Der Standpunkt des Fleisches

Freitag, der 25. März 2011  11:45 Uhr   M

Der Standpunkt des Fleisches

  1. Nach den letzten Mitteilungen von Mir sind einige Fragen in euch aufgetaucht, und so will Ich versuchen, es dieser Seele deutlicher einzugeben, was Ich so eigentlich will und von euch möchte. Aber ihr versteht, daß die Seele einen freien Willen hat und in dem, worüber sie sich naturgemäß äußert, nicht immer konform damit zu gehen braucht, worüber Ich Mich allerdings ausspreche, und so steht die Seele, jede Seele, auch immer wieder im Konflikt mit dem, was Ich als Geist will und aufzeigen will. Wäre nun das körperliche Bewußtsein gerade dieser Seele hier in den Zustand des Heiden abgetaucht, so verlöre diese Seele das Vermögen, Mich deutlicher in sich wahrzunehmen. Ja, selbst wenn das körperliche Bewußtsein noch heidnisch wäre, könnte solch eine Seele einen gewissen, wenn auch weniger deutlichen Kontakt mit mir pflegen, aber eben nur dann, wenn es so in der Nächstenliebe stünde, wie es die Römer seinerzeit deutlich gezeigt haben und wo dies in Cyrenius und Kornelius, in Agrikola und anderen vorbildlich gezeigt ist, doch wäre das körperliche Bewußtsein nicht in dieser Meine Einsprache zum mindesten bedingenden Grundvoraussetzung, dann würde sich weder Meine Einsprache, noch eine diesbezügliche bewußte Handlung danach ergeben, sondern Luzifer als Herr der Seele träte auf und beanspruchte Meine Stelle. Daß Ich Mich also einem in seiner körperlichen Struktur noch wie ein Nomade hausierenden Menschen mitteilen würde, ist darum nicht möglich, und selbst der Heide muß noch sehr darauf achten, genügend Nächstenliebe in petto zu haben, damit er sein Kreuzlein auch gutwillig trägt.

  2. Am besten wäre es allerdings, ihr wäret mit eurem körperlichen Bewußtsein durch die geleistete Nächstenliebe zumindest altjüdisch bzw. alttestamentarisch, denn dann stündet ihr schon in einer gewissen und deutlichen Ansprache Meinerseits, so wie dies diesem noch sehr altjüdisch orientierten körperlichen Bewußtsein ergeht und vermögt es in einem weiteren Liebesschritt, dann vollends christlich zu werden. Und genau dann bin Ich so zur Stelle und kann von euch so wahrgenommen und verstanden werden, wie dies dieser christlichen Seele in der Liebe zu Mir ergeht und wo deren altjüdisches Körperbewußtsein diesen christlichen Zustand der Seele nicht mehr bedroht, sondern selbst bestrebt ist, sich in der wahren Nächstenliebe vom Alten zum Neuen Testament zu wandeln, damit dieses körperliche Begehren und alle diese Begierden endlich freiwillig und höchst liebevoll sich nun auch dessen Seele und, weil dessen Seele sich ja eh schon Mir demütig zugeneigt hat, sich damit also in ihrem körperlichen Bewußtsein auch Mir selbst hingibt.

  3. Nun also zu eurer Frage, wieso es einmal diese Seele als solche ist, die sich an Mich wenden sollte, die in diesem Vergleich also neu-testamentarisch nur auf Mich ausgerichtet sein sollte und warum nun der Körper, wenn diese Ausrichtung doch geschehen ist, dennoch nomadisierend, heidnisch oder altjüdisch sein kann und leider nur zu selten christianisiert wurde? Warum nun zwischen Seele und Körper unbedingt diese Trennung erfolgen sollte? Ja, ihr Lieben, diese Frage stellt sich eben erst, nachdem ihr es gelernt habt, auf den luziferischen Zustand und den satanischen Zustand in euch zu achten, und weil ihr es doch noch gelernt habt, diese vorher nur äußerlich wahrgenommenen Verhältnisse nun endlich wieder in eurer Seele selbst zu finden, denn genau diese beiden Zustandsveränderungen eures Wesens, die Ich auch als die zwei Aggregatszustände von euch bezeichnen könnte, kommen eben hierdurch zum Ausdruck, indem die Seele für eure luziferischen Gewohnheiten steht und euer Körper für diese satanische Begierde, die noch deutlich das hinter euch liegende Tierreich anzeigt.

  4. Gut, für diejenigen, die von oben sind, ist die Stufenreihe aber ebenfalls so verlaufen, daß auch sie sich auf den Gestirnen, den Sonnen und Planeten zur menschlichen Seele entwickelt haben, wenn auch die meisten derer schon etliche und manchmal auch sehr viele menschliche Inkarnationen auf zig Gestirnen erlebt haben, wie Ich dies bei Meinem Philopold für euch deutlich gezeigt habe, dessen letzter Werdegang vor seiner irdischen Laufbahn eben auf der Akka oder in eurer Bezeichnung, eben auf Procyon gewesen ist und er also in tausenden von Lebensjahren als Mensch erst der Gnade zuteil wurde, hier auf dieser Erde sein letztes noch immer nomadisierendes Bewußtsein, seiner ganzen Sternenwanderungszeit abzulegen, und auch jene Menschen vom Merkur tragen in der Hinwendung zur Weisheit, die ja mehr nach außen greift, diese Strukturen in sich, und so durchstreifen auch etliche von ihnen gegenwärtig mit ihren Sternenschiffen lieber den interplanetarischen Raum, doch die meisten als freie Geister den interstellaren Raum, als sich dem Lebensmeister in sich zuzuwenden.

  5. Also geschieht gerade durch den zweiten Fall hier auf dieser Erde für euer körperliches Fleisch folgendes: Es wird quer zur Seele ausgerichtet, weil die Begierden des adamitisch gefallenen Fleisches nicht unbedingt mit der seelischen Entwicklung konform laufen, und deshalb ist es so wichtig, daß die ersten Lebensjahre dort auch eine gewisse Disziplin und Strenge von Seiten der Eltern und hier auch der Mutter herrscht, wenn z.B. ein Kind besonders trotzig sein sollte, denn solch ein Zustand ist ja schon der Garant dafür, daß sich hier ein Nomade in seinem Fleische durchsetzen will und dann später die Seele nötigt, allein zu dessen Genuß zu rauben und zu stehlen. Dieser Zustand entspricht dem Alter von 3-7 Jahren, und genau dort lernen es die Kinder, sich an die Hand der sie liebevoll führenden Mutter zu begeben, und genau dann wird der Nomade im Fleisch des Kindes gezügelt und zum seßhaften Heiden erzogen, woraufhin sodann die Phase beginnt, wo allerhand häusliche Fertigkeiten gelernt werden müssen und auch sollten und später dann eben die handwerklichen Tätigkeiten.

  6. Die Seele des Kindes lernt diese, doch sie werden über viele Übungen und oftmals schmerzhafte Erfahrungen dem körperlichen Bewußtsein eingeschrieben, so daß die vorher noch tierisch-primitive körperliche Bewußtseinsausrichtung, die im Kleinhirn zuhause ist, dann mehr und mehr vermenschlicht wird. Sonst könnte ja in einem Körper ein sehr reifer Mensch, der Seele nach, leben, doch dem körperlichen Zustand nach wäre er ein sehr unreifer und höchst bedauernswerter Mensch, der seinen Körper nicht im Griff hat und demzufolge dann auch den nomadischen und heidnischen Menschen außerhalb von sich nichts mehr entgegenzusetzen hätte und dann innerhalb seiner Ehe die Korrekturphase durchlaufen müßte. Ihr versteht das hoffentlich, denn alles kann Ich, eurer Unreife wegen, nicht auf eine zu einfache Art erklären, sondern ihr müßt es auch verstehen wollen, was in euch vor sich geht, wenn ihr euren Körper zu sehr an die lange Leine gewöhnt habt, denn dann ist der Nomade trotz eurer christlichen Seele da. Und genau das seht ihr in euren Ländern, euren Städten und Gemeinden.

  7. Gut, sagt da jemand, wenn also der Nomade da ist und noch keine Stadt und also noch keine städtische Kultur entwickelt hat, dann ist doch diese städtische Bildung und sind also diese Vereinigungen der Städte etwas Gutes oder sind zumindest besser als das, was die Nomaden sonst haben! Dieser Einwand läßt sich hören, aber Ich will doch zugleich den Wind aus den Segeln nehmen, denn die Bildung der Städte entstammt nicht einem höheren Bewußtsein als demjenigen des Nomaden, sondern bezeichnet eigentlich wieder die Verprimitivierung der an sich höher stehenden Heiden in eben den vorher schon überwunden gehabten Zustand des Nomaden. Der Nomade im Heiden tritt über die Städtebildung wieder auf. Die Heiden, als beginnende Viehzüchter, als Ackerbauern und als jene, die nun die Berufszweige finden und ausbilden, leben in dörflichen Gemeinschaften und selten nur in kleineren Städten. Wenn diese Heiden sich nun noch weiter zu Mir orientieren und Meine göttlichen Offenbarungen deutlicher annehmen, dann werden mit Sicherheit keine Städte gebildet werden können, denn dann leben sie in einer genügsamen und seligen Eintracht innerhalb ihrer sie behütenden Natur und werden keine Katastrophen noch Kriege erleben, doch wenn sie allerdings wieder dekadent werden, dann entstehen eben diese Städte und die Bildung der Könige und die Bildung des Priesterstandes anstelle der Ältesten eines Volkes etc. Deshalb sind die Städte und diese Monarchien oder diese Stadtparlamente oder diese Senatshäuser oder sind all diese republikanischen oder demokratischen Bildungen und Verfassungen eben nichts, was aus Meiner Liebe stammt, sondern dies entstammt dem finsteren Heidentum und gehört eben in das Stadium des Nomaden und Heiden, und deshalb sind auch alle solche Reiche mit all ihren Parlamenten untergegangen, weil sie die nächstenliebende, das körperliche Bewußtsein veredelnde Funktion vernachlässigt haben, und genau diese Funktion kann innerhalb kleiner Gemeinschaften und einzelner Höfe und Gehöfte und Kreise wunderbar ausgebildet werden.

  8. Sicherlich bezeichnet Jerusalem den großen Ruhesitz Jehovas und damit also Meinen Stammsitz, denn Ich muß doch auf eurer Erde einen Ort haben, wo Mein Wille sich äußern und also mitteilen kann, wo Zion wirken kann, aber das heißt ja nun nicht, daß Jerusalem deshalb eine millionenschwere Stadt den Menschen nach sein muß, die von Meinem Willen ewig nichts gehört haben. Jerusalem befindet sich in eines jeden Menschen Herz und ist eigentlich der Zentralpunkt eures Lebens dort, wo sich der positive Herzenspol befindet und soll ja eben nicht jener negative Pol Luzifers sein, der allerdings unvergleichlich größer als Mein Geistpol ist. Doch genau diese Verschiebung des positiven in den negativen Pol ist dem irdischen Jerusalem so oft gelungen bzw. geistig betrachtet mißlungen, daß Ich endlich einmal nach Jahrtausenden beschlossen habe, daß Ich solch einen Luziferpol bestimmt nicht mehr benötige, und so habe Ich mit dem Kommen im Fleischkleid eben eine bessere Ordnung manifestiert, indem dieses Jerusalem nun keinen äußeren Fixpunkt mehr haben muß und ihr seht ja, allein durch die Geschichte Roms beunruhigt, was es mit dem Ruhesitz von Mir da so seine Bewandtnis hat. Sollte Ich also noch immer in einer Schlangengrube und in einem Mördertempel hausen? Dann hätte Ich das damalige Jerusalem auch bestehen lassen können!

  9. Also verfügt euer Körper über ein eigenes, sich noch sehr unbewußt regendes und sich mitteilendes körperliches Bewußtsein, und eure Seele versucht nun, sich in und durch diesen körperlichen Ausdruck mitzuteilen. Es hätte nicht sein brauchen, wenn eure Stammeltern dort aufgepaßt hätten, und es hätte für euch auch nicht mehr sein müssen, wenn ihr selbst besser aufgepaßt hättet, denn euch ist dasselbe geschehen. In diesem altjüdischen Zustand, also dort, wo euer Körper noch immer sein Verlangen äußert und wo er sich das Recht des tierischen Lebens wieder auf Kosten seiner Seele verschaffen will, vergreift er sich nur wieder an seinen Nächsten, weil und wenn er sie körperlich begehrt. Das tut der Nomade sowieso, denn in ihm lebt noch das Tier, und dies tut der Heide noch etwas, denn in ihm ist das Tier noch nicht überwunden, und es tut der alttestamentarische Jude, Christ oder Moslem ebenso, denn in ihnen ist das Tier auch noch lebendig. In diesen Juden und Moslems sehr viel stärker als in den Christen, und deshalb haben diese Völker auch sehr strenge Satzungen, damit das Tier nicht zurückkehrt, und die Christen können schon freier und lebendiger damit umgehen, müssen dafür jedoch das Kreuz ihres Körpers, ihrer Nächsten und all dieser Menschen annehmen.

  10. So hat also der Nomade mit der Natur und diesem Überlebenskampf zu tun, muß sich mit elementaren Lebensprozessen des Körpers auseinandersetzen, ist sexuell sehr stark geprägt, verlangt und greift nach dem Fleisch der Tiere, lebt inmitten seiner Herden und Horden, während der Heide da schon weiter ist und mehr mit Menschen und dieser schon freigewordenen Nächstenliebe zu tun hat und die Tiere nur noch eine untergeordnete Stellung haben, und beim Christ ist dies noch weniger, denn die Tiere sind dort nicht mehr im Vordergrund und auch nicht im Nebengrund, sondern die Kinder und die Nächsten sind es, um die es sich nun bevorzugt handelt.

  11. Wenn allerdings durch eine mangelhafte Erziehung der Heide oder Nomade in den Kindern auftaucht und nicht weiter zum Christen entwickelt werden kann, dann werden auch alle diese tierischen Züge zurückkehren, und die Tiere werden in der Nahrung, werden im Luxus und werden zuletzt als menschlicher Ersatz genossen werden. Die tierischen Züge kehren also in jenen Familien zurück, wo die Mutter und wo der Vater ihrer Aufgabe nicht nachgekommen sind. Aber das wäre nicht das Schlimmste, sondern schlimm ist dann, daß eben diese Kinder selbst weder ihre Eltern, noch andere, noch Mich selbst annehmen wollen und viel lieber Nomade oder Heide bleiben wollen.

  12. Genau das ist euren die Welt unter sich aufteilenden Familien geschehen, die der Seele nach irgendwie alttestamentarisch und damit luziferisch sind, die jedoch ihrem Körper nach rein satanisch geblieben sind und die deshalb ihre mehr auf den Talmud oder die Kabbala beruhenden Prinzipien weltweit unter dem Deckmantel der Nächstenliebe und der Frömmigkeit verteilen und anpreisen, als wenn diese Doktrinen göttlich wären, dabei sind es nur Latrinenparolen, die eigentlich nur aus dem Abfall des körperlichen Bewußtseins stammen. Weil jedoch, der westlich orientierte Mensch sich selbst zum Tier erzogen hat, so können ihm diese Latrinenparolen auch schon sehr gefährlich werden, hat er sie doch über die Umwandlung seiner 52 Hauptleiter in jene Leiter der Begierden selbst angelockt und selbst ermuntert, und somit erhält er von außen auch nur, was er von innen her verlangt hat.

  13. Im Talmud steht deshalb auch sehr deutlich, wie man die Menschen wie Tiere behandelt und wie man sie vertiert und wie man dann mit solchen Tiermenschen umgeht, und dieser Talmud beruht im Prinzip auf jenen damals bei Atlantis/Hanoch herrschenden Verhältnissen des Lamechs der Tiefe, wo gerade dieser Lamech die Menschen wie die Tiere gehalten hat, mit entsprechendem Geschirr und ohne Kleidung und ohne Sprache versehen, verrichteten diese den Dienst der Tiere deshalb, weil Lamech den Glauben an Mich verloren hatte und sich selbst zur Gottheit erklärte und weil eben jeder andere, also ein jeder außer Mir, aus den Menschen Tiere machen muß - denn wenn Ich selbst der Vater aller Menschen bin und ihnen solch eine Liebe und Fürsorge vermittele - so können es die anderen eben nur so handhaben, daß sie das Gegenteil dessen tun, was Ich tue, und das Gegenteil ist eben die Erzeugung, ist die Bildung und Erziehung der Tiermenschen, und genau das geschieht gegenwärtig.

  14. Aber gut, wie Ich schon gesagt habe, kann der Mensch denken und lenken soviel er will, die Rechnung dessen muß er dennoch bezahlen. Ihr hingegen müßt eben schauen, wo das Tier noch in euch lebt, wo der Nomade, der Heide und selbst der Jude noch ein Mitspracherecht in eurer Seele haben, denn ihr seid ja sehr bald schon von ihnen umzingelt, und erst dann bemerkt ihr, wo ihr die Gegenkraft habt, um diese zu erreichen und zu wandeln oder wo euch diese erreichen und zum Tier gestalten. Und diese Gegenkraft könnt ihr in eurem ehelichen Leben erwerben und an euren Familien bestätigen.

  15. Noch eine weitere Frage sehe Ich, die da lautet, warum Ich Mich so sehr bedeckt halte, daß man glauben könnte, Ich ließe die bessere Menschheit nun allein oder Ich ließe sie sogar im Stich und würde zwar gewisse, wohlmeinende Worte geben und versuche sie zu trösten, doch letztlich beließe Ich sie in der Obhut des Gegners.

  16. Darauf habe Ich schon öfters hingewiesen, allein der Mensch ist noch zu sehr am Fleische orientiert und vergißt sehr schnell, was ihm der Geist mitteilt, und so muß der Geist dann zu gewissen Wiederholungen greifen, was diesen Menschen aber auch nicht recht ist, und deshalb spreche Ich aus verschiedenen Blickwinkeln, damit ihr wieder erfrischt werdet, aber Ich sage immer dasselbe, mögen die Worte auch noch so verschieden lauten. Wenn ihr euch beklagt, wo Ich denn bin, dann bin Ich schon längst an eurer Seite, doch ihr schaut im Fleisch oder ihr schaut aus dem Fleisch und seht Mich nicht. Eure Fleischaugen können Mich auch nicht sehen.

  17. Doch wenn ihr einmal mitfühlend aus Liebe schaut, auf eure Nächsten schaut, dann seht ihr sehr genau, wo diese euch nicht verstanden haben, wo diese einsam und verzweifelt sind, wo diese in Leid und Kummer vergraben sind, und dann könnt ihr euch ein wenig traurig fühlen und euch auch einsam fühlen, und ihr denkt, daß ihr doch all die Jahre dagewesen seid und dennoch wurde eure Liebe nicht bemerkt. Dann seht ihr in diesen Nächsten euer eigenes Wesen, mehr noch von damals, aber immerhin, und ihr könnt euch dann vorstellen, daß Ich selbst noch viel mehr mit euch fühle und mitfühle, weil ihr für Mich ebenso unerreichbar gewesen seid und es zum Teil noch so ist, wie diese Nächsten es angesichts eurer Gegenwart sind. Ihr fragt euch oft, warum der Nächste sich euch nicht in der Liebe öffnen mag und Ich frage Mich, warum ihr noch immer so träge seid und euch Mir auch nicht so recht hingeben möchtet? Also, was seht ihr bei euren Nächsten? Nur eben das, was ihr selbst im Hinblick auf Mich tut. Das sollte euch zu denken geben, daß ihr dort bei euren Nächsten auch nur seht, wie Ich euch sehe oder was ihr als Nächster Mir auch nicht anders zeigt. Im Nächsten kommt also euer Spiegelbild zurück!

  18. Ja, das habt ihr sicherlich schon verbessert und ihr könnt auch das Gegenteil dessen sehen, aber dennoch ist es noch oftmals so, und weil dies noch so ist, weil also der Heide oder der alttestamentarisch-luziferische Mensch dort noch immer lebt und seine Forderungen stellt, deshalb bemerkt ihr Mich nicht, denn in dieser Eigenliebe bin Ich unsichtbar. Wäre Ich es nicht, dann würde Ich euch ja noch darin bestärken, der Heide, der Jude oder Moslem zu bleiben, körperlich, versteht sich.

  19. Ändert ihr diese Strukturen nicht, dann werdet ihr äußerst Unangenehmes von außen her erleben, denn dort, wo ihr noch mehr nomadisierend seid, dort wird euch die Natur und auch der Heide züchtigen, und dort, wo ihr noch der Heide seid, dort werden euch die Moslems oder die Juden züchtigen, und dort, wo ihr noch der Jude seid, dort wird euch euer christliches Bewußtsein züchtigen, dort werdet ihr euer Kreuz verspüren und dort werdet ihr in eurer Familie die liebe Not und Mühe haben. So greift eins in andere und so könnt ihr euch die Kraft der Auferstehung eures Fleisches hin zur christlichen Seele erwerben.

  20. Nun ist diese Zeit, wo ihr entweder als im Fleische gereinigt im neuen Gewand ersteht, wo also der neue Wein, d.i. eure Seele, in einen neuen Schlauch gelangt und das ist euer Körper und wo andererseits euer neuer Geist, d.i. ebenfalls der Wein, in einen neuen Schlauch gelangt und dieser ist dann eure Seele. Es gelten also beide Vergleiche, und es sollte deutlich geworden sein, wo ihr steht und was ihr tun könnt, wollt ihr die Auferstehung der Seele in Mir oder auch die Auferstehung des Fleisches erleben, doch das eine gelingt nicht ohne das andere, denn das eine bedingt das andere, und deshalb kann man diese ganze Thematik von der Seele her betrachten oder aber wie hier, von seiten des Körpers aus betrachten. Diese zweite Sichtweise bereitet euch Schwierigkeiten, denn das ist eure schwache Seite, und ihr habt es lieber, wenn ihr in eurer Seele schwelgen könnt. Aber ohne Entwicklung eures körperlichen Bewußtseins gibt es keine Auferstehung des Fleisches und also auch keine geistige Wiedergeburt. Das sollte aber auch selbstverständlich sein, denn Ich habe immer diese Bedingung gesetzt, daß ihr Gott über alles lieben sollt, damit ihr IHN dann als euren Vater Jesus erkennt und liebhabt, und erst dann könnt ihr euren Nächsten als Bruder oder Schwester lieben, könnt euch als die Kinder eures göttlichen Vaters erkennen und lieben.

Amen. Amen. Amen.

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