Die Gefahr für die Seele ...

Mittwoch, 25. August 2010   22:00 Uhr M

Die Gefahr für die Seele, wenn sie sich nicht konsequent an Mich hält

    bezüglich der damaligen Arbeit mit der Magd und der Frage, ob es dort wieder zu einer Zusammenarbeit kommt.

  1. Nein, es kann da zwischen euch keine Zusammenarbeit geben, die Wege haben sich vor zwei Jahren deutlich getrennt, und diese Trennung vom Tisch, d.h. von Meiner Lehre, ist auch für alle deutlich gemacht worden und kann von ihnen nachvollzogen werden, so sie sich auch tatsächlich um die Ausreife ihrer Seele bemühen. Doch wer den luziferischen Anteil in sich nicht beachtet und dort nicht konsequent die Hand an sich legt, um von dieser Seelenkrankheit befreit zu werden, der wird weder eure Trennung verstehen, noch wird er sich selbst im Kern verstehen, sondern er wird hin- und hergerissen zwischen den gefallenen Zuständen seines Bewußtseins, und genau diese Zerrissenheit seiner Seele wird nach außen sichtbar sein.

  2. Die damalige Zeit mit dieser Schwester ist vorbei, und für dich und die deinen hat eine andere Stufe in der Entwicklung zur geistigen Wiedergeburt begonnen, und ob ihr sie auf Erden noch erreichen werdet, das lassen wir einmal dahingestellt, denn es soll euch nicht kümmern, sondern das obliegt Meiner Verantwortung. Bis jetzt allerdings kann Ich unter euch nur in Ansätzen etwas erkennen, und von einer Geistigen Wiedergeburt schaut da noch lange nichts heraus, und wie sollte es auch, habt ihr doch den Luzifer in euch erst nur so leicht erkannt, und darum fehlt euch noch diese innere Festigkeit und Meine Liebeskraft, mit welcher ihr auch diese Anteile eurer Seele zu Mir kehrt.

  3. Ihr wißt es doch wie alles auf dem Weg zu Mir sich eine feinere Abstufung und Gradierung gefallen lassen muß und wie das Grobgeistige die Unterlage der feineren, seelischen Substanz bleiben wird, warum Ich auch sagte, daß die Erde Mein Fußschemel sei. Dieser Ausdruck besagt nichts anderes, als daß die noch ungeläuterte, grobmaterielle Substanz eurer Seele als die eigentliche Erde die Unterlage Meines Geistes ist, auf welche Meine Liebe aufbaut, um eine neue Erde als nunmehrigen Himmel zu errichten. In eurer Seele, d.h auf diesem Schemel, werde Ich ein neues Reich errichten, und das gelingt doch nur, wenn ihr Mich innerhalb eurer gefallenen Zustände eures Bewußtseins in der wahren Demut und Geduld annehmt und euch nicht wieder vorzeitig in den luziferischen und in den satanischen Bereich aufspalten und trennen lasset und anstatt Mich in beiden Bereichen zu erreichen, um geheilt zu werden, dann nur wieder den einen gegen den anderen Bereich in euch selbst ausspielt, in euren Ehen und Partnerschaften streitet und ebenso auch in dieser Welt ersichtlich streitet. Solange ihr in euch keine Einheit seid, solange seid ihr auch mit eurem Ehepartner uneins, und solange seid ihr noch immer für Luzifer oder für Satan erreichbar, solange seid ihr, mit anderen Worten, noch für Geld, Lob, Ruhm, Ehre und ebenso noch für das genußsüchtige, körperliche Bewußtsein empfänglich.

  4. Warum habe Ich euch denn in Mann und Frau aufspalten müssen, wo Ich doch die Einheit eures göttlichen Wesens beabsichtigt habe? Weil durch Adam und Eva und in Folge also auch für euch als die Abkömmlinge von diesen, die da auch nicht klüger zu Werke gegangen sind, diese Aufspaltung oder sagen wir, diese weitere Abspaltung von Mir erfolgt ist, weil sich die Menschen damit begnügten und später sogar darin vergnügten, sich in ihrem Fleische gütlich zu tun, anstelle sich Meinem Geist in ihrer Seele zuzuneigen. Dieses war und ist der eigentliche Ehebruch zu Mir, eurem göttlichen Geist, mit dem sich doch eure Seele vermählen sollte. Durch diesen Ehebruch ist in eurer Seele, wie schon oftmals ausgeführt, der Durchbruch zum verweslichen Fleisch erfolgt, und eure Seele verlor die geistige Freiheit und diese ihr innewohnende geistige Konsistenz als Kraft, sich gegen ihre seelischen Interessen zu stemmen, jenen Interessen, die aus dem luziferischen Fall resultieren. Und nicht nur, daß eure Seele also die Kraft verlor, sich gegen das in ihr liegende luziferische Bewußtsein zu stemmen, nein, eure Seele verlor diese Kraft, weil euer Fleisch diese Kraft gewann, und so wurde das Fleisch für die Seele anziehender. Zu einem bestimmten Anteil muß das auch sein, damit sich die Seele in diesem Fleisch auch einzeugen läßt, aber sie darf sich nicht durch dieses Fleisch gefangen nehmen lassen, und seht, genau das ist seinerzeit geschehen als sich Adam in seiner Schwäche von seinem Weib gefangen nehmen ließ.

  5. Nun sagt jemand, der gut aufgepaßt hat, daß hier ein Widerspruch sei, denn das Fleisch, respektive die Trennung der Geschlechter sei ja schon in Adam und Eva ersichtlich und nach deren fleischlich sinnlicher Vereinigung bräuchte dann ja diese schon vorher erfolgte Trennung nicht mehr geschehen, aber hier ist auf die Abfolge zu achten und darauf, wie weit ihr in der Lage seid, Geistiges in eurer Seele aufzunehmen. Es ist freilich wahr, daß Adam zuerst als reine, noch sehr luziferische Seele hier auf diese Erde gesetzt wurde, ungeachtet der anderen Geschöpfe, die noch immer satanisch-sexuell ausgerichtet waren. Darunter gab es allerdings auch verschiedene Völker, gab es also auch Menschen wie die von Mir erwähnten Voradamiten. Aber diese waren eben alle mit dem Makel der satanisch-sexuellen Zeugung behaftet, und in Adam selbst sollte diesmal eine reinste Seele in ihrer höchstmöglichen Zeugungskraft nur mit Mir geistig zeugen, wie dies die Engel ohnehin tun, allein Adam wurde schwach, gab seinem luziferischen Standpunkt nach, und so mußte Ich ihm eine Gefährtin aus seiner Seele verschaffen, und dadurch kam die besagte Abspaltung des Bewußtseins zustande. Seiner Schwäche wegen, daß er sich innerlich nicht fest genug an Mich hielt, so wie ihr dies ja auch an euch erlebt, mußte Ich ihm also eine äußere Gefährtin geben, die Ich allerdings aus seiner Seele nahm, indem Ich die Weisheit aus ihm nahm und nach außen stellte, damit er in der wahren göttlichen Liebe mit dieser seiner nach außen gestellten Weisheit sich wieder verband, um die innere und damit aber auch die äußere Einheit seines Wesens wieder herzustellen. Er sollte also, gleich euch, sich in der höchsten Liebe dieser seiner Weisheit zuneigen und sich nicht an ihrem Lichte und der daraus folgenden Schönheit des Leibes berauschen, sondern er sollte in der inneren Verbindung zu Mir diese äußere Form überwinden, und diese äußere Form war für ihn sogleich die ganze Welt, weil die Frau die Welt des Mannes bedeutet, und umgekehrt bedeutet der Mann für die Frau die Hinkehr zum Himmel, wobei freilich bei den heutigen noch sehr unreifen Kindmännern kaum noch etwas von der alten Kraft und Festigkeit dieser Männer herausschaut und sie auch nur weltlich gestimmt sind.

  6. Gut soweit, ... also war in Adam zuerst noch die Einheit und die Fähigkeit gleich einem Engel mit Mir zu zeugen, denn das Männliche und das Weibliche waren in ihm noch nicht getrennt, und er hätte nur lange genug durchhalten müssen, um Mich so richtig in seinem Herzen zu konsolidieren und nach außen sichtbar zu schauen. Doch nach seiner Traurigkeit und Abkehr von Mir wurde sodann das Weib aus seiner Rippe, also aus seiner Seele gebildet und mit einem eigenem Geistfunken ausgestattet, auf daß sich beide in Meiner Liebe als Zusammengehöriges erkennen möchten, damit wieder ein Fleisch und ein Blut sich bilde. Als die Eva gewissermaßen konsolidiert wurde, da ist die seelische Substanz von Adam schon ein wenig materieller geworden, und er büßte dadurch bedingt einiges an geistiger Kraft ein, aber durch die Liebe zu Mir und von daher zu seiner Eva hätte er die Vereinigung mit diesem Teil seiner Seele, der nach außen gestellt wurde, weil er selbst es wollte, allerdings noch leicht erreichen können, aber er hätte dafür seine Eva in allem so ertragen müssen, wie das heutige schon sehr luziferisch gewordene Ehegefährten auch erleben.

  7. Ihr steht deshalb in derselben Situation wie seinerzeit Adam und Eva, weil Ich euch all die Jahre aus diesen körperlichen Verstrickungen schon weitgehend befreit habe und ihr jetzt euren Liebsten oder eure Liebste in Meiner Liebe ertragen und damit tragen könnet, ohne in diese sexuelle Sphäre des frühzeitig erwachten Fleisches abzugleiten und ohne euch deshalb mit den Erzeugnissen der materiellen Schöpfung zu trösten, ohne also diese ins Fleisch und in die Seele gefallenen Stadien eures Bewußtseins zu manifestieren. Das versteht ihr hoffentlich! Also muß, bevor jemand von euch geistig wiedergeboren werden kann, er sich unbedingt um diese Einheit seiner Seele bemühen. Sicherlich geht das auch, wenn jemand, der hier nicht in das Fleisch gefallen ist, der also nicht den satanisch-körperlichen Abfall getätigt hat, sich umgehend mit Mir verbindet. Dann steht er so wie Adam seinerzeit vor Mir gestanden hat und wie es Henoch und andere auch noch hinbekommen haben mit einem großen Unterschied zu Adam aber dennoch. Denn durch den Fall Adams ist in dessen Samen auch für alle anderen, die nach ihm gekommen sind, diese von Mir so benannte Erbsünde als Makel in der Seele eines irdisch gezeugten Menschen vorhanden, und somit waren alle nach Adam gezeugten Menschen in ihrer Seele verletzt, und das nur deshalb, weil diese Seelen das schwere Fleisch und dessen Begierden zu tragen haben und darum auch den Ausdünstungen des Fleisches ausgesetzt sind.

  8. Da es außer Mir niemand vermocht hatte, diese Verletzung als Durchbruch zum Fleisch zu heilen und es außer Mir ja auch niemand gibt oder gab, der den Fall ins Fleisch rückgängig machen konnte, so bin Ich deshalb gekommen, um euch von dieser Erblast zu befreien, damit ihr sodann den luziferischen Anteil eurer Seele freiwillig zu Mir traget, und damit ist jeder von euch in die Lage versetzt, sich wie der damalige Adam und seine Eva um die Rückkehr zu Mir zu bemühen. Ohne Mein Erscheinen hier auf dieser Erde würde niemand von den Menschen die Kraft finden, diesen Fall von Adam und Eva zu überwinden, um dann in seiner Seele durch die übergroße Liebe zu Mir die Einigung zu vollziehen.

  9. Darum mußte Ich die Trennung der Geschlechter bewirken, weil die Menschen Mich innerlich nicht mehr wahrnehmen wollten, und so müssen sie über die Ehe und der ihr folgenden Familie lernen, wie sie die Einigung ihrer Seele mit der Seele ihres Liebsten vollziehen, denn dieser Nächste sind sie so eigentlich selbst, wenn sie das begreifen wollen. Diese Einigung geht jedoch nur, wenn Ich als eigentliches Grundleben eurer Seele in euch auch bewußt werden kann, wenn es Meine Liebe in euch ist, mit der ihr euch vereint, denn erst daraus schöpft ihr die Kraft, daß ihr euren Nächsten in allem ertragt, um die alte Narbe des Fleisches, die eure Seele ständig reizt, von Mir heilen zu lassen.

  10. Nun seht ihr ja, was alles an geistiger Tatkraft und damit auch an Tragkraft vonnöten ist, um nur einen Menschen zu ertragen, den ihr doch liebt und wenn ihr bedenkt, daß Ich euch alle liebe und verkrafte und bei jedem von euch noch all jene Zustände der körperlichen und der seelischen Gefangenschaft erkenne und aushalte, ihr euch selbst aber kaum aushaltet und daher auch kaum euren Nächsten aushaltet, denn kaum jemand von euch ist so frei, daß er diese zwei Zustände an sich oder beim anderen erkennt, geschweige denn, sich die Liebe von Mir erbittet, daß er diese Zustände auch ertragen und überwinden will, wenn ihr das also bedenkt, dann werdet ihr auch verstehen, daß es sich ohne Meine bewußte Liebe in euch nicht machen läßt und wie sehr ihr darum ringen müßt, doch tatsächlich in Meiner Liebe zu sein und nicht nur in einer bloßen Phantasie gleich einem nebligen Gebilde, das mehr das Resultat eures aufkochenden Trotzes ist und nichts mit Meinem lebendigen Wasser zu tun hat.

  11. Damals, vor einigen Jahren, bei der Zusammenarbeit zwischen den Mägden und Knechten und speziell zwischen der Magd und dem Knecht hat es sich darum gehandelt, daß die Vorbereitung für eure Seelen getroffen wurde, damit ihr so weit in der Liebe seid, daß ihr auch an euch jene Zustände schaut und abstellen wollt, die Ich in den letzten zwei Jahren hier in den Schriften dieses Schreibers skizziert habe. Und das bezeichne Ich als Trennung zwischen Magd und Knecht, weil nicht die Seele mit der Seele sich zusammentun soll, sondern weil die Seele als Knecht sich mit Mir als Geist noch mehr verbinden soll, damit sie nicht das Schicksal erleidet, was doch schon seit Adam unzähligen Menschen geschehen ist, und deshalb will Ich vor allem, daß sich die Seele als Knecht nur mit Mir verbindet, damit nicht die Beziehung zu einem anderen Menschen eine unselige Verbindung zeitigt, und sieh, Mein Kind, diese Ablöse von der Seele des anderen muß - um der Liebe zu Mir wegen - auch erfolgen, und erst, wenn Ich der Tat nach in euch lebe, erst dann könnt ihr den Euren ein Führer sein, doch solange es nur Worte statt Taten sind, solange seid ihr noch ein Anhängsel eures luziferischen Bewußtseins, und das könnt ihr vorzüglich daran sehen, daß ihr andere in die Schuld versetzet.

  12. So kann man den ersten Zustand der Zusammenarbeit von Magd und Knecht so betrachten, daß Ich euch in der Seele schon nähergekommen bin, doch im nun folgenden zweiten Zustand handelt es sich darum, daß sich eure Seele nicht damit begnügt, für die ärmeren Geschwister diesen luziferischen Pol des Bewußtseins zu vertreten, denn dann würde eine Sektenstruktur etabliert und es wäre vom Prinzip her so, als ob Adam sich dem Fleische der Eva unterstellen würde, anstatt sich ausschließlich an Mich zu halten. Im zweiten Zustandsbereich der seelischen Ausreife muß die konsequente Abkehr von allen luziferischen Handlungen geschehen, damit sich eure Seele nicht ähnlich der Seele eines Stalin, Hitlers und dergleichen Weltgrößen versteigt, sich selbst zum Führer zu erklären. Und das ist nicht so einfach, wenn ihr euch in einer Position des Bewußtseins befindet, wo ihr eurem Nächsten ein Führer seid und von diesem eine unreife Liebe bekommt und es versäumt, diese noch sehr unreine Liebe zu veredeln. Gerade bei dieser Veredelung der unreifen Liebe von euch und eurem Nächsten aber, werdet ihr den luziferischen Standpunkt verlassen können, denn um solche noch schmutzige Liebe zu reinigen, bedürft ihr ja Meiner Kraft, um das Kreuz mit euch und dem anderen zu ertragen. Das Kreuz ist dann nur der Ausdruck eurer noch sehr unreifen Liebe, die ihr dem anderen gebt und die dann wieder auf euch zurückfällt.

  13. Das bezeichnet dann auch jene Sekten, wo sich einzelne Führer hervortun, die sogar vorgeben, in Meinem Namen zu sprechen und dies dann doch nur für ihren Eigennutz tun, also auch nur, um die so verführten mit allerlei Lockungen und Drohungen dazu verleiten, sich ihnen zu unterwerfen, damit sie dann Geld, Ruhm und Ehre auspressen können. Solches funktioniert aber auch nur bei denen, die Mich noch immer nicht so fest und sicher im Herzen erreichen, obwohl sie es aber bei anderen vorgeben, und so werden sie, weil sie selbst noch falsche Führer sind, von einem anderen falschen Führer gefangen. Man bekommt also, was man selbst auch für sich von anderen fordert. Will man sich von den unreifen Menschen noch anbeten oder vergöttern lassen und verlangt man nach solch einer unreifen Liebe, so wird man selbst einem anderen, noch mehr luziferisch tätigenden Menschen erliegen, doch will man sich selbst hübsch demütig und klein verhalten und nur so helfen, wie Ich das in dem Betreffenden möchte, so wird solch ein Mensch nur Mich selbst als Führer haben.

  14. Also muß jeder, der sich tatsächlich an Mich halten will, auch diese luziferische Verführungskraft in sich überwinden, und wer das noch nicht vermag, der wird dann selbst zum Raub eines anderen, denn wie will er sonst erkennen, das das, was er selbst tut, nicht besser ist als jenes, was der andere ihm antut.

  15. Beachtet dies und trennt euch von solchen, die da noch allezeit Luzifer in sich huldigen und die euch damit noch gefangen nehmen. Doch wenn solch ein Mensch euer Ehegefährte oder euer Nächster ist, so helft ihm auf und erbittet euch von Mir die Kraft und die Strenge, die ihr einmal für euch selbst und dann auch für diesen Nächsten benötigt.

Amen. Euer Vater Jesus. Amen.

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