollt, daß Meine zwei armseligen Musikanten hier andere Instrumente nehmen als nur die von Mir gesegneten - und das sind eben allein diese kleinen und bescheidenen Handharmonikas, die da nun im großen Maßstab auf den Müll geworfen werden und die damit zugunsten der Steirer, dem Akkordeon oder dem Keyboard dem Baal geopfert werden.

  38. Ein Mann, der dort mit seinem Piano-Akkordeon oder einem Steirer herumhampelt, der ist Mir ein Greuel. Die Steirer mit ihrem hurenhaften Geziere und ihren Höllenschloten gehören schon ganz verboten und das Piano Akkordeon wenn, dann überhaupt nur in Frauenhände, doch mit den extravertierten Bässen, welche sogleich den Hexentanz zelebrieren, muß Mir niemand kommen.

  39. Die russischen Instrumente nehmen dort eine Sonderstellung ein, denn sie sind beileibe nicht so kräftig wie die deutschen Handharmonikas, doch sie sind auch nicht so schwach wie diese Pianoakkordeons dort und ihre Baßzahl bei den typischen russischen Garmoschkas ist glücklicherweise auch begrenzt. Auch das chromatische Knopfakkordeon ist nicht so verwässert und exaltiert überzeichnet, wie das Pianoakkordeon.

  40. Soweit erst einmal dazu auf daß ihr erkennen könnt, welch ein Stündlein dort in der Musik geschlagen hat und nein, von einer Gitarre und anderen Saiteninstrumenten, die ja eh nur Abarten der alten jüdischen Instrumente sind, die Mir seinerzeit auch schon nicht behagten, brauchen wir nicht zu sprechen und auch die Stradivari Meines Lorbers habe Ich seiner Begabung und für heutige Verhältnisse seines Genies wegen gesegnet, doch bei eurer heutigen Katzenjammermusik komme Mir auch niemand mit einer Geige oder anderes Gejaule an. Wollt ihr Mich dort etwa taub machen?

  41. Also eine schöne kleine liebliche Weise und am besten auch noch einfach und schlicht gesungen, das ist Mir recht und so könnt ihr zwei mit eurer bescheidenen Musik auch schon fortfahren, denn nun seid ihr darüber aufgeklärt, warum eure Instrumente dort dem Baal geopfert werden, denn sie sind die von Mir gesegneten, höchst bescheidenen Instrumente des Vaters, die eure von den Weibern und ihren Hanseln verdorbene Gesellschaft nicht mehr will.

  42. Eure Weiber wollen die Versorgung, die pure Versorgung und damit erleichtern sie es der Industrie, als dem Tier schlechthin, auch schon alles Gute und dem Menschen dienende und hier eben auch die gute Musik wegzuputzen, doch nun beginnt deswegen aber auch schon die Zeit, wo solche Weiberfurien selbst weggeputzt werden.

  43. Amen. Gedenkt Meiner Worte und laßt euch da nicht von Keyboards, Pianos, Klavieren etc. berauschen, denn das alles taugt nur zum Einsaugen der höllischen Infusorien und dient dazu, irgendwann einen Nervenätherkollaps zu erleiden. Amen.