Die Fallen des Bewußtseins

Donnerstag, 08.Oktober.2009 10:41 Uhr M

Die Fallen des Bewußtseins

Euer Bewußtsein wird durch das Ineinandergreifen der Innenwelt mit der Außenwelt gebildet. Die Welt nach außen ist der Spiegel eurer inneren Seelenbeschaffenheit, und so wie eure materiellen Augen nach außen blicken, so blicken eure geistigen Augen nach innen und können von innen heraus mitfühlen. Sie können mitempfinden, sie können die Hintergrundstrukturen dieser vordergründig materiell gebildeten Weltsicht deutlich machen, sie können bis in den Kern hinein schauen wenn, ja wenn solch ein Mensch sich um die geistige Liebe bemüht und in seinem Streben, diese geistige Liebe als konkrete Nächstenliebe umzusetzen, nicht nachgibt. Geistige Liebe ist Nächstenliebe, denn geistige Liebe bedeutet, daß die beschränkenden materiellen Formen überwunden werden, daß diese Barrieren einer Ichbezogenen Liebe gegenstandslos geworden sind. Das Gegenteil davon ist also die materielle Liebe, welche nur innerhalb der Grenzen zum Ausdruck kommt, wie sie das eigene Ich zieht. Die Eigenliebe als materielle Ausbildung der Liebe ist demzufolge die Ichliebe, die ein bestimmtes Szenario aufbaut und die an ihren Grenzen auf die Eigenliebe der anderen Menschen stößt, denn auch die Mitmenschen verfügen über diese materielle Ichliebe, die sich wie eine Membran, wie eine Hülle um das Ich legt und dort mit der Membran der anderen zusammenstößt und Reibung erzeugt.

Diese Hüllen, welche das materielle Ich erzeugt, haben in sich noch die Tendenz, sich auf Kosten der anderen zu vergrößern, zu stabilisieren, zu nähren, und so befindet sich die Eigenliebe in einem ständigen Kampf mit der Eigenliebe der Mitmenschen. Diesen Kampf sehen wir innerhalb des Tierreiches sehr deutlich, wo es sich darum handelt, der Stärkste, die Schönste, der Klügste etc. zu sein und diesen Kampf der Eigenliebe darum, daß sie sich ständig vergrößern möchte, benenne Ich als den Grad der Luziferisierung. Luziferisierung bedeutet Kampf, bedeutet den Streit auf Kosten anderer darum, wer in einem bestimmten Bereich die Nr. 1 ist. Der luziferische Mensch möchte wie ein Gottmensch sein, möchte alles haben, möchte alles wissen, möchte alles genießen etc. und geht aus diesem Grundgefühl heraus, die Nr. 1 sein zu wollen, denn auch eine Beziehung mit den anderen Menschen ein, die nur als eindimensional zu bezeichnen ist, weil die anderen keine Möglichkeit haben, sich in ihrer freien Liebe weiter auszubilden. Der luziferische Mensch saugt die Liebe der anderen Menschen auf, die sich in seiner Sphäre bewegen und gibt ihnen dafür nur eine vordergründige Sicherheit, indem er sein eigenes Ich, welches sich durch diesen Raub gegenüber anderen ständig vergrößert, über das Ich der anderen und damit auch über die freie Entfaltung in der Liebe der anderen stellt. Er lebt also auf Kosten der anderen, denen er die Lebenskraft aussaugt und von denen er Handlungen und Unterstützung fordert, ohne selbst etwas zu deren Lebens  und Liebesentwicklung beizutragen. Anstatt daß der luziferische Mensch sich um seine innere Ausbildung kümmert und schaut, wo und wie er diese triebhaften Begierden und Verletzungen aufarbeitet, greift er mit seinem Bewußtsein zu früh nach außen, um von dort eine Art Wiedergutmachung zu fordern und hält damit alle Menschen seiner Umgebung innerhalb seiner eigenen Sphäre gefangen. Sein Lichtkreis als Hülle wächst so weit nach außen, wie er es mit seiner Ichliebe versteht, sich den Menschen untertan zu machen und so weit seine Lichthülle wächst, so weit reicht dann auch sein Einflußbereich nach außen.

Allerdings kann er diesen Menschen seiner Einflußsphäre nicht in Meiner göttlichen Liebe helfen, er kann mit ihnen nicht deren Verletzungen und Unreife aufarbeiten, er kann sie nicht zu Mir und damit nicht zur Heilung führen, er kann sie also nicht in deren eigentliches Ich, dem geistigen Ich, zurückführen, und von daher wird mit dem Wachstum seiner Lichthülle, seines Illuminatenkreises, denn auch schon seine eigene Unreife vergrößert, werden seine Leidenschaften vermehrt, werden die materiell gebundenen Gefühle nicht weiter in der geistigen Liebe entwickelt, und so wird der luziferische Mensch in sich den Druck der Leidenschaften ständig erhöhen und muß und kann nicht anders handeln, als daß er diesen Druck an seine Umgebung abgibt. Durch die Einverleibung der Liebe der Mitmenschen, welche Liebe ja auch noch sehr materiell ist, vereinleibt sich der luziferische Mensch dann auch nur wieder eine materielle Liebe, d.h. also eine gebundene Liebe, eine verletzte Liebe, eine noch sehr primitive Liebe, die sich ähnlich benimmt, wie sich die Wesen aus dem Reich der Tiere verhalten, und somit vergrößert sich mit dem Wachstum seiner Eigenliebe denn auch schon der Druck und die Primitivität seiner eigenen Liebe, seines eigenen Zustandes   bis er dann in sich zusammenbricht, bis dann der ganze Außenkreis, durch die zu große Leidenschaft in seinem Herzen, nicht mehr genügend Liebe bekommt und in sich zusammenfällt. Das wäre   in der Wirkung   auch nicht anders, wie es der Schneeballeffekt in der Wirtschaft anzeigt, wo mit dem Verteilen eines Betrages letztlich die Grundschuld auch nicht getilgt wird, sondern wo durch die Akkumulation von Summen dann die Schuld addiert wird, bis das ganze System von Lug und Trug an seiner Gesamtschuld, also an seinem Unvermögen, allen die mitgemacht haben, auch die Summe auszuzahlen, zusammenbricht. Das luziferische System benötigt eine Unzahl von Geld, eine Unmenge von Eigenliebe, fordert ständig schneller und mehr von allem möglichen, allerdings materieller Natur, bis es dann an seiner eigenen Hypertrophierung, also seinem größenwahnsinnigen Wachstum zusammenbricht.

Die geistige Liebe entwickelt gerade jene Verletzungen, die sich die Menschen gegenseitig zugefügt haben, durch die Art der vergebenden Liebe bis in alle drei Stadien dann wieder bis zur Heilung zurück, und von daher wird die unreife Liebe der Menschen, die sich an sich selbst gestoßen haben, bis zur göttlichen, weil unverletzlichen Liebe, weiterentwickelt. Allerdings bedeutet das nicht, daß man die menschlich tierische Liebe, die Ich als die luziferische bezeichne, bis zur göttlichen Liebe weiterentwickeln könnte, sondern es bedeutet, daß eine völlig neue Art der Liebe auftritt, die alles bisherige weit übertrifft und die auf einem völlig anderen Fundament steht. Die göttliche Liebe ist neu, sie ist frisch, sie ist heilig und ist damit heilend, denn sie ist unschuldig, sie ist unverletzlich und ist unverletzbar, so wie Gott selbst und deshalb auch so, wie Ich als euer Vater Jesus es euch zeige. Darum muß und sollte die luziferische Liebe, die aus dem Trotz, die aus der Verweigerung gegenüber Meiner Liebe entstanden ist, denn auch eines Tages freiwillig weichen oder aber, so diese Freiwilligkeit nicht gegeben ist, so wird sie sich von selbst auflösen. Diese Auflösung seht ihr bei allem, was die Welt ausmacht, wo ganze Imperien in sich zusammenbrechen, weil der innerste Liebesfunke, dieser weitreichenden Lichthülle ausgesetzt, diese nicht mehr mit Liebe nähren kann.

Die materielle Liebe kämpft gegen die geistige Liebe der Menschen, und damit kämpft sie gegen Mich selbst und diesen Kampf muß und wird sie immer nur verlieren können, mag auch euch Menschen das nicht so deutlich vernehmbar sein. Mich bezwingt man nur in Meiner Liebe, aber niemals im luziferischen Eigensinn, denn das göttliche in Mir, die Allmacht Gottes macht sich der Liebe in Mir untertan. Die Allmacht Gottes ist die Wirkung und Kraft, ist also auch die Außensphäre, die Lichthülle, die alles Geschaffene umgibt, und dies alles ist nur der geistigen Liebe untertan. Die größte Kraft ist also nur der kleinen Liebe gehorsam, und das allein ist schon ein Geheimnis, zu deren Entschlüsselung ihr lebenslang zu tun habt.

Meine geistige Liebe, die göttliche Liebe, die Liebe, die den allmächtigen Gott zum gütigen Vater Jesus verwandelt, diese euch heilende, euch besänftigende, euch ausbildende und euch zum Gottmenschen entwickelnde Liebe, euch zu Meinem Kinde gestaltende Liebe wird jedoch nur demjenigen zuteil, der sich auch darum bemüht, seine luziferische Eigenliebe, die selbst Gott sein will, zu überwinden. Und überwunden wird euer luziferischer Anteil, den ja jeder von euch noch trägt, allein durch die Nächstenliebe in Meiner Gegenwart, weil Nächstenliebe ohne Meine Gegenwart keine Nächstenliebe ist, sondern auch nur wieder eine verkappte Form der Selbstliebe, die luziferische Liebe bedeutet. Wenn Ich euch der Nächste bin, so hört ihr auf euer Herz, und dann erst könnt ihr jemandem Hilfe leisten, andernfalls hört ihr nur auf euren Verstand, und dann ist eben noch Luzifer euch der Nächste. Nächstenliebe als geistige Liebe hat also immer nur damit zu tun, ob Ich als Gott selbst in eurem Bewußtsein bin, zumindest eben dann, wenn ihr eine Tat solch einer Nächstenliebe ausführen wollt.

Freilich könnt ihr das noch nicht, aber ihr könnt es in bestimmten Situationen, ihr könnt es, wenn ihr euch mit Mir bewußt verbindet, ihr könnt also in einzelnen Fällen euer luziferisches Erbe abschütteln, und von daher wird euer gegnerischer Erbanteil immer geringer werden und wird euer göttliches Erbe deutlicher werden, wird euch also Meine Gegenwart immer bewußter sein. Nun, das ist schon ein deutlicher Vorteil gegenüber früher, wo ihr euch noch in allerlei luziferisch nervlichen Zerrüttungen hineinziehen ließet, aber es bedeutet eben nur der Anfang einer neuen Liebe und einer wunderbaren Erfahrung, die ihr noch in so vielen Bereichen erleben könnt, wo ihr wieder unschuldig werdet und die Unschuld der Euren erleben werdet. Ihr müßt nur klar vor Augen haben, vor den geistigen Augen, daß ihr nicht kämpfen sollet, daß ihr nicht streiten sollet, daß ihr nicht rechthaben sollet etc., sondern daß ihr euch in Meine Gegenwart hinlieben sollet. Wer von euch das Lorber Werk kennt und es mit den Augen seines Herzens gelesen hat, der wird auch keine großen Probleme damit haben, sich in Meine Gegenwart zu lieben, aber leider haben es die meisten von euch nur mit ihren Verstandesaugen gelesen und es mit ihrem Herzen nur ein wenig beäugt, und von daher gibt es noch immer all diese Probleme, die es eben gibt, wenn man sich in der Theorie der Liebe verloren hat. In Meiner göttlichen Liebe gibt es kein Lesen, so wie ihr euch das vorstellt, in Meiner göttlichen Liebe gibt es ein Erleben im Lesen, gibt es also ein Miterleben und so ist es auch mit diesen Zeilen hier der Fall, wo ihr immer die freie Wahl habt, ob ihr sie auf die Tauglichkeit im Alltag anwendet und euch zu eigen macht oder ob ihr auf andere Weise vorgeht. Ihr habt jederzeit die freie Wahl.

Von Mir werdet ihr nicht auf das Lesen solcher Worte geprüft oder beurteilt, sondern einzig daraufhin, ob ihr eure Verletzungen endlich Mir übergeben wollt, um für eure Nächsten tatsächlich fähig zu sein, ihnen zu helfen, sie anzuleiten, ihnen ein Vorbild Meiner Liebe zu sein, damit eben nicht der luziferische Verstandesdruck die triebhaften Begierden des Fleisches stärkt, damit eben nicht in eurer Gegenwart ihr es mit den Luziferisten deshalb zu tun bekommt, weil ihr selbst auch noch einer seid. Um in euch diesen Zustand zu erkennen, dafür sind solche und andere Worte gegeben, doch die Überwindung eures luziferischen Zustandes müßt ihr schon selbst besorgen, indem ihr in eine weitaus deutlichere Beziehung zu Mir gelangt, als dies momentan der Fall ist.

Ihr lest solche Worte und fügt sie eurem inneren Erleben zu, doch daß sie Kraft hätten, auch schon eure Außenweltbeziehung zu ändern oder gar deutlich zu bestimmen, dieser Prozeß zieht sich in die Länge und kann nur dann verkürzt werden, wenn ihr in der Beziehung nach außen euch auch sehr deutlich darum bemüht, diese Worte in all der Liebe anzuwenden, damit aus diesen Worten Fleisch werde. Euer Problem ist, daß ihr diese Worte noch zu oft ohne Meine Liebe, sondern nur in eurer Liebe und nach eurem Verständnis anwendet. Die Kraft, die ihr erhaltet, um nach außen zu wirken, diese Kraft ergibt sich ja aus der Liebe zu Mir, und diese Liebe zu Mir ergibt sich aus der Unverletzlichkeit eurer Seele, und die Unverletzlichkeit eurer Seele ist das Ergebnis eures geistigen Bemühens, ist das Ergebnis, inwieweit ihr euch um eine vollständige Vergebung bemüht, euch darum bemüht, die Gebote der geistigen Liebe einzuhalten, um sie zu leben. Erst das Leben Meiner geistigen Liebe gibt euch die Kraft, eure Außenwelt neu zu gestalten, gibt euch die Kraft, die Fallstricke des Gegners zu erkennen und ihnen auszuweichen. Diese Fallstricke sind jene luziferischen Kreise, in welchen er sich tummelt.

So kämpft der Gegner in allen Religionen darum, die beherrschende Kraft zu sein. Auch im Christentum wird dieser Fehler verübt, denn Ich habe nicht den Kampf und den Streit gegen andere Religionen oder Konfessionen, sondern nur die Integrationsfähigkeit der göttlichen Liebe gezeigt und angewendet. Es braucht nicht die gegenwärtigen Auseinandersetzungen zwischen dem Islam und den Christen zu geben oder zwischen dem Judentum und dem Islam, denn genaugenommen begann der Krieg des Terrors erst, als sich die Christen in den Religionskrieg zwischen den Juden und den Mohammedanern hineinziehen ließen. Dort sind die Führer von Politik, Wirtschaft, Religion etc., also in ihre luziferische Falle deshalb getapst, weil sie in sich selbst noch diese Unreife und Isolation gegenüber Meiner göttlichen Liebe erleben. Die Christen hätten Mich ohne weiteres in der Liebe bestätigen können und hätten sich, in Meiner Gegenwart, ohne Probleme aus diesem Konflikt heraushalten können, doch ohne Mich, nur so in ihrem luziferischen Verstande sich tummelnd, kann das nicht gelingen.

Ebenso ist es mit der Bankenkrise. Auch dort sind die unreifen Menschen deshalb in die Materie gezogen worden und haben ihr Heil auf das Geld gesetzt, weil sie gegenüber Meiner göttlichen und verzeihenden Liebe schuldig geworden sind. Sie hätten auch dort dem Mammon, den sie als Wiedergutmachung ihrer verletzten Seele fordern, widerstehen sollen und hätten sich nicht materiell darüber hinweg trösten dürfen, daß sie Mich wieder und wieder an das Kreuz ihrer Sünden schlagen, sondern sie hätten viel lieber eine vergebende Liebe entwickeln sollen. Warum haben dort in der Wirtschaft, jene luziferischen Kreise, die aufgrund ihrer eigenen Unreife auf das Geld als Universalmittel von Macht und Größe setzen, denn Mich selbst kennen sie nicht, auch all die anderen Menschen damit vergiften und verpesten können? Doch wohl nur, weil auch diese anderen Menschen in sich selbst diese Verletzungen und Wiedergutmachungsforderungen tragen und sich deshalb von diesen Großluziferisten in die Gottlosigkeit haben treiben lassen können, weil sie mit jeder Verletzung ihrer Seele an Mir zweifeln und mit Mir hadern, anstatt sich ihres Trotzes und ihres Eigensinns bewußt zu sein. Daß derjenige, der das Geld für wichtig hält und es auch in seinem Besitztum hat, nichts mit Mir und Meiner Nächstenliebe zu tun haben will und am fröhlichsten ist   freilich in einer todtraurigen Fröhlichkeit   wenn er Mich nur am Kreuz so recht schön leiden sieht, wie es die damaligen und auch viele heutige Juden taten und noch immer tun, daß also derjenige nichts davon hat, weil er mangels geistiger Liebe dann eben nicht die Fähigkeit bekommt, seine Innenwelt neu zu ordnen und sie als konkrete Frucht auch nach außen zu erleben, daß derjenige also nicht die Kraft bekommt, sein fruchtbringendes, nächstenliebendes inneres Reich auch auf außen zu übertragen und dort die innere Seligkeit seiner Liebe zu Mir nun auch nach außen erlebt, ist für solche, auf den Mammon setzende Großluziferisten für das Heil ihrer Seele sehr schlimm, denn sie müssen im Jenseits wieder völlig am Anfang beginnen und es warten noch viele Inkarnationen auf sie, wo sie das wieder in Meiner Liebe korrigieren werden, was sie hier aus lauter Hochmut und Eigensinn nicht taten.

Es bleibt Meiner Allmacht vorbehalten zu entscheiden, ob Ich sie, die sich nun als Täter gegenüber anderen Nationen aufspielen und ihnen viel Leid antun, nicht eines Tages selbst in die Rolle der Leidenden setze. Jedenfalls erhält jeder Mensch, solange er noch dem größenwahnsinnigen Luzifer dient, einmal Gelegenheit, auch die Position des anderen, dem er soviel Leid angetan hat, zu erleben, und diese Art des Erlebens hat nichts mit jener der buddhistischen Tradition zu tun, bei welcher man alles Leid, was sich nach außen zuträgt, zwar auch ableisten muß, aber doch so, bis das Bewußtsein völlig erlischt, bis also auch das göttliche Bewußtsein im Nirwana erlischt. Wer erkennt nicht hier alsogleich dieselbe luziferische Lüge, daß Gott nicht existiert, wie sie von den typischen Verstandesmenschen selbst auch nicht anders ausgesprochen wird. Selbst der Buddhismus ist, wie alle anderen Religionen auch, rein luziferischer Natur und erst ein Christentum, in welchem Ich selbst wieder die erlösende Kraft Meiner Liebe darstellen kann, ist frei davon. Aber solange es solch ein Christentum nicht gibt, solange gibt es eben die anderen Religionssysteme und Richtungen, denn solange ein Luziferist besteht, solange wird der unreife Mensch auf seinen eigenen luziferischen Zustand geprüft, und was ganze Religionen und Nationen an sich erleben, das erlebt ja der einzelne Mensch in seiner eigenen Familie ähnlich.

Nur innerhalb einer Familie kann man das Prinzip der Nächstenliebe erleben, nur dort wird es angewendet, und nur dort werden die Menschen zur göttlichen Liebe und Vergebung angeleitet, und von daher bin Ich in den Familien auch sehr deutlich wahrnehmbar, und gerade deshalb setzen nun alle anderen luziferischen Kreise - und da vor allem die UN Kreise - vermehrt an, diese christlich nächstenliebende Form der Familien zu zerstören. Die UN dient als Vorreiterin dazu, in den armen Ländern gewisse Projekte des Gegners zu initiieren, um sie dann, sofern sie dort genügend durchexerziert worden sind, auch auf die westlichen Länder zu übertragen. Aber Ich sage euch hier noch einmal sehr deutlich, daß ihr in diese luziferischen Fallen nicht hineinlaufen brauchet, denn ihr könnt die Religionskriege, die Wirtschaftskriege, den Medizinkrieg, ihr könnt alle anderen Kriege durchaus vermeiden, die ja alle nur luziferischer Natur sind, wenn ihr selbst in eurem Innern euch mehr um die göttliche Liebe bemüht. Die Welt nach außen wird einzig von innen her erlöst, und wie das geht, nun, das habe Ich euch gezeigt und zeige es euch noch immer.

Arbeitet noch mehr an eurer Familienbeziehung, und dazu habe ich einige Getreue veranlaßt, gewisse Überlegungen anzustellen, einiges davon könnt ihr in solchen kleinen Werkchen wie die "Schmerzende Seele" erkennen1.

1Bisher sind erschienen – Schmerzende Seele 1 - 6                     

Schmerzende Seele 1-5 Heft 1.pdf

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Martin Seemann,
06.11.2009, 01:50