Die Gestaltung eurer Parallelwelten - Der Fall nach dem Fall

Montag, 6. Mai 2012    8 Uhr   M

Die Gestaltung eurer Parallelwelten – Der Fall nach dem Fall

  1. Nun können wir die Thematik etwas tiefer anfassen, nachdem die leichten Vorbedingungen geklärt sind. Wenn ihr also erstens davon ausgehen könnt, daß Ich immer bei euch bin, außer Ich wende Mein Angesicht von euch, weil ihr nicht wollt, daß Ich euch betrachte - und dennoch entgeht Meinem göttlichen Wesen nichts - und wenn ihr zweitens begreift, daß Ich in Meiner Liebe zu euch niemals einen Fehler mache, dann könnt ihr drittens zum rechten Schluß gelangen, daß alles, was da bei euch ist und geworden ist, nicht einem Versäumnis Meinerseits angelastet werden kann, sondern ihr selbst seid diejenigen Gestalter eures Lebens und von Mir gibt es dafür sozusagen das Rohmaterial dafür.

  2. Durch die zwei Fälle eures Bewußtseins müßt ihr mühsam den Weg zurück zu Mir über eure Eltern und später über euren Ehegefährten gehen, bis ihr einmal in das brüderliche Verhältnis des Geistes zueinander gelanget, das wir hier als die geschwisterliche reinste Nächstenliebe bezeichnen - und dann seid ihr bei Mir. Dieser Weg kann im wahren christlichen Umfeld sogleich sehr schnell durchlaufen sein, wenn sich diese Familien in ihrer Nächstenliebe bewähren, denn dann werden in einer Kurzform die restlichen Trotzwerte über die kindlichen Stadien des Nomaden und Heiden ausgetrieben, jedoch immer unter der Anleitung und Obacht der christlich gesinnten Eltern, die sich letztlich an Mich halten und ihrerseits selbst über das Alttestamentarische hinaus in das geschwisterliche Stadium gelangen, indem sie in der Liebe und Weisheit gegenüber ihrem Kind bzw, ihren Kindern durchhalten. Die Eltern durchlaufen dieselben Entwicklungszyklen noch einmal dann, wenn sich deren Kind ebenfalls dort befindet, doch diesmal sind sie in der Position der Eltern und früher waren sie eben selbst diese trotzigen Kinder gewesen. Nun findet also der Ausgleich gegenüber dem vonstatten, was sie sich früher in ihrem Trotz zugezogen hatten. Ein Teil ihrer nervlichen Erregungsmuster, die aus dem in ihrer Kindheit nicht vollständig abgeleisteten Trotz resultieren, der über das Blut bis in ihre Nerven aufgestiegen ist und in deren Gehirnen entsprechende Wahrnehmungsmuster geprägt hat, wird über die schon angesprochene Induktionsfähigkeit dem Samen des Mannes eingeprägt, und dieser Teil findet in der zu befruchtenden Eizelle auch schon sein gewisses Äquivalent, so daß sich die späteren Eltern gewissermaßen selbst in den nervlichen Reaktionen ihrer Kinder wiederfinden können. Alles das, was sie durch eine ungenügende Erziehung aufgrund der Eigenliebe zwischen Mutter und Kind nicht gereinigt haben und was ihr leiblicher Vater dann auch nicht aus ihnen treiben wollte oder konnte, ist in der Eizelle und dem Samenfädchen als entsprechender Trotzanteil enthalten. Daß dieser Trotzanteil, durch die gewissen Lebenserfahrungen bedingt, dann seinerseits auch wieder dazu neigt, sich in diese nervlichen Muster zu integrieren, daß sich diese bestimmten nervlichen Muster darum den so bezeichneten Weltmustern oder auch Weltkriegsmustern unterwerfen, die von außen über die Gesellschaft auf jeden einzelnen einwirken, der über zu wenig Gegenkraft verfügt, ist verständlich, denn der gewisse Zwang, den eine Familie schon auf den einzelnen ausübt, wird durch die Gesamtheit aller Familien, also der Gesellschaft, dann umso stärker sein.

  3. Je nachdem wie christlich solch eine Gesellschaft orientiert ist, wird jede einzelne Familie dort einem mehr oder weniger großen Zwang ausgesetzt sein. Ein Beispiel: Jemand, der in einer heidnischen Gesellschaft aufgewachsen ist, wird sehr viel äußeren gesellschaftsbedingten Zwang empfinden, der mit seinen nervlich geprägten Vorstellungen kollidiert, wenn er sich in einem christlichen Umfeld wiederfindet, und umgekehrt wird ein Christ erhebliche Probleme darin sehen, sich in einem Heidenland wiederzufinden. Genau das ist auch euer Problem, denn so wie ihr euch nun doch wieder zu Mir hin gewendet habt, indem ihr vieles von früher doch wieder korrigiert habt, befindet ihr euch eigentlich in einem heidnischen Umfeld und müßt nun schauen wie ihr mit diesen von außen auf euch einwirkenden nervlich gebildeten Mustern klarkommt, die vor allem nun den Vater für böse erklären und sich darum so auswirken, daß selbst euer Vaterland verächtlich gemacht wird, daß euer Glaube verächtlich gemacht wird und daß eure Lebensprinzipien verneint werden. Ihr befindet euch, obwohl ihr doch in einem christlichen Land lebt, dennoch in einer gegenläufigen Gesellschaftsform, denn es wird schon sehr deutlich versucht, dieses christliche Bewußtsein auszumerzen.

  4. Werden nun in solch einer Gesellschaftsordnung, die sich wider Meine Ordnung gebildet hat, dann Kinder hineingeboren und wachsen diese gesellschaftskonform auf, dann verbleibt freilich der gesamte sich in diesen gesellschaftlichen Mustern verbergende Trotz innerhalb der Kinder, und hier nun können diese kindlichen mehr von der Gesellschaft geprägten Vorstellungen mit jenen kollidieren, welche z.B die Eltern in ihnen angelegt haben. Deshalb wachsen in der heutigen so bezeichneten westlichen Gesellschaft eben die Kinder unter Verhältnissen auf, wo der Vater kaum noch etwas zu sagen hat, weil sich Mutter und Kind gegenseitig so ineinander verkrallen, wie ihr dies zwischen England und Amerika deutlich sehen könnt. Russland als der böse Bube steht dann auch schon abseits, und dann ist es unerheblich, was solch ein für böse angesehenes Kind tut, es muß sich der Allianz von Angloamerika, also von England und Amerika, unterwerfen, es sei denn, es begehrt dagegen auf und macht Vaterrechte für sich geltend.

  5. Wie ihr schon wißt, verhalten sich die Nationen also ebenfalls so wie sich die einzelnen Familienmitglieder verhalten und die für eure Welt nun wichtigsten gesellschaftlichen Muster, die reine Nervenmuster sind, werden deshalb von Angloamerika geprägt. Nun könnte aus dieser mütterlich-kindlichen Umklammerung, wie ihr sie bei euren alleinerziehenden Müttern sehen könnt und was genauso auf der Ebene der Völker im Hinblick mit England und Amerika zu sehen ist, sicherlich eine Gegenkraft erstehen, einfach auch deshalb, weil Mutter und Kind, so dieses Verhältnis über die Gebühr hinaus besteht, dann die Gemeinschaft zulasten ihrer Versorgung aussaugen, auf genau die gleiche Weise aussaugen wie ihr dies innerhalb eurer Familien erleben konntet und es zum Teil noch erlebt. Mutter und Kind fallen in die Versorgungsstruktur zurück, sie bewegen sich gewissermaßen wie auf den Gleisen einer materiellen Bahn, die den Ausschluß und den bewußt herbeigeführten Abgang des Vaters mit einer überhöhten materiellen Versorgung absichern wollen. Allerdings muß der solcherart abqualifizierte Vater, der auf der Völkerebene Deutschland ist, dann trotzdem dafür Sorge tragen, daß die Versorgung von Mutter und Kind gewährleistet bleibt. Der an sich entrechtete Vater muß noch immer für die Versorgung von Mutter und Kind herhalten. Wenn er also keine geistigen Essenzen und Ressourcen - und hier eben den christlichen Glauben nicht den Kindern verabreichen darf, weil die Mutter dies nicht will, dann soll er wenigstens die materielle Versorgung garantieren. Und seht, hier habt ihr eben das gesellschaftlich gebildete nun weltweit gültige Nervenmuster, was auf jede einzelne Familie einwirkt und welches auch dafür verantwortlich ist, daß die Menschen nun auch schon an ihrem Geschlecht irre gehen und sich dort sogar umwandeln (operieren) lassen.

  6. In solch ein übergeordnet wirkendes, rein nervliches Muster werden die heutigen Kinder hineingeboren. Es gibt in den heidnischen Ländern und ebenso auch in den islamisch geprägten Staaten auch andere Muster, doch die Vorherrschaft von Mutter und Kind ist noch vorhanden. Würde jetzt ein Kind innerhalb einer Mutter-Tochter dominanten Familienordnung, welche über das Nomadenstadium hinaus bis in das heidnische und zum Teil auch christliche Bewußtsein hineinragt, nun endlich den festen Willen fassen, diese es schwach und träge werden lassende Versorgerschiene zu verlassen, dann müßte es mit der Vorherrschaft der Mutter brechen.

  7. Das ist nicht so einfach, denn zwischen Mutter und Kind werden in diesem Stadium, wo beinahe schon das christliche Bewußtsein berührt wird, ja auch schon rein luziferische Traumwelten oder sagen wir sogar ganze Parallelwelten rein aus der Phantasie gezeugt. Anstatt daß mit Hilfe und unter der Verantwortung des Vaters sich eine Familie bis in das reale Christentum fortentwickelt, um hier seinen Lebensmittelpunkt in Mir zu finden, wird unter der "Versorgerschiene" zwischen Mutter und Kind eben nur eine Illusionswelt geschaffen. Mutter und Kind gehen dabei eine rein luziferische Beziehung ein, weil sich die Mutter aus der Liebe des Kindes ernährt und das Kind tut es ebenso. Aber diese Liebe ist im eigentlichen keine reale Liebe, denn der Vater als realer Teil fehlt, sondern diese Liebe ist nur jene nervliche-illusionierte Liebe des durch die nervliche Erregung übertragenen Trotzes, der in Mutter und Kind noch immer gegenwärtig ist und wirkt. Normalerweise wird der Trotz zwischen Mutter und Kind innerhalb des Nomadenstadiums abgeleistet, und das ist die Zeitspanne in den christlichen Ländern, die bis in das kindliche Alter von ca. 10 Jahren reicht. Danach muß und sollte das Kind, wie ihr ja sehen konntet, in die Hände des Vaters übergeben werden, um dann später wieder in die gemeinsame Obhut von Vater und Mutter zu gelangen.

  8. Das vermeidet solch eine Mutter allerdings und spricht den Vater dafür lieber dessen Liebe gegenüber seinem Kind ab und stellt ihn schon so leicht in die böse Ecke. Und genau hier beginnt sodann das luziferische Stadium zwischen Mutter und Kind, denn beide schaffen sich nun aus ihrer nervlichen Erregung eine Traumwelt. Beider Trotz verbindet sich lieber gegenseitig, als daß sie sich die folgenden Demütigungen gefallen lassen würden. Weil das „Ich“ der Mutter über das Nomadenstadium hinaus noch immer mit dem „Ich“ ihres Kindes zusammenhängt, deshalb nimmt es die Sanktionen des gestrengen Vaters nicht mehr hin, denn sie fühlt dort mit ihrem Kind gleich.

  9. Die Mutter läßt sich in ihrem Trotz nicht gefallen, daß nun ihr Mann dort sein Kind maßregeln muß und sie kann es deshalb nicht, weil sie selbst in ihrer Kindheit dort mit ihrer eigenen Mutter solches erlebt hat. Gut, darüber haben wir nun genügend gesprochen und ihr wißt also, daß die Mutter nun die gegenteilige Position erlebt und sie diesmal die Mutter ist und ihr eigenes Kind sie selbst in der damaligen Zeit vorbildet. Behält die Mutter ihr Kind nun zu lange in diesem Stadium und führt sie das fort, bis das Kind schon erwachsen geworden ist, dann hat sie mit diesem Kind auch schon eine erhebliche Menge an Trotz gegenüber dem Vater und letztlich gegenüber Mir gebildet und in dem Kinde eine große Träumerei und schon ganze Parallelwelten angelegt.

  10. Dem Trotz ist also eigen, daß er Parallelwelten bildet. Der Trotz greift, weil er ja die Gegenposition zur uneigennützigen Nächstenliebe darstellt, deshalb nicht zu dieser Geistliebe, die von Mir selbst kommt, sondern der Trotz greift nach der minderwertigen und Meiner Liebe entgegengesetzten nervlichen Erregerliebe: dem aus dieser Erregung gebildeten Nervenäther. Der Nervenäther entsteht als Resultat einer nervlichen Erregung, doch ist er auch grundsätzlich innerhalb einer jedweden Substanz wie z.B. den Nahrungsmitteln vorhanden.

  11. Wenn sich nun ein Kind in dieser mütterlichen Versorgerschiene befindet, ohne daß der Vater dort in seiner Kompetenz eingreifen kann oder darf, dann kann solch ein Kind sicherlich auch nach den Nahrungsmitteln gieren, um sich aus ihnen die nötige Nervennahrung zu saugen, den Nervenäther, und mit diesem Nervenäther erzeugt das Kind seine Traumwelten. Letztlich ist das Prinzip immer dasselbe, ob sich der unreife Mensch den Drogen zuwendet, dem Alkohol und Tabak und sonstigem oder auch wenn er in die Buch- und Romanwelten oder diese Film- und Fernsehwelten abgleitet, und selbst wenn er sich der übermäßigen Nahrung bedient und dadurch freßsüchtig ist, immer und einzig handelt es sich darum, daß er sich den nötigen "Stoff" besorgt, den er in dem Nervenäther vorfindet, und diesen Nervenäther gebraucht er, um seine Parallelwelten zu erzeugen, und die Fähigkeit zur Erzeugung seiner Traumwelten bekommt er durch seinen Trotz, und diesen Trotz bekommt oder behält er, wenn er zu lange bei seiner Mutter verbleibt und dann mit seinem Ichgefühl in ihr festhängt.

  12. Die Mutter bildet dann eine Versorgungseinheit nicht nur mit materiellen Gütern, sondern mit Nervenäther, mit nervlicher Nahrung also. Bei euch ist diese Problematik, der sich dieser nervlichen Nahrung bedienenden Kinder, sehr ausgeprägt, denn mit Hilfe dieses Nervenäthers bleiben sie zu lange in ihren Nebenwelten hängen, und diese Nebenwelten sind jene Positionen, die sie mit ihrem Ich beleben. Das sind vom eigentlichen Haupttrieb, also von der eigentlichen Ich-Identität, beinahe abgetrennte Bereiche, wo das Neben-Ich, welches nur vom Nervenäther lebt, dann vorzüglich träumen kann. Daraus resultieren letztlich auch alle Spaltpersönlichkeiten.

  13. Nun könnt ihr auch ermessen wie und warum solche nervlichen Erregungsmuster auf die Kinder übertragen werden und welche enormen Konsequenzen das zeitigt. Sind die Kinder zu sehr in solchen Traumwelten gefangen - und der materielle Wohlstand und nun auch noch diese aus den Elektronengehirnen resultierenden elektrischen Nebeln elektrisieren das kindliche Bewußtsein derart - und die Erwachsenen beinahe ebenso, daß sie so viel Nervenäther bekommen wie es bisher noch nie der Fall hier auf dieser Erde gewesen ist, - dann verlieren sie sich in ihren luziferischen Traumwelten und finden den Ausgang nicht.

  14. Das bedeutet auf der anderen Seite, daß nun in einem ganz großen Maßstab die natürlichen Ressourcen nicht nur der Erde geplündert werden, sondern die Mutter selbst wird an Leib und Seele immer schwächer, je wohlgenährter ihr Kind ist. Das ist an der unterernährten englischen Mutter gut zu betrachten, die ihr amerikanisches Kind schon gut gemästet hat. Und beinahe alle Mütter leiden an diesem Symptom, daß sie ihre Kinder über das Stadium hinaus mit einer nervlichen Nahrung versorgen und aus ihnen nur Träumer und Nebenweltler ziehen. Es ist dann kaum möglich für solche Kinder, die sich beinahe in ihren Nebenwelten verlieren, daß sie noch in diese Realität zurückzuholen sind.

  15. Ihr versteht, daß Ich in Meiner Liebe dann, für solche Kinder jedenfalls, sehr schlimme Zustände über sie kommen lassen muß, wollen sie nicht vollends an ihrer Seele dahinsiechen. Die von ihren Müttern völlig falsch behandelten Kinder, die allerdings aufgrund ihres eigenen Trotzes nicht gerade unschuldig sind und die sich lieber in ihre Traum- und Parallelwelten flüchten, als daß sie ihren gestrengen Vater annähmen (einen schwachen und dummen Narr von Vater dafür umso lieber), schaffen eben nichts oder nicht viel für ihre eigentliche Realität, und deshalb stärken sie ihr Ichbewußtsein auch nicht, weil sie dem Kreuze fliehen und dafür in ihre Nebenwelten flüchten.

  16. Wenn sodann die Gefahr besteht, daß sie mit ihrem Neben-Ich in eine ihrer Nebenwelten abgleiten und dort sogar gleich einem Drogenkonsumenten hängenbleiben, sich also schon mehr komatös-träumerisch vom eigentlichen Lebensmittelpunkt hinweglügen, nun, dann ist es oftmals besser und ihrem Seelenheil auch förderlicher, daß Ich sie auch tatsächlich so lange in ihrem komatösen Zustand belasse und sie zeitlich aus dem realen Lebensumfeld herausnehme, bis sie innerhalb ihrer Traumwelten selbst den Ausgang finden. Weil jedoch, wie ihr hoffentlich verstanden habt, ihr als Eltern selbst diesen Zustand eures Kindes dort in Parallelwelten abzugleiten gefördert habt, so sollten gerade solche Eltern - und hier schaue Ich nun ganz deutlich auf Meine nun so leidgeprüften Kinder, die sich darin wiedererkennen - nun alles ihrem Kinde Dienliche tun, um es wirklich aus seiner komatösen Traumwelt zu befreien.

  17. Denn solch ein Kind hängt in seiner Nebenwelt wie in einem tiefen Abgrund fest und kann den Ausgang, nämlich Meine Liebe, so nicht finden und benötigt ja nicht nur das Gebet und die Fürsprache seiner Eltern und nächsten Anverwandten, sondern es benötigt vor allem auch den lieb-gestrengen Blick und die Kraft seiner vorher zu schwach gewesenen Eltern, damit es diesmal, so es aus dem Traumzustand erwacht, nicht wieder in eine zu weiche und materielle aus diesem nervlichen Äther gebildeten Hülle erneut versinkt. Ihr Eltern müßt schon darum wissen, was ihr diesmal nicht wieder tun dürft, wollt ihr auch des seelischen Wohls eurer Kinder sicher sein.

  18. Nicht den Körper mästen und keine gute allein materielle Versorgung, nein, es ist allein die geistige gefragt. Aus dieser allein materiellen Versorgtheit wie sie dieses Nervenmuster gebiert, welches nach dem letzten Weltkrieg hier gebildet wurde, ergeben sich auch alle heutigen Verfallserscheinungen, und damit nun die Menschheit nicht in einer allgemeinen nervlich erzeugten Parallelwelt ihren Ichbezug verliert und generell ins Koma fällt, muß Ich auch dafür sorgen, daß auch ein sogenannter böser Bube diese dem Nervenäther zu sehr frönenden Kinder nicht nur wieder aufschreckt, denn dazu ist es zu spät, sondern er wird und muß sie schon gewaltsam aus ihrer Lethargie und guten Versorgung treiben.

  19. Dazu benötigt solch ein Kind, was sich nun unbedingt von seiner Mutter losreißen möchte, um nun nicht ins allgemeine Koma zu versinken, denn auch schon eine gewisse väterliche Gegenkraft, und es muß also von seiten seines Vaters nun etwas Geistiges annehmen. Nicht das, was den Vater selbst in seine Unmündigkeit getrieben und ihn unter der Herrschaft seiner Frau hat kommen lassen, benötigt nun sein Kind, sondern genau jenes, was den Vater seinerzeit ausgezeichnet hat, nämlich einen konsequenten Blick, die gewisse preußische Disziplin und Strenge und alle daraus erfolgenden Tugenden und vor allem sicherlich die Hinwendung zu Mir.

  20. Und wenn ihr genau aufmerkt, dann werdet ihr in dem neuen Russland da auch gewisse Züge erkennen können. Es hat sich vor Jahren Deutschland angenähert, es hat einen Deutschland sehr gut kennenden, es achtenden und wohlmeinenden Staatslenker und es will vor allem die mächtige Allianz seiner Mutter und Schwester brechen. Inwieweit es diesmal gelingt, woran schon seinerzeit Hitler gescheitert ist, das lassen wir erst einmal außer betracht. Ihr sollt nur verstehen, warum die allgemeinen Verhältnisse eben so sind und was ihr konkret bei euch selbst tun könnt, um den Bruderkriegen auszuweichen.

  21. Der Vater ist zu schwach und also will der Sohn mit ihm da etliches tun, doch wenn der Sohn erlebt, daß sein schwacher Vater da selbst nur wieder innerhalb der ehelichen Doktrin einknickt und den gut meinenden Sohn auch nur verurteilt, dann wird der Sohn den Vater erst recht verachten. Und seht, hier habt ihr wieder einen Bezug zur Gegenwart und ihr könnt in dem Verhältnis Deutschland - Rußland nun auch wieder ein neues rein nervlich gebildetes Muster erkennen, welches dem Dritten Weltkrieg vorhergeht.

  22. Für euch selbst müßt ihr solches verhindern, damit ihr euch nicht wieder in der Rolle des schwachen und tölpelhaften Vaters vorfindet, der vor dem Gezänk seiner Ehefrau nur die Ruhe haben will und ihr lieber eine gute Versorgung gibt, als daß er ihr endlich auch einmal eine reine weil geistige durchs Kreuz geadelte Liebe gibt. Darum ist der Vater auch allezeit mitschuldig an dem Zustand seiner Ehefrau, denn er hat es versäumt, sie konsequent und ohne nervliche Nahrung auf Mich hinzuweisen, doch diesmal hat auch er wieder eine neue Chance. Wenn auch Russland diese Hinwendung zu Mir nicht vermag, doch ihr könnt dies, und deshalb werdet ihr für euch den beginnenden Familienkrieg vermeiden, es sei denn, ihr verfallt nun doch wieder in eure alten Fehler. Aber dann habt ihr es euch selbst zuzuschreiben, wenn ihr diesmal wieder versagt.

  23. Der Fall nach dem Fall ist ein schwerwiegender und äußerst schmerzvoller, und ihr solltet ihn wirklich nicht wollen oder erleben, denn dafür stehe Ich doch an eurer Seite.

  24. All jene, die sich noch an der Nervennahrung ergötzen und die diese Versorgerschiene auch im Nervlichen gebildet und angestrebt haben, die damit vor allem auch durch das Leid der anderen leben, damit sie auch wieder Gott spielen können, werden die Abödung von diesem Nervenäther erleben. Die Materie in Form des äußeren Wohlstandes wird weniger und muß es dieser Abödung wegen auch, und es ist unerheblich, ob da nun die Banken durch ihre Zinspolitik und ihrer gewaltigen Gier dort den Wohlstand vergeudet haben oder ob es eure unfähigen Politiker und Wirtschaftsführer sind, denn insgesamt müssen sie doch alle Meiner Vorsehung weichen und müssen als die schlechten und unfähigen Sachwalter die sie sind, doch Meinen Plänen der Bewußtwerdung eures Geistes dienen, und es ist im göttlichen Maßstab gedacht wichtiger, eure ganze komatöse und sich in Parallelwelten flüchtende Gesellschaft dort mit einem eisernen Besen zu kehren oder mit der Zuchtrute zu züchtigen, als daß dort das Seelenheil der Menschheit noch größeren Schaden nähme.

  25. Also muß nun das Kreuz in einem weitaus größeren Maßstab her und das gerade auch dieser nervlich nun gerade kollabierenden Muster wegen. Werden in solch einer, das damalige Hanoch beinahe schon kindlich erscheinenden Gesellschaft auch noch mehr Seelen eingezeugt und ins Verderben gerissen, dann könnte der weitere Fortbestand dieser Erde durchaus gefährdet sein und deswegen muß und wird die göttliche Vorsehung wieder tatsächlich, also real, wirken und wird den Plänen und Machinationen der völlig verführten Nationen da noch etliches zu verdauen geben, was ihnen so nicht schmecken wird. Doch Meinen wenigen Getreuen wird kein Haar gekrümmt.

  26. Hauptsache, ihr bemüht euch um die Korrektur eures Trotzes und diesen aus dem Trotz gezeugten Scheinwelten, und damit ihr und die Euren dort auch durchhaltet, muß freilich, ihr ahnt es schon, wieder das göttliche Allheil- und Erbarmungsmittel obwalten, welches einzig aus Meiner Liebe kommt: eben euer Kreuzlein. Bedenkt es wohl und habt genau acht auf das, was Ich euch nun anempfehle.

Amen. Euer Vater Jesus durch den Geist eines Unmündigen. Amen

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