Die Fremdenergie und die Seelenschlürfer

 Mittwoch, 8. Dezember 2010   11 Uhr  M

Die Fremdenergie und die Seelenschlürfer

  1. Wenn ihr so weit gekommen seid, daß ihr als schon gereinigte Seele nicht mehr diesen Hauptbegierden eures Fleisches nachkommt, dann habt ihr schon die erste Stufe eurer Rückkehr zu Mir erreicht und euer Fleisch verfügt dann nicht mehr über diese Verführungskraft, euch in diese sinnlichen Abgründe hineinzuziehen und euch dort festzuhalten. Das ist schon ein großer Schritt. Doch ihr dürft da keinesfalls den Fehler begehen, das für den eigentlichen Schritt zu halten, sondern das ist nur die Vorbereitung für die Bildung des Geistes aus Mir, und das ist eben noch nicht, so wie dies viele leider glauben, die Bildung des Geistes oder sogar die Folge der Bildung des Geistes. Die Menschen sind verschieden, und darum vermögen einige diesen Zustand der Reinheit ihres Fleisches ziemlich leicht zu erreichen und andere tun sich damit unglaublich schwer, doch wer dieser sinnlichen Verführungskraft nur allzu leicht widersteht, wird dann mit seiner luziferischen Liebe umso mehr auflaufen, während jemand, der diese sinnliche Liebe an sich erlebt und diese überwunden hat, nicht unbedingt noch seinen luziferischen Geist in solch einer Vehemenz erlebt, wie er das mit seiner Sinnlichkeit erlebt hat. Das Kreuz ist für einen Menschen schon schwer genug, mag er nun in der adamitisch-sinnlichen Haltung stehen oder steht er unter seinem luziferischen Geist, doch eines ist auch klar, daß sich niemand über einen anderen erheben darf, denn demjenigen, dem es sehr leicht fällt sein Fleisch zu bezähmen, stehen dafür umso größere Proben im seelischen Bereich an, und jenen, die sich im Fleisch beinahe verlieren, müssen dieses Fleisch in allem bezähmen und haben so auch schon eine gute Ausgangsposition für die nachfolgende luziferische Bemeisterung. Aber wenn bei dem einen oder anderen etwas versäumt wird, so wird die so notwendige geistige Position des Ichs eben nicht gebildet, aber dafür wird diese Position mit Hilfe der Fremdliebe für eine kurze Zeit erreicht werden, für jenen Zustand der Illusion, den Ich euch ja sehr deutlich im Wirken Hitlers aufgezeigt habe.

  2. Fremdenergie bezeichnet alle jene Materie, zu der man in Ermangelung des Geistes aus Mir greift, um sich damit wie ein kleiner Gott über die Nächsten zu erheben. Diesen Nächsten gaukelt man dann eben einen Zustand oder eine Reife vor, die man allerdings nicht hat und wenn, dann nur für einen kurzen Moment bis dann wieder diese so erzeugte Blase der Illusion zerplatzt. Diese Fremdenergie ist immer eine geraubte Energie, weil sie aufgrund von Lügen und Diebstahl zustande kommt. Im siebten und im achten Gebot steht ja sehr deutlich, was man nicht tun sollte, nicht stehlen und nicht lügen, doch wenn der betreffende Mensch für seine Pläne und Vorhaben aller Art noch nicht in dieser reinen Seele steht und er deshalb nicht den Willen hat, sich an Mich zu wenden, weil er das dazu nötige Kreuz nicht erträgt und die Nächstenliebe ablehnt, so dreht er sich von Mir dann weg und wendet sich seinen Nächsten zu, um von ihnen die für seine Projekte so nötige Energie zu stehlen, und damit dies auch gelingt, nimmt er zu etlichen Lügen Zuflucht und kaschiert seine eigene Unreife damit, daß er seinen Projekten eben einen gewissen göttlichen Anstrich verpaßt und diesen Nächsten einredet, daß es wichtig für deren seelische Vollkommenheit sei, diese Projekte auch zu unterstützen.

  3. Aber wie kann das möglich sein, wenn die Liebe der Menschen gestohlen wird, um diese Liebe für den eigenen Nutzen zu verwenden, um also damit das Loch zu stopfen, das mit der Abwendung von Mir entstanden ist, wenn solch ein Mensch sich sein Kreuz auch nur wieder von anderen tragen läßt? Simon von Cyrene, nun, der konnte und durfte zwar für einen gewissen Moment aus seiner Nächstenliebe heraus Mein Kreuz tragen und das deshalb, damit er auch seine eigene Schwäche erkennt und anschließend Mich erkennt, denn Simon wußte nach einigen Schritten sehr genau, daß er dieses Kreuz nie hätte tragen können, und so ging ihm auch allmählich auf wer derjenige ist, der solches vermochte, und genau dasselbe sollt auch ihr erfahren, wenn ihr da für kurze Momente ein Kreuzlein traget. Ihr freilich könnet es ebensowenig wie Simon, aber gerade durch diesen Akt der Erbarmung könnt ihr an euch diese göttliche Kraft spüren und seid dann auch in der Lage, ein fremdes Kreuz zu tragen, doch ohne Mich geht das eben nimmer.

  4. Jedwede Position, die euer Ichgefühl einnimmt, soll ja durch die dazu gehörige Nächstenliebe gesichert sein. Daß diese Nächstenliebe von euch erbracht werden muß und soll ist verständlich, denn wenn ihr euer eigenes Ich in diesem Bereich stabilisieren wollt, um euch erfolgreich gegen alle Umstände zu behaupten, so kann es doch niemals funktionieren, wenn ihr Liebe oder Zuneigung raubt, um euch durch solch eine fremde Energie zu sättigen und eurem Ich die notwendige Unterlage verschafft, auf welcher ihr dann eure Projekte aufbaut. Das geschieht allerdings im luziferischen Bewußtsein ziemlich deutlich, daß solch ein Mensch dort Pläne formuliert und mit seinen Worten und Schriften die Herzen der Nächsten bezirzt und sie in seine Seele hineinlockt, ohne diese geraubte Liebe den so Betrogenen zurückzugeben - und warum ist das so?

  5. Warum lasse Ich also zu, daß ein sehr luziferischer Mensch die Liebe seiner Nächsten rauben kann und sie also auch noch belügt? Weil der Betrogene und Belogene in seinem Bereich auch nicht anders ist und selbst in seinem mehr sinnlichen Reich belügt und betrügt. Etwa, weil er noch eine sehr sexuell-sinnliche Liebe pflegt und seinen Partner um das Geistige betrügt oder ihn überhaupt betrügt. Oder weil solch ein Mensch sich noch alles auf Staatskosten verschafft oder von anderen Menschen noch sehr parasitär lebt. Hier findet die goldene Lebensregel ihre Anwendung, die besagt, daß was man an sich selbst nicht erleben will, man es also den anderen auch nicht antun darf. Und wenn der von einem mehr luziferischen Menschen Belogene und Betrogene dann empört ist und auf Rache sinnt, so sei ihm hiermit gesagt, daß er nur deshalb belogen und betrogen wurde, weil er diese zwei Zustände noch immer in sich trägt und deshalb auch sich und anderen antut, was man ihm dann selbst wieder antut. Wie könnte er denn sonst lernen, sich nichts Fremdes zu verschaffen und das als sein Eigentum auszugeben?

  6. Das ist auch eine Konsequenz der Nichteinhaltung des siebten und achten Gebotes, und ihr müßt nun sehr darauf achtgeben auf eure Gedanken, Motive und Vorhaben, wollt ihr nicht zum Betrüger eures Geistes und damit zum Betrüger der Euren werden. Fremdenergie als Mittel, um sich selbst damit zu verköstigen ist ein Betrug. Nur die göttliche Liebe als Quell und Urquell eines jedweden Gedankens, eines jeden Wortes und einer jeden aus diesem Wort heraus entstehenden Tat ist die ureigene und euch für immer auch selbst gehörenden Energie zur Aufrechterhaltung aller Projekte und Vorhaben, weil nur sie das Ichgefühl des Menschen in einer stabilen Lage hält.

  7. Sex, Drogen aller Art und überhaupt ein über ein bestimmtes Maß hinausgehendes Zuviel einer beliebigen Substanz erzeugen bei der Assimilation im Körper jenen illusionären Zustand der Träumereien und der daraufhin erfolgenden Überhebung, reizen also das sinnliche Bewußtsein und erzeugen die luziferische Illusion des Geistes, so daß eine gewisse Abhängigkeit geschieht und die im Körper angereicherten Substanzen eine gewisse Eigendynamik entwickeln und im Ichgefühl des Menschen dann Parallelfelder oder Schichten des Bewußtseins entstehen, wo sich auch entsprechende Parallel-Ichs bilden und aufhalten, die noch nicht vollständig vom Haupt-Ich als eigentliche Identität des Bewußtseins assimiliert sind und die Gefahr einer Abspaltung vom Haupt-Ich besteht.

  8. Jede Fremdenergie verfügt über einen gewissen Fokus ihres Bewußtseins, und wenn der Mensch sich ein Zuviel von solchen Substanzen einverleibt, dann verändert er damit auch den Fokus seines Bewußtseins und sein Ich kann in diese primitiven Strukturen der Sinnlichkeit abrutschen. Jemand, der z.B über viele Jahre Wein über die Gebühr genießt, wird mit gewissen Gefühlen und Vorstellungen konfrontiert, welche der Einsamkeit seiner Seele ein gewisses Verständnis und einen Trost gewähren und ihn über die Geselligkeit mit anderen Menschen verbinden, denn die Weintrauben sind in einer geselligen Art miteinander verbunden und der Geist der Treben, um ihn einmal als solches zu bezeichnen, ist daraufhin ein geselliger, der das Einsamkeitsgefühl der Seele umschmeichelt und diese im Genuß des Weines auch schon trösten will. Kommt dann auf die Jahre auch noch der Genuß von Branntwein hinzu, so werden diese noch sehr viel stärkeren geistigen Potenzen dieses Einsamkeitsgefühl der Seele noch viel mehr ansprechen und werden solch eine Seele in die gewisse sexuell stimulierende Erregung führen, weil eben dieser destillierte und somit verstärkte Einfluß der geselligen Verbindung der Reben dann nicht mehr nur die Nerven und über die Nerven dann die Seele, sondern dann auch schon den Körper anspricht und ihn erregt.

  9.  Damit also solch eine Fremdenergie, wie hier dieser Wein, zur eigentlichen Energie wird, die aus Meinem Born entsprungen, euch dann im Wein wieder mit Mir verbindet, muß der betreffende Mensch zum einen sehr mäßig und bescheiden in seinem Genuß sein und darf den Wein eben nicht aus der Einsamkeit und der Enttäuschung seiner Seele trinken. Neigt sich der Mensch dem Weine zu, so muß er unbedingt beachten, daß er dies in der Liebe zu Mir und zur Freude und Anbindung der Liebe der Nächsten tut, so wie zur Festlichkeit üblich, aber besser wäre es noch, er würde diese Wahrheit der Liebe alsogleich ohne einen entsprechenden Weingenuß unternehmen.

  10.  Alles, was ohne Verbindung und ohne Meinen Segen zu euch genommen wird, bleibt mithin eurer Seele fremd, und deshalb bezeichne Ich das mit dem Ausdruck der Fremdenergie. Das schädigt eure Seele ungemein und bestärkt nur wieder euren Eigensinn und den Trotz, denn dieser giert eigentlich nach solchen Mitteln. Gut, auch wenn ihr dort sicherlich klüger geworden seid und euch unbedingt daran halten wollt, so gibt es aber noch immer diesen Bereich, wo ihr euch der Emotionen eurer Nächsten leider noch so bedient und sie steuert, damit ihre Gefühle, ihre Handlungen, ihre Worte und ihr Verhalten euch wieder zum Genuß verleitet, und seht, das ist dann auch nicht besser.

  11. Der seelische Zustand eines Menschen kann für einen anderen auch wie ein Genuß sein, und genau dort setzt diese luziferische Bewußtseinshaltung an, die andere noch sehr leicht beeinflußbare Menschen in solch eine Stimmung führen möchte, um sie umso leichter für sich und seine Vorhaben zu genießen und weil die Ausgangsposition jenes luziferischen Menschen auch nur die Abkehr von Mir und seinem Kreuz gewesen ist, so ist die Hinwendung zum Nächsten dann auch nur dieser gewisse Trostreflex - und solch ein Mensch schlürft dann die Emotionen seiner Nächsten auch nicht anders ein als wie dies ein sich dem sinnlichen Genuß hingebender Weintrinker tut. Solche Menschen könnte man getrost als Seelenschlürfer bezeichnen, und genau die sind es, die ihre verlorenen Positionen des Bewußtseins - die sie im vierten, fünften und sechsten Gebot nicht einhalten und mit einer entsprechenden Nächstenliebe vergüten und stabilisieren sollten - dann eben nicht korrigieren, sondern sich dafür lieber unter Mißachtung des siebten und achten Gebotes bei diesen Nächsten gütlich tun und sich auf deren Kosten bereichern und sich die Seelen, der ihnen Anvertrauten dann gewissermaßen kunstvoll, eben sehr sinnlich, zubereiten, um deren Emotionen einzuschlürfen.

  12. Fremdenergie und Seelenschlürferei gehören deshalb auch zusammen, und derjenige, der sich eines fremden Genusses bedient, um den Mangel an Geist in seiner Seele zu kompensieren, ist dann auch immer wieder ein Seelenschlürfer wie das überhaupt gerade in dieser Zeit ein Kennzeichen eurer Gesellschaft geworden ist. Gerade auch deshalb gibt es so viele Schauspiele und Filme auch über diesen Zustand, und jene Szenerie, wo ein Vampir sich über das Blut eines anderen in dessen Seele einschlürft, zeigt es auch den dieser Thematik noch unzugänglichen Menschen an, und so hat auch solch ein Thema in den Medien irgendwie seine Berechtigung wie es überhaupt schon nichts gibt, was man nicht auch geistig-seelisch auffassen und anwenden könnte.

  13.  Bedenkt also auch, daß eine gewisse Materie entweder in Meiner Liebe als dem Körper hilfreiches und der Seele deshalb auch nützliches Instrumentarium dienen kann oder aber sie wird in der Abkehr zu Mir zur sogenannten Fremdenergie und erzeugt in eurem Bewußtsein die Blase der Illusion, und der andere Punkt ist, daß sogar auch durch die Nichteinhaltung der Gebote eben keine Nächstenliebe geleistet werden kann, sondern auch nur wieder eine Fremdenliebe besteht und diese somit verstärkt wird. Und wie fremd euch euer Land dadurch geworden ist, das seht ihr ja nun deutlich. Fremdenergie, Fremdenliebe und Seelenschlürferei sind miteinander verbunden, denn das Fremde ist immer das Ferne und Fernste, und wer nicht im Nahen und in seiner Heimat bleibt, der geht eben in die Fremde und in die Ferne, und somit ist es auch keine Nächstenliebe, welche die Menschen dazu veranlaßt, sondern es ist eine Fremdliebe, und diese kann man auch mit dem Ausdruck einer Fernstenliebe bezeichnen, und all solche Verhaltensweisen resultieren aus der Abkehr von Mir und der Hinwendung zur Fremdenergie, gehören letztlich zum industriellen Bewußtsein der Menschen, die durch Konsumgüter manipuliert dann auch mehr in die Fremde und in die Ferne schweifen und die damit in ihrem Bewußtsein den Bezug zur Heimat verlieren und sich unbewußt so verhalten als wenn sie selbst schon Konsumgüter geworden sind, die Fremdes einschlürfen, um ihre Lebensberechtigung zu erhalten.

Amen. Amen. Amen.

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