Die Folgen des luziferischen Verstandes für die Familien

Freitag, 6. März 2009 10:04 Uhr


1.      Um die Situation der Familien deutlich zu erfassen, muß man den Bezug zur Ichbildung betrachten, wie sie sich in diesem westlichen Weg des sich freiwillig in die Materie hinein bewegenden Menschen ergibt. Durch die Bestrebungen der Frauen, es den Männern gleichzutun, um sich nach außen in der Sphäre des Mannes zu behaupten, was sie einerseits durch ihr ständiges Putzen und Schminken mit ihren nur auf die Sinnlichkeit zielenden Mitteln versuchen - um sich so einen Vorteil in dieser Welt zu verschaffen, andererseits aber auch durch die Ausbildung des luziferischen Verstandes, ist nach innen - für den geschützten und behüteten Bereich der Familien durch diese nur luziferische Entfesselung des weiblichen Verstandes - ein Vakuum dort entstanden, wo vormals die hingebungsvolle und sich selbst aufopfernde Liebe und Fürsorge obwaltete. Reichte früher nur ein Blick aus dem liebevollen Auge der Mutter und Ehefrau gegenüber dem Kinde oder dem Manne und die feste, beruhigende Stimme mit ebensolcher tatkräftigen Hand, um innerhalb der Familie wieder den geschützten Raum als kleinste Entsprechung Meines Himmels vorzubilden, so ist das in dieser Gegenwart, wo sich das westliche Verstandesprinzip als Alleinherrscherin gegenüber den Menschen aufgespielt hat, nicht mehr möglich.

2.      Im Westen geht die Sonne unter, und so ist es auch mit dieser Liebe beschaffen, die freilich ganz gewaltig dem Untergange zustrebt - und dies sogar ganz offen zugibt, daß im Dunkeln ihrer Gefühle, in der Nacht des Todes, für sie anstelle dieses Todes das größte Leben wartet: das Leben der Eigenliebe also, die mit Macht und Kraft nach ihrer Verwirklichung strebt. In solch einem dunklen Triebe, wie er dem westlichen Menschen schon eigen ist, lauert nur die Einsamkeit und Verzweiflung des sich von der Familie entfernt habenden Menschen, der einen hohen, einen zu hohen Preis dafür zahlt, daß er sich aus eigenem Mutwillen, seinem Eigensinn, von der Sonne seines Lebens, von Mir als großem Ost entfernt hat. Wenn in solchen Familienverbänden, wo die sorgende und mitfühlende Mutter durch den Druck des mit aller Macht nach außen strebenden Verstandes sich selbst sexualisiert und damit eben auch emanzipiert - und der Mann diesem sexualisierten Verstandesdruck keinen geeigneten Liebesbeweis entgegenzusetzen hat und wo sich dieser Druck dann auch noch mit dem Hinweis und mit allerlei Begründungen des Geldverdienenmüssens verbindet, - dann diese, sich der Geschäfts- und Sinnlichkeitswelt entziehenden Familienstruktur zulasten der wahren Liebe gegenüber der geschäftigen Triebwelt öffnet, sich daraufhin verwandelt und somit ihr innerstes Wesen als Kraft, solch eine Familie auch auf die ewigen göttlichen Werte von Liebe, Treue, Geborgenheit, Heimat, etc. zu gründen, verliert, dann hat sich damit auch gleichzeitig die Familie an den Gegner verkauft und hat Mich verloren.

3.      Dann gibt es keine Familien mehr, die diesen Namen auch zurecht tragen, und damit gibt es auch keine Kinder mehr, die diesen Namen "Kinder" zurecht tragen, und ebensowenig gibt es Eltern, gibt es Väter oder Mütter und gibt es auch keine Brüder oder Schwestern, die sich dieser aus Meiner Liebe sich entwickelnden Eigenschaften und Funktionen rühmen könnten, sondern es gibt nur leere Hülsen und leere Begriffe und ebensolche Menschen, die man eher noch als Menschenlarven bezeichnen müßte. Genau das ist gegenwärtig die Situation, weil die Position der Frau und werdenden Mutter von den luziferischen Verstandeskräften aus ihrer von Mir ihr zugedachten Stellung der hingebungsvollen Demut und sanften Geduld herausgebrochen wurde, weil ihr nur Kot für Gold und damit nur Geld statt Liebe verabreicht wurde. Nun ist es also Fakt und im Großen schon geschehen, und keiner von diesen Mitgliedern dieser so im Herzen gebrochenen Familien weiß den Weg und die Wahrheit, wie sie wieder zum eigentlichen Leben in Mir zurückkehren wollen.

4.      Wo sind Meine Kinder, die in Meinen Familien aufwachsen? Ich sehe sie kaum, Ich sehe nur vereinzelt Meine Familien, jene, die gerade so eben dem Druck des sexualisierten Verstandes standhalten. Wer gewährt seinen Kindern noch die Liebe und die Geborgenheit, in solch einer Umgebung möglichst rein und ohne Angst und Geld, ohne Eigensinn und Wut, ohne ausschließliche Beschäftigung mit sich und seinen Trieben, frei und fröhlich, reinen Herzens und sich seiner göttlichen Liebe bewußt aufzuwachsen? Wer bricht den Eigensinn seiner Kinder, wer legt frühzeitig Hand an die Schmarotzerpflanze eines Kindes, das mit seinem Ich aufgrund der Stellung der Mutter, die nach außen in die sinnliche, Sodom und Gomorrha heißende Geschäfts- und Arbeitswelt hineingezogen wurde, alleingelassen wurde, einem Kinde, welches sich mit seinen eigenen Träumereien und dem Abbild der Triebe befaßt - vom TV-Gerät gereicht, über die Schulen noch verstärkt etc., ohne die Korrekturmöglichkeit einer Mutter oder eines gestrengen Vaters. Ja überhaupt, daß, wenn der Vater da noch wäre und würde die Korrektur gegenüber der nach außen abgezogenen und sich dort verlorenen Mutter versuchen, er von dieser Mutter ja aufs heftigste bekämpft würde. Dieser Vater würde an sich nicht mehr die Kraft finden, denn er hat sich nicht an Mich gewendet, und somit hätte er nicht die Möglichkeit, den Eigensinn seiner Frau und den sich daraus entwickelt habenden Eigensinn seiner Kinder zu brechen.

5.      Wo ist der Vater, der diesen Eigensinn in sich bekämpft, der mit Mir seiner Schmarotzerpflanze zu Leibe rückt und der dann überhaupt erst die Befähigung von Mir erhält, die Schmarotzer seiner Familie im Zaum zu halten, um sie dann, hinreichend gestärkt, gänzlich aus seiner Sphäre zu vertilgen. Welcher Vater will überhaupt erkennen oder möchte es von Mir annehmen, wie er den Eigensinn in sich bezwingt und in welchen grotesken Verhaltensweisen dieser Eigensinn sich äußert und zu welchen Abirrungen in der Seele schon der kleinste Funke führt? Es ist für den normalen Vater schon nicht mehr möglich, diese Auswüchse von Eigensinn und Zorn innerhalb seiner Familie zu bekämpfen, und wenn er es, nicht von Meiner Liebe geführt, aber dennoch probiert, so wird ihn dieses zuerst seine Gesundheit, dann seine Ehe, dann seine Familie und dann sein Geld und schließlich sein Leben kosten.

6.      Ja, in einer gesunden Familie, wo der Eigensinn schon frühzeitig erkannt und gebannt wird, kann sich das Ich des Kindes nicht mehr damit infizieren, denn die Mutter ist klug genug, dem Vater nicht ins Handwerk zu pfuschen, wenn er streng aber liebegerecht solch einem bedrohten Kinde zur Hilfe kommt und diesem, sich aus den dunkelsten Trieben nährenden Eigensinn sehr konsequent entgegentritt. Doch verfügt die Frau ihrerseits durch die Unreife ihres eigenen Vaters, der ihr nicht liebe-ernstlich genug gegenüber trat, über einen gewissen Eigensinn und ist es in der ehelichen Beziehung nicht gelungen, diesen Eigensinn aus dem Herzen der Frau und späteren Mutter zu vertreiben, so verbindet sich diese gefährlichste Afterpflanze mit dem Kinde, und das solcherart infizierte Kind wird durch das Schlangengift, welches sich in der mütterlichen Brust befindet, dann mit einem Erbe konfrontiert, das, würde dieses Kind die Auswirkungen für die Zukunft erkennen, es sich schleunigst bedanken würde und alles täte, um dieses Erbe nicht anzunehmen.

7.      Es ist der Eigensinn der Frauen eine sehr gefährliche Bedrohung für die reine Liebe und der daraus sich entwickelnden Nächstenliebe, denn Eifersucht und Haß sind die Kinder von Eigensinn und einem entsprechendem Zorn, und wie Ich schon Meinem damaligen Knecht Mayerhofer sagte1, kann solch eine Frau mit gar kaltem Verstand denn auch schon die Vernichtung der gesamten Erde sehr ruhig anschauen, wenn nur ihr verletztes Gefühl gerächt würde. Nur in einer Familie, die sich auf Mich gründet und alles unternimmt, um von Mir als liebendem und sorgendem Vater behütet zu werden, wird der Eigensinn ins Gegenteil gekehrt. Der Eigensinn stammt ursächlich aus dem verletzten Ich des Kindes, das einerseits durch den Samenstrom seiner genußsüchtigen Eltern verletzt wurde, denn wie heutzutage allgemein üblich, ist nicht mehr die Zeugung des Kindes der eigentliche Auslöser des Beischlafes und andererseits durch die Erziehung oder besser gesagt schon Mißerziehung des Kindes seitens solch unreifer und mehr auf die Sinnlichkeit spekulierenden Menschen, die Mich schon gänzlich verspekuliert haben.

8.      Wenn unreife Eltern, die mehr dem ungesegneten Verstand huldigen und somit diesem unfruchtbaren Baum der Erkenntnis mehr Zuwendungen einräumen als dem Baume des Lebens, also als Meiner Liebe selbst, dann doch irgendwie durch eine mehr oder weniger lustvolle Betätigung ihrer Körper all ihr eigenes Unreifes und ihre Seele Ängstigendes nur ihren Kindern vermachen und wenn dieses Vermächtnis nur über die körperlichen Produktionskräfte und Säfte in der Zirkulation nach der tierischen Vorgehensweise reproduziert werden, so müssen sie sich nicht wundern, wenn ihre Kinder selbst nur die Replikate ihres eigenen Eigensinns sind und daß sie von daher nur ihre verderblichen und unreifen Eigenschaften aufs neue vererben und vererbt haben und sie damit ihren eigenen Nachwuchs "verderbt", also verdorben haben und daß solche Kinder dann erst recht sich mit einem sehr starken Druck aufgrund der inneren Leere nach außen wenden, kann nicht anders sein, und die Welt, so wie sie nun besteht, ist also auch der Grund und die Ursache von all diesen Erscheinungen, die, wie schon angeführt, vor allem nach dem letzten großen Krieg im voraus geplant und letztlich auch verwirklicht wurden. Selbst die Schaffung des Kunstgebildes Europa ist nur die Fortsetzung einer geschäfts- und damit einer genußfähigen Struktur, welche die einzelnen Familien der einzelnen Staaten nur immer mehr bedroht. Aber die Tage solch eines aufgeblähten Kunstgebildes sind schon gezählt, und niemand solle über solch ein Raubgebilde unnötig Gedanken verlieren.

9.      Ihr als Meine Kinder, sollt jedoch deutlich erkennen, wohin der Weg der Sexualisierung führt und daß die Sexualisierung immer geschieht, wenn der luziferische Verstand die Überhand bekommt und daß der Begriff der Sexualisierung nicht nur mit den körperlichen Reizen und deren Befriedigung zu tun hat, sondern daß er darüber hinaus auch mit dem nach außen drängenden Verstand verbunden ist, einem Verstande, der sich bei dem Manne und auch der Frau also auch nur geschlechtlich tätig in der Weise zeigt, daß er seine inneren Gefühle nur wieder mit aller Macht in das andere Geschlecht oder den anderen Menschen einzeugen will und - wenn das gelungen ist, dann schon wie von selbst eine geschäftsmäßige Struktur mit einer entsprechenden Arbeitswelt entstanden ist. So sagte Ich ja nicht ohne Grund, daß der Mann im Schweiße seines Angesichts um sein Brot ringen müsse und die Frau müsse all die Schmerzen ihrer Geburt erleben. Das sind eben die Folgen des luziferischen Verstandes, der Mich nicht kennt und Mich nicht anerkennen will, der auf seinem Eigensinn beharrt und der voller Zorn über Mein Veto alles tut, um Mich in sich zu vergessen und der Mich aus seinem Gedächtnis vertilgen will, der das Gute seiner Kindheit nicht mehr sieht, der nur auf die Zukunft schaut und sich in der Gegenwart verliert, weil er keine Zukunft hat.

Amen. Amen. Amen


1 Gottfried Mayerhofer: Lebensgeheimnisse